Ihre Meinung zu: Nach Trump-Kritik: Britischer Botschafter legt Amt nieder

10. Juli 2019 - 13:28 Uhr

Der britische Botschafter in den USA, Darroch, hat sein Amt niedergelegt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen London und Washington über durchgesickerte Botschafterdepeschen. Darroch hatte Trump kritisiert.

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Kommentare

Trump-Kritik

wie immer - Wer Kritik äußert, wird verjagt! Wer Ungehorsam zeigt, erhält Sanktionen - und wer gar nichts macht- wird bombardiert. Vorher wird noch gelogen, daß sich die Balken biegen.

Eine wunderbare Freundschaft....

zwischen Boris, Nigel und Donald, einig in der Bewunderung der eigenen Selbstüberschätzung. Wozu brauchen wir als Europa "andere" Feinde, unsere "Freunde" entlarven sich selbst.
Vor dem britischen Ex-Botschafter in den USA kann man den Hut ziehen; eine gute Beobachtungsgabe hat der Mann bewiesen.

Wegen Depeschen sind schon

Wegen Depeschen sind schon Kriege ausgebrochen und deren Durchstecker/Veröffentlicher auch mal in den Knast gesteckt.
Heutzutage wird alles mißbraucht, damit Geld verdient und Netzwerke gebildet.

"Britischer Botschafter legt

"Britischer Botschafter legt Amt nieder"
-
Glückwunsch, ein glorreicher und sauberer Abgang.

Die Reaktion Trumps zeigt

Die Reaktion Trumps zeigt wieder einmal, dass er weder menschlich noch fachlich für das Amt des Präsidenten geeignet ist. Kritik- und Lernfähigkeit ist eine Charakterstärke. Viel Spaß, Mr. Johnson, beim Aushandeln eines Freihandelsabkommens mit Mr. America first.

Schade dass der Botschafter geht weil er recht hat

Schade dass der Botschafter geht:

https://www.tagesschau.de/ausland/darroch-103.html

Der britische Botschafter in den USA, Darroch, hat sein Amt niedergelegt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen London und Washington über durchgesickerte Botschafterdepeschen. Darroch hatte Trump kritisiert.

denn er hat in der Sache recht, dass die Trump-Regierung ziemlich unfähig ist und kriegstreiberisch. Trump zeigt mal wieder, dass der ueberhaupt nicht kritikfähig ist. Gleiches zeigt ja heute auch dieses Gerichtsurteil bezueglich der Facebook-Kritiker von Trump. Auch da will er seine Niederlage nicht einsehen obwohl das Gericht und seine Kritiker recht haben.

Unhöflich?

Nein ,er hat es dem Trumpeltier ja nicht ins Gesicht gesagt. Daher wurde es gegen seinen Willen geleakt;veröffentlicht was nicht öffentlich gedacht war.Und im übrigen hat der Mann wohl Recht wenn er so etwas privat äußert u. wohl nicht alleine auf weiter Flur damit ist bzw. es wohl teils eine vorherrschende Meinung ist aber so nie gesagt würde wegen der Höflichkeit u. deren gewollten Unstacheligkeit?!Ich möcht nicht wissen wie Herr von u. zu Trump seine Gegenüber öffentlich oder gar nicht öffentlich sieht oder betrachtet.Das mit dem great usw. ist da wohl eher mittlerweile Phrase u. lächerlich u. kommt weder von Herzen außer das Gegenüber tut u. macht u. sieht genauso die Dinge wie er selbst eure erlauchte Hohheit Narzis Ego von u. zu Trump.

Britischer Botschafter

Hanns-Dieter Hüsch würde in diesem Fall sagen: Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.

rer Truman Welt

Mr. Darroch wird noch in der internationalen Politik eine Rolle spielen, wenn sich die meisten nicht mehr erinnern können, wer Donald Trump war.
Jedes Land dürfte sich glücklich schätzen, wenn GB ihnen Mr. Darroch als Botschafter schicken würde. So ein fähiger Mann sollte sowieso nicht für die Arbeit in den USA unter Trump verschwendet werden. Da kann man jemand schicken vom Kaliber und auf dem Niveau des US amerikanischen Botschafter hier in Deutschland.
Nebenbei gehe ich davon aus, daß die Weiterreichung des Inhaltes der geheimen Depeche so geplant war wie durchgeführt wurde. Darroch sollte von der Bildfläche verschwinden. Von etwas anderem kann mich niemand überzeugen.

Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen

"Ich habe ihr gesagt, wie sie es machen sollte, aber sie hat sich
für einen anderen Weg
entschieden." Diese
Aussage Trumps via Twitter bzgl. Mays Brexit-Entscheidungen
zeigt eine Hybris, die
kaum zu überbieten ist.
Das scheint Trump
nicht bewusst zu sein,
da er offenbar nur nach
diesem Denkmuster
handeln kann. Es bringt die Welt an den Rand eines Atomkriegs.
Die Akzeptanz anderer
Meinungen als seiner
eigenen ist Trump nicht
möglich! Der engl. Botschafter hat meinen Respekt, wenn er zurücktritt.

Da müssten wahrscheinlich

alle Botschafter in Washington den Hut nehmen .Ich gehe mal davon aus das jeder Botschafter der mit etwas Verstand und Verständniss für seinen job gesegnet ist genau das gleiche Urteil nach Hause kabelt .
Was Mr Darroch angeht wünsche ich Ihm viel Glück und vielleicht haben wir ja Glück und bekommen in als Botschafter in Deutschland wenn Gras über die Sache gewachsen bzw Trump nicht mehr im Amt ist

So ist es

Frei von Zensur! Welch Geistes Kind Präsident Trump ist, erklärt er täglich selbst bei Twitter! Manche Mama hätte ihn, falls möglich, in jungen Jahren schon umgetauscht!

Trump und sein Problem mit der Wahrheit

Allein die Kommentare des Herrn Trump in Bezug auf die Person des Botschafters beweisen aller Welt wie richtig Mr. Darroch mit seiner Einschätzung zu den Fähigkeiten des aktuellen US-Präsidenten liegt.

Es wäre sehr schade, wenn nicht auch die überwältigende Mehrheit des US-Wahlvolks dem Herrn Trump bei der nächsten Wahl die rote Karte zeigt und ihn aus seinem Amt entfernt!

In den Spiegel geschaut...

"Verrückter Botschafter", "sehr dummer Typ", "aufgeblasener Dummkopf". Nein, das sind nicht Zitate irgendeines wütend gewordenen unwichtigen und zu vernachlässigenden Zeitgenossen von irgendwo, sondern weitere übliche Kanonaden des derzeitigen amerikanischen Präsidenten! Unglaublich, dieses "Niveau"! Aber vielleicht hat er ja nur mal eben in den Spiegel geschaut...

@Schneewolf

Das ist nicht Ihr Ernst! Vor einem 'Diplomaten' eines befreundeten Landes, der sich völlig daneben benimmt, das Land und seinen gewählten Präsidenten massiv beleidigt, ziehen Sie den Hut?

Naja, es kommt immer darauf

Naja, es kommt immer darauf an wer die Wahrheit sagt.
Erinnert sich noch jemand an den "Verteidiger der Demokratie in der westlichen Welt" Ronald Reagan?
Der hatte immer lustige Mikrofon-Tests....
"Wir beginnen mit der Bombardierung Russlands in fünf Minuten"
oder
"Die polnische Regierung ist eine Bande verderbter, verlauster Pennbrüder".
oder
"Zwei unserer Delegationen sind in Genf und eine dritte, glaube ich, hält sich noch immer in der Schweiz auf."
Ein wahrer Scherzkeks! Er sammelte übrigens Witze über die Soviet-Union.
.
Also was soll das mit Trump. Die Republikaner waren schon immer für ihren Humor bekannt!

Effektiv und realistisch

Der Botschafter hat vollkommen recht damit, daß er nach diesem gezielten Geheimnisverrat nicht mehr eine gute Besetzung für Berichte aus Trumps Kasperletheater ist. Der Rücktritt ist damit das beste, was er für sein Land leisten kann, so wie vorher die realistischen Einschätzungen, die er von sich gegeben hat, das beste waren, was er tun konnte.

Ich wünschte mir, in der Politik wären mehr Leute unterwegs, die ihren Amtseid so konsequent umsetzten und der Lage statt ihrem Eigennutz angepaßt ihre Entscheidungen träfen.

Nach "F... the EU" auch nicht.

Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

@Koeln 2019

Sie stelle schon irre Thesen auf. War Frau May denn mit ihrer Brexit-Strategie erfolgreich?
Wann bring D.Trump die Welt denn an den Rand eines Atomkriegs?

Der von Ihnen so respektierte Botschafter hat doch wohl die rote Karte verdient, oder? Er hat ein diplomatisches Foul begangen und wurde erwischt. Er ist der Täter, nicht das Opfer.

@Am 10. Juli 2019 um 14:57 von make sense

Ach, lieber make sense,

wo fängt man da an?
Ist Ihnen z.B. aufgefallen, dass Trump auch schon mal jemanden beleidigt hat?
Nein?

Recherchieren Sie doch mal,
und auf einmal ergibt alles einen Sinn.

Viel Erfolg.

Aufgeben ordentlich erledigt

Dass Sir Nigel Kim Darroch gehen muss, ist diplomatisches Geschäft, aber möglicherweise auch Absicht derer, die seine interne Bewertung Trumps (die zu erstellen eine der Aufgaben des Botschafters ist) an die Öffentlichkeit gebracht haben. Wer die Bewertung geleakt hat, wusste genau, was passieren wird.

Ich vermute mal, dass sich Darroch nicht als Held sieht, sondern als jemand, der seine Aufgaben ordentlich erledigt. Sein Rückzug aus den USA wird seiner Karriere nicht schaden. Schön, wenn er nach Deutschland käme. Jedes Land, in dem er Botschafter würde, wäre geehrt.

Andererseits wäre er wohl auch der richtige Mann, der Beziehungen zu anderen Ländern etwas kitten kann, die unter dem Brexit-Chaos doch recht gelitten haben.

Meine Hochachtung

Es passiert mir nicht oft, dass mich ein Politiker so beeindruckt. Früher wurden die Überbringer einer Nachricht geköpft, heute werden sie beschimpft und mundtot gemacht. Hier geht einer aufrecht und in Würde. Alles gute Mr. Darroch und danke für Ihre Stärke! Ich wünsche mir noch viele Politiker mit so viel Rückgrat.

Gute Wendung.

Der Rücktritt Darrochs ist die sauberste Lösung.

Klar, das Trumps Ego die Wahrheit nicht verkraftet. Dabei sprach der Botschafter im geheimen nur aus, was jedem klar denkenden Mensch der Welt längst klar ist. Dafür hätte es auch in GB keine Depesche gebraucht.

So aber kann die Regierung in London an der Prä-Trump Zeit arbeiten, ohne die Beziehungen zum vernünftigen Teil der Amerikas abzubrechen.

Darroch ist der tragische Held der Geschichte, aber - ein Held. Er geht mit Würde und Stolz.

Interner Bericht

@make sense (10. Juli 2019 um 14:57)

Das war keine Beleidigung, sondern ein interner Bericht. Darroch ist zu Bewertungen aller Akteurt in den USA verpflichtet, die für die britische Regierung relevant sind.

@Schneewolf um 14.57

Den Hut zieht man vor einem Menschen, welcher seinen Vorgesetzten seine Meinung und Einschätzung gibt. Daneben benommen hat er sich nicht. Nur seine Meinung und ganz nebenbei auch noch die Wahrheit gesagt. Jeder weis das, nur keiner getraut sich, das zu sagen. Hut ab vor diesem Botschafter und seiner Konsequenz.

Vernünftig, zumindest zum Schluss

Was macht ein Botschafter? Seine Meinung kundtun? Ha, wenn die Leute so ehrlich untereinander wären wie viele Kommentatoren hier es von Derroch auch erwarten (und nicht nur die Kommentatoren, sondern auch viele im britischen Unterhaus, inklusive dem Speaker), dann würde keiner mehr mit dem anderen sprechen wollen!

Aber das kann ja jeder selber empfinden, wann er sich mit seiner Meinung im Alltag zurückhält und wann nicht. Und ich sage euch, der Grund für eure soziale Lage schafft ihr selbst! Ein Botschafter unserer Zeit ist kein Spion mehr. Er soll auch nicht mehr bloß Depeschen übermitteln.

Ein Botschafter heutiger Tage ist ein Repräsentant seines Landes. Er soll Beziehungen verbessern! Derroch kann ruhig eine eigene Meinung haben, aber die gehört dann nicht in seine Arbeit! Ehrlichkeit? Ich lach mich platt. Die Briten hätten in dem Moment Derroch zurückrufen müssen, seid dem der sich so (geheim) abgelassen hat. Klar kann der keine guten Beziehungen führen! Da fehlt Verstand!

14:57 von make sense

Zitat:"Vor einem 'Diplomaten' eines befreundeten Landes, der sich völlig daneben benimmt, das Land und seinen gewählten Präsidenten massiv beleidigt"

Beleidigt hätte er ihn, wenn seine Aussagen erstens öffentlich und zweitens erkennbar falsch gewesen wären. Beides trifft nicht zu. Herr Trump beleidigt alles und jeden öffentlich auf Twitter, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist, aber er selbst ist natürlich unantastbar, das "stabile Genie". Die Aufgabe eines Botschafters ist es, seiner Regierung ungeschminkte Informationen zu übermitteln und nicht, wie Herr Grenelle in Berlin, sich in die Innenpolitik seines Gastlandes einzumischen. DER hätte Grund zurückzutreten.

Eingeknickt - schade

Hatte nicht vor ein paar Tagen noch jemand vom Außenministerium gesagt "wir bezahlen unsere Botschafter für ehrliche Einschätzungen"? Aber nein, wenn der große Trump sauer wird, dann kuscht man natürlich :-(

@Am 10. Juli 2019 um 14:12 von michel56

Privat heißt nicht in Depeschen. Das sind Amtshandlungen, auch wenn er gute Freunde im Außenministerium hat. Privat heißt, er schickt seiner Frau eine SMS und klagt darüber oder dergleichen!

Nur weil es die Öffentlichkeit nicht mitbekommen soll, es also geheim ist, ist es nicht gleich privat. Das wäre natürlich toll. Dann müsste man sich im Staat nie wieder auf sowas wie den Verfassungsschutz usw. konzentrieren und was die als geheim einstufen muss dann auch kein einziger tun und eine solche Anweisung kann gewissentlich ignoriert bzw. an die Öffentlichkeit gegeben werden. Tolle Idee aber soweit ist unsere Demokratie noch lange nicht.

@make sense

meinen Sie das Ernst oder ist es Ironie?
Wo hat ER sich danebenbenommen? Wo hat er den Präsidenten beleidigt?
Im ersten Fall hat er seine Einschätzung nach hause gesendet ,was wahrscheinlich sichmit den Einschätzungen ALLER Botschafter deckt.Und wieso beleidigt? Er hat nur tatsachen gesagt ,wenn sich Trump dadurch beleidgt fühlt nunja ,aber es bleiben trotzdem Tatsachen.
Was glauben Sie den was Regierungen von Ihren Botschaftern erwarten?Das Sie Ihre Ehrlichen Einschätzungen nach Hause senden oder das Sie genauso verlogen und die Tatsachen verdrehen wie die Person über die Sie berichten.Und wie gesagt ich bin Überzeugt das der Deutsche Botschafter oder sonst einer genau das gleiche nach Hause gemeldet haben.Zumindestens haben bisher alle botschfter sich nicht in das tagesgeschäft des jeweiligen landes eingemischt,oh halt der Amerikanische hat das schon ein paar mal getan und wurde Er deshalb beschimpft oder beleidigt? Nein ,aber man weiss ja wessen geistig Kind er ist

Nur seinen Job gemacht

@ Make sense, 14:57 "Vor einem 'Diplomaten' eines befreundeten Landes, der sich völlig daneben benimmt, das Land und seinen gewählten Präsidenten massiv beleidigt, ziehen Sie den Hut?"

Auch wenn es Sie überrascht: auch ich ziehe meinen Hut vor Herrn Darroch. Genau das ist doch der Job eines Botschafters: ungeschminkt die Politik eines Landes, die handelnden Personen (incl. Opposition) und - soweit bekannt - die Meinung der Bevölkerung den eigenen Vorgesetzten gegenüber darstellen. Damit müssen alle rechnen, die es mit DiplomatInnen zu tun bekommen.

Wie sonst soll die Regierung eines Landes sich ein Bild machen können von dem, was in einem anderen Land vor sich geht?

Natürlich soll sowas nicht an die Öffentlichkeit. Dass es dort gelandet ist, ist nicht von Herrn Darroch zu verantworten.

Bedauerlicherweise muss man davon ausgehen, dass dieses Ereignis unter einem Premierminister Boris Johnson zum Karriereknick werden wird.

Aber auch Johnson ist irgendwann Vergangenheit.

"Neu Am 10. Juli 2019 um

"Neu
Am 10. Juli 2019 um 14:57 von make sense
@Schneewolf
Das ist nicht Ihr Ernst! Vor einem 'Diplomaten' eines befreundeten Landes, der sich völlig daneben benimmt, das Land und seinen gewählten Präsidenten massiv beleidigt, ziehen Sie den Hut?"

Den Hut ziehe auch ich, denn der britische Botschafter hat seine Bewertungen der britischen Regierung geschrieben! Und sonst niemanden. Lesen einige Foristen überhaupt die Nachrichten ganz durch und würden Mal überlegen bevor sie solch einen Unsinn von sich geben?!

Beleidigungen

um 14:57 von make sense
@Schneewolf
Das ist nicht Ihr Ernst! Vor einem 'Diplomaten' eines befreundeten Landes, der sich völlig daneben benimmt, das Land und seinen gewählten Präsidenten massiv beleidigt, ziehen Sie den Hut?

Es ist die Aufgabe eines Botschafters, seine eigene Einschätzung der Lage und der handelnden Personen seiner eigenen Regierung offen mitzuteilen. Die Mitteilung war nicht öffentlich. Daher konnte sein Bericht keine Beleidigung Trumps sein. Beleidigungen waren die Äußerungen Trumps.

Pech gehabt....

.... dabei schieb der Mann nichts als (für Trump) unbequeme Wahrheiten. "Völlig dysfunktional" - hehe - lässt sich kaum leugnen. Blöd dass der englische Botschafter seine Depeschen in englisch verfasst, auf einen Übersetzungsfehler kann man sich da nicht rausreden..... Und blöd, dass die Einschätzung offiziell durchgestochen wurde, denn die NSA hatte das Memo bestimmt noch früher auf dem Tisch. Nun musste Trump etwas tun, um das Gesicht zuwahren. Und die Briten wollen doch soooo gerne eine Zollunion mit Amerika. Mann das erfordert noch so manchen dysfunktionalen Kotau. :-)

Am 10. Juli 2019 um 13:37 von Bagheria

Zitat:
"...Wer Kritik äußert, wird verjagt! Wer Ungehorsam zeigt, erhält Sanktionen - und wer gar nichts macht- wird bombardiert. Vorher wird noch gelogen, daß sich die Balken biegen..."

Auf den Nenner gebracht und die Welt schaut zu.
Wer es wagt etwas dagegen zu behaupten, wird mundtot gemacht.

15:05 von make sense

"Der ... so respektierte Botschafter hat doch wohl die rote Karte verdient, oder? Er hat ein diplomatisches Foul begangen und wurde erwischt. Er ist der Täter, nicht das Opfer."

Nehmen wir die freundliche Möglichkeit, Sie kennen den Sachverhalt nicht wirklich, wenn Sie dem Botschafter voller Überzeugung ein Foulspiel vorwerfen.

5:05 von make sense

"Wann bring D.Trump die Welt denn an den Rand eines Atomkriegs?"

Zum Beispiel zur Zeit. Mit seinem K(r)ampf gegen den Iran. Weitere Kriegsschiffe in Krisengebiete schicken. Um zu provozieren. Der Rand einer atomaren Auseinandersetzung rueckt mit Trump naeher. Angesichts des Potentials nicht-atomater Waffen ist es auch egal ob atomar oder nicht. Als Wortcase Szenario reicht der Begriff Aromkrieg. Und Trump ist gegenwaertig der lebende Garant fuer ein Worst Case Szenario.

Der britische Botschafter hat in allem Recht. Erstaunlich hoeflich allerdings ausgedrueckt, genaugenommen vor Ironie und Zynismus triefend. Anders kann man das Trump Regime auch ncht mehr alanaysieren.
Ich hatte mich einst gefreut, das der kalte Krieg vorrueber war und dachte es gibt Hoffnung.

Schade

Darroch war ein erfahrener Diplomat und gemäßigt. Nun tritt er zurück und der Schreier vom Dienst Trump, der jeden rüde attackiert, hat sich wieder einmal durchgesetzt. Ein normaler Mensch hält diesen Stil eines Trump auch nicht aus, da es ständig unter die Gürtellinie geht. Wenn das die Politik dieses Jahrhunderts ist, dann steht uns noch einiges bevor. Setzen sich jetzt eigentlich überall diese Rüpel durch oder gibt es irgendwann mal wieder einen normalen Umgangston, den man z.B. in der Schule beigebracht bekommt? Trump hat der Welt einen Stempel aufgedrückt, von der sie sich nicht mehr so schnell erholen wird.

"Er hat ein diplomatisches

"Er hat ein diplomatisches Foul begangen und wurde erwischt."

Diplomatie bedeutet soviel, wie "um seine Interessen zu schützen ist es besser zu lügen, als zu ehrlich zu sein, um sein Gegenüber nicht zu verärgern".

Diplomatie bedeutet dagegen nicht, intern seine Mitarbeiter anzulügen, statt ehrlich zu sein, um den nicht anwesenden Dritten zu schützen.

Die Reaktion von Trump zeigt seinen Mangel an politischer Souveränität und Self-Understatement. Sie zeigt einen schwachen Präsidenten, und sie zeigt, dass der Kritiker wohl "ins Schwarze" traf mit seiner Kritik.

14:57, make sense

Es war eine geleakte Information. Natürlich ist vor jedem Diplomaten, der seiner Regierung und damit indirekt seinem Souverän, dem Volk, eine realistische Einschätzung liefert, der Hut zu ziehen.
Verstehen Sie das höfliche, zuvorkommende Wesen von Herrn Trump? Dann bin ich kein kompetenter Ansprechpartner für Sie, soviel "Diplomatie" kann ich nicht ;)

Das waren ja wohl...

...eher autobiographische Äußerungen des Herrn T. aus dem Weißen Haus, oder?

Nach Trump-Kritik

Ich habe neulich das Buch "Furcht" gelesen. Jetzt habe ich den allerletzten Respekt vor diesem Präsidenten und seiner Regierung verloren, den allerletzten!!!Welch ein Chaot

Find ich gut, dass der Botschafter, anderen Diplomaten

die Gelegenheit gibt, sich von dem Theater in Washington zu überzeugen :-)

So entstehen Brände

Wenn ein TOP Diplomat und exzellenter Botschafter, sich genötigt sieht sein Gastland zu verlassen, weil er als TOP Diplomat eine reale Einschätzung über die derzeitige Regierung seines Gastlandes abgegeben hat und dieses brüskiert darüber ist, dann sollte die Diplomatie ihre Kanäle öffnen und der President der Vereinigten Staaten von Amerika seinen Twitter Account geschlossen lassen.

> Herr Trump beleidigt alles

> Herr Trump beleidigt alles und jeden öffentlich auf Twitter, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist, aber er selbst ist natürlich unantastbar, das "stabile Genie".

Das halte ich für eine Fehlübersetzung von "stable genius". Der passende deutsche Terminus wäre eher "Stallschlaukopf". Ein würdiger Träger wäre etwa Hans, das rechnende Pferd. Zur Würde von Präsident Trump möchte ich mich jetzt nicht auslassen.

Selbstverständlichkeit

Ich halte den Rücktritt des Botschafters für eine Selbstverständlichkeit. Er hat sein Arbeit gemacht, jedoch ist der amerikanischen Regierung eine weitere Zusammenarbeit nicht zuzumuten. Ich würde mit jemandem, welcher mich hinterrücks als Idiot bezeichnet hat, auch nicht am nächsten Tag ein Täßchen Tee schlürfen und auf eitel Sonnenschein machen.

Wenn Sir Darroch selbst auf die Idee kam, hat er seinem Land einen guten Dienst erwiesen. Premierministerin May (glücklicherweise bald abgelöst) und Außenminister Hunt (wird nach Niederlage um Parteivorsitz ausgetauscht) haben sich dagegen unklug angestellt.

Noch ein kleiner Exkurs für's Forum: Die Aussagen des Botschafters waren subjektive Beurteilungen. Auch wenn diese mit der eigenen Wahrnehmung übereinstimmen, handelt es sich mitnichten um Fakten oder die objektive Wahrheit. So viel Präzision sollte schon sein.

13:37 Bagheria

"wer Kritik äußert wird verjagd........"

Das ist aber keine neue Erfindung von Herrn Trump. Das war schon vor Trump bei allen Präsidenten und ihrer Entourage so. Nur wenn es um Trump geht vergessen wir so leicht was vor Trump war.

@R. Schmid 14:57

Genau dieses abartige Vokabular von Trump wird ihm letztlich die Wiederwahl kosten. Die Mehrheit der Amerikaner hat dieses Vokabular satt!

15:01 Tada

"nach "Teflon-Merkel" ist niemand in den USA zurückgetreten........"
Oder habe ich das falsch in Erinnerung. Nein ihre Erinnerung ist in Ordnung nur sagt ihnen der Auspruch "Koch und Kellner" etwas. Nebenbei war da auch noch was mit Abhören usw. und ist da irgend jemand zurück getreten?

@make sense, 15:05

Was den US-Präsidenten und dessen nicht erkennbare diplomatische
Fähigkeiten anbetrifft, sind wir grundsätzlich
unterschiedlicher Meinung, wobei ich Ihre nicht als "irre" bezeichne! Frieden lässt sich nur bewahren, wenn die Mächtigen dieser Welt
Kompromisse eingehen
und die eigene Meinung nicht absolut setzen. Das gilt u.a. gleichermaßen für
die USA und den Iran.
Ich bin nicht der Meinung,dass Frau May bzgl. des Brexit-Deals alles richtig gemacht hat. Der Brexit ist jedoch eine interne Angelegenheit der Briten, nicht die Entscheidung Trumps!

Herr Darroch, vielen Dank für

Herr Darroch, vielen Dank für Ihre Einschätzung. Sie waren nah dran und zeigten was sehr viele Leute denken.

dumm gelaufen

mit dieser Indiskretion
oder wie Bismarck es mal formulierte
sie sind ein Gesandter - kein Geschickter .....

15:05 von make sense

Man kann ja verstehen, dass sie, als Trump Fan, den Botschafter kritisieren. Ich hingegen kritisiere denjenigen der die Depesche veröffentlicht hat! Ich möchte nicht wissen, was für Frasen Trump drescht, wenn er unter seinesgleichen über den Rest der Welt herzieht. Mir reichen ja schon seine unqualifizierten Äußerungen über Twitter!

16:27 von Magfrad

Genau dieses abartige Vokabular von Trump wird ihm letztlich die Wiederwahl kosten
.
.oder diese Klientel steht auf derlei Sprüche

15:22 von Jayray

Na dann sollten die USA aber mal ganz schnell ihren Botschafter aus Berlin zurückbeordern. Der benimmt sich ja ganz offen daneben. Aber es sind ja die USA und da ist ja alles gaaannz anders! Ich gewinne den Eindruck, dass die US Regierung und ihre Repräsentanten, Narrenfreiheit, im wahrsten Sinne des Wortes, haben, was wiederum die Aussagen von Hr. Darroch entsprechen würden!

Das er gehen muss war eine zu

Das er gehen muss war eine zu erwartende Reaktion.
Auch wenn es "nur" ein interner Bericht war, man kann von Diplomaten auch ein diplomatische Wortwahl erwarten.
Aber das war wieder mal typisch "british" von der besten Nation, die es auf der Welt gibt (ich glaube Briten und Amerikaner sind sich in diesem Punkt sehr nah).
Ein Botschafter hat die Aufgabe zur diplomatischen Kontaktpflege und ist ab und zu auch für seine Landsleute da (ist nicht in jedem Land so, hoffentlich braucht hier keiner mal die deutsche Botschaft im Ausland).
Die Wortwahl war einfach überheblich und daneben, egal wie sich hier alle ins Fäutschen lachen.
Man stelle sich vor der deutsche Botschafter in Russland, Iran, Türkei, wo auch immer, würde den dortigen Präsidenten als Idioten mit größenwahnsinnigen Abitionen bezeichnen.
Da bräuchte es dann keinen neuen mehr.
.
Von daher: Selber Schuld!

15:48 von r0lt0

"Nun musste Trump etwas tun, um das Gesicht zuwahren."

Wirklich?

Hätte ihm zwar keiner zugetraut, aber wenn Trump einfach souverän die Klappe gehalten hätte? Welches Gesicht hätte er dann verloren? Oder andersrum, welches Gesicht hat er durch seine kindischen Beleidigungen gewahrt?

Europa-ein Tollhaus

"Der freie Staat wird von mehr Gruppen angegriffen als verteidigt" sagte Cicero zum Ende der römischen Republik.
Das gilt auch für das heutige Europa : Egomanen und auf Gewinnmaximierung getrimmte Geschäftsleute verstecken hinter von ihnen durch eigennützige Behauptungen und über die "sozialen " (im Grunde gesellschaftschädlichen) Medien verbreitete "Wahrheiten " aufgestachelten Massen -ihre ureigenen Interessen und Ideologien -eben nicht zum Nutzen der Bürger ihres Landes.

Botschafter Darroch sagt, was

Botschafter Darroch sagt, was fast alle über Trump denken. Aber indem es kaum einer ausspricht, fühlt sich Trump bestätigt. Mit Ausnahme von Kanzlerin Merkel hat kaum ein Staatsmann klare Worte zu Trump gefunden.

Am besten ...

... der nächste Botschafter von UK in der USA wird direkt von Trump bestimmt, dann mit es (eventuell versehentlich) nicht wieder so ein "verrückten Botschafter", "sehr dummen Typen" oder "ein aufgeblasener Dummkopf"(Zitate lt. dem ts-Bericht (das letzte war zwar Hörensagen) von Trump) wird.

Und dieser darf dann nicht vergessen jede seiner Aussagen, ob mündlich oder schriftlich, zuerst von Trump genehmigen zu lassen, bevor er diese an seine eigentlichen Dienstherren schickt.

P.S.: "verrückten Botschafter", "sehr dummen Typen", "aber mir wurde gesagt, er sei ein aufgeblasener Dummkopf" sind dies eigentlich keine Beleidigungen?
Sollte man dafür nicht auch zumindest zurücktretten? Oder darf man nach Lust und Laune und ohne Konsequenzen jemand anderen öffentlich beleidigen, sofern man im Vorfeld, eventuell indirekt, von diesem bereits beleidigt wurde?
Ich hoffe Hr. Darroch & die Öffentlichkeit (der USA) denkt darüber nach.

Der gute Mr. Darroch hat doch

Der gute Mr. Darroch hat doch nur seinen Job erledigt - er hat Beurteilungen und Einschätzungen von Personen an seine Dienststelle gesendet.
Dass diese Nachrichten geleakt worden sind war sicher nicht beabsichtigt. Oder vielleicht doch?

Karrieresprung

So ist nun mal unsere Realität.
Da ist ein Botschafter, der einmal die Wahrheit über einen Präsidenten sagt.
Dafür muß er gehen.
Und da ist ein Präsident der Fakes und Lügengeschichten verbreitet.
Der wird dafür wieder gewählt.

16:24, jukep

>>13:37 Bagheria
"wer Kritik äußert wird verjagd........"

Das ist aber keine neue Erfindung von Herrn Trump. Das war schon vor Trump bei allen Präsidenten und ihrer Entourage so. Nur wenn es um Trump geht vergessen wir so leicht was vor Trump war.<<

Die altbekannte Strategie der Trumpverteidiger. Denn da über ihn nun wirklich kaum etwas Positives zu sagen ist, behauptet man einfach, all seine Vorgänger seien ebenso schlimm gewesen, und eigentlich mache es gar keinen Unterschied, wer eigentlich US-Präsident sei.

Da treffen sich dann die Amerikahasser und die Trumpfreunde. Oft kann man dann gar nicht mehr unterscheiden, wer jetzt eigentlich was ist.

14:57 von make sense

Der Diplomat hat sich nicht daneben benommen. Es ist seine Aufgabe, Einschätzungen an seine Regierung zu geben. Daneben benommen hat sich vielleicht derjenige, der diese Infomation durchgestochen hat.
Ob die Einschätzung richtig ist oder nicht, spielt dabei weniger eine Rolle. Das kann sein Vorgesetzter auch entsprechend deuten.

Vielleicht kommt Herr Darroch ja noch in

Amt und Würden, wenn die nächste Regierung in GB gewählt wird. Ich wünsche mir Menschen die zu ihrer Meinung stehen.

16:46, Sisyphos3

>>dumm gelaufen
mit dieser Indiskretion
oder wie Bismarck es mal formulierte
sie sind ein Gesandter - kein Geschickter .....<<

Der Spruch passt hier nicht. Denn der Botschafter hat keine Indiskretion begangen. Ein Diplomat muss sich darauf verlassen können, daß vertrauliche Einschätzungen, die das tägliche Brot der Diplomatie sind, auch vertraulich bleiben und nicht durchgestochen werden.

15:23 von BotschafterSarek

Das ist kein Kuschen vor Trump. Es hat nur keinen Sinn, einen Botschafter in den USA sitzen zu haben, mit dem die amerikanische Regierung nicht reden möchte.

Für die Briten ist dieser Schritt der einzig sinnvolle. Es sei denn, sie wollten keinen diplomatischen Kontakt mit den Amerikanern mehr.

Und der Satz mit den ehrlichen Einschätzungen gilt auch weiterhin, der nächste wird es genau so handhaben. Die Regierung braucht Informationen, auf die sie sich verlassen kann. Ehrliche Informationen sind nur leider des öfteren nicht das, was der Beurteilte hören möchte - gibt es doch immer wieder, nicht nur in der großen Politik.

Nur über die amerikanische Regierung braucht sich der nächste Botschafter nicht mehr zu äußern...

17:06, NeutraleWelt

>>Auch wenn es "nur" ein interner Bericht war, man kann von Diplomaten auch ein diplomatische Wortwahl erwarten.<<

Bei öffentlichen Äußerungen. Hinter den Kulissen haben Diplomaten Klartext zu reden.

>>Die Wortwahl war einfach überheblich und daneben, egal wie sich hier alle ins Fäutschen lachen.<<

Die Wortwahl war für seinen Arbeitgeber und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

>>Man stelle sich vor der deutsche Botschafter in Russland, Iran, Türkei, wo auch immer, würde den dortigen Präsidenten als Idioten mit größenwahnsinnigen Abitionen bezeichnen.<<

Ich bin mir ganz sicher, daß Sie sehr erstaunt wären, wenn Sie wüssten, was die deutschen Botschafter so alles ihrem Außenminister im Speziellen und der Bundesregierung im Allgemeinen erzählen.

Sie werden es aber nur dann erfahren, wenn es durchgestochen wird.

@Am 10. Juli 2019 um 17:06 von NeutraleWelt

Lesen Sie mal den Text.
Die Beurteilung ist zwar nicht schmeichelhaft, aber sachlich:

"Dysfunktional, simpel" etc.

Außerdem hat eine an den Minister gerichtete Bewertung nicht diplomatisch zu sein, sondern präzise. Und das ist sie.

Darroch ist nicht das Geringste vorzuwerfen.
Ihnen hingegen muss ich Unsachlichkeit bescheinigen.

17:06 von NeutraleWelt

"Man stelle sich vor der deutsche Botschafter in Russland, Iran, Türkei, wo auch immer, würde den dortigen Präsidenten als Idioten mit größenwahnsinnigen Abitionen bezeichnen."

Tja, solche (interne) Aussagen sollte so ein Botschafter dann schon begründen können. Nur, derartige Äusserungen hat Darroch nach meinem Kenntnisstand nicht getätigt.

Kann es sein, dass Sie dem Botschafter Beleidigungen unterstellen, um seine Demission als folgerichtige, notwendige Massnahme darstellen zu können. Ein zunehmend probates Mittel, wenn die Tatsachen nicht ausreichen.

17:21, Defender411

>>Vielleicht kommt Herr Darroch ja noch in
Amt und Würden, wenn die nächste Regierung in GB gewählt wird. Ich wünsche mir Menschen die zu ihrer Meinung stehen.<<

Herr Darroch ist Diplomat, nicht Politiker. Das ist etwas grundlegend anderes. Die wenigsten Diplomaten werden Politiker, und die wenigsten Politiker Diplomaten. Auch wenn man den Außenminister gern als "obersten Diplomaten" bezeichnet und er deren Chef ist, so ist er doch trotzdem Politiker.

Intrige

Die diesen Intrige angezettelt haben, indem sie eine interne diplomatische Beurteilung an die Öffentlichkeit bringen, würden in jedem gesunden Staat gehenkt, nach Sibirien verbannt, für den Rest ihres Lebens eingekerkert, was-auch-immer. Ein ausländisches Staatsoberhaupt öffentlich zu beleidigen (wenn's nicht gerade eine erwiesenermaßen mordgierige Regierungsclique ist), ist das Gegenteil von Diplomatie. Da können sich alle Bürger von Großbritannien bedanken, oder soll das der Auftakt zu hilfreichen Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit gewesen sein.

Nicht kritikfähig?

Wie kann er sich dann verbessern? So könnte noch was aus ihm werden.

@Henoch

Haben Sie auch etwas Inhaltliches zu bieten?

@Magfrad um 16:27Uhr

Ich fürchte, da unterliegen Sie irgendwelchen Illusionen! Es ist genau dieses rethorische Niveau, mit dem Trump den Nerv des Großteils der US-Bevölkerung trifft! Genau das wird vom Großteil der Bevölkerung verstanden, lebt sie doch selbst überwiegend auf diesem Niveau. Nicht das Level der NewYork-Times oder der Washington Post etc. sind typisch oder ein Merkmal, sondern das, was der typische, durchschnittliche "six-pack"-Bürger sagt, denkt, liest und im TV guckt. Die amerikanischen Drehbuchautoren wissen schon, welche Ausdrucksweisen ankommen, deshalb empfehle ich Ihnen sich neuere Filme und Serien im Orginalton anzusehen!

Trump hat nicht nur dafür

Trump hat nicht nur dafür gesorgt, dass der britische Botschafter seinen Platz letztlich räumen musste, er hat auch wieder einmal Zwietracht gesät, indem er der Königin über Gebühr huldigte und May brutal abstrafte. Immer mehr zeigt sich - es war ein Fehler, ihn mit Pomp und Gloria zu empfangen. Kanzlerin Merkel hat Trump wiederholt die Stirn geboten. Dies würde man sich auch von anderen Staatsmännern/frauen und gekrönten Häuptern wünschen.

RE: Defender411 um 17:21

Ich denke vielmehr, dass Mr. Darroch wieder britische Botschafter in den USA wird, wenn Mr. Trump seine politische Karriere beendet hat. Ansonsten wird für ihn schon eine andere Botschaft zu finden sein.

Gruß Hador

17:58, karlheinzfaltermeier

>>@Magfrad um 16:27Uhr
Ich fürchte, da unterliegen Sie irgendwelchen Illusionen! Es ist genau dieses rethorische Niveau, mit dem Trump den Nerv des Großteils der US-Bevölkerung trifft! Genau das wird vom Großteil der Bevölkerung verstanden, lebt sie doch selbst überwiegend auf diesem Niveau. <<

Sie beleidigen ein ganzes Volk.

Der brit. Botschafter Darroch...

brachte es auf den Punkt, was die Art der Durchführung von Politik (aka "Deals") und das Verhalten von Donald Trump angeht: völlig daneben und eines US-Präsidenten unangemessen.

Und was vermeldete Trump?
Trump nannte ihn daraufhin einen "verrückten Botschafter" und "sehr dummen Typen". Er kenne Darroch zwar nicht, "aber mir wurde gesagt, er sei ein aufgeblasener Dummkopf". Auch die Premierministerin griff er an: Mays Brexit-Verhandlungen seien ein "Desaster".

Er kenne ihn zwar nicht, aber ihm wurde gesagt... LOL!

So informiert er sich offenbar auch täglich bei Fox-News, um seine Sicht der Dinge sodann heraus zu twittern..., obwohl er von nix ne Ahnung hat ;)

@Henoch

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass D.Trump meist reagiert, z.B.: Marco Rubio mit den kleinen Händen, Pelosi mit impeachment, etc...

Trump least sich halts nichts gefallen, auch von einem britischen 'Diplomaten' nicht.

Empfehle Ihnen, besser aufzupassen, mein lieber Henoch.

RE: Defender411 um 16:11

***Find ich gut, dass der Botschafter, anderen Diplomaten
die Gelegenheit gibt, sich von dem Theater in Washington zu überzeugen :-)***

Diese Gelegenheit wäre sicherlich für angehende Diplomaten ein Lehrstück, oder könnte ein Thema für eine Promotionsarbeit werden.

Gruß Hador

Kennen Sie

den Unterschied zwischen Beleidigung und kritischer Bewertung jedermann öffentlich erkennbarem faktischen Verhalten seiner "Eminenz", dem POTUS der amerikanischen, republikanischen Partei?
Dann noch eine Frage: Kann es sein, dass Sie sich in Bezug auf das "Danebenbenehmen" derart irren, dass Sie diesbezüglich die beteiligten Personen schlicht verwechseln?

Trump

Alle die Bürger die negativ gegen den amerikanischen Präsidenten eingestellt sind, sind auch gegen die AfD .
Ich persönlich glaube fest an seine Wiederwahl . Sein Amerika First find ich prima . Bei ihm war noch keine Praktikantin unter dem Schreibtisch , auch ließ er noch keine
Watergate Ambitionen durchblicken und hat keine fiktiven Giftstoffe als Kriegserklärung
erkennen lassen .

***rump nannte ihn daraufhin

***rump nannte ihn daraufhin einen "verrückten Botschafter" und "sehr dummen Typen". Er kenne Darroch zwar nicht, "aber mir wurde gesagt, er sei ein aufgeblasener Dummkopf".***

Beide haben die gleiche Meinung über einander. Nur stellt sich Mr. Darroch nicht öffentlich blos, Mr. Trump schon, und das zeigt, auf welch miserables Niveau das Weiße Haus gesunken ist.

Gruß Hador

18:06, make sense

>>@Henoch
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass D.Trump meist reagiert, z.B.: Marco Rubio mit den kleinen Händen, Pelosi mit impeachment, etc...

Trump least sich halts nichts gefallen, auch von einem britischen 'Diplomaten' nicht.

Empfehle Ihnen, besser aufzupassen, mein lieber Henoch.<<

Und das halten Sie für akzeptablen Stil?

Meinen Sie, wir wären auf dem Schulhof?

Er lässt sich nichts gefallen? Entschuldigung, aber er macht sich komplett zum Affen.

@adorno

Bei allem Respekt, ich stimme da nicht mit Ihnen überein. Natürlich kann der Botschafter denken, was er will. Was er allerdings zu Papier bringt, ist eine andere Sache.
Aus diplomatischen Fehltritten sind schon Kriege entstanden. Daher 'diplomatisches' Verhalten wäre angesagt.
Ausserdem ist dies fuer mich auch eine Charakter-Frage. Wenn ich jemanden fuer inkompetent und verachtungswürdig halte, dann ziehe die Konsequenzen. Der Botschafter ist nicht gewählt, sondern bestellt. Der Präsident der USA ist gewaehlt, ob Ihnen das (oder er) gefällt oder nicht.

18:14 von fathaland slim

18:06, make sense

>>@Henoch
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass D.Trump meist reagiert, z.B.: Marco Rubio mit den kleinen Händen, Pelosi mit impeachment, etc...

Trump least sich halts nichts gefallen, auch von einem britischen 'Diplomaten' nicht.

Empfehle Ihnen, besser aufzupassen, mein lieber Henoch.<<

Und das halten Sie für akzeptablen Stil?

Meinen Sie, wir wären auf dem Schulhof?

Er lässt sich nichts gefallen? Entschuldigung, aber er macht sich komplett zum Affen.
///
*
*
Richtig, das begann mit der Behauptung eines Handelsbilanzdefizits, das haben die hiesigen Papgeien aber schnell vergessen.

@15:05 von make sense , @Koeln 2019

"Sie stelle schon irre Thesen auf. War Frau May denn mit ihrer Brexit-Strategie erfolgreich?"

Sie haben die Reden im britischen Unterhaus nicht mitbekommen, in denen wirklich jeder Vorschlag von Th. May durch Johnson und Konsorten niedergebrüllt wurde? Und nochmal und nochmal? Nun steht ein Brexit ohne Vertrag ins Haus und Johnson und Konsorten wissen gar nicht, wie es dann bergab geht mit GB, da sie sich mit den Details nicht beschäftigt haben.

"Der von Ihnen so respektierte Botschafter hat doch wohl die rote Karte verdient, oder? Er hat ein diplomatisches Foul begangen und wurde erwischt. Er ist der Täter, nicht das Opfer."

Finden Sie? Er hat hinter verschlossenen Türen seine Meinung zu Trump im Allgemeinen und Speziellen abgegeben. DAS wurde von wem auch immer durchgestochen und landete sodann in den Medien.
Nebenbei hat Ihr sehr geschätzter Mr. Trump schon zig mal per Twitter, also für alle User sichtbar, diplomatische Fouls rasugehauen, wie Sie sicher wissen.

18:11, Koblenz

>>Alle die Bürger die negativ gegen den amerikanischen Präsidenten eingestellt sind, sind auch gegen die AfD .<<

Ja, da dürften Sie Recht haben.

Was viel über Herrn Trump und seine Fans sagt.

>>Ich persönlich glaube fest an seine Wiederwahl .<<

Ganz feste an was glauben soll ja helfen.

>>Sein Amerika First find ich prima .<<

Wirklich jetzt? Ich bin immer wieder überrascht über meine Landsleute, die sich als deutsche Patrioten verstehen und gern davon reden, daß endlich deutsche Interessen vertreten werden müssten. Und dann jubeln sie jemandem zu, der deutsche Interessen mit Füßen tritt.

>>Bei ihm war noch keine Praktikantin unter dem Schreibtisch ,<<

Er prahlte lediglich damit, jeder Frau zwischen die Beine greifen zu dürfen.

>>auch ließ er noch keine
Watergate Ambitionen durchblicken<<

Er hat Russland aufgefordert, ihm Informationen über seine Gegner zu liefern.

>>und hat keine fiktiven Giftstoffe als Kriegserklärung
erkennen lassen.<<

Dafür fiktive Urananreicherungen.

RE: Koblenzum 18:11

***Alle die Bürger die negativ gegen den amerikanischen Präsidenten eingestellt sind, sind auch gegen die AfD .***

Glauben sie im Umkehrschluss, dass AfD-Anhänger für Trump sind, einen grabschenden, permanent lügenden, untreuen, selbstverliebten Präsidenten ?
Ich vermute dies jedenfalls nicht !
.

***Sein Amerika First find ich prima .***

Sind sie Amerikaner ?
.

***Bei ihm war noch keine Praktikantin unter dem Schreibtisch , ...***

Dafür mag er Pornosternchen, obwohl er verheiratet ist.

Gruß Hador

18:11 von Koblenz

"Alle die Bürger die negativ gegen den amerikanischen Präsidenten eingestellt sind, sind auch gegen die AfD ."

Also, leicht verändert würde ich Ihnen zustimmen:

Die Schnittmenge der Bürger, die den amerikanischen Präsidenten als gefährliche Fehlbesetzung wahrnehmen und denen, die die AfD aus Verantwortung für unser Land nicht wählen, dürfte ausgesprochen hoch sein.

Nach meiner Auffassung hat das auch Gründe und ist nicht einfach nur so.

@karlheinzfaltermeier 17:58

Ich kenne das Land besser als Sie es glauben und habe einen Wohnsitz dort und lebe mehrere Monate im Jahr dort. Ich kenne die USA sehr gut und man irrt sich wenn man glaubt jeder Durchschnittsamerikaner trinkt Sixpacks und guckt Foxnews. Ich brauche Ihre Empfehlungen nicht. Sie hingegen tun gut dran nicht zu pauschalisieren. Ich bin überzeugt dass Trump keinen schönen Wahlabend verbringt. Er ist nie seinem Amt gerecht geworden und dies wird sich nicht ändern. Das Amt ist mehrere Schuhe zu groß für ihn

«Es ist genau dieses

«Es ist genau dieses rethorische Niveau, mit dem Trump den Nerv des Großteils der US-Bevölkerung trifft! Genau das wird vom Großteil der Bevölkerung verstanden, lebt sie doch selbst überwiegend auf diesem Niveau.»

Nun ja. USA-Kenner bin ich nicht. Dort war ich nie.

Aber dass "der Großteil" der Bevölkerung der USA "überwiegend" das gleiche Niveau besitzt, wie Mr. Trump. Das zweifele ich an. Einfach so …

Die Mehrheit der US-Bürger lebt in den großen Städten an den Küsten (an den Seen). Nicht im Mittleren Westen, nicht in den Rockies. Vieh auf Weiden, durch Flüsse und Täler treibt die Mehrheit nicht. Auch nicht gräbt sie im Boden nach Kohle & Co. …

Haben Sie selbst "intensive Kenntnisse" über die USA, zu deren Bürgern …?

«… sondern das [ist typisch], was der typische, durchschnittliche "six-pack"-Bürger sagt, denkt, liest und im TV guckt.»

"TV is TV", nicht zwangsläufig Abbild der Gegebenheiten im Land.
In keinem Land ist es das. Man kann "Figuren" so vieles sagen lassen …

@ fathaland slim 18:03

>>@Magfrad um 16:27Uhr
Ich fürchte, da unterliegen Sie irgendwelchen Illusionen! Es ist genau dieses rethorische Niveau, mit dem Trump den Nerv des Großteils der US-Bevölkerung trifft! Genau das wird vom Großteil der Bevölkerung verstanden, lebt sie doch selbst überwiegend auf diesem Niveau. <<

Sie beleidigen ein ganzes Volk.

--------------

Meistens muß ich Ihnen bei Ihren Kommentaren ja zustimmen. Hier irren Sie jedoch. User karlheinzfaltermeier hat nicht von allen Amerikanern, sondern nur von einem Großteil der US-Bevölkerung geschrieben. Damit meinte er wohl denjenigen Teil, der DT gewählt hat, und die haben ihn großteils gewählt, weil er ihren Nerv getroffen hat. Man könnte auch sagen, das ist der aktuelle amerikanische Zeitgeist. Das ist zwar traurig aber wahr.
Nichtsdesttrotz gibt es da aber durchaus auch andere, die hoffentlich bald wieder die Oberhand gewinnen.
Und darum ist mit der Aussage des o.g. Users niemand beleidigt worden. Schon gar nicht ein ganzes Volk.

@ jukep (16:31): Koch und Kellner

Ja, tatsächlich.
An sowas kann ich mich gut erinnern. Schließlich bin ich im Ostblock aufgewachsen und da dürfte auch kein politisch Aktiver sagen, was er denkt, nicht Mal privat, weil die Spitzel überall waren.

Dass ich - hüst - die guten alten Zeiten noch Mal erleben darf....
Ostalgie pur im Westen.

Fehlt nur noch die Gratisreise nach Sibirien.

@15:59 von Jochen Peter

"Setzen sich jetzt eigentlich überall diese Rüpel durch oder gibt es irgendwann mal wieder einen normalen Umgangston, den man z.B. in der Schule beigebracht bekommt? Trump hat der Welt einen Stempel aufgedrückt, von der sie sich nicht mehr so schnell erholen wird."

Ich fürchte, die internationalen Rüpel setzen sich zunehmend durch, da sie alle durch die Bank schlichte und kurze Antworten auf komplizierte Sachverhalte raushauen.
"Amerika first!" ist nur ein Beispiel davon. Dass Trump keine fundierte Politik bevorzugt liegt daran, dass er gar nicht fähig dazu ist. Heute z.B. lobt er Kim ("Wir lieben uns"), morgen kritisiert er ihn schon wieder usw. .

18:19 von make sense

«Der Botschafter ist nicht gewählt, sondern bestellt. Der Präsident der USA ist gewaehlt, ob Ihnen das (oder er) gefällt oder nicht.»

Der US-Präsident ist in US-Wahlen von der US-Bevölkerung gewählt. Britische Botschafter in aller Welt sind von der (gewählten) britischen Regierung bestellt.

Nicht von dem gewählten Herrn in den USA, der nix auf die Reihe bringt …

Aber

er ist nicht dem Potus , sondern Frau May unterstellt gewesen und hat mit seiner faktenbezogenen Stellungnahme das getan, wofür er vom Empire bestallt wurde.

18:06 von make sense

«Trump least sich halts nichts gefallen, auch von einem britischen 'Diplomaten' nicht.»

Charakterliche Stärke, persönliche Integrität, intellektuelles Vermögen einzelner zeigt sich gerade dann, wenn sie (verbal) angegriffen werden.
Erst recht dann, wenn sie meinen, zu Unrecht angegriffen worden zu sein.

Überträgt man Trumps verbale Reaktion auf Mr. Darrochs schriftliche Worte in Versetzungsnoten in der Grundschule.

Wiederholt Mr. Trump die 1. Klasse gerade eben zum ca. 60-sten Mal …

15:05 von make sense

"Wann bring D.Trump die Welt denn an den Rand eines Atomkriegs?"

Das Datum ist noch nicht bekannt.

18:33, European Son

>>Meistens muß ich Ihnen bei Ihren Kommentaren ja zustimmen. Hier irren Sie jedoch. User karlheinzfaltermeier hat nicht von allen Amerikanern, sondern nur von einem Großteil der US-Bevölkerung geschrieben. Damit meinte er wohl denjenigen Teil, der DT gewählt hat, und die haben ihn großteils gewählt, weil er ihren Nerv getroffen hat. Man könnte auch sagen, das ist der aktuelle amerikanische Zeitgeist. Das ist zwar traurig aber wahr.
Nichtsdesttrotz gibt es da aber durchaus auch andere, die hoffentlich bald wieder die Oberhand gewinnen.
Und darum ist mit der Aussage des o.g. Users niemand beleidigt worden. Schon gar nicht ein ganzes Volk.<<

Wie definieren Sie denn "ein Großteil"?

Die weniger als 30% der Wahlberechtigten, die Trump gewählt haben?

Wenn das Ihre Definition von "ein Großteil" sein sollte, dann würde ich Ihnen fast Recht geben.

18:05 von DoJo

«Er [Trump] kenne ihn [Darroch] zwar nicht, aber ihm wurde gesagt... LOL!»

"Früher" (vor Januar 2017) musste man Kabarret, Comedy, Monty Python,
"Der Schuh des Manitou", oder Helge Schneider schauen.

Seither hat der große Blonde aus den USA dieses Metier ganz alleine vollständig übernommen …

18:23 von fathaland slim

18:11, Koblenz

>>Alle die Bürger die negativ gegen den amerikanischen Präsidenten eingestellt sind, sind auch gegen die AfD .<<

Ja, da dürften Sie Recht haben.

Was viel über Herrn Trump und seine Fans sagt.

>>Ich persönlich glaube fest an seine Wiederwahl .<<

Ganz feste an was glauben soll ja helfen.

>>Sein Amerika First find ich prima .<<

Wirklich jetzt? Ich bin immer wieder überrascht über meine Landsleute, die sich als deutsche Patrioten verstehen und gern davon reden, daß endlich deutsche Interessen vertreten werden müssten. Und dann jubeln sie jemandem zu, der deutsche Interessen mit Füßen tritt.
***
Er hat Russland aufgefordert, ihm Informationen über seine Gegner zu liefern.

>>und hat keine fiktiven Giftstoffe als Kriegserklärung
erkennen lassen.<<

Dafür fiktive Urananreicherungen
*
Klar Trump durfte kein Abkommen kündigen, weil die Frage nach Trägerraketen für Atomwaffen ja überhaupt nicht Gegegnstand des Abkommen war?
*
Logisch, Hauptsache Abkommen?

17:18 fathaland slim

"Da treffen sich Amerikahasser und Trumpfreunde. Oft kann man gar nicht mehr unterscheiden wer jetzt eigentlich wer ist......."

Das liegt vielleicht am einfachen Weltbild.
Da es oft nicht nur eine Seite gibt gibt es auch nicht die "Amerikahasser" und die "Trumpfreunde".
Es gibt dann auch solche die die USA schon immer kritisch begleitet haben und sehen dass Trump ein Ergebnis dessen ist was vorher schon falsch lief. Übrigens ist die USA eine sehr schönes Land mit vielen interssanten Menschen und die Diskussion um Trump läuft quer durch alle Schichten sowohl pro als auch contra. Also in den USA war schon vor Trump vieles nicht so wie wir es gerne hätten und darauf hinzuweisen macht nocht keinen "Amerikahasser oder "Trumpfreund" aus.

@18:11 von Koblenz

"Sein Amerika First find ich prima ."

Wieso? Sind Sie Amerikaner, oder was finden Sie als offensichtlicher AfD-Fan gut an ihm?

Trump beabsichtigt als "Dealmaker" (Politiker ist er nämlich nur am Rande), deutsche Firmen zunehmend mit Sanktionen oder Strafzöllen zu belegen, da es bei ihm in den USA zunehmend den Bach runter geht. Siehe die Verteufelung von "Nord Stream2" mit Russland, um sein dreckiges Fracking-Gas bei uns an den Mann zu bringen.

Sanktionen wegen vorhandener Handelsbeziehungen zum Iran als pures Erpressungsinstrument.

Von der Autoindustrie gar nicht zu reden.

Also wieso finden Sie DT gut?

17:54 von fathaland slim

Sie haben vollkommen Recht mit ihrer Anmerkung, aber wünschen wir uns nicht alle etwas mehr Professionalität in den politischen Ressorts? Es ist ja nur ein Wunsch, mehr nicht. Dass der Botschafter professionell gehandelt hat, zeigt sich darin, dass er nicht öffentlich diese Meinung geäußert hat, ganz im Gegensatz zum US Botschafter in Berlin, der sein Amt vollkommen falsch versteht. Hier zeigt sich auch die unterschiedliche Reaktion, Frau Merkel hat den US Botschafter einfach nicht ernst genommen, weil sie seine Aussagen nicht für voll nahm. Trump hingegen ist dünnhäutig und beißt in jeden Ball, den man ihm zuwirft. Das ist auch der Grund, warum ich ihn für sehr gefährlich halte, denn er könnte in einen Krieg stolpern, ohne es zu wollen!

18:36 Tada

"Ostalgie pur im Westen......."
Das könnte sein.
Vielleicht war bei der Abhöraktion die Reaktion unserer Regentin so schlicht und milde weil eben die "Ostalgie Gefühle" mit spielten.
Gratisreise nach Sibirien hieße dann ja eher in die andere Richtung so Richtung Kuba.

Interessant fände ich es...

..hier zu lesen, wie in den USA öffentlich über den Vorgang diskutiert wird. Wasist da der Tenor? Gibt es Interstützung für den (Ex-) britischen Botschafter? Ist auch hier die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft sichtbar? Mir wird hier ein bisschen zu viel aus rein deutscher, ferner Sicht kommentiert. Es wäre schön, wenn sich auch hier in Deutschland lebende Amerikaner öfters zu ihrem Präsidenten äußern würden. Das würde eine niveauvolle Diskussion sicher fördern - Leaks und Twitter-Sprüche eher nicht.

18:06 von make sense

"@Henoch
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass D.Trump meist reagiert, z.B.: Marco Rubio mit den kleinen Händen, Pelosi mit impeachment, etc...

Trump least sich halts nichts gefallen, auch von einem britischen 'Diplomaten' nicht.

Empfehle Ihnen, besser aufzupassen, mein lieber Henoch."

Okay, Sie sprechen eine Drohung gegen den User Henoch aus, Herr oder Frau make sense.
Was könnten Sie denn tun? Ihn anklagen? Bei Trump vielleicht?

19:07, jukep @17:18 fathaland slim

>>Es gibt dann auch solche die die USA schon immer kritisch begleitet haben und sehen dass Trump ein Ergebnis dessen ist was vorher schon falsch lief.<<

Zu denen ich mich eindeutig zähle. Ich behaupte aber nicht, so wie Sie es taten, daß zwischen Trump und all seinen Vorgängern kein Unterschied bestünde.

Da kann man sich nur wundern!

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die Briten noch immer darauf beharren, die USA der EU als Handels- und politischen Partner vorzuziehen. Die Mehrheit der Kommentatoren haben, auch ohne die geleakte Information von Sir Kim, erkannt, dass es mit den USA schwierig ist eine ausgewogene Verhandlungsebne zu finden.

Der Mann hat Recht, er ist Diplomat (kein Politiker) und man darf von ihm eine aussagekräftige und wahrheitsgemässe Einschätzung erwarten. Nur Herr Trump und seine Freunde sind nicht entzückt. Das ist dann wohl ihr Problem ...

Überraschung!

Den Rücktritt finde ich tatsächlich überraschend, aber aus diplomatischer Sicht ist es vermutlich - zumindest solange die Orangenhaut Chef im Ring ist - die schlauere Lösung.
Obwohl er ja echt Recht hat mit Herrn Trump. Und: Es waren Interna, die überhaupt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Da muss man auch mal fragen, ob die Presse hier das nötige Fingerspitzengefühl walten lassen hat.

@19:03 von schabernack

"Früher" (vor Januar 2017) musste man Kabarret, Comedy, Monty Python,
"Der Schuh des Manitou", oder Helge Schneider schauen.
.
Seither hat der große Blonde aus den USA dieses Metier ganz alleine vollständig übernommen …

Nur halten viele Leser seiner Tweeds leider alles für bare Münze, da sie nicht zwischen den Zeilen lesen können. Auch hier im Forum wird er ja ständig von den gleichen Usern gelobt.

Aber, Kopf hoch: Das deutsche Kabarett gibt es nach wie vor und Trump bietet da so manche Steilvorlage. Die "Anstalt" z.B. lässt grüßen ;).

fathaland slim 18:23

Vielen Dank für die Antworten auf den User Koblenz - ich schätze Ihre Beiträge sehr

Britischer Botschafter legt Amt nieder

Gute , und dringend notwendige Entscheidung.

Trump der Bedeutungslose

Eigentlich hätte Trump derjenige sein müssen, der umgehend zurücktritt. Dies legte ich ihm inzwischen mit ausführlichen Begründungen mehrfach nahe. Aber sein Intellekt reicht nicht einmal annähernd zum Verständnis des Gesagten. Insofern muss ich Herrn Darroch zu 150% beipflichten und ihn für seine Einschätzung beglückwünschen. Natürlich auch dafür, dass er mit jemandem, der ihm nicht ansatzweise das Wasser reichen kann, zukünftig hoffentlich nichts mehr zu tun haben wird.

AfD Sympatisanten denken halt einfach!

Herr Trump:

• kündigt einseitig das Atomabkommen mit dem Iran
und die Kriegsgefahr wächst.

• stürzt die Welt in Handelskriege, die auch Ihren
Arbeitsplatz bzw. Ihre Rente gefährden.

• kungelt mit den Russen. Der Vergleich zur Watergate-
Affäre liegt nahe.

• steigt aus dem Pariser Klimaabkommen aus.
Umweltsünden gefährden auch Ihr Leben und das Ihrer
Kinder, wenn Sie denn welche habe.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Herr Trump präsentiert sich, wie die meisten Rechten, Republikaner, Nationalkonservativen oder Identitäre, als ungebildeter, einfältiger, autoritärer und fremdenfeindlicher Hasardeur.
Da sind mir die von Ihnen genannten "Sünden" der amerikanischen, demokratischen Präsidenten lieber. Denn Watergate und ein auf Lügen basierender Irakkrieg waren Vergehen von Republikanern.
Aber wie gesagt: Im rechten Spektrum sind Unwissen mangelnde Bildung und rückwärts gerichtetes Denken zu Hause.

Vergleich

Bei uns ist der Herr Grenell aller Fehltritte zum Trotz noch im Amt. Auch sein Vorgänger Murphy blieb im Amt als sein Spion in der Koalition enttarnt wurde von Wikileaks.

Deutschland ist diplomatisch gelassener als der Präsident der USA.

@schabernack

Sie bestätigen doch meine Feststellung, also kein Grund zur Aufregung.

Dass der gewählte Praesident der USA nichts auf die Reihe bringt, ist Ihre persönliche Wahrnehmung. Sie sei Ihnen unbenommen. Sie werden noch fast 6 Jahre damit leben müssen.

@ Boris.1945

Verstehe Ihren Kommentar nicht: Handelsdefizit, Papgeien?

Trump hat wieder einmal eine

Trump hat wieder einmal eine Machtschlacht gewonnen; verloren haben alle, die auf Kooperation, internationale Vernetzung und solide Politik setzen.

19:58 von Tralafit

Vielleicht ist auch nur der deutsche Inhaber des Aussenamtes zu unfähig, die Pöbeleien des Amis zu erkennen

20:04 von make sense

@ Boris.1945

Verstehe Ihren Kommentar nicht: Handelsdefizit, Papgeien?
//
*
*
Richtig, Papageien, das war ein Tippfehler.

@Sausevind

Ihr Kommentar ist wirr. Drohung? Bitte erklaeren Sie mir das.

@ make sense

Ist das eine Drohung? Man hat schon von russischen Trollen gehört aber vielleicht hat ja NSA, cia etc dazugelernt. Denn so viele unqualifizierte bzw undurchdachten Kommentare sind nicht mehr normal. Eine Depesche ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Jemand der sich wie ein 5 jähriger benimmt gehört in dieses Amt und schon gar nicht gelobt. Ich kann Sie beim besten Willen nicht verstehen

Botschafter Darroch

Laut BBC war der Grund des Rücktritts die fehlende Unterstützung vom möglichen zukünftigen Premier Boris Johnson. Während Außenminister Hunt und Noch-Premierministerin May Unterstützung signalisierten, fehlte sie von Johnson.

Dolo 19.43

Weil für ihn der eigene Staat an erster Stelle steht . Amerika First ! Wenn ich als deutscher
sehe wie sich die BRD in den letzten Jahren verändert hat und noch mehr verändern wird muss ich damit leben . Herr Sarrazin wird immer mehr bestätigt .

Sämtliche (!!) Staats- und Regierungschefs weltweit..

..lassen die ihnen persönlich ungenehmen Botschafter aus Drittstaaten regelmäßig austauschen, das ist vollkommen übliche Staatenpraxis!

NIX Besonderes also!

19:59 von make sense / @schabernack, 18:38

«Sie bestätigen doch meine Feststellung, also kein Grund zur Aufregung.»

Keineswegs bestätige ich den Mumpitz, in irgendeiner Art die Wahl eines Präsidenten der Berufung eines Botschafters gegenüber zu stellen.

Da können Sie dann auch Hinz und Kunz vis-à-vis von Kreti und Pleti stellen. Und dann auswürfeln, wer die besseren beiden der vier sind …

«Dass der gewählte Praesident der USA nichts auf die Reihe bringt, ist Ihre persönliche Wahrnehmung. Sie sei Ihnen unbenommen. Sie werden noch fast 6 Jahre damit leben müssen.»

Ich bin da ja bei weitem nicht der einzige, der mit dieser Ansicht durch die Gegend geht. Auch nicht gar so wenige US-Amerikaner haben da eine Einschätzung, die der meinen ähnlich ist.

Ich halte es durchaus für möglich, dass Mr. Trump 2020 wiedergewählt wird.
Vergleichbar undifferenzierter Ausführungen und Prognosen, wie Sie sie verlautbaren, enthalte ich mich aber aus mehreren Gründen.

Nicht nur deswegen, weil unter meinem Bett keine Glaskugel lagert …

19:28 von fathaland slim

«Zu denen ich mich eindeutig zähle ["kritische Begleiter der USA"].
Ich behaupte aber nicht … daß zwischen Trump und all seinen Vorgängern kein Unterschied bestünde.»

Und wenn es nur der Unterschied ist, in welcher Art der US-Präsident es vermag, die Administration des Landes zu organisieren, sie mit Kontinuität bei Personen + Strategien "auszustatten".

Auch unter anderen Präsidenten vor Trump "waren nicht immer alle" 4 oder 6 oder 8 Jahre in ihren jeweiligen Ämtern. Auch dort gab es Wechsel. Einige gingen, andere kamen.

Interessiert Jubelchöre des Meisters aber nicht die Bohne, wer neben dem Heiland noch welche Positionen wie lange bekleidet. Die einzig wichtige Position ist die des Vorturners. Alle haben die Übungen mit zu machen.
Sonst gibt's Twitter …

In DEU erhöbe sich Geschrei + Gejohle, wechselten Minister, Staatssekretäre, Regierungssprecher, Berater, … ähnlich häufig wie Jahreszeiten. Oder Sonne und Regen.

Schon absurd, die unterschiedlichen Maßstäbe nach Gutdünken …

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