Kommentare

Die Menschen in Hongkong

Die Menschen in Hongkong werden weiter achtsam sein müssen und wieder und wieder auf die Straße gehen müssen, um Auslieferungen zu verhindern - und damit auch die langsame und stetige Aushöhlung der Sondersituation gegenüber China abzuwehren. Ich bin allerdings skeptisch, wie lange das gehen wird. Auf die 1997 zugesagten Rechte und Freiheiten wird das Regime in Peking sich nicht ewig festlegen lassen; und deshalb markiert die chinesische Führung wohl gerade das gönnerhafte Verständnis - in dem Wissen, dass die Zeit für Peking spielt.

Schluesselrolle

Carrie Lam wird noch eine Schluesselrolle einnehmen. Wenn sie sich dreht wie ein Schluessel im Schloss, kann Peking aber dumm aus der Waesche gucken. Es war ja nun schon ein leichtes Knirschen im Schloss zu hoeren. Sie hat vielleicht mehr drauf als nur, wie dauernd behauptet, eine Marionette Pekings zu sein. Jedenfalls sollte man Konfrontation nun sein lassen und abwarten, d.h. auch vorallem die westlichen Kommentare u.a. diverser Scheinheiliger nicht zu hoch bejubeln oder als Trittleitern benutzen, von wem auch immer.

Das Gewalt von einem Teil der

Das Gewalt von einem Teil der Demonstranten ausging, Straßen illegal blockiert wurden und deshalb die Polizei eingeschritten ist wird indem Artikel leider nicht erwähnt.

Das Problem mit Hongkong ist die Regierung

in Hongkong. Diese Regierung ist im Grunde eine chinesische (Regime) Regierung mit viel Macht und ein Parlament mit keiner Macht. Da können die Menschen soviel demonstrieren wie sie wollen. In einigen Jahren werden die quasi Freiheiten weiter abgeschwächt bis Hongkong zu einer chinesischen Provinz mit Sonderstatus was die Wirtschaft angeht verkommen ist.

Zustimmung für Hongkong-Pläne....

Die USA und Großbritannien bekunden ihre Zustimmung,so heißt es in dem Artikel.
Aber was geht sie das an ? Selber sind sie doch
fürs ausliefern.
Und selbst Trittin kann sein Wasser nicht halten.Er redet vom Erfolg demokratischer Proteste.
1999 befürwortete er die Luftangriffe auf ein europäisches Land.

Die chinesische KP....

....würde einen historischen Fehler machen, wenn sie die Bevölkerung Hongkongs in Freiheit beließe.

Das China nördlich von Hongkong ist bereits an Unfreiheit gewöhnt.
Hauptsache, es gibt genug zu beißen.

Die Allüren der Hongkonger wiederum könnten sich fortpflanzen in das Kernland der VRCh.

Auch ohne Auslieferungsgesetz kam es in letzter Zeit zur Ueberstellung von Unruhestiftern in die VRCh.

Dieser Trend dürfte sich nun verschärfen.
Damit die Bevölkerung lernt, den Mund zu halten.
Und das Gesetz letztendlich doch durchkommt.

Die von der EU hofierten Kommunisten wissen genau, was hier abläuft.
Und werden alles tuen, damit die Herrschaft ihnen nicht entgleitet.

Hongkong-Pläne

Frau Lam ist eine Polit-Drohne und wird von Peking aus gesteuert.
Die Bevölkerung muss wachsam sein und weiter demonstrieren, sonst geht es für die Hongkong-Chinesen übel aus !

Gruß Hador

Ein großer Sieg

.. der Menschen in Hong Kong. Vielleicht der Impuls für die Menschen in China, der bisher gefehlt hatte, positiver über westliche Errungenschaften wie Meinungs- und Pressefreiheit zu denken.

Besonders überflüssig war Herrn Trittin zu zitieren, denn dessen politische Leistung hat nun wirklich nichts mit der Verbreitung von Freiheiten zu tun.

Heuchelnder Westen

Ich finde den Aufstand der Hongkonger gut aber die geheuchelte Solidarität westlicher Politiker mit den Demonstranten empfinde ich widerlich.

Bei sich zu Hause am liebsten jede Demonstration niederknüppeln wollen und sei es nur, sie mit allerhand Kleinigkeiten zu sabotieren aber dann beim Wirtschafts- und Systemfeind die Ehreglocke schlagen...Teil der Medien sind kaum ein Stück besser als diese Opportunisten, die sich Politiker schimpfen. Nun, sich mit fremden Federn zu schmücken ist eine Tradition unter den westlichen Häuptlingen.

Wie aber das Vereinigte Königreich bewirken will, dass China und Hong Kong langfristig einander verstehen, da sind sie ratlos. Das wundert mich auch nicht, sieht man in Hong Kong doch einen großartigen Finanzplatz. Von der geprägten Kultur Hong Kongs durch die westlichen Werte und der dahingehenden Verantwortung hört man hingegen immer weniger!

Ein typisches Dilemma zwischen Freiheit und Macht. Ohne das zu klären gehts für den Menschen auch nicht weiter.

Trittin = Außenpolitiker..??

ZITAT: >> Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem positiven Zeichen und einem ersten "Erfolg der demokratischen Proteste". Er wies darauf hin, dass das Gesetz den Status der Sonderverwaltungszone "als weitgehend demokratische Enklave in China" bedrohen würde. > "Wichtig ist jetzt, dass die Regierung die Pläne nicht nur auf Eis legt, sondern grundsätzlich Abstand davon nimmt", forderte Trittin weiter. << (Zitatende).
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Das sagt - Chapeau ! - der ehemalige deutsche "Flaschenpfandminister"... und zeigt damit natürlich schon in Vorwahlkampfzeiten die knallharte, internationale Kompetenz der Grünen...

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Der Goliath China sitzt das gelassen aus und agiert in einem Augenblick, wo die Opp nicht aufpasst bzw nicht einig ist. Dann schlagen sie zu. Mittelfristig wird dieses Gebiet China, mit allen Restriktionen und Überwachungsstaat. Es gibt nur eins: Raus aus Hongkong, die Repressalien werden mit der Zeit viel heftiger bis drakonisch.
Jedoch sollte China den kleineren David nicht unterschätzen - auch der mächtige Staats-Apparat der Chinesen macht eben auch Fehler: zB am Platz des himml. Friedens.
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In letzter Zeit fällt mir auf, wie schnell UK den Amerikanern in ihrer Argumentation beispringt. In diesem Zusammenhang ist das ja OK, aber die Sache mit den Öltanker-Behauptungen ist schon komisch: keine Beweise und schon Partei ergreifen? Guterres hat recht: erst mal neutral untersuchen, dann ...

Als wenn es eine Regierung stören würde,

die mit Julian Assange, dem Aufklärer zu vielen Dingen über echte Kriegsverbrechen, so umgeht wie sie es tun.
Gerade UK und USA sollten bei vielen Themen ganz leise und unauffällig tun.
Und unser Nachbar Frankreich hat inzwischen den 51. Gelbwestenprotest. Dort wurden Demonstranten getötet.

Ich fürchte,

bis 2047 wird China mehr und mehr Druck auf Honkong ausüben.

Im eigenen Land wird seit Jahrzehnten jedweder Widerstand brutal niedergeschlagen (siehe 1989 das Tian'anmen-Massaker auf dem "Platz des himmlischen Friedens" u.a.). Die chinesische Führung, also Präsident Xi Jinping, hat zudem wenig Humor, denn "Pu der Bär" ist in 2017 in Ungnade gefallen... ;)
https://www.stern.de/politik/ausland/zensur-in-china--zeichentrickfigur-...

Anstatt sich endlich mal Gedanken darüber zu machen, wieso die Honkonger Bevölkerung sich gegen chinesische Bevormundung zur Wehr setzt und anstatt die eigene Politik der Drangsalierung zu hinterfragen wird weitergemacht, wie seit Jahren: Bespitzelung der Bevölkerung wirklich ÜBERALL, um Kritiker (siehe "Pu") mundtot zu machen und wegzusperren... oder schlimmer.

im Ernst?

Die Demonstarnten haben erreicht was sie wollten und wollen trotzdem weiter demonstrieren?

Jeder wie er mag.

Nebenbei: Eine Auslieferung von Schwerkriminellen, odder auch Katitalverbrechen, Steuerhinterziehung, würde ich trotzdem ausliefern.

Alles was politisch motiviert ist sollte natürlich geprüft werden.

@17:46 von Zwicke

!Trittin=Außenpolitiker..??
ZITAT: >> Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem positiven Zeichen und einem ersten "Erfolg der demokratischen Proteste". Er wies darauf hin, dass das Gesetz den Status der Sonderverwaltungszone "als weitgehend demokratische Enklave in China" bedrohen würde. > "Wichtig ist jetzt, dass die Regierung die Pläne nicht nur auf Eis legt, sondern grundsätzlich Abstand davon nimmt", forderte Trittin weiter. << (Zitatende).
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Das sagt - Chapeau ! - der ehemalige deutsche "Flaschenpfandminister"... und zeigt damit natürlich schon in Vorwahlkampfzeiten die knallharte, internationale Kompetenz der Grünen..."

Ich verstehe Ihre Kritik nicht. Trittin äußert sich zu den Protesten und die Entwicklungen in Honkong, sehr zu recht, und Sie beklagen das? Wieso? Möchten Sie lieber Herrn Meuthen hören, der aber dann genau das Gleiche sagt?
Naja...

USA und Großbritannien begrüßen Entscheidung...

Wie bitte?
Wann genau hatte Großbritannien in der Kolonie erstmals Wahlen zugelassen? Vielleicht mag die Tagesschau hierzu mal etwas recherchieren.

Und "Ein Land Zwei Systeme" war ein Slogan für den Übergang, nicht für die Ewigkeit. Chris Patten war das sicherlich klar.

Warum Trittin?

15. Juni 2019 um 18:40 von DoJo
@17:46 von Zwicke
!Trittin=Außenpolitiker..??
"Wichtig ist jetzt, dass die Regierung die Pläne nicht nur auf Eis legt, sondern grundsätzlich Abstand davon nimmt", forderte Trittin weiter. << .
_
Das sagt - Chapeau ! - der ehemalige deutsche "Flaschenpfandminister"...... knallharte, internationale Kompetenz der Grünen..."
"
Ich verstehe Ihre Kritik nicht. Trittin äußert sich zu den Protesten und die Entwicklungen in Honkong, sehr zu recht, und Sie beklagen das? Wieso?

Man kann nachvollziehen , dass die Tagesschau dazu einen O-Ton eines grünen Politikers benötigt. Aber hatte man dann nicht besser Rebecca Harms oder Marieluise Beck befragt? "

Carrie Lam macht es wie Macron in Frankreich!

Genau wie bei den Protesten der
Gelbwesten werden unliebsame
Gesetze erst mal "ausgesetzt"...!
Bin DA wie DORT schon gespannt,
wie mit den Gesetzen dann weiter
verfahren wird, wenn die Proteste
erst einmal abgekühlt sind...!

@19:07 von zöpfchen

Ganz mal davon abgesehen, dass man bei Ihrem Kommentar kaum mein Zitat von Ihrem unterscheiden kann (das ist aber in diesem Forum ein allgemeines Problem der fehlenden "..." von einigen Usern), so finde ich ist Herr Trittin ein altbewärter "Haudegen" der Grünen, auch zur Außenpolitik Deutschlands, der zu diesem speziellen Thema etwas zu sagen hatte.

Natürlich hätte auch Rebecca Harms oder Marieluise Beck etwas dazu sagen können, haben sie aber offenbar nicht.

Ich weiß nicht, ob speziell Herr Trittin befragt wurde, oder er sich selbst dazu geäußert hat.

Internationale Zustimmung.

"Die Entscheidung stößt international auf Zustimmung."

Tatsächlich? Wie genau sieht diese "Zustimmung" denn aus?

Könnte man da einmal eine Zustimmungslandkarte einblenden?

Oder beschränkt sich diese "internationale Zustimmung" auf die Brits, die Amis und Herrn Trittin?

Aber das würde uns ein Qualitätsmedium wie tagesschau.de doch niemals als "internationale Zustimmung" verkaufen.

Ominös.

Medien entscheiden

15. Juni 2019 um 19:21 von DoJo
@19:07 von zöpfchen
"... so finde ich ist Herr Trittin ein altbewärter "Haudegen" der Grünen, auch zur Außenpolitik Deutschlands, der zu diesem speziellen Thema etwas zu sagen hatte.
Natürlich hätte auch Rebecca Harms oder Marieluise Beck etwas dazu sagen können, haben sie aber offenbar nicht."

Die Medien entscheiden, wen sie zu einem Thema interviewen, nicht umgekehrt. Und ich hätte als Qualitätsmedium ausgewiesene Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte befragt und keinen exKBW-Mann, dessen größte politische Leistung das Dosenpfand isr

19:07 von zöpfchen

oder gar aktuelle grüne/innen wie baerbock oder habeck. trittihn als gelernter marxist ist dafür eher ungeeignet, liegt aber offenbar in der gunst unserer anstalt immer noch weit vorne

Das wird an Zielsetzung und Ergebnis

nichts ändern. Die mächtige KP sucht sich wie Wasser ihren Weg.

Demokratie

Die Menschen in Hong Kong kämpfen um ihre letzte Funken der ehem. (britischen) Demokratie, bevor der rote diktatorische Drache alles 'platt macht'. Europa (und die Schweiz) sind gut beraten, China klare Grenzen aufzuzeigen. Wie schön zu sehen, wie die Einwohner Hong Kong's ihre Demokratie verteidigen - und wie traurig, dass wir diese nicht schätzen...

@19:36 von zöpfchen

"Die Medien entscheiden, wen sie zu einem Thema interviewen, nicht umgekehrt. Und ich hätte als Qualitätsmedium ausgewiesene Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte befragt und keinen exKBW-Mann, dessen größte politische Leistung das Dosenpfand isr"

"Keinen exKBW-Mann..."

Trittin als "exKBW-Mann" hätte, so er nach wie vor KBW-Mann wäre, bestimmt nicht die Politik Chinas kritisiert. ;-)

Was genau wollen Sie eigentlich aussagen? Und wo soll Trittin denn nun stehen?
Ich werde aus Ihrem Kommentar nicht schlau, außer, dass Sie Trittin als Feind betrachten.

wenn ein siebtel von HK auf den Strassen steht

wollen sie trotzdem das Gesetz durch winken. Hoert sich aehnlich demokratisch an wie Klimaproteste und Artikel 13 und trotzdem kein Kohleaustieg und dafuer ein Artikel 17 (vielleicht gewinnen deswegen die Gruenen?). China hat es in die HK Regierung geschafft. Extradition treaties passieren mit Laendern mit aehnlichen Rechtsysteme. Nicht Laender die Rechtliche gegensetze sind wie CN und HK, oder UK und USA (175 Jahre Knast fuer Journalismus).

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