Ihre Meinung zu: "Fridays for Future": Internationaler Klimastreik in Aachen

21. Juni 2019 - 14:05 Uhr

Klimaschutz hört nicht an Ländergrenzen auf, sagt "Fridays for Future". Zum ersten internationalen Klimastreik in Aachen werden Teilnehmer aus 16 Nationen erwartet. Tausende Schüler versammelten sich.

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Kommentare

Logisch

""Fridays for Future" wird international"

Unser zukünftiges globales Klima ist ja auch ein internationales Thema.

Respekt

Den Wert solcher Streiks werden wir im Sommer erkennen, wenn man sehen wird, wie viele der jungen Klimaschützer freitags auf der Straße sein werden, statt mit den Eltern im Düsenclipper in den Urlaub abgeflogen zu sein.
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Wer auf seinen Urlaub, sein jährlich erneuertes Smartphone und seinen täglichen To-go-Kaffe verzichtet, um in seiner Freizeit zu demonstrieren, der hat meine Anerkennung. Der Rest sollte dringend zurück in die Schule, denn dann besteht deutlicher Nachholbedarf zum Thema "Was kann ich selber tun, um das Klima zu schützen?".
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Davon abgehen ist das Verhalten der Politiker natürlich ein weiterer Grund dafür, bei der nächsten Wahl endlich mal die Rechnung auszustellen. Aber das müssen wir Erwachsenen machen.

@ 14:30 von Digitaler Fußabdruck

"Wer auf seinen Urlaub, sein jährlich erneuertes Smartphone und seinen täglichen To-go-Kaffe verzichtet, um in seiner Freizeit zu demonstrieren, der hat meine Anerkennung."
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Wo sind den Ferien in Europa oder D?
Berlin und Brandenburg.
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Warten Sie ab, bis die Ferien angefangen haben.
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Wie viele Friday´s hab ich Ostern vor dem Landtag gesehen? Ich glaube es waren so 30-40......

In meiner Stadt waren grosse Demos

während der Ferien und viele Schüler opfern ihre Freizeit für die Organisation, holen am Wochenende den versäumten Stoff nach und sind bewusster in ihrem Konsum und informierter als so mancher der Erwachsenen hier, die mit Unterstellungen um sich werfen, wie immer wieder zu lesen ist.

Und warum bitte sollen die Schüler keine Smartphones mehr benutzen oder nicht mehr in Urlaub fahren oder keinen Kaffee mehr trinken ??? Was hat das bitte mit ihren völlig berechtigten Forderungen an die Politik zu tun ? Gar nichts (ich verrate die Antwort gleich mal der Einfachheit halber) .

Ich verlange auch nicht, dass alle, die sich über unsere angeblich zu bunte Gesellschaft aufregen, nur noch Eisbein mit Kraut essen oder dass die , die sich über Dieselfahrverbote aufregen, im Zelt an der Kreuzung schlafen, weil sie ja so auf Abgase stehen ......

Die Jugend hat hier völlig recht und nimmt viel auf sich , um die Politik und die Gesamtgesellschaft aufzurütteln. Ich kann da nur sagen : weiter so !!

Weiter so

ich bewundere diese jungen menschen und wünschte mir, meine generation und die meiner eltern hätten schon dieses bewusstsein gehabt, dann wären wir wahrscheinlich schon ein paar schritte weiter. wir haben ja ehrlich gesagt auch gar nicht über diese problematik nachgedacht. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alle teilnehmer nur demonstrieren um schulfrei zu haben, hätte man statt für klimaschutz z.b. für das zwangseinweisen von dauernörgelnden rentnern zur freitäglichen demonstration aufgerufen wäre bestimmt kein schüler auf die straße gegangen. ich sehe jedenfalls in meinem bekannten- und familienkreis immer mehr autolose junge menschen, leute die mit mehrwegbecher und brötchenbeutel zum bäcker gehen und die nicht die abgepackte billigwurst kaufen. das ist ein guter anfang...

na ja

sicherlich wird dann ab sofort auch ein Fach FfF an den Schulen eingefuehrt...
...
die uebrigen Faecher Mathematik, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie koennen dann nach eigenem Gutduenken gestrichen werden...
...
es gab mal die 68-iger Generation...
...
die Zukunft wird dann von FfF-igern bestimmt...
ohne Plastik-Kaffee-Becher,
ohne SUV's,
ohne Flugreisen nach Male,
...
die Erde wird jubilieren, Oil und Gas werden nachwachsen und die restlichen 500 Tierspezies werden tanzen...
...

Man sollte diesen STreik positiv sehen,

auch wenn die Forderungen vieler Schüler völllig unrealistisch sind, da wir in einer globalen Welt leben. Wenn von jetzt auf heute alles so gemacht wird, wie die Schüler es fordern, würde die deutsche Wirtschaft augenblicklich zusammenbrechen, da kein einziger in Deutschland produzierter Artikel mehr im Ausland zu verkaufen wäre - der Preis wäre schlicht zu hoch. Dadurch würde die Wirtschaft zusammenbrechen, das soziale System, es könnten keine Löhne, Gehälter, Renten oder Pensionen mehr bezahlt werden und wir hätten einen lustigen Bürgerkrieg, in dem es um die wenigen restlichen Nahrungsmittel geht.
Das wird nicht das sein, was die Schüler wollen, auch wenn viele sehr naiv sind.
Aber die Schüler erregen Aufmerksamkeit und das erzeugt Druck auf die schläfrigen Regierungen. Und ohne Druck passiert bei der Bundesregierung überhaupt nichts, wird alles ausgesessen.
Deshalb macht weiter so, demonstriert für eine Zukunft. Macht die Regierung so weiter wie bisher, haben wir nämlich keine.

na bin ja gespannt

wenn der Strom viel teuerer wird und auch viele andere Produkte was da unsere junge Generation alles so fordert ,mal schnell das Smartphone aufladen ist ja so gut ja aber wenn er so teuer wird das die Eltern sagen Schluss Energie ist zu teuer. Na wenn unsere junge Generation zu MC Donalds wo man dann in der Nacht den Müll auf die Strasen schmeisst denn das machen bestimmt keine Alten Leute und man könnte noch mehr aufführen .
Ja bin auch für Umweltschutz aber man sollte es auch da anbringen wo es zum Vorschein kommt ,viel bei unseren jungen Leuten die unbedacht den Kaugummi auf der Strasse spucken, die Kippen achtlos wegwerfen und so weiter

@ Digitaler Fußabdruck

"Davon abgehen ist das Verhalten der Politiker natürlich ein weiterer Grund dafür, bei der nächsten Wahl endlich mal die Rechnung auszustellen. Aber das müssen wir Erwachsenen machen."

Diese Einstellung ist grundfalsch! Wir Erwachsenen denken nur von 12 bis Mittags - Sprich bis zum Ende der eigenen Existens. Je älter man ist desto ausgeprägter ist dieses Verhalten.
Und irgendwelchen Politikern eine Rechnung ausstellen ist zwar richtig trifft aber nicht des Pudels Kern. Den Klimawandel hat ja nicht nur die Politik zu verantworten sondern wir alle.

Mit Fridays for Future wächst eine interessante Bewegung heran. Ich wünsche den jungen Leuten viel Erfolg bei der Mammutaufgabe!

14:37 von NeutraleWelt

«Warten Sie ab, bis die Ferien angefangen haben.
Wie viele Friday´s hab ich Ostern vor dem Landtag gesehen?
Ich glaube es waren so 30-40......»

Es können ja auch nur diejenigen Schüler gute Fridays For Future sein, die niemals Urlaub machen, niemals in ein Auto mit Verbrennungsmotor einsteigen, niemals ein Flugzeug betreten.

Niemals eine Plastiktüte berühren.
Und ihr Mobiltelefon der Bahnhofsmission spenden.
Alle anderen sind Blender …

ganz oder gar nicht

Das heißt, es geht nur ganz oder gar nicht?
Also ein bischen Verzicht ist nicht gut bzw. ihrer Ausführung nach nicht ausreichend.

Meiner Meinung nach ist es völlig ok, Bioprodukte zu essen, vegetarisch zu leben und trotzdem mit dem Flieger in Urlaub.

Wie Hagen Rether so schön sagte:
"Man muss ja nicht Flöhe und Läuse haben".

Btw, was tun Sie eigentlich dafür? ;)

Der Klimawandel ist selbstberständlich

ein sehr großes und wichtiges Problem und ich freue mich aufrichtig, daß unsere Jugend das ebenso erkannt hat! Aber ich muss wie *Digitaler Fußabdruck* feststellen, daß ausgerechnet unsere demonstrierende Jugend es ist, die doch offensichtlich sehr schwer erst mal bei sich selbst anfangen kann ihren täglichen Energieverbrauch zu Gunsten des Klimawandels zu reduzieren. Ich warte nur auf die verdutzten, entäuschten und wütenden Gesichter und Aussagen eben dieser Jugend, wenn die Eltern aufgrund des dem Klimawandel geschuldeten, verlorenen Arbeitsplatz die Ansprüche ihrer schulschwänzenden Kinder nicht mehr erfüllen können.

Wie kommen die Massen zusammen

Sehr interessant, aus 16 Nationen kommen die Menschen zusammen. Sicher alle mit Fahrrad oder zu Fuss. Denn der Flugverkehr ist schädlich, Autos sind schädlich und selbst die Bahn braucht Energie um sich zu bewegen. Jeder sollte erst mal vor der eigenen Tür was machen. Mich würde auch interessieren wie die Plätze hinterlassen werden an dem die Massen protestieren, schlafen und essen.
LG

ein internationales Thema

Fridays for Future kann in Deutschland so viel demonstrieren wie sie wollen oder alle rennen wieder in den Hambacher Forst, bauen ihre Hütten und zerstören den letzten Rest von Tier und Wald. Es interessiert in der EU oder in Amerika, Russland, China und vielen Ländern dieser Welt "GAR NICHT".
In Polen werden neue Kohlekraftwerke gebaut.. Warum gehen Fridays for Future nicht in diese Länder, warum können sich immer alle in Deutschland austoben. Wir sind ein ganz kleines Land und tun so als wenn wir die großen Macher sind. Wir kriegen es nicht mal gebacken die verdammten kleinen Plastiktüten zu verbieten oder die grausamen Qualtiertransporte zu verbieten. Für was stehen diese Fridays for Future Leute mit ihren Handys ? Für ein einfaches schlichtes Leben. Vielleicht Maurer, Bäcker, Handwerker?Ich glaube kaum..E-Autos, Roller, Räder, Handys brauchen Strom und was ist mit der Zerstörung der Umwelt für die Batterien und Windkraft bringt Fische und Vögel um.

Bärendienst

CO2 ist mit derzeit 0,04 % (!!!) in der Atmosphäre enthalten. Und das soll DER Klimakiller sein?

Einfach mal Augen aufmachen und nachdenken.

15:02 von Alberich

«na ja … sicherlich wird dann ab sofort auch ein Fach FfF an den Schulen eingefuehrt... die uebrigen Faecher Mathematik, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie koennen dann nach eigenem Gutduenken gestrichen werden...»

Das Schulfach "FfF" gibt es bereits.
Die wenigsten nennen es "Fit for Fun".
Die meisten sagen "Sport" dazu …

Seien Sie ganz beruhigt.
Es sind ganz sicher nicht die Fridays For Future-Schüler, die verdummen.
Sie werden den gleichen schulischen Anforderungen bei Klausuren und Abschlüssen unterliegen, wie die, die Fridays in der ersten Bank sitzen.
Oder wie die, die rauchend auf Parkbänken sitzend Schulstunden schwänzen.

Man darf wohl 3x raten, wer die beste Selbst-Organisation aufbringt, um in der Schule Versäumtes gemeinsam in Gruppen "nach zu lernen" …

@Alberich : aber nicht doch !

„die uebrigen Faecher Mathematik, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie koennen dann nach eigenem Gutduenken gestrichen werden...“

Genau in diesen Fächern sollte man genau aufgepasst haben und nicht auf dem Schulklo zum Rauchen gewesen sein, um die Anliegen der Jugendlichen zu verstehen .

Und : Gut , dass es die 68 er gab! Sie haben unsere Gesellschaft von vielen alten Zöpfen befreit .

Sind sich diese Kinder und Jugendliche klar,

das der Umstieg auf E-Mobilität immer mehr Strom benötigen wird. Viele scheinen zu denken, na, der Strom kommt doch aus der Steckdose. Aber er muß erzeugt werden. Ein Ausstieg aus Kernenergie und fossilen Brennstoffen benötigt Alternativen, wollen wir unseren Lebensstandart halten. Wir bräuchten dann sicher über 4 mal so viele Windkraftanlagen wie bisher und welche Auswirkungen die Vibrationen derselben auf die Kleinstlebewesen im Boden, im Meer und in der Luft hat (stellt euch bitte unter ein Windrad) ist noch garnicht erforscht. Stopft nicht Löcher, indem ihr neue aufreißt.
Aber wenn alle Stricke reißen, können wir dann ja den Strom aus Kernenergie von unseren Nachbarn einkaufen.

Ja, es muss was passieren um

Ja, es muss was passieren um den Co Ausstoß zu rasant zu senken. Andererseits boomt es In Deutschlands Exportwirtschaft. Vorschläge nimmt gerne unsere Industrie gerne an. Wenn sich gesetzliche Umweltvorgaben en ändern, wird I. Drittländern produziert. Da schauen mama

Matthias Beyer 15.01

ich bewundere diese jungen menschen und wünschte mir, meine generation und die meiner eltern hätten schon dieses bewusstsein gehabt, dann wären wir wahrscheinlich schon ein paar schritte weiter."

Da gab es ganz andere Themen. Mein Vater kämpfte für die 6-Tage-Woche und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, alles Dinge, die heut als pure Selbstverständlichkeit angesehen werden- als wärs vom Himmel gefallen. Und ich für Bildungschancen, Bafög, gegen atomare Aufrüstung. In der Freizeit und ohne die tägliche mediale Unterstützung aus allen Rohren. Ich hab keinerlei Grund, meinen Eltern oder mir was vorzuwerfen

Und anschließend posten

33 000 000 Tonnen CO 2/ Jahr durch das Internet allein in Deutschland (https://www.swr.de/odysso/oekobilanz-des-internets/-/id=1046894/did=2179...)
Wieviel davon eingespart werden könnten, kann jeder für sich allein entscheiden oder eben auch nicht. Absolut lebensnotwendig sind Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, WhatsAPP, Snapchat, Spotify usw. In 2016 wurden durch Musik Streaming in den USA 200 Millionen kg CO 2 in die Luft geblasen. Rettet das Klima - besteuert diese Dienste hoch, damit das notwendige persönliche Bewusstsein geschärft wird. Vor der Schule stehen - damit ist es nicht getan.

@um 15:00 von Frau Amsel

ich lebe in einer Uni Stadt mit kleinem See und super Fahrradwegen. Vielen Demos aber eine große Veränderung hab ich nicht festgestellt. Die Leute die schon immer mit dem Rad gefahren sind machen das weiter und mit dem Brotbeutel einkaufen machen die wenigsten. Es gibt für wenig Geld Beutel für Obst, Gemüse aber man nimmt lieber diese ekelhaften Plastiktüten.
Was nehmen diese Jugendlichen den auf sich?
Was verlieren die Menschen/Kinder die für Batterien/Handys in den Minen schuften.
Handys haben an Schulen gar nichts zu suchen.
SUVs sollten verboten werden. Cafe to go ist ein No-Go.

Die gute Nachricht ist: Millionen gingen zur Schule

Da lese ich im Artikel: "Ein Fridays for Future"-Sprecher bezifferte die Teilnehmerzahl auf "weit über Zehntausend".

Unter dem zugehörigen Bild lese ich:

'Mehr als 20.000'

Jetzt hätte ich noch gerne eine neutrale Schätzung aus Sicht der Polizei gehabt

Wie auch immer , Millionen Schüler in Europa gingen lieber in die Schule und das wäre bei diesem Klimahype eine Schlagzeile wert gewesen

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15:30 von Frau Amsel

@Alberich : aber nicht doch !

„die uebrigen Faecher Mathematik, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie koennen dann nach eigenem Gutduenken gestrichen werden...“

Genau in diesen Fächern sollte man genau aufgepasst haben und nicht auf dem Schulklo zum Rauchen gewesen sein, um die Anliegen der Jugendlichen zu verstehen .

Und : Gut , dass es die 68 er gab! Sie haben unsere Gesellschaft von vielen alten Zöpfen befreit .
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Welche alten Zöpfe.
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Fusswege für Radfahrer in verkehrter Richtung, geparkt wird überall und blinken ist nur für Alte.
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Montag bis Donnerstags Kippen und Kaugummi, Freitags wird sowieso hinterhergeräumt.

re digitaler Fußabdruck

"Wer auf seinen Urlaub, sein jährlich erneuertes Smartphone und seinen täglichen To-go-Kaffe verzichtet, um in seiner Freizeit zu demonstrieren, der hat meine Anerkennung."

Und woher nehmen Sie den Anspruch, an Demonstranten Zeugnisse im Sinne von "demonstriert glaubwürdig" bzw. "demonstriert nicht glaubwürdig" zu verteilen?

So wie die Spießer früher von einem Grünen verlangt haben, mit sebstgestricktem Pullover und aufm Fahrrad müsste er daherkommen, sonst wäre er kein echter.

Frau Amsel

ich glaube nicht, dass die Jugendlichen "viel auf sich nehmen". Und Kaffee dürfen sie gern weiterhin trinken - halt bloß nicht in diesen, die Umwelt verdreckenden - Papier-Plastik-Verbund-Bechern, die dann durchaus auch von den "Umweltschützern" der Natur/Umgebung zur Selbstentsorgung anvertraut werden.
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass der Event-Charakter eine große Rolle spielt. Ich kenne nicht wenige, die aktiv Umweltschutz in ihr tägliches Leben einbauen - und nicht auf die Idee kommen, sich öffentlich dafür in Permanenz loben zu lassen. Ich zähle mich dazu.
Aber es tut halt gut, LAUTSTARK bei den Guten zu sein.

@ KarlderKühne

"Aber wenn alle Stricke reißen, können wir dann ja den Strom aus Kernenergie von unseren Nachbarn einkaufen."

Nunja, das sich europäische Nachbarn ihre Stromüberschüsse gegenseitig kaufen/verkaufen ist ein alter Hut der nichts mit der Energiewende zu tun hat.
Allerdings wird eher mehr von uns gekauft als andersrum und das im besonderen von Ländern wie Frankreich und Belgien die stark auf Kernkraft setzen.
Der Grund ist einfach: Zu den bekannten Schwächen der AKWs kommt noch eine eher weniger bekannte hinzu, nämlich die Kühlung. In strengen Wintern mit vereisten Flüssen oder zu warmen Sommern ist keine vernünftige Kühlung mehr möglich. Da kann man nur noch die Leistung drosseln oder notfalls ganz herunterfahren.
Und dann freuen sich die Franzosen über jegliche Kilowattstunde die es irgendwo zu kaufen gibt, zum Beispiel aus Deutschland...

re boris.1945

"Montag bis Donnerstags Kippen und Kaugummi"

Wer damit die Jugend umfassend zu beschreiben glaubt der sollte doch besser an seinem Altersfrust ersticken.

Danke

... euch für das Engagement. Macht bitte weiter.
An die Kritiker hier: die jungen Leute vom Sessel aus zu kritisieren und den fetten A...h nicht hochkriegen ist schon Arrogant. Es geht um deren Zukunft. Schämt euch.

17:19 von karwandler

re boris.1945

"Montag bis Donnerstags Kippen und Kaugummi"

Wer damit die Jugend umfassend zu beschreiben glaubt der sollte doch besser an seinem Altersfrust ersticken.
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Richtig, der mündige Bürger nimmt den Kopf hoch, dann sieht er das nicht.
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Wenn er der Jugend auf dem Fussweg ausweicht, kann er das auch verdrängen.

Die Demonstration heute in

Die Demonstration heute in Aachen wird getragen von Schüler*innen, Erwachsenen, Wissenschaftler*innen und vielen anderen, die den Ernst der Lage begriffen haben. Was wir gerade mit den F4F-Kundgebungen erleben, ist eine der am breitesten aufgestellten Bewegungen seit den Friedensdemonstrationen der 80er Jahre: junge Leute machen Politik, unterstützt u.a. von 99,x% aller Fachwissenschaftler*innen. Dass die Leugner der menschengemachten Klimakatastrophe die jungen Leute pauschal verdächtigen und abwerten mit den bekannten plumpen Vorurteilen (SUV, Kaffeebecher, Malleflug und Schuleschwänzen) ist einerseits durchschaubar und andererseits verkraftbar: Die Leugner versammeln sich dann z.B. hinter afd-Frau vStorch, werden nichts verändern und stattdessen die böse Sonne beschuldigen, dass sie zu kräftig scheint. Vernünftige ökologische Politik gestalten werden und wollen sie nicht.

Warum nur Freitags

Warum nur Freitags demonstrieren? Die könnten das doch die ganze Woche machen.
Schule ist doch sowiso völliger Blödsinn, wenn in 10 Jahren die Nordsee an den Taunus schwappt. Dann haben wir ganz andere Probleme, als 1mal eins oder irgendwelche sinnbefreiten Deutschstunden mit willkürlichen Buchinterpretationen.
Diesen verkopften Unsinn wird man dann nicht mehr brauchen.

Frau Amsel 15.00

Die Jugend hat hier völlig recht und nimmt viel auf sich , um die Politik und die Gesamtgesellschaft aufzurütteln. Ich kann da nur sagen : weiter so !!"

was bitte nimmt denn "die Jugend" hier auf sich?Das permanente schulschwänzen wird doch nicht mal sanktioniert. Im Gegenteil, es gibt Lob von höchster Stelle und womöglich ein paar Fleißpunkte . Die Elterntaxis bringen sie hin und zurück, den hinterlassenen Müll räumen andere weg. Das Söhnchen meines Freundes wollte auch bei FFF mit demonstrieren. Mein Freund schlug ihm dann Sonntag vormittags vor wo mehr Zuschauer sind (weil die freitags arbeiten müssen). Das wars dann auch. Der Sohnemann hat aber natürlich das neueste IPhone mit Flatrate, 3 mal im Jahr exklusiven Urlaub und kein Problem, sich mit Vaters 450PS-Mercedes chauffieren zu lassen.

Was es doch gibt

Kinder und Jugendliche müssen die Erwachsenen belehren, was zu tun ist. So was gab's warscheinlich noch nie. In der gesamten Tierwelt hat noch nie die Elterngeneration die Zukunft der Kinder verbaut und riskiert.
Schämt Euch, sogenannte Erwachsene.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Kann mir mal bitte einer sagen, woher der Strom kommen soll, wenn auf Kernenergie und fossile Brennstoffe bei gleichzeitigem höheren Stromverbrauch durch Umstieg auf E-Mobilität völlig verzichtet wird?
Der übereilte Ausstieg aus der Kernenergie war der größte Fehler, denn er läßt die Erfüllung der Klimaziele bei gleichzeitigem Erhalt unseres Lebensstandarts zur Unmöglichkeit werden.
In Fukushima ist bisher kein Mensch auf Grund Verstrahlung verstorben. Panikmache ist fehl am Platz.

Kann Deutschland beispielgebend in der Klimapolitik werden?

Doch nur, wenn nicht der Lebensstandart darunter leidet, denn welches Land folgt einem wirtschaftlich maroden Land in seiner Entwicklung?
Also sagt mir, wo der Strom der Zukunft herkommen soll?

@Euterpe

„ich glaube nicht, dass die Jugendlichen "viel auf sich nehmen". Und Kaffee dürfen sie gern weiterhin trinken - halt bloß nicht in diesen, die Umwelt verdreckenden - Papier-Plastik-Verbund-Bechern, die dann durchaus auch von den "Umweltschützern" der Natur/Umgebung zur Selbstentsorgung anvertraut werden.
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass der Event-Charakter eine große Rolle spielt. ......
Aber es tut halt gut, LAUTSTARK bei den Guten zu sein.“
Sie brauchen das auch nicht zu glauben, es ist aber eine Tatsache: die jungen Leute nehmen mit ihren Protesten viel auf sich. Und dass sie dabei lautstark sind, ist ihr gutes Recht, gehört zu unserer Demokratie als konstruktives und friedliches Mittel der Meinungsäusserung und der politischen Teilhabe. Wählen dürfen die meisten ja noch nicht.

„Nur wegen dem Eventcharakter......zu den Guten gehören“.... das sind doch leere,misanthrope Phrasen .

17:08 von Boris.1945

«Fusswege für Radfahrer in verkehrter Richtung, geparkt wird überall und blinken ist nur für Alte.»

Die meisten der Fridays for Future haben gar keinen Führerschein → kein Auto → kein Parken → kein Blinken für Hund und Katz und Maus und Alte.

Fußwege sind in Gegenrichtung für Radfahrer niemals legal zu befahren.
Stellen Sie sich mal in der Stadt, in der Sie leben, ca. 1 Stunde an eine Straßenkreuzung.

Machen Sie dann eine Strichliste des Alters der Missetäter:
Bis 15 / 15-20 / 21-30 / 31-40/ …).
Rotlicht, Falschfahren, Falschparken, Kaugummi, Kippen & Co.

Dann Durchnittsalter bilden. Dann nochmal melden.
Wenn möglich, bitte in verständlichen Sätzen …

«Montag bis Donnerstags Kippen und Kaugummi, Freitags wird sowieso hinterhergeräumt.»

Sie vergaßen das nächtliche Lärmen der unerzogenen jugendlichen Bratzen in Straßen, in Parks, in Döner-Buden an den Wochenenden …

17:36 von andererseits

Die Demonstration heute in Aachen wird getragen von Schüler*innen, Erwachsenen, Wissenschaftler*innen und vielen anderen, die den Ernst der Lage begriffen haben. Was wir gerade mit den F4F-Kundgebungen erleben, ist eine der am breitesten aufgestellten Bewegungen seit den Friedensdemonstrationen der 80er Jahre: junge Leute machen Politik, unterstützt u.a. von 99,x% aller Fachwissenschaftler*innen. Dass die Leugner der menschengemachten Klimakatastrophe die jungen Leute pauschal verdächtigen und abwerten mit den bekannten plumpen Vorurteilen (SUV, Kaffeebecher, Malleflug und Schuleschwänzen) ist einerseits durchschaubar ..: Die Leugner versammeln sich dann z.B. hinter afd-Frau vStorch, werden nichts verändern und stattdessen die böse Sonne beschuldigen, dass sie zu kräftig scheint. Vernünftige ökologische Politik gestalten werden und wollen sie nicht.
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Die Anderen werden uns mit Ökokosten überziehen, die dem Klima nicht helfen, wie das unbemerkt verschwundene Ozonloch zeigte.

2,5 % kommen von uns

Die Vorbild Funktion wird ausbleiben, da andere Länder gar nicht das Interesse was zu ändern (z.B. USA) oder es sich gar nicht leisten können was zu ändern (z.B. Indien).

Alles was wir bewegen ist endgültig unsere Wirtschaft zu zerstören, und dann bin ich mal gespannt, wie viele das im Nachhinein noch als gute Idee empfanden, wenn dann die Auswirkungen spürbar werden.

Schaltet erst mal

Whatsapp, Instagram, TikTok , Streamer .., ab, liebe Kinners. Dann könnt ihr auch schon mal selbst einiges dazu beitragen. Die Fahrten zu den Demos sind auch nicht ganz CO2 frei.

re andererseits

"ass die Leugner der menschengemachten Klimakatastrophe die jungen Leute pauschal verdächtigen und abwerten mit den bekannten plumpen Vorurteilen (SUV, Kaffeebecher, Malleflug und Schuleschwänzen) ist einerseits durchschaubar"

Sehr richtig: Die alten Säcke mosern über die Jugend und können damit mal verdrängen, dass sie selbst nix gebacken kriegen. Höchstens aufm Sofa jammern: Man kann doch nichts tun, und wahrscheinlich bin ich tot, bevor es zum Schlimmsten Kommt. So ein Glück.

falsch

@Treschko:
"Wir Erwachsenen denken nur von 12 bis Mittags - Sprich bis zum Ende der eigenen Existens. "

Falsch: Sie denken so.

Ich kenne einige Menschen die auf Grund unserer Politik(letzten 30 jahre) keine Kinder wollen.

Auch kenne ich viele Menschen die sich intensiv mit dem Thema Umwelt auseinander setzen. Viele vermeiden Müll und Stromverbrauch. Fliegen nicht in den Urlaub und kaufen nur das was sie wirklich benötigen. Einige von ihnen haben kein Handy, Fernseher oder Radio.

Einige von ihnen, zu denen auch ich zähle, machen sich auch Gedanken was alles in den Berechnungen einfliessen muss um zu erklären warum sich das Klima im Moment so stark verändert.
Aber alle die sich intensiv mit mit dem Thema CO2 beschäftigen und ihre Meinung vertreten werden als Klimaleugner hingestellt. Und das macht es so kompliziert die wirklich richtigen Ansätze zu finden.

Gibts mittlerweile

viele Schueler, die auf Jobs als Aktivisten hoffen.

Bin mal gespannt was passiert, wenn der Hype vorbei ist.

17:42 von Superschlau ... mag sein,..

das man das alles zu beurteilen weiß, wenn man schon superschlau ist - solange und insofern man nur neunmalklug daherredet, kann man den jungen Leuten ihr Recht auf Leben und Zukunft ruhig lassen und wenn die Nordsee am Harz anklopft, dann werden hier halt ein paar Leute Klimaflüchtlinge, was solls, wenn es nicht mehr ist. Bis dahin dürfen die Kids ruhig ein wenig demonstrieren, sich Gedanken machen, politisieren, das ist alles allemal besser und produktiver, als das was die "entpolitisierte" Bagage der vorhergehenden Generation getrieben haben. Was aus Menschen wird, bei denen die politische Herzensbildung in die Hose gegangen ist, hier ja tagtäglich zu lesen.

Am 21. Juni 2019 um 15:00 von Frau Amsel

"Und warum bitte sollen die Schüler keine Smartphones mehr benutzen oder nicht mehr in Urlaub fahren oder keinen Kaffee mehr trinken ???"
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Damit können die Demonstranten zeigen, das Sie ein Zeichen für alle setzen, "Wir sind bereit zu verzichten".

Da Sie aber die "deutsche Küche" nur auf Eisbein mit Kraut begrenzen, dürften Sie selbst noch sehr jung sein und benötigen auch täglich Ihren Kaffee to go und alle paar Monate ein neues Smartphone. Sollen doch die anderen verzichten, Sie möchten scheinbar nicht.

@andererseits : Ja!!!!

volle Zustimmung, ich sehe das ganz genau so wie Sie , kann es nur nicht in so schöne Worte fassen . Grins

Den Klimawandel zu leugnen ist Blödsinn!

Natürlich gibt es den Klimawandel. Den gab es schon immer. Es gab in der Erdgeschichte schon immer im Wechsel Warm- und Kaltzeiten. Und natürlich hat der Mensch einen Einfluß. Die Frage ist nur, wie groß der ist und ob es ohne den Menschen nicht früher oder später eh zur Erderwärmung kommen wird.
Es muß doch an der Periodizität der Aufeinanderfolge von Warm- und Kaltzeiten durch Kernbohrungen feststellbar sein, in welchem Stadium wir uns befinden.

Vorschläge?

Wo bleiben die Vorschläge? Worauf möchten die Schüler verzichten? Ferienflüge? Weite Urlaubsfahrten? Weniger heizen? Mit kaltem Wasser duschen? Handy? usw.

@deutlich

also erstens ist ein wunsch kein vorwurf und zweitens erschliesst sich mir der zusammenhang zwischen klimabewusstem handeln und dem kampf gegen die 6-tage-woche noch nicht ganz. beides geht in ihren augen wohl nicht?

Frau Amsel!

nur weil ich anderer Auffassung bin, müssen Sie mich doch nicht gleich beschimpfen!

Immer wieder erstaunlich, wie viele Erwachsene

der übergroßen Mehrheit der Wissenschaftler nicht vertrauen, sondern alles selber besser wissen wollen.
Die Kinder können einem nur leid tun.

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