Ihre Meinung zu: Bundesregierung gegen deutsche Bodentruppen in Syrien

8. Juli 2019 - 16:13 Uhr

Die USA wünschen sich, dass sich Deutschland künftig mit Bodentruppen am Anti-IS-Einsatz in Syrien beteiligt. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will darüber diskutieren. Doch die Bundesregierung lehnt den US-Wunsch ab.

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Kommentare

AKK - Gefahr für Deutschland

Offensichtlich versucht AKK, in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin zu treten. Wollte Merkel noch Deutschland in den Irakkrieg hineinziehen (gegen die Politik des damaligen BK Schröder), sucht sich AKK in treuem Gehorsam gegenüber Trump einen neuen Abenteuerspielplatz. Wie bescheuert ist das denn: die USA wollen sich zurückziehen und die Deutschen sollen in die Bresche springen! Nein danke!

Was soll das jetzt? Der IS gilt doch als besiegt.

Wozu soll Deutschland jetzt Bodentruppen schicken?

Schon der bisherige Einsatz ist völkerrechtswidrig.

Daher ist es natürlich richtig, dass eine Ausweitung auf den Einsatz von Bodentruppen abgelehnt wurde.

Die da noch "diskutieren" wollen, sollten sich fragen, ob sie auch eigene Familienmitglieder nach Syrien schicken würden.
Frau v.d. Leyen hat ja auf eine diesbezügliche Frage schon einmal mit Ablehnung reagiert.

Effiziente Hilfe muss flexibel und situationsgerecht sein

"[Regierungssprecher] Seibert sagte, es sei richtig, über eine Weiterentwicklung des internationalen Einsatzes zu sprechen, da die Gefahr durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) noch nicht verschwunden sei. Es solle nun Gespräche mit den Beteiligten an der Anti-IS-Koalition geben, in denen es um militärische und zivile Komponenten gehe. Diese müssten unter den Beteiligten sinnvoll aufgeteilt werden"

Wenn aus bei diesen Gesprächen mit den Beteiligten an der Anti-IS-Koalition vor Ort herausstellen sollte, dass eine sich dort ergebende akute und konkrete Situation bzw. Notlage den Einsatz von Bodentruppen als sinnvoll und zielführend bei der Bekämpfung des IS-Terrors erscheinen lässt, kann man noch einmal darüber reden.

Was die Vereinigten Staaten als Staat wollen, sollte aber keine Rolle spielen.

Volle Zustimmung

Es kommt nicht so oft vor, aber jetzt bin ich stolz auf unsere Regierung, dass sie mal nicht macht was die Amis wollen.
Die, die für den Scherbenhaufen verantwortlich sind, sollen sich gefälligst selbst darum kümmern.

dass darüber diskutiert werden müsse,

abgesehen davon, dass die Sache ohnehin völkerrechtswidrig ist
oder gabs was von der UN
sollten wir doch unsere Lektion gelernt haben
andere Nationen zu überfallen

Demokratie

Es ist wichtig, dass sich
Regierungsparteien und
Opposition weitgehend
einig sind, wenn es um
die Ablehnung deutscher
Bodentruppen in Syrien
geht!

Deutsche Soldaten gehören in

Deutsche Soldaten gehören in keinen kriegerischen Konflikt im Ausland.
Diese Kriege schaffen nur Witwen und Waisenkinder und verschlechtern die Situation vor Ort, anstatt das etwas besser wird!

Es wird gedealt

Die USA (und damit vermutlich sogar Trump) wissen doch bestimmt, wie die Gesetzeslage in Deutschland ist.
Und damit wissen sie auch, dass Deutschland keine Bodentruppen nach Syren senden wird.

Daher vermute ich, dass der große "Dealmaker" Trump die zu erwartende deutsche Ablehnung als Hebel nutzen möchte, dass Deutschland z.B. seine Militärausgaben auf das von ihm seit langem gewünschte Maß erhöht und sich "aufgeschlossener" gegenüber EU/US-Rüstungsprojekten zeigt, statt vorrangig auf EU-eigene Rüstungsprojekten zu setzen.

America first eben ...

Jetzt bin

ich aber schon erstaunt, einfach so ablehnen wenn der beste Freund was will.
Die Ablehnung gefällt mir zwar, mal sehen wie sie teilweise unterlaufen wird.

Per Twitter könnte ja ein klares

NO an die Amis gesandt werden. D hat seinen Beitrag Syrien gegenüber geleistet. Damit hat es sich.

und überhaupt ? mit was sollen wir dort kämpfen ?

die letzten beiden funktionierenden Kampfjets sind abgestürzt
Gewehre schießen nicht richtig/werden heiß
doppelt schlecht, in Syrien ist es heiß
keine Panzer
und wenn ich mir die Soldaten so anschaue ....
von denen geht keine Gefahr aus, ganz gewiss nicht

Die Antwort kann nur ein klares Nein sein

Wer hat den Tyrannen Saddam im Irak groß gemacht? Die USA.
Wer den Irak-Krieg begonnen und in Schutt und Asche gelegt? Die USA.
Wer hat mit einer völlig misslungenen Nachkriegsordnung im Irak die Saat für die Entstehung des IS gelegt? Die USA.
Wer nimmt die Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten auf? Nicht die USA.
Wer nun den USA die schmutzige Arbeit in Syrien abnimmt, kann nicht ganz bei Trost sein. Schlimm genug, und im Grunde ein Kriegsverbrechen, ist schon die bisherige Unterstützung, die Deutschland den USA gegeben hat.

"Deutsche Bodentruppen zur

"Deutsche Bodentruppen zur Unterstützung der Kurden", damit würde sich die deutsche Regierung erkennbar auf außenpolitisches Glatteis begeben. Wegen der Amerikaner traute sich Erdogan keinen weiteren exterritorialen Vernichtungsfeldzug gegen die Kurden zu. Würde er bei der Anwesenheit deutscher Truppen ebenso Abstand halten? Oder würde die Bundeswehr - im Auftrag der Bundesregierung - mal kurz "im Luftschutzbunker lüften gehen", um den "Flüchtlingspakt" mit der Türkei und den brüchigen gesellschaftlichen Frieden mit einem Großteil der rund 5 Mio türkischen Mitbürger nicht zu gefährden?

Syrien und das autonome kurdische Gebiet im Norden brauchen zivile Hilfe, keine Bodentruppen.

Andererseits, sollte die US-Army ersatzlos abziehen und die Kurden vollkommen alleine ihrem Schicksal überlassen, ist die nächste humanitäre Katastrophe vorprogrammiert, die ethnische Säuberung durch das türkische Militär nur eine Frage von Tagen.

wir sind doch nicht die Lückenbüßer der Krigsparteien...

Schon der bisherige Einsatz ist völkerrechtswidrig und D damit überfordert...

Mir passt das nicht, dass wir immer aufräumen dürfen, was andere verursacht haben...

Bundesregierung gegen Bodentruppen...

Der US-Sonderbeauftragte für Syrien und die Anti-IS-Koalition:Deutsche Bodentruppen als Ersatz für US-Truppen gewünscht...
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Hoffendlich bleibt die Regierung bei ihrer Ablehnung ! Bei AKK hört es sich doch schon etwas anders an... Hier ist der nächste Koalitionskrach doch schon vorprogrammiert ! Die Bundeswehr ist heute schon bei vielen unsinnigen Auslandseinsätzen dabei und was hat das alles bis heute gebracht ? Afghanistan ? Mali ? Und das alles trotz eines desolaten Zustands der Truppe...Der US- Sonderbeauftragte und Frau AKK überschätzt die Möglichkeiten von Deutschland und der Bundeswehr !

Mal wieder ein Fehltritt von AKK

Man gibt nicht zum Besten, über ein Thema müsste "mal diskutiert" werden, wenn man sich an zehn Fingern abzählen kann, dass es keine Mehrheit im Bundestag hat.

Sie vermasselt fast täglich ihre einstmals guten Aussichten, Frau Merkel zu beerben.

Finger weg von Syrien

was haben da deutsche Bodentruppen verloren? Dass über solche Schnapsideen überhaupt nachgedacht wird ist schon schlimm genug!

17:30 von krittkritt

Stimme Ihnen zu. Das einzig Positive daran ist für mich, dass AKK bereits jetzt zeigt wozu Sie (möglicherweise) bereit ist. Dies wird hoffentlich das Risiko reduzieren, dass Sie zukünftig in eine Position kommt, wo sie richtig Schaden anrichten kann...

Es wurde in der jüngeren

Es wurde in der jüngeren Vergangenheit des öfteren in Wespennester gestochen. Das sollte man nicht wiederholen.
Und man sollte uns keine Märchen erzählen,
......wie Freiheit verteidigen usw...
Wir verteidigen nämlich immer noch unsere Freiheit am Hindukusch. Resultat? ??

@ karwandler

„Man gibt nicht zum Besten, über ein Thema müsste "mal diskutiert" werden, wenn man sich an zehn Fingern abzählen kann, dass es keine Mehrheit im Bundestag hat.“

Ganz so einfach ist es nicht, sonst hätten die AfD und Die Linke im Bundestag nichts zu diskutieren

Bundesregierung gegen deutsche Bodentruppen in Syrien....

Und hoffentlich bleibt es dabei.
Aber,Kramp-Karrenbauer will "darüber diskutieren",ein anderer CDU-Politiker warnt davor die Forderungen der USA "reflexartig abzulehnen."
Und zu bedenken ist:Die meisten Parteien haben den bisherigen deutschen Militäreinsätzen in aller Welt (seit 1999) zugestimmt.

Bundesregierung gegen deutsche Bodentruppen

Ich habe mich schon gestern über den Titel gewundert.
Bei der Anfrage geht doch letztlich nicht um deutsche Kampfverbände, sondern um Logistik, Technik und Ausbildung. Das ausreichend bewaffnetes Militär für die notwendige Sicherheit sorgt, ist auch klar.
Was ist am Einsatz im Irak richtig, was in Syrien falsch sein soll ?

Gruß Hador

"es geht hier auch ein gutes

"es geht hier auch ein gutes Stück um unsere eigene Sicherheit in Deutschland, nicht nur um das, was die Vereinigten Staaten möchten".

Rrrichtig! Und genau deswegen sollte man nicht blind Bodentruppen für die USA schicken, sondern überlegen, wie man am ehesten die Region stabilisiert. Die USA haben sie destabilisiert um ihre geopolitischen Ziele durchzudrücken und sind gescheitert. Zu einer Lösung im Sinne Deutschland gehört es eben, nicht nur auf die USA zu hören, sondern versuchen einen eigenen Weg zu finden. Der kann und sollte auch bedeuten, ggf. mit der syrischen Regierung und Russland zu verhandeln statt als Besatzungsmacht ohne UN-Mandat aufzutreten. So kann man vermutlich deutlich mehr erreichen. Wie wäre z.B. ein Deal in Richtung: Autonomie für Kurden, dafür Hilfe beim Wiederaufbau Syriens (ganz vereinfacht)? Die USA wollen das gar nicht, ihnen geht es um Russlands Einfluss und den Petrodollar. Die Kurden sind nur ein Instrument, das sollte inzwischen klar sein.

Oha...

Was hat Frau Kramp-Karrenbauer denn da schon wieder geritten, über eine solche Option überhaupt noch zu diskutieren?

Da muss ich tatsächlich mal der (Noch-) Merkel-Regierung zustimmen, denn was haben deutsche Bodentruppen in Syrien zu suchen?

Es ist schon schlimm genug, dass Deutschland dort noch mit Tornado-Aufklärungs-(=Spionage-)jets agiert, denn "ISIS" gibt es schon länger nicht mehr.

Die Bundesregierung hat eine weise Entscheidung getroffen.

Unweigerlich würde es zu einer Situation kommen, wo sich türkische und deutsche Soldaten feindlich gegenüberstehen würden. Denn die Gefahr, dass türkische Truppen die Kurden der Anti IS Koalition angreifen, da laut AKP diese alles Terroristen sind, ist noch nicht vom Tisch. Ferner sieht die syrische Regierung alle nicht gerade als Freunde an. Und sollte die USA den Iran angreifen, wird auch ein verbündeter Syriens angegriffen! Die Folgen wären nicht ab zu sehen. Die BW leistete Ausbildungshilfe bei den Kurden im Irak, das ging noch in Ordnung. Auch der Tornado Einsatz geht klar.

Vor allem ... die Wurzel des Übels

...Islamischer Staat
liegt doch in den 80er bis Anfang 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Reaktion auf die arrogante und selbstsüchtige/selbstherrliche "westliche" Zivilisation vor allem in den USA, wo Wolkenkratzer mit bis zu 500 Meter Höhe gebaut wurden/werden, um die Macht dieser Gesellschaftsform (Imperialismus) zu demonstrieren.
Warum sollten wir in Europa gegen diese Fanatiker im nahen Osten kämpfen, die sich doch nur in ihrer Ehre verletzt fühlen (und deswegen so unmenschlich und grausam handeln), so einem "Westen" ausgeliefert zu sein?
Ich bin nicht bereit, mit Gewalt zu antworten!

Nachdem GB bei Gibraltar den iranischen Tanker

gestoppt haben und somit gegen internationales Seerecht verstoßen haben, dürfte Syrien über die Truppen in ihrem Land nicht sehr erfreut sein. Der Tanker war für Syrien bestimmt. Da sich die Lage, dank der unbedachten Handlungsweise von USA und GB, immer weiter zuspitzen wird und die EU einfach übergangen wurde, sollten wir uns nicht in der Region noch mehr einbringen. Die USA haben uns nicht zum Thema Iran gehört, jetzt sollten wir, bei Anfragen der USA, einfach gar nicht mehr reagieren!

Alternative

Was ist denn die Alternative bei Abzug der US-Tuppen? Um die Lage stabil zu halten, müssten die lokalen Verbündeten mit den Waffensystemen ausgerüstet werden, die sich bisher in Händern der US-Truppen befinden. Die Kurden werden sich freuen endlich nicht nur dem IS, sondern auch den Türken etwas Wirksames entgegen setzten zu können.
Und die Türkei wird sich freuen, endlich einen gleichwertigen Gegner im Osten vorzufinden.
Der Deutsche Pazifismus geht schon seltsame Wege, um Freude zu verbreiten.

Die Entscheidung

ist gut,und zeigt das Deutschland nicht nach der US Pfeife tanzt,wie immer hier im Forum behauptet wird!

Regierung gegen Bodentruppen...

Die Bundesregierung lehnt diesen Wunsch ab und das ist gut! Was aber spricht gegen eine Ausbildung der Bw von Syrern hier in Deutschland ? Im Irak bildet die Bw auch Irakische Truppen aus. Andere Staaten machen es ähnlich. Es leben sehr viele junge Männer aus Syrien hier in Deutschland. Für diese ist es doch eine Möglichkeit ihr Heimatland zu befrieden. Warum sollten eigendlich nur Soldaten aus Europa oder den USA Syrien befrieden ?

Am 08. Juli 2019 um 17:55 von Sisyphos3

"...und überhaupt ? mit was sollen wir dort kämpfen ?..."
ist noch das kleinere Übel...

Unklar

Nur mal so nach Soldaten rufen, ist zu unklar...wozu und wo in Syrien?...da kämpfen neben den Assad-Truppen jede Menge libanesischer und iranischer Söldner und natürlich auch noch Russen...die haben sich zwar an der Bekämpfung von IS-Rebellen kaum beteiligt...aber letztlich wäre das deren Aufgabe. Deutsche und Amerikaner sollten sich da raushalten. Die Hauptlasten haben ja bisher sowieso die kurdischen Kämpfer getragen.

Deutschland könnte einen anderen Beitrag leisten

Regierungssprecher Seibert meint, es müsse
Gespräche mit den Beteiligten an der Anti-IS-Koalition geben, in denen es um militärische und zivile Komponenten gehe. Diese müssten unter den Beteiligten sinnvoll aufgeteilt werden.

Bitte mit ALLEN Beteiligten.
Nicht nur, dass die SDF und v.a. die Kurden am Boden die „militärische Komponente“ stellen, sie tragen auch noch die Hauptlast bei der „zivilen Komponente“; sie sind für die Versorgung der IS-Gefangenen zuständig und die der Binnenflüchtlinge sowie für die Schulbildung der Kinder.
Hier könnte Deutschland einen Beitrag leisten. Auch bei der Errichtung eines internationalen Gerichtshofs in Kobane, vor dem die IS-Terroristen zur Verantwortung gezogen werden können, könnte geholfen werden.

Aber ich fürchte, das alles wird nicht geschehen, weil man Erdogan nicht verärgern will.

Danke

Mein Dank gilt der SPD, wir sollten froh sein diese Partei noch zu haben. Ohne sie, wären deutsche Soldaten bald in Syrien.

Ich kann es nicht verantworten, dass unsere Soldaten auf syrische Soldaten schiessen. Zumal wir aus unsere Geschichte konsequenten ziehen müssen.

Rechtslage!!

Interessant und bezeichnet, dass in einem solchen Artikel einer öffentlich-rechtlichen (!) Medienanstalt der Begriff "Völkerrecht" nicht einmal vorkommt.

AKK Krieg

Bodentruppen für Syrien?
„zum gegebenen Zeitpunkt“ und „werden wir sehen“. (AKK 07.07.19)

Unfassbar!

@ WM-Kasparov-Fan

Der IS hat sich nicht gebildet weil die USA irgendwelche Hochhäuser gebaut haben.
Der hat sich entwickelt weil die westliche Welt sich in den Regionen immer wieder in die Belange und die Politik der Länder vor Ort eingemischt hat.

Michael Lüders, der Jahre lang als Korrespondent im Nahen und Mittleren Osten tätig war erklärt das in mehren Büchern.

Am 08. Juli 2019 um 18:04 von karwandler

" Sie vermasselt fast täglich ihre einstmals guten Aussichten, Frau Merkel zu beerben. "

Ich finde das schon in Ordnung, weis man doch gleich für was die CDU unter AKK stehen würde.
Fällt einem die Wahlentscheidung doch leichter beim nächsten mal.

18:02 von dilbert_66

"Syrien und das autonome kurdische Gebiet im Norden brauchen zivile Hilfe, keine Bodentruppen. ... ...
Andererseits, sollte die US-Army ersatzlos abziehen und die Kurden vollkommen alleine ihrem Schicksal überlassen, ist die nächste humanitäre Katastrophe vorprogrammiert, die ethnische Säuberung durch das türkische Militär nur eine Frage von Tagen."

Meine Zustimmung!
Ergänzende Info: Was Sie "autonomes kurdisches Gebiet" nennen, ist die autonome Demokratische Föderation Nordsyrien, in der sich die Kurden mit arabischen Stämmen, ortsansässigen Assyrern und Turkmenen zusammengeschlossen haben.

Afghanistan, Mali, Jordanien, Irak.....

...überall Bundeswehr? Jetzt also auch noch Syrien? Dabei kann mir bis heute niemand erklären, aus welchen Gründen sich deutsche Soldaten bspw. in Mali aufhalten?

Bei den Franzosen ist die Sache ganz klar: man sichert die dortigen Uranquellen für die französichen Atom-Kraftwerke.

Und wer profitiert in Syrien von der Bundeswehr und dem Beitrag des deutschen Steuerzahlers? Schließlich gehen die Stationierungskosten in die Milliarden.

Es ist eine weise Entscheidung

der Bundesregierung, den Antrag der USA auf deutsche Bodentruppen abzuweisen. Die Bundesregierung, oder besser noch die EG sollte den Amerikanern generell klarmachen, daß sie ausschließlich militärische Unterstützung geben wird, wenn sie von Anfang an bei einer militärischen Intervention gefragt, dieser zugestimmt und selbige mt ihr in allem jederzeit abgestimmt wurde bzw. ist. Passierte das nicht, wird kategorisch später keinerlei militärische Unterstützung gewährt. Wenn die USA sich vorbehalten unabgestimnt zu entscheiden und zu intervenieren, sollen sie damit den fast immer später angerichteten Schlamassel auch selbst wieder richten. Sie brauchen dsnn dafür dazu nicht andere mit in dieses angerichtete Chaos reinzuzuziehen und sich gar selbst aus dem Staub machen bzw. Ihre Partner mit den Folgen allein zu lassen (bspw. Füchtlingswellen).

@Googol um 19:20 Uhr

"Mein Dank gilt der SPD, wir sollten froh sein diese Partei noch zu haben.... Zumal wir aus unsere Geschichte konsequenten ziehen müssen."

Ich bin Ihrer Meinung.
Auch wenn die Lehre aus unserer Geschichte - drittes Reich/Nationalsozialismus - hier nicht gezogen werden muss.
Es ist einfach inakzeptabel, unschuldige junge Deutsche in einen sinnlosen blutigen Konflikt zu schicken, in dem es nur Verlierer geben kann.
Hier spielt die Geschichte weniger eine Rolle, eher der gesunde, humane und pazifistische Menschenverstand.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will darüber diskutieren

Ich nicht.

Und ich hoffe, die meisten in Deutschland auch nicht.

Da gibt es nichts zu diskutieren!

@18:02 von dilbert_66

"Andererseits, sollte die US-Army ersatzlos abziehen und die Kurden vollkommen alleine ihrem Schicksal überlassen, ist die nächste humanitäre Katastrophe vorprogrammiert, die ethnische Säuberung durch das türkische Militär nur eine Frage von Tagen."

Bis heute hätte ich das auch so gesehen, aber Erdogans Stuhl wackelt inzwischen.
Heute ist Ali Babacan, der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, aus Erdoğans AKP ausgetreten, die sich wahrscheinlich spalten wird.

Richtige Entscheidung

Unsere Bundeswehr soll wieder einmal in einem gescheitertem Staat eingesetzt werden. Das ist so gewöhnlliche Praxis der Amerikaner, erst wird ein Krieg angezettelt und dann sind ja die Verbündeten da und können bis zum Tage X Truppen entsenden. Kosovo, Afghanistan, Irak, Syrien. Vielleicht sollten die Amerikaner einmal Verantwortung für Ihre Aussenpolitik übernehmen, dann wären sie sicherlich nicht so schnell mit ihren Kriegsentscheidungen. Eine gute Entscheidung der großen Koalition "nein!" zu sagen.

19:22 von rossundreiter

Völkerrecht, ein sehr wichtiger Begriff, den sie hier hervor heben! Danke,

IS?

Die IS ist besiegt, von ihnen ist nichts mehr übrig. Nur noch paar hundert in Wüsten versteckt.

Ich glaube es geht gar nicht um die IS, sondern um Regimechange und Anti-Russland Koalition.

Bodentruppen !

Einige Personen haben anscheinend den dazu gehörenden
Artikel nicht ganz oder richtig gelesen, sonst kann ich mir
so manchen Kommentar nicht nach voll ziehen. Es geht um
logistische Hilfe und die Ausbildung von kurdischen Kräften,
nicht um Kampftruppen.
Deutsche Soldaten bilden im Irak irakische Soldaten ja schon
aus und scheinen dies gut zu tun, sonst könnte ich mir die
Anfrage nicht so recht erklären. Außerdem will ja die deutsche Regierung immer mit spielen auf der großen
Weltbühne und so mancher Politiker hier tut auch ziemlich
großspurig, aber wenn man mal was bewegen könnte, da
wird gleich der Schw... ein gezogen.
Auch richtig finde ich, dass es Zeit wird, endlich alle mal
zusammen rufen und für das Land und die Menschen dort
einen konstruktiven Plan aus arbeiten und dann auch um
setzen. Was mit Sicherheit sehr sinnvoll wäre, den syrischen Machthaber in die Wüste zu schicken und die
Russen sowie die Iraner sollten ebenfalls Syrien verlassen.
Was aber nicht passieren wird. Leider

Heuchlerei ohne Ende

Wenn ich hier die Rot-Grüne Gemeinschaft so höre, muss ich mich wundern was wir dann in anderen Ländern in der Region zu suchen haben. In Syrien ist die Lage auch nicht anders als in Afghanistan. Da sind die Soldaten bei uns auch nur lebende Zielscheiben, auch wenn der Einsatz unter Humanität steht.
Die Bundesregierung kann sich hier scheinbar nicht mehr frei kaufen von Kampfeinsätzen. Von dem abgesehen gibt uns da das Grundgesetz eh keinen Spielraum. Der wurde die letzten Jahre in meinen Augen sehr dehnbar gestaltet.
Nur aus Sicht der USA ist es halt auch so, das diese nicht mehr so bereit sind für alles den Kopf hin zuhalten. Während wir uns als die moralische Instanz der Welt aufspielen.
Wir werden uns da noch was einfallen lassen müssen.
Bei einer Grünen Regierung wäre hier das Ende.

Kampfeinsatz?

„Der US-Sonderbeauftragte für Syrien und die Anti-IS-Koalition, James Jeffrey, hat die Bundesregierung darum gebeten, die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) im Nordosten des Landes mit Ausbildern, Logistikern und technischen Hilfskräften der Bundeswehr zu unterstützen.“
*
Wo ist hier ein Kampfeinsatz gegen den IS gefordert?
*
Wie bei allen anderen Einsätzen Deutschlands wird es höchstens auf die Eigensicherung hinauslaufen.

Deutsche Bodentruppen

Ich würde deutsche Bodentruppen in Syrien befürworten, die den IS weiter bekämpfen können.

Die Gründung der Bundeswehr war

zum damaligen Zeitpunkt nach den gemachten Erfahrungen mehr als fragwürdig. Mit dem Ausblick wieder weltweit Krieg zu führen hätte alle diese Fragen beantwortet.

@ krittkritt

Schon der bisherige Einsatz ist völkerrechtswidrig.

Sagt wer?

@Boris 1945

bei den Einsätzen Deutscher Soldaten zur Eigensicherung in Afgh sind leider so gegen 60 Menschenleben bei der BW zu betrauern......

Wir sollten unsere Interessen verfolgen

@ Google:
Ich glaube es geht gar nicht um die IS, sondern um Regimechange und Anti-Russland Koalition.

Es geht um den IS, darauf gebe ich Ihnen mein Wort. Aber natürlich geht es daneben auch darum, die Interessen des Westens gegen die Machtinteressen Russlands zu verteidigen. Warum nicht? Das ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit.

@Transatlantikerin - völkerrechtswidriger Einsatz

"Schon der bisherige Einsatz ist völkerrechtswidrig."

22:16 von Transatlantikerin
"Sagt wer?"

Jeder der ein wenig Ahnung von der Materie hat. Unsere Soldaten operieren ohne UN-Mandat und ohne Genehmigung der syrischen Regierung im syrischen Luftraum und die USA sogar auf dem Boden.

@rossundreiter - Völkerrecht

19:22 von rossundreiter:
"Interessant und bezeichnet, dass in einem solchen Artikel einer öffentlich-rechtlichen (!) Medienanstalt der Begriff 'Völkerrecht' nicht einmal vorkommt."

Das Wort "völkerrechtswidrig" ist für die kritische Berichterstattung reserviert.

@19:19 von Robert L. - deutscher Beitrag möglich

Ich bin wie Sie der Meinung, dass Deutschland zivile Hilfe leisten sollte für "die Versorgung der ... Binnenflüchtlinge sowie für die Schulbildung der Kinder."

Wer glaubt, wenn der IS weitgehend militärisch besiegt worden ist, ist die Gefahr gebannt, der irrt. Die Ideologie in den Köpfen wirkt weiter und Not macht die Menschen anfällig dafür.
Die Binnenflüchtlinge, die länger in IS-Gebieten gelebt haben, sind mehr oder weniger beeinflusst worden; bei ihnen und den Frauen der IS-Kämpfer ist Aufklärung und Bildungsarbeit notwendig. Die gefangenen IS-Kämfpfer müssen bewacht und vor ein Gericht gestellt werden. Hierfür fehlt es an Kapazitäten - hier könnte Deutschland einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den IS-Terrorismus leisten.

@ Nachfragerin - völkerrechtswidrig?

Jeder der ein wenig Ahnung von der Materie hat.

Ich bezweifle aber, dass sich die Foristen, die den Einsatz für völkerrechtswidrig halten, sich wirklich mit dem Völkerrecht auskennen. Ich denke, es geht lediglich darum, der eigenen ablehnenden Haltung Nachdruck zu verleihen.

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