Ihre Meinung zu: Britische Konservative: Was die Durchschnitts-Tories wollen

6. Juli 2019 - 18:14 Uhr

Die Stimmzettel sind verschickt - nun wählen die britischen Konservativen ihren Vorsitzenden. Ein Politikwissenschaftler ist sich sicher, wer zwischen Hunt und Johnson das Rennen macht. Von Jenny Beyen.

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Kommentare

Britische Konservativen...

Ein Teil der Mitglieder nimmt wirtschaftliche Schwierigkeiten auch gerne in Kauf, wenn sie dafür dem 'Bösewicht EU' entkommen können. 
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Den Tories ist es also egal. Na dann bin ich ja mal gespannt was die Engländer in 2 bis 3 Jahren dazu sagen werden. Und vor allem werden die Schotten und Nordiren das mitdurchziehen was die Hardliner in London da durchsetzen wollen ?

Im Hinblick auf klare Verhältnisse

ist aus europäischer Sicht Boris Johnson vorzuziehen.

Wie er später mit enttäuschten Bürgern klar kommt ist nicht unser Problem.

Was die Durchschnitts-Tories... was immer sie sind,..

Wenn sich ganz Großbritannien von ihnen (also von 160 000) den Weg vorzeichnen lässt, dann sind das entweder ziemliche Überwesen, oder der Rest GB's ziemlich vertrottelt.
gegen 160 000 ältere Männer und ein paar Scharfmacher sollte doch ein Mittel gewachsen sein - so man denn anders will.

Im EU Parlament ...

"Ich glaube, die meisten wissen in GB überhaupt nicht

was Brexit bedeutet, und was No-Deal bedeutet, auch nicht."

... hat die Brexit Party Abgeordnete Ann Widdecombe mit historischen Analogien den Brexit erklärt, wie: Sklaven gegen Sklavenhalter, Bauern gegen Feudalherren, und dann der lustige Teil: Kolonien gegen das Empire.

Ausgerechnet, wenn die Brexiteers ihr Heil in britischer Empire-Vergangenheit suchen ...

Wie furchtbar:

"Die Prognosen für einen No-Deal-Brexit sind fast einstimmig verheerend: Dramatischer Abfall der britischen Währung, enorme Verluste beim Export und dadurch große Entlassungswellen in britischen Unternehmen - das sind nur ein paar der Szenarien, vor denen unter anderem die Bank of England regelmäßig warnt. Trotzdem hat die Basis der Konservativen Partei keine Angst vor einem No-Deal."

Diese Prognosen werden von den Brexiteers nicht wahrgenommen oder bewusst ignoriert, da sie auf die ganzen Lügen von Johnson und Farage reingefallen sind. Und: Sie ändern Ihre Meinung nicht.

Der Durchschnitts-Tory ist lt. Artikel ein alter weißer Mann aus dem Süden GBs. DAS ist die Zukunft der Briten?

Nebenbei: Das Foto von Johnson mit Würsten um den Hals ist schrecklich, aber was tut man nicht alles für ein paar Stimmen?

Alte weiße Männer, die

Alte weiße Männer, die glauben auf eine ökonomische Krise gut vorbereitet zu sein.
Na, mal sehen, wie sehr die `ökonomische Krise´ die beuteln wird.
Geld unterm Kopfkissen haben nützt auch nicht viel, wenn im Supermarkt die Regale leer sind.
Ich hoffe wegen solcher Leute, dass es richtig brutal wird.
Aber wegen der vernünftigen Menschen und denen, die ihr Leben noch vor sich haben, dann doch nicht :)

18:29 von stupid - first

Ich glaube, die meisten wissen in GB überhaupt nicht

was Brexit bedeutet, und was No-Deal bedeutet, auch nicht.
///
*
*
Sind Sie denn auch der Meinung, das in Deutschland alle Bescheid wissen?
*
Wir lassen uns nach 45 und 89 jetzt noch ganz anderes erzählen.

Boris Johnson macht Werbung

Boris Johnson macht Werbung für eine Wurstfabrik: Welch ein symbolträchtiges Bild für jemanden, der sich in seiner bisherigen politischen Laufband immer nur durchwurschtele, aber wenn es wirklich darum ging, ordentliche Politik zu gestalten, das Weite gesucht hat.

Was die ...-Tories wollen?

Freiheit , Selbstbestimmung und persönliche Verantwortung. Was Sie nicht wollen sind Bevormundung und Ausbeutung durch andere.

Ich bin da anderer Meinung:

Wir haben hier als deutsche Bürger eine ganz andere Sichtweise der Situation in GB und das Verhalten der britischen Bürger. Auf der Insel wird ein No Deal Brexit ganz anders gesehen, als es unsere Medien uns suggerieren. Auf der Insel glaubt man eben an die eigene Stärke, die Unterstützung durch die USA sowie
den Zusammenhalt des Commonwealth. Auch wird ein weiterer Handel mit den EU-Staaten vorausgesetzt. Ich denke mal, das genügt den Briten, um ohne Angst aus der EU zu gehen.
Genauso ist es in den USA. Wir meinen, auch durch die Medienberichte, immer noch, dass Trump jeden Tag aus dem Amt gejagt werden könnte. Auch da liegen wir falsch. Ich glaube, dass DT auch die nächste Wahl gewinnen wird, denn seine Art ist typisch für den american dream: wir sind die Besten der Welt, uns kann niemand. Das versteht der normale Bürger, denn auch er will zu den Besten gehören. Und das vermittelt Trump nun mal auf seine Art, die für uns Europäer völlig unverständlich ist.

re von karwandler 18.50

"Wie er mit enttäuschten Bürgern klarkommt"...

Warum berufen Sie sich auf die Bürger eines anderen Landes ? Als wenn Sie deren Interessen im Auge haben.Sie haben nur deutsche Interessen und zwar "gehobener Schichten" im Auge.

18:57 von Rumpelstielz

Das ist übrigens etwas, was ich mich schon länger frage und nicht wirklich verstehe:
Warum wehren sich die anderen nicht ? Und ich meine damit keine Demos, sondern `robustere´ Maßnahmen. Generalstreik wäre ein Anfang gewesen, aber zur Not muss dann eben noch die eine oder andere Schippe draufgelegt werden.
Mir scheint, den meisten ist einfach nicht klar, was ihnen bevorsteht. Sie lassen sich wie Schafe zur Schlachtbank führen.

Das böse Erwachen wird wohl leider kommen

Nach dem harten Brexit wird wohl der noch härtere Aufschlag in der Realität für so manchen Briten folgen.

Schottland wird erneut ein Referendum durchführen und sich danach abspalten.

Die Reaktion Nordirlands ist nicht vorauszusehen, spielt aber auch keine zu große Rolle.

Und dann wird Little Britain übrigbleiben und sich so mancher die Augen reiben.....

Und letztlich werden Fragen aufgeworfen werden wie: Weshalb ist jetzt alles ganz anders gekommen als versprochen? Warum geht es uns jetzt plötzlich schlechter und nicht besser? Wohin sind die ganzen Arbeitsplätze verschwunden? Wieso hat das Pfund abgewertet und sind die Preise explodiert? Und wo sind überhaupt Johnson, Farange und all die anderen Brexiteers...?

Spitzenfachkraft vd-Leyen

Die Remainer stört garnichts an der EU.
Weder das Demokratische Kommissarische Fachpersonal. Noch das die Lage für viele West Europäer immer Prekärer wird (Hartz4-Obdachlosigkeit) noch der Kulturelle Verfall (da hilft auch kein unesco Weltkulturerbe).Noch das die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet. Noch das die EU Rußland Sanktionen viele Bauern in den Ruin treibt (-30Mrd.). Noch das das das Armenhaus Balkan auch noch subventioniert wird. Das Griechenland trotz MRD.Bankenrettung seine Schulden nie zurück zahlen wird.Noch das überall Nationalisten an die Macht kommen. Das nur noch zwei Deutsche Konzerne in den Top 100 zu finden sind. Hauptsache die Britten fallen durch NO DEAL Brexit in die Bedeutungslosigkeit.
Na mal schauen wer alles noch in die Bedeutungslosigkeit fällt

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