Kommentare

Jedes Land bekommt die Regierng, die es verdient

Wir haben ja auch schon fast 14 Jahre Merkel ertragen müssen. Unterm Strich für viele eine teure und frustrierende Ära.

Das steht den Briten jetzt alles noch bevor.

Andererseits kann man auch von einem Demokratie Defizit sprechen, wenn lediglich 160.000 Tories den Premierminister für ganz GB wählen.

Hochflug kommt bekanntlich vor dem Fall, Boris.

Boris

"Großbritannien ist bei ihm der großartigste Fleck der Erde,"

Wenn er das glaubt, dann muss er sich nur noch mit Trump streiten, weil der ja glaubt, das wären die USA

"der chaotische "No Deal" deshalb kein Problem, und am 31. Oktober ist mit ihm in jedem Fall Schluss"

Von mir aus. Dann haben wir es endlich hinter uns. Vaya con dios....

Ganz ehrlich. Niemand kann die Briten davon abhalten, Johnson zum PM zu machen. Keiner konnte und kann sie davon abhalten, einfach auszutreten. Das hätten sie im März schon gekonnt.

Für wen ein harter Brexit die größere Belastung ist, die EU oder GB kann man nur vermuten. Aber wenn sie es unbedingt wollen, dann bin ich auf das Ergebnis gespannt.

Der Vorteil für Boris Johnson ist, dass ein harter Brexit von alleine passiert. Da kann sich das Unterhaus so lange streiten wie es will, so lange "No" sagen wie sie lustig sind. Tatsächlich ist Ende Oktober einfach Schluss, wenn Boris einfach nichts tut. Seine Fans dürfen dann Untätigkeit als Stärke sehen.

Eben

der die Suppe eingebrockt hat, soll sie nun auch auslöffeln.

Wir Festlandeuropäer sollten noch eins weiter gehen, dem spalterischen Herrn Trump die heiss umworbenen Briten überlassen und uns dafür endlich wieder Russland zuwenden. Eine gute Beziehung zu denen hätte Europa schon viel weiter gebracht, als es die Briten oder jetzt ein Donald Trump je werden.

Europäisches Know-How und russische Ressurcen wären ein unschlagbares Duo.

Aber dazu brauchts wohl noch einen langen Weg und hie und da ein paar Machtwechsel.

Aber Boris wird nun schon mal einen wichtigen Schritt tun.

Polemik statt Analyse

Frau Dittert kann Ihre Abneigung gegen Johnson und überhaupt alle Brexit-Befürworter nicht verbergen. Eine „Analyse“ sieht anders aus. Mir kommt dieser Bericht eher wie Polemik vor.

König der Welt

König der Welt kann Boris Johnson nicht werden, denn der Job ist schon vergeben.... An Donald Trump und der duldet keine Konkurrenz.

Empire 2,0...

Waere doch super- Gemeinsam mit den USA kann man dann Weltpolizei "spielen" - und wir werden vielleicht dann endlich Ramstein in seiner Form los... - Sarkasmus aus

Ich bin ueber diesn Artikel erstaunt - liesst sich wie ein Kommentar - vor ein paar Wochen klang es noch ganz anders bei TS...

Aber was kann TS dafuer, wenn sich eine Partei dann letzendlich aller voraussicht nach so entscheiden wird...

Warten wir gespannt auf das Ergebnis dieser Abstimmung und dann auf den 31. Oktober...vielleicht ist ja auch das der Grund, wieso noch keine US Angriffe auf den Iran stattfanden?!

Abgesehen davon, das ich das absolut nicht gutheisse, sollte sich dann GB schon mal ueber die finanziellen Konsequenzen Gedanken machen...bzw. ueber neue Abhaengigkeiten die man eingehen werden muss...

Offenen Auges in den totalen Abgrund

Ich habe GB abgeschrieben. Dieses Land kommt ab sofort in wirtschaftlichen Überlegungen nicht mehr vor. Ja, es wird einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands gewesen sein. Na und. Ab November ist es einer der unwichtigsten. Extrawürste wird es jedenfalls nie wieder geben. Dieses Land wird an seinen Schulden untergehen, Hilfe aus der EU wird es nicht geben.
Einzig die Mehrheit, die gegen den Austritt ist, tut mir leid. Kleiner Hinweis: Wir nehmen keine Wirtschaftsflüchtlinge auf.

@08:59 von Economist70: Abneigung gegen Johnson

"Frau Dittert kann Ihre Abneigung gegen Johnson und überhaupt alle Brexit-Befürworter nicht verbergen."

Da geht es ihr wie der überwiegenden Mehrheit. Das ist auch nicht verwunderlich, denn weder an Johnson noch am Brexit gibt es irgendetwas Positives zu erkennen.
Einige britische Sturköpfe wollen den Brexit um jeden Preis durchziehen und mit PM Johnson haben sie endlich einen Anführer, der das machen wird.
Für Johnson alles kein Problem, denn er hat ausgesorgt genauso wie Nigel Farage. Der gewöhnliche Brite, der sich von den beiden hat bequatschen lassen, der ist am Ende der Dumme.

@08:58 von püppie

Volle Zustimmung ,das wäre in der Tat besser gewesen. Aber leider hat Deutschland ja den Herrn G. Schröder als Kanzler abgewählt weil man geglaubt hat das die CDU/CSU die Agenda 2010 zurück nimmt, hat sie aber nicht.
Im nachhinein betrachtet hat G:S:. aber mit der Ag.2010 recht gehabt es hat Arbeitsplätze gebracht ,leider nur im Billiglohn-Bereich.

Rio Reisser lässt grüßen.

Das alles und noch viel mehr, würd‘ ich machen, wenn ich König von....

Der Unterschied: Rio träumte davon und meinte es natürlich nicht ernst.

Bei Boris scheint da irgendwo gewaltig eine Schraube locker zu sein.

Wenn man sieht wie viele Menschen Computer Spiele spielen, sich in Fantasie Romane und Filme hinein leben und der Realität entfliehen, dann verwundert es nicht mehr, dass Populisten mit Versprechungen jenseits der Realität so erfolgreich sind.

Man hat das Gefühl die halbe Welt leidet an Realitätsverlust. Und die andere Hälfte ist in Angst und Panik deswegen und flüchtet sich in die Klimarettungshysterie und ähnlichem.

Bewegte Zeiten, in denen wir leben. Hoffentlich setzen sich am Ende die kühlen Köpfe durch.

Die sind derzeit eindeutig in der Minderheit.

um 8.46 von vriegel, gegen Demokratie

" wir haben schon fast 14 Jahre Merkel ertragen müssen". Sind Sie gegen demokratische Wahlen? Wenn ich mich recht erinnere, hat die Partei Merkels bisher immer die meisten Stimmen bekommen.

Ich vermisse eine Analyse und konkrete Information

darüber, wie sich der bisherige Stand des Brexit und ein evt. eintretender no Deal auf Deutschland und uns Bürger auswirken könnte. Diese kleinen Einspieler und Kommentare von Annette Dittert sind nett und geprägt von dem Wunsch den Brexit am liebsten rückgängig zu machen. Dabei wären aber viel besser diese in ein dazugehörendes Info Paket begleitet. Als Leser beanspruche ich inzwischen zu den Artikeln weitere Medien, um mir Sachverhalte klar zu machen. Das öffentlich rechtliche Medium hat sich nach meiner Meinung immer mehr zum Sprachrohr als zur Informationsbasis entwickelt. Leider. M.M.n.

Einen ungeregelten Brexit gibt es nicht

Auch ein ungeregelter Brexit verhält sich nach regeln und Sachzwängen.
Auch dann wird es Regelungen geben.

Bei Bedarf...

Manchmal kann sogar eine Aussage aus Kindertagen dabei helfen, eine missliebige Person zu diskreditieren.

Eure halbgaren Meinungen

Eure halbgaren Meinungen wieder als Analyse verkauft.
Journalismus in Deutschland. Kein weiterer Kommentar erforderlich.

09:23 von draufguckerin

hat die Partei Merkels bisher immer die meisten Stimmen bekommen.
.
wie der Orban in Ungarn
der Ergowahn in der Türkei
der in den USA
und irgendwie wird auch der Salvini den Wähler hinter sich haben
gelegentlich gerät das in Vergessenheit
bei Leuten die glauben nur ihre Meinung wäre die welche zählt

Briten auf verlorenem Posten - leider

Ich fürchte, langfristig werden die Briten mit ihrem Eu-Austritt recht behalten, aber trotzdem mit Europa in die Abhängigkeit chinesischer Fremdbestimmung marschieren oder untergehen. Während sich Europa auf allen lebenswichtigen Gebieten ( Energie, industrielle Produktion, Landwirtschaft) abhängig macht, beharren die Briten auf Selbstbestimmung. Die Eu lässt ihre Länder mit chin. Infrastruktur ausstatten (Hafen Duisburg, Hafen Triest), lässt Güterverkehrsbahnlinien auf europäischem Terrain bauen, gibt einseitig
Zollerleichterungen und macht sich energetisch abhängig.
Das wird Folgen haben, kurzfristig vielleicht "gefühlt positive", langfristig werden unsere Kinder und Enkel sich den Spielregeln der ökonomischen Besatzer nicht entziehen können. Armes Deutschland, arme EU

eine

politische Welt, in der der Kompromiss auf unterstem Level zur Ultima Ratio erklärt ist, braucht Typen wie Trump, Salvini, Macron und Johnson, die Tacheles reden und echte Ergebnisse erzielen wollen. Alles andere bringt weder der einen noch der anderem Seite etwas. Lieber mal den unbequemen rechten oder linken Weg aussenrum nehmen, als komfortabel langsam geradeaus auf den Abgrund zuzulaufen.

Johnson muss es werden ...

... denn Hunt will weiter verhandeln. Bloß nicht (mehr)! Dieser Drops ist gelutscht. UK darf die Kontrolle wieder übernehmen, was angesichts der Zerstrittenheit dort ein gewaltiges Unterfangen sein wird. Das Diplomatenpost-Leak hat ja auch gut gezeigt, dass die Einschätzung, eine Sonderrolle in den Beziehungen zu USA zu bekommen, falsch ist. Also dort auch Sackgasse. Wirtschaftlich auch. Mein Onkel sagte immer: "Gib niemals ungebet'nen Rat". Jetzt macht mal, liebe Insulaner.

Gute Anregung

Das kann ich von hier allerdings nicht leisten. Die Folgen des Brexit sind derart komplex, da braucht es ein ganzes Heer von Autoren, die das beleuchten. Zumal wir ja auch noch gar nicht wissen, was für ein Brexit am Ende dabei herauskommt. Aber gebe das gern an die Kollegen von Tagesschau.de weiter.

Hunt steht...

...die Angst vor der eigenen Courage in den Augen -
in den Augen von Johnson lese ich immer wieder nur Hinterhältigkeit.

Was ist bloß mit den Menschen los, die in so vielen Ländern immer häufiger großmäuligen Versprechertypen hinterherlaufen?

@ Economist70
Ich denke, Frau Dittert kennt sich in London besser aus als so viele andere und weiß sehr genau, wie unsinnig Johnsons Gerede ist.
Daher kann sie ihn beim besten Willen nicht wider besseren Wissens positiv beschreiben.

@ 09:28 von Seebaer1

"Manchmal kann sogar eine Aussage aus Kindertagen dabei helfen, eine missliebige Person zu diskreditieren."

Der Mann diskreditiert sich durch seine Sprüche, seine Lügen und seine Handlungen selbst, da ist der Kinderspruch nur ein kleines Puzzleteil in einem ziemlich einfach gestrickten Puzzle.

50 % der Britten...

wollen einfach nicht wissen was gut für ihr Land ist - da kann sich der deutsche Oberlehrer noch so abmühen

@ püppie 08:58

"... der die Suppe eingebrockt hat, soll sie nun auch auslöffeln."

Johnson wird die Suppe nicht auslöffeln. Der will nur seinem Traum, König der Welt zu werden, möglichst nahe kommen.
Ausgesorgt hat er ohnehin. Die 'Dummen' sind die Mehrheit der Briten. Irgendwann werden die all diejenigen verfluchen, die sie in diesen Schwachsinn hineingezogen haben.

Na super...

Da haben wir dann künftig so einen Trump-Verschnitt direkt in Europa. Katastrophe!
Gott sei Dank will er aber ohnehin ja aus der EU raus.
Für das britische Volk tut's mir leid, vermutlich demnächst so einen Premier aushalten zu müssen.

09:46 von qpqr27

50 % der Britten...

wollen einfach nicht wissen was gut für ihr Land ist - da kann sich der deutsche Oberlehrer noch so abmühen
///
*
*
Warum muss man eigentlich dem deutschen Oberlehrer im eigenen Land eigentlich sagen, was er zu denken hat?

@ Sparer 09:38

"Lieber mal den unbequemen rechten oder linken Weg aussenrum nehmen, als komfortabel langsam geradeaus auf den Abgrund zuzulaufen."
/
Wer sagt, dass nicht gerade die Wege aussenrum direkt in den Abgrund führen. Die Geschichte ist voll von solchen Beispielen.

in 10 Jahren werden die Britten....

einer paralysierten EU die lange Nase zeigen

Des Menschen Wille...

...ist sein Himmelreich, hat meine Oma immer gesagt. Also laßt die Briten doch machen, was sie wollen bzw. was sie sich einreden lassen, daß sie es wollen.
Ich bin sowieso der Meinung, daß sich für die Masse der Menschen - Bäcker, Fleischer, Krankenschwester, Feuerwehrmann, Imbißbudenbesitzer usw. usw. - nicht wirklich was ändert durch den Brexit, sei er nun well done, medium oder schön blutig.
Die Gefahr geht nach wie vor und immer mehr von der immer ungleicheren Verteilung der Vermögen in der Welt aus.

Der Abgrund naht!

Großbritannien als das einstige Musterland der Demokratie schafft sich selbst ab. Unglaublich, wie sich die Menschen wider jeglicher Vernunft von Populisten um den Finger wickeln lassen. Schade, dass die intelligente Spezies „Mensch“ ausstirbt.

Die eu wird den brexit kaum

Die eu wird den brexit kaum merken. Zu unbedeutend ist hier jeder einzelne. Gb kann glück haben, wenn die eu sich übern tisch ziehen lässt.
Hauptsache der käse ist irgendwann mal rum und fie eu kann sich wieder um gurken und nox kümmern.

@ qpq27, um 09:54

Wenn die EU in 10 Jahren “paralysiert“ ist, wie Sie prognostizieren, wird es weiterhin Deutschland, Frankreich, Spanien...usw. geben. Auch Großbritannien. Und alle Länder werden dort sein, wo sie heute sind, keins wird sich in Luft aufgelöst haben oder zu einem wirtschaftlichen Nichts zusammengeschrumpelt sein.
Wie es den Briten gehen wird, vermag ich, im Gegensatz zu Ihnen, nicht vorher zu sagen.

09:40 adi

Danke für Ihre Antwort. Beste Grüße

Stand Up from the table and Go away

So meint das Johnson, und mit ihm viele Briten. Auf der Insel wird der No Deal in deutlich weniger düsteren Farben gemalt, als auf dem Kontinent, insbesondere in Deutschland. Dies könnte damit zusammenhängen das Deutschland eine Menge zu verlieren hat und es für die Deutschen im Gegensatz zu den Briten keine Möglichkeit der Kompensation gibt. Weder kann Deutschland den wegbrechenden Exportmarkt kompensieren, noch bilaterale Abkommen mit USA oder wem auch immer schließen. Nicht mal an der Unternehmenssteuerschraube kann Berlin so ohne weiteres drehen, obwohl man genau das zB Irland ausdrücklich erlaubt hat. Die Verwerfungen nach dem EU Austritt werden sich in Grenzen halten, außerdem sind viele Briten sogar ausdrücklich bereit den Gürtel enger zu schnallen, die Deutschen nicht - zumal am meisten ohnehin wieder (wie bei der Globalisierung) der gesellschaftliche Mittelstand leiden wird. Gut möglich, dass in Konsequenz deutsche Firmen noch mehr Standorte nach Fernost verlegen werden.

Beurteilung des No Deal

... wird in der EU-nahen Presse im Gleichklang gleichbewertet wiedergegeben, als ob der Brexit für die Briten nur alternativlos negativ ausgehen kann. Von dem ungebremst wachsenden Schuldenaufbau, Enteignung der EU-Bürge(r)n und Sparer durch die EZB-Geldpolitik inkl. dadurch explodierter Preise in Immobilien und Aktien, ist in der EU-Presse praktisch kein Hinweis vorhanden.
Dass die EU-Bürger irgendwann diesen Schuldenwahn in irgend einer Form abtragen müssen, bestätigen alle seriösen Wirtschaftsinstitute. Daher ist es so gesehen vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass England sich vor dem Crash vom Acker macht.

09:23, schokoschnauzer

>>Als Leser beanspruche ich inzwischen zu den Artikeln weitere Medien, um mir Sachverhalte klar zu machen.<<

Inzwischen?

Ich mache das mein Leben lang so. Zum Glück hat man in Deutschland Zugriff auf eine Fülle von Informationen, und die sollte man auch nutzen.

Man wäre ganz schön dumm, wenn man das nicht täte.

Das, was bei ARD "Analyse" heißt,

nannte man früher im DDR-Fernsehen "Der Schwarze Kanal". Das war die totale schwarz-weiße Gehrnwäsche, in der West-Fernsehsendungen, Politiker-Äußerungen oder irgendwelche Vorgänge außerhalb der heiligen Kuh DDR (die sonst niemanden interessierten) mit größtmöglichem "journalistischen" Könnens so dargestellt wurden, dass am Ende der böse Klassengener so richtig demaskiert werden sollte. Geholfen hat es bekanntlich nicht, und -ihr lieben offensichtlichen Schnitzler-Nachkommen- Eure journalistischen Kostbarkeiten führen auch nur dazu, dass man nur noch mokant darüber lächelt. Was ist denn nun von all Euren Voraussagen in Bezug auf Großbritannien herausgekommen? Nix. Gar nix. Keine Inflation, keine Massenarbeitslosigkeit. Und beim bösen Herrn Trump in den USA, der immer mehr Zulauf hat, boomt die Börse, brummt die Wirtschaft, werden es weniger Arbeitslose. Also, lasst Eure persönlichen Ressentiments und befasst Euch mit der Realität.

09:38, Sparer

>>eine
politische Welt, in der der Kompromiss auf unterstem Level zur Ultima Ratio erklärt ist, braucht Typen wie Trump, Salvini, Macron und Johnson, die Tacheles reden und echte Ergebnisse erzielen wollen. Alles andere bringt weder der einen noch der anderem Seite etwas. Lieber mal den unbequemen rechten oder linken Weg aussenrum nehmen, als komfortabel langsam geradeaus auf den Abgrund zuzulaufen.<<

Der Kompromiss ist eins der wichtigsten Kennzeichen der Demokratie. Die Sehnsucht nach dem starken Mann beschert uns die Diktatur. Und mit der geht es nicht langsam, sondern im Sauseschritt auf den Abgrund zu.

EU hat taktischen Fehler gemacht

Indem man GB zur Bezahlung der „Austrittsgebühr“ in Höhe von 50 Mrd Euro zwingen will. 2-3 Jahre nach dem No Deal Brexit wird es Brüssel sein, dass in London anklopft ob man nicht bitte doch ein Handelsabkommen schließen könnte. Was wurde in D nicht alles prophezeit für den Fall von Trumps Wahlsieg: Börsensturz, Rezession, Arbeitslosigkeit. Nichts davon ist eingetreten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich deutsche Kommentatoren über gestiegene Kurse nach Trumps Wahlsieg wunderten. Es ist an der Zeit, seine Hypothesen an die Wirklichkeit anzupassen. Ideologische Vorbehalte, wie sie gegen Trump oder jetzt Johnson ins Feld geführt werden, sind ein schlechter Ratgeber.

Warten wir mal ab...

Ich bedauere sehr, dass die Briten die EU verlassen werden.

Was für sie daraus folgen wird, ist - so glaube ich - sehr unsicher. Ich bin kein intimer Kenner der britischen Verhältnisse, aber ich habe den Eindruck, dass die Briten sehr kreativ und modern sind und vielleicht des einen guten Weg finden werden. Nicht vergessen sollte man auch ihre Rolle im Commonwealth, da haben sie schon einen großen Kreis an nahestehenden und vielleicht auch unterstützenden Nationen.

Wir sollten auf jeden Fall kein "Feindbild Großbritannien" aufbauen und sie nicht mit Verachtung strafen. Naja, aber ein bisschen genervt war ich in den vergangenen Jahren auch von ihnen, das gebe ich zu.

Vielen Dank Frau Dittert!

Ein sehr guter Artikel - herzlichen Dank dafür!
Ich teile ihre Meinung weil sie exakt der Faktenlage auch meiner Wirklichkeit entspricht, und der Irrsinn, welcher sich durch solche Menschen wie Johnson ergibt, Sie mit ihrem Schlusssatz auf den Punkt bringen - gelungen!

Wenn Johnson in der Lage sein sollte, einen No-Deal-Brexit durchzuziehen, werden die Briten ihn schon wenige Jahre später zum Teufel wünschen und als Ausgeburt der Hölle bezeichnen.

England wird wirtschaftlich dann an die Thatcher Zeit anknüpfen dürfen. Schottland wird das auf jeden Fall nicht lange mitmachen, vielleicht weitere Länder auch nicht. So wie Trump die Stärke der USA seit 1 1/2 Jahren dabei ist zu verspielen, wird England auch in die Tiefe stürzen.
Aber einer Masse kann mit Vernunft auch nicht beigekomnen werden. Das lehrt uns die Massenpsychologie bereits seit über 100 Jahren.

09:54 von qpqr27

«in 10 Jahren werden die Britten....einer paralysierten EU die lange Nase zeigen»

Und wer wird 2026 in den USA Fußball-Weltmeister …?
Das sind ja nur noch 7 Jahre.
Wissen Sie doch sicher auch …

Trump an‘ Brexit

Trump ist dafür, denn er fühlt sich bestätigt. Deutsche Firmenlenker haben sich nach dem Sieg Trumps skeptisch geäußert. Ich hatte damals hier vorhergesagt, das deutsche Konzernchefs schon bald beim neuen US Präsidenten „auf dem Schoß“ sitzen werden und um Handelskonzessionen betteln. Und genau so ist es auch gekommen.

10:17, mleh

>>Beurteilung des No Deal
... wird in der EU-nahen Presse im Gleichklang gleichbewertet wiedergegeben, als ob der Brexit für die Briten nur alternativlos negativ ausgehen kann. Von dem ungebremst wachsenden Schuldenaufbau, Enteignung der EU-Bürge(r)n und Sparer durch die EZB-Geldpolitik inkl. dadurch explodierter Preise in Immobilien und Aktien, ist in der EU-Presse praktisch kein Hinweis vorhanden.
Dass die EU-Bürger irgendwann diesen Schuldenwahn in irgend einer Form abtragen müssen, bestätigen alle seriösen Wirtschaftsinstitute. Daher ist es so gesehen vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass England sich vor dem Crash vom Acker macht.<<

Was haben denn die Staatsverschuldung und die Immobilienpreise mit der EU zu tun?

Großbritannien ist mit fast 90% des Bruttoinlandsproduktes verschuldet, und die Immobilienpreise sind exorbitant hoch.

Sie meinen, das würde sich mit dem Brexit verbessern?

Warum?

König der Welt

Der Posten ist doch bereits von Trump besetzt. Aber zum Schuhputzer beim Donald könnte es für "The Boris" reichen.

Politisch-wirtschaftlicher Darwinismus

Hoffentlich, wirklich hoffentlich, entscheiden sich die Jungs für den harten Brexit, denn das wäre gewissermaßen die Höchststrafe.
OK, ein Paar großkotzerte Steuervermeider/flüchtlinge werden sicher ordentlich Profi daraus schlagen, dass man nichjt mehr irgendwelchen lästigen Regularien des Banken- und Finanzwesens in der EU Folge leisten muss. Der Rest des Inselvolks wird dafür umso mehr bluten. Aber anders bekommt man diese Art von politischer Verblödung vermutlich nicht mehr kuriert (gilt auch für zahlreiche andere Länder dieser Welt).
Charles Darwin wusste es schon, wohlgemerkt als Engländer! Leider haben seine Landsleute alle seine Lehren vergessen und schwelgen in bemitleidenswertem Wahn vom British Empire!

antizyklisch handeln heiß die Devise...

Boris Johnson zeigt wie's geht - und während der deutsche Michel dem Mainstream hinterher rennt verkauft der schlaue Boris vor dem crash

09:42, harry_up

>>Hunt steht...
...die Angst vor der eigenen Courage in den Augen -
in den Augen von Johnson lese ich immer wieder nur Hinterhältigkeit.

Was ist bloß mit den Menschen los, die in so vielen Ländern immer häufiger großmäuligen Versprechertypen hinterherlaufen?<<

Immer häufiger?

Wohl immer schon.

Das beste Beispiel hat ja unser Land vor fast neunzig Jahren gegeben.

Die Sehnsucht nach dem Erlöser hat schon oft in den Abgrund geführt.

10:32, Möbius

>>Trump an‘ Brexit
Trump ist dafür, denn er fühlt sich bestätigt. Deutsche Firmenlenker haben sich nach dem Sieg Trumps skeptisch geäußert. Ich hatte damals hier vorhergesagt, das deutsche Konzernchefs schon bald beim neuen US Präsidenten „auf dem Schoß“ sitzen werden und um Handelskonzessionen betteln. Und genau so ist es auch gekommen.<<

Trump ist nicht in der Position, Handelskonzessionen, was auch immer das sein soll, an deutsche Firmenchefs zu vergeben.

@ Sisyphos3, 09:35

re 09:23 von Draufguckerin

Du meine Güte!
Wollen Sie die 4 Herren allen Ernstes mit Frau Merkel vergleichen?
Da weiß man beim besten Willen nicht, was Sie noch in Deutschland hält. Ihnen muss es entweder saudreckig gehen, oder Sie wissen nicht, was Sie da hinschreiben.

10:23, Al Ternativ

>>Das, was bei ARD "Analyse" heißt,
nannte man früher im DDR-Fernsehen "Der Schwarze Kanal".<<

Nach diesem einleitenden Satz liest man dann gar nicht mehr weiter. Außer man hat Karl Eduard von Schnitzler und seinen schwarzen Kanal nie gesehen. Dann erkennt man die Ungeheuerlichkeit Ihrer Aussage möglicherweise nicht.

Der Rest Ihres Kommentares hält dann, was die Einleitung verspricht.

10:17 von mleh

«Beurteilung des No Deal ... wird in der EU-nahen Presse im Gleichklang gleichbewertet wiedergegeben, als ob der Brexit für die Briten nur alternativlos negativ ausgehen kann. Von dem ungebremst wachsenden Schuldenaufbau, Enteignung der EU-Bürge(r)n und Sparer durch die EZB-Geldpolitik inkl. dadurch explodierter Preise in Immobilien und Aktien …»

London ist die teuerste Stadt in der EU.
Was Immobilienpreise und Mieten angeht.

Und das, obwohl GB "seit jeher" mit dem britischen Pfund eine Währung besitzt, die mit dem Euro, mit Euro-Schulden, mit der EZB, mit "Rettungsschirmen" gar nix zu schaffen hat.

Die Schulden, die GB hat, sind solche in Pound Sterling.
Wie die von DÄN welche in dänischen Kronen sind.
Ungarn hat seine in Forint.

Die Welt ist ungleich Europa.
Europa ist ungleich der EU.
Die EU ist ungleich dem Euro.

Auch wenn undifferenziertes Verquirlen diverser Sachverhalte im Mixern immer mehr in Mode ist, seit Smoothies als hipper und gesunder Lifestyle gelten …

re theoretisch: Trump-Verschnitt

„Da haben wir dann künftig so einen Trump-Verschnitt direkt in Europa. Katastrophe!
Gott sei Dank will er aber ohnehin ja aus der EU raus.“

Genauso ist es. Die Katastrophe ist tatsächlich nicht, dass England und Wales aus der EU wollen. Aber wer möchte mit Staaten zusammenarbeiten, die einen Johnston, Trump oder Salvini oder oder zum Premier wählen, die zum Programm haben, keine Zusammenarbeit zu wollen. Die zum Programm haben, allein die einzig richtige Politik zu vertreten und die jeden Kompromiss als Verrat ansehen an dem, was sie als „Nation“ oder „Volk“ definieren.

Da kann man von außen nur noch die Faust in der Tasche machen und hoffen, dass dieser Spuk der Aufschneider bald ein Ende hat. Anzeichen hierfür gibt es, wenn man das sprichwörtliche Pfeifen im Wald nicht als Zeichen großen Mutes fehlinterpretiert.

Die Partei Merkels bekam die 2.meisten Stimmen.

@09:23 von draufguckerin
CDU 2005: 13.136.740 Stimmen

SPD 2005: 16.631.049 Stimmen

Merkel hatte die Wahlen trotz massiver Unterstützung aus kapitalkräftigen Kreisen eigentlich verloren.
Wenn die SPD nicht "umgefallen" wäre, hätte sie als stärkste Partei auch den Kanzler stellen können.

Wenn Menschen besser hören als sehen können

Schon lange ist mir aufgefallen, dass Menschen immer das Gesülze wählen, das ihnen am meisten Hoffnung macht. Da kann man aussehen wie Trump, Johnson oder Merkel, das sieht keiner. Dabei sagt doch die Physiognomie alles über einen Menschen aus. Aber wer den Leuten das sagt, was sie gern hören wollen, kann diese optische Klippe totsicher umschiffen, denn wie der Truthahn auf der Balz keine Augen mehr für andere Dinge hat .....

@mleh - Da befinden Sie sich ja in Einklang

mit den britischen EU-Skeptikern, die seit Beitritt in die EU regelmäßig deren Kollaps voraussagen - und ganz besonders häufig in den 3 Jahren seit Referendum.
Aber selbst die schieben die Schuld für die "seit Jahren explodierenden" Immobilienpreise speziell in London und Südengland nicht der EZB-Politik zu.

Viele kleine Kinder wollen einmal "König der Welt" werden - aber das vertritt sich mit der Zeit.

Baby Johnson arbeitet jedoch seit Jahrzehnten daran zu sehen, welche Lügen und Entgleisungen er seinen Landsleuten auftischen kann, ohne dass er damit politischen Selbstmord begeht - sondern im Gegenteil immer höher aufsteigt.

Alle Wirtschaftsexperten - auch die britischen - sagen voraus, dass ein (No-Deal)-Brexit katastrophal wäre. Und da haben wir über den politischen Einflussverlust, die erschwerte wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit - kurz die vermehrte Isolation einer Insel - noch gar nicht gesprochen.
(Und nun haben sie es sich auch noch mit Trump-USA verdorben.)

Egoismus pur

"...der chaotische "No Deal" deshalb kein Problem..."

Nein, für eine Boris Johnson, der finanziell abgesichert ist, wie ein großer Teil der britischen "Elite", ist Chaos kein Problem. Jobverlust, Existenzängste - alles Fremdwörter.

Tja Boris, dann geh mal die Menschen in GB besuchen, die nach einem chaotischen Brexit das ernten dürfen, was Du gesät hast. Dann werden wir ja sehen, ob der Primeminister immer noch kein Problem hat!

Jede Art von Austritt aus der

Jede Art von Austritt aus der EU ist ein Verlust an Wohlstand, Sicherheit, kulturellem Austausch, ( Erasmus Programm,...) ... für GB. Johnson kann nur verlieren. Demokratie lebt von informierten, rationalen Wählern. Populisten leben von einseitig informierten, emotionalen, irrationalen Wählern. Schade für die eine Hälfte der GB Bevölkerung.

11:01, DeHahn

>>Da kann man aussehen wie Trump, Johnson oder Merkel, das sieht keiner. Dabei sagt doch die Physiognomie alles über einen Menschen aus.<<

You can't judge a book by looking at the cover.

11:10 von Werner40

Jede Art von Austritt aus der EU ist ein Verlust an Wohlstand, Sicherheit, kulturellem Austausch, ( Erasmus Programm,...) ... für GB.
.
könnte man alles in bilateralen Verträgen klären
oder hat die Schweiz als Nicht EU Land Armut im Land

@Al Ternativ

Großbritannien ist ja auch immer noch Teil der Europäischen Union. Die "Voraussagen über Inflation und Massenarbeitslosigkeit" nach dem Austritt kommen übrigens nicht von Journalisten, sondern von Wirtschaftswissenschaftlern und Marktanalysten. "Überzeugten Kapitalisten der übelsten Sorte", wenn Sie so wollen. Die Journalisten reichen deren Expertisen, so zutreffend oder fehlerbehaftet sie sich auch in Zukunft zeigen mögen, lediglich weiter.

In den USA gibt es kaum verlässliche Arbeitsmarktstatistiken. Während offizielle Zahlen der Trump-Regierung eine Arbeitslosenquote von 4,3% für das Jahr 2017 angeben, zeigen tiefere Analysen, dass die tatsächliche Zahl der "Menschen ohne Arbeit" unter Trump und seinen Handelskriegen auf fast 22% erhöht hat. Das ist mehr, als zur Zeit der Finanzkrise 2008/09!

https://finanzmarktwelt.de/reale-us-arbeitslosigkeit-bei-22-ueber-das-st...

Trumps Strohfeuer ist bald niedergebrannt.

10:58, krittkritt

>>Die Partei Merkels bekam die 2.meisten Stimmen.
@09:23 von draufguckerin
CDU 2005: 13.136.740 Stimmen

SPD 2005: 16.631.049 Stimmen

Merkel hatte die Wahlen trotz massiver Unterstützung aus kapitalkräftigen Kreisen eigentlich verloren.
Wenn die SPD nicht "umgefallen" wäre, hätte sie als stärkste Partei auch den Kanzler stellen können.<<

Ihre Zahlen stimmen nur dann, wenn Sie CSU und CDU getrennt betrachten.

Blood, Sweat and Tears

Kaum zu glauben, dass die Briten immer noch ihrer WW2-Legende nachhängen. Aber diesmal wird kein Sieg im Alliierten Rahmen entstehen, sondern der Untergang GBs und Tears für alle, außer für BoJo ...?

11:10, Hinterdiefichte

>>Wachstum reales BIP
Es ist absolut verwunderlich, dass viele Foristen und die ÖR ein Untergangsszenario für GB voraussagen. Seit 2016 wuchs das reale BIP in GB etwas stärker als in D. Für 2019 ist die Prognose des Wachstums für GB sogar wesentlich besser als für D!<<

Unabhängig davon, ob Ihre Behauptungen stimmen oder nicht: Großbritannien ist nach wie vor Vollmitglied der EU.

Naja

Jeder sagt mal als Kind, dass er der König oder sie die Königin der Welt sein möchte. Ob er/sie es dann allerdings wird, steht auf einem anderen Blatt Papier. Sollen die Torries endlich ihren Boris wählen und das große Britannien doch endlich die EU verlassen. Aber bitte mit einem NoDeal-Abkommen. Danach kann Johnson mit Herrn Trump das großartigste Handelsabkommen abschliessen, was die Welt je gesehen hat. Dann bekommen die Engländer genmanipulierten Mais usw. und Chlorhühnchen und die Amerikaner Fish and Chips. Also, passt doch. Und wir rückständigen Europäer schließen eben solange mit anderen Ländern Handelsabkommen ab. Irgendwie finde ich das alleine schon geografisch ganz lustig, dass es nach dem Brexit eine Insel gibt, die 30 km vom europäischen Festland entfernt liegt, aber 6000 km von der amerikanischen Küste. Und diese Insel treibt dann lieber mit Amerika Handel, als mit Europa. Macht auch alles Sinn, da man als Empire mit dem größten Präsident aller Zeiten verhandelt.

/// Am 09. Juli 2019 um 11:14

///
Am 09. Juli 2019 um 11:14 von Sisyphos3
11:10 von Werner40

Jede Art von Austritt aus der EU ist ein Verlust an Wohlstand, Sicherheit, kulturellem Austausch, ( Erasmus Programm,...) ... für GB.
.
könnte man alles in bilateralen Verträgen klären
oder hat die Schweiz als Nicht EU Land Armut im Land///
.
Die Schweiz ist ein Sonderfall und nicht mit GB zu vergleichen. Gemeinschaften sind stärker als Einzelkämpfer. Nicht umsonst lehnen z.B. die USA eine Sezession Kaliforniens ab.

Mal sehen...

Hier im Forum sind viele der Meinung, die EU-kritischen Länder werden von Wichtigtuern und Nichtskönnern regiert. Warten wir doch einfach mal ab. Denn, ob es wirklich ein Fehler ist, diese EU in ihrem desolaten Zustand zu verlassen, wird die Zukunft erst zeigen.

11:01 von DeHahn

«Wenn Menschen besser hören als sehen können
Schon lange ist mir aufgefallen, dass Menschen immer das Gesülze wählen, das ihnen am meisten Hoffnung macht. Da kann man aussehen wie Trump, Johnson oder Merkel, das sieht keiner. Dabei sagt doch die Physiognomie alles über einen Menschen aus.»

Das sagt die Physiognomie natürlich nicht.
Ein sehr vermessenes, völlig einseitiges, und äußerst abwertendes Urteil.

Ganz sicher spielen Aussehen, und Auftreten auch (gerade) bei Politikern eine (große) Rolle. Niemand, der bei öffentlichen Auftritten, und dem Stehen im Rampenlicht, Ungemach empfindet, wird jemals Politiker in exponierter Position werden können.

Und wenn Sie schon Trump, Johnson und Merkel in die Reihe Ihres Beispiels stellen. Dann sollten Sie wohl auch erkennen, dass Frau Merkel ein ganz anderes Auftreten hat, als es die Herren Schaumschläger an den Tag legen.

Das nicht nur, weil sie eine Frau ist.
Sondern viel mehr, weil ihr Lautsprechertum geradezu ein Graus ist …

11:14, Sisyphos3

>>11:10 von Werner40
Jede Art von Austritt aus der EU ist ein Verlust an Wohlstand, Sicherheit, kulturellem Austausch, ( Erasmus Programm,...) ... für GB.
.
könnte man alles in bilateralen Verträgen klären
oder hat die Schweiz als Nicht EU Land Armut im Land.<<

So ahnungslos können Sie doch gar nicht sein.

Die Schweiz hat alle Pflichten, aber nicht die Rechte eines EU-Mitgliedes.

Genau so einen Vertrag möchte GB nicht.

Naiv oder eher nicht?

Ich glaube nicht, dass die Briten so naiv sind, wie man aus dem Beitrag schließen könnte.

Sie werden sich einen Gewinn durch einen harten Brexit versprechen.
Auch wenn darüber in der Rest-EU und insb. in den Medien nicht viel geredet wird.

Ein solcher Gewinn könnte m.E. daraus resultieren, dass GB zum Außenposten der USA mutiert und von den USA entsprechend "gefördert" wird. Sozusagen: Visegrád zum Quadrat

Ein Deal, der Trump bestimmt gefallen dürfte und den er sich sicher etwas kosten lassen würde.
America first ...

Ach, Frau Dittert,

jetzt sind Sie so lange England-/GB-Korrespondentin und Ihnen wohnt offensichtlich immer noch "german angst" inne. Die Briten WISSEN, daß es ihnen schlecht ergehen wird - 10 Jahre, vielleicht 20 Jahre. Aber die Briten sagen auch: na und? Was sind 20 Jahre im ganzen Leben einer Nation? Ein Vogelschiß. Heute geht es mir schlecht, aber morgen, da geht mir wieder gut.
Diese "german Angst" haben die Jungen, diejenigen, denen bereits der Himmel auf den Kopf fällt, wenn ein Anderer auch nur nicht ihrer Meinung ist. Die gestandenen Briten wissen, daß nach Regen auch wieder Sonnenschein kommt.

@ 11:14 von Sisyphos3

Die Schweiz hat diese Verträge über viele Jahre hinweg abgeschlossen, so wie sich die Beziehungen entwickelten. Der gute Boris will aber gerade einen Brexit ohne jeden solchen Vertrag vor dem Brexit-Termin. Diese Verträge sollen alle nachher (aus seiner absurden Sicht "aus einer Position der Stärke heraus") abgeschlossen werden. D.h., da ohne Deal noch nicht einmal Flugzeuge vom UK in die EU fliegen dürfen, auch der Schiffsverkehr ist nur noch eingeschränkt möglich, wird Boris zu den Verhandlungen schwimmen müssen! Es geht gar nicht um die Situation in 10 Jahren, es geht um den völligen ökonomischen Zusammenbruch direkt nach dem Brexit ohne abfedernde Vereinbarungen. Wir können es ohne weiteres ein paar Monate ohne Haggis überleben, aber wo bekommen die Briten all das her, was nicht im UK produziert wird, aber unbedingt benötigt wird? Medikamente, Auto- und andere Ersatzteile, Zulieferungen europaweiter Produktionsketen usw.?

@dr.bashir

sie haben da schon recht, aber von einfach austreten kann ja wohl keine rede sein...

Der Brexit ist doch der ewige Zankapfel…
Ich verstehe nicht, warum die EU unbedingt den Vernünftigen spielen will und dafür dann Zugeständnisse macht...

Die einzigen denen der Brexit richtig weh tut sind die Banker die ihre Hauptquartiere in London haben, wo das zerstören von Existenzen noch als Wirtschaftszweig betrachtet wird.

Lasst sie einfach gehen.

In der Psychologie sagt man im allgemeinen, ein Patient muss erst einmal richtig auf die Schnauze fallen und dann von selbst Hilfe suchen.
Bekommt er immer alles vor den Hintern getragen aus Rücksicht, wird sich sein zustand niemals bessern, im Gegenteil er zieht die (noch) Gesunden mit in den Abgrund.

Lasst sie ihren Nodeal haben, in 5 Jahren kommen sie zurück.

Leid tut es mir nur für die Schotten und die Nordiren, die finden es gut Teil von etwas zu sein das Größer ist als die Summe seiner Teile.

11:14 von Sisyphos3

«könnte man alles in bilateralen Verträgen klären
oder hat die Schweiz als Nicht EU Land Armut im Land»

Japan und Süd-Korea haben auch nur wenig Armut im Land.
Und die sind viel mehr Nicht-EU als die Schweiz.

Die Schweiz hat nämlich über viele Jahre hin mit der EU Einzelverträge zu 1.001 Sachverhalten verhandelt. Die der Schweiz in vielen Aspekten den Status "Quasi-EU" geben.

"So was" wollen die wahren Helden des Brexit nun ja auf gar keinen Fall. Und selbst wenn sie es wollten. Müssen Heerscharen von britischen Unterhändlern erst mal über Jahre hinweg 25 Stunden pro Tag verhandeln, bis Münder fusselig werden.

Andere Heerscharen verhandeln mit dem Rest der Welt, wie für GB-NON-EU denn die zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen und Handelsverträge in den Tücken der Details aussehen sollen.

Ist das geschafft, können sich die Heerscharen von Zöllnern wieder zur Ruhe setzen, die zwischenzeitlich den Warenverkehr nach den Regularien der WTO in GB bei Ein- und Ausfuhr abfertigten …

Größtenwahnsinnige in Great Britanien

@Grumpy Eugen, püppie- in der Historie von
Großbritannien hat es schon viele Wahnsinnige gegeben. Vergessen wir bitte nicht, die Johnson's dieser Welt sind alles
Elite, deren Familien kennen sich Jahrzehnte.
Auch dieser Johnson wird eine (hoffe ich) eine
Randgeschichte einnehmen. Dieser Brexit führt die Briten in ein dunkles Jahr, Jahre.
Ihr da unten, wir hier oben, das heisst Brexit
übersetzt.

@HinterdieFichte

"Seit 2016 wuchs das reale BIP in GB etwas stärker als in D. Für 2019 ist die Prognose des Wachstums für GB sogar wesentlich besser als für D!"

Nach wessen Zahlen?

Tatsächlich ist das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit 1,3% fast doppelt so hoch, wie das in Großbritannien (0,7%). Hinzu kommt, dass die Briten eine deutlich höhere Inflation (3,8% gegenüber 2,8% in Deutschland) haben und die Ausgaben im britischen Staatshaushalt mehr als 10% über den Einnahmen liegen (in Deutschland liegen die Einnahmen über den Ausgaben).

Es verhält sich also genau umgekehrt zu Ihren Behauptungen. Und das, obwohl der Brexit noch nicht einmal vollzogen ist.

https://www.finanzen.net/land/deutschland
https://www.finanzen.net/land/grossbritannien

@GeMe 0918 Uhr

Naja, vielleicht nicht ganz. Das Positive ist, daß es in der gegenwärtigen EU-Konstruktion gehörige Fehler gibt, die die Briten gerne beseitigen wollten aber immer am Widerstand hauptsächlich Deutschlands gescheitert sind. Irgendwann hatten sie beschlossen die Reißleine zu ziehen und die dem Untergang geweihte Organisation zu verlassen, um nicht mitgerissen zu werden - hätte ich ebenso getan (aber der BK der Bundesrepublik Deutschland hat entschieden, daß D in der EU verbleibt). Anstatt den EU-Austritt der Briten als Warnschuß vor den Bug zu begreifen und im eigenen Saftladen aufzuräumen, wird weiterhin so getan, als gäbe es keine Probleme, außer den Briten natürlich. Und daß die Briten bei diesem Spiel nicht mehr mitspielen wollen, sehe ich zumindest sehr positiv.

@HinterdieFichte

"Zum Glück hat man in Deutschland Zugriff auf eine Fülle von Informationen, und die sollte man auch nutzen.
Man wäre ganz schön dumm, wenn man das nicht täte."

Leider können Sie sich noch nicht einmal auf "statista" mit ihren Thesen stützen. Abgesehen von der Tatsache, dass das BIP in GB "seit 2016 gewachsen" ist. Da war es ja auch in einem schweren Tief, der Stand von 2014 konnte jedoch noch nicht wieder erreicht werden.

"Da wäre es doch schön gewesen, Sie hätte sich vorher kundig gemacht und meine Aussage nicht als „Behauptung“ diffamiert."

"Behauptung" ist da zu einfach, Sie haben Recht. "Falschbehauptung durch gezieltes Weglassen relevanter Informationen" trifft es da eher.

@ fathaland slim, um 10:40

re 09:42, harry_up

Bloß, bei den Engländern kann ich es beim allerbesten Willen nicht verstehen, sie rennen “mit Ansage“ in eine Zukunft, die, milde ausgedrückt: höchst ungewiss ist, einem Rattenfänger hinterher.

fehlende Kennzeichnung

ohne eine Kennzeichnung dieses Artikels als "Kommentar" oder "Meinung" ist dies schlicht Propaganda: eine Mischung von Bewertungen, Ansichten, Einschätzungen der Autorin mit einem klaren Ziel. Keinesfalls handelt es sich hierbei um eine Analyse.

Das ist den öffentlich rechtlichen Medien eigentlich nicht würdig. Ein wirkliches "no go"!

Eine entsprechende Mail an die Redaktion wurde leider nur automatisch "beantwortet".

Alternative Fakten

"Die Stimmung in der britischen Industrie hat sich deutlich verschlechtert: Erstmals seit dem Brexit-Referendum im Juli 2016 signalisiert der entsprechende Indikator einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie." Spiegel-online vom 03.06.2019
.
Wie passt das zu @Hinterdiefichte >>Wachstum reales BIP
Es ist absolut verwunderlich, dass viele Foristen und die ÖR ein Untergangsszenario für GB voraussagen. Seit 2016 wuchs das reale BIP in GB etwas stärker als in D. Für 2019 ist die Prognose des Wachstums für GB sogar wesentlich besser als für D!<<?
.
Mag ja sein, dass das Brexit-Geeier für Millionäre und Spekulanten vorteilhaft ist. Für die kleinen Leute aber eher nicht. Darauf weisen viele Faktoren hin wie z.B. Kinderarmut in London etc.. Aber von Johnson lernen heißt lügen lernen!

Vllt. nicht gerade der Abgrund.....

@Südstaatlerin- die Menschen sind den Johnson's und Farrage's voll auf den Leim gegangen, völlig recht. Hauptsächlich wurde
Der Brexit von alten Menschen (Rentnern) ge-
wählt, versprochen wurde ihnen, das alles so
wieder wird, wie früher. Die Menschen haben sich verzockt und haben ihre Enkel betrogen.
Die Enkel wiederum haben die Wahl nicht ernst genug genommen. Die Elite will sich etablieren, nicht anders in der EU, wo jetzt
wahrscheinlich eine von der Leyen Kommissionspräsidentin wird. Furchtbar,
Frau von der Leyen steht u.a. für Kriegseinsätze weltweit.

Britische Finanzexperten sehen das so:

GB muss die Zahlungen an die EU leisten, sonst werden sie als säumiger Zähler von den Rating Agenturen abgestraft. Die ohnehin hohe Staatsverschuldung wird dann nur zu immens hohen Kosten refinanzierbar sein.

Das wird auch Johnson nicht riskieren.

Es gibt sogar Stimmen im UK, dass GB in den Status eines Emerging Markets abrutschen könnte.

In jedem Fall wird in ungeregelter Brexit GB weit zurück werfen. Ob man sich davon erholt und wie Phoenix dann aus der Asche entstiegt..?!

Ich glaube nicht daran. Oder wenn, dann als EM, als Billiglohnland. Heerscharen von Tagelöhnern produzieren dann für den europäischen Markt.

Eine direkte Konkurrenz für China und man spart sich viele Schiffsreisen.

Ich glaube nicht, dass die Befürworter des Brexit das im Auge haben. Gerade die ärmeren stimmen ja für den Brexit. Und ein Teil der Elite, die sich noch als Weltmacht wähnen. Aber die Masse sind die Eingaben Leute.

09:42 von harry_up

"Was ist bloß mit den Menschen los, die in so vielen Ländern immer häufiger großmäuligen Versprechertypen hinterherlaufen?"

Das ist offenbar wirklich die ganz große Frage dieses Jahrzehnts.

Vielleicht ist es dies, dass der Mensch zu einem großen Teil Herdentier ist.
Und wenn es zu lange rationale Zeiten gab, dann ist das Bedürfnis vielleicht hoch, mal wieder nur Teil der blökenden Herde zu sein.
Und man sucht sich dann einen Einpauker.
Wir in Deutschland haben dies vor einem knappen Jahrhundert an Leib und Leben erfahren und sind vielleicht deshalb zur Zeit davor halbwegs geschützt.
Obwohl ja auch hier viele gerne "Merkel muss weg" in der Herde wie im Rausch gebrüllt haben.
Noch aber gibt es bei uns die Mehrheit, die sich nicht hypnotisieren lässt.

@ Ishihori, um 11:34

Da wird Frau Dittert ja richtig dankbar sein, von Ihnen etwas Grundlegendes gelernt zu haben.

11:57, Ishihori

>>Das Positive ist, daß es in der gegenwärtigen EU-Konstruktion gehörige Fehler gibt, die die Briten gerne beseitigen wollten aber immer am Widerstand hauptsächlich Deutschlands gescheitert sind.<<

Wie bitte?

Großbritannien hat vom Rest der EU immer ein Gebirge von Extrawürsten gebraten bekommen. Richtig "drin" waren die eigentlich nie.

09:46 von qpqr27

"50 % der Britten...
wollen einfach nicht wissen was gut für ihr Land ist - da kann sich der deutsche Oberlehrer noch so abmühen"

Also, das lese ich als Diskriminierung der Menschen, die nicht studiert haben.
Es gibt auch genügend Nicht-Studierte, deren Denken nicht an der nationalen Grenze verschrumpelt.
Ich hoffe doch sehr, dass ein mündiger Bürger die gesamte Weltpolitik einschätzen kann.
Und auch die Folgen davon einschätzen kann, welche Art "Führer" eine Nation sich wählt.

Dieser Brexit kann uns allen schaden.

@12:11 von vriegel
Die EU ist in der jetzigen Form zwar eine Fehlkonstruktion.
Aber die eingegangenen Abhängigkeiten si nd so groß, dass niemand so einfach davon kommen wird.
Ich fürchte, dass in GB die zerstörerischen neoliberalen Kräfte die Oberhand gewinnen werden, die die britischen Steueroasen - dazu muss man wohl auch die fast rechtsfreie City of London mitten in London zählen - noch ausbauen werden.

Ich hoffe nur, dass das Resteuropa stabil genug ist, und sich nicht auf einen fatalen Wettbewerb einlässt, sondern die eigenen Regeln eher noch verschärft und auch durchsetzt.

09. Juli 2019 um 11:22 von Jochen Peter

...Dann bekommen die Engländer genmanipulierten Mais usw. und Chlorhühnchen und die Amerikaner Fish and Chips...
So leider nicht ganz richtig.
Der Original Fisch für Fish & Chips ist in Britischen Gewässern nahezu ausgestorben.
D.h. also:
Dann bekommen die Engländer genmanipulierten Mais usw. und Chlorhühnchen und die Amerikaner Lamm mit Minzsoße (o.ä.)

Frau Dittert, ich fürchte Sie irren sich!

"Denn, wenn Johnson scheitert, muss auch der letzte Gläubige auf der Insel einsehen, dass der Brexit als solcher zum Scheitern verurteilt war(...)."

Die Hoffnung hatte ich ebenfalls einmal. Aber wenn uns dieses Brexit-Theater (oder besser Schmierenkomödie) eines lehrt, dann wohl, dass einige Menschen es nie lernen werden.

Wenn Johnson mit seinem Brexit gegen die Wand fährt war es am Ende natürlich nicht seine Schuld, sondern die der EU, die ihn absichtlich sabotierte und möglichst unfair behandelte.

Oder haben Sie einen Hardcore-Brexiter (oder selbst einen moderaten!) erlebt, der zugegeben hätte, dass die Brexit-Verhandlungen an unrealistischen Vorstellungen und Forderungen GBs gescheitert wären? Ich nicht.
Da war es natürlich auch die böse EU, die - störrisch wie sie nunmal ist - einfach nicht ihre Grundprinzipien aufgeben will, um GB zufrieden zu stellen.

08:46 von dr.bashir

>>Für wen ein harter Brexit die größere Belastung ist, die EU oder GB kann man nur vermuten. Aber wenn sie es unbedingt wollen, dann bin ich auf das Ergebnis gespannt.<<

Das kann ganz schnell die EU werden, speziell im Hinblick auf die Länder die jetzt in die EU (und NATO) drängen. Die Belastung für Deutschland/Frankreich/etc. wird größer werden und die Uneinigkeit wird das noch fördern. Tränen auf beiden Seiten, EU und GB.

@08:46 von vriegel

"Andererseits kann man auch von einem Demokratie Defizit sprechen, wenn lediglich 160.000 Tories den Premierminister für ganz GB wählen."

Die Tories wurden immerhin gewählt und es steht jedem frei der Partei beizutreten.
Bei Johnson geht es ja nicht um eine Wahl, sondern um eine parteiinterne Entscheidung.

12:02, harry_up

>>@ fathaland slim, um 10:40
re 09:42, harry_up

Bloß, bei den Engländern kann ich es beim allerbesten Willen nicht verstehen, sie rennen “mit Ansage“ in eine Zukunft, die, milde ausgedrückt: höchst ungewiss ist, einem Rattenfänger hinterher.<<

Ein massenpsychologisches Phänomen.

Menschen sind Herdentiere. Sie laufen denjenigen hinterher, die sie für die Mehrheit halten, beziehungsweise deren Leithammel. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Vorsicht!

Das Schema F funktioniert nicht mehr liebe TS.
Die Hetze gegen Trump und Verunglimpfung durch Zitate von früher und durch Twitter, ging ja wohl für die Presse und einige Regierungen, nach hinten los!
Er macht wofür er gewählt wurde und er wird 100% wiedergewählt. Komisch das hier nie Zitate von Frau Merkel veröffentlicht werden, da würde sich so mancher Fan wundern. Jedenfalls, sollten die ÖR mal die Beine still halten, was den Boris Johnson betrifft, bei unserer Regierung gäbe es da mehr zu kritisieren.

@HinterdieFichte

"Ich sprach vom Wachstum des realen BIP und nicht des nominalen BIP. Bitte erkundigen Sie sich richtig, bevor Sie mich der Lüge bezichtigen."

Sie sprechen nur von dem, was Ihnen in den Kram passt. Alles andere wird einfach ausgeblendet und verdrängt. Ihre sogenannte "Argumentation" fällt in die Rubrik der Taschenspielertricks. Mit "wissenschaftlicher Analyse" hat das mal gerade gar nichts zu tun, sie bauen lediglich auf Informationsdefizite ihres Publikums und hoffen auf dessen Hang zu Emotionalisierung und Vorurteilen.

Das ist einfach nur peinlich. Sie sollten sich auf Worte wie "Wissenschaft", "Akademiker" und "Studium" nicht beziehen, denn Sie haben rein gar nichts davon begriffen.

Herrllich!

Vom hohen Ross schauen die EU Euphoriker hinunter und wünschen England alles Schlechte auf der Welt.
Irrtum, ihr sitzt auf einem Schwein was durch die Arena der Welt getrieben wird und ohne Deutschland wäre das Schwein auch noch gehbehindert, so sieht euer Europa derzeit aus!

re von fathaland slim

Sie sind doch ein großer Analytiker.
Dann erklären Sie mal,warum immer wenn daß Thema Brexit oder EU kommt,wohlhabende,reiche Deutsche stringent Partei ergreifen-natürlich gegen den Brexit.Oder wenn sich später noch andere "erdreisten" sollten,die Mitgliedschaft in EU oder Währungszone zu überdenken....

Dann geht doch zu eurem Boris!

Wenn man hier die ganzen Brexit-Apologeten hört, dann muss man sich unwillkürlich fragen, warum die nicht einfach auf ihre "Trauminsel" auswandern? - Ach so, geht ja nicht so einfach. Also beeinhaltet deren Bohei einen gewissen Grad an alrtruistischem Masochismus.

Wie König der Welt, hat das

Wie König der Welt, hat das schon der einzig richtige König der Welt, sein spezieller Freund und Anti-EU-Berater, der Mister Trump gehört, dass er da einer ist, der ihm sein Ziel in Frage stellt? Na der wird aber was zu twittern haben, wenn er das erst mitbekommt. Und außerdem, was ist mit all den anderen Königen der Welt, der Herr Xi, der Herr Kim, oder gar der Erdowahn, unser Bosborus-Pharao? Ne, das wird was, wenn alle die Könige der Welt das spitz bekommen, dass da so ein kleines englisches Schweinebäckchen auf ihren Thron will... Wie das wohl ausschaut, wenn die alle zusammen auf so einem Thron klemmen?

Tauglichkeit für das Amt

Bei so Leuten wie Johnson, Trump, Erdogan, Bolsonaro und ähnliche habe ich mehr als ein Bauchgefühl, dass diese Leute eigentlich in fachärztliche Behandlung gehören anstatt sie untherapiert in so wichtige Ämter zu lassen.

Einmal im Amt ist dann alle Hilfe zu spät.

@10:23 von Al Ternativ

"Was ist denn nun von all Euren Voraussagen in Bezug auf Großbritannien herausgekommen? Nix. Gar nix. Keine Inflation, keine Massenarbeitslosigkeit."

A: Der Brexit ist noch nicht passiert. Aktuelle Auswirkungen basieren daher lediglich auf den Befürchtungen bzgl. der Zukunft.

B: Das britische Pfund hat seit dem Referendum massiv an Wert verloren - obwohl der Brexit noch nicht einmal durch ist. Beim harten Brexit wird sich dies massiv verschärfen.

C: Viele Unternehmen haben sich bereits dazu entschieden Standorte in GB dicht zu machen oder diese gar nicht erst dort zu eröffnen. Das hat eine Langfristwirkung die sich nicht rückgängig machen lässt, in ihrer Gänze aber noch nicht absehbar sind.

D: GB wird nach dem Brexit für Ausländer weniger attraktiv sein. V.A. bei Handwerkern und Pflegepersonal wird es dann Probleme geben.

@HinterdieFichte, 12:44 Uhr

Noch einmal: Wo ist Ihr Bezug zu 2014?"

Sie schneiden sich ihre Kurve willkürlich zurecht, um zu absurden Aussagen zu kommen. Und was noch schlimmer ist: Sie lassen wesentliche Rahmenbedingungen gezielt weg!

Seit der Entscheidung im Sommer 2016 musste die britische Wirtschaft gewaltige Anstrengungen unternehmen, um sich auf den "Brexit" und die Zeit danach vorzubereiten. Die massiv gestiegenen Investitionen spiegeln sich auch im BIP wieder, jedoch wurden sie nicht aufgrund von "rosigen wirrtschaftlichen Zukunftsperspektiven", sondern aus der blanken Not heraus, den Ausstieg aus dem EU-Arbeits- und Binnenmarkt möglicherweise wirtschaftlich nicht zu überstehen, getroffen. Gerade große Unternehmen, die in Europa zu Hause sind, aber den Wirtschaftsstandort GB nicht aufgeben wollten, mussten einiges tun.

Sie nehmen dieses kurzfristige "Strohfeuer" zum Anlass zur Behauptung, ohne die EU ginge es GB "wirtschaftlich besser". Weil Sie nichts davon verstehen.

Liebe sveglia

Stimmt, da gibt es nichts mehr. Dann eben Wildschein in Minzsoße. "Das arme Schwein", frei nach Asterix bei den Briten.

12:24 von Sausevind

@harry_up, 09:42: «Was ist bloß mit den Menschen los, die in so vielen Ländern immer häufiger großmäuligen Versprechertypen hinterherlaufen?"

«Das ist offenbar wirklich die ganz große Frage dieses Jahrzehnts … mal wieder nur Teil der blökenden Herde zu sein … Wir in Deutschland haben dies vor einem knappen Jahrhundert an Leib und Leben erfahren und sind vielleicht deshalb zur Zeit davor halbwegs geschützt.»

"Da dürfte viel dran sein", an dieser Ihrer Einschätzung.

Auch wenn über Jahrzehnte der tatsächliche Schrecken dessen "verblasst", wozu "Blöken in der Herde" führen kann. Um so wichtiger, das Wissen auch für jüngere Generationen zu bewahren, wenn Zeitzeugen immer weniger werden. Es auch in DEU bald gar keine mehr geben wird.

Japan ist von ähnlichen Erfahrungen wie DEU aus dem 20. Jahrhundert "heute positiv-nachdenklich geprägt".

Auch hat es dort den schönen Ausdruck für: "Maulheld, Großmaul":

口舌の徒・kō-zetsu-no-to
口・kuchi・Mund
舌・zetsu・Klöppel
の・no・dessen
徒・to・Fußsoldat

Trump fühlt sich als mehr wie ein König

Siehe auch den Witz: George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump sind gestorben und stehen vor Gott. Gott fragt Bush: "Woran glaubst du?" Bush: "Ich glaube an den freien Handel, ein starkes Amerika, die Nation." Gott ist beeindruckt: "Komm zu meiner Rechten." Gott wendet sich an Obama: "An was glaubst du?" Obama: "Ich glaube an die Demokratie, an die Hilfe für die Armen, an den Weltfrieden." Gott ist sehr beeindruckt und sagt: "Setz dich zu meiner Linken." Dann fragt er Trump: "Was glaubst du?" Trump: "Ich glaube, du sitzt auf meinem Stuhl."

@ Schokoschnauzer und Co.

Interessant, Sie beanspruchen weitere Informationen. Andere hier beklagen sich, die Tagesschau informiere nicht ausreichend und es fehle an Hintergrundinformationen. Dem ist mitnichten so. Es genügt, jeden Tag die Nachrichten zu verfolgen, um umfassend informiert zu sein. Und wem das immer noch nicht reicht, der möge sich anderweitig um mehr Informationen bemühen. Einen „Anspruch“, von einem Dritten informiert zu werden, besteht jedenfalls nicht.

@HinterdieFichte

Mit der gleichen Methode ergibt sich für die Türkei im gleichen Zeitraum ein jährliches Wirtschaftswachstum von 5-6%.

Man könnte also versucht sein, die Türkei für eine aufblühende Wirtschaftsnation zu halten. Wenn man gleichzeitig die steigenden Arbeitslosenzahlen (aktuell 14,7%), den galloppierenden Verfall der Kaufkraft der türkischen Lira und z.B. die Aufforderung Erdogans an seine Landsleute vom Sommer letzten Jahres, ihre Devisenreserven in einheimische Währung umzutauschen, mal eben unterschlägt oder schlicht ignoriert.

Ihre einfache Zahl ("reales BIP") sagt überhaupt nichts aus, ohne die Rahmenbedingungen.

12:52, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Sie sind doch ein großer Analytiker.
Dann erklären Sie mal,warum immer wenn daß Thema Brexit oder EU kommt,wohlhabende,reiche Deutsche stringent Partei ergreifen-natürlich gegen den Brexit.Oder wenn sich später noch andere "erdreisten" sollten,die Mitgliedschaft in EU oder Währungszone zu überdenken....<<

Das nenne ich mal pseudosozialistische Stimmungsmache.

Ihre Darstellung, daß ausschließlich wohlhabende, reiche Deutsche (schön doppelt gemoppelt haben Sie das) für die EU Partei ergreifen, ist komplett falsch. Und zwar in jeder Beziehung. Sämtliche AfD-Granden sind beispielsweise dem Kreis der "wohlhabenden, reichen Deutschen" zuzuordnen.

Was übrigens, die Briten betreffend, nicht anders ist. Sie wissen, wie reich Boris Johnson oder Nigel Farage sind? Nein? Dann informieren Sie sich doch bitte.

Boris Johnson ist der nächste Fehler der Britischen Regierung.

Als hätte man aus dem Brexit Debakel nichts gelernt, kürt man jetzt einen der Architekten dieser Katastrophe. Na ja...

08:58 von püppie

Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit den USA und GB den Rücken zu kehren und sich mehr um Russland, Indien und China zuzuwenden. Dann können GB und die USA ihr kleines Paradies erschaffen und den Rest der Welt in Ruhe lassen. Politik ohne Erpressung und Ignoranz der Partner hätten dann ein Ende!

12:44 von Jon Schnee

"Er [Trump] macht wofür er gewählt wurde"

Und das soll jetzt ein Lob sein?
Kandidat X kann auch ein Verbrechen versprechen - und dann ist es ein Lob, wenn er dieses Verbrechen dann auch begeht?
Wir kennen doch unsere Geschichte und wissen, was alles an Verbrechen versprochen werden kann, und ein Großteil der Menschheit dann jauchzt.

Irgendwann muss doch auch der letzte User erfassen, dass unkritisches Denken eines denkenden Menschen nicht würdig ist.

14:29, Defender411

>>Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit den USA und GB den Rücken zu kehren und sich mehr um Russland, Indien und China zuzuwenden. Dann können GB und die USA ihr kleines Paradies erschaffen und den Rest der Welt in Ruhe lassen. Politik ohne Erpressung und Ignoranz der Partner hätten dann ein Ende!<<

Sie möchten also in den Fluss springen, um dem Regen zu entkommen?

Als ob Russland, China oder Indien Erpressung und partnerschaftliche Ignoranz fremd wären.

Abgesehen davon ist Ihre Alternative keine. Man sollte nämlich beides tun. Dieses ständige "entweder oder" ist eine Vorstufe zum Krieg.

Frau Dittert's Beiträge...

Arbeitstitel "So liebenswert sind die spleenigen Briten", bemühen sich allgemein um Volksnähe und um einen amüsanten Erzählstil. Ich schätze diese Art zu berichten
sehr. Auch in dieser Kollumne schreibt sie locker flockig, was ein Brexit-Journalist angesichts Boris Johnsons raketenhaftem Comeback hier noch zu kommentieren vermag. Allerdings vernachlässigt sie einen wesentlichen Punkt der aktuellen Entwicklung. Theresa May hat es nicht vermocht, Kompromisse mit den Fraktionen des Unterhauses und in der eigenen Partei zu schliessen. Sie hat "ihr Ding durchgezogen". Ausgerechnet in der Disziplin, die Frauen doch allgemein auszeichnet. Nun also ein optimistischer Anführertyp, vielleicht grössenwahnsinnig, sicher ein Populist. Aber Johnson findet den Kurs, den May nicht zu setzen vermochte. Denn er hat ihn von Anfang an propagiert. Die Briten brauchen nun einen starken, optimistischen Anführer, einen Kriegskanzler, einen zweiten Churchill.

re von fathaland slim 14.21

"Pseudosozialistische Stimmungsmache".
Was es doch alles gibt.
Aber Fragen beantworten Sie ja nicht.
Im übrigen ist es doch klar und sollte von Ihnen nicht bestritten werden,wofür und wogegen der BDI/BDA,die deutsche Politik und die Medien in dieser Sache
Partei ergreifen.

13:00 von Wanderfalke

"Bei so Leuten wie Johnson, Trump, Erdogan, Bolsonaro und ähnliche habe ich mehr als ein Bauchgefühl, dass diese Leute eigentlich in fachärztliche Behandlung gehören anstatt sie untherapiert in so wichtige Ämter zu lassen.

Einmal im Amt ist dann alle Hilfe zu spät."

Psychopathen üben auf viele Wähler einen unbezwinglichen Zauber aus.
Das allerdings nicht in allen Zeiten.

Insofern:
Wir können psychopathische Führerfiguren nicht zwangstherapieren, zu keinem Zeitpunkt.
Was wir aber können: untersuchen, warum gerade heutzutage eine wachsende Anzahl von Menschen dem Zauber der psychopathischen Führungskraft unterliegen.

Möglicherweise könnte stimmen, was auch psychologisch eine Erklärung wäre:
keine wirklich selbstbestimmte Persönlichkeit würde je diesem Zauber unterliegen.
Unterliegen tun eher die - und das soll absolut kein Vorwurf sein -, die mangelndes Selbstbewusstsein haben.
Insofern müssten wir überlegen, warum letzteres wachsend der Fall ist.

Boris Johnson schwimmt auf

Boris Johnson schwimmt auf der einerseits bedenklichen und andererseits schon den Scheitelpunkt überschritten habenden Welle der Populisten in einigen Ländern, die in schwierigen Situationen, die eigentlich differenzierte Antworten, Verhandlungsbereitschaft, gutes Standing und langen Atem erfordern, eher auf narzisstische Heilsversprecher mit einfachen Versprechungen ohne Programm setzen. Wer seine bisherige politische "Surfbahn" anschaut, weiß: Der hält sich nicht lange auf dem Brett. Für GB entscheidende Monate, die verlorengehen, sollte er Premier werden.

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