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Das war zu erwarten

Das war zu erwarten. Jeder Strafverteidiger hätte wohl seinem Mandanten diesen Rat gegeben, das Geständnis zu widerrufen.

"Aus Ermittlungskreisen hieß

"Aus Ermittlungskreisen hieß es zu dem Widerruf, dieser sei wohl eher taktischer Natur."

Aber mit welchem Zweck? Tagesschau, wäre es hier nicht passend gewesen, darüber aufzuklären, wieso man sowas machen sollte? Es heißt ja sonst immer, dass Geständnisse mildernd wirken würden. Für den Leser nur verwirrend.

16:47, Gerhard Apfelbach

>>Das war zu erwarten. Jeder Strafverteidiger hätte wohl seinem Mandanten diesen Rat gegeben, das Geständnis zu widerrufen.<<

Es wird aber nichts nützen. Denn der Beschuldigte hat offensichtlich detailliert ausgesagt. Mit gutem Grund wird in so einem Fall im Vorfeld nicht viel an die Öffentlichkeit gegeben, was natürlich die Spekulationen ins Kraut schießen lässt. Aber nur so kann man sicherstellen, daß so genanntes Täterwissen ausschließlich der Täter weiß. Wenn der Beschuldigte also in seiner Aussage solches Täterwissen offenbart hat, dann muss er sich schon sehr gut überlegen, woher er das denn wissen kann, wenn er seine Aussage widerruft.

war in früheren Jahren

durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen.
.
was für eine Aussage, geht's auch noch schwammiger ?
wesentlich wäre doch, war es ein Mord aus politischen Gründen oder nicht

re sisyphos3

"war in früheren Jahren

durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen.
.
was für eine Aussage, geht's auch noch schwammiger ?
wesentlich wäre doch, war es ein Mord aus politischen Gründen oder nicht"

Darüber wird das Gericht befinden und nicht die Medien. Sie müssen sich schon mal gedulden.

@ karwandler 17:33

Ihnen kann man nur zustimmen. Das Gericht hat darüber zu befinden und niemand sonst. Hoffentlich kommt die ganze Wahrheit ans Licht und hoffentlich gelingt es den Täter bis ans Ende seines eigenen Lebens ins Gefängnis zu stecken. Egal ob es Stephan E. ist oder jemand anders.

17:06 von fathaland slim

die Polizisten und Ermittler sind doch Profis
die damit rechnen dass Geständnisse gelegentlich widerrufen werden
die werden dem sicherlich Details entlockt haben bei dem Geständnis,
die ein Außenstehender sicherlich so nicht wissen kann

@Tagesschau

"Der 45-jährige Tatverdächtige ist mehrfach vorbestraft und war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen."

Nicht nur in früheren Jahren sondern auch noch in diesem Jahr.

@Weiß-mehr-als Sie

"Allerdings sollen angeblich DNA-Spuren des Mörders am Tatort gefunden sein; so leicht kommt der nicht mehr davon (müsste man zumindest meinen)."

So leicht hoffentlich nicht. Zumal er die Ermittler auch zur Tatwaffe geführt und anderes Täterwissen offenbart hat.

@ um 17:16 von Sisyphos3

"... wesentlich wäre doch, war es ein Mord aus politischen Gründen oder nicht..."
Na wenn Sie das immer noch nicht einschätzen/zugeben können, liegt das mehr an Ihnen und ihrer polit. Einstellung als an den Ermittlungsbehörden.

18:31, Weiß-mehr-als Sie/Superschlau

>>Und ich hab schon gedacht, es kommt der Standardsatz: "Der Täter gilt so lange als unschuldig, so lange er nicht verurteilt ist."<<

Sie haben zwei entscheidende Worte vergessen:

Der Täter gilt juristisch so lange als unschuldig, bis er rechtskräftig verurteilt ist.

So geht der Satz.

18:07, Sisyphos3

>>06 von fathaland slim
die Polizisten und Ermittler sind doch Profis
die damit rechnen dass Geständnisse gelegentlich widerrufen werden
die werden dem sicherlich Details entlockt haben bei dem Geständnis,
die ein Außenstehender sicherlich so nicht wissen kann<<

Ja, davon kann man ausgehen. Das nennt sich "Täterwissen". Wer das nicht hat, kann nicht der Täter sein, und wenn er hundert mal gesteht.

18:16 von Wolfes74

Na wenn Sie das immer noch nicht einschätzen/zugeben können, liegt das mehr an Ihnen und ihrer polit. Einstellung
.
ich trete hier für die konsequente Bestrafung aller Leute ein, die das Gesetz übertreten

@weiß-mehr-als-Sie, 18:31 re @fathaland slim

Ich versteh die Welt nicht mehr; Sie sind einmal meiner Auffassung.

Das ist ja kein Wunder, so klar und unwiderlegbar wie Sie immer argumentieren. Da können sich selbst Foristen wie @fathaland slim nur noch neidlos ihrer Auffassung anschließen. Um so leichter, als er vor Ihrem Post auch schon keiner anderen Auffassung war.

Und ich hab schon gedacht, es kommt der Standardsatz: "Der Täter gilt so lange als unschuldig, so lange er nicht verurteilt ist."

Der Satz wird bestimmt mal wieder kommen, wenn er nötig ist. Nur weil Sie ihn in diesem Thread noch nicht gelesen haben, bedeutet das nämlich nicht, dass er nicht stimmen würde.

Schön!

Ohne Geständnis und Reue geht der Kerl noch länger in den Knast!

Also durchaus nur positiv zu bewerten.

kann und denn die Tagesschau erklären,

warum Herr Ernst nun sein Geständnis widerrufen hat? Ich wäre dankbar für eine Antwort

re sisyphos3

"18:16 von Wolfes74

Na wenn Sie das immer noch nicht einschätzen/zugeben können, liegt das mehr an Ihnen und ihrer polit. Einstellung
.
ich trete hier für die konsequente Bestrafung aller Leute ein, die das Gesetz übertreten"

Das ist aber nicht Thema eines Kommentars, in dem Sie nach politischen Motiven fragen.

Geht hier wieder das Spielchen los: Das, was ich geschrieben habe, war eigentlich anders gemeint?

Beweislast erdrückend

Bei der angeblichen Beweislage (DNA-Spuren) dürften diese taktischen Manöver eigentlich keine große Rolle spielen für zu erwartende 'lebenslang'.

Auch Rechtsterroristen steht die Palette juristischer Mittel zu. Bitter aber damit kommt eine wehrhafte Demokratie klar.

Was viel eher weiter recherchiert werden muss, sind die möglichen Verstrickungen in die nordhessische Naziszene (Combat 18 etc.), die V-Mann-Szene (siehe A. Temme beim Halit Yozkat-Mord), die Frankfurter Polizei-Extremstenzelle oder gar Zusammenhänge zur UNITER- , Prepperszene, Franco A.-Verbinding. Unter den letztgenannten reichen die Verbindungen bekanntlich bis in die AfD-Bundestagsfraktion (Mitarbeiter des MdB Nolte) sowie die AfD-Mitgliedschaft eines der verdächtigten SEK-Beamten.

Wieso spendete Stefan E. einen beachtlichen Betrag an die AfD in Thüringen und nicht in Hessen? Wegen Höcke?

Zurück zum Widerruf. Jetzt steht er noch nicht mal zu seiner 'nationalen' Tat. Wenn das sein Führer wusste...

Gut so,

da muss eben der Staatsschutz jetzt mal (wie beim NSU Terror) wieder im nach herein seine "Arbeit" machen und Beweise liefern.
Eigentlich hätte er dies ja besser vorher erledigt und damit den feigen Mord verhindern sollen. Und den Täter rechtzeitig festnehmen lassen, mit den Beweisen und dem Richter überstellen lassen.
Eigentlich.

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