Ihre Meinung zu: Deutscher Städtetag: "Konzept des Bundes bewirkt keine Wunder"

10. Juli 2019 - 9:36 Uhr

Schnelles Internet, gute ärztliche Versorgung: Der Bund will strukturschwache Regionen besser fördern - unabhängig von der geografischen Lage. Die Kommunen sehen in dem Plan lediglich einen "Hoffnungsschimmer".

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Kommentare

Der "Soli" wird nicht abgeschafft, nur umbenannt :-)

Daran hat eh keiner geglaubt, das mal eine Steuer abgeschafft wird :-)

Aber unser Heimatminister freut sich schon
über seinen aktuellen Deutschlandatlas,
in dem er lesen kann was die CSU Minister
im Bund alles blockiert/verschlafen haben
beim Internet/Straßen/Bahnausbau :-)

Die Graphik "Verfügbarkeit Breitband-Internet"

gaukelt ein Bild vor, das so nicht stimmt. Dort sieht es beispielsweise so aus, als ob es in NRW flächendeckend BB-Anschlüsse gäbe. Die Wirklichkeit sieht abseits der Ballungsräume an Rhein und Ruhr aber völlig anders aus: Auf dem Land ist Breitband nicht selbstverständlich, nicht einmal in größeren Orten oder in Industriegebieten. Mobilfunk ist Glückssache, 4G nur selten verfügbar, manchmal ist man schon froh, wenn man überhaupt ein (2G-) Netz bekommt.

Ähnliches gilt sicher auch für andere Bundesländer: In Ballungsräumen alles top, auf dem Land miserabel. Drum wäre eine Aufteilung nicht nach Bundesländern sondern nach Verfügbarkeitszonen bei dieser Graphik vernünftiger.

Das 5G-Netz an jeder Milchkanne und

jeder Parkbank? Und wer hat davon etwas?

Dafür benötigt man ein Super-iPhone oder ein Super-Smartphone. Auf diesen Minibildschirmen kann man dann überall alles lesen, nur nicht vernünftig.

Baut doch erst einmal die Breitband-Verkabelung aus, damit an jedem Hausanschluss 10 GBit Datengeschwindigkeit nicht nur als "Möglichkeit" vorliegen sondern in der Regel auch erreicht werden.

Dass dann die BackBones und die Server teilweise überlastet sein werden ist nur eine Seite der Medallie.

Ein Problem ist allerdings der ungeheure Energiebedarf der Server, der dann durch die CO2-Emissionen den Klima-Wandel und das Absaufen von 20% der Erdoberfläche befördern wird.

Aber dann haben die paar Überlebenden wenigstens ganz schnelles Internet!

Gleichwertige Lebensverhältni

Gleichwertige
Lebensverhältnisse?

In einem Land in dem einige über Nacht so viel Geld bekommen wie ein Friseur in seinem ganzen 40 jährigen Arbeitsleben?

Und die Reichen werden noch reicher und die Armen noch ärmer - es geschieht keine Angleichung der Lebensverhältnisse, sondern das exakte Gegenteil.

Strukturschwache Regionen

Strukturschwache Regionen sind arme Regionen und während die Armen ärmer werden, werden die Reichen reicher.

Ein Wunder wäre also zwingend notwendig.

Warum sollen strukturschwache Regionen gefördert werden

wenn es für gewerbliche Unternehmungen keinen Grund gibt dort zu investieren. Aus gleichem Grund stellt sich die Frage warum Mieten in Struktur starken Regionen gedeckelt oder subventioniert werden sollen. Sind die Mieten hoch , sind in der Regel auch die Löhne höher , irgendwann wird das steigende Lohnniveau zum Wettbewerbsnachteil und der Arbeitskräfte und damit Wohnraumbedarf sinkt. Strukturschwache Gebiete sind auf der anderen Seite billig zum Wohnen, haben also hier einen Standortvorteil, zu dem aber noch viele andere hinzukommen müssen, um dort blühende Landschaften zu machen.

Das funktioniert

so nicht, das es überall Struktur schwache Gebiete gibt ist nicht neu, der Soli wurde auch bislang nicht nur für das Beitrittsgebiet verwendet, sondern nur ein kleiner Teil davon.
Kann man sogar nachlesen.
Mobilfunk an der Milchkanne ist auch nicht das Problem, bei Ärztlicher Versorgung stimmt das schon eher, ist aber nur ein Bruchteil der Wahrheit.
Keine Bank und keine Post, kein Geschäft mehr zum einkaufen, von Bäcker oder Metzger wollen wir gar nicht erst reden.
Mobilfunk muss man auch bezahlen können, und das ist in Deutschland im Vergleich schon sehr teuer.
Der Mobilfunk der immer als erstes angeführt wird, richtet gar nichts.
Und ich hab nur ein paar Punkte angeführt, Liste was es alles nicht mehr gibt ist lang, nur noch in der Stadt vorhanden.
Und am Ende nützt das auch nichts, wenn die Vogel und Insekten -Schredder vor der Haustür habe, ist das Haus auch noch entwertet.

@12:18 von Niemand

Ein Problem ist allerdings der ungeheure Energiebedarf der Server

Der ist so ungeheuerlich nicht, da die Rechenleistung pro Watt in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen hat. Wofür man vor 20 Jahren 50W benötigte, braucht man heute nicht mal mehr 1W. Die Tendenz geht weiter in Richtung Effizienz.

Und wenn durch flächendeckende Breitbandverkabelung innerdeutsche und -europäische Flüge zu Geschäftskonferenzen überflüssig werden, weil man endlich alles per Videokonferenz erledigen kann, wenn es für einen größeren Teil von Büroarbeitnehmern möglich ist, problemlos im Homeoffice zu arbeiten und nicht mehr pendeln zu müssen, dann wird der Gesamtenergiebedarf deutlich kleiner und keineswegs größer.

Von Technik keine Ahnung

wir brauchen 5G über jedem Acker, jedem Wald und an jeder Milchkanne

Da sieht man mal wieder, dass Klöckner keine Ahnung von Technik hat (wie >90% aller Politiker). 5G ist technisch gar nicht dafür gemacht, großflächig eingesetzt zu werden. Die Reichenweiten sind einfach zu gering, es bräuchte Millionen weiterer Antennen.
Und wofür? Für die aller meisten Nutzungen ist 3G und 4G ausreichend, aber das gibt es ja noch nicht einmal überall. Ich arbeite am Stadtrand einer Kleinstadt und hier hab ich nur 2G.
Der wirklich flächendeckende 3G Ausbau sollte priorisiert werden.

@riewekooche um 12:41

Und wenn durch flächendeckende Breitbandverkabelung innerdeutsche und -europäische Flüge zu Geschäftskonferenzen überflüssig werden, weil man endlich alles per Videokonferenz erledigen kann, wenn es für einen größeren Teil von Büroarbeitnehmern möglich ist, problemlos im Homeoffice zu arbeiten und nicht mehr pendeln zu müssen, dann wird der Gesamtenergiebedarf deutlich kleiner und keineswegs größer.

Das ist schon heute zum Großteil möglich und wird trotzdem kaum gemacht.

@ Elefant

„Warum sollen strukturschwache Regionen gefördert werden“

Das kann man am Beispiel Bayern sehen, die haben auch früher Strukturhilfen bekommen, und dann was draus gemacht.
Und wenn etwas daraus gemacht wird ,stehen wir insgesamt besser da als vorher.
Heute profitieren auch andere Länder über den Länderfinanzausgleich von Bayern.

Warum fördern?

Lieber Elefant (12:32 Uhr), weil dort Menschen wohnen, leben, ihre Heimat haben. Sie wollen den Menschen zum Spielball der Launen des Marktes machen und verkennen dabei etwas sehr grundlegendes: Die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Wirtschaft.

Mit Ihrer Einstellung stellen Sie sich gegen das Grundgesetz, insbesondere Artikel 1. Die Menschenwürde ist angetastet, wenn keine ärztliche Versorgung gesichert ist, keine Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs, kein brauchbarer öffentlicher Nahverkehr und so weiter. Und natürlich auch bei dem von Ihnen gefeierten Heuern und Feuern von Arbeitskräften. da wird die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Dieser neoliberale Marktradikalismus ist hauptverantwortlich dafür, dass es überhaupt so weit kommen konnte.

Nicht "maßgerecht"

"Konzept des Bundes bewirkt keine Wunder"

Also, ich glaube, Konzepte des Bundes können schon aus den allseits bekannten, der Bundespolitik inhärenten (und für sie spezifischen) "strukturellen Gründen" grundsätzlich keine Wunder bewirken.

Gleichmacherei wird nicht funktionieren

Diese Gleichmacherei wird nicht funktionieren, weil der Druck fehlt. Empfehlungen werden seit Jahren ausgesprochen. Wenn z.B. ein Breitbandanschluss so zum Leben und Wohnen dazu gehören würde, wie Wasser, Abwasser und Strom wäre doch vielleicht einiges anders. Allerdings kann man doch die Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land (soll keine Beleidigung sein) nicht außer acht lassen. Vielleicht müssen Städte auch mal zurücktreten, vielleicht müssen beim Breitbandanschluss auch erst mal Vorleistungen verpflichtend erbracht werden, bevor Geld verdient wird. Vielleicht muss der "Landarzt" deutlich mehr verdienen, als der Spezialist in der Stadt. Regionen müssen so gestaltet und finanziert werden, daß man das notwendigste hat ohne unbedingt ein Auto nutzen zu müssen. Also Supermarkt, Arzt, Zahnarzt etc.

Am 10. Juli 2019 um 12:49 von Feidl

" Das ist schon heute zum Großteil möglich und wird trotzdem kaum gemacht. "

Ja richtig, wer will auch auf die von der Firma bezahlten Ausflüge verzichten, egal ob Konferenz oder Symposium und was noch so alles gibt.
Nur noch in der Firma hocken, dann hätte man ja gleich Fabrikarbeiter werden können.

///Überall in Deutschland

///Überall in Deutschland müssten die Menschen gleichermaßen die Chance auf Bildung, Kultur, Sport, bezahlbare Wohnungen, schnelles Internet und ärztliche Versorgung haben///
.
Das ist doch Quatsch. Wie sinnvoll wäre es denn, z.B. in Hintertupfingen das gleiche Kulturangebot wie in München zu haben ?

Wichtig wäre vor Allem

eine gute ärztliche Versorgung auf dem Land. Und da gibt es schon das erste Problem, dass sich kaum Nachfolger für Hausarztpraxen finden lassen, die aufs platte 'Land gehen wollen. Da nützen dann auch keine Apps, weil die alten Leute damit eh meist überfordert sind oder kein Smartphone haben

von riewekooche um 12:41

Der ist so ungeheuerlich nicht, da die Rechenleistung pro Watt in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen hat. Wofür man vor 20 Jahren 50W benötigte, braucht man heute nicht mal mehr 1W. Die Tendenz geht weiter in Richtung Effizienz.

Das stimmt für die Energie-Effizienz von Glühlampen gegenüber LED-Leuchtkörpern.

Bei der bis jetzt in DE installierten Server-Rechenleistung werden für diese mehr als 5 Gigawatt benötigt. Leider wird bei den Rechnern der größte Teil der Energie in Wärme umgesetzt und muss mittels Kühlanlagen abtransportiert werden.

Jeder sollte einmal bei seinem heimischen Rechner ein Wattmeter anschließen (gibt es im einschlägigen Handel) und sich über den Energieverbrauch seines Computers (und Bildschirms und Druckers und ...) informieren.

Die Energieaufnahme eines modernen Prozessors beträgt ein hundertfaches derer eins "antiken" Z80.

diese Regierung nichts begriffen

"Schnelles Internet, gute ärztliche Versorgung: Der Bund will strukturschwache Regionen besser fördern - unabhängig von der geografischen Lage. Die Kommunen sehen in dem Plan lediglich einen "Hoffnungsschimmer". "
-
Will Team GroKo hier noch schnell bis zum Herbst ein paar Stimmen der naiven Wähler einkaufen ? Die Not muss schon recht gross sein, jedoch hat diese Regierung nichts begriffen, -nichts.

Die Botschaft hör ich wohl - allein mir fehlt der Glaube

Diese Bundesregierung schafft seit 3 Legislaturperioden kein schnelles Internet - trotz Versprechungen in jedem Wahlkampf.

Waum sollte es diesmal anders sein??

Solide kommunale Finanzierung

Das ist genau der Punkt. Herkömmliche Fördermaßnahmen unterstützen nur Investitionen. Auf den Folgekosten der Unterhaltung bleibt die geförderte Kommune sitzen. Dann ist das geförderte Spaßbad bald keine "Pflichtaufgabe" mehr und wird von den Rechnungsprüfern bzw. der Kommunalaufsicht bei verschuldeten Kommunen gnadenlos gestrichen. Als Resultat verfällt das ganze und das schöne Geld ist verschwendet.

Ganz einfach und doch so schwer

Warum wollen alle im die Ballungsräume? warum steigen da die.Mieten?

Es wäre so einfach diesen Trend umzukehren: Steuer kommt von steuern.

Jeder kennt Sie und weiss das sie seit Jahrzehnten nicht angepasst wurde...die Entfernungspauschale ( eine Verwandte der kalten Progression).

Warum nur???
Einfach verfünffachen und
4GLTE an jede Milchkanne und einen ÖPNV der den Titel verdient.

Aber nein dann fehlen uns ja die Steuereinnahmen an der naechsten Ecke...

Bloss nicht weiter denken und immer schön flickschustern....

Digitalisiert doch die Politik

Lieber ein Roboter in der Politik als immer wieder dieses dumme Gedöns von der Digitalisierung.

Für die meisten reicht eine Verbindung von 1-2 Mbits völlig aus! Damit lassen sich gut Videos schauen und fürs Zocken reichts auch völlig aus.

Nicht die Masse an Daten ist wichtig sondern die Verfügbarkeit und die Latenz! Was bringt es einem für eine Stunde am Tag ein Brummi an Daten durchs Netz zu quetschen und den Rest des Tages man trotzdem mit Ruckeln, Buffern und Lags verbringen muss?Die Digitalisierung ist das Letzte was wir brauchen! Das ist nur ein Kommunikationsweg. Die Ärzte sollen jetzt die Krankheiten wegreden oder was? Der Hunger und Durst werden jetzt mit Gigabytes an Filmen gestillt oder wie?

Diese Quatschgesellschaft wird auf auf Biegen und Brechen forciert weil die Politik keine Wirtschaft mehr fördert oder reguliert sondern sich nur noch dadurch bereichern will. Wann wurde denn das letzte Mal wirklich die Selbständigkeit gefördert? Oder Kleinunternehmer entlastet? Nie!

Im Klartext geht es hier

um Hartz 4 für Städte, z.B. für Gelsenkirchen und Duisburg im Ruhrgebiet. Hier glaubt nach 50 Jahren Ende des Steinkohlebergbaus und nach Ende von Opel und Nokia niemand mehr an Strukturwandel. Hier geht es nur noch mit Alimentierung weiter.

12:22 von Shuusui

Gleichwertige Lebensverhältnisse?
.
das versucht man im Westen mit dem Länderfinanzausgleich seit dem Krieg
was hat es genützt
BW zahlt immer ein - Berlin kriegt immer raus

Das Leben in großen

Das Leben in großen Ballungsräumen ist bedeutend ökologischer und ökonomischer als viele kleine Ortschaften auf dem Land zu haben. Der Anschluss der Versorgungsinfrastruktur wird durch große Mietshäuser, dicht gepresst, stark erleichtert. Die Landflucht ist zu begrüßen, dann können wir den ländlichen Raum der Natur zurückgeben und verbrauchen bedeutend weniger Ressourcen um den Menschen Wasser-, Internet- und Stromleitungen zu legen, Waren ranzuschaffen und anderes.
Außerdem müssen dann weniger Straßen/Schienen gebaut und instand gehalten werden. Menschen die auf dem Land leben verbrauchen insgesamt mehr Platz und Rohstoffe als Städter, ich sehe daher keinen Grund für die Förderung strukturschwacher ländlicher Regionen.

Die Politik täte gut daran Ballungsräume zu stärken, das wäre besser für die Umwelt und zukunftsorientiert. Das Landleben ist ein Relikt vergangener Zeitalter.

12:53 von Francis Ricardo

und dann was draus gemacht
.
das ärgerliche nur
da gibt es Bundesländer die kriegten sein Anbeginn Geld
die haben aber nichts draus gemacht !
das schafft irgendwo Frust bei denen die dauernd zahlen

Tiefere Ursache

ist die Steuersenkungsmanie für Reiche/Unternehmen um die Jahrtausendwende gepaart mit der Illusion eines funktionierenden schlanken Staats. Dass Kassenkredite keine Lösung für klamme überlastete Kommunen sind, wurde einfach ignoriert.Wo sind die Politiker, die für das Gemeinwohl eintreten?

um 16:55 von Sisyphos3

>>
das ärgerliche nur
da gibt es Bundesländer die kriegten sein Anbeginn Geld
die haben aber nichts draus gemacht !
das schafft irgendwo Frust bei denen die dauernd zahlen
<<

Reine Nehmerländer wohl nur Niedersachsen und Rheinland-Pfalz ... über Jahrzehnte nach 1950 tiefschwarz.

Bei Vergleichen muss man übrigens auf- oder abzinsen.

@ Sisyphos3 16.55 Uhr

Den Frust kann ich verstehen, ich sehe den sogar als berechtigt an, so ein System sollte Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Da finde ich eine Erwartungshaltung der „gebenden“ auch wichtig.

Nur Umverteilung ist Stillstand und der bringt niemanden weiter.

Erstaunlich.....

und gleichzeitig gefährlich ist die Forderung nach "gleichen Lebensverhältnissen", denn es beinhaltet eine Gleichmacherei auf allen Ebenen. Es kann dann soweit führen, daß wie in Staaten mit Planwirtschaft eben nicht jemand selbst entscheiden kann, wo er eine Arztpraxis oder einen Einzelhandel usw. eröffnet. Man muß wirklich von entsprechenden Ideologien überzeugt sein, um die Realität abzulehnen. Ich frage mich, was diese "Gleichmacher" eigentlich wissen! Vielleicht sollten sie sich soziologisch mal erklären lassen, wie und warum Großstädte entstanden sind und z.B. ein Theater oder die Uni-Klinik nicht auf der grünen Wiese stehen! Schon fast komisch, daß jetzt von "gleichartigen Lebensverhaltnissen" schwadroniert wird, aber jahrzehntelang z.B. der Bergbauer ohne Strom, aber mit "Sepplhut" bestenfalls als "pitoresk" beschrieben und belächelt wurde! Aber wie sagten schon die Römer:oh tempora, oh mores!

...verlangt ja auch keiner

Gleiche Lebensverhältnisse verlangt ja keiner. Aber die Unterschiede, 30 Jahre danach, sind mir immer noch zu groß.
Natürlich gibt auch im Westen Probleme, doch sind die im Osten immer noch größer. Das stelle ich im Vergleich zu Freunden leider fest.
Viele werden schreiben, dass das nicht mehr stimmt, weil ihr Blick zu kurzsichtig ist. Nur über die A4/9 zu fahren und nach Dresden, das ist nicht der Ost-Zustand den ich jeden Tag erlebe.
Wir leben immer noch in einem geteilten Land.

@Das Leben in großen 16:21 von Nietzschianer

"Ballungsräumen ist bedeutend ökologischer und ökonomischer ..."

Na klar, am besten ist das in so Ballungsräumen wie Hongkong, wo viele in Käfigen leben,
die kleiner sind als unser Tierschutzgesetz erlaubt.

Ist natürlich ideal für Stärkung der Reichen, die diese Dinger ohne Scham vermieten.

Sehr ökonomisch für sie und ökologisch für alle.
Je weniger Platz umso weniger Müll fällt an.

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