Ihre Meinung zu: Altmaier in den USA: Mit Azubis gegen den Handelskonflikt

13. Juli 2019 - 9:20 Uhr

Fast eine Woche lang ist Wirtschaftsminister Altmaier in den USA unterwegs gewesen. Im Handelskonflikt versuchte er, die Amerikaner von einem Deal zu überzeugen. Dazu schlug er eine Fachkräfte-Allianz vor.

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Kommentare

Exportüberschuss

Deutschland hat einen mantraartig kritisierten Exportüberschuss im Maschinenbau. Aber hallo, die deutschen Maschinen sind einfach besser. Made in Germany eben.

Gute Idee von Altmaier

Eine gute Idee von Altmaier. Auch die deutsche Wirtschaft könnte von einer solchen Initiative profitieren. Betrachtet man im übrigen die hohen Investitionsvolumina der deutschen Automobilwirtschaft in den USA, sollte man den Drohgebärden von Trump offensiv begegnen, so wie dies Kanzlerin Merkel ja auch schon wiederholt getan hat.
Deutschland muss sich nicht verstecken.

Wars das etwa?

Will uns Altmeier etwa einreden, Trump würde wissen, was Deutschland mit seinem Dualen System meint? Das US-Bildungssystem in der Berufsausbildung zu revolutionieren, etwas anderes würde dieses nämlich nie wettbewerbsfähig machen, würde 2-3 Generationen brauchen. Und die Zeitrechnung dort umfaßt doch immer nur max 8 Jahre (2 Wahlperioden) Ich vermute eher, wir werden den selben Pferdefuß erleben, den ich nach Altmeiers 1. Bittgang prognostiziert habe. Der kam dann mit einiger Verspätung auch. Unter Bruch jeder marktwirtschaftlichen Regeln mit Steuergeldern (darf darauf auch Nordstream-2 hoffen?) 2 LNG-Terminal zu errichten und mit einer "Ministeranordnung" nicht wettbewerbsfähiges Gas ins deutsche Netz zwangseinweisen zu lassen. Was kommt also jetzt, nur um Deutschlands Lieblingskind zu schützen? Warum gelingt es keinem Korrespondenten in den USA (das betrifft ja nicht nur die der ARD) das bei Altmeier einfach zu hinterfragen? "Mit Azubis gegen den Handelskonflikt" Ein Witz!

Weg mit allen Zöllen

Können wir nicht im Handel mit allen verbündeten westlichen Ländern einfach alle Zölle wechselseitig auf Null reduzieren?

Macht doch Trump klar, dass sich

deutsche Bürger keine US-Autos leisten können:
1. Hoher Spritverbrauch
2. Grosse Motoren = viele PS und Hubraum- somit hohe Steuern und Versicherungen
3. Veraltete Technik und schlechte Verarbeitung -
Was soll uns da reizen einen GM, Ford oder Chrysler zu kaufen?
Ich habe gerade gestern einen TESLA angeschaut: die Spaltmasse an der Karosserie waren gravierend unterschiedlich. Heckklappe links 1 cm - rechts o,3 cm. Lackierung ganz schlecht.
Auch das reizt mich nicht, bei aller Innovation, so ein Auto zu kaufen.

Fachkräfte statt Zölle.

Wenn Altmaier glaubt, dass Trump an seine schöngeistigen Ideen auch nur einen Gedanken verschwendet, glaube ich ihm auch, dass er's in den nächsten 5 Jahren mit den Nord-Süd-Stromtrassen hinkriegt.
Trumps Denke ist doch eine völlig andere:
Für ihn zählt nur, was auf dem Tisch liegt: Dollars, nichts anderes, und zwar schnelle.
Das Konstrukt Altmaiers interessiert ihn doch überhaupt nicht - abgesehen davon, dass er's geistig eh nicht rafft.

Mangel an Zukunftsmodellen

Der Fachkräftemangel in der BRD zeigt nur eines: Es mangelt unserer Gesellschaft an Zukunftsmodellen, in denen sich junge Menschen wiederfinden. Ein Ausbildungsberuf, der in einer lebenslangen, oft stupiden Tätigkeit endet, ist und kann kein Zukunftsmodell sein und wird von vielen jungen Menschen gefürchtet. Seit mehr als 50 Jahren haben wir nur die Idee von einer andauernden Produktion und andauerndem Wachstum. Ich gehöre zur Generation U30 und komme mit diesem System immer weniger klar. Wir brauchen eine Vision von dem, was eine gute Gesellschaft der Zukunft ausmacht. Aber ganz sicher nicht Menschen, die nur KAUFEN KAUFEN KAUFEN. Nein Danke.

Hintergrundinformationen?

Wie funktioniert denn das US - Ausbildungssystem für Handwerker und Industrieberufe?
Gibt es in den USA überhaupt so etwas wie ein System dafür?
Und wäre das kompatibel mit dem deutschen Berufsausbildungssystem?
Altmeier muss doch eine konkrete Vorstellung davon haben, wie das klappen könnte!
Hat Herr Altmeier seine Vorstellungen nicht erklärt?
Haben die Journalisten Herrn Altmeier dazu nicht befragt?

Exportüberschuss auf Kosten der Beschäftigten.

@09:38 von leider geil
Der frühere UNO-Chefvolkswirt H. Flassbeck hat einmal vorgerechnet, wann der Export sinnvoll ist: Bei verbesserten Lohnstückkosten verdienen die Arbeiter mehr.
Dann gibt es kein Ungleichgewicht zu Lasten der Beschäftigten.

D. hat im Moment einen der größten Niedriglohnsektor der EU, und das im nicht gerade ärmsten Land Europas.

Wenn die anderen, Fr. etc, das Gleiche machen, kommt eine Abwärtsspirale in Gang, die auch unsere Wirtschaft kaputt macht.
Die 6%-Export-Obergrenze ist sicher ziemlich willkürlich gewählt. Aber das trifft bekanntlich auch auf die Schulden- und sonstigen Obergrenzen zu.

@ leider geil

Wer ist wir?
Deutschland ist was Zölle angeht an verttraglich an die EU gebunden.

Leistungsbilanzüberschuss

Mittlerweile sollte wohl jeder verstanden haben, dass der enorme Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands durch die deutsche Lohndumping-Politik in der Euro-Währungsunion zustande gekommen ist!
Auch der IWF fordert Deutschland seit Jahren auf, seine Löhne stärker zu erhöhen!
Diejenigen, die es immer nicht verstehen, sollten sich bei Prof. Flassbeck und seinen Mitarbeitern volkswirtschaftlich weiterbilden!
Des Weiteren verstößt Deutschland mit diesem enormen Überschuss seit 2011 jedes Jahr gegen die Vereinbarungen zur Europäischen Währungsunion und sollte also schon längst zu Strafzahlungen verdonnert werden!

Altmaier ist ein

Altmaier ist ein Leichtgewicht
(politisch gesehen)
Wenn Trump seinen Vorschlag nicht mit einem tweet kommentiert, hätte Altmaier sich das Ganze sparen können

Fachkräftemarkt Deutschland - USA

Ich glaube nicht, dass wir die richtig guten Fachkräfte aus den USA bekommen. Denn diese verdienen dort deutlich mehr. Eher werden die guten Fachkräfte aus Deutschland in die USA abwandern.

Ich fürchte, wir werden die Lebeskünstler , wie "Lebowski´s" aus den USA erhalten, denen es in unserem Sozialsystem deutlich besser gehen wird.

Aber warum auch nicht? Die Amerikaner werden sich zumindest einfach in unsere Gesellschaft integrieren lassen. Ein großer Schaden entsteht uns also nicht.

Engere emotionale Bindung

Altmaier hat mal wieder gezeigt, dass er hochgradig stromlinienförmig auftritt, um seinen Auftrag zu erfüllen. Sein Aufteeten wirkt anbiedernd (wir haben doch so viel zu bieten für Euch) Doch seine Motivation war von vorneherein klar: Alles tun, um Trump von der Erhebung von Zöllen gegen die EU abzubringen. Dabei kommt er auch mit der immer wieder hochgehobenen Freundschaft und engen Verbindung daher, die IMO eher das Wunschdenken vieler CDU/z.T. auch CSU-Politiker ist.
Dabei ignoriert er aber den Trend, die Glorifizierung der USA kritisch zu hinterfragen. Der Vorschlag der Kooperation im Dualen Ausbildungsmanagment ist dabei aber Augenwischerei. Wir sollen also Fachkräfte nach USA senden, die das selbe tun. Es kommt aber niemand oder kaum jemand von außen hinzu. Wie soll das aufgehen? Leider wird im Artikel auch nicht beleuchtet, mit welchen Bonbons Altmaier noch auftrat: Eine Infrastruktur in D. schaffen, um US-Fracking-Gas nach Europa zu bringen. Konform mit Wählerwillen?

Wer lernt von wem?

Was hat Herr Altmeier nun gesehen? Wir sollen von den Amerikanern lernen - oder umgekehrt?
Selbst in der Automobil-Technologie (siehe Diesel-Skandal) und der Entwicklung von umweltfreundlicher Fahrzeugtechnik, dank von Management- und Politik-Versagen, liegen wir im Vergleich weit zurück, sowohl gegenüber USA, aber auch China und anderen Ländern. Bei uns ist Stillstand!! Und das sollen wir in die Welt tragen- als Ausbildungsvorbild ?
Ein passendes Bild dazu, ist die jüngst veröffentlichte Kooperation von VW und Ford. Vor kurzem noch hätte die Automobilindustrie so etwas weit von sich gewiesen.

Außer Spesen nichts gewesen

Was hat Altmaier erreicht? Dass sich ein Trump vom dualen Ausbildungssystem in Deutschland beeindrucken lässt und jetzt seine Erpressungsstrategien umkrempelt, glaubt wohl keiner.
Hat er Gelegenheit gehabt, mit Trump zu reden? Wohl nicht. Was wollte er dann dort? Eine interessante Dienstreise machen?
Wir wissen doch, dass Trump weder auf seine Minister noch auf Berater hört. Wenn ihn diese Leute mit Themen nerven, die ihn nicht interessieren, oder die er nicht versteht, schmeißt er sie raus.
Natürlich ist miteinander reden gut. Aber man soll mit denjenigen reden, die man auf der falschen Seite sieht, und die Macht und Einfluss haben.

@09:38 von leider geil Der frühere UNO-Chefvolkswirt H. Flassbeck hat einmal vorgerechnet, wann der Export sinnvoll ist: Bei verbesserten Lohnstückkosten verdienen die Arbeiter mehr. Dann gibt es kein Ungleichgewicht zu Lasten der Beschäftigten. ..

Falsche Seite!
Eher stellt sich die Frage, wann Importe sinnvoll sind. Dann, wenn man sie sich leisten kann und sie auch bezahlt. Hier entstehen und bestehen die Ungleichgewichte.

Richtig ist, die Exportwirtschaft und ihr Umfeld profitieren, dazu gehören auch die Beschäftigten mit herausragenden Löhnen. Die Zeche und das Risiko trägt der Sparer und Steuerzahler. €-Staatschuldenkrise, Target-Saldo, EZB kauft Schrottpapiere etc.. Wer vorsorgt ist bei dieser Politik der Dumme. Wer dauernd mehr konsumiert als er hat oder erwirtschaftet, der verschuldet sich im Übermaß und ist für die Folgen verantwortlich.
Die legendäre schwäbische Hausfrau hält im Gegensatz zu €-Staaten ihren Haushalt ohne Überschuldung in Ordnung, ohne Kriterien!

@nie wieder... 10:41

Zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, zu verbinden dazu muss man schon Wirtschaftsminister und Quantenelektrodynamiker sein.. den Journalisten wird's wahrscheinlich die Sprache verschlagen haben.....

@quereinwerfer

Ich weiss gar nicht was Sie gegen Fracking Flüssiggas haben! Anstatt 5% davon zu verbrennen um es wieder in Gas umzuwandeln wird statt dessen Seewasser in Brunsbüttel eingefroren und gibt ein hübsches deutsch amerikanisches vollökologisches Ganzjahres-Eislaufzenter ab. Hat Altmaier Ihnen das nicht erzählt?

Was bliebe von Altmaiers Vörschlägen...,

wenn es den Konjunktiv nicht gäbe?
Allein der Satzteil:
“Wenn wir imstande wären,...“ ...“könnten wir zum einen die emotionalen Beziehungen zwischen unseren Ländern stärken...“

Ich sehe im Geiste Trumps verständnislos aufgerissenen Augen, allein schon deshalb, weil er das Wort “emotional“ überhaupt nicht in seinem dünnen Wörterbuch gelistet hat, Herr Altmaier!
Hören Sie doch bitte auf, Luftschlösschen zu basteln!

09:53 von Bernd39

"Ein Witz":
Nein, kein Witz!
Ihr rabenschwarzer Pessimismus ist völlig fehl
am Platz. Bei dieser verfahrenen Situation ist jede noch so kleine Bewegung in Richtung Versöhnung und Gemeinsamkeit mehr als willkommen. Der Altmeier Vorschlag ist zu begrüssen, denn auf diese Weise wird etwas sehr Positives in Gang gesetzt: Völkerverständigung.
Dies ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber
allemal besser als sich weiterhin gegenseitig das Leben schwer zu machen, auch wenn es nicht von heute auf morgen Wirkung zeigt.
Ich schlage vor, dass sie ihren Sichtweise noch mal überdenken.

10:21 von Old Lästervogel

Was bitte, hat die Qualität der US Autos mit
dem Vorschlag von Herrn Altmeier zu tun,
junge Menschen dual auszubilden?
Sie wollten wohl nur ihre Erkenntnisse über einen TESLA los werden.

ZU 10:55 von smirker "Leistungsbilanzüberschuss"

Mittlerweile sollte wohl jeder verstanden haben, dass der enorme Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands durch die deutsche Lohndumping-Politik in der Euro-Währungsunion zustande gekommen ist!

Nichts verstanden ?
Falsch, der Händler und Vekäufer ist nicht Schuld, wenn sich der Käufer überschuldet, weil er sich den Kauf nicht leisten kann.

Der Leistungsbilanzüberschuss entsteht durch Angebot und Nachfrage. Das sind zwei Seiten. Eine Verschlechterung des Angebots verringert die Nachfrage.
Das hat u.a. auch Auswirkungen auf die Beschäftigung, die dann abnimmt. Die Auswirkungen auf die Löhne folgen und sind davon nicht ausgeschlossen.
Die billge Finanzierung der Staatsdefizite und die Schuldenförderung durch die EZB muss beendet werden. Dann wird auch der Überschuß der Leistungsbilanz und die Überschuldung der Staaten und ihrer Bürger weniger.

Ja, Weiterbildung ist sinnvoll, aber keine einseitige.

Einige Sätze

sind völlig unklar, Deutschland kann die Zölle nicht auf Null setzen, weil Deutschland in der EU ist.
Das geht nur wenn man ein eigenständiges Land ist.
Fachkräfte für die USA, wird es sicher einige geben, es wandern ja jedes Jahr viele gut ausgebildete Menschen von Deutschland in andere Länder ab.
Das solche hoch ausgebildeten dann ausgerechnet nach Deutschland kommen, ist eher ein Wunsch als Wirklichkeit.
Die Tendenz ist zur Zeit genau das Gegenteil, also alles was Herr Altmaier so sagt, sollte mal etwas näher hinterfragt werden.
Auch das anbiedern ist nicht Konsens mit einem Teil der Bürger, das Er und die Wirtschaft in gebückter Haltung auftritt, ist seine Sache.
Warum muss man sich so Klein machen, ein wenig Haltung kann auch einem Bürger der BRD nicht schaden.

Azubis und ein weiterer Azubi

Nicht UvdL, die immerhin eine gute familiäre Lebensleistung vorweisen kann, sondern Kasners Liebling ist der unfähigste. aller Minister und insofern auch nur ein Azubi.
Die Amerikaner werden sich freuen und noch die letzten Fachkräfte aus unserem inzwischen von Ideologien und Sozialneid geprägten Land abwerben.

10:41 von nie wieder spd

Immer schön langsam mit den Pferden.
Noch ist es ein sinnvoller Vorschlag von Herrn Altmeier. Die konkrete Ausarbeitung wird dann einsetzen, wenn die USA diesem Vorschlag zustimmen.
Ob jetzt schon kompatibel oder nicht ist erst mal nebensächlich: beide Seiten können von einander lernen. Nicht alles was in den USA
gefertigt wird ist Schrott (wie so mancher Forist hier hämisch zum Ausdruck bringt.)

Wenn es hilft...

Es wäre schön wenn diese Initiative etwas bringt, um Handelskonflikte zu vermeiden.
Weg mit den Handelszöllen und dafür direkte Joint Ventures mit Austausch von Fachkräften und alle werden was davon haben.
Gemeinsam nicht gegeneinander Handeln, dann wird das was.

Unglaubliche Naivität

Anscheinend ist Peter Altmeier mittlerweile in einem Ministeramt angekommen, das ihn maximal überfordert. Abgesehen davon, dass sich mir der tiefere Sinn einer Fachkräfteallianz nicht erschließt, ist es sträflich naiv, einem Verhandlungspartner, der einen aggressiven und unkooperativen Verhandlungsstil pflegt, wie Donald Trump es zeigt, und deswegen kein win-win anstrebt, derart devot zu begegnen.

Die deutsche Wirtschaft, beispielsweise BMW, VW, MB, bildet doch an ihren Standorten in den USA fast nach deutschen Standards aus, um Fachkräfte in der Produktion zu haben.

Außerdem liefert sie aus D bestimmte Produkte in die USA, insbesondere an die Streitkräfte, als einziger, unersetzlicher Zulieferer. Vielleicht könnte Peter Altmeier andeuten, dass das kein Automatismus bei Angriffen gegen die deutsche Wirtschaft sein muss.

Auch andere seiner Ideen wirken erratisch, wie die Förderung von Großkonzernen oder das Bilden von Superkonzernen, um international konkurrieren zu können.

Weiss Herr Altmeier...

um die mangelnde Qualifiktion unserer Schüler für überhaupt irgend einen Ausbildungsberuf?!? Sogar das Bildungsniveau unserer Schulabgänger der Gymnasien ist mittlerweile auf den Stand der Schüler mit Volksschulabschluss vor fast 50 Jahren gesunken! Einzig Fremdsprachen hatten diese damals noch nicht als Unterrichtsfach. Sie hatten allerdings noch die Fähigkeiten eine Ausbildung nicht nur anzutreten sondern auch zu bestehen!

11:50 von Speedyjo

Bin richtig froh mal einen solchen
positiven Beitrag zu lesen. Danke.

11:59 von jetzttexteich

NEIN, natürlich nicht! Er ist ja nicht Bildungsminister, sondern nur für die Wirtschaft zuständig. Da hat ergenug zutun, damit es mit dem Essen und Trinken klappt.

@B. Pfluger

Sie haben wohl übersehen, dass es nicht nur um das duale Ausbildungssystem geht, es geht vordergründig um Vermeidung von Zöllen auf deutsche/europäische Autos. Das ist der Hauptgrund, warum Altmeier
so komische Vorschläge macht.
Leider hat Altmeier bis jetzt nichts vernünftiges geleistet oder auf den Weg gebracht. Fragen Sie mal die Wirtschaftsbosse, die halten nichts von ihm.
Das mit dem TESLA ist mir nur als Beispiel eingefallen, weil Trump so gerne seine Amischlitten auf unseren Strassen sehen würde.
Denken Sie bitte mal auch "um die Ecke", dann hätten Sie sich die Kritik an meinem Beitrag sparen können.

Am 13. Juli 2019 um 10:34 von planetearth

"Der Fachkräftemangel in der BRD zeigt nur eines: Es mangelt unserer Gesellschaft an Zukunftsmodellen, in denen sich junge Menschen wiederfinden. Ein Ausbildungsberuf, der in einer lebenslangen, oft stupiden Tätigkeit endet, ist und kann kein Zukunftsmodell sein und wird von vielen jungen Menschen gefürchtet."

Die Furcht ist unbegründet. Die wenigsten mit 30, 40 Jahren Erwerbsbiographie tun am Ende noch das gleiche wie am Anfang. Im Gegenteil, die Möglichkeiten, sich im Verlauf der Zeit zu entwickeln / zu verändern sind schier unbegrenzt. Die Grenzen setzt nur das eigene Engagement (oder dessen Mangel).

Am 13. Juli 2019 um 12:04 von B. Pfluger

"Bin richtig froh mal einen solchen
positiven Beitrag zu lesen. Danke."

Dem kann ich nur beipflichten. Sicherlich wird eine solche Initiative nicht die Welt retten aber es lohnt sich, auch kleine Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen.

War ja klar, dass die gefrusteten Ewig-Nörgler wieder um die Ecke kommen und das Haar in der Suppe suchen.

um 12:29 von mannigfaltig

....Die wenigsten mit 30, 40 Jahren Erwerbsbiographie tun am Ende noch das gleiche wie am Anfang. Im Gegenteil, die Möglichkeiten, sich im Verlauf der Zeit zu entwickeln / zu verändern sind schier unbegrenzt. Die Grenzen setzt nur das eigene Engagement (oder dessen Mangel).....
Richtig... und was Hänschen nicht lernt...lernt Hans nimmermehr! ;-)

@10:21 von Old Lästervogel

Ich gehe mal davon aus, dass sie die Lebensgeschichte des Tesla incl. Reparaturen kennen? Ansonsten bin ich mir ziemlich sicher, dass die Roboter in der US Automobilindustrie mind. genauso gut funktionieren, wie die Roboter der deutschen Automobolindustrie, wenn sie nicht sogar vom selben Hersteller kommen. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Amerikaner die Autos nicht mit der Hand lackieren und wenn Harry Potter nicht die Hand im Spiel hat, dürften sich auch die Lacke nicht viel unterscheiden! Sie tun ja gerade so, als könnte man bei VW, BMW oder Mercedes übers Wasser gehen.

Was Motoren angeht, so ist das einfach eine Frage des Marktes und Joint-Venture unter den Herstellern sind auch nichts Neues.

12:37 von mannigfaltig

Danke für ihre Antwort auf meinen kleinen
Kommentar.
Frei nach Erich Fromm:
Positives Denken führt zu positiven Ergebnissen und negatives.....

Was heißt Fachkräftemangel?

Wen die meisten Firmen nicht mehr selber ausbilden und lieber ausbilden lassen, so muss man sich nicht Wundern.
Im Kraftfahrer-Gewerbe ist es ganz schlimm, weil durch die Punkte hat es sich nicht selten erledigt.

Firmen machen höchstens noch Weiterbildung und auch das nur im begrenzten Rahmen, wenn überhaupt...

Es muss eine Steuererleichterung für Firmen geben, wenn diese selber ausbilden. Die Anreize zur Ausbildung sind einfach zu gering.

Und noch was zum angeblichen Fachkräftemangel, den gibt es nicht wirklich, Bewerber gibt es genug. Der mangel besteht doch lediglich darin vernünftige Löhne zu bezahlen...

Nicht einmal der Mindestlohn wird überall eingehalten, so das die Kontrollen bisher auch nichts bewirken...

@planetearth, 10:34

„Es mangelt unserer Gesellschaft an Zukunftsmodellen, in denen sich junge Menschen wiederfinden“/„Wir brauchen eine Vision von dem, was eine gute Gesellschaft der Zukunft ausmacht. Aber ganz sicher nicht Menschen, die nur KAUFEN KAUFEN KAUFEN“

Da haben Sie die wesentliche Ursache der heutigen gesellschaftlichen Probleme und den Ansatz zu ihrer Lösung wirklich gut und treffend in Worte gefasst.

Die sogenannte „etablierte“ Politik steht der Entstehung dieser Vision allerdings im Wege. Und ihrer Umsetzung sowieso.

in Deutschland, wo wir besonders technikaffin sind,

Das wäre mir neu. Ich sehe eher das Gegenteil im täglichen Leben.

Auch fände ich es wesentlich mehr im Interesse Europas, wenn man in den Mitgliederstaaten der EU um Auszubildende und Fachkräfte werben würde, und nicht in Übersee. Es gibt einige Länder in der EU mit zweistelligen Arbeitslosenzahlen.

Wobei ich es zu allererst einmal begrüßen würde, wenn man sich mehr um ältere Arbeitnehmer sorgen würde und diese nicht bei Arbeitslosigkeit zwangsverrenten würde. Die schönen Beispiele, bei denen Rentner von Firmen aufgrund ihres Wissen reaktiviert wurden, sind absolute Ausnahmefälle, über 50, oder gar über 60 ist es nicht einfach, einen neuen Job zu finden. Auch und schon gar nicht für Hochqualifizierte, denn die sind unseren Firmen oft zu teuer. Lieber stellt man vier billige Rookies ein und pfeift auf Qualität.

12:29 von mannigfaltig an planetearth

Bravo für ihre Antwort an planetearth!!
Ich bin auch so ein Fall von "Veränderung in der Berufsentwicklung".Chemielaborant(in) wurde Manager für Qualitätssicherung und Marketingberatung.
Man muss sich nur etwas zutrauen.

@12:29 von mannigfaltig

Die wenigsten mit 30, 40 Jahren Erwerbsbiographie tun am Ende noch das gleiche wie am Anfang. Im Gegenteil, die Möglichkeiten, sich im Verlauf der Zeit zu entwickeln / zu verändern sind schier unbegrenzt. Die Grenzen setzt nur das eigene Engagement (oder dessen Mangel).

Was ist (oder vielmehr war) daran so schlecht, 30 oder 40 Jahre in der gleichen Firma zu bleiben? Für die Aufstiegschancen und für die Rentenvorsorge (Betriebsrente) ist es allemal besser, als wenn man alle 2-3 Jahre aufgrund befristeter Verträge einen neuen Arbeitgeber suchen muß, wieder umziehen muß, und mit der Arbeitserfahrung wieder bei 0 anfangen muß. Und für eine Familie mit Kindern ist es eine Katastrophe.

@10:21 von Old Lästervogel

Was soll uns da reizen einen GM, Ford oder Chrysler zu kaufen?

Chrysler / Jeep ist nicht mehr amerikanisch, gehört seit vielen Jahren zum FIAT-Konzern, und die Fahrzeuge werden, vielleicht abgesehen von einigen wenigen Modellen oder Bauteilen, nicht mehr in den USA hergestellt. Die aktuellen Motoren sind die gleichen wie in anderen FIAT-Fahrzeugen: Kleine aufgeladene Direkteinspritzer.

10:21 von Old Lästervogel

und wenn man sich die Produktion anschaut - viel wird ja nicht gezeigt -
da bohrt man Löcher in Fertigkarossen
ob das der Qualität dienlich ist, Korrosionsschutz etc
ganz zu schweigen, dass man so keine Produkte herstellt
nachträglich herumbastelt

Altmaier hat gut reden, wenn nicht ein mal die

wenn nicht ein mal die schulische Ausbildung funktioniert, da wäre der Lehrermangel, zu hoher Ausländeranteil und von den vielen maroden Schulen/Ausbildungsstätten mal ganz abgesehen...

Dann haben wir das Problem, dass durch die Arge noch immer am Bedarf vorbei ausgebildet wird, nur um die Arbeitslosenstatistik zu verbessern...

Am 13. Juli 2019 um 11:50 von Speedyjo

"Gemeinsam nicht gegeneinander Handeln, dann wird das was."
#
#
Das ist leider nicht im Sinne des Globalen Handels. Der billigste darf in seinem Land produzieren und nur wenige stecken den Gewinn ein.
Wenn ich bedenke, das z. b. bei Amazon ein Lineal aus Kunststoff für 1,99 Euro kaufbar ist, und dieses Einzeln aus China nach DE geschickt wird, kann ich darüber nur noch mit dem Kopf schütteln. Wer kann da noch etwas verdienen und was bekommen die Arbeiter vor Ort?

indem wir umgekehrt junge

indem wir umgekehrt junge deutsche Berufsschüler motivieren, einen Teil ihrer Ausbildung in den USA zu verbringen
.
es gibt in den USA keine duale Ausbildung wie in Deutschland (Schweiz Österreich)
also was sollen die in den USA lernen
da gibt es nichts

@AllesKlarHier

Zunächstmal: ich habe ca. 40 Jahre als Automobilkaufmann gearbeitet, etwas Kenntnis sollten Sie mir schon zugestehen.
Sie haben sicherlich gelesen, dass man bei TESLA mehrere Probleme mit der Qualität hatte und auch noch hat. Die Fahrzeuge werden schliesslich nicht zu 100% von Robotern produziert. Die Lackierung bei den US-Fahrzeugen ist einfach schlecht, das ist Fakt. Schauen Sie sich mal die TV-Serie über den "Geiger, den Boss of Big Blocks" an, wie der oftmals über die Qualität seiner ihm gelieferten US-Modelle schimpft. "Muss man eben in Kauf nehmen".
Ich habe die deutschen Modelle nicht gelobt, gar nicht erwähnt. Ich schreibe hier nur über US-Fahrzeuge.
Ich habe meine Meinung, Sie die Ihre - Punkt!

@ mannigfaltig, um 12:37

re 12:04 von B. Pfluger

Weder bin ich gefrustet, noch einer der Ewig-Nörgler, unter die ich mich Ihrer Meinung nach einreihen müsste.

Sehen Sie denn in den Ideen Altmaiers irgendeine Chance, dass die von der amerikanischen Seite auch nur angedacht geschweige aufgegriffen werden?
Sie müssten die amerikanische Administration doch auch inzwischen hinreichend kennen.
Es ist nicht daher nicht das Haar in der Suppe, sondern der Balken im Schlamassel.

Sollten Altmaiers Ideen wider alle Erwartung auf fruchtbaren amerikanischen Boden fallen, werde ich mich an dieser Stelle offiziell für meine Nörgelei entschuldigen.

The hope dies last.

Altmaier in den USA:Mit Azubis gegen Handelskonflikt....

Aber ob er da Erfolg hat ? Mit den andauernden Handelsbilanzüberschüssen ist das ein Problem:Sie verschärfen die Gegensätze zwischen Ländern.Kann man ja auch in Europa sehen.

10:34 von planetearth

Ein Ausbildungsberuf, der in einer lebenslangen, oft stupiden Tätigkeit endet, ist und kann kein Zukunftsmodell sein und wird von vielen jungen Menschen gefürchtet
.
also meine Berufs - Erfahrung sagt mit was anderes
Wenn ich mit Fließbandarbeit anschaue - die allermeisten haben einen Beruf gelernt !
trotzdem gibt es bei Ärger und Fehlzeiten wenn die mal nen anderen Arbeitsgang machen müssen

13:26, riewekooche

>>Was ist (oder vielmehr war) daran so schlecht, 30 oder 40 Jahre in der gleichen Firma zu bleiben? Für die Aufstiegschancen und für die Rentenvorsorge (Betriebsrente) ist es allemal besser, als wenn man alle 2-3 Jahre aufgrund befristeter Verträge einen neuen Arbeitgeber suchen muß, wieder umziehen muß, und mit der Arbeitserfahrung wieder bei 0 anfangen muß. Und für eine Familie mit Kindern ist es eine Katastrophe.<<

Sie haben ja Recht.

Trotzdem sind diese Zeiten vorbei, und sie werden nicht wiederkommen.

Das erwerbsarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell funktioniert nicht mehr und hat sich überlebt. Hängt mit Rationalisierung, Automatisierung, Globalisierung und was der -ierungen mehr sind zusammen. Deswegen die Popularität von Nationalismus und geschlossenen Grenzen in gewissen Kreisen. Die Bedrohung wird "außen" vermutet. Dem ist aber nicht so. Es handelt sich einfach um eine logische Folge der Gesetze des Kapitalismus. Die setzt man mit geschlossenen Grenzen nicht außer Kraft.

um 13:21 von riewekooche

>>in Deutschland, wo wir besonders technikaffin sind,

Das wäre mir neu. Ich sehe eher das Gegenteil im täglichen Leben.

Auch fände ich es wesentlich mehr im Interesse Europas, wenn man in den Mitgliederstaaten der EU um Auszubildende und Fachkräfte werben würde, und nicht in Übersee. Es gibt einige Länder in der EU mit zweistelligen Arbeitslosenzahlen.

Wobei ich es zu allererst einmal begrüßen würde, wenn man sich mehr um ältere Arbeitnehmer sorgen würde und diese nicht bei Arbeitslosigkeit zwangsverrenten würde. Die schönen Beispiele, bei denen Rentner von Firmen aufgrund ihres Wissen reaktiviert wurden, sind absolute Ausnahmefälle, über 50, oder gar über 60 ist es nicht einfach, einen neuen Job zu finden. Auch und schon gar nicht für Hochqualifizierte, denn die sind unseren Firmen oft zu teuer. Lieber stellt man vier billige Rookies ein und pfeift auf Qualität.<<

//

Konnte es so ebenfalls erleben, bei mir kam noch eine Erkrankung dazu, was allgemein ab über 60 keine Seltenheit..

@ 13:26 von riewekooche

re 12:29 von mannigfaltig

Jetzt verdrehen Sie das, was User mannigfaltig sagt und meint, aber gewaltig!

Am 13. Juli 2019 um 13:26 von riewekooche

"Was ist (oder vielmehr war) daran so schlecht, 30 oder 40 Jahre in der gleichen Firma zu bleiben?"

Nichts ist daran schlecht, in der gleichen Firma bleiben zu KÖNNEN. Der Autor des Beitrags, auf den ich geantwortet habe, hatte die Befürchtung, das ganze Leben lang das gleiche tun zu MÜSSEN.

Außerdem, gleiche Firma und gleiche Tätigkeit sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ich habe selbst in 10 Jahren in einer Firma schon drei völlig verschiedene Aufgaben übernommen.

Leistungsbilanzüberschuss

Der ist ja auch dringend nötig. Wir müssen ja den großen Teil der Kosten dieser EU und Migrationspolitik tragen.

Da wir jetzt auch noch die Klimawende weltweit finazieren sollen werden Deutsche Arbeiter noch mehr Abgaben zahlen müssen.

Und wenn das immer noch nicht reicht?
Was machen wir dann ?

Amerika wirbt Fachkräfte

Amerika wirbt Fachkräfte einfach ab, da brauchen die Altmaier's Azubis nicht. Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer und Verbrauchssteuern im Vergleich zu Deutschland ja gradezu lächerlich niedrig sind, da bleibt halt deutlich mehr Geld am Monatsende übrig als in Deutschland. Dann fällt es schwer sich wieder dafür zu entscheiden nach Deutschland zurück zugehen. Und als deutsche Fachkraft hat man sehr gute Aussichten einen überdurchschnittlich gut bezahlte Anstellung in der amerikanischen Rüstungsindustrie zu bekommen. Ging mir auch mal so, aber das ist schon 25 Jahre her.

13:02 von AllesKlarHier

Sie tun ja gerade so, als könnte man bei VW, BMW oder Mercedes übers Wasser gehen
.
ich habe 35 Jahre meines Lebens in der Produktionsplanung
eines der von ihnen genannten Betriebe verbracht
Es gibt Qualitätsunterschiede allein wenn man die
unterschiedlichen Produktionsstandorte in Deutschland betrachtet
Warum ?
BMW hat extra ne Halle gebaut, um Fzg aus den USA nachzuarbeiten,
weil sie auf dem europäischen Markt so nicht akzeptiert wurden
und bei uns wurde gewitzelt wenn der Außenspiegel ne andere Farbe hat,
bräuchten die Kollegen in Tuscaloosa nen 4 wöchigen Anlernkurs

um 11:50 von Speedyjo

>>"Gemeinsam nicht gegeneinander Handeln, dann wird das was."
#
#
Das ist leider nicht im Sinne des Globalen Handels. Der billigste darf in seinem Land produzieren und nur wenige stecken den Gewinn ein.
Wenn ich bedenke, das z. b. bei Amazon ein Lineal aus Kunststoff für 1,99 Euro kaufbar ist, und dieses Einzeln aus China nach DE geschickt wird, kann ich darüber nur noch mit dem Kopf schütteln. Wer kann da noch etwas verdienen und was bekommen die Arbeiter vor Ort?<<

//

Das Problem ist der Versand, Der ist aus China einfach zu billig, wieso und warum entzieht sich meiner genauen Kenntnis. Artikel bis ca, 26,00€ fallen zu dem keine Zölle an...

13:51 von Goldenmichel

Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer
.
ist das wirklich für alle Menschen entscheidend
die Kohle
es muß doch auch dass Umfeld passen
kommt jeder mit der Mentalität dort zurecht (oder hier)

re von werner1955 13.48

Wieso finanziert Deutschland die weltweite Klimawende ?
Und "Deutsche Arbeiter werden noch mehr Abgaben zahlen müssen".Natürlich-wenn die CO2-Steuer nach unten konzipiert sein wird.
Aber nicht wenn "deutsche Arbeiter" auch mal streiken.

Betteltour

Altmaier ist schon mutig, dass er einen solchen Besuch überhaupt macht, der einer Bettelaktion gleich kommt. Ich hätte es erst gar nicht versucht. Immerhin tut Altmaier es für deutschlands Wohlstand, der ja an die Autoindustrie gekoppelt ist.
Bei all seinem Optimismus bezweifle ich aber, dass er etwas erreicht - das ist ein so überflüssiger Versuch wie seinerzeit das No-Spy-Abkommen. Sicherlich ist er ganz lieb und demütig und hat wahrscheinlich auch gehofft, eine Audienz beim König zu bekommen.
Vordergründig mag es Deutschland nutzen. Für mich hat ganze Sache einen faden Beigeschmack, denn ich habe permanent das Gefühl, Deutschlands Passivität im Konflikt um den Atomdeal kommt daher, dass man bei Trump Liebkind sein will, damit der gewählte König der USA in seiner Großherzigkeit keine Sonderzölle auf deutsche Autos erhebt. In meinen Augen ist Altmaiers Reise eine Betteltour, die Stiefel-leck-Tour.
Deutschland sollte lieber eine Trump-auf-die-Füße-tret-Tour machen - für den Frieden.

Die USA brauchen kaum Azubis,

Die USA brauchen kaum Azubis, da sie kaum noch industrielle Produktion haben. Und im Bereich Software werden fertig ausgebildete Fachkräfte einfach aus den Ausland importiert. Man schaue sich einmal in Kalifornien um, viele Inder, Chinesen...Man sollte Trump einfach ausssitzen. Höhere Zölle würden letztlich sowieso die USA Verbraucher über höhere Preise bezahlen, da einheimische Alternativen i.d.R. fehlen.

13.07.19 Mit Azubis gegen den Handelskonflikt

Deutschland first, Europa second, USA third...
...wir brauchen einen weltweiten Ausgleich unter Berücksichtigung des Klimaschutzes und der Einkommensverteilung.
Ein Export sollte nur für hochspezialisierte und anlageaufwändige Produkte erfolgen.
Wenn es in Italien, Spanien und anderswo in unserer Nähe eine hohe Arbeitslosigkeit gibt, sollten zuerst diese Menschen hier eine Arbeit bekommen und die auch möglichst in ihrem Heimatland ausführen können. In Europa muss die Abhängigkeit und dadurch der Zusammenhalt untereinander gefördert werden. Amerika kann trotzdem ein Partner bleiben wie auch Russland, China und andere.
Konkurrenzdenken muss auch von Vernunft gespeist werden und begrenzt sein.

14:34, Sisyphos3

>>13:51 von Goldenmichel
Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer
.
ist das wirklich für alle Menschen entscheidend
die Kohle
es muß doch auch dass Umfeld passen
kommt jeder mit der Mentalität dort zurecht (oder hier)<<

Für manche Menschen geht es wirklich nur um die Kohle, und die bewegen sich auch nur in Kreisen, in denen das nicht anders ist. Die Mentalität dieser Kreise ist überall gleich, weswegen es keine Anpassungs- bzw. Integrationsschwierigkeiten gibt.

Meist sind das Menschen, die eigentlich genug Geld haben.

Aber wahrscheinlich liegt dass daran, daß Geld für solche Menschen eben ungeheuer wichtig ist.

Ich möchte mal Hans Olaf Henkel zitieren: "Ich kenne viele Reiche, und ich kenne keinen einzigen Reichen, der nicht noch reicher werden möchte."

Ich hingegen kenne viele Menschen, die ihr Auskommen haben, und die auch gar nicht unbedingt mehr haben wollen. Sie haben andere Interessen und Prioritäten. Zu denen zähle ich mich übrigens auch selbst.

Am 13. Juli 2019 um 11:34 von spax-plywood

" wird statt dessen Seewasser in Brunsbüttel eingefroren und gibt ein hübsches deutsch amerikanisches vollökologisches Ganzjahres-Eislaufzenter ab. Hat Altmaier Ihnen das nicht erzählt? "

Was ist daran voll-ökologisch wenn Fracking Flüssiggas verwendet wird, es kommt unökologisch aus dem Boden, wird unökologisch verflüssigt und nimmt den unökologisch Weg von Tausenden Seemeilen über das Wasser.
???

@14:34 von Sisyphos3 "ist das

@14:34 von Sisyphos3
"ist das wirklich für alle Menschen entscheidend die Kohle"
-
Warum sonst geht man denn arbeiten und sucht sich einen Job von dem man dann leben kann ?
Sicher, für einige ist das Geld nicht wichtig im Leben, die gehen arbeiten weil es Spass macht und vielleicht nur ein Hobby für sie ist.

"emotionalen Beziehungen zwischen unseren Ländern [USA und BRD] stärken"

Innerhalb der EU braucht man das nicht, da hackt man lieber aufeinander ein und hält anderen vor, was sie alles falsch machen.

-Kopfschütteln-

***

Wollen wir jetzt mit GB darum konkurrieren, das nächste Sternchen auf der US-Flagge zu werden?
Wie war das mit "Staaten haben Interessen"?

@Goldmichel, 13:51 -gute Idee von Altmaier

Der monatliche Nettoverdienst ist die eine Seite. Auf der anderen Seite stehen in den USA ein mangelhaftes Gesundheitssystem, fehlende Unterstützung des Staates bei Arbeitslosigkeit, eine marode Altersvorsorge u.v.m. Auch wenn Deutschland kein Paradies ist - als Arbeitnehmer nach USA zu wechseln wäre nicht gerade zu empfehlen. Und der Vorschlag von Altmaier ist prinzipiell nicht schlecht. Selbst Trump hat unser duales Ausbildungssystem mehrfach als vorbildlich und nachahmenswert bezeichnet. Ein Minister, der sich Gedanken macht und Vorschläge entwickelt - was soll daran falsch sein...?

@Goldenmichel

Einkommensteuer ist niedrig in USA, aber: Grundsteuer kann 1-2% des Immobilienwerts pro Jahr sein, also schnell mal 20.000 $. College fürs Kind? 10 Tausend pro Jahr an den öffentlichen in Ihrem Bezirk, aber auch gerne mal 25.000 am staatlichen Wunschcollege.

re goldenmichel

"Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer und Verbrauchssteuern im Vergleich zu Deutschland ja gradezu lächerlich niedrig sind, da bleibt halt deutlich mehr Geld am Monatsende übrig als in Deutschland."

Solane man gesund, arbeitsfähig ist und gebraucht wird, geht das wunderbar.
Und wenn nicht mehr?

Habe früher mal Wach /Begleithunde ausgebildet...

Und nach Kanada für ca10.000$ verkauft, Plus Flug usw. Das wäre doch mal eine Alternative. Bedarf ist heute noch da...

Transatlantische Beziehungen

Die Handelsbeziehungen innerhalb der EU und gleich danach die Handelsbeziehungen zu den USA haben für Deutschland absolut erste Priorität. Die Mission von Minister Altmaier ist daher in ihrer Wichtigkeit nicht zu unterschätzen.

Nicht alles Gold was glänzt

@ goldenmichel:
Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer und Verbrauchssteuern im Vergleich zu Deutschland ja gradezu lächerlich niedrig sind, da bleibt halt deutlich mehr Geld am Monatsende übrig als in Deutschland.

Ich habe drei Töchter, von denen die Älteste fertig studiert hat und die beiden anderen aktuell noch studieren. In den USA könnte ich mir das finanziell nicht annähernd leisten, auch nicht mit der dortigen Einkommenssteuer.

17:03 von karwandler

re goldenmichel

"Wer einmal in USA gearbeitet hat weiss das die Einkommenssteuer und Verbrauchssteuern im Vergleich zu Deutschland ja gradezu lächerlich niedrig sind, da bleibt halt deutlich mehr Geld am Monatsende übrig als in Deutschland."

Solane man gesund, arbeitsfähig ist und gebraucht wird, geht das wunderbar.
Und wenn nicht mehr?
///
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*
Dann hat man von den niedrigen Steuern und Verbrauchspreisen immer noch einen Vorteil.
*
Sie vermengen wieder einmal ideologisch Versicherung und Preise.
*
Die Steuern und Preise bringen hier nicht für alle die Arbiten am Monatsende mehr Geld.

16:45, Goldenmichel

>>@14:34 von Sisyphos3
"ist das wirklich für alle Menschen entscheidend die Kohle"
-
Warum sonst geht man denn arbeiten und sucht sich einen Job von dem man dann leben kann ?
Sicher, für einige ist das Geld nicht wichtig im Leben, die gehen arbeiten weil es Spass macht und vielleicht nur ein Hobby für sie ist.<<

Für mich ist Geld eine lästige Notwendigkeit.

Anderen Menschen geht das anders, ich weiß. Gerade bei denen, die es haben, wird es oft zum Zentrum und Sinn des Daseins.

Unser Fachkräftemangel...

und der der USA soll also dadurch behoben werden, dass Azubis in dem jeweils anderen Land jenseits des Atlantik ausgebildet werden? Und dann?

Anschließend arbeiten alle wieder im Ursprungsland, wodurch es nicht eine Fachkraft mehr gibt, nur haben sie eine Sprache mehr drauf.

Wer zahlt die Flüge und Unterkünfte? Welchen Mehrwert hat dies für Deutschland oder die USA?

Wenn Student*nnen in einem anderen Land studieren ist es etwas völliges anderes, da der Spracherwerb für angehende Wissenschaftler*innen von großem Nutzen sein kann (Publikationen usw.).

13:43 von fathaland slim

"Das erwerbsarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell funktioniert nicht mehr und hat sich überlebt. Hängt mit Rationalisierung, Automatisierung, Globalisierung und was der -ierungen mehr sind zusammen. Deswegen die Popularität von Nationalismus und geschlossenen Grenzen in gewissen Kreisen. Die Bedrohung wird "außen" vermutet."

Auf diesen Zusammenhang - die innere Bedrohung wird außen vermutet - bin ich noch nicht gekommen. Echt 1000 Dank.
Da werde ich lange drüber nachdenken müssen. Da könnte nämlich was dran sein.

@DoJo

Man kann immer was voneinander lernen. Außerdem entstehen so Beziehungen und Netzwerke (böse Zungen sagen auch: Seilschaften), die auch in der Industrie enorm wichtig sind.

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