Ihre Meinung zu: Großbritannien: Festivalbesucher hinterlassen Müllberge

22. Juni 2019 - 10:05 Uhr

Festivalbesucher lassen häufiger einfach ihre Zelte zurück. Pro Saison sind das in Großbritannien rund 250.000 Stück. Manche Musikfans denken, dass sie damit Gutes tun, Nachhaltigkeitsinitiativen dementieren. Von Imke Köhler.

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Kommentare

Da liegt einem so manches auf der Zunge...

Vor allem angesichts der parallel laufenden FfF-Demos, wo ganz offensichtlich anders gestrickte Jugendliche unterwegs sind als bei derartigen Festivals.

Es gibt viel zu tun...

„Inzwischen wird laut kritisiert, dass große Supermarktketten und Versandhändler das Campingzubehör zum Spottpreis anbieten. Fürs nächste Festival werden die Utensilien einfach neu gekauft“

Das perfekte Beispiel für die Wegwerfmentalität, auf der unser heutiges Wirtschaftssystem beruht und die uns langsam aber sicher zum Verhängnis wird (was inzwischen immer mehr Menschen dämmert).

„Dann kursiert auch noch der Mythos, dass zurückgelassene Zelte einem guten Zweck dienen. Auch Lucy glaubt das und findet insofern gar nichts dabei, wenn Zelte einfach stehen bleiben. "Wohlfahrtsverbände sammeln die ein und verkaufen die weiter", sagt die 18-Jährige. Ihrer Meinung nach werden die Zelte gesäubert und weiterverkauft“

Ein musterhaftes Beispiel dafür, wie der Wunsch zum Vater des Gedankens wird.
Man kann sich wirklich alles so „zurechtlegen“, wie es einem gerade am besten in den Kram passt.

Um solcher populären „Pseudologik“ beikommen zu können, hilft nur ein Trommelfeuer knallharter Fakten.

Wegwerfgesellschaft

Wer bis zu 200 Euro für ein Festivalticket ausgibt, stört sich wahrscheinlich auch nicht mehr an den Kosten eines "Einwegzeltes".

Immerhin gibt es mit dem Einwegpfand einen finanziellen Anreiz, wenigstens einen Teil des Mülls einzusammeln. Die Festivalwiesen sind wahre Goldgruben.

PS: Gibt es keine Hilfsorganisation, die Zelte benötigt? Bei 70 Millionen Flüchtlingen weltweit müsste der Bedarf doch sehr groß sein.

Die Entsorgungs - und

Die Entsorgungs - und Umweltbelastungskosten müssten sowieso auf alle Produkte aufgeschlagen werden.
Dann könnten wir uns so einiges an Umweltverschmutzung und - zerstörung ersparen.
Man könnte die Summen dafür auch für alle Produkte hochrechnen und den Produzenten später vom Gewinn abziehen.

Man schau auf Grossbritanien,

Man schau auf Grossbritanien, aber bei uns sieht es nach Grossveranstaltungen nicht anders aus. Ob Fussball oder Musikveranstaltungen. We räumt denn den ganzen Müll z. B in Berlin nach der Sylvesterverantstaltung weg und andrerorts.
Meist sind es diejenigen, die dann auf Umweltdemos gehen. Umwelterziehung wäre ein wichtiges Thema in den Schulen und Elternhäuser. Wir haben es noch von unseren Eltern gelernt, das wir unsren Müll mitnehmen, andere schmeißen achtlos ihre Kaffeebecher und Burger Verpackungen, und Dosen von Energiedrinks in die Umwelt. Nach dem Schema andere werden es einsammeln.

Gespaltene Jugend. Die einen

Gespaltene Jugend.
Die einen gehen zu fridays for future, die anderen zu Festivals und lassen ihren Einwegmüll liegen.... Ironie Off
MfG

Auch in DE

In der Stadt wo ich arbeite findet jetzt gerade auch so ein Festival statt-noch bis Sonntag.Schon jetzt sind die Müllberge unübersehbar auf Land und der Straße.
Aber Freitag war hier auch wieder eine Demo gegen Umweltverschmutzung.

Gespaltene Jugend.

Gespaltene Jugend. Nein einmal gehen Sie auf Festivals und dann wieder zu fridays for future, alles easy, alles vor fun.

@Am 22. Juni 2019 um 11:39 von Didib57

Die Müllbeseitigungskosten tragen im Endeffekt immer die Bevölkerung, die den Lärm und den Schmutz aushalten müssen. In Berlin besonders schlimm. Das zahlt jeder Bürger mit seiner Entsorgungsgebühr die Orangenen, die sich auch um die Straßen usw. kümmern. Und ich glaube nicht, dass die Veranstalter alle Lasten ihrer Veranstaltung selber tragen. Da gibt es sicher Nachlässe, weil man ja Kundschaft in die Stadt lockt...XD

11:43 von

11:43 von kleinermuck2012
Gespaltene Jugend. Die einen
Gespaltene Jugend.
Die einen gehen zu fridays for future, die anderen zu Festivals und lassen ihren Einwegmüll liegen.... Ironie Off
MfG

---

Ich empfinde Dankbarkeit, dass es auch die fridays for future-Jugend gibt!

Das ist keine Ironie. Das ist verdammt großes Glück.

Ich verstehe die Veranstalter

da aber auch nicht.
Alle 100m müsste da ein großer Müllcontainer stehen. So wirft jeder seinen Dreck einfach hin.
Zu den Wegwerfzelten: Einfach einen Pfand von 100 Euro pro mitgebrachtes Zelt, kriegt man wieder wenn man das Zelt wieder mitnimmt.
Den Plastikmüllberg produzieren die Konsumenten, für den Import ist die Politik schuld. Zölle, so wie es Trump macht sind richtig und anscheinend das einzige wirksame Mittel gegen den Globalisierungswahn.

Wegwerfgesellschaft

Vielleicht wird diese Zeit rückblickend mal die Wegwerfzeit genannt werden. Die Kinder lernen es von ihren Eltern und die Eltern lernen es von der Wirtschaft.
Geld und Waren müssen im Umlauf sein. Oft müssen sich Ingenieure nur damit beschäftigen Schwachpunkte in ihre Produkte einzubauen, damit sie auch ja nicht allzu lange funktionieren. Sei es die verklebten Akkus in Handys oder die Plastik Halterungen in Waschmaschinen.
Geplante Obsoleszenz - und es ist billiger neu zu kaufen, anstatt zu reparieren.
Und das ist jetzt nur die konsequente Fortentwicklung dieser Entwicklung. Es ist einfacher die Sachen neu zu kaufen, als es einzupacken.
Respekt vor Dingen und Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Mir fällt es ehrlich gesagt schwer vor so einem Verhalten und in der Folge auch vor den Menschen, die es machen, Respekt zu haben.
Und das schlechte Gewissen damit zu beruhigen, dass es eventuell andere Menschen gibt, die damit Gutes tun macht die Sache nicht besser.

11:43 von kleinermuck2012

Ich würde das nicht als Ironie bezeichnen, sondern als Realsatire bezeichnen ^^

Junge Menschen werden durch uns ins System integriert...

Dreimal darf man raten wer es ihnen beigebracht hatte...

Junge Menschen die nach Veränderung schreien, erklären nicht sie seien perfekt..., das ist auch nicht nötig!!!

Es reicht vollkommen, das jemand aus unserer Mitte fest stellt: "Leute, ich glaub so geht das nicht weiter."

Es sind wir, die älteren Generationen die in Supermarkt/Discountketten, in der Wirtschaft, in der Politik und in der Betrachtung/Deutung all dessen die Verantwortung tragen...

Schon recht peinlich, das einige mit dem Finger auf junge Menschen zeigen wollen..., "ihr macht aber viel Müll, ihr seid unglaubwürdig."

Sehr peinlich!!!

Am 22. Juni 2019 um 11:43 von kleinermuck2012

"Gespaltene Jugend.
Die einen gehen zu fridays for future, die anderen zu Festivals und lassen ihren Einwegmüll liegen.... Ironie Off"

Das kann man so nicht trennen, denn oft sind es die gleichen Leute.

typisch selbstgerechte alte Generation

Ich wollte sowieso gerade über dieses Thema bei den Artikeln zu FfF schreiben, da sehe ich diesen extra Artikel dazu.
Die Alten können sich nur immer über die Kinder und Jugendlichen aufregen, weil diese so viel Müll in der (grünen) Natur liegen lassen. Aber selber haben sie es niemals besser gemacht, im Gegenteil, sie arbeiten sogar teilweise seit Jahrzehnten in Firmen, wo Einweg- und Wegwerf-Kunststoffprodukte hergestellt werden! Das Problem an der Wurzel packen, heißt, die Ursache bekämpfen und das eigene falsche Verhalten seit 40...80 Jahren reumütig erkennen. Die von Jugendlichen heute hinterlassenen Müllberge und auch ihr unüberlegtes Reise- und Freizeitverhalten sind nur die Folgen - durch falsche und schlechte Vorgaben ihrer Eltern und Großeltern.

Solange die zumeist fossile Energie zur ...

billigen Herstellung und zum billigen Transport von Waren mit schlechter Qualität weltweit weiterhin einen so geringen Preis hat, wird die Wegwerfgesellschaft auch im 21. Jahrhundert bestehen bleiben!
Und eine Einigung auf höhere Energiepreise weltweit wird es auf absehbare Zeit nicht geben!

Diese Meldung zeigt, dass

Diese Meldung zeigt, dass politische Initiativen, Bildung und individuelles Verantwortungsbewusstsein zusammengehören. Im übrigen: An dem Festivalmüllwahnsinn sind nicht die F4f-Engagierten schuld, sondern unsere Wirtschaft, die diesen Einmal-verwenden-wegwerfen-Unsinn durch Angebote und Anreize schürt. Gegensteuern wäre leicht möglich, wenn es nicht gleich bei manchen die unsinnigen "Verbots"-Schimpfkanonaden nach sich ziehen würde.

@Gespaltene Jugend. 11:43 von kleinermuck2012

Noch. Aber da diese mit den Folgen noch leben müssen,
die sich so verhalten, wird sich das schnell ändern.

Ausserdem fehlt bei den 'Ignoranten' auch einfach das Wissen.
Ich rede hier nicht dem 'persönlichen Klimaverhalten' das Wort,
selbstredend müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.
Aber:
Die Einhaltung einfachster 'Alltags-Regeln' können
die tägliche CO2-Bilanz von 23 kg auf 4kg senken.

Als da wären:
Kürzer duschen mit Wassersparduschkopf,
TV o.ä. ausschalten statt Stand-By,
mit dem Rad zur Arbeit, wo möglich
undundund..

@ 11:37 von nie wieder spd

Meines Erachtens liegt der Hase woanders im Pfeffer. Mit Geld(strafen) lässt sich sicher manche Verbesserung herbeiführen, doch hier ist ein grundlegender Gesinnungswandel nötig, die Einsicht, dass ein derartiges kostspieliges Chaos für nichts und von niemand tolerierbar ist.
Hier könnten z. B. die sog. sozialen Medien einmal eine positive führende Rolle einnehmen und Fotos und kritische Berichte über die Hinterlassenschaften der ja wohl eher jugendlichen Besucher veröffentlichen.

Zeltausrüstung ist zu billig

Die Billig-Ausrüstung ist nicht für Wiederbenutzung konzipiert: Das Material ist nicht robust (d.h. geht evtl. beim Zerlegen und Zusammenpacken kaputt) und die Ausrüstung läßt sich mit verkatertem Kopf und auf unebener Wiese nicht wieder in den platzsparenden Auslieferungszustand verpacken. Hinzu kommt Zeitdruck zwischen Aufwachen / Ausnüchtern und Platz räumen.
Zuhause müßte man das Zeug zügig waschen und reinigen (Regen, Schlamm, & Getränke), neu imprägnieren und bis zum nächsten Festival (irgendwann) sicher lagern.
Spätestens dort merkt man, daß inzwischen doch etwas kaputt ist: Seil gerissen, Löcher in der Plane, Stangen zerbrochen oder fehlen, Erdnägel fehlen - und man kauft sich ein Billigzelt, weil man DIESE Zusatzkosten gar nicht im Budget hatte.

Was den Dosen- und Flaschenmüll angeht: Gibt es in GB eigentlich keine Pfand-Systeme? Bei deutschen Festivals verdienen sich Leute eine Menge Geld damit, den zurückgelassenen Dosenmüll anderer zu sammeln und einzulösen.

11:57 von HappyTogether 11:43

11:57 von HappyTogether
11:43 von kleinermuck2012
Ich würde das nicht als Ironie bezeichnen, sondern als Realsatire bezeichnen ^^

----

Das ist keine Realsatire, das ist das Glück, dass Bildung bei der Hälfte Früchte trägt und die andere Hälfte eher links auf der Gauschen Glockenkurve zu verorten ist.

So ist das eben. Menschen sind unterschiedlich intelligent.

Merkwürdig

Ich wohne in der Nähe eines Sees. Vandalismus und Vermüllung durch Jugendliche, aber auch einige Erwachsene sind im Sommer dort an der Tagesordnung. Abgebrannte Toilettenhäuschen und Berge von Müll in Sichtweite der Müllcontainer. Tolle Menschen. Ich halte es schlicht für Faulheit und Verrohung, wenn nicht gar Dekadenz Europas.

@ StöRschall, um 11:53

re 11:43 von kleinermuck2012

Ich denke, Sie unterstellen dem User jetzt etwas, was er trotz “Ironie Off“ so nicht gemeint hat.

Ironisch, aber eher traurig, wirkt es schon, wie unterschiedlich die Jugend (und bei den Erwachsenen ist es ja nicht anders) tickt.

12:21 von StöRschall

Dann lassen sie es mich anders formulieren:

"Dann kursiert auch noch der Mythos, dass zurückgelassene Zelte einem guten Zweck dienen. Auch Lucy glaubt das und findet insofern gar nichts dabei, wenn Zelte einfach stehen bleiben. "Wohlfahrtsverbände sammeln die ein und verkaufen die weiter", sagt die 18-Jährige. Ihrer Meinung nach werden die Zelte gesäubert und weiterverkauft."

Die formulierte Vorstellung etwas Gutes zu tun ist Angesichts der gezeigten Bilder Realsatire (und Selbstbetrug) und bedarf keiner Übertreibung um es der Lächerlichkeit preiszugeben. :)

@andererseits 12.15

nein, die Wirtschaft ist nicht schuld, sondern die fehlende Erziehung. Kein Hersteller schreibt auf seine Zelte one- way"Da gibt es keine Anreize- außer vielleicht zu viel Taschengeld. Im Übrigen sieht es heute bei Garzweiler schon vormittags aus wie auf einer Müllkippe und im Hambacher Forst immer. Und ich möchte nicht sehen, was nach den Kirchentag so rumliegt

Berichte über Müllberge

Ich kann mich erinnern, daß zu meiner Kindheit in den Nachrichten immer über die Aufräum-Aktionen nach Sylvester oder Großkonzerten berichtet wurde. Das hat nachgelassen; selbst auf den Webseiten der Festival-Organisatoren ist über die Müllberge der vergangenen Jahre kaum was zu finden. Dabei wäre es für diese ein Leichtes, zumindest an ihre registrierten Besucher einen kleinen Artikel mit Vorher-Nachher-Fotos zu schicken.

Insofern ist ein Bericht wie dieser zu begrüßen, inkl. Aufklärung über die Mythen, die die Jugendlichen glauben (Wohlfahrtorganisationen, Pfand usw).

Was nicht erwähnt wurde: Selbst bei einem existierenden Dosenpfand wie in Deutschland nehmen die Automaten keine eingedrückten Dosen und Flaschen an - Dosen, die maximal platzsparend zerdrückt wurden, sind nur noch Altmetall.

@harry_up

Soll das ein Scherz sein?

Diese Festivals sind nicht an Freitagen, man kann also von der Klima-Demo direkt mit dem Billigflieger zum Festival nach Spanien, Großbritannien oder Portugal und weil der Flug so billig war hat man noch Geld für ein Wegwerfzelt.

Freitags Demo statt Schule ist cool, völlig drauf nachm Festival Aufräumen ist doch blöd, man gehört doch zur Mittelschicht und die feiert standesgemäß mit chemischen Drogen und Wegwerfartikeln.

Leider wahr...

Jetzt zu sagen "Ach sieh an, die tolle F4F-Jugend" bringt auch nichts. Im Grunde beschreibt auch dieser Artikel nur eine Facette unserer rücksichtslosen Wegwerfgesellschaft. "Irgendwer" wird sich schon kümmern.
Ich finde es gut, dass es wenigstens ein paar Jugendliche gibt, die sich Gedanken machen. "DIE JUGEND" ist es aber leider nicht. Genauso wenig wie übrigens ALLE Älteren Umweltsäue sind. Diese 'Alt gegen Jung'- Argumentation ist weder zielführend noch richtig.

@ um 12:20 von harry_up

Wenn Sie bei jedem Gesetz auf die Einsicht aller Menschen warten wollten, gäbe es bis heute keine Gesetze.
Die Politik und die Wirtschaft haben die Umweltverschmutzung angezettelt! Nun muss die Politik Gesetze zu Verhinderung der Zerstörung der Umwelt machen und die Wirtschaft muss die Kosten dafür tragen.
Die haben schließlich damit Geld verdient.
Auf die Einsicht zu warten ist Zeitverschwendung.
Und Zeit hat die Welt erst wieder, wenn kein Mensch mehr vorhanden ist.

12:23 von Whatever007

Merkwürdig

Ich wohne in der Nähe eines Sees. Vandalismus und Vermüllung durch Jugendliche, aber auch einige Erwachsene sind im Sommer dort an der Tagesordnung. Abgebrannte Toilettenhäuschen und Berge von Müll in Sichtweite der Müllcontainer. Tolle Menschen. Ich halte es schlicht für Faulheit und Verrohung, wenn nicht gar Dekadenz Europas.
///
*
*
Alles wiederholt sich in der Geschichte, nur nach der Dekadenz des alten Roms versuchen wir jetzt noch einmal Babylon.
*
Keiner glaubte vor 68, das es auch rückwärts geht, mit den Wiederholungen.

Unverantwortlich ist es aber,

Unverantwortlich ist es aber, nicht alle Ressourcen zu nutzen, um auch den weniger Begabten alle Möglichkeiten an Erziehung und Bildung zukommen zu lassen.

Denn durch Erziehung und Bildung kann vieles Ausgeglichen werden, was Menschen nicht von Haus aus mitgegeben wurde.

@ um 12:23 von Whatever007

Tja, wir haben über 2 Millionen Arbeitslose, aber keine Menschen, die für anständige Gehälter solche Seen bewachen.
Ein ähnliches Problem wie der Vandalismus im ÖPNV.
Oder eben die Müllberge bei Festivals.
Doch die Politik weiß nicht, wie sie diese Probleme lösen kann.
Schade ...

11:49 von Treualp1

"Gespaltene Jugend. Nein einmal gehen Sie auf Festivals und dann wieder zu fridays for future, alles easy, alles vor fun."

Ich bin immer wieder überrascht, woher man so sichere Erkenntnisse bekommt.
Möglicherweise haben Sie die Jugend in beiden Fällen fotografiert und festgestellt, dass es präzise dieselben Leute sind, die zu den Freitagdemonstrationen gehen und zu den Festivals.
Wie viele genau waren dieselben? 10? 1 Million?
Jedenfalls muss man da lange knipsen und viele viele Tage die Fotos vergleichen.

Schneller geht es, wenn man es einfach behauptet und hofft, dass keiner den Betrug erkennt.

12:26 von harry_up @

12:26 von harry_up
@ StöRschall, um 11:53
re 11:43 von kleinermuck2012

"Ich denke, Sie unterstellen dem User jetzt etwas, was er trotz “Ironie Off“ so nicht gemeint hat."

Was soll ich dem User denn unterstellt haben?

"Ironisch, aber eher traurig, wirkt es schon, wie unterschiedlich die Jugend (und bei den Erwachsenen ist es ja nicht anders) tickt."

Jetzt reden Sie auch wieder von "ironisch" ..

Von "Ironie" zu sprechen macht in dem Zusammenhang keinen Sinn!

Wie ein Mensch tickt, hat verschiedene Gründe.

Wie schon gesagt, Menschen sind unterschiedlich begabt und unterschiedlich sozialisiert.

Aber auch hier hätte der Staat die Chance regulierend auf so ein Verhalten einzuwirken. Nämlich durch Erziehung und Bildung.

Manchen Persönlichkeiten sind dahingehend natürlich Grenzen gesetzt, aber grundsätzlich ist das regulierbar.

Festival und FFF

Für alle die jetzt wieder verkrampft versuchen eine Verbindung zu FFF herzustellen. Die Schüler die dort demonstrieren sind sich Ihrer Umwelt sehr bewußt, nicht nur das Problem des Klimawandels, auch das von Mikroplastik und der Wegwerfgesellschaft im Allgemeinen. Diese FFF Schüler werden, wenn sie auf ein Festival fahren, mit großer Wahrscheinlichkeit Ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen.

Wenn man die Jugend nicht richtig erziht, kommt so etwas bei rau

Eigentlich wollte ich nichts zum Thema schreiben, weil erst einmal die Schuldfrage geklärt werden muss...

Hier sind durchaus die Veranstalter in der Pflicht, um vernünftige Konzepte "zur Müllvermeidung" zu generieren..

Eine saftige Platz-Kaution wäre eine Maßnahme...

@ um 12:46 von erster Realist

Da haben Sie vollkommen recht!
Seltsamerweise aber wurde Frage danach, wieviele Müllcontainer die Veranstalter dieser Festivals in England auf dem Gelände platziert haben, würde ja offensichtlich noch nicht einmal von der Journalistin gestellt, die diesen Bericht geschrieben hat.
Andererseits könnte man auch die Frage stellen, was diese Veranstaltungsbesucher eigentlich zu Hause gelernt haben, wie mit eigenem Müll umzugehen ist?
Waren deren Eltern auch schon solche Umweltsünder?
Oder woher kommt die Einstellung, das man seinen Müll einfach dort liegen lässt, wo er gerade hinfällt?
Für meine Eltern, die noch vor dem 2.WK geboren wurden, war es absolut selbstverständlich, bei Spaziergängen den eigenen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen, wenn kein Mülleimer in der Nähe war. Meine Klassenkameraden in den 1970er Jahren haben mich ausgelacht, wenn ich es genauso gemacht habe.
Irgendwo müssen doch da mal Fehler in der gesellschaftlichen Entwicklung passiert sein!?
Da ist Politik gefragt!

@erster Realist um 12:46

"Hier sind durchaus die Veranstalter in der Pflicht, um vernünftige Konzepte "zur Müllvermeidung" zu generieren.."

Das ist korrekt, setzt aber alles nicht an der Wurzel des "Übels" an!
Gastronomie und Handel sind in der Pflicht, nicht Produkte aus Einwegplastik und Wergwerfverpackungen von den Herstellern abzunehmen. Die Erziehung muss bei den Produktionsfirmen anfangen. Die Marktwirtschaft ist ja primitiv nach Angebot und Nachfrage ausgerichtet, wenn die Nachfrage vollkommen wegfällt, wird wohl kaum weiterhin Müll produziert werden.

Die Besucher der Festivals

Die Besucher der Festivals dürften im Schnitt deutlich über dem jugendlichen Alter liegen.
Also bitte die Häme gegen Friday for Future stecken lassen.

@ andererseits

"Im übrigen: An dem Festivalmüllwahnsinn sind nicht die F4f-Engagierten schuld, sondern unsere Wirtschaft, die diesen Einmal-verwenden-wegwerfen-Unsinn durch Angebote und Anreize schürt. "

Ich weiss ja nicht, wo sie ihre Produkte so kaufen. Auf meinen gekauften Zelten, Iso-Matten, Grills etc steht weder auf dem Artikel, noch auf der Verpackung...

"Bitte entsorge mich in der Natur / bitte lass mich in der Natur zurück"

Und da diese Botschaft zumindest auf meinen Artikeln so noch nicht zu lesen war, habe ich mein Eigentum auch wieder mit nach Hause genommen und hatte nicht das Gefühl, dass die Wirtschaft für meinen Müll und dessen Entsorgung die Verantwortung trägt.
Aber je nach Längen- und Breitengrad ist man anders sozialisiert / kultiviert und für sein Handeln und Tun womöglich selbst verantwortlich...

Viele junge Leute schlafen in

Viele junge Leute schlafen in billigen Zelten. Diese lassen sie am Ende einfach stehen

Es wird super billig produziert, billig verkauft, dann weggeworfen, um wieder neu zu kaufen.

Genau so ist es erwünscht, Industrie und Wirtschaft wollen Wachstum, und Frau Merkel freut sich über Wachstum!

Die Festivalbesucher haben also alles richtig gemacht.

Irgendjemand wird den Müll schon entsorgen.....

Nach mir die Sintflut.......

Wie ist die Wachstumsprognose für dieses Jahr?

Festivalmüll

Ein Drittel der Menschheit - und wir gehören zu diesem - ist einfach zu reich und geht dementsprechend verächtlich mit den vorhandenen Ressourcen um. m.E. wird sich das erst grundlegend ändern, wenn die weltweiten Habenichtse uns überschwemmen und enteignen. Das wird hart und/aber gerecht.

Selbst Sachen vergessen

Ich kann das gut verstehen, denn mir ist auf einem Festival schon etwas ähnliches passiert. Ich war übernächtigt und alkoholisiert und es hat geschüttet, da habe ich halb unabsichtlich fast meine ganzen Sachen auf der Festivalwiese zurück gelassen. Ein Wunder, dass ich mit dem Motorrad noch bis nach Hause gekommen bin.
Also bitte jetzt nicht so oberlehrerhaft, liebe Foristen.

@enigma256

"Für alle die jetzt wieder verkrampft versuchen eine Verbindung zu FFF herzustellen. Die Schüler die dort demonstrieren sind sich Ihrer Umwelt sehr bewußt, nicht nur das Problem des Klimawandels, auch das von Mikroplastik und der Wegwerfgesellschaft im Allgemeinen. Diese FFF Schüler werden, wenn sie auf ein Festival fahren, mit großer Wahrscheinlichkeit Ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen."

Da gehe ich auch ganz stark von aus. Zumindest bei dem Festival, an dem Weihnachten und Ostern auf einen Tag zusammen fallen.
Bei den anderen Festivals sieht es erfahrungsgemäß etwas anders aus.
Aber bei Festival, Fussballspiel, Karneval, etc muss man zumindest erwähnen, dass der Müll erwartet wird und sich die Veranstalter darauf vorbereiten. So lange der Müll dann auf dem Gelände verbleibt, ist es zwar nicht schön, aber kontrollierbar / entsorgbar.
Schlechter wäre es tatsächlich dann, wenn die Teilnehmer dann ausserhalb vom Veranstaltungsgelände ihren Müll unkontrolliert entsorgen.

@ andererseits

Im übrigen: An dem Festivalmüllwahnsinn sind nicht die F4f-Engagierten schuld, ...

Ich war erst auf einer Fridays for Future Demo und da gab es nachher auf den Straßen gar keinen Müll. Warum sollte man bei einer Demo etwas auf den Boden werfen? Das tut man ja (hoffentlich) auch so nicht.

@ Russendödel

"Ich kann das gut verstehen, denn mir ist auf einem Festival schon etwas ähnliches passiert. Ich war übernächtigt und alkoholisiert und es hat geschüttet, da habe ich halb unabsichtlich fast meine ganzen Sachen auf der Festivalwiese zurück gelassen. Ein Wunder, dass ich mit dem Motorrad noch bis nach Hause gekommen bin.
Also bitte jetzt nicht so oberlehrerhaft, liebe Foristen."

Übernächtigt und alkoholisiert... Das ist wirklich ein Wunder, dass sie zu Hause angekommen sind. Und es ist ebenso ein Wunder, dass keinem anderen Verkehrsteilnehmer was passiert ist.
Daher sollte in diesem Kontext der Müll sogar das kleinere Problem sein.
Grundsätzlich geht es sicher auch nicht um ein paar Bierdosen / Flaschen, die wird sicher jeder schon mal bei einem Konzert / Festival unachtsam weggeworfen haben. Es geht eher um die Einstellung, dass man eine ganze Infrastruktur (Zelt, Pavillion, Klappstuhl) kauft und diese zurück lässt, weil es so schön einfach ist, sich darum nicht kümmern zu müssen.

um 14:14 von Russendödel "da sollten Sie aber mal in sich gehen

>>Selbst Sachen vergessen

Ich kann das gut verstehen, denn mir ist auf einem Festival schon etwas ähnliches passiert. Ich war übernächtigt und alkoholisiert und es hat geschüttet, da habe ich halb unabsichtlich fast meine ganzen Sachen auf der Festivalwiese zurück gelassen. Ein Wunder, dass ich mit dem Motorrad noch bis nach Hause gekommen bin.
Also bitte jetzt nicht so oberlehrerhaft, liebe Foristen.<<

//

Sachen vergessen ist eine Sache, aber anschließend "alkoholisiert zu Fahren" eine ganz andere...

Sorry! Aber dafür habe ich kein Verständnis...

Wegwerf-Mantra

@ morgentau19:
Es wird super billig produziert, billig verkauft, dann weggeworfen, um wieder neu zu kaufen.
Genau so ist es erwünscht, Industrie und Wirtschaft wollen Wachstum, und Frau Merkel freut sich über Wachstum!

Haben Sie schon mal gezeltet?
Mein Freund und ich machen regelmäßig mit Rädern und Zelt Urlaub. Unser Zelt hatte drei Jahre Garantie, ist super strapazierfähig und gut durchdacht. Und es wurde mit einem Reparaturset ausgeliefert.
Wie passt das denn in Ihr Weltbild?

Leute, nicht so naiv....

...das sind meiner Meinung nach die gleichen Jugendlichen. Heute wird gefutured, nächstes WE ist man auf dem Festival und alle vermeintlichen guten Vorsätze sind dahin.

Verantwortung liegt bei mir und nur bei mir

Ich bin selbst Festivalgänger und gehöre zur Zielgruppe und möchte klarstellen: Ich bin ganz allein für meinen Müll verantwortlich. Da kann das Zelt im Supermarkt noch so billig sein. Ich nehme meine Sachen bis auf das letzte Taschentuch mit und finde es bemerkenswert, wie rücksichtslos andere mit Eigentum und Müll umgehen. ABER: Warum erkennt niemand das eigentliche Problem? Die meisten FestivalgängerInnen reisen in Gruppen an, manchmal kennen sie sich gar nicht untereinander. Selbstverständlich ist das das Problem. Niemand fühlt sich so richtig verantwortlich in einer Gruppe. Man klärt nicht, wer welche Büchse getrunken hat. Und dann bleibt alles liegen. Ein klassisches Problem von "Ich war's nicht"

@morgentau19 um 14:11

"Genau so ist es erwünscht, Industrie und Wirtschaft wollen Wachstum"

Ich schließe mich Ihrer Diagnose/Erkenntnis voll umfänglich an. Wachstum, Wachstum ...

Angeblich schließen sich Wohlstand und Bewältigung der Klimakrise nicht aus.
Unumstößlich ist jedoch die These, Wohlstand und gutes glückliches Leben sind untrennbar miteinander verbunden. Genau das zweifle ich jedoch an!

Aber es ist doch Geschäft! Wo bleibt das Wirtschaftswachstum?

So funktioniert doch diese verfluchte Geschichte mit dem "Geschäft" und dem "Wirtschaftswachstum".

Wenn so ein Zelt wirklich gut ist und ab 1000 Euro kostet, macht man das auch wieder sauber. Aber dann macht man ja kein Geschäft mehr und das Wachstum geht verloren.

Egal was da an Müll, Gift, Umweltschaden oder sonstwas passiert. Wachstum. Geld. Geld. Wachstum. Das Mantra einer hirnlos gewordenen Welt.

Verkaufsindustrie

Es steckt ja auch eine Verkaufsindustrie hinter den Zeltprodukten. Verkaufen statt verwerten garantieren das Wirtschaftswachstum, dem Konsumenten wird es ja auch auf diese Weise leicht gemacht. Ist auch hierzulande nicht anders. Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz bleiben im reellen Leben doch irgendwie auf der Strecke.

@ leider geil

"Haben Sie schon mal gezeltet?
Mein Freund und ich machen regelmäßig mit Rädern und Zelt Urlaub. Unser Zelt hatte drei Jahre Garantie, ist super strapazierfähig und gut durchdacht. Und es wurde mit einem Reparaturset ausgeliefert.
Wie passt das denn in Ihr Weltbild?"

Das eine ist ihr Fahrradurlaub. Da geben sie berechtigterweise viel Geld für ihr Zelt aus, weil es den Zweck erfüllen soll, dass es qualitativ hochwertig ist und halten soll.
Diese Voraussetzungen / Ansprüche haben die meisten Festivalbesucher nicht an ihr Zelt. Diese kaufen sich ein Zelt für 29€ und es soll ausschließlich den Zweck erfüllen, dass es 96 Stunden irgendwie hält, weil überhaupt nicht das Bedürfnis besteht, das Zelt nochmal zu nutzen.
Da ist der Unterschied!

Habe einen Bericht vom WOA gesehen. Da brannte es vielerorts bei der Abreise auf der Zeltwiese, weil die Besucher ihren kompletten Müll ins Zelt geworfen, den Reißverschluss geschlossen und dann angesteckt haben. Das ist dann der warme Zeltabbau.

14:28 von Unter_man "Guter Beitrag...

>>Verantwortung liegt bei mir und nur bei mir

Ich bin selbst Festivalgänger und gehöre zur Zielgruppe und möchte klarstellen: Ich bin ganz allein für meinen Müll verantwortlich. Da kann das Zelt im Supermarkt noch so billig sein. Ich nehme meine Sachen bis auf das letzte Taschentuch mit und finde es bemerkenswert, wie rücksichtslos andere mit Eigentum und Müll umgehen. ABER: Warum erkennt niemand das eigentliche Problem? Die meisten FestivalgängerInnen reisen in Gruppen an, manchmal kennen sie sich gar nicht untereinander. Selbstverständlich ist das das Problem. Niemand fühlt sich so richtig verantwortlich in einer Gruppe. Man klärt nicht, wer welche Büchse getrunken hat. Und dann bleibt alles liegen. Ein klassisches Problem von "Ich war's nicht"<<

//

Man sollte auch nicht alle Festlevel-Teilnehmer über einen Kamm scheren...

Ein paar Vorschläge zur Verbesserung wären sicherlich hilfreich...

Einer Kollegin hatte Man den Beutel Müll mal gestohlen, in der Hoffnung auf Wertsachen...

14:29 von WM-Kasparov-Fan

Ich würde das eher nicht am Wohlstand festmachen.
Allerdings glaube ich dass Überfluss und GUTES (nachhaltiges) glückliches Leben nur schwer miteinander in Einklang zu bringen sind.
Biblisch könnte man sagen - „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ – Markus 10,25

@12:32 deutlich

Haben Sie meinen Kommentar ganz gelesen, auch den Anfang? Dann haben Sie deutlich wahrnehmen können, dass es gemeinsamer Anstrengungen von Politik, Bildung und individueller Verantwortung braucht; und natürlich trägt die Wirtschaft mit dem Hype von "Geiz ist geil" und "Hauptsache billig" eine Mitverantwortung. Mit Garzweiler und Kirchentag hat das nichts zu tun, das ist mal wieder der Besuch von Stimmungsmache, sonst nichts.

Wohlstand

unsere Wegwerfgesellschaft stützt unseren Wohlstand. Keiner will von seinem Status runtergehen. Jeder von uns wäre gefordert. Was hier mit Zelten passiert, ist tagtäglich an unserem Konsumverhalten zu sehen. Immer mehr und immer schneller.

andererseits 14.47

ich hab den Kommentar ganz gelesen, wie immer;-) mir gefällt nur nicht, dass Sie gleich wieder die Hersteller verantwortlich machen. Die stellen ihre Zelte zum Zelten her, nicht, um sie in der Landschaft zu Entsorgern. Hat auch was mit Wertschätzung zu tun. Ich hatte als junger Kerl auch ein billiges Zelt, wäre aber nie auf die Idee gekommen, es in der Pampa zu entsorgen. Und die Landschaft zu vermüllen ist nicht nur in England eine Sauerei, sondern auch in Gartzweiler. Bilder gibt's in den Nachrichten. Es gibt auch keinen guten hinterlassenen Müll, da brauchen wir nicht nach GB schauen

@ 14:35 von berelsbub

Da brauchen Sie keine Reportage, selber machen hinfahren! Es ist egal ob Wacken, Balingen, Sweden Rock, Dynamo, Rock am Ring, es ist immer die gleiche Fraktion der U25 (nicht Ü!). Teilweise sind sie verpflichtet einen Müllbeutel für 5EUR Pfand zu kaufen (gibt's beim Entsorgen wieder), aber egal!
Nach dem Festival ins Zelt und am besten noch abfackeln.
.
Weil.......sch..... egal!
Peace, one world, no racism! F... the Establishment!

Zu reich, zu dumm...

Ach so? Ich dachte, unsere Jugendlichen seien so umweltbewusst, weil global? Vielleicht fehlt eine Zeltabbau-App? Wer halbwegs gut erzogen ist, der macht solche Dummheiten nicht. Aber ist halt auch nicht mehr trendy und hip...
Fazit: Zu reich. Zu dumm. Das ist die Zukunft.

@15:56 deutlich

Leider muss ich Ihnen nochmal deutlich widersprechen: Ich habe nicht gleich sondern zum Schluss des Kommentars die Hersteller einbezogen in den Kanon der Verantwortung. Auch Sie wissen, dass es vielen Herstellern im Geschäft um die billigsten Angebote bei vielen Waren allein um den Preis und nicht um die Qualität (und häufig auch nicht um die Herstellungsbrdingungen) geht. Und wenn Sie es bisher nicht wussten, dann empfehle ich Ihnen diverseste kritische Reviews zu lesen.

@artist22

"Die Einhaltung einfachster 'Alltags-Regeln' können
die tägliche CO2-Bilanz von 23 kg auf 4kg senken.

Als da wären:
Kürzer duschen mit Wassersparduschkopf,
TV o.ä. ausschalten statt Stand-By,
mit dem Rad zur Arbeit, wo möglich
undundund
"

Das ist genauso sinnvoll wie eine Aussage man könne auch auf 0 KG senken indem man sich entschließt nicht geboren zu werden.

Sobald man Komfort reduziert, kann man es vergessen- dann machen es nur ein paar Hände voll Idealisten. Selbst 99% der FfF "Aktivisten" sind nicht dazu bereit bei sich selbst anzufangen.

Standby weg spart kaum signifikante Ressourcen ein (meine Geräte verbrauchen in Summe unter 10W). Vor allem bei Geräten die einen hohen Initialverbrauch beim Einschalten haben kann das kontraproduktiv sein.

Energie muss nachhaltig erzeugt werden und Produktionsprozesse müssen nachhaltig gestaltet werden. Nur dann wird die breite Masse was verändern.

Ich schließe mich da ein, ich dusche gerne heiß und lange- und das ändere ich nicht.

Mein Junior..

..hat vor Jahren beim Taubertal-Openair mit aufgebaut und sauber geräumt und von Haarsträubenden Dingen erzählt..Zelte voller Exkremente und Erbrochenem sowie Leergut von 90 Euro..

Aufräumen sollten diejenigen, die sich dafür melden und ein Taschengeld dafür bekommen..die Feiernden waren dann schon über alle Berge..

@Lingus

"Jeder von uns wäre gefordert. Was hier mit Zelten passiert, ist tagtäglich an unserem Konsumverhalten zu sehen. Immer mehr und immer schneller"

Jeder von uns Erdenbewohnern.
Bedrückend ist zu sehen, wie z.B. Chinesen (aktuell ca. 1 Mrd. 405 Millionen Bürger) oder Inder (aktuell 1 Mrd. 378 Millionen Bürger) genau den gleichen Wahnsinn wie wir immer weiter und weiter machen...
Sie sehen nur die Verhältnisse, in denen wir leben. Nicht die Zerstörung, die wir anrichten.

Entschleunigung und Bescheidenheit stoßen bei sogenannten Experten immer auf ein Gegenargument: wir werden (wirtschaftlich) abgehängt.
Meine Frage ist nun, was ist daran so schlimm, abgehängt zu werden?

@enigma256

"Diese FFF Schüler werden, wenn sie auf ein Festival fahren, mit großer Wahrscheinlichkeit Ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen."

Nein, selbst Pfingsten erlebt.

Freitagsdemo ist cool, im normalen Leben was zu verändern ist aber auch uncool. Also nein danke! Man bemängelt Dinge die man selbst so nicht regelmäßig nutzt (z.B. Inlandsflüge oder Flüge generell)- braucht man es dann aber trotzdem mal- ist auch egal.

@WM-Kasparov-Fan

"Das ist korrekt, setzt aber alles nicht an der Wurzel des "Übels" an!
Gastronomie und Handel sind in der Pflicht, nicht Produkte aus Einwegplastik und Wergwerfverpackungen von den Herstellern abzunehmen. Die Erziehung muss bei den Produktionsfirmen anfangen. Die Marktwirtschaft ist ja primitiv nach Angebot und Nachfrage ausgerichtet, wenn die Nachfrage vollkommen wegfällt, wird wohl kaum weiterhin Müll produziert werden."

Das ist genauso falsch, denn Gastronomie und Handel sind genauso wie die Produzenten auf der Angebotsseite: Die Nachfrager sind die Endverbraucher und Konsumenten... Und richtig- wenn die nicht mehr kaufen dann wird auf kurz oder lang nicht mehr produziert...

Ausserdem ist Ihre Aussage widersprüchlich: Sie wollen die Produktionsfirmen "erziehen", aber auf der Nachfrageseite ansetzen?

Wo liegt das Problem?

Jeder Veranstalter verlangt 100€ extra pro Platz. Ist dieser Platz nach Räumung sauber, dann gibt es die 100€ zurück.

Das Personal, dass das prüft, brauch der Veranstalter eh. Er macht doch eh die Reinigung?

Oder nicht? Wer bezahlt die Reinigung? Etwa die Kommune???

Naive Bequemlichkeit

Erschreckend, wie mit dem Werkzeug der Naivität die eigene Bequemlichkeit gerechtfertigt wird, und wie die Jugend in diesem Fall genauso schlimm ist wie die Konzerne. Nach uns die Sintflut. Ich würd diese Zelte schon aus Scham wieder mitnehmen nach Haus, es wäre mir viel zu peinlich, es einfach stehen zu lassen und den Müll würd ich auch wieder mitnehmen. Ich bin ja auch nicht naiv, vielleicht liegt es daran.

@harpdart

"Also bitte die Häme gegen Friday for Future stecken lassen."

Selbst wenn die Zielgruppen nur gering überlappen finde ich FfF scheinheilig. Die dürfen alle gerne Ihre Handys verschrotten und aufs Internet verzichten: DAS hätte den größten Hebel für den täglichen CO2 Fußabdruck.

Ansonsten gilt: Müll gehört in die richtigen Entsorgungsstellen und nicht in die Umwelt. Keine dt. Plastiktüte dürfte aus dem gelben Sack in den Weltmeeren landen.

Als 80-90er Festivalbesucher...

fehlen mir da echt die Worte. Wir sind immer mit einer ganzen Gaeng angerückt und haben ALLES! Wirklich ALLES incl. unserer Kippen und Jointfilter mitgenommen. Sogar einen Platzcheck gemacht vor der Rückreise und unseren Müll in Containern versorgt. Was ist nur aus diesem Nachwuchs geworden. Macht mich sprachlos.

@erster Realist

"Einer Kollegin hatte Man den Beutel Müll mal gestohlen, in der Hoffnung auf Wertsachen..."

Hihi, das Gesicht hätte ich gerne gesehen- leider wurde das Ganze danach vermutlich leider nicht ordnungsgemäß entsorgt...

Gegenprogramm

Schrecklich! Da laesst sich durch Nutzung des Herdentriebs ansetzen: Schon waehrend der Veranstaltung das Thema von der Buehne aus ansprechen. Gemeinsames Aufraeumen anordnen, Muelltrennung, jeder gibt Saecke am Ausgang ab, und zum Schluss noch ein Programm bei sauberem Feld. Wer nicht mitmacht darf gemobbt werden.

seltsamer aufmacher mal wieder

warum beschreibt das 1. deutsche fernsehn nicht die zustände beim rock am ring, oder den pollerwiesen? oder auch mal die zustände im hambacher wäldchen

andererseits 16.20

es ist Ihnen offenkundig unmöglich, andern Meinungen auch nur zum Teil zuzustimmen. Ich bleibe aber dabei: verantwortlich für den achtlos weggeworfenen und hinterlassenen Müll sind die Umweltschweine, nicht die Industrie- ob in England, in Garzweiler oder hier am Baggersee.

@ Neutrale Welt

"Weil.......sch..... egal!
Peace, one world, no racism! F... the Establishment!"

Mit dieser Weissheit bin ich voll bei ihnen. Habe mir das zur Erinnerung sogar auf das Endglied vom kleinen Finger der linken Hand tätowiert, damit ich das nie vergesse...

Nicht nur Jugendliche

tun derlei.
Auf den grossen Kronzerten spielen doch meist Gruppen aus den 80igern mit den altersmäßig passenden Fans. Also 40, 50... + x. Und diese konnten es auch ihren Kindern nicht besser beibringen.

14:26 von leider geil

Wir wurden früher erzogen, auf unsere Sachen aufzupassen. Früher wurden Strümpfe gestopft, Schuhe regelmäßig geputzt usw.
(Meine Schuhe trage ich mind. 7 -10 Jahre)

Wenn wir früher einen Joghurt aßen, war der Becher wirklich leer. Heute ist das Verhalten der Jugend z.T. ganz anders. (Keine Verallgemeinerung!)

Im Gegensatz zu früher wird heute nicht mehr auf Nachhaltigkeit/lange Haltbarkeitsdauer produziert.

Habe ich bspw. bei Küchenmöbel festgestellt.

Heute habe ich ein altes Küchenbüffet, das bestimmt seine 70 Jahre auf dem Buckel hat...

Bitte verstehen sie es recht, ich mache der Jugend kein Vorurf, da zuerst die Erziehung der Eltern prägt, später der Umkreis/Freundeskreis, Medien/Werbung usw.

Heute wird von allen Seiten nur Wirtschaftswachstum ausgerufen.

Kaufen, nutzen, wegwerfen. NEU kaufen!

Und wenn es geht ganz schnell!

oder man hat Jugendlich in Familie und im Bekanntenkreis.

Nein, es ist überhaupt kein Betrug wenn ich sage, es geht um fun, um action, boy meets girl, Gemeinschaftserlebnis, den unendlich naive Glauben irgendwie was gutes zu tun, indem man mit-marschiert wo andere laufen und Musik hört die andere hören, Zelte stehenläßt damit andere sie putzen dürfen.
Zitat meiner Nichte (18):" Ich will mit anderen die Welt retten, das ist doch gut, warum darf ich dafür nicht mit Mammis Auto und Lucy nach Berlin fahren."
Ich habe noch keine oder keinen Jugenliche/n erwischt der mich überzeugen konnte, dass er wirklich weiß um was es geht. Phrasen, Parolen, ein Gefühlsbrei dass mir flau wird. Nachfragen übrigens verboten.
Sehr schade.

Nicht im Ernst?

...Verkäufer solcher Zelte sollten eine
Bescheinigung des Käufers über dessen IQ-Wert verlangen (min. >105), bevor man ein Zelt kaufen kann.

---

Wie "blöd" und Mega faul doch so viele junge Leute von heute sind.
Einfach unglaublich.

Nach der Devise:
Nach mir die Sinnflut.

Danke an die Generation Handy.
Die Funkstrahlen solcher Geräte haben anscheinend doch einen negativen Effekt auf den menschlichen Körper.
Die graue Masse scheint zu schrumpfen.

---

Warum verlangen die Veranstalter denn nicht eine Art Pfandgebühr für alle die zu so einer Veranstaltung gehen?
Egal ob nun mit oder ohne Zelt.
Jeder sollte 50,00 € zahlen müssen bevor die auf Gelände kommen.

Und wenn die wieder abreisen und nachweisen können, daß sie alles und ich meine alles (auch den Müll) wieder schön eingesammelt haben, gibt es die Kohle zurück.

Aber das würde ja die jungen Leute nicht zahlen können oder die kommen dann nicht zum Konzert.

Wetten das ist dann die Ausrede?

@ ex_Bayerndödel

Können Sie diese Behauptung beweisen?
Ich gehe davon aus, dass es nicht die gleichen Personen sind.

Meine Frage von um 16:24

"Was ist daran so schlimm, abgehängt zu werden?"
- korrespondiert wunderbar mit meiner Weltanschauung. Denn es geht mir nur wirklich gut, wenn es auch allen meinen Mitmenschen mindestens genau so gut geht. Und Breitensport lag mir schon immer mehr am Herzen als Spitzensport. Jeder Schüler sollte (als Pflichtfach, z.B. Ersatz für Deutsch, Mathe, Geschichte, Kunst, Sport ...) das Schachspiel gelehrt bekommen, Lehrer/Beamte sollten ihren Job ausschließlich ehrenamtlich durchführen. Außerdem bin ich nicht der Meinung, der Bessere sollte gewinnen, sondern der Schwächere.

Recycling

Ich nehme meine Plastikverpackungen regelmäßig aus dem Urlaub mit nach Hause und führe ihn dort dem Recycling oder dem Restmüll zu (für den ich sowieso zahle;ausserdem wird bekanntermaßen Weichplastikmüll von den Britischen Inseln nach D zur Verbrennung exportiert).
Wie mir Experten aus der Müllverbrennung versichern,ist das nicht-recyclebare Plastik wegen der hohen Nassfraktion im Müll zur Verbrennung notwendig, sonst muss mit Öl zugeheizt werden.

@11:53 von StöRschall - Ihr letzter Satz...

...Ich empfinde Dankbarkeit, dass es auch die fridays for future-Jugend gibt!
Das ist keine Ironie. Das ist verdammt großes Glück.

Danke dafür!

---

Is' ja mal wieder typisch von so manchen Kommentatoren hier.
Man muß die fff-Bewegung ja unbedingt mit diesem Beitrag in Verbindung bringen
und sich lustig über diese Jugendlichen machen.

Es ist ja auch so bei anderen Themen.
Wenn der Staat z.B. die Gelder für "das Volk" fehlt, sind natürlich die Flüchtlinge daran schuld.

Und wenn "dumme" junge Menschen ihren Müll nicht wegräumen können,
ist eben die fff-Bewegung mit im Boot.

Immer nach Schema F.
Hauptsache man gibt seinen Müll hier weiter.

Es gibt Tage, da könnte ich nur ko...!

Festrivalgelände überwachen. Wer sich nicht benimmt oder Müll zurück lässt darf (muss) beim Aufräumen helfen. 500€ Kaution für das Übernachten im Zelt. Bei Zurücklassen von Müll sind die futsch. Solch Asoziale werden es sich überlegen.

Warum kein Eintrittspfand?

Warum nimmt man kein Eintrittspfand, z.B. 50 Euro auf Festivals? Man bekommt das Geld wieder, wenn man sein Müll wieder mitnimmt.

Wir alle können beitragen, etwas zu ändern:

- Festivalbesucher können Ihren Kram mitnehmen (und sich vorher Gedanken machen, wie man ein Zelt abbaut! Ist ja keine Hexerei.)
- Festivalorganisatoren können Pfänder für Zelte und anderes Zeug nehmen (oh ja!), Mülleimer bereitstellen... und vor allem informieren & motivieren (z.B. einfach auf der Website).
- Musiker können sich positionieren = informieren & motivieren - mal zwischendurch mitteilen, wie sie das finden... oder sogar mal 1-2 Minuten Bilder einblenden von den Wiesen nach dem Festival, verbunden mit der Bitte, daß diesmal zu ändern
- die Wirtschaft kann ein Pfand auf Zelte usw. erheben, informieren usw.
- Politiker können Regelungen einführen (z.B. zu Pfändern auf Festivalwiesen, v.a. aber zum Einpreisen von Umwelt- und Recyclingkosten!!! und generell viel höheres Zwangs(!)-Pfand auf alle Getränkeverpackungen!)
- Unbeteiligte Bürger können demonstrieren, informieren, wählen... oder sogar nach einem Festival Hilfe beim Abbau anbieten (!), falls es wirklich daran scheitert

Wegwerfzelte

So viel zum Thema „ safe our planet!
Veränderung fängt im kleinen bei sich an!

Die Jugend ist furchtbar

Sie würde sich besser ein Beispiel an uns Alten nehmen.

Es waren schließlich wir, die die Welt so weit gebracht haben.

Kann man die Jugend nicht einfach abschaffen?

@harry_up

Sie täuschen sich. Horrende Geldbußen ziehen schneller als ein erhoffter Sinneswandel. Beispiel Schweiz: Parken Sie einmal falsch oder werden Sie nur einmal geblitzt und abkassiert, dann setzt der Sinneswandel sofort ein - Sie werden sich sofort an die bestehenden Gesetze halten und zwar nur wegen horrender Geldbußen. Nur so geht es. Das Hoffen auf eine intelligente, mündige und vernünftige Gesellschaft ist was für Romantiker.

@enigma256

"Diese FFF Schüler werden, wenn sie auf ein Festival fahren, mit großer Wahrscheinlichkeit Ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen."

Da sie dies (den Müll mit nach Hause nehmen) noch nicht einmal auf der FFF Demo in meiner Stadt geschafft haben, wage ich dies zu bezweifeln, denn da flog aus dem Demozug rechts und links der Müll auf die Straße, ich war live dabei. Sicher nicht von allen, aber er flog.

@nie wieder spd: 12:36 - etwas mehr Selbstverantwortung, bitte

Die Politik und die Wirtschaft haben die Umweltverschmutzung angezettelt!/cite>

Die Bösen sind immer die anderen!

Schwarz-Weiß-Gegenüberstellungen sind ja bequem... aber tatsächlich sind es Bürger wie Sie und ich, die "die" Umweltverschmutzung verursachen. Bürger, die Produkte kaufen, ohne zu fragen. Bürger, die kaufen und wegschmeißen. Bürger, die weggucken, wenn rechts und links gekauft und weggeschmissen wird. Bürger, die Parteien wählen, die weggucken, und sich dann aufs Sofa setzen. Engagierte Bürger, die selbst in "die" Wirtschaft oder "die" Politik gingen, aber dort nicht alles perfekt machen.

So unbequem das ist - es gibt nicht "die" anderen, die das alles verbockt haben (z.B. der Kioskbetreiber, der Einwegflaschen verkauft?), oder "die" Guten. Ich z.B. produziere zwar sehr wenig Müll, den entsorge ich regulär, und ein Auto gibt's nicht... aber auch ich kann mich an der eigenen Nase packen und noch Dinge verändern.

Etwas mehr Selbstverantwortung, bi

Ich wäre nie auf die Idee gekommen...

... ein Zelt zurückzulassen.

Was es nicht alles gibt.

@ um 12:15 von andererseits

"Diese Meldung zeigt, dass politische Initiativen, Bildung und individuelles Verantwortungsbewusstsein zusammengehören. Im übrigen: An dem Festivalmüllwahnsinn sind nicht die F4f-Engagierten schuld, sondern unsere Wirtschaft, die diesen Einmal-verwenden-wegwerfen-Unsinn durch Angebote und Anreize schürt. Gegensteuern wäre leicht möglich, wenn es nicht gleich bei manchen die unsinnigen "Verbots"-Schimpfkanonaden nach sich ziehen würde."
.
So ganz verstehe ich Ihren Post nicht. Meinen Sie, dass die FfF-Kids mit dieser Vermüllung richtig handeln, weil unsere Wirtschaft solche Wegwerfprodukte anbietet?

Auf dem Irrweg

"Wir" Deutsche sind komplett auf dem Irrweg. Es gibt bis heute keine Gesetze gegen Plastikvermüllung und keine Plastiksteuer! ABER Hauptsache schnell Kohleausstieg und mehr Windräder, es ist nicht die Kohle, die unsere Meere und Böden verseuchen.

@Das ist genauso sinnvoll ... 16:20 von skywalker

zu @@mir
Selten so einen Schmarrn-Kommentar gelesen habe.
Das sind/waren Hinweise eines Experten in den klassischen Zeitungsmedien heute.

Ihr Kommentar ist nicht entfernt von einer Nullaussage wie:
wenn man das Atmen einstellt, gibt es auch keine Klimaprobleme mehr.
Nein, nicht für Sie.

Und ohne eine gewisse 'Komforteinschränkung' wird es nicht gehen.
Das ist auch inzwischen Allgemeinplatz.

Und das wissen die, die da demonstrieren,
sehr genau.
Denn die wollen noch eine lebbare Umwelt in ~30-40 Jahren haben.
Nur was Aktuelles dazu:
https://www.bbc.com/news/science-environment-48678196

Hinweis: Wenn man es nicht liest, sind die Probleme nicht weg ;)

@ um 16:20 von andererseits

"@15:56 deutlich
Leider muss ich Ihnen nochmal deutlich widersprechen: Ich habe nicht gleich sondern zum Schluss des Kommentars die Hersteller einbezogen in den Kanon der Verantwortung. Auch Sie wissen, dass es vielen Herstellern im Geschäft um die billigsten Angebote bei vielen Waren allein um den Preis und nicht um die Qualität (und häufig auch nicht um die Herstellungsbrdingungen) geht. ..."
.
Wollen Sie damit sagen, dass die in dem Artikel angeprangerte, von jungen Leuten vorgenommene Vermüllung gerechtfertigt ist, weil der Preis niedrig und die Qualität schlecht ist?

@Fuzius Kon...de...

Junge Menschen werden durch uns ins System integriert... Dreimal darf man raten wer es ihnen beigebracht hatte..." Am 22. Juni 2019 um 12:04 von Fuzius Kon...de...

Na dann: So gesehen ist niemand schuld, weil wir alle indoktriniert wurden.

*

Ich kann solche Argumentation nicht nachvollziehen.

Die Junge Generation als Opfer, ohne eigenen Willen und ohne eigene Gedanken?

Nein, halt! War da Freitags nicht etwas?
Da wird die Jugend gelobt.

Also was denn nun? Ist die Jugend von Samstag bis Donnerstag indoktriniert und Freitags denkt sie mit?

Das wäre super, denn dann bräuchte man die Festivals nur noch Freitags abhalten und alles wäre okay.
Oder sie sollten zumindest immer an einem Freitag enden.

Oder die Jugend ist auch durch Indoktrination zu den Klima-Demos gekommen?

Müll versus Populismus

Was mich wundert, warum die TS nach GB guckt.
Ich sehe jeden Freitag Müllberge, die die Schüler hinterlassen.
Mich würde interessieren, wie es Freitag abend in Aachen aussah.
Warum macht die TS da keine Bilder?

@ andererseits

„Leider muss ich Ihnen nochmal deutlich widersprechen: Ich habe nicht gleich sondern zum Schluss des Kommentars die Hersteller einbezogen in den Kanon der Verantwortung. Auch Sie wissen, dass es vielen Herstellern im Geschäft um die billigsten Angebote bei vielen Waren allein um den Preis und nicht um die Qualität (und häufig auch nicht um die Herstellungsbrdingungen) geht.“

Ein geistiger Offenbarungseid zum Nachteil jeder Vernunft und der Umwelt

Nunja,

auf Festivals vergessen viele Jugendliche und junge Erwachsene offensichtlich gerne die Kinderstube.
Nix Neues.

Vor Jahren war ich mit einigen Bekannten auf dem Festival "Rock am Ring". Alles war zunächst wunderbar, Stimmung und sogar das Wetter waren gut. Aber: Als wir abends von den Konzerten zurück zum Zelt (kein Einwegszelt) kamen mussten wir leider feststellen, dass andere Besucher unser Zelt als WC missbraucht hatten...
Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber es stank gewaltig.

Unterm Strich benehmen sich nicht erst seit heute diverse Festivalbesucher so, als lebten sie dort für kurze Zeit auf einem anderen Stern, mit allen Konsequenzen.

Übrigens: Die F4F-Teilnehmer nun damit irgendwie in Zusammenhang zu bringen, das halte ich schon für ziemlich daneben, zumal sie meist auch zu jung für mehrtägige Festivals sein dürften.

17:59 von Tada

"Ich wäre nie auf die Idee gekommen ein Zelt zurückzulassen."

Damals gab es wahrscheinlich auch noch keine billigen Einmalwegwerfzelte.

Der Preis hat nicht immer mit der Qualität zu tun

Ich habe und hatte etliche günstige Sachen, die länger halten / gehalten haben, als teure.

Wenn ich günstigste Socken kaufe, dann werfe ich sie auch nicht nach 1x tragen weg.
Wer tut denn sowas?
Die Leute hatten keine Lust die Zelte zu tragen - steht doch im Text. Vermutlich sind es solche Typen, die zum Joggen oder ins Fitnessstudio erstmal 1 Stunde mit dem Auto fahren.

wirklich erschreckende Bilder

Mein erster Gedanke : da ist die Fridays for Future Bewegung offensichtlich noch nicht angekommen!
Um so besser, dass es sie gibt und dass sie so aktiv sind.
Früher war ich regelmässig auf Festivals, meine Kinder sind jetzt auch oft dort und bringen alles wieder mit. So wie wir damals auch.
Es ist gut, zu sehen, wie viele junge Menschen sich des Problems bewusst sind. Ich hoffe, Fridays for Future wird auch in England ankommen.

@ Muslim

"Warum nimmt man kein Eintrittspfand, z.B. 50 Euro auf Festivals? Man bekommt das Geld wieder, wenn man sein Müll wieder mitnimmt."

Waren Sie schon mal auf einem Festival? Kein Konzert sondern ein "richtiges" mehrtägiges Festival?
Ihr Vorschlag ist organisatorisch einfach nicht zu stemmen selbst wenn die noch 2000 Platzwarte einstellen würden.
Festivalkarten bewegen sich so um die 200 Euro aufwärts, da sind pro Nase einige Euro Aufräum- und Entsorgungskosten eh drin. Blöderweise zahlen alle Besucher diese Zusatzkosten mit, auch die welche das Gelände penibel sauber hinterlassen.

Na toll

Ist schon klasse, dass hier einige ganz genau Bescheid wissen. Klingt fast nach Stasi, wenn einige genau wissen, dass die, die auf Demos gehen es sind, die ihren Müll auf Festivals liegen lassen. Ne, diese Verallgemeinerung geht gar nicht. Übrigens, der Artikel behandelt England. Hier gibt es seit Jahren Müllpfand auf Festivals, und eine ganze Menge Leute, die auch ohne Müllpfand alles wieder mitnehmen... aber meckern und diffamieren ist natürlich toll. Gehe selbst auf die 60 zu, habe aber seit 45 Jahren da keine Verschlechterung gesehen...!

@Vorausschauender

"Damals gab es wahrscheinlich auch noch keine billigen Einmalwegwerfzelte"Am 22. Juni 2019 um 18:31 von Vorausschauender

Selbst die günstigsten Zelte heute sind keine "Einmalwegwerfzelte".

Wenn ich schon im Artikel lese "Angel will es nicht tragen müssen. Es sei zu schwierig, es abzubauen."

Klar: wenn man noch nie ein Zelt abgebaut hatte, dann kann der Abbau schwierig sein. Aber schon beim 2. Mal wäre es leichter.

Früher waren alle Menschen Nomaden und bauten dauernd irgendwelche Zelte auf und ab. Eigentich sollten bei allen Menschen die kognitiven Fähigkeiten dazu vorhanden sein.

Anscheinend doch nicht.

@Skywalker um 16:32

"widersprüchlich: Sie wollen die Produktionsfirmen "erziehen", aber auf der Nachfrageseite ansetzen?"

Einer muss anfangen! Am besten Produzenten UND die Verbraucher als Nachfrager gleichzeitig. Warum erziehen sich alle die Personengruppen nicht wechselseitig?

Zelte mieten

»Natürlich könnte man Zelte vor Ort mieten - aber das ist vielen Besuchern zu teuer. «

Wenn es Zelte spottbillig zu kaufen gibt, muss es auch ein Geschäftsmodell geben, diese noch billiger zu vermieten!!!

Und zwar direkt am Festivalgelände. Kein langes rumschleppen, mann muss es zurückbringen, um sein Pfand wiederzubekommen und zahlt eine Leihgebühr, die günstiger ist als das billigste Zelt im Supermarkt.

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