Ihre Meinung zu: Westbalkan-Konferenz: Nicht mehr als vage Versprechen

5. Juli 2019 - 19:36 Uhr

Mehrere Balkanstaaten streben in die EU. Doch auch nach der Westbalkan-Konferenz ist klar: Der Weg zum Beitritt ist lang. Trotz Unterstützung aus Polen - und wohlwollenden Worten Merkels. Von Jan Pallokat.

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Kommentare

EU..

sollte erst mal die nächsten20 Jahre auf jede weitere Erweiterung verzichten und die angestammten Probleme angehen..

jeder weitere prekäre Staat wird die Lage weiter verschlechtern!

Die eigentlich geplante

Die eigentlich geplante Fixierung eines Datums auch für Albanien scheiterte diesmal nicht zuletzt am französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der forderte, dass zunächst die EU selbst gründlich reformiert werden müsse.

Manchmal hat der Präsident Frankreichs schlicht und einfach Recht. Hier ganz sicher !

Ich persönlich finde: Keine mehr aufnehmen. Schon gar keine Ost-Länder, die wirtschaftlich, vor allem aber politisch und gesellschaftlich nicht passen. Mit Ungarn, Polen, Ex-CSSR, Rumänien usw. haben wir schon mehr als genug Länder in der EU, deren demokratische Tradition und Erfahrung viel zu kurz ist, um damit verantwortungsbewusst umgehen zu können. Das wirkt sich nun in deren nationaler Politik, aber eben auch auf europäischer Ebene, ziemlich schlecht aus. Zumal man ja keinerlei Sicherungen eingebaut hat. Weder `Rausschmiss-Möglichkeit´ noch wenigstens Stimmentzug. Einfach nicht nachgedacht. Wie so oft bei der EU...
Vielleicht in einer Generation, eher aber zwei.

Bitte keine weiteren EU-Mitglieder mehr!

Die letzte Beitrittswelle kam für die aufgenommenen Staaten bereits viel zu früh, keiner von ihnen - auch nicht Polen - war politisch oder wirtschaftlich für einen Beitritt bereit. Wir sehen das immer wieder, wenn unsere neuen Mitstaaten ihre eigenen Süppchen kochen und die Entscheidungen und Werte der EU mit Füßen treten. Das hat die EU wirtschaftlich und politisch um Jahrzehnte zurückgeworfen.

Eine weitere Aufnahmewelle würde die EU vollends zerstören.

Besser wäre die Bildung einer Kern-EU (Benelux, Frankreich, Irland, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal) und ein Neuanfang.

"Nicht mehr als vage Versprechen"

.

Nun so lange die "Wertegemeinschaft" hierauf nicht reagiert!
https://de.sputniknews.com/politik/20190704325382620-bildung-grossalbani...
http://tinyurl.com/yyrlz4pp

ist wirklich alles mehr als nur ein vages Versprechen!

Dem Satz ist

nicht mehr hinzuzufügen.

" Die eigentlich geplante Fixierung eines Datums auch für Albanien scheiterte diesmal nicht zuletzt am französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der forderte, dass zunächst die EU selbst gründlich reformiert werden müsse. "

Selten bin ich mit dem Herrn einer Meinung, aber Satz das die EU erst mal aufgeräumt und reformiert werden muss, ist dringend nötig.
Nicht immer mehr und immer größer, es werden immer mehr Probleme eingekauft.

Tja....

....was man so alles zu tuen bereit ist, um den russischen Einfluss in jenen Ländern einzudämmen.

Denn das und nur das ist der Grund für die Verhandlungen.

Auch wenn die Versprechen vage scheinen.
Ich gehe davon aus, das die EU/NATO das rücksichtslos durchzieht.

Für die Bevölkerungen westeuropäischer Länder wird ein Beitritt dieser Staaten kein Vergnügen.

Ich persönlich denke dabei an mein aufgebrochenes Kellerabteil und ein aufgebrochenes Auto .... im Rahmen der ersten Osterweiterung.

Ich bin noch nie der Meinung

Ich bin noch nie der Meinung Macrons gewesen, aber Albanien hat in der EU so viel verloren wie die Türkei.

Ich sehe es auch so wie 91541matthias

Erst einmal müssen die 27 EU Staaten auf gleiche wirtschaftliche Höhe gebracht werden,das alleine ist noch ein langer Weg wobei einigen Staaten ,siehe Griechenland als Beispiel, finanziell unter die " Arme " gegriffen werden muss. Das müssen die wirtschaftlichen " Starken " dann schultern. Schon Helmut Schmidt hatte seinerzeit auf diese Problematik hingewiesen.

Demokratisieren

Die übereilten, politisch motivierten Aufnahmen der osteuropäischen Staaten in die EU sollten eine Warnung sein! Will man die EU nicht weiter zerstören, müssen die bei der Nominierung von vdL zutage getreten Einflüsse von Polen, Ungarn u.Co. unterbunden werden, die EU reformiert werden, ja demokratisiert werden, denn 28 Personen dürfen nicht weiter über Millionen Europäer in Kungelrunden bestimmen. Dagegen hilft nur die Macht des Parlaments zu stärken, zu einem echten Parlament, um dadurch die bestehende Macht von Grüppchen bestimmter Staatschefs zu unterbinden, diesesmal waren es die Osteuropäer, ein anderes Mal sind es die der Staaten XY.

gelegentlich sollte man eine Baustelle abschließen

bevor man beginnt ein halbes dutzend neue aufzumachen

21:46 von NeutraleWelt

Ich bin noch nie der Meinung Macrons gewesen, aber Albanien hat in der EU so viel verloren wie die Türkei.
///
*
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Aber wäre es nicht wichtiger, das dieser Verein erstmal den Austritt klärt?
*
Ehe er wieder Äpfel zu Birnen erklärt für seinen Obstkorb?

@ 20:49 von 91541matthias

Kann ich nur zustimmen.

in wessen Interesse könnte der Beitritt

weiterer "prosperierender" Balkanstaaten zum Erfolgsmodell EU sein?
zum Wohle der EU oder doch eher zur Schwächung derselben?
vlt zum weiteren "Wachstum" der NATO in Richtung Osten ?

Zu den ganzen ungelösten Problemen

sollen jetzt noch ein paar neue Problemfälle und wirtschaftlich kranke Kandidaten kommen? Es geht doch mit 27 Staaten schon nichts mehr- wer da neue aufnehmen will muss doch wirklich am Rande des Wahnsinns stehen. Macron hat hier mal Recht

Alle gehören in die EU

Alle Länder Europas gehören in die EU! Die EU muss sich dauernd reformieren und das hat nichts mit den Länder zu tun die Außen gelassen werden! Es ist eine wirtschaftliche und kulturelle Bereicherung für alle, wenn alle dabei sind! Egoistisch ist es ausgebildete gut Fachleute nach West Europa zu holen (auch aus nicht EU Ländern Europas) und im Osten fehlen die Menschen für einen wirtschaftlichen Erfolg. Es kann doch nicht sein das wir uns nur die Rosinen herauspicken aus Europa!Wenn das Projekt EU nur dem Interesse von großen Staaten dient, ist es nur eine Frage der Zeit wann die EU zerfällt aus Egoismus! Solche Entwicklungen gab es genug in der Geschichte! Und wenn die EU nicht sorge für diese Länder trägt, dann brauch sich keiner zu beschweren wenn das die Chinesen machen, denn die Investieren dort und sorgen für einen kleinen wirtschaftlichen Aufschwung der größer wird mit der Zeit! Irgendwann ist dann der Zug abgefahren für die EU!

21:54 von der.andere

"" Die übereilten, politisch motivierten Aufnahmen der osteuropäischen Staaten in die EU sollten eine Warnung sein""
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Ja, so sehe ich es auch.( Helmut Schmidt in Erinnerung dazu )

Eine Unprobezeit...

Richtig finde ich, wenn Staaten, die sich gegen die Richtlinien wenden ausscheiden müssen.
Falsch fände ich, allen eine Unprobezeit zu gewähren.

Ich sehe hier einige Staaten, die bestimmt nicht in die EU gehören, die dennoch Mitgliedsländer sind!
Wir benötigen viele kreative Ideen um weiter friedlich zu leben.
Denkt einfach an die Zukunft aller Kinder.

Groß-Serbien entpuppte sich als Lüge, Groß-Albanien ...

@21:26 von laurisch._karsten
Im Milosevic-Prozess zeigte sich, dass Milosevic kein Groß-Serbien anstrebte. Dagegen scheinen genau so etwas die Albaner zu versuchen.
Wir sollten das alte Statement unseres Geheimdienstes ernst nehmen, der den Kosovo einmal als Staate bezeichnete, in dem die Mafia an der Regierung ist.

In diesem Zustand kommt hoffentlich eine Aufnahme in die EU nicht in Frage.

Es war ein Fehler die

Es war ein Fehler die ehemaligen Ostblockstaaten (inklusive der Ex DDR) so schnell aufzunehmen. Selbst die Aufnahme Österreichs war grenzwertig. Jetzt so weiterzumachen mit neuen Ländern würde die EU in ihrer Kernidee einem gemeinsamen werdenden Staat vollends die Basis entziehen. Keiner der Osteuropäer östlich von Helmstedt (mit Ausnahme des "Westpols") ist bereit die nötigen Kompetenzen abzugeben. Und ob der Spirenzchen des Ostens und des daraus resultierenden Stillstands müde scheint nun auch in manch westlichem Staat das Pendel umzuschlagen.
Die EU muß sich zuerst konsolidieren und gegebenenfalls ein paar "Neumitglieder" loswerden. Eventuell Fischers Idee des Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten neu aufgreifen bevor an eine Erweiterung auch nur ein Gedanke verschwendet wird.

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