Ihre Meinung zu: Freihandel mit Mercosur: Industrie euphorisch, Bauern wütend

29. Juni 2019 - 17:14 Uhr

Lange ist für das EU-Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten verhandelt worden. Nun gibt es eine Einigung. Die führt in Deutschland zu Wut oder Begeisterung - je nachdem, wer gefragt wird.

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Kommentare

Finde das Abkommen skandaloes

wieder ein Versuch die Selbststaendigkeit und positive Entwicklung Europas zu sabotieren.

Fehlende Sozialstandards und Umweltstandards bringen vielen Laendern tatsaechlich einen Vorteil auf dem Weltmarkt. Diesen Vorteil koennen wenige nutzen.

Was strebt Europa an? Hoehere Loehne oder mehr Sozialarmut, saubere Umwelt oder Rueckstaende. Solange solche Abkommen geschlossen werden ist das Bekenntnis zu Klima und Umwelt ein reines Lippenbekenntnis.

Die laendlichen Regionen in Europa laufen Gefahr weiter ausgetrocknet zu werden und Arbeitnehmer der Ballungszentren werden unter dem globalen Druck weiter Einbussen hinnehmen muessen.

Ich finde die Reaktion der GRUENEN ausgesprochen richtig!

Umweltschutz

Die Auswirkungen aufs Klima wurden wieder mal ausgeblendet.

Freier Handel

Toll, die Länder dieser Erde rücken weiter zusammen. Nichts ist fairer für die Produzenten und Verbraucher als ein freier Welthandel.

Bauern wütend

wen wundert ?
wenn die Konkurrenz ihre Benachteiligungen verliert
was werden die Bauern in Frankreich erst böse sein

Ich frage mich

warum die Kommission staendig unter Ausschluss der Oeffentlichkeit Abkommen aushandelt.

Nach meinem Verstaendnis hat die Kommission reinen Verwaltungscharakter.

Im besten Fall hat dieses Abkommen Vorschlagscharakter und muss meiner Meinung nach vom Rat the EU, das heist von jedem Mitgliedsstaat abgesegnet werden.

wer im Glashaus sitzt...

mit gravierende Folgen "für den Klimaschutz, die Artenvielfalt im Amazonas-Gebiet und die indigene Bevölkerung", warnte Dröge.

Seit wann interessieren sich Grüne für die indigenene Bevölkerung? Und ist die Zuwanderung anderer Völker in die Amazonas-Region denn keine Bereicherung?

Die Entscheidung sei zudem "ein Schlag ins Gesicht für die Zivilgesellschaft in Brasilien", die sich gegen Repressalien des rechtsradikalen Präsidenten Bolsonaro wehre.

Trotz aller Probleme, hat Brasilien immerhin eine stärker ausgeprägte Debattenkultur als Dröges Deutschland.

@17:27 von leider geil

"Toll, die Länder dieser Erde rücken weiter zusammen. Nichts ist fairer für die Produzenten und Verbraucher als ein freier Welthandel."

Das ist so nicht richtig. Fair ist nur, wenn alle dieselben Produktionsbedingungen vorfinden und denselben Regeln folgen.

Ich weiss nicht, ob Sie wissen, wieviel Sozial, Umwelt und Gesundheitsstandards in der EU eingehalten werden muessen und wie vergleichbar dies zu denselben in Lateinamerika ist. Das Mindesteinkommen in Brasilien betraegt 235 EUR. Ich denke nicht, dass wir dahin zurueckwollen.

Hoffentlich nimmt dieser

Hoffentlich nimmt dieser Vorstoß das gleiche Ende wie TTIP.
Ich jedenfalls werde mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen indem ich keine Produkte aus dieser Zone kaufe und mich an Demos und Petitionen dagegen beteilige.
Warum ausgerechnet die EU als "Vorreiter" beim Klimaschutz nun dafür sorgen will dass noch viel mehr Ozeanriesen über die Weltmeere fahren sollen, um uns mit Monsanto Produkten zu erfreuen, ist mir ein Rätsel und macht mich wütend.

War das nötig?

War dieses Abkommen dringend nötig? Ist es zum Vorteil der deutschen oder europäischen Bevölkerung?
Warum spielten die vorangegangenen Verhandlungen kaum eine Rolle in den Medien?
Würde es der deutschen oder EU Bevölkerung schlechter ohne diesem Abkommen gehen?
Danke liebe Tagesschau, dass Sie die Profiteure benennen!

Ich denke nicht, dass *die* Bauern benachteiligt sind

Natürlich wird es Verlierer geben. Bei jeder Änderung gibt es neben Gewinnern auch Verlierer.
Zuckerrübenanbau wird sicher noch unattraktiver werden, als er mittlerweile ohnehin schon geworden ist. Aber dafür werden ja Flächen frei, für die sich das europäische Klima besser eignet. Es ist ja nicht so, dass in Europa die klimatischen Verhältnisse für die Landwirtschaft schlecht wären. Wir leben eher in einer der favorisierten Gegenden dieser Welt.
Frankreich kann sehr gut Wein, in Deutschland sind wir Meister in Getreide , Gemüse und diversen Futterpflanzen (es gibt ja nicht nur Soja), Spanien und Italien eignen sich wirklich phantastisch für Oliven. Das sind jetzt natürlich nur selektive Beispiele. Wenn wir unsere Stärken ausnutzen, sehe ich überhaupt kein Problem.

Freifahrt für Turbokapitalismus

Urwald spielt schon in Europa eine Nebenrolle.

Und jetzt freie Fahrt für noch mehr Geld. Geld und noch viel mehr Geld.

Essen kann man Geld nicht.

Aber ein paar Deppen werden reich und die Welt darf daran kaputt gehen.

Dass ist der Deal der Autoindustrie

Mit der EU!
Wenn ihr uns schon mit CO2, E-Mobilität und uns Trump mit Zöllen belegt,
Dann müsst ihr fuer neue Märkte sorgen.
Auf Teufel komm heraus.

Alle Vorsätze zu Regenwaldzerstörung, massenhaften Pestizideinsatz, Genmanipulierten Pflanzen , Alles fällt zu Gunsten einiger weniger, der Automobilindustrie

Ich glaubs nicht!!

Irrsin, ohne Abstimmung des Volkes, Ohne dass in Europa weder Franzosen. Deutsche Holländer Spanier gefragt, befragt,
Darüber, über Ihre Zukunft abstimmen dürfen!

Irrsinn pur!

Genmanipuliertes Essen nicht in die Supermarktregale

Das Abkommen muss man in vielfacher Hinsicht kritisch sehen muss. Die neuen Absatzmärkte für Fleisch- und Sojaexporte könnten zur Folge haben, dass die Weide- und Anbauflächen erweitert werden und dafür der Regenwald im Amazonas dran glauben muss. Zudem gehen die Landwirte in der Region sehr großzügig mit Pflanzenschutzmitteln und Gentechnik um, was viele Verbraucher in Europa kritisch sehen. Genmanipuliertes Essen darf unter keinen Umständen in deutsche Supermärkte gelangen. Das muss auf jeden Fall verhindert werden. Schweine und Hühner können auch mit Mehlwürmern statt Soja gefüttert werden.

Freihandel mit Mercosur:Industrie euphorisch,Bauern wütend...

Die europäischen Landwirte werden die Verlierer sein.Unter prekären Bedingungen hergestellte Agrarprodukte aus dem Mercosur werden ihnen Marktanteile abnehemen.Aber nicht nur sie werden verlieren.
Die Umwelt und die Indigenen im Amazonas auch.Dort werden neue Weiden oder Ackerflächen für den Export in die EU gerodet.

Und außerdem hätte in dem Artikel auch mal was dazu stehen können,ob der Vertrag die Einrichtung von privaten Schiedsgerichten vorsieht(wie die meisten Freihandelsverträge).

Zölle und Gerechtigkeit ...

... sind irgendwie ein unauflösbarer Widerspruch. Gut dass Mercosur und EU wechselseitig alle Zölle abrüsten.

Freihandelsabkommen sind

Freihandelsabkommen sind zunächst mal nicht schlecht. Eigentlich völlig neutral. Die Frage ist, was man daraus macht. Und es scheint mir, als hätte man hier Chancen verspielt, denn: Wieso das Abkommen nicht nutzen um Druck im Sinne von Umwelt- und Sozialstandards auszuüben?
Die EU muss ja kein Abkommen machen. Sie könnte durchaus sagen "ja klar, gerne, aber nur, wenn ihr euch an gewisse Regeln haltet". Das ist übrigens etwas, das andere Länder, wie die USA, stets machen. Da allerdings selten im Sinne der dort lebenden Bürger oder gar der Umwelt, eher im Gegenteil. Aber wieso das Spiel nicht mal im positiven Sinne spielen? Oder sind da Politiker wieder so von der Wirtschaft gekau...äh... beeindruckt, dass man ihnen zu liebe gar keine strengen Regeln will? Weil Umweltschutz und co würde natürlich auch irgendwann für die Automobilindstrie und andere Konzerne gelten...
Fragt sich also, wer bei dem Abkommen eigentlich am Steuer saß, wenn man sowas ausklammert.

Diese Regierung hat wirklich NICHTS...

...verstanden!
Wieder einmal wurden die Umwelt
und Umweltstandards zugunsten
der Profitgier der Konzerne geopfert!
Offensichtlich sind die letzten
Wahlergebnisse immer noch nicht
in den Köpfen der deutschen
Politik angekommen!
Aber was interessieren die Politiker
schon Wahlergebnisse, das kann
man ja derzeit auch nach der EU-
Wahl ziemlich gut beobachten...!!

Nicht in unser aller Interesse!

Und erneut nicht nur über den Kopf hinweg, sondern sogar gegen den erklärten Willen aller Bevölkerungen entschieden... Kein Wunder, dass allenthalben Nationalpopulisten wie das Kraut gen Himmel schießen.......

NB. Sobald die Industrie über etwas jubiliert, muss etwas faul daran sein! Das ist im 21. Jahrhundert leider schon ein Naturgesetz...

@Konsenssoße

Ist ihr Beitrag Sarkasmus oder.....?

unsere "liebe" EU

Tja, so ist eben unsere EU, man macht ein Abkommen aus dem fernen Brüssel, welches die ganz Großen 5% unserer Gesellschaft (unsere so genannten "Eliten") glücklich macht, wobei man jedoch diejenigen, welche jeden Tag die eigentliche Arbeit in diesem Land machen, außen vor läßt und natürlich nicht fragt. Die müssen dann halt damit irgendwie klarkommen.
Auch Umweltschutz hat Grenzen, sobald es um Interessen der (Groß)industrie geht. Da halten sich auch die vielgelobten Grünen zurück und nehmen lieber dem gewöhnlichen Autofahrer noch mehr Geld ab.
Und da wundert sich wirklich noch jemand "da oben" über die wachsende Anzahl EU-Skeptiker? Auf sächs'sch: "Ich fasses ne..."
Nachtrag: Bitte möge jetzt niemand mehr aus Europa über abgeholzten Regenwald jammern...

Wunderbar!

Ich lebe in Brasilien und finde es wunderbar, dass es ein Abkommen gibt, wobei ich es inhaltlich noch nicht kenne. Schlecht finde ich, wenn die hohen Umweltstandards der EU für landwirtschaftliche Produkte gelockert würden. Besser wäre es, wenn die hiesigen Betriebe gezwungen würden, ökologischer zu produzieren. Welche Regelungen sind im Abkommen getroffen?
Sicher haben die Grünen Recht mit ihren Befürchtungen. Doch können die Europäer mit einem Abkommen im Rücken wesentlich mehr Einfluss auf die Brasilianer nehmen als wenn sie kein Abkommen haben. Wird hier ökologisch nachlässig produziert, kann man in Europa eine Boykottaktion für solche Produkte starten. Das würde dem Urwald auch mehr nutzen als wenn es kein Abkommen gäbe.

Wenige schwerwiegende Überschneidungen

Wenn wir Bananen zu 50 Cent das Kilo kaufen, wird es wohl wenig Beschwerden geben. Argentinisches Rindfleisch kriegen einheimische Züchter ebenfalls nicht hin. Freilaufende Rinder. Und Kaffee wird ebenfalls billiger. Wer hier protestiert, übersieht den Technologievorsprung der Europäer. Der Transfer sieht so aus: Technologie gegen Preiswerte Lebensmittel. Und Trump ist bei diesem Deal der Verlierer, sein Modell Erpressung, hohe Einfuhrzölle geht nun nicht mehr auf. Herr Juncker hats gewuppt. Bravo.

Vorteile für uns Brasilianer

Wir in Brasilien profitieren von der europäischen Industrie, denn fast alles, was hierzulande von der heimischen Industrie produziert wird, sieht zwar klasse aus, hat aber zumeist minderwertige Qualität. Noch müssen wir den schönen Mist kaufen. Schaut man bei vielen brasilianischen Produkten hinter die schöne Schale, trifft einen in der Regel der Schlag. Möge es sich bald ändern. Ich sehne mich nach guten Produkten, die nicht minderwertig sind. Möge die brasilianische Industrie auch anfangen, qualitativ Besseres zu produzieren. Die EU-Produkte werden sie dazu zwingen. Noch tut es ihr weh und sie klagt über das Abkommen, so wie deutschen Bauern darüber klagen. Dabei liegt hier eine große Chance. Mögen die brasilianischen Industriellen sie nutzen.

Am 29. Juni 2019 um 17:46 von Konsenssoße

<<Seit wann interessieren sich Grüne für die indigenene Bevölkerung?>>

Seit der Parteigründung - zuletzt sind sie 2017 mit dem Antrag zum Schutz der Rechte indigener Völker im Bundestag gescheitert.

<<Und ist die Zuwanderung anderer Völker in die Amazonas-Region denn keine Bereicherung?>>

Haben Sie da jetzt ein idenditäres Witzle gemacht?

Und die sonstigen Fallstricke??

Diese Abkommen mögen für die Industrie bestens sein, meist aber, weil irgendwelche außergerichtlichen Schiedstellen etabliert werden - also die Justiz ausgehebelt und umgangen wird mit irgendwelchen Industrie-Vasallen als Entscheider. Demokratisch und bürgernah ist das keinesfalls! Vor lauter Euphorie vergessen die Journalisten den Hintergrund. Wahrscheinlich gibt es ganz und gar nichts zu jubeln, nur eben der Zeitpunkt ist geschickt wg der Trump-Ausfälle?

Die Grünen sind lustig.

Als die AfD,im April,einen Antrag zu Schwellenländer stellte. Es ging auch um Brasilien. Da war von den heutigen Aussagen nichts zu hören. Gerne die Aussage von Trittin nachlesen. Kein Ton von einem rechtsgerichteten Präsidenten. Da war Entwicklungshilfe noch zur Rettung des Regenwaldes nötig! Jetzt ist das natürlich auch nicht richtig.

@Konsenssoße

Das mit der Debattenkultur in Brasilien finde ich bemerkenswert. Sind Sie ironisch? Wenn man hier anfängt, im Freundeskreis über politische Fragen zu sprechen, dann ist das nur möglich, wenn man sich in einem Echoraum befindet, wo alle die gleiche Meinung haben. Ansonsten gilt es als ausgesprochen unfein, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen. Das war hier in Brasilien fehlt, ist vor allem eine Debattenkultur, die es ermöglicht, Argumente auszutauschen - und das möglichst auf einer emotional neutralen Ebene.

@18:07 von menschenskind001

"Doch können die Europäer mit einem Abkommen im Rücken wesentlich mehr Einfluss auf die Brasilianer nehmen als wenn sie kein Abkommen haben"

Das ist meiner Meinung nach unrichtig. Die Europaeer nehmen jetzt bereits Einfluss, da Brasilien derzeit die EU Standards erfuellen muss um in die EU exportieren zu koennen.

Es gibt keinen Grund GMO Anbau, Glyphosat und Waldrodungen in Brasilien zu forcieren, nur weil der Markt in der EU ploetzlich grosser wird. Wenn man in Brasilien billigere Deutsche Autos haben will, braucht man nur die Einfuhrzoelle zusenken.

Man sollte in Brasilien auch die Mindestloehne anheben anstelle mit Billigprodukten zu glaenzen.

Freihandel

Ich würde als Verbraucher jedes Rind aus Südamerika den abgemagerten und geschundenen Turborindern unser Landwirte vorziehen.
Da würde ich als Landwirt auch protestieren.
Aber Abhilfe gibts auch dort sicherlich wieder vom Steuerzahler.

Dieses Ereignis zeigt einmal mehr...

...welche Art das Verständnis der EU Institutionen in Punkto Menschenrechte, Umweltschutz etc sind.

Für die landwirtschaftlichen Güter, die wir aus Brasilien bekommen werden, wird der Regenwald dort massiv gerodet.

Etwas, was sich in Zukunft doppelt und dreifach rächen wird in form eines weltweiten ökologischen Kollapses.

Anstatt Agrar - Importe aus dem Land zu begünstigen, sollte man sie boykottieren.

Nebenher sollten man an die politischen Verhältnisse in Brasilien erinnern...

Für gewöhnlich wird die TS kaum müde, Bolsonaro als Rechtsradikalen zu titulieren.
Aber geht es um freien Handel, kennt die Begeisterung kaum Grenzen.

Wie ein Fähnchen im Wind...

Der Kapitalismus wird das

Der Kapitalismus wird das Grab des gesammten Lebens. Am schlimmsten sind die Politiker. Sie ziehen grenzen nehmen sich gegenseitig die Sachen weg und begehen die schlimmsten Verbrechen (nicht im eigenen Land) und verkaufen das als Erfolg. Die Wissenschaft bezeichnet Artensterben und Klimakatastrophe als extenzielle Bedrohung für alles Leben und durch grenzen und Politiker will keiner was machen. Um so schneller wir das Überwinden um so besser. Wenn nicht wird es auch beendet, weil es nicht der Sinn des lebens ist andere zu unterdrücken und den Planeten auszunehmen.

@Den Helder "Umweltschutz"

Der Umwelschutz wird bei der Lithium Produktion vollständig ausgeblendet.
Weil es um E-Mobiltät geht scheint das die Grünen nicht zu stören:
Der Abbau von Lithium gefährdet die Wasserversorgung indigener Völker in Südamerika.
https://www.fr.de/wirtschaft/konflikte-wasser-10968084.html

Billiger Zucker aus Brasilien

Zumindest die Bauern, die in Deutschland bisher Zuckerrüben angebaut haben, werden sich etwas anderes überlegen müssen. Brasilien wird die EU künftig mit billigem Zucker überschwemmen.

Billige Lebensmittel aus Übersee und Asien - ich weiß nicht, ob die Europäer sich damit einen Gefallen tun. Mit den Billigimporten wird unsere Landwirtschaft kaputtgemacht. Damit gehen nicht nur die momentan noch lebenden landwirtschftlichen Betriebe kaputt, auch die Kompetenzen, das Wissen um Anbau, Pflege und Ernte werden verloren gehen. Den Ausverkauf der Textilproduktion haben wir hinter uns, den der Rohstoffgewinnung und Verarbeitung auch, Maschinenbau wird gerade "globalisiert" und jetzt die Lebensmittelproduktion -langfristig sehr bedauerlich

Arme Länder

Nun wird mit dem arme Länder in Sud-Amerika ein Freihandelsvertrag abgeschlossen sowie es schon mit Chili und Argentinien gibt. Was wollen wir gerne ein Freihandelsvertrag mit die USA.
Darin sind die Bauern völlig hypokriet. Billigwaren nach Afrika exportieren, das kann schon in Europa.
Und die behauptung das genetisch modifizierte Gewachsen überdrüssig sein, ist wohl nicht am richtigen Platz.
Wir Europa brauch ach modifizierte Gewachsen um das Bedürfnis an Gift in der Agrarindustrie zu verringern. Wir Deutschen laufen schon lange hinter erwünschte methoden hinterher und denken das unsere Welt mit Lebensbedingungen anno 1800 weiter leben können.
Pfui Teufel was ein Weitblick.

Wette läuft...

Die Wette lautet: Mit den gliechen Methoden, die für die Zerstörung angewendet werden, auch eine Problemlösung herbeiführen zu können. Übrigens wette ich seit 40 Jahren dagegen. Und ich steh nicht so schlecht da...

Warum die Aufregung?

Getreide-, Obst-, und Gemüseanbau hat in Deutschland ehe keine Zukunft. Um in Zukunft die Millionen von E-Autos, E-Bikes und E-Rollern aufladen und alle Kohlekraftwerke ab schalten zu können, werden diese Flächen dringend für Solarparks und Windkraftanlagen gebraucht. Wir machen uns doch gerne für die Rettung des Weltklimas von anderen Agrarländern abhängig, zumal diese Produkte dann per Solarbetriebenen Containerschiffen (oder fahren die doch mit Schweröl) zu uns transportiert werden, auf das Bisschen Pflanzengift und die paar Medikamentenrückstände kommt es dann auch nicht mehr an.

<< Die Grünen sind

<< Die Grünen sind lustig.
Als die AfD,im April,einen Antrag zu Schwellenländer stellte. Es ging auch um Brasilien. Da war von den heutigen Aussagen nichts zu hören. Gerne die Aussage von Trittin nachlesen. Kein Ton von einem rechtsgerichteten Präsidenten. Da war Entwicklungshilfe noch zur Rettung des Regenwaldes nötig! Jetzt ist das natürlich auch nicht richtig. >>

Die AfD hatte beantragt, Schwellenländern die Entwicklungshilfe zu streichen. Dem hat Trittin widersprochen. Ich habe mir gerade seine Rede angehört - prima. Um Freihandel ging es da nicht.

"Auch die Grünen sprachen mit

"Auch die Grünen sprachen mit Blick auf das Abkommen von einer "fatalen Entscheidung". … Es führe zu "weiteren Rodungen im Amazonasgebiet". Schon jetzt sei die Abholzung des Regenwaldes unter dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro um mehr als 50 Prozent gestiegen - mit gravierende Folgen "für den Klimaschutz, die Artenvielfalt im Amazonas-Gebiet und die indigene Bevölkerung", warnte Dröge."
#
#
In DE ist das abholzen kein Problem für die Grünen. In Hessen wurde im letzten Jahr 2 % der Fläche für Windkraftanlagen ausgewiesen. Der Großteil ist Waldgebiete und Naturschutzgebiete. Wird halt der Bevölkerung schonend beigebracht und die Medien halten sich mit Berichten darüber sehr zurück.

Zwei Seiten der Medaille

Grundsätzlich sind solche Handelsabkommen von Vorteil, auch wenn sich hierzulande die Landwirte und in Brasilien die Industriellen beklagen. Aber wir müssen wirklich darauf achten, dass die landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die wir einführen, möglichst umweltschonend produziert werden. Das gilt sowohl in bezug auf Antibiotika als auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Und das bedeutet auch, dass der Regenwald nicht der Landwirtschaft geopfert werden darf. Wenn die südamerikanischen Länder hier landwirtschaftliche Erzeugnisse verkaufen wollen, dann müssen wir als Kunden zu mehr Umweltschutz drängen.

Abkommen mit den Südamerikanern,

den Japanern usw.: alles gegen Trump?
Man wirft alle moralischen Gesichtspunkte über den Haufen, Hauptsache es geht gegen Trump`s Abschottungspolitik.
Traurig sowas.
Jetzt fehlen noch China und Russland. Die werden Zugeständnisse fordern, die jedem aufrichtigen Demokraten die Haare zu Berge stehen lassen werden.

Die Bauern sind stink sauer

Komisch, dass sich die Bauern über dieses Abkommen aufregen, aber nicht darüber, dass ihre Überproduktion an z.B. Milch und Hähnchenteilen die Märkte in Afrika kaputt macht.

In einigen afrikanischen Ländern gibt schon keine eigene Milchproduktion mehr, weil Milchpulver aus der EU unschlagbar billig ist.

Gleiches gilt für Hähnchenteile. Der EU-Bürger will in erster Linie die Hähnchenbrust. Der Rest vom Hähnchen ist quasi Abfall, der zu Dumpingpreisen nach Afrika geht.

Also los Herr Joachim Rukwied, rufen Sie ihre Bauern zum großen Protest auf. Keine Dumping Exporte mehr nach Afrika.

Schön wäre nun, wenn sich

Schön wäre nun, wenn sich die Journalisten der ARD darum bemühen könnten, die Einzelheiten dieses Handelsabkommens näher zu erläutern.
Müssen die Lebensmittel aus diesen südamerikanischen Ländern extra gekennzeichnet werden, damit wir uns allerhöchstens freiwillig mit Pflanzenvernichtungsmitteln vergifteten?
Ist denn noch eine Bürgerbefragung in den europäischen Ländern vorgesehen?
Wenn ja, wann?
Wenn nein, warum nicht?
Wann wird darüber im Bundestag abgestimmt und wann im Europäischen Parlament? Es kann ja wohl nicht sein, dass die Politik wieder mal im Geheimen irgendwelche Abkommen beschließt und das schlimme Auswirkungen auf die eigenen Bevölkerungen hat.
Das sollte man als Bürger den abstimmenden Abgeordneten auch selber sagen können!
Wenn diese überhaupt darüber abstimmen dürfen!

Wenn Kosmopoliten plötzlich aufwachen

Die Kosmopoliten begrüßen doch die kosmopolitische Entwicklung und haben die Industrie mit ins Boot geholt, um diese nun auch unter dem Namen Globalisierung durchzutragen.
Tja, das gehört dann mit dazu; Wettbewerbsverzerrungen finden seither auf der ganzen Welt statt und benachteiligen bestimmte Länder und lassen andere zu Gewinnern werden.
Der Traum einer geeinten Welt mit vollumfänglichem Handel und Wohlstand wurde in die Ohren geflüstert.
Den Geist bekommt man nun nicht mehr in die Flasche.
Natürlich werden unsere Landwirte nicht mithalten können; wegen der hohen Auflagen. Da erweist sich die EU wieder als Verwaltungs- u Vorschriftenmonster.
Tja, die Grünen könnten ja Standards senken.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall; also Pleiten für Viele und Gewinne für andere.
Das Auto bekommt man so auch nicht aus der Welt ( lächel) und der Absatz findet in den Ländern statt, die die Klimaziele unterschrieben haben?

Merkt man noch den Nonsens?
Mir sind nationale Entscheidungen lieber.

sehr gut - jedenfalls wenn...

Grundsätzlich sehr gut - wir sollten viel mehr Handel und Austausch fördern (übrigens noch viel mehr mit ärmeren Ländern, aus denen sonst nämlich die Wirtschaftsmigranten fliehen), Protektionismus taugt nicht.

Aber dazu braucht es ein glasklares Abkommen zu Sozial-, Umweltstandards (einschl. Transportwesen) usw. Das allermindeste ist eine sehr klare Kennzeichnung der Ware... aber eigentlich auch mehr als das, denn sonst wird von wenig aufmerksamen Billigkäufern jedes System unterlaufen.

Also: Grundsätzlich ein Grund zur Freude. Jetzt muß aber die seriöse Ausgestaltung folgen, notfalls, indem bei der "Prüfung" nachgebessert wird!

@rainer4528

Sie haben den Unterschied zwischen "Entwicklungshilfe" und einem "Freihandelsabkommen" nicht verstanden.

Das Tröstliche: Wenigstens sind Sie damit in der AfD nicht alleine.
Das Fatale: Ihnen und der AfD mangelt es in eklatanter Weise an elementarem Grundverständnis außenwirtschaftspolitischer Belange und Erfordernisse.

Aber Sie können hier den unausgegorenen und unverhohlen nationalistische Kleinstaaterei propagierenden Antrag Ihrer Partei und die unterschiedlichen Positionen der anderen Parteien dazu noch einmal nachlesen.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw14-de-aufstrebende-...

Exportweltmeister

Wenn wir Autos, Maschinen und andere Produkte nach Südamerika verkaufen wollen, müssen wir auch bereit sein, diesen Ländern was abzukaufen. Ist eigentlich nicht besonders schwer zu verstehen.

Freihandelsabkommen

Mit Chili und Peru haben wir schon an Handelsabkommen. Mit die USA wollen wir einer. Nach Afrika schickrn wir alles billige und machen da die lokale Bauern kaputt. Ich mein ja such, wir sollten auch genetisch modifizierte Produkten auf der Markt bringen. Wir leben nicht mehr im Kriegszeiten oder im 18e Jahrhundert. Wir sollen dies erst
alspositie bewerten. Die Agrarindustrie bekommt sowieso die meisten Subventionen in der EU, und sind nich richt Marktwirtschaftlich sowie die Bauern aus den Niederlanden.
Ich empfinde die kritiek an dieser Entscheidung engstirnig.

DA könnt ihr euch warm anziehen in Deutschland

ich lebe in Südamerika, Brasilien, und weiß, welchen Müll es hier zu kaufen gibt. Die Hühnchen sind voller Hormone und Antibiotika, das Rindfleisch ebenfalls.
Und Getreide, Soja, Mais, Gemüse oder Obst sind hier dermaßen vergiftet mit Pestiziden und Herbiziden, dass man nur essen sollte, was man selbst anbaut, wie wir es tun und viele andere auch.
Der deutsche mündige Steuerzahler freut sich vielleicht über billiges Obst und Gemüse oder billige Hähnchen - wenn ihr wüsstet, was da drin steckt, würdet ihr spucken.
Hier wird die Umwelt zerstört und keiner stört sich daran, die Regierungen werden noch von der EU belohnt.
Hier kann man nicht einmal Fisch essen, da die Flüsse durch Schwermetalle und Abwässer völlig verseucht sind. Aber die EU wird alles kaufen und die Bürger werden sich freuen - mal sehen, wie lange....

@18:09 von r0lt0

"Wenn wir Bananen zu 50 Cent das Kilo kaufen, wird es wohl wenig Beschwerden geben."

Ich weiss nicht wieviel ein brasilianischer Landarbeiter verdient, wenn die Bananen fuer 50 Cent verkauft werden. Was bekannt ist , das ist der niedrige Mindeslohn in Brasilien.

Niedrige Preise verheissen nichts Gutes.

Heimisches Obst kann nicht so guenstig produziert werden, nicht mal mit den Arbeitskraeften aus Polen oder Rumaenien.

Mercosur ...

klingt nach TTIP durch die Hintertür.
Wenn diese Einigung so wie dargestellt durchgepeitscht wird, spielen wohl unsere hart erkämpften Sozial-, Umwelt- und Gesundheitsstandards keine Rolle mehr - wenn wir als EU (europäische Gemeinschaft!) dem nichts entgegenzusetzen haben ...

Überall hat man aber doch immer die Wahl -

Also weiss die EU bereits jetzt, dass sie einen Mega
Bock gegen die europäische Landwirtschaft und NUR
zu Gunsten weniger, Industriemagnaten, der Automobil-
Industrie zum Preis von Regenwaldvernichtung, Lieferung
von Genmanipulierten Lebensmitteln, Missachtung aller
EU Grenzwerte für Pestiziteinsatz, Missachtung aller
seit 20-Jahren erfolglos verhandelter Reglementierungen,
die Liste könnte man so endlos fortsetzen.

Die Gründe für den urplötzlichen Entscheid der EU?
Trumps Weltpolitik, CO2 Emmisionsprobleme der
Automobilindustrie, und die E-Mobilität, welche die
Automobilindustrie gewaltig verschlafen hat,
müssen nun die Dieselkisten nach Südamerika
exportiert werden,
Nun, da hat VW ja jetzt schon einen Besten Vorsprung,
da stehen schon eine halbe Million zurückgekaufter
Fahrzeuge, gleich um die Ecke, in "Nordamerika"
Tolle Aussen-Witschafts-Umwelpolitik
Echt Klasse gemacht, wir dürfen dafür über
Sobentionszahlungen, verpestete Lebensmittel,
KlimaKill zahlen

... ist dem andern sin Nachtigall"

Wir sollten uns nicht täuschen, dergleichen hat es immer gegeben - eine Sparte (die mit weniger wirtschaftlichen Einfluss) schaut kurz und andere klatschen in die Hände.... Da bekommen wir wohl künftig mehr Gen-Soja … aber mit der Massentierhaltung sollte es hier ja eh zu einem Ende kommen. Man muss die Dinge nur richtig angehen … .
Was den Regenwald angeht, die EU könnte und sollte eine gGmbH gründen und Jährlich ein paar Millionen qkm davon kaufen, das wäre sicherer als irgendwelche zweifelhaften Abkommen.

Die Politik der Grünen funktioniert nur national

Welch ein Hohn. Auf dem kosmopolitischen Sektor funktioniert die Politik der Grünen offenbar nicht. Ausgerechnet.
Denn Standards und Vorschriften verzerren den Wettbewerb und legen Teile der Ökonomie lahm. Die Grünen können ihren Ökologismus nicht weltweit anwenden und durchsetzen und bringen den Wohlstand Deutschlands in Gefahr. Die Auswirkungen der geforderten Politik holt die Grünen nun ein:
nicht kompatibel mit kosmopolitischem Handelsdenken.

Wie will man da die Geldverdienenden noch ins Boot holen?
Schwimmen da inzwischen Wählerstimmen bald davon, wenn den Menschen bewusst wird, was Ihre mögliche Wahl für sie selbst zu bedeuten hat?

Für die Grünen ist das aus meiner Sicht brandgefährlich. Der Ökologismus ist ein deutscher Sonderweg und es wird die Welt keine Rücksicht darauf nehmen.
Nationale Entscheidungen werden zum eigenen Nachteil auswachsen.

Wenn eine nationale Ökologie am Weltmarkt nicht mitkommt, dann ist sie zum Untergang verurteilt, oder es bleiben nur die Seeligen.

Einfach

Ehrlich einheitliche gesetzlich bindende Kennzeichnungen
* krebserregende Pflanzenschutzmittel eingesetzt
* aus perverser Tierhaltung
* Amazonas Rodung notwendig
* Zerstörung ausländischer Binnenmärkte durch Dumpingpreise bei überschüssigen exportierten Waren
Usw.
Dann kann der Verbraucher entscheiden. Wenn er trotz allem gezwungen ist die Produkte zu kaufen oder es ihm egal ist , dann ist dem Menschen auch nicht mehr zu helfen. Es ist höchste Zeit nicht nur die Energiewirtschaft zu kritisieren und zu revolutionieren sondern auch die Landwirtschaft. Gesellschaftliche Verwerfungen werden so oder so entstehen .

Wünsche mehr Agrarprodukte aus Südamerika

Freut mich, wenn ich dadurch mehr Südamerika-Produkte auf meinen Mittagstisch habe. Würde auf jeden Fall ein südamerikanisches Steak oder Hähnchen einem deutschen vorziehen. Die haben dort genügend Platz. Dementsprechend sind die Betriebe auch größer. Bedeutet mehr Freiraum für Rinder, Schweine und Hühner. Sind die Tiere glücklich, sind die Menschen glücklich.

warum skandalös oder ?

brüssel hat doch sowieso mit ihren ewigen regelungen die bauern vergrault und viele haben in europa aufgegeben. preise sind si weit unten, das keine agrarindustrie in europa lânger durchhält. alles ist so kontrilliert, das man nicht mehr rinder,hühner,schafe usw mehr haben darf.
tja eigentor europa, denn in südamerika heisst die devise , inverstieren und nicht regelungen.
und habne nicht die bauern von europa die afrikanische landwirtschaft ruiniert mit epressunegn? so wird zeit das ihr es am eigenem leibe spühren werdet und nicht immer andere verurteilen!

@um 19:00 von nehciezreeL

Aber dazu braucht es ein glasklares Abkommen zu Sozial-, Umweltstandards (einschl. Transportwesen) usw.
....
Echt jetzt? Am Deutschen soll die Welt genesen? Das hatten wir schon einmal.
Andere Länder sollten ihre Standards wählen, die sie sich leisten können.
Wenn man dem nicht zustimmen will, darf man da eben nicht Handel treiben.
So einfach.
Oder sollen alle Länder jetzt die Standards der EU übernehmen, die im Übrigen immer weniger Gewicht mit sich bringt?

Müssen wir als deutsche Bürger wieder den Weltmoralisten spielen? Geht es auch etwas bescheidener, bitte?
Diese Sicht vom hohen Ross nervt mich gewaltig.

@17:27 von leider geil

fair wäre es nur, wenn für alle Produzenten die gleichen Rahmenbedingungen in Ansatz kämen.....

UN Umweltbericht

Die Produktion in den Mercosur Staaten ist ein weiteres Beispiel für den wichtigsten Punkt des UN Berichts: Übernutzung und Umnutzung der Ressourcen, hier des Landes. Wenn Regenwald gerodet wird,ist das auch für das Klima schädlich.
Ebenso war im gestrigen Berichte über die Probleme in Westpolen ein aussagekräftiges Foto zu sehen: Maisanbau (wahrscheinlich für Biogas) führt unweigerlich zu Erosion und auch zu Klimaproblemen.
Mit wirklich fortschrittlicher Technologie wie zB Güllenutzung ( Bericht in Die Zeit, 19.6.) lässt sich für unsere Herren Investmentbanker, die das Klima als neue Geldquelle entdeckt haben,halt nicht so viel verdienen!

Man denkt wieder nur an die Großen

Man denkt wieder nur an die Großen (d.h. Industrien)! @ DentDoc Danke, sehe ich auch so. Man sollte Pflanzenschutzmitteleinsatz kennzeichnen (was für Pflanzenschutz wurde verwendet)...

Ist doch schön wenn wir

unsere Zuckerrübenäcker jetzt renaturieren können. Die Regenwälder lässt der brasilianische Präsident so oder so abholzen.

wie kann man das einem Laien erklären....

"EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan stellte zum Ausgleich finanzielle Hilfen für Landwirte in Aussicht. Sollte es zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, könnten bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden, sagte der Ire"....
Also Freihandel zum Wohle von wem?...wenn der Europäer draufzahlt übernimmt der europäische Steuerzahler eine Ausfallbürgschaft in Milliardenhöhe zugunsten der Südamerikanischen Bauern?

Völliger Schwachsinn. Die

Völliger Schwachsinn. Die Politik tritt wieder mal den Mittelstand mit Füßen.

Jedes EU-Freihandelsabkommen ist ein Grund, warum die mauschelnde, undemokratische EU überflüssig ist und weg muss, wenn es einer breiten Masse einigermaßen gut gehen soll

#van Den Helder

Ach wegen ein paar Schiffen und Flugzeugen mehr, welche das Zeug ja befördern müssen, wen stört das schon.
Als Ausgleich haben wir doch Greta und den Friday für Future. Lustige Kinder mit bunten Schildern feiern eine Party.
Man muss sich wirklich fragen, was sich diese Leute denken. Anstatt vor Ort zu produzieren und zu verbrauchen, sollen jetzt Autoteile- womöglich Justin Time- aus Südamerika kommen. Die Abhängigkeit von solchen logistischen Kunststücken, wird völlig ausgeblendet. Wenn irgendeine Grenze in Europa geschlossen wird, gibt es schon Probleme, weil Autositze z.B. aus Ungarn kommen. Jetzt dann aus Brasilien!
Und das Beste kommt dann, wenn die Probleme sichtbar werden, dann hören wir aus dem Mund von mündigen Politikern, es gibt keine einfachen Antworten (denn wir haben alles so kompliziert, da kann man jetzt nichts mehr machen).

Volksbefragung, die einzige Chance diesem

Teufelskreislauf von Lobbyismus, Konzernrinteressen,
willigen, beeinflussbaren Politikentscheidungen
Herr zu werden.
Alles andere ist vollkommen sinnlos.

Das EU Volk muss bei derart weitgreifenden Geschehnissen, welche die EU Bürger Direkt betreffen
eine
Volksbefragung der EU Bürger ansetzen.

Nach Schweizer Vorbild!

Am 29. Juni 2019 um 17:35 von IBELIN

<< Ich frage mich warum die Kommission staendig unter Ausschluss der Oeffentlichkeit Abkommen aushandelt. >>

Meinen Sie wirklich, man könne Verhandlungen über ein solches Abkommen öffentlich führen - jede einzelne Fachsitzung?

<<Nach meinem Verstaendnis hat die Kommission reinen Verwaltungscharakter.>>

Sie ist zuständig für das Führen von Verhandlungen im Namen der EU (s. BREXIT)

Im besten Fall hat dieses Abkommen Vorschlagscharakter>>

Das vorgelegte Abkommen ist ein Vertragsentwurf

<<und muss meiner Meinung nach vom Rat the EU, das heist von jedem Mitgliedsstaat abgesegnet werden.>>

Der Rat ist eine Gremium, in dem alle Mitgliedsstaaten vertreten sind. Eine Entscheidung im Rat ist aber noch keine Entscheidung in den einzelnen Mitgliedsstaaten.

Das Abkommen muss ratifiziert werden, von jedem Vertragspartner nach seinem nationalen Recht. In Europa erfolgt eine Ratifizierung durch das EU-Parlament und die nationalen Parlament

@tagesschlau2012

"In Hessen wurde im letzten Jahr 2 % der Fläche für Windkraftanlagen ausgewiesen. Der Großteil ist Waldgebiete und Naturschutzgebiete."

Der "Flächenverbrauch" einer Windkraftanlage am Boden besteht im Verbrauch der Fläche, die für den Standfuß notwendig ist. Also etwa 25 qm je Windkraftanlage. Das sind höchstens zwei Bäume. Keine andere Form der Energieerzeugung benötigt auch nur annähernd so wenig Fläche je erzeugtem Megawatt Energie.

"Wird halt der Bevölkerung schonend beigebracht"
Die Festlegung der Vorranggebiete erfolgt in sogenannten "Regionalkonferenzen" unter ständiger und reger Beteiligung von Umweltverbänden, Initiativen und lokaler Bevölkerung. Diese Konferenzen werden von den Bezirksverwaltungen organisiert und durchgeführt. 93% der Bevölkerung unterstützen den Ausbau regionaler, erneuerbarer Energien und befürworten die "Teilregionalpläne Energie".

Zeit für die CO2-Steuer

Aggrarprodukte zu verschiffen lohnt sich eigentlich nicht besonders. Vor allem massenweise ist das Blödsinn. Das Handelsabkommen wäre sinnvoll, wenn in Deutschland und der EU der Tier- und Pflanzenschutz auch wirklich umgesetzt würde! Dann könnte der Engpass mit Produkten aus dem Ausland überwunden werden. Aber solange das Tierwohl ein dummer Witz ist und der Pflanzenschutz lediglich die Verseuchung alles anderen bedeutet, so lange muss sich der Bauernverband, der ja auch Gülle am liebsten unbegrenzt ins Grundwasser abfließen lassen würde, mit Kritik am Handelsabkommen zurückhalten. Die Jammerei ist absurd. Gerade die Kleinbauern können durch eine ökologische Landwirtschaft die Produkte verkaufen, die auch Südamerika nicht anbieten kann. Aber dem Bauernverband geht es ja auch nicht um die kleinen Bauern. Da jammern die Massenproduzenten um ihre Pfründe und beklagen die Konkurrenz aus dem Ausland. Mit einer CO2-Steuer auf die Produktion und Förderung wäre einiges abgemildert.

Warum die Aufregung?

um 18:39 fragt Klabautermann 08:
"Warum die Aufregung? Getreide-, Obst-, und Gemüseanbau hat in Deutschland eh keine Zukunft."
Ich kenne jedenfalls für mich die Antwort auf diese Frage: weil man alles andere nicht fressen kann. Momentan stellen wir höchstens ein Drittel der Ernährung selber her. Unterm alten Fritz galt es noch als prekär, wenn ein Volk sich nicht selbst ernähren konnte. Will man sich tatsächlich noch mehr von anderen Weltgegenden abhängig machen? Will man denn völlig erpressbar sein?

@19:03 von Kritikunerwünscht

Falls es wirklich stimmt, was Sie da schreiben (und falls sie tatsächlich dort leben, müssen Sie es ja wissen), dann scheint es mir unverantwortlich zu sein, was gerade geschieht: weniger wg. der europäischen Bauern (die extrem subventioniert werden und am Dauerjammern sind - das kann man kaum ernst nehmen), sondern wg. der Gesundheit der Verbraucher.

@pxslo

Ironie oder reine Unwissenheit?

 19:01 von dilbert_66

So Halbzeit bei der WM.
Natürlich habe ich keine Ahnung. Für mich bedeutet Freihandel,alle Profitieren. Also auch Brasilien. Für mich indirekte Wirtschaftshilfe. Aber da lasse ich mich gerne belehren. Eingangsfrage.Hatten die Grünen etwas gegen den rechtsgerichteten Präsidenten?
Tor für Schweden.

Gifte auf dem Tisch

"In den Mercosur-Staaten gilt der Agrarsektor als ausgesprochen wettbewerbsfähig. Zum einen wird dort in deutlich größerem Maßstab als hierzulande produziert, was Kostenvorteile mit sich bringt. Zudem gehen die Landwirte in der Region sehr großzügig mit Pflanzenschutzmitteln und Gentechnik um, was viele Verbraucher in Europa kritisch sehen."

Wo ist da die Kritik des deutschen Journalisten?
Konkret müßte es heißen,
europäische Verbraucher bekommen Produkte
auf den Tisch und in die Pfanne, die mit Pflanzengiften getränkt und gentechnisch verändert sind!
Niemand will so etwas essen !
Nur EU-Politiker.

„Auch Regenwaldgebiete werden

„Auch Regenwaldgebiete werden in der Region für Agrargebiete gerodet. So gilt beispielsweise Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro als Freund der Agrarindustrie, Umweltschutz hingegen gehört nicht zu seinen Prioritäten“

Der gehört nicht nur nicht zu seinen Prioritäten, er wird - genauso wie alle, die sich für den Erhalt einer Umwelt einsetzen, in der man auch in Zukunft noch vernünftig leben kann - als „Hindernis“ beim Streben nach „Profiten“ gesehen und mit aller Macht bekämpft („Förderung der Abholzung im Regenwald“).

Das sehen die Vertreter unserer heimischen Industrie offenbar genauso: „Während sich die Bauern (...) ärgern, zeigt sich die deutsche Industrie sehr zufrieden: "(...) überaus positive Nachricht in einem ansonsten eher trüben weltwirtschaftlichen Umfeld", sagte der Präsident des DIHK“.

Freier Handel macht nur dann Sinn, wenn gewährleistet ist, dass in Zukunft noch ein Umfeld da ist, in dem er stattfinden kann.

Dazu braucht es GLOBALE Mindeststandards. Und Transparenz.

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