Ihre Meinung zu: Deutscher Exportboom vergrößert die soziale Ungleichheit

10. Juli 2019 - 17:56 Uhr

Im Ausland gibt es viel Kritik am hohen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands. Nun gießt der IWF Öl ins Feuer: Der Überschuss verschärfe die soziale Ungleichheit hierzulande.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.2
Durchschnitt: 2.2 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Welche Partei fordert das?

"Damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinanderklaffe, schlägt der IWF nicht nur ein höheres Lohnwachstum vor, sondern auch niedrigere Steuern für Gering- und Normalverdiener vor. Gleichzeitig müssten die Steuern auf Vermögen, insbesondere die Erbschafts- und Schenkungssteuer erhöht werden."

Die Partei, die das uneingeschränkt fordert und auch wirklich durchsetzen will, wähle ich.

Maastricht-Kriterien

Wenn Deutschland und Italien dieMaastricht-Kriterien nicht erfüllen, wird nur Italien mit Sanktionen bedroht. Tolle Werbung für die EU!

rer Truman Welt

Das ist völliger Blödsinn, Familienunternehmen als Quelle der ungleichen Einkommens- und Vermögensungleichverteilung abzuführen. Diese faktischen Zusammenhänge würde ich mir einmal gerne ansehen. Es ist der ungenierte und zügellose Kapitalismus durch das Loslösung der Finanzmärkte von den Realmärkten. Die unbegrenzte Anhäufung von Wert und Kapital ist das Grundproblem. Erbschafts- und Schenkungssteuer sollte bei einem vertretbaren "Freivermögen" auf 90% gesetzt werden. Unternehmen werden in soziale Stiftungen umgewandelt und weiter wie Marktunternehmen geführt. Das wäre alles kein Problem, aber wer hat daran Interesse und wer könnte es umsetzen ? ? ?

RE: proehi um 18:10

***Die Partei, die das uneingeschränkt fordert und auch wirklich durchsetzen will, wähle ich.***
Dann wird ihre Wahl wohl auf die Linke, SPD oder Grüne fallen.
Also bei der nächsten Wahl RRG wählen !

Gruß Hador

Deutscher Exportboom vergrößert soziale Ungleichheit.....

Und vor allem die Ungleichheit zwischen den Ländern.Er führt zum Export von Arbeitslosigkeit und Verschuldung.Und bewirkt deshalb einen Abwärtsdruck bei Investitionen und Sozialstandards.
Nur wird das nicht anders:Der DGB hält an einer bescheidenen Tarifpolitik fest und fördert damit die Exportüberschüsse.Zuletzt der Tarifabschluss Ver.di im Bankenbereich von 4%
auf 29 Monate.Das sind 1,64% pro Jahr.

Deutscher Exportboom vergrößert die soziale Ungleichheit

Was hier noch nicht beleuchtet wurde ist die Tatsache, dass diese Vermögen teils in Investmentfonds angelegt wird, was die Preise durch Spekulation in die Höhe treibt. Ganz zu schweigen von der erfolgreichen Kaperungen von Unternehmen durch diese Fonds, die dann die Unternehmen nach Heuschreckenmanier ausbeuten. Irgendwie muss ja das Renditeziel erreicht werden.
Die dadurch entstehenden Schäden sind beträchtlich.

Gruß Hador

Hoch mit den Löhnen !

Der Bericht des IWF bestätigt alles, was hierzulande allzu häufig - an erster Stelle von unsereren sektiererischen Wirtschaftsweisen - bestritten wird. An der Höhe der Löhne hängt alles.

Exportboom vergrößert die .. Ungleichheit ...

Ok, durch die laufenden Geschäfte werden (vornehmlich) die reicher, die sie abwickeln, so weit so gut, das dürfte ungefähr die letzten 5000 Jahr so gewesen sein. Bei allem Verständnis für dafür, das die "Armen" darauf hoffen, das der "Sozialstaat" hier begrenzt für Ausgleich sorgt, sollten wir uns Hüten daran im Grundsatz etwas zu ändern. Der Staat darf aber dafür sorgen das es den Armen nicht so schlecht geht, das sie den Verwertungsprozess stören er muss allerdings auch darauf achten das er selbst den Prozess auch nicht nachhaltig stört - Ach ein Buch mit vielen Siegeln und ein Prozess mit vielen Mitspielern. Man stelle sich vor, weine Wage mit fünf Schalen immer schön im Gleichgewicht zu halten, wenn mehrere Leute an den Gewichten spielen.

18:53 von firlefanzmanii

"Reichtun kommt von Können"

Da muss ich zugeben, diese Einsicht ist mir in meinem bisherigen Leben verwehrt geblieben. Deshalb kann ich Ihren Ausführungen auch nicht folgen. Vielleicht können Sie mir helfen und folgende Frage beantworten:

Was kann der Erbe des Erbes das zu Reichtum führt, was der Nichterbe nicht auch können könnte? Oder schlichter: Was muss ein Erbe können?

ist jetzt nicht unser wunderbarer Minister

für Wirtschaft in den USA unterwegs, um unser Ansehen dort noch mehr zu steigern?

18:53 von firlefanzmanii

"Reichtun kommt von Können"

Ist das eine belastbare Erkenntnis und können die, die nicht reich sind demnach nix? Oder meinen Sie, die unreichen Könner können ohne "die Reichen" nix mehr?

Vielleicht will ja auch nicht jeder gleich reich sein, obwohl er/sie was kann? Könnte es sein, dass die nur einen angemessenen Teil für ihr eingebrachtes Können fordern?

Könnte es sein, dass der IWF seine Forderungen nicht aus sozialer Verantwortung, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen raushaut? Wer da was zu sagen hat ist nämlich bereits reich.

Können "die Reichen" auch noch etwas anderes als reich sein oder reich werden? Macht reich sein so viel Freude, dass es so manchem auch schon allein genügt, mehr muss man nicht können?

Nur mal so als Vorabfragen.

um 18:37 von Hador Goldscheitel "So wird`s kommen...

>>**Die Partei, die das uneingeschränkt fordert und auch wirklich durchsetzen will, wähle ich.***
Dann wird ihre Wahl wohl auf die Linke, SPD oder Grüne fallen.
Also bei der nächsten Wahl RRG wählen !

Gruß Hador<<

//

So kommt es doch e...

Oder haben Sie was anderes gedacht.
Alles ist derzeit in eine Umbruchstimmung..

Merkel mit Stillstand und den kleinen Schritten will keiner mehr...

Selten so gelacht!

Selbstverständlich ist die soziale Ungleichheit in den Staaten mit einer niedrigen Exportquote wie zum Beispiel in den südamerikanischen oder afrikanischen Staaten bei weitem nicht so ausgeprägt wie hier in Deutschland, weil in diesen Staaten fast ALLE Menschen arm sind!

Und insbesondere jedoch die deutschen Familienunternehmen zahlen ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumeist wesentlich bessere Löhne unter wesentlich besseren Arbeitsbedingungen, als die völlig seelenlosen Aktiengesellschaften, die naturgemäß NUR möglichst hohe Renditen für ihre Aktionäre herausholen aus ihren Betrieben herausholen wollen!

Deutschland sei ein so reiches Land ....

... wird einem derzeit von vielen Seiten entgegen gebrüllt wenn es darum geht Wohltaten in der Welt zu verüben.
.
Jetzt wissen wir endlich welcher Teil von Deutschland so reich ist ..
.
" Den zehn Prozent Reichsten gehöre 60 Prozent des Nettovermögens in Deutschland, heißt es im IWF-Bericht. Das sei die höchste Quote in Europa. Fast ein Viertel des Vermögens (24 Prozent) entfalle gar auf nur ein Prozent der Top-Reichen."

hohen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands

Den brauchen wir ja auch dringend.

Bei den viel zusätzlichen Ausgaben seit 2015 und den immer größer und teuer werdenden Aufgaben für Wohnungen , Sicherheit und Alimentierungen.

Für Steuersenkungen die vor den Wahlen immer versprochen werden bleit da leider nicht übrig.

IWF ist etwas komisch

Wenn in Deutschland die niedrigen und mittleren Einkommen stagnieren, so heißt das doch, dass die Menschen in diesen Einkommensgruppen ihren im internationalen Vergleich sehr hohen Lebensstandard weiter beibehalten, ja, wegen des technischen Fortschritts sogar weiter ausbauen können. Und nicht, wie in so vielen anderen Ländern, entweder am Existenzminimum leben oder mit einem geringeren Lebensstandard auskommen müssen. Die Alternative ist nämlich nicht, dass man noch höheren Einkommen bekommt, weil die Reichen weniger bekommen, sondern alle deutlich weniger bekommen, sowohl die Reichen wie auch die Armen, wie dies im Ausland der Fall ist. Oder auch nicht - im Ausland sind es halt wenige Oligarchen die alles verdienen und der gesamte Rest ist bitter arm. Da es so wenige Oligarchen sind, zählen sie bei der "Einkommensschere" praktisch nicht mit, da diese mit Quantilen arbeitet. Fast die ganze Bevölkerung verdient gleich viel, aber halt ganz wenig.

Das sind 1,64% pro Jahr.

Das ist auch gut so. Weil von jeder Lohnerhöhung durch ausufernde Steuerprogression und Sozialversicherungen bei einigen nachher sogar weniger in der Kasse ist als vorher.

Auch würde ein weiterer Anstieg des Konsum nur noch mehr CO2 produzieren, und damit unsere CO2 Ziele niemals mehr erreichbar werden.

@firlefanz, 18:53

"Reichtum kommt von Können."

Kann nicht sein. Ich kann eigentlich gar nichts, bin aber relativ reich.

Ihre Analyse ist also nicht schlüssig.

Keine Steuern für Niedrigst-Einkommen

Im Vergleich zu einige Westeuropäische Staaten und auch die USA ist feststellbar das in Deutschland auch die Niedrigst-Einkommen besteuert werden. Dies ist in vielen Ländern nicht der Fall. Dazu kommt das die Steuerquote bis in den mittleren Einkommensbereich hinein höher liegt als in vergleichbaren Staaten.
Wünschenswert wäre eine Vereinfachung des Besteuerungssystems. Weniger Abzugsmöglichkeiten. Keine Steuern bis zur Mindesteinkommensgrenze betr. circa 20-22 % der Bevölkerung. Weniger Steuerstufen im höheren Einkommensbereich . Keine höhere Steuern aber jährliche Kontrollen in dieser Klasse. Personal genug ergibt sich aus der Freiwerdung der Vereinfachung. Man sollte sich das Besteuerungssystem der Nachbarländer mal anschauen.
Übrigens Steuerungerechtigkeit hat nichts mit Export zu tun.

19:58 von geselliger misa...

" Den zehn Prozent Reichsten gehöre 60 Prozent des Nettovermögens in Deutschland, heißt es im IWF-Bericht. Das sei die höchste Quote in Europa. Fast ein Viertel des Vermögens (24 Prozent) entfalle gar auf nur ein Prozent der Top-Reichen."
.
das wäre ja dann auch in etwa so, wie sich das Einkommenssteueraufkommen darstellt

18:37 von Hador Goldscheitel

***Die Partei, die das uneingeschränkt fordert und auch wirklich durchsetzen will, wähle ich.***
>>Dann wird ihre Wahl wohl auf die Linke, SPD oder Grüne fallen.<<

Linke ja!

Aber spd und grüne?

Nie im Leben!

Als spd und grüne von 1998-2005 die Regierung stellten, haben sie dergleichen nichts unternommen - im Gegenteil sogar. Hartz 4 wurde unter rg geboren und lebt bis heute.

Bitte korrigieren sie micht, wenn ich falsch liege.

(Bitte in einem netten Ton)

RE: stupid - first um 19:57

***Wir haben schon die höchsten Löhne in Europa. ***

Die Arbeitnehmer könnten trotzdem noch einen kräftigen Schlück aus der Arbeitgeberpulle vertragen, ohne dass die Wirtschaft ihre Konkurrenzfähigkeit verliert.
Gratmesser sind die Lohnstückkosten und Produktivität. Und da steht Deutschland hervorragend da !

***... ,und die AGs, ihre Vorstände und die Internetriesen zahlen zu wenig Steuern.***

Was die Besteuerung von Kapitalgesellschaften angeht, hätte ich auch gern höhere Steuersätze, aber wir dürfen nicht den internationalen Wettbewerb aus den Augen verlieren. Gerade auch in der EU wird "Steuerdumping" betrieben.
Facebook, Alphabet & co. gehören deutlich zur Kasse gebeten !
Zudem gehören Steuerschlupflöcher endlich !!! geschlossen - sowohl für Privatleute, wie auch für Konzerne !

Beste Grüße Hador

RE: rossundreiter um 20:17

***"Reichtum kommt von Können."
Kann nicht sein. Ich kann eigentlich gar nichts, bin aber relativ reich.
Ihre Analyse ist also nicht schlüssig.***

Ha! Ha!
Doch sie können wunderbare Kommentare verfassen, danke dafür !

Gruß Hador

Ungleichheit wegen

Ungleichheit wegen Exportboom? Aber irgendwie muss uns doch erlaubt sein, das Geld zu verdienen, wenn wir immer mehr gezwungen werden immer mehr Verpflichtungen nachzukommen und weltweit und vor allem in der EU den Weihnachtsmann spielen müssen. Dabei ist es bei uns eben nur Sitte, dass das viele Geld, dass wir für Rettungsschirme, Unterstützung der USA durch ständige Rüstungskäufe, auch alle Extrawurstwünsche Frankreichs, nicht zu vergessen Groß-Britaniens Rosinengepicke und die andauernden Finanzduschen in all den Visegàd-Staaten spenden müssen, eben erst verdient werden muss. Da sind manche Rettungsschirmgänger sehr überrascht, weil die eben, wie man lernen mußte, eben erst Geld ausgeben und erst wenn sie Pleite sind aufwachen um sich dann über konstruierte Kriegswiedergutmachungen zu sanieren. Aber dafür sind wir bösen Deutschen dann halt die bösen Exportmacher. Komisch, dass trotzdem alle von uns gerne nehmen, was sie kriegen können und wenn's geht noch mehr. Wo kommt's wohl her?

RE: morgentau19 um 20:54

War ich schon mal unfreundlich zu ihnen ?

Nun zu ihrem Kommentar:
***Als spd und grüne von 1998-2005 die Regierung stellten, haben sie dergleichen nichts unternommen - im Gegenteil sogar. Hartz 4 wurde unter rg geboren und lebt bis heute.***

Sie haben recht, nur regiert eben "Rot-Grün" die letzten Jahre nicht.
Die Agenda 2010 war zum Zeitpunkt ein notwendiges Übel. Wirtschaftspolitisch vollkommen richtig, aber gesellschaftspolitisch haben sich diese Reformen zumindest in Teilen verheerend ausgewirkt. Nun ist die CDU seit 14 Jahren am Ruder, und mit ihr keine Revision der Agenda 2010 möglich, leider.
Von daher bin ich überzeugt, dass RRG die schlimmsten Härten wieder abmildert, und welche Partei sie dann wählen, wäre dann unerheblich.

Gruß Hador

RE: Hepheistos um 21:09

So,so, wird spielen also den Weihnachsmann für die EU.
Wie viel Moneten sind denn für den Euro-Rettungsschirm geflossen ?
Wie hoch sind die Ausgaben für Rüstungsgüter aus den USA ?
Von welchen französischen Extrawürsten sprechen sie ?
Von Finanzduschen für die Visegrad-Staaten weiß ich auch nichts!

Aber sie können bestimmt verifizierbare Zahlen nennen, oder zumindest ihre Quellen angeben !
Ansonsten verzeichne ich ihren Kommentar als Stimmungsmache !

Gruß Hador

@20:17 von rossundreiter

"Ich kann eigentlich gar nichts, bin aber relativ reich."

Ich bin überzeugt, dass jeder gesunde Mensch irgendetwas (besonders gut) kann. Und wenn irgendwer wirklich nichts kann, wird er es nicht merken oder zumindest nicht von sich selbst sagen.
Ihre Feststellung finde ich aber sympathisch.

Ungleichheit !

Diese Partei wähle ich auch !!!
Aber leider werden die anderen Parteien dies nicht zu lassen,
denn sie wollen ja weiter große Parteispenden erhalten.
Dass die Super- Reichen zu wenig Steuern bezahlen, ist schon
seit vielen Jahren bekannt, aber die Regierungen holen es
viel lieber bei den normalen Bürgern, weil die keine Lobby
haben. Sonst hätten sie schon längst die Progression ab
geschafft und den Spitzensteuersatz deutlich erhöht und
natürlich große Aktiengewinne wesentlich stärker besteuert.
Wenn ich sehe, dass ich für eine Einlage bei einer Bank von
250 Euro (seit Jahren gleiche Summe) Steuern und Abgaben bezahlen muss, da werde ich wütend.
Wenn ich sehe, dass Rentner mit max. 20000 Euro im Jahr
ebenfalls Steuern bezahlen müssen, aber die Reichen sich
davor drücken und ihr Geld ins Ausland verschieben, werde
ich noch wütender.
Jeder der Steuern hinterzieht, gehört sehr lange ins
Gefängnis.
Der FCB Chef ist doch einer von denen, der dürfte so einen
Job nie mehr machen !!!!

Mein Gott bin ich froh, das

diese Analyse vom IWF kommt und nicht von Rezo...

Sonst hätten ja sämtliche Parteien wieder abwinken können und auf die Unwissenheit eines "blauhaarigen mit fuchtelnden Armen" verweisen können...

Auf die Antwort, bzw. Gegenargumente bin ich dennoch wieder gespannt...

Wir hatten doch neulich Spenden als Thema - dann könnte doch ja so manche "Top-End" Erbschaftssteuer direkt in so manches soziales Projekt in Deutschland fliessen...
Wo ein Wille ist, gibt es auch Gesetzesänderungen...- Freiwillige- und interessierte Parteien, die die restlichen 90% der Bundesbürger vertreten möchten, stellen sich jetzt bitte vor... ;-)

Einfaches Rezept gegen Exportüberschüsse

Gegen die deutschen Exportüberschüsse gibt es ein sehr einfaches Rezept: Die Käufer unserer Produkte müssen sich etwas mehr zurück halten und weniger kaufen oder in anderen Ländern kaufen. So viel schlechter wird die Qualität dort sicher nicht sein.

Reich sein !

Es mag ein paar wenige gegeben haben, die tatsächlich mit
und durch ihren Reichtum vielen anderen etwas Gutes an
getan haben. Aber das sind sicher nicht viele.
Die meisten denken doch nur an sich, an ihren eigenen
Geldbeutel, an das große Auto, die Super Villa, die Jacht und
so weiter, und dann kommt natürlich noch die Aktien und
die Steuervermeidung, das Verschleiern von Geschäften usw.

Es gibt so einige Beispiele, in denen ziemlich deutlich wird,
an was so mancher Reiche zuerst denkt ( Schlecker und Co.).

Und unsere Politiker unterstützen sie noch, sonst hätten sie
schon längst mal etwas dagegen unternommen und nicht
nur immer den "kleinen" Mann mit Steuern belegt und den
Reichen Schlupflöcher gebaut um, Steuern zu sparen oder
zu verschleiern.
Das ist hier genauso wie in anderen Ländern auch, siehe
Amerika, da besteht die Regierung aus vielen Milliardären,
Lügnern und Betrüger, also genauso schlecht.

@19:48 von Frank von Bröckel

"Selbstverständlich ist die soziale Ungleichheit in den Staaten mit einer niedrigen Exportquote wie zum Beispiel in den südamerikanischen oder afrikanischen Staaten bei weitem nicht so ausgeprägt wie hier in Deutschland, weil in diesen Staaten fast ALLE Menschen arm sind!"

Keine Bange, wenn wir nicht gegensteuern, kommen wir da auch noch hin.

"Und insbesondere jedoch die deutschen Familienunternehmen zahlen ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumeist wesentlich bessere Löhne unter wesentlich besseren Arbeitsbedingungen,..."

Das stimmt, aber genau die werden nicht ausreichend gestützt und/oder sie leiden unter der teils verrotteten Infrastruktur. Politik wird nur noch für ohnehin reiche Konzerne gemacht.
Es gab mal einen Bericht im TV über ein Unternehmen, das an seinem bisherigen Standort nicht überleben kann, weil die LKW die benötigten Maschinenteile nicht mehr liefern können wegen der nicht befestigten Straßen.

Deutschland am eigenen Pranger

@ Bernd Kevesligeti
Deutscher Exportboom vergrößert soziale Ungleichheit..... Und vor allem die Ungleichheit zwischen den Ländern.Er führt zum Export von Arbeitslosigkeit und Verschuldung.

Das sehe ich ein. Also machen wir einfach unsere Produkte schlechter und bauen offensichtliche Fehler ein. Dann werden unsere Verkaufszahlen hoffentlich etwas runter gehen und alle sind wieder glücklich. Vor allem die Deutschen, die sich ein schlechtes Gewissen machen wegen ihrer Qualität und Innovation.

22:22 von lauter._kasten

Deutschland am eigenen Pranger

@ Bernd Kevesligeti
Deutscher Exportboom vergrößert soziale Ungleichheit..... Und vor allem die Ungleichheit zwischen den Ländern.Er führt zum Export von Arbeitslosigkeit und Verschuldung.

Das sehe ich ein. Also machen wir einfach unsere Produkte schlechter und bauen offensichtliche Fehler ein. Dann werden unsere Verkaufszahlen hoffentlich etwas runter gehen und alle sind wieder glücklich. Vor allem die Deutschen, die sich ein schlechtes Gewissen machen wegen ihrer Qualität und Innovation
///
*
*
Als 74-jähriger, ehemals Selbständiger befürchte ich, das es reicht, wenn R/R/G für den zweiten S. 2 gewählt wird.

22:15 von lauter._kasten

offensichtlich sind unsere Produkte (etwas) besser als die der Konkurrenz
Also was tun, weniger tüchtig sein ?

Milde Besteuerung niedriger Einkommen

@ friedrich peter...
Im Vergleich zu einige Westeuropäische Staaten und auch die USA ist feststellbar das in Deutschland auch die Niedrigst-Einkommen besteuert werden.

Das ist nicht richtig. Der Steuerfreibetrag ist in Deutschland höher als in den meisten europäischen Ländern und der Steuersatz beginnt bei relativ geringen Werten. Das hat zur Folge, dass Bezieher geringer Einkommen in Deutschland mit am geringsten besteuert werden, definitiv geringer als in den USA.

Unsere Produkte sind gefragt

Made in Germany ist immer noch in der Weltwirtschaft sehr gefragt,da es Qualität Waren sind. Da müssen sich Andere Länder eben anstrengen um gleichwertige Produkte herzustellen.

Von Nichts kommt nichts

Oft sind deutsche Produkte trotz höherer Preise noch wegen der Innovationsfreude und der Qualität gefragt und weil D in manchen Branchen immer noch Marktführer ist, trotz vieler Anstrengungen, diese Branchen zu schwächen. Müssen sich jetzt die erfolgreichen Unternehmen und ihre Mitarbeiter schämen oder schuldig fühlen? Diese Diskussion ist garantiert weltweit einzigartig!

22:15 von Traumfahrer

Es gibt so einige Beispiele, in denen ziemlich deutlich wird,
an was so mancher Reiche zuerst denkt ( Schlecker und Co.)
.
dann erzählen sie mal an was der gedacht hat
ihrer Meinung nach
wenn er für seinen Mrd Konzern persönlich haftet ?
ans Betrügen vielleicht ?

@firlefanz, 20:54

"Relativ reich sind wir alle."

Schon wieder falsch. "Relativ reich" kann man nur sein, wenn ein anderer "relativ arm" ist.

Ihre Aussage macht keinen Sinn.

Und da der Artikel die Verteilung in Deutschland behandelt, können Sie davon ausgehen, dass sich mein "relativ reich" auch auf dieses Land bezog (und nicht auf irgendwelche Drittweltstaaten).

@ Traumfahrer

Wenn ich sehe, dass Rentner mit max. 20000 Euro im Jahr ebenfalls Steuern bezahlen müssen ...

... dann ist das nicht ungerecht, weil man im gleichen Zug die Rentenbeiträge steuerlich entlastet hat. Das ignorieren die Kritiker leider gern. Also bitte sachlich bleiben.

RE: firlefanzmanii um 22:24

***So etwas wie eine "richtige Wirtschaftspolitik" gibt es nicht. Wirtschaft und Politik wird von Menschen gemacht - für sich und die, die einen am nächsten stehen. Wirtschaftspolitik ist keine (Natur-)wissenschaft.***

Eine "richtige" Wirtschaftspolitik, die Wachtum fördert gibt es. Die Agenda 2010 ist dafür ein Paradebeispiel !
So viele Erwerbspersonen wie zur Zeit hatten wir in Deutschland noch nie. Zudem wurde damit der massive "Export" von Arbeitplätzen nach Süd-Ost-Asien, zumindest, deutlich reduziert.
Wirtschaftspolitik ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften !

Gruß Hador

@22:32 von lauter._kasten

"Das hat zur Folge, dass Bezieher geringer Einkommen in Deutschland mit am geringsten besteuert werden, definitiv geringer als in den USA."

Und das ist aus meiner Sicht eine unzulässige Vereinfachung.
Zitat:
>>Steuern USA – Deutschland: Vergleich mit Hindernissen...
In Texas zahlt ein Arbeitnehmer überhaupt keine Einkommensteuer an den Bundesstaat, während New York einen der höchsten Sätze verlangt. Allgemeine Aussagen zu den Steuern und Abgaben in den USA sind deshalb immer an der Steuergesetzgebung des jeweiligen Bundesstaates zu messen.<<
aus GeVestor

Gleichheit ist nicht erstrebenswert und nicht sinnvoll

Der sozialistische Traum des Gleichseins ist eine Farce.
Solange wir uns den Luxus leisten, die Menschen in Sozialleistungen zu binden, statt auf dem Arbeitsmarkt, solange werden wir definitiv Ungleicheit haben und das zu Recht.

Es sollten sich die Abgehängten mal Gedanken darüber machen, warum sie wohl abgehängt sind. Der Staat hat mit seinem Hartzern dafür gesorgt, dass es Menschen im Abgrund gibt.
Die Wahlergebnisse zeigen heute mehr denn je, dass die Menschen das längst verstanden zu haben scheinen.
Nicht mehr Geld fürs Nichtstun, sondern der Anreiz, dass Mühen sich lohnt, muss die Devise lauten. Wer Sozialleistungen haben möchte, muss zunächst einmal selbst sehen, dass er in Arbeit kommt.
Dagegen muss Arbeit aber auch wieder lohnen; also Steuern runter, weniger Sozialleistungen, mehr Anreize für Beschäftigung, klare Regeln für Arbeitgeber, keine Leiharbeiter, keine Kurzverträge, keine Werkverträge, etc.
Steuervergünstigung für Firmen mit unbefristeten Arbeitnehmern.

Wir müssen einfach schlechter werden

Deutsche Firmen müssen bei der Qualität schlechter werden und gleichzeitig mit den Preisen hoch gehen, dann regelt sich auch das Problem mit den Exportüberschüssen.

Also gut, Hersteller in anderen Ländern könnten natürlich auch besser und innovativer werden. Aber das traut sich ja niemand offen zu fordern. Wir Deutschen streuen lieber Asche auf unser Haupt.

@Namensverwurster

@Namensdieb

"Neu
Am 10. Juli 2019 um 22:39 von lauter._kasten
@ Traumfahrer
Wenn ich sehe, dass Rentner mit max. 20000 Euro im Jahr ebenfalls Steuern bezahlen müssen ...
... dann ist das nicht ungerecht, weil man im gleichen Zug die Rentenbeiträge steuerlich entlastet hat. Das ignorieren die Kritiker leider gern. Also bitte sachlich bleiben."

.

Das ist nicht ganz korrekt. Weil mit 20000 € ist ein Rentnerehepaar statistisch gesehen Arm.
Warum muss jemand der statistisch Arm ist Steuern zahlen. Steuern zahlen sollten diejenigen die es sich leisten können.

22:39 von lauter._kasten

Also bitte sachlich bleiben.
.
stört gelegentlich bei der Argumentation :-)
bei der niedrigeren Dieselsteuer "vergisst" man gelegentlich ja auch
die höhere KFZ Steuer zu erwähnen
und wir sind ja bei der Rente, möglicherweise deshalb so niedrig ist,
weil man 2 Scheidungen hin gelegt hat (die Rente teilen muß)
oder "nur" 20 Jahre arbeitete, um Sozialabgaben zu sparen
den Rest eben schwarz machte - oder gar nichts
... in der Eile des Gefechts würde ich sagen, kommt das eben vor

Die Verschlechterungskur

@ schiebaer45
Made in Germany ist immer noch in der Weltwirtschaft sehr gefragt,da es Qualität Waren sind.

Der IWF und die Weltbank möchten aber nun, dass wir das möglichst umgehend ändern. Also los, das muss doch gehen. Mittelmaß wir kommen!

@Namensverwurster

"Am 10. Juli 2019 um 22:32 von lauter._kasten
Milde Besteuerung niedriger Einkommen
@ friedrich peter...
Im Vergleich zu einige Westeuropäische Staaten und auch die USA ist feststellbar das in Deutschland auch die Niedrigst-Einkommen besteuert werden.
Das ist nicht richtig. Der Steuerfreibetrag ist in Deutschland höher als in den meisten europäischen Ländern und der Steuersatz beginnt bei relativ geringen Werten. Das hat zur Folge, dass Bezieher geringer Einkommen in Deutschland mit am geringsten besteuert werden, definitiv geringer als in den USA."

Das mag sein. nur müssen wir uns immer ein "Beispiel" an den USA und anderen Ländern nehmen? Warum machen wir nicht mal unser "eigenes Ding". Warum zahl ich prozentual die gleichen 25% Steuern wie Frau Quant? Obwohl ich nur 35000€ brutto habe im Jahr und sie 500.000.000@. Ist das gerecht?

@Namensverwurster

"
Am 10. Juli 2019 um 22:47 von lauter._kasten
Wir müssen einfach schlechter werden

Deutsche Firmen müssen bei der Qualität schlechter werden und gleichzeitig mit den Preisen hoch gehen, dann regelt sich auch das Problem mit den Exportüberschüssen.

Also gut, Hersteller in anderen Ländern könnten natürlich auch besser und innovativer werden. Aber das traut sich ja niemand offen zu fordern. Wir Deutschen streuen lieber Asche auf unser Haupt."

.

Nein wir müssen nicht schlechter werden als wir sind. Wir müssen einfach nur vernünftige Löhne zahlen und ein vernünftiges Steuersystem einführen. Dann kommt alles andere von alleine.

22:46 von yolo

Dagegen muss Arbeit aber auch wieder lohnen; also Steuern runter, weniger Sozialleistungen, mehr Anreize für Beschäftigung, klare Regeln für Arbeitgeber, keine Leiharbeiter, keineetc.
.
jein
klar haben sie recht mit dem Verbot von Kurzverträge, keine Werkverträge,
Leiharbeiter wirklich nur bei kurzfristigem Arbeitsanfall zum gleichen Lohn einstellen
aber was wollen sie denn mit der Forderung weniger Sozialabgaben
ein Familienvater mit Frau und 10 Kindern zahlt dieselben Krankenkassenbeiträge
wie ein Single, was ja wirklich sozial genug ist und Steuern, Hand aufs Herz,
wer zahlt denn wie viel Steuern ?

@ laurisch._karsten

Mit 20.000. € Rente gilt man hoffentlich nicht als arm, das ist nämlich deutlich mehr als die durchschnittliche Rente. Wenn Sie alleinstehend sind, sind Sie mit dieser Rente tatsächlich (in geringem Maße) steuerpflichtig.
Der Fairness halber müssen Sie aber anerkennen, dass Sie als Beitragszahler bei den Rentenbeiträge Steuern sparen durften. Insgesamt sind Sie nicht schlechter gestellt. Mal ehrlich. Oft kennen sich die Kritiker nicht richtig aus und ich empfehle, sich zu informieren.

Übrigens zahlt ein Rentner paar mit 20.000 € Rente keine Einkommensteuern.

@Namensverwurster

"
Am 10. Juli 2019 um 22:52 von lauter._kasten
Die Verschlechterungskur

@ schiebaer45
Made in Germany ist immer noch in der Weltwirtschaft sehr gefragt,da es Qualität Waren sind.

Der IWF und die Weltbank möchten aber nun, dass wir das möglichst umgehend ändern. Also los, das muss doch gehen. Mittelmaß wir kommen"

.

Das ist nicht ganz korrekt. Es wird nur verlangt dass unsere Unternehmen angemessene Löhne zahlen und damit die Handelbilanzen ausgeglichen werden können. Weniger "Gewinn" für die Reichen, den die sowiso nicht ausgeben können und etwas mehr für die 99%.

@um 22:46 von yolo

Glauben Sie wirklich, das unter den "Harzern" so eine grosse Anzahl derer ist, die mit dem Regelsatz und sonstigen Leistungen so zufrieden ist, das es für diese Menschen ein erfülltes Leben darstellt?! Ich kenne die Gesamtleistungen nicht - ausser wenn in den Nachrichten die Erhöhung des Regelsatzes verkündet wird....
Es wird wohl schon ein paar "Leute" geben, die am liebsten für nichts tun noch mehr bekommen würden - aber ich glaube nicht, das diese Minderheit einen großen finanziellen Schaden in unserer Gesellschaft anrichtet...wenn Sie genaue Zahlen haben, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren...Früher in den Mittelstands-Firmen wurden manche Leute die nicht wirklich effektiv waren einfach "mit durchgezogen"...das kann sich Heute keine mehr Leisten...

@ laurisch._karsten

Warum zahl ich prozentual die gleichen 25% Steuern wie Frau Quant? Obwohl ich nur 35000€ brutto habe im Jahr und sie 500.000.000@. Ist das gerecht?

Ja, warum nicht.
Außerdem wissen Sie hoffentlich selbst, dass Sie bei 35.000 brutto keinen durchschnittlichen Steuersatz von 25 Prozent haben können. Es ist doch nicht schwer, einen Blick in eine Steuertabelle zu werfen.

@um 22:58 von Sisyphos3

ein Familienvater mit Frau und 10 Kindern zahlt dieselben Krankenkassenbeiträge
wie ein Single, was ja wirklich sozial genug ist und Steuern, Hand aufs Herz,
wer zahlt denn wie viel Steuern ?
...
Also was ein Vater mit Frau und 10 Kindern an Krankenkassenbeiträgen zahlt, hängt von seinem Beruf ab. Als Selbstständiger dürfen sie da ordentlich hinlangen, als Beamter auch und soweit ich weiß, sind der Mitversicherung von Kindern Grenzen gesetzt (zumindest war das mal so; könnte man wieder einführen).

Steuern?
Zahle ich überall zusätzlich zur Einkommenssteuer. Wenn ich viele Kinder habe, zahle ich beim Einkaufen erheblich mehr Steuern, als ein Single, weil durch den Mehrverbrauch ich höhere Mehrwertsteuerabgaben erreiche, so auch bei Energie und Wasser.
Wir gehören weltweit zu den meistzahlendsten Bürgern, wenn es um Steuern geht.
Wer viel fahren muss, zahlt auch viel Steuern auf Benzin, etc. Pendler werden damit höher besteuert, als der Beamte, der neben seinem Büro wohnt. Ect.

@ laurisch._karsten

Das deutsche Steuersystem ist sicher verbesserungsfähig, aber nicht per se schlecht oder ungerecht.

Und wenn Sie mit Ihrem Gehalt nicht zufrieden sind, bin ich die falsche Adresse.

Einen lustigen Forenname haben Sie übrigens.

22:54 von laurisch._karsten

Warum zahl ich prozentual die gleichen 25% Steuern wie Frau Quant? Obwohl ich nur 35000€ brutto habe im Jahr und sie 500.000.000@. Ist das gerecht?
.
habe ich was missverstanden ?
es geht doch um Einkommenssteuer
und auf 35.000 => 156 Euro/mtl bei ihnen
bei der Quandt => 19.75 Mill / Monat
was den Begriff "gerecht" anbelangt, was recht schwammiges,
eigentlich nur ein persönlicher Gradmesser dafür
ob man aus ner Sache nen Vor/Nachteil hat

@Namensverwurster

"Ja, warum nicht.
Außerdem wissen Sie hoffentlich selbst, dass Sie bei 35.000 brutto keinen durchschnittlichen Steuersatz von 25 Prozent haben können. Es ist doch nicht schwer, einen Blick in eine Steuertabelle zu werfen"

.

Ich kenne die Steuertabelle. Ich habe nur gefragt ob es gerecht ist dass ich den gleichen Steuersatz habe wie Frau Quant. Eigendlich müsste Sie mindestens 44% bezahlen nur das macht sie nicht bei ihrem Einkommen! Ist das gerecht?

@um 22:43 von Hador Goldscheitel

So viele Erwerbspersonen wie zur Zeit hatten wir in Deutschland noch nie.
...
Und? Was bringt das dem Arbeitnehmer?
Nichts, wenn er nicht richtig entlohnt wird und die Gewerkschaft lieber noch einen neuen Mitarbeiter für Mehrarbeit eingestellt haben will, statt die Arbeiter endlich mal konkret gut zu entlohnen.
Was bringt es denn, wenn wir anzahlbezogen mehr Beschäftigte haben, wovon ein Großteil aber von Aufstockung und Minimallohn leben muss?
Das ist doch Makulatur wie aus der DDR.
Die Beschäftigungszahlen mehren doch nicht den Wohlstand in Deutschland.
Im Gegenteil, er schwindet so schnell, dass mir schlecht werden könnte.
Die Ersparnisse der Deutschen verpuffen und der Verdienst fällt in sehr vielen Sparten gering aus, sodass die Sozialleistungen extrem gestiegen sind.

Mir wäre es lieber, die Unternehmen zahlen ordentliche Gehälter und Löhne, als dass der Staat Sozialleistungen aufstocken muss.
Da sind mir doch die Beschäftigungszahlen kaum noch interessant genug.

@22:48 von laurisch._karsten

"Das ist nicht ganz korrekt. Weil mit 20000 € ist ein Rentnerehepaar statistisch gesehen Arm.
Warum muss jemand der statistisch Arm ist Steuern zahlen. Steuern zahlen sollten diejenigen die es sich leisten können."

Der User Traumfahrer sprach nicht von Ehepaaren. Ich liege mit Betriebsrente nach 45 Jahren Arbeit unter diesen 20.000 Euro. Es würde Ihnen die Sprache verschlagen, wenn ich hier mitteilen würde, was ich an Steuern zahle. Aber ich habe ja auch nur im sozialen Bereich gearbeitet. (Mit zwei abgeschlossenen Ausbildungen - jeweils drei Jahre.) Für die Beisetzungskosten, die da gerade auf mich zukommen, gibt's auch keinen Cent Unterstützung. Kann ich ja nächstes Jahr von der Steuer absetzen.

Solange wir uns den Luxus

Solange wir uns den Luxus leisten, die Menschen in Sozialleistungen zu binden [...] Dagegen muss Arbeit aber auch wieder lohnen; also Steuern runter, weniger Sozialleistungen, mehr Anreize für Beschäftigung,

FDP und AfD in Reinkultur.
Leider fehlt da irgendwie die Erkenntnis, dass weniger Sozialleistungen schonmal gar nicht geht, weil weniger als Hartz IV nahe Null wäre. Und was bitte sind `Anreize für Beschäftigung´ ? Etwa weniger Sozialleistungen ? Zwang und Erpressung... Würde zu den genannten Parteien passen.
Bei Steuern runter kann man zumindest Verständnis haben. Was Industrie und Konzerne angeht, bin ich aber für das genaue Gegenteil.

Sozialleistungen sind kein Luxus. Sie sind nötig, auch weil die anderen Punkte, die Sie genannt haben (keine Leiharbeiter, keine Kurzverträge, keine Werkverträge) existieren, weil Bildung immer noch ein Problem ist, weil es zu wenig Arbeit gibt, aber auch wegen so Dingen wie Arbeitsunfähigkeit, Pleiten, Krankheit, etc.

@Namensverwurster

"
Am 10. Juli 2019 um 23:13 von lauter._kasten
@ laurisch._karsten

Das deutsche Steuersystem ist sicher verbesserungsfähig, aber nicht per se schlecht oder ungerecht.

Und wenn Sie mit Ihrem Gehalt nicht zufrieden sind, bin ich die falsche Adresse.

Einen lustigen Forenname haben Sie übrige"

.

Was den Forennamen angeht muss ich sagen dass Sie ihn angenommen haben. Seltsamme übereinstimmungen mit meinem. Sogar das Punkt und Komma stimmt mit meinem. Was mein Gehalt angeht finde ich es ok. Ich finde es nur nicht ok dass ich für das arbeiten die gleichen Steuern zahlen muss, prozentual, wie Frau Quant für das nicht arbeiten. Ist das so schwer zu verstehen?

Am 10. Juli 2019 um 23:09 von lauter._kasten

Sie haben den nötigen sachverstand, Danke!

@ laurisch._karsten

Ich habe nur gefragt ob es gerecht ist dass ich den gleichen Steuersatz habe wie Frau Quant. Eigendlich müsste Sie mindestens 44% bezahlen nur das macht sie nicht bei ihrem Einkommen! Ist das gerecht?

Woher wollen Sie wissen, wie viel Einkommensteuer diese Steuerpflichtige bezahlt? Sind Sie Hellseher in Sachen Steuergeheimnis? Ich verstehe ehrlich gesagt Ihre Beschwerde nicht. Davon abgesehen haben Sie den mittleren Steuersatz und den Grenzsteuersatz verwechselt.

@ um 23:20 von Silverfuxx

Sozialleistungen sind kein Luxus. Sie sind nötig, ...weil Bildung immer noch ein Problem ist, weil es zu wenig Arbeit gibt, aber auch wegen so Dingen wie Arbeitsunfähigkeit, Pleiten, Krankheit, etc.
...
Zunächst muss aus meiner Sicht jeder einzelne dafür selbst sorgen, dass er sich selbstständig versorgt, d. h. in Arbeit kommt und nicht auf den Staat wartet; also Selbstverantwortung zeigen.
Sozialleistungen sollten nur dann nötig werden, wenn die Beschäftigung nicht möglich ist ( Behinderung, starke Krankheit, etc.) Aber selbst hier gibt es ja noch Werkstätten, die reduzierte Arbeit mit Betreuung anbieten ( toll).
Heute suchen wir mehr Arbeitskräfte, als wir finden können. Arbeit gibt es genug, aber nur wenige, die sie erledigen möchten, so scheint mir.
Wenn der Lohn die Sozialhilfe nicht übersteigt, arbeitet keiner mehr gern.
Eigentor.
Sozialgeld nur für Härtefälle, Bildung verordnen durch konkrete nachträgliche Ausbildung, Schulen besser ausstatten und keine Hängematte in Schulen

@hadorgoldscheitel, 22:43

Selbstverständlich gibt es eine richtige Wirtschaftspolitik!

Aber das ist sicher nicht die Hartz-Vier-Politik, die Menschen (unter ihnen viele unverschuldet Kranke) ins soziale Elend stürzt!

Vielfach erlebt.

Darstellung: