Ihre Meinung zu: Ein riesiger Algenteppich erstreckt sich über den Atlantik

4. Juli 2019 - 20:28 Uhr

Er reichte von Mexiko bis nach Westafrika: Ein riesiger Algengürtel breitete sich im vergangenen Jahr auf der Meeresoberfläche aus. Die Folgen sind noch nicht absehbar, sagen Meeresforscher. Von Veronika Simon.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.6
Durchschnitt: 4.6 (10 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Algenwachstum

Dass dieser Algenteppich künftig Normalität sein wird ist wohl eher eine zurückhaltende Meinung. Wahrscheinlicher ist, dass er sich weiter ausbreiten wird. Denn wenn sich, wie letzte Woche hier auf TS zu lesen, die Erdbevölkerung sich in den nächsten 50 Jahren um weitere 50% vermehren wird, dann werden mehr Abwässer ins Meer geleitet und es müssen noch mehr Nahrungsmittel, ein Großteil davon unter Zuhilfenahme von Düngemitteln, produziert werden. Dann ist die Braunalge zumindest einer der wenigen Nutznießer dieser katastrofalen Entwicklung.

Einsammeln und verwerten!

Die Algen lassen sich bestimmt sehr leicht abfischen und verwerten - zum Beispiel als Dünger oder Futter.

Da wird eben CO2 gebunden.

CO2 soll doch so schlimm sein. Jetzt wird es gebunden, und es ist auch wieder nicht gut?

Die Chance

Algen sind doch ein toller Rohstoff. Statt mit den Netzen Fische zu fangen, können die bald arbeitslosen Fischflotten (die Fischbestände sind sehr am sinken) im großen Stil Algen einsammeln. Diese können dann an Land weiterverarbeitet werden.

20:57 von Paul Puma

Da wird eben CO2 gebunden.

CO2 soll doch so schlimm sein. Jetzt wird es gebunden, und es ist auch wieder nicht gut?
///
*
*
Das Schlimme ist nur, die Co2-Werte sind, wie das unerklärlich verschwundene Ozonloch, in den letzten Jahren unerklärlich zurückgegangen?
*
Da hilft nur wie bei der Sozigrundsteuer, ein Hebesatz.
*
(besser wären doch grüne Kosten auf die steigende Ozon-Belastung trotz FCKW-Verbot weltweit)

Mit Sicherheit: keine einfachen Lösungen

Zu: 20:55 von Nachfragerin

1) "Die Algen lassen sich bestimmt sehr leicht abfischen": eindeutig ja.

2) "Die Algen lassen sich verwerten - zum Beispiel als Dünger oder Futter": nein. Lesen Sie einfach den Artikel noch einmal gründlich und Sie werden die Gründe finden, warum niemand an einer Verwertung Interesse hat.

3) Bitte überlegen Sie, um welche Algenmengen es sich hier handelt: mein Tipp lautet Megatonnen.

4) Im Grunde handeln Sie beherzt, um bei der Lösungssuche mitzuhelfen. Vielleicht sollten aber zuerst die Expertinnen und Experten sich um die Sache kümmern. Wie im Artikel beschrieben geht es auch um die Ursachensuche und um Feststellen des Schadensbilds für ein wichtiges Ökosystem und Klima.

Ach ja, Südamerika holzt Regenwälder ab und düngt und produziert fleißig für den Wohlstandskonsum der entwickelten Länder des globalen Nordens, also auch die satten Bundesbürger.

Notwendiger Exkurs FCKW

Zu: 21:09 von Boris.1945

Da haben Sie offenbar wichtige Nachrichten verpasst. Dank einer ominösen, kräftig FCKW ausgasenden Fabrik in der VR China wächst das tatsächlich nie völlig verschwundene Ozonloch wieder, zumindest das über der Antarktis. Die Menschen in Australien freuen sich schon jetzt, wieder voll bedeckt am Strand zu liegen.

Mexico

Im letzten Jahr war die gesamte Mexikanische Küste um Cancun und Playa del Carmen von Algen verseucht und die normalerweise Traumstrände ungenießbar. Ein Bad im warmen Golf von Mexico unmöglich und ekelig. Das hat den Tourismus extrem belastet. Keine Ahnung ob es dieses Jahr ähnlich aussieht.

Großartige Geschäftsidee

Zu: 21:06 von Juergen

Sie stellen fest: "Algen sind doch ein toller Rohstoff."

Es gibt eine Vielzahl von Arten. Sind Sie sich sicher, dass die im Artikel genannten Braunalgen, die sich von der Sargassosee bis zur afrikanischen Küste ausgebreitet haben, ein "toller Rohstoff" sind? Zu was könnte dieser "toller Rohstoff" weiterverarbeitet werden? Und wie hoch schätzen Sie die Gewinne ein? Und warum ruft Barbados wegen dieser Algen den Notstand aus?

Nebenbei: diese Geschäftsidee hat in all den Jahrhunderten seit "Entdeckung" der Sargassosee durch Herrn Columbus noch niemand gehabt.

Auch ich bin der Meinung

Die Algen abfischen und wieder verwerten. Da sind viele Nährstoffen enthalten.

21:15 von wie-

Notwendiger Exkurs FCKW

Zu: 21:09 von Boris.1945

Da haben Sie offenbar wichtige Nachrichten verpasst. Dank einer ominösen, kräftig FCKW ausgasenden Fabrik in der VR China wächst das tatsächlich nie völlig verschwundene Ozonloch wieder, zumindest das über der Antarktis. Die Menschen in Australien freuen sich schon jetzt, wieder voll bedeckt am Strand zu liegen.
//
*
*
Ach richtig, China kann ja wegen der sozialistischen Erfolge sicher auch von unserer Jugend wegen ""FCKW-Verstössen" nicht kritisiert werden?
*
Ironie aus

Erderwärmung ?

Wird's zu heiß wachsen dem Planet mehr Algen. Ich denke bei den vielen Millionen Einzellern macht ein Anstieg der Temperatur bereits um 0,x Grad C einen ordentlichen Vermehrungsboost.

Ursachensuche

Zu: 20:52 von FalkoBahia

Bitte nennen Sie doch den Artikel der Tagesschau, in welchem behauptet wurde, dass "die Erdbevölkerung sich in den nächsten 50 Jahren um weitere 50 % vermehren wird". Meine Vermutung: den Artikel werden Sie bei der Tagesschau nicht finden.

Mein Tipp: seriöse Schätzungen erwarten ein weltweites Bevölkerungsmaximum etwa 2050 bei etwa 9,5 Mrd. Menschen. Danach wird Stagnation und allmähliche Reduzierung einsetzen.

Was aber stimmt: Die Urbanisierung wird weiter fortschreiten. 2050 werden 70 bis 80 % der Weltbevölkerung in Städten leben, mit allen Ansprüchen an Wohlstand und Konsum sowie Problemen bei der Abfallentsorgung.

Das Problem des Algenteppichs, um den es hier geht, könnte aber vielmehr aufgrund Abholzung der Regenwälder, Vergrößerung der Sahara, Erwärmung des Meeres (Klimawandel) und Überdüngung der riesigen Soja- und Maisplantagen Südamerikas, sprich Nährstoffeintrag, entstanden sein. Die Fachleute suchen noch nach den Gründen für das Phänomen.

Die Algen "fressen" das ganze CO2 - ist doch perfekt

Allerdings könnten sie am Ende zu viel Co2 absorbieren, so dass wir uns in einer handfesten Eiszeit wieder finden....
Ich höre schon die Nachrichtensprecher in 2040:
"....heute eine weitere Prämienerhöhung für maximalen Co2-Ausstoß pro Bürger beschlossen, um die dramatische Abkühlung der Erde abzumildern....."
Ich sollte dann noch einen netten Oldtimer mit V12 Motor konservieren - das wird ne Gelddruckmaschine!

@ 21:20 von wie-

"Es gibt eine Vielzahl von Arten. Sind Sie sich sicher, dass die im Artikel genannten Braunalgen, die sich von der Sargassosee bis zur afrikanischen Küste ausgebreitet haben, ein "toller Rohstoff" sind? Zu was könnte dieser "toller Rohstoff" weiterverarbeitet werden?"
.
Ja, super Rohstoff!
Erstens Bindung von CO2 (dabei jammern doch alle), nach dem Trocknen ein CO2-neutraler Brennstoff, Algen reichern wertvolle Mineralien und Spurenelemente an, die man dann aus der Asche gewinnen kann.
Zu Ihrer Info, z.B. die einzige Quelle um Iod zu gewinnen waren für lange Zeit Braunalgen.
Sind übrigens auch ein hervorragendes Dämm- und Füllmaterial!
Super!

21:24 von Dafug

Erderwärmung ?

Wird's zu heiß wachsen dem Planet mehr Algen. Ich denke bei den vielen Millionen Einzellern macht ein Anstieg der Temperatur bereits um 0,x Grad C einen ordentlichen Vermehrungsboost.
///
*
*
Ist ja gut wenn wir damit Sreuern erklären können.
*
Überlegungen ob dem mit Chemie begegnet werden könnten, die gehen heute überhaupt nicht.
*
Aber x.Grad ohne Nachkommastellen bis 2030, ist ja augenscheinlich schon den 3- Tage Wettervorhersageunmöglichkeiten geschadet?

@um 21:09 von Boris.1945

"Das Schlimme ist nur, die Co2-Werte sind, wie das unerklärlich verschwundene Ozonloch, in den letzten Jahren unerklärlich zurückgegangen?"

Die Co2-Werte sind in den letzten Jahren nicht zurückgegangen, wer hat Ihnen denn diesen Bären aufgebunden? Oder wollten Sie hier Fakes verbreiten?

Ozonloch - schon mal was vom FCKW-Verbot gehört?

Wie-

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: Grossartige Geschäftsideen sind nur interessant, wenn sie sofort große Gewinne abwerfen oder militärisch nutzbar sind.

Rein prinzipiell bestehen Algen grösstenteils aus Kohlenstoff und können im schlechtesten Falle als Brennmaterial dienen.

Es wird beispielsweise erfolgreich daran gearbeitet CO2 aufzuspalten (Habe vor kurzem erst wieder einen Bericht dazu aus 2016 wiederentdeckt) aber bisher fanden sich keine Geldgeber, um das Ganze im großen Stil durchzuführen. Die Gewinnmargen sind wohl zu klein.

Investoren gesucht

Zu: 21:33 von NeutraleWelt

Na, dann los. Bitte benachrichtigen Sie mich, wenn die Aktien Ihres Braunalgenverwertungstartups an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Ich werde direkt mein Kapital in Ihre Geschäftsidee investieren. Die Ressourcen scheinen ja aktuell unerschöpflich.

Blöd allein, dass die Golftange (Sargassum) um die es hier geht, bei ihrer Zersetzung Schwefelwasserstoff bildet, der wie faule Eier richt. Schönes Dämm- und Füllmaterial.

@wie- Algen als Biodünger

21:12 von wie-:
"nein. Lesen Sie einfach den Artikel noch einmal gründlich und Sie werden die Gründe finden, warum niemand an einer Verwertung Interesse hat."
> Auch nach nochmaligem Lesen konnte ich keinen Grund finden, der gegen eine Verwertung spricht. Verraten Sie mir, was gegen ein Abfischen und Verwerten der Algen spricht?

"Bitte überlegen Sie, um welche Algenmengen es sich hier handelt: mein Tipp lautet Megatonnen."
> Im Beitrag wird von 20 Mio Tonnen geschrieben. Der weltweite Bedarf an Düngemitteln ist ca. 10 Mal höher.

"Vielleicht sollten aber zuerst die Expertinnen und Experten sich um die Sache kümmern."
> Sie meinen "Experten" wie Sie, die einen spontanen Lösungsvorschlag für untauglich erklären, ohne einen einzigen Grund nennen zu können?

Mahlzeit

Zu: 21:20 von schiebaer45

"Die Algen abfischen und wieder verwerten. Da sind viele Nährstoffe enthalten."

Guten Appetit.

Allein: diese Lösung hat noch niemand mit der Golftange (Sargassum) ausprobiert. Weshalb wohl?

@wie- weitere Anwendungsmöglichkeiten

21:20 von wie-:
"Zu was könnte dieser 'toller Rohstoff' weiterverarbeitet werden?"
> Man könnte die Algen definitiv zu Dünger oder Brennstoff verarbeiten. Schließlich sind es Pflanzen. Als Biomasse wäre sie für die Biogasproduktion geeignet und darüber hinaus womöglich auch als Tierfutter, für die Kosmetik oder Baustoffindustrie (z.B. Wärmedämmung).

"Und wie hoch schätzen Sie die Gewinne ein?"
> Gegenfrage: Wie hoch werden die Verluste sein, wenn man die Algen wachsen lässt und weiter auf künstliche Düngemittel setzt.

Die Braunalgen sollen zu

Die Braunalgen sollen zu Dünger verarbeitet werden? Super Vorschlag aus den Kommentaren. Als Dünger für mehr Braunalgen? Zu viel Dünger ist doch eine der Ursachen. Und Kunstdünger sind wesentlich billiger. Wer würde das finanzieren wollen?

Noch eine Anmerkung. Alle Aale weltweit vermehren sich ausschliessich in der Saragossosee. Das wird also vermutlich die erste von mehreren Arten sein die aussterben könnte. Nah dran sind sie eh seit Jahren.

Edit:
Kleine Frage an die Experten hier. Was passiert mit dem gebundenen Co2 bei der Verbrennung zur Energiegewinnung?

Plastik ist auch ein toller Rohstoff. Trotzdem fischt es noch niemand aus dem Meer um es zu verwerten. Warum wohl? Weil es um wirtschaftliche Gewinne geht und nicht um menschliche Vernunft. Neu produzieren ist eben billiger als die Meere zu säubern und Rohstoffe zu verwerten. Die Entscheidender werden das Fisako ja nicht mehr erleben oder sie können es sich finanziell leisten sich vor den Folgen abzusichern.

Braunalgen neben dem grünen Fotosynthesepigment

Es handelt sich hier eindeutig um eine politische Nachricht.

Da Braunalgen neben dem grünen Fotosynthesepigment Chlorophyll noch das braune Fucoxanthin besitzen..
Passt.

Explosionsartige Ausbreitung seit 2011
Passt

Großes Nährstoffangebot sorgt für viele Algen.

Tautologien sind eine Todsünde in der Wissenschaft, noch schlimmer als ein Circulus vitiosus.

Aber nicht in der Politik.

@wie- Schwefelwasserstoff

21:38 von wie-:
"Blöd allein, dass die Golftange (Sargassum) um die es hier geht, bei ihrer Zersetzung Schwefelwasserstoff bildet, der wie faule Eier richt. Schönes Dämm- und Füllmaterial."

Schwefelwasserstoff ist ein Fäulnisgas. Es entsteht nur, wenn organisches Material unter Luftabschluss von Mikroorganismen zersetzt wird. Letztere sind auf Wasser angewiesen, das sie in trockenen Algen nicht finden werden.

Übrigens gibt es bereits Dünger zu kaufen, der aus Braunalgen hergestellt wird. Es spricht also wirklich nichts dagegen, die massenhaft auftretende Alge zu nutzen.

Algenwachstum bedeutet doch

CO2 wird gebunden
eigentlich doch eine gute Sache !

21:12 von wie-

Ach ja, Südamerika holzt Regenwälder ab und düngt und produziert fleißig für den Wohlstandskonsum der entwickelten Länder des globalen Nordens, also auch die satten Bundesbürger
.
vermute mal das ist nicht ganz selbstlos
die werden auch ganz schön verdienen daran

re nachfragerin

" Sie meinen "Experten" wie Sie, die einen spontanen Lösungsvorschlag für untauglich erklären, ohne einen einzigen Grund nennen zu können?"

Ich bezweifle, ob "Laie" und "spontan" ausreichende Voraussetzungen zur Problemlösung sind.

Nicht nur bei Algen.

@tagesschau

Ist bekannt um welche Art der Sargassum es sich handelt? Konnte dazu leider nichts finden.

was soll´s

Saurer Regen, Waldsterben
das Ozonloch, CO2 und der Meeresspiegel steigt,
Gletscher schmelzen, der Plastikmull im Meer
jetzt gibt es eben Algen
dem Publikum soll ja nicht langweilig werden

@Sisyphos3

"Am 04. Juli 2019 um 23:02 von Sisyphos3
was soll´s

Saurer Regen, Waldsterben
das Ozonloch, CO2 und der Meeresspiegel steigt,
Gletscher schmelzen, der Plastikmull im Meer
jetzt gibt es eben Algen
dem Publikum soll ja nicht langweilig werden"

Soll das heissen es ist nur Volksbelustigung ohne jede Grundlage oder was soll der Kommentar vermittlen?

21:18 von Hügel

"Keine Ahnung ob es dieses Jahr ähnlich aussieht."

Habe kurz gegoogelt:

//14.05.2019

Algenplage in Mexiko: Traumstrände in Gefahr

Mexiko hat ein riesiges Algenproblem. Tonnenweise werden die braunen Algen momentan an die weißen Strände der mexikanischen Touristenhochburgen gespült. Das Land bangt jetzt um seine Besucherzahlen.//

re nachfragerin

"Übrigens gibt es bereits Dünger zu kaufen, der aus Braunalgen hergestellt wird"

Braunalgendünger wird im Internet angeboten - homöopathische Gebindegrößen zu astronomischen Preisen.

Das scheint nicht der Dünger zu sein, womit der Bauer sein Maisfeld düngt.

@sisyphos3

Beim Vergammeln der Algen wird das CO2 wieder freigesetzt. Um das zu verhindern müsste man sie schon "abfischen" und unter Inkohlungsbedingungen verbuddeln. Aber was sind ein paar Prozent Kohlenstoff von 20 Millionen Tonnen gegen 3/11 von 850 Millionen Tonnen CO2, die allein Deutschland p.A. hinauspieft.

@21:20 von wie-

//Großartige Geschäftsidee
Zu: 21:06 von Juergen

Sie stellen fest: "Algen sind doch ein toller Rohstoff."

Nebenbei: diese Geschäftsidee hat in all den Jahrhunderten seit "Entdeckung" der Sargassosee durch Herrn Columbus noch niemand gehabt.//

Doch. Es wird reichlich geforscht. Ein Beispiel (gilt auch für Braunalgen):

Algen gelten als „Rohstoff der Zukunft“. Sie wachsen viel schneller als Nutzpflanzen an Land und enthalten viele Proteine und einige andere Substanzen, die in verschiedenen Branchen von der Pharma-Industrie bis zu Aquakulturen für die Fischzucht begehrt sind. Leider schwimmen die winzigen, nur aus einer einzigen Zelle bestehenden Mini-Algen relativ dünn verteilt im Wasser. Sie aus natürlichen Gewässern zu holen, rentiert sich daher kaum. In speziellen Bioreaktoren gelingt die Zucht von Algen schon besser. Eine solche Anlage wurde jetzt am Euref-Campus in Berlin-Schöneberg aufgebaut.

@21:38 von wie-

"Blöd allein, dass die Golftange (Sargassum) um die es hier geht, bei ihrer Zersetzung Schwefelwasserstoff bildet, der wie faule Eier richt. Schönes Dämm- und Füllmaterial."
.
Wenn man keine Ahnung von der Materie hat sollte man ab und zu mal den Ball flach halten.
Sie sollten in der sich ändernden Welt neue Resourcen nutzen.
Wenn ich Ihnen jeden Tag Wasser in Ihren Komposthaufen kippe ergibt das eine Jauchegrube.

Wäre gut zu wissen?

Wird jetzt der Atlantik beschattet u. kälter im Sommer? Oder produziert die Verrottung wieder so viel Wärme im Winter das es alles erstickt u. aufwärmt? Es gibt da wohl noch viel Potenzial für wiedermal die Weltretter a' la Trump u. Klimaskeptiker-Leugner oder das andere Extremistenspektrum vom Weltuntergangsszenario-Team? Eines aber ist wohl gewiß? Nichts bleibt so wie es mal war ist gewiß !
Wer das wohl war oder schuld ist ? Der Weihnachtsmann war es nicht das steht fest aber 2 Beine hatte er ist auch gewiß oder logisch denn sonst sehe ich keinen anderen Rufer in der Wüste der dazu überhaupt in der Lage wäre !
Na ja forschen auf u. über die Erde ist wohl nutzvoller als die Forschung in den Sternenlichtjahren woher wohl keine Alternative zu suchen ist. Man könnte ja mal sich auf Notwendiges einigen wäre meine Hoffnung die bisher aber nie erfüllt wurde außer die Visionen der Politik die nur was daherschwafelt um die Leute zu beruhigen bzw. durch Nichtstun u. weiter so zu betrügen.

@ 21:41 von wie-

"Mahlzeit

Zu: 21:20 von schiebaer45

"Die Algen abfischen und wieder verwerten. Da sind viele Nährstoffe enthalten."

Guten Appetit.

Allein: diese Lösung hat noch niemand mit der Golftange (Sargassum) ausprobiert. Weshalb wohl?"
.
.
Weil es noch keiner ausprobiert hat?

Eisenproduktion in Guinea

Ich glaube, es hat etwas mit der Eisenproduktion in Guinea zu tun. Möglich,dass Guinea ein bisschen Eisenerz versehendlich oder bewußt verklappt. Sogar der feinste Staub kann ausreichen, der von den Eisenerz-Transportschiffen gefegt wird und so ins Meer gelangt, wenn es nur oft genug gemacht wird.
Guinea ist meines Wissens der drittgrößte Eisen Produzent, das kann also schon sein, dass dort auch mehr Eisen im Wasser und so im Meer ist.

Nun ist es so, "...dass die Algenproduktion im Meerwasser durch Zugabe von Eisenionen erheblich zunimmt." (https://de.wikipedia.org/wiki/Alge#Algen_in_den_Weltmeeren)

Die Meeresströmung nimmt das Eisen aus Guinea mit nach Mittelamerika. Wenn das wahr ist, was ich hier so erzähle, dann sieht man daran sehr schön, dass wir alle sehr nah sind, gar nicht so fern.

Ob das Ganze nun gut oder schlecht für die Umwelt ist, sollte man jedoch vorher klären, um den Effekt möglicherweise auszunutzen.

@ Sisyphos3

"CO2 wird gebunden
eigentlich doch eine gute Sache !"

Sicherlich - blöderweise wird es da gebunden wo es nicht hinsollte.

Als alter Forellenteichbewirtschafter kann ich Ihnen versichern das die Bindung von CO2 im Gewässer durchaus dem teicheigenem Ökosystem den Gar aus machen kann.
In warmen Sommern mit wenig Wasser (also die letzen Jahre) wachsen tatsächlich nur noch hauptsächlich Algen und die wachsen komisch.

An meinen beiden Tümpeln kann ich tatsächlich etwas machen das die meisten Tiere halt nicht verrecken - allerdings mit einem Riesenaufwand.

Wie Sie sowas mit MEEREN hinbekommen wollen müssen Sie mir mal zeigen - die Lösung übernehm ich dann für meine Teiche...

@ 23:00 von Fischkopp77

"Edit:
Kleine Frage an die Experten hier. Was passiert mit dem gebundenen Co2 bei der Verbrennung zur Energiegewinnung?"
.
Expertenantwort: Es bleibt Klimaneutral.
Können Sie unendlich lange in diesem Kreislauf lassen. Kennen Sie den Massenerhaltungssatz?
.
Expertenfrage: Was passiert mit dem NordStream-Gas wenn Sie damit heizen?

22:55 von dermulla

"Ist bekannt um welche Art der Sargassum es sich handelt? Konnte dazu leider nichts finden."

//Der weltgrößte Algenteppich erstreckt sich auf einer Länge von bis zu 8850 Kilometer zwischen Mittelamerika und Westafrika.
Die Braunalgen der Art Sargassum werden für viele Staaten zum wirtschaftlichen Problem.
Überdüngung und Abholzung in Südamerika könnten die Blüte ausgelöst haben.//

Aus Süddeutsche Zeitung

Darstellung: