Ihre Meinung zu: Ministeriumsbericht: Sozialer Wohnungsbau steht still

15. Juni 2019 - 15:34 Uhr

Trotz Milliardenförderung des Bundes verharrt der soziale Wohnungsbau auf niedrigem Niveau. Das geht aus einem Bericht des Bauministeriums hervor. Der Druck vor allem auf ärmere Mieter in großen Städten steigt.

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Kommentare

wieso fördern?

warum soll der Staat nicht selbst im großen Maßstab Wohnungen bauen und vermieten?

Der Staat ist ineffizient

Der Staat ist als Unternehmer ineffizient und die soziale Wohnungsbau daher auch.

Es ist für die ärmeren Miete viel besser man schafft für Vermieter und potenzielle Vermieter bessere Anreize zu vermieten und zu bauen (also Angebot), aber genau das Gegeteil geschiet heutzutage. Den sozialen Ausgleich alleine durch Umverteilung über das Steuersytem ist am Ende auch für den Steuerzahler nicht so schlimm wie den Staat als Unternehmer finanzieren zu müssen.

Zudem ist der Staat (also die Altparteien), durch verfehlte Euro/Finanzpolitik (Immobilienpreissteigerungen) und Migrationspolitik (erhöhte Nachfrage), der Hauptverantwortlicher für die heutige Misere.

Wenn

die Länderregierungen nicht bauen möchten, dann sollte der Häuslebauer bauen können. Selbst auf Grund der ihm nicht gehört. Ohne Gängelung, mit niedrigen Baukosten (Baukastensystem bis höchstens 100.000 Euro), ohne Grunderwerbssteuer, ohne Notarkosten, ohne Anliegerkosten, finanziert mit Niedrigzins von den Landesbanken !
Und ja...das meine ich ernst. Jeder der Vermögenden macht im Wohnungsbereich einen Mordsreibach auf Kosten der Kleinen. Das muß in diesem Fall unterbleiben, wenn den Mächtigen nicht alles in Scherben gehen soll.
Es wäre Wohnungsbesitz im Bereich von 70% der Unterkunft-Suchenden anzustreben - unpfändbarer Wohnungsbesitz (Heimstättengesetz).

Ministriumsbericht:Stillstand im sozialen Wohnungsbau...

Und wie tönte Merkel noch gestern auf dem Deutschen Mietertag ? Jedenfalls völlig anders,als in dem Bericht des Bauministeriums zum Ausdruck kommt.Dazu kommt,daß jedes Jahr Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen.

Da ist es richtig und wichtig,daß gesellschaftlicher Druck von unten kommt,wie von der Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen".Die gestern 77.000 Unterschriften unter ihr Volksbegehren
übergeben hat.

Warum sollte irgend jemand in den sozialen Wohnungsbau

investieren, wenn die Enteignung droht?

Stillstand im sozialen Wohnungsbau

Gestern las ich von Mitforist schabernack folgenden Satz:
""Das mit den Mieten" ist in meinen Augen der brisanteste soziale Sprengstoff, der in DEU seit den 1990-ern äußerst gefährlich glimmt …"

Dem kann ich nur zustimmen.
Wenn Bund und Land auf diesem Gebiet weiterhin versagen, dann werden das zukünftig unruhige Zeiten.
Wenn das Einkommen für breite Schichten unserer Stadtbevölkerung nicht mehr für den Lebenunterhalt reicht, weil unter anderem gierige Vermieter den Hals nicht voll genug kriegen, dann werden diese unhaltbaren Zustände die Menschen auf die Barrikaden bringen. Denn nicht jeder Bürger möchte beim Amt für Wohngeld betteln gehen.

Ich hoffe, die zuständigen Minister wachen da endlich mal auf !

Gruß Hador

Kein Wunder

Solange unsere Regierung stets nur die Vorschläge der Industrie umsetzt, wird die Industrie in diesem Land das einzige sein, was halbwegs funktioniert.

Alles andere funktioniert nicht:

- Umweltschutz (Verkehr)
- Baustellen (BER)
- Infrastruktur (Straßen, Brücken, Internet, Handynetz)
- Soziales (Schulen, Kindergärten, Altenpflege, Krankenpflege, Wohnungsbau)
- Bundeswehr (Ausstattung)
- Steuern von internationalen Konzernen eintreiben
- Schutz der Privatsphäre

Die Liste kann endlos fortgesetzt werden.

Warum der Statt nicht selbst bauen soll

weil das dann so läuft, wie am BER.

RE: Konsenssoße um 15:59

Das sie wieder dieses Thema à la AfD bzgl. Euro/Migration ausschlachent war klar. Nur ist ihnen anscheinend nicht aufgefallen, dass sich Lebensgewohnheiten der Deutschen verändert haben. Es gibt wesenltlich mehr Ein-Personen-Haushalte Zudem werden viele Neubauten und Altbauten zu Luxusimmobilien umgewandelt, aufgrund höherer Renditen. Die Preissteigerungen für Grundstücke werden doch vor allem auch durch Spekulanten hochgetrieben.
Das Thema nur eindimensional zu betrachten ist da wenig hilfreich !

Gruß Hador

Die GroKo hat kein Interesse

Man will doch die großen Immobilienhaie nicht vor den Kopf stoßen. Die Städte verscherbeln weiter ihre Sozialwohnungen und die Immobilien Investoren steigern weiter ihre Gewinne. Das beste Beispiel für die Unterstützung der Investoren sind die SPD Mietpreisbremsen. Diese wurden doch von Haus aus so angelegt, dass sie keinerlei Auswirkungen haben. Bei uns werden Wohnungen an Touristen pro Tag vermietet und vorher wurde der Mieter wegen "Eigenbedarf" gekündigt. Eine Wohnung dient als "Erholungszeit Ziel" für Osteuropäische Fernfahrer. Ein früheres Mietshaus (6 Parteien) steht seit Jahren leer um es noch lukrativer zu verkaufen. Unsere Politiker sind ganz zufrieden mit dem Momentanen Zustand, ist es dank Draghi die einzige Möglichkeit noch richtig dicke Kapitalgewinne zu machen. Unser ach so soziale Ministerpräsident Markus Söder hat ja alle staatlichen Sozialwohnungen zur Rettung der Landesbank an die PATRIZIA AG sau günstig verkloppt. Für die Rettung zahlen jetzt die Mieter.

Weil er es nicht kann

Sieht man am besten am BER. Der Staat sollte sich aus ALLEM zurückziehen, was nicht zu den hoheitlichen Aufgaben gehört und den Rest dem Markt überlassen. Der regelt das in keinem Fall schlechter.

Kuschelpositionen

Die Luxuswohnungen die jetzt gebaut werden, werden hoffentlich in 30 bis 50 Jahren für ärmere Bevölkerungsschichten zugänglich sein. Eine Mietpreisbremse hemmt hier Investitionen; ein Rückgang bei Luxuswohnungen bei gleichzeitiger Steigerung der Sozialwohnungsanzahl ist auch kein Gewinn.

Das ändert nichts daran, dass wir jetzt Investitionen brauchen, um Sozialwohnungen in großer Anzahl zu schaffen.

Was man im Prinzip voraussehen hätte können: Bei ständiger Zunahme der Arbeitsplätze im vorrangig niedrig entlohnten Dienstleistungssektor bleibt der Bedarf an günstigem Wohnraum mindestens konstant.

Wenn sich also die SPD fragt, warum sie keine Wähler hat, dann dürfte der Wohnungsbau einer von vielen zentralen Punkten sein, wo die SPD nahezu jahrzehntelang ihre eigene Klientel hat verhungern lassen, indem man irgendwelche Kuschelpositionen der Mitte einnahm um sich vom kommunistisch verschrienen linken Rand abzugrenzen.

RE: sfrings75 um 16:25

***Warum der Statt nicht selbst bauen soll weil das dann so läuft, wie am BER.***

Unsinn solch einen Vergleich anzustellen !
Dafür gibt es Genossenschaft die durchaus grundsolide arbeiten.

Gruß Hador

Planen und bauen müssen Länder und Gemeinden

"Entsprechend kritisch reagierten Grüne und Linkspartei. Der Sprecher der Grünen-Fraktion, Christian Kühn, bezeichnete die Zahlen als Armutszeugnis für Bundesminister Seehofer." zit.TS.
Na, na, na Herr Kühn. Der Bund hatte den Ländern ... Milliarden zur Verfügung gestellt. Für die Realisierung sind die Länder und Kommunen zuständig.
Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin ist z.B. Frau Lompscher (Die Linke). Über die Berliner Bauvorhaben verliere ich jetzt mal kein Wort - ich will ja nicht schadenfroh sein.
In Bremen sind Herr Bausenator Lohse und seine grünen Freunde zuständig.
Wenn die nichts gebacken kriegen, ist daran nicht Herr Seehofer schuld.
Wir hatten letztens eine Bürgerbefragung wegen eines Bauprojektes der Grünen. Die Mehrzahl der Bremer Bürger sind dagegen, den Stadtteil noch mehr zu verdichten und möchten eine Grünanlage. Was sagt unser Bausenator öffentlich im Regionalfernsehen? Dass seine Behörde es nicht hinkriegen würde, so ein Projekt zu planen.

RE: Mein blauer Engel um 16:14

***Wenn die Länderregierungen nicht bauen möchten, dann sollte der Häuslebauer bauen können. Selbst auf Grund der ihm nicht gehört.***

Dann passen sie nur gut auf, dass ihr Nachbar ihnen nicht seine Hundehütte auf den Grund nagelt. Und vielleicht sein Gästehaus direkt mit dazu.

Gruß Hador

Kommunalen Wohnungsbau reaktivieren

Die kommunalen Wohnungsunternehmen haben vor dem Ausverkauf der kommunalen Wohnungsbestände eine wichtige kostendämpfende Rolle im Markt gespielt. Das können sie auch in der Zukunft leisten.
Und wenn man den Politiker-Anteil in den Aufsichtsräten der kommunalen Wohnungsunternehmen auf weniger als 50 % begrenzen würde, könnten sie auch effizient bauen.
Und wenn man den Hunger der städtischen Kämmerer auf Gewinnabführung begrenzen würde, kämen am Ende auch bezahlbare Mieten heraus.
Darauf zu setzen, dass die privaten Wohnungsgesellschaften in großem Stil bauen und sich damit die Preise ihrer eigenen Bestandswohnungen kaputt machen, das kann auch nur der Union einfallen. Haben die keinen Sachverstand, wie Wirtschaft funktiert? Oder wollen sie ihrer Klientel den Reibach nicht verderben?

collie4711 Völlig richtig

die Mieter und Steuerzahler werden in großem Stil von unseriösen Immobilienhaien enteignet und zwar mit Unterstützung unser Kanzlerin. Das komplett bezahlte Wohngeld wird dem Sozialhaushalt zugerechnet statt es endlich und richtiger weise im Wirtschaftsministerium als Immobilien Subventionen zu verrechnen. Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit Aufstockungszahlungen für Geringverdiener. Der bekommt dafür dann auch noch eine besch...eidene Rente und muss sich dann entscheiden ob er "Essen" oder "Wohnen" möchte.

Sozialer Wohnungsbau

Das liegt u.a. daran, dass in Kommunen und Kleinstätten z.B. Im Hamburger Speckgürtel von CDU, Wählergemeinschaften und teilweise Grünen kein geförderter Wohnungsbau in Bebauungsplanungen vorsehen wird. Ja, in Ahrensburg werden sogar städtische Grundstücke verkauft, ohne einen Anteil von geförderten Wohnungen. Die Fördermittel werden nicht in Anspruch genommen. O-Ton von Kommunalpolitikern: Wir wollen keine Hochhäuser mit Problemfällen. Unsere Stadt soll schön bleiben.
Dafür werden Wohnungen in Eigentum oder mit Preisen von 13€ aufwärts gebaut. Es ist einfach nur dümmlich und asozial! Wenn Berliner Politik da nicht gegensteuert, dann funktioniert es nicht! Hoffnung? Wenig!

Die SPD hat in der

Die SPD hat in der derzeitigen Koalition nicht genug Mumm und Traute, die soziale Schieflage auf dem Mietmarkt in eine andere Richtung zu steuern; da sind zu viele Lobbyinteressen der Gewinnmaximierung auf dem Wohnungsmarkt im Boot. Wirklichen Wandel gibt es da nur mit Grün-rot-rot.

RE Wahrheit-tut-weh :um 16:32

***Der Staat sollte sich aus ALLEM zurückziehen, was nicht zu den hoheitlichen Aufgaben gehört und den Rest dem Markt überlassen. Der regelt das in keinem Fall schlechter.***

Der Markt versagt in diesem Fall vollständig. Wenn die Bauherren meist nur Luxusimmobilen schaffen, dann bleibt für den Normalo keine Möglichkeit in die Stadt zu seinem Arbeitsplatz zu ziehen.
Wenn 25 % der Unternehmer den Wohnungsmarkt als problematisch ansehen, um neue Beschäftigte zu gewinnen, dann sehen wir ja, dass der Markt bisher noch gar nichts regelt.

Die Allmachtsphantasien der Märkte sind doch nun mittlerweile häuig genug widerlegt worden !

Gruß Hador

Flodian: Weil Haus & Grund Deutschland

höhere Parteispenden garantieren. Die Mieter können wegen hoher Mieten nichts Spenden. Die kosten ja nur Geld (Wohngeld die Immobiliensubvention)!

@ 16:31 von Hador Goldscheitel

Die Preissteigerungen für Grundstücke werden doch vor allem auch durch Spekulanten hochgetrieben.
Das Thema nur eindimensional zu betrachten ist da wenig hilfreich !

Je mehr Mißstände auf dem Wohnungsmarkt (überwiegend regierungs-verursacht), desto mehr wird spekuliert. Ich betrachte das Thema nicht einseitig, sondern schaue erst auf die Hauptursachen, dann erst auf anderen Ursachen.
Und nicht anders herum.

Grosse Töne ...

Während unsere Politiker bis hinauf zur Kanzlerin - selbst ja, oft mit Zweit-, Dritt- u. Viertwohnung, wohlversorgt u. nicht betroffen - grosse Töne spucken, sieht die Realität f. Otto Normalverbraucher u. Ärmere doch ganz anders aus.
Warum z.B. die Aufhebung d. Sozialbindung v. Wohnraum nicht erschweren / verhindern, Mieten stärker kontrollieren/regulieren/sanktionieren, höhere Abgaben auf Luxusimmobilien u. langen Leerstand etc. ? Unterm Strich geschieht wenig bis gar nichts, stattdessen verschärft man die Problematik noch durch Ein-, Zuwanderungsgesetze zur Linderung eines angebl. Fachkräftemangels, der v.a. auch dadurch entsteht, dass diese - oft schlecht bezahlt - sich am Ort d. Arbeitsplatzes längst keinen Wohnraum mehr von ihrem Verdienst leisten können !
Und der Ländl. Raum - eigentl. eine Lösungsmöglichkeit f. die Probleme - wird immer weiter abgehängt / vernachlässigt ... Markt alleine war/ist KEINE Lösung, q.e.d. !
MfG. B.W.

@MeinblauerEngel um 16.14 Uhr, bin Ihrer Meinung

"Wenn die Länderregierungen nicht bauen möchten, dann sollte der Häuslebauer bauen können" - das meine ich auch. Es gibt genug Interessenten. Ich selbst habe mich für Bauprojekte von gemeinschaftlichem Wohnen interessiert, aber es ist einfach nicht an die Grundstücke ranzukommen. Die gehen weg an die großen Bauträger, weil viele Baubehörden nicht mehr in der Lage sind, zu planen und die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Gerade in Ländern und Gemeinden, in denen die politische Ausrichtung der BehördenleiterInnen vor deren Fachkompetenz gestellt wird, kann man nicht mit Unterstützung rechnen. Planung und Realisierung wird von großen Bauträgern und Verwaltungsgesellschaften übernommen. Bürgerinnen und Bürgen müssen zusehen, wie die Grundstücke und Immobilien ihrer Heimatgemeinden verscherbelt werden.

Und das Geld, dass Herr Seehofer für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellt, geht auch noch mit da rein. Für angeblich anteilige Sozialwohnungen.

Ich meine Venovia

muss gesplittet werden! Venovia ist der Treiber aller Mieterhöhnungen! Ich beschäftige mich auf allen den Seiten, wobei es um diese Firma geht! Eine reine Mache, oftmals mit nicht richtigen Vorgaben/richtiger Angaben! Nicht nur der Sozialwohnbau muss verbessert werden, auch im Privatwohnbau müssen härtere Prüfungen stattfinden und das Stufensystem für Wohngeld sollte drastisch geändert werden, darin liegen Ungleichgewichte, die ich intensiv durchgegangen bin! Sorry, aber ich kann nicht anders als direkt zu sein, denn die Wohnungssuchenden, die Rentner/innen, die Kranken leiden darunter, was derzeit auf diesem Wohnungsmarkt in dieser- und gegen diese Gesellschaft passiert! Und man passe auf, der politische Moralist ist oftmals der Schlimmere! Die ist meine Meinung, überprüfbar, nicht daher gesagt!

Stillstand

nicht nur im Wohnungsbau. Stillstand, Missmanagement und Kontrollverlust wohin man schaut.

Die letzten 30 Jahre wurde nur Bau-Politik exklusiv für die …

Immobilien-Hechte gemacht. Wenn die Politik wollte, könnte man die Sache ändern. Aber wen kümmert das schon?
Das ist wohl der nächste Schuss, den unsere Politiker geflissentlich überhören – nach den Klimafragen.

andererseits 16.50

Wirklichen Wandel gibt es da nur mit Grün-rot-rot." Klar, eine Partei wie die Grünen, die sich einen Parteitag von der Autoindustrie sponsern lässt ist natürlich immun gegen Lobbyinteressen...

RE: andererseits um 16:50

In der Tat hätte die SPD hier ihr Thema, sozial und solidarisch !
Aber beim derzeitigen Führungspersonal der SPD müssen wir wirklich erst auf die Grünen warten. Traurige Zeiten !

Und von Frau Merkel kommen - wieder einmal - nur wohlfeile Worte. Sie könnte den Wohnungsnotstand ja zur Chefsache machen !

Beste Grüße Hador

@ 16:57 Konsenssoße

Das kann ich bei Ihnen nicht erkennen, dass Sie sich wirklich mit Ursachen beschäftigen; stattdessen finde ich viel Konsensoße, dass die Flüchtlinge schuld sind, der Staat (was für Sie ein Synonym für "Altparteien" ist) als Unternehmer ineffizient ist und damit natürlich auch der soziale Wohnungsbau (womit sie mal auf die Schnelle den gesamten Bereich ins Abseits stellen wollen), und natürlich das Lieblingsthema aus der allseits bekannten Ecke: die Europolitik. Gähn.
Dass Wohungskonzerne Milliardengewinne rausholen durch immer stärker angezogene Daumenschrauben in einem nicht sinnvoll regulierten Markt, das scheint Ihnen völlig entgangen zu sein - oder es passt Ihnen einfach nicht ins Konzept. Allein der Konzern Vonovia machte 2018 einen Gewinn von 1,07 Milliarden Euro. Neben Neubau braucht es dringend eine deutlichere Steuerung am Markt. Und der soziale Wohnungsbau muss ausgebaut werden: Mieterbund-Direktor Siebenkotten sagt, wir brauchen 100.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr.

16:57, Konsenssoße

>>Je mehr Mißstände auf dem Wohnungsmarkt (überwiegend regierungs-verursacht), <<

Verursacher ist großenteils die Kommunalpolitik. Und zwar vor etwa zwanzig Jahren. Die Gemeinden haben sich damals durch den Verkauf ihrer Wohnungsbestände kurzfristig saniert, was dann langfristig zu der Situation geführt hat, die wir heute beklagen.

Linke haben schon damals davor gewarnt, aber auf die hörte man damals noch weniger als heute.

@ 17:06 Ferkelchen

Sie können das sicher differenzieren, was Sie mit "Stillstand, Missmanagement und Kontrollverlust" meinen, damit wir Ihnen folgen können - oder war das einfach mal so rausgehauen?

Warum explodieren die Mieten?

Weil es im Augenblick die höchste Rendite verspricht. Zinsen? fast gleich Null - also wohin mit dem vielen Geld der wohlhabenden Schicht um die "Kasse" doch noch zu machen?
Der Staat soll sich raus halten und diese Blase wird sich selbst regulieren. Das wird dauern aber sie wird platzen. Treffen wird es wieder die vielen "Möchtegern-Teilhaber" am leicht verdientem Geld. Banken und Unternehmungsberatungen werden mit unendlich vielen Angebotenen den jetzt so günstigen "Nagel auf den Kopf" treffen und so manchem das Hirn doch noch vernebeln. Kauft, investiert und der Rest läuft von alleine. Für die Großen bestimmt, für die Kleinen bestimmt nicht. Es geht nicht um sozialem, vom Staat subventioniertem Wohnungsbau - es geht nur um die Null Zinspolitik der EZB.

die Union hat es noch nicht begriffen

Die Umfragewerte sinken drastisch. Es gibt aber keine Bewegung in der Union. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft auf private Investoren. Aber wir wissen ja längst, dass hier nur langsame Fortschritte zu erwarten sind. Bei mehreren politischen Fragen, aber besonders bei der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt wäre die einzige Antwort auf die zunehmend unzufriedenen Wähler, klotzen und nicht kleckern. Es wird Zeit, dass die Union aufwacht und die Wähler nicht ständig hinhält. Die schwarze Null ist löblich, aber hier muss schnell etwas geschehen.

um 16:32 von Wahrheit-tut-weh

>>
Sieht man am besten am BER. Der Staat sollte sich aus ALLEM zurückziehen, was nicht zu den hoheitlichen Aufgaben gehört und den Rest dem Markt überlassen. Der regelt das in keinem Fall schlechter.
<<

Klar, dann schaffen wir aber reine, gerechte Märkte. Also keine Erbschaften mehr, alle fangen gleich an.

Die meisten absoluten Marktbefürworter verstehen einfach nicht, dass es keine reinen Märkte gibt. Wer krank wird, der braucht eine Behandlung. Der kann sich nicht dafür entscheiden, stattdessen 100 Bratwürste zu kaufen. Die ganz elementaren Bedürfnisse des menschlichen Lebens dürfen nicht irgendwelchen Märkten ausgeliefert sein. Abgesehen davon ist der Hinweis auf den Markt in vielen Fällen ein Märchen. Man nehme mal den Regionalverkehr: Wer hat schon 2 oder 3 verschiedene Bahnanbieter in seinem Ort zur Auswahl ?

@um 16:14 von Mein blauer Engel

hehe, also jeder kann bauen was und wo er will. Dann gibt es also das Plumpsklo, Kerzen, Wasser aus der Regentonne und Abwasser in der Sickergrube. Ade Umwelt. Warum werden nicht einfach mehr Mietkauf Wohnungen vom Staat gebaut.
Da hat jeder etwas davon. Da gehört einem die Wohnung und ist wie eine Eigentumswohnung.

Günstig bauen?

Warum nicht?
Da stehen aber die örtlichen Bauvorschriften..in unserem Fall Denkmalschutz dagegen..

Im Gegensatz zu Großstädten und anderen Ballungsräumen kann man nicht so einfach die Miete erhöhen, weil den Leuten doch noch Geld zum Leben bleiben soll..

Außerdem..wer will als Privatmensch noch vermieten,wenn man Mietnomaden und Nichtzahler erst nach Jahren loswird?

Falsche Gesetze

Seit zwei Jahrzehnten wird per Gesetz jede Weiche erst einmal in die falsche Richtung gestellt. Beim Wohnungsbau gibt es noch keine Korrektur. Das Versagen begann mit dem Verscherbeln kommunalen Silbers ab Mitte der 1990er, aber es gab viele falsche Entscheidungen danach und ebenso viel Wegschauen. Beim Wohnungsmarkt ist es nun wie beim Klimaziel: Es ist schon zu spät, die Katastrophe zu verhindern. Allenfalls kann man die Folgen noch ein wenig abschwächen. Aber dafür müsste manches Umdenken erfolgen. Dafür gibt es keine Anzeichen. Mietdeckelung, Einfrieren oder Enteignen wie in Berlin ist keine Lösung. Statt dessen: Strafe für Spekulation mit Immobilien; Eigentümer muss verpflichtend angegeben sein, sonst keine Miete; vor allem weg mit dieser Modernisierungsumlage, denn da spielt es keine Rolle, ob 11 oder 8 Prozent, solange alles umgewälzt werden kann und damit allein durch Mieter generierte Profite in der Zukunft winken; sowie Enteignung bei Verletzung von Eigentümerpflichten.

RE: Konsenssoße um 16:57

Gerade weil der Zins (Euro bedingt) so niedrig ist, werden ja auch viele Wohnungen gebaut. Nur nicht im bezahlbaren Segment für viele Bürger.
Und was ihre Flüchtlinge angeht, so leben diese ja wohl kaum alle in den Städten mit Wohnungskrise. Der überwältigende Teil von ihnen lebt doch auf dem Land, in kleinen, mittleren und nicht betroffenen Großstädten.
Letztlich sind das nur Pseudoargumente von ihnen !

Gruß Hador

@DieNau um 17.05 "Ich meine, Vonovia muss gesplittet werden"

"Die Vonovia muss gesplittet werden". Bitte bedenken Sie, dass die Vonovia und auch die 'Deutsche Wohnen' große Teile des Bestandes aufgekauft haben, den die Länder und Gemeinden seit den 80er und 90er Jahren haben verkommen lassen. Die Posten der Amtsleiter wurden nicht mehr von Bauingenieuren u.a. Fachleuten, sondern politisch besetzt. Heute sind es oftmals Grüne. In der Folge wurden die Gebäude nicht mehr gepflegt, z.B. Hausmeistertätigkeiten "outgesourct", d.h. extern vergeben. Die Gebäude wurden vernachlässigt. Irgendwann waren die Behörden nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben als Vermieter zu bewältigen und verramschten den Wohnungsbestand an Investmentgesellschaften. Diese haben viele Gebäude saniert, betreuen die Gebäude mit eigenen Hausmeistern, sanieren und renovieren.
Die ehemals verwahrlosten Gebäude sind jetzt wieder halbwegs in Schuss und nun schreien die Politiker, Grüne und K.Kühnert: Enteignen. Wie widersinnig ist das denn ... sie kriegen doch selbst nichts hin.

@ 17:08 deutlich

Den Unterschied, dass (im übrigen verschiedene) Unternehmen und Verbände die Grünen unterstützen, darunter auch Automobilunternehmen, weil es auch dort kluge Köpfe gibt, die die Verkehrskonzepte der Grünen für zukunftsweisend halten,
und einer direkt durch Großkonzerninteressen gestalteten Politik, die sich nicht traut, den Mietmarkt politisch zu steuern, um nicht das Wohnrecht von geringverdienenden Menschen den Gewinnspannen der Konzerne auf dem Gebiet zu opfern,
können Sie nicht erkennen?
Der ist eigentlich ziemlich deutlich.

@Am 16:31 von Hador Goldscheitel

@ konsenssosse um 15:59

Zitat:
Das sie wieder dieses Thema à la AfD bzgl. Euro/Migration ausschlachent war klar. Nur ist

Wieso ausschlachten? Wenn doch in kürzester Zeit ca. 2,5mio Zuwanderer unterzubringen sind, dann ist das für jeden Staat eine Herausforderung. Es handelt sich um die Grössenordnung einer Megacity . Und es kommen mtl. ca 20.000 hinzu. Wo lassen Sie die, wenn Sie der Meinung sind, dass die Zuwanderung keine Anteil an der Wohnungsnot hat.
Konsenssosse hat nur Fakten dargelegt, die heutige Politik nicht gerne hört.

Selbst Alt-Bp Gauck hat sich heute dazu geoutet, dass auch Themen angesprochen werden müssen, die nicht dem Mainstream entspricht.

@ um 15:51 von flodian

"wieso fördern?
warum soll der Staat nicht selbst im großen Maßstab Wohnungen bauen und vermieten?"

Sehr wahrscheinlich liegt es daran, dass der Staat mit denen, die solche Wohnungen bedürfen, so wenig wie möglich zu tun haben will. Diese Gruppe ist eben nicht die "Mitte" die die CDU und insbesondere die SPD bedienen wollen.

@ 17:11 von fathaland slim

Verursacher ist großenteils die Kommunalpolitik.

Die Kommunen haben für die damilige Zeit richtig gehandelt. Die konnten die negativen Auswirkungen der Bundespolitik damals noch nicht erahnen. Hätten wir noch die DM (oder wenigstens einen stabilen Euro), hätten wir keine Massenzuwanderung bekommen, und hätten wir nicht die unzähligen neuen Vorschriften für Vermieter und Wohnungsbau, dann wäre Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht annähernd so angespannt.

@Dabbeljuh um17.14 Uhr "klotzen nicht kleckern"

"Bei mehreren politischen Fragen, aber besonders bei der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt, wäre die einzige Antwort auf die zunehmend unzufriedenen Wähler, klotzen und nicht kleckern ... " Es ist Ihnen vielleicht entgangen, aber Herr Seehofer hat jede Menge Geld für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Für die Realisierung sind die Länder und Gemeinden zuständig, die kennen ihre Bedarfe, freie Grundstücke usw.

Wenn kommunale und landeseigene Baubehörden nicht in der Lage sind, vernünftige Wohnungsbauprojekte zu planen, müsste man sich ansehen, welche Menschen/LeiterInnen dort zuständig sind. In Berlin ist das z.B. Frau Lompscher (Die Linke). In Bremen ist das Herr Lohse (Grüne). In beiden Bundeländern "brennt die Hütte", d.h. nichts geht mehr. Trotz der Gelder von Herrn Seehofer.

Die Wohnungsnot in den Großstädten hat,

KEIN Scherz, tatsächlich hauptsächlich(!!!) mit unserer eigenen Demographie zu tun!

Da zur Zeit die äußerst geburtenstarken Baby Boomer Jahrgänge auch in den Großstädten vermehrt in den wohlverdienten Ruhestand treten, ziehen dadurch vermehrt In- und Ausländer SELBST in die Großstädte, um SELBST diese gutbezahlten Arbeitsplätze in den Großstädten einzunehmen!

Und umso MEHR Arbeitsplätze durch die Baby Boomer in den Großstädten frei werden. umso MEHR junge Menschen ziehen dann aus diesen einfachen Grund auch in die Großstädte!

Und dies führt halt zur Wohnungsnot insbesondere in den Großstädten!

Gesamtfazit
It's demography, stupid!

Ich glaube nicht,

dass man damit voran schreitet, die Mietengier zu ändern, wenn man alleine nur die Politik kritisiert-natürlich ist Kritik wichtig-aber ich meine, dass diese Mietgier darüber nur lacht, solange man sich dieser Mietgier nicht richtig entgegenstellt, und ja, das kommt nur von den Menschen, die es ändern wollen!

17:12, andererseits

>>@ 17:06 Ferkelchen
Sie können das sicher differenzieren, was Sie mit "Stillstand, Missmanagement und Kontrollverlust" meinen, damit wir Ihnen folgen können - oder war das einfach mal so rausgehauen?<<

Ich glaube, der Forist hat einfach die Begriffe "Tod" und "Verderben" bei seiner Aufzählung vergessen.

16:50 andererseits

"Die SPD hat nicht genug Mumm......."

Aha die ungeliebte SPD soll alles richten was eine unglaublich beliebte Kanzlerin und ihre CDU/CSU Minister nicht angepackt oder aus Ungfähigkeit verschlafen haben. Um die Unfähigkeit und Fahlentscheidungen der Kanzlerin und ihrer CDU/CSU Ministerriege auszubügeln ist dann die SPD wieder recht.

@17:06 von Ferkelchen

Ihre Devise ist wohl: Inhaltlich keinerlei Beitrag, aber draufhauen!

Was ist denn das wichtigste?

Für alle, die´s noch nicht begriffen haben: das GELD!
.
Und davon wird immer reichlicher verstreut:
- Beraterverträge für BuWe und DB
- "Mehrkosten" BER, S21, Elbphilharmonie, Eurofighter, A400M etc.
- Gorch-Fock-Überholung
- Wohnungsbau und Grundstücksankauf
.
Damit sind viele reichlich bedient worden, ohne dass der eigentliche Gegenstand der "Investition" davon merklich profitiert hätte. Ja, wie issas nur möglich?

Solange der

Solange der Wohnberechtigungsschein bedeutet, dass man ohne wiederholte Überprüfung ewig in der Sozialwohnung verbleiben kann - bspw. ein Ehepaar nach Auszug der mittlerweile erwachsenen Kinder in einer 5-Zimmerwohnung - solange braucht sich niemand über einen Mangel zu wundern. Und ich spreche hier nicht von Einzelfällen, sondern einem Mehrfamilienhaus, bei dem dies in 5 von 6 Einheiten der Fall ist!
Allein Neubau löst keine Knappheit.

17:14, ustdigital

>>Warum explodieren die Mieten?
Weil es im Augenblick die höchste Rendite verspricht. Zinsen? fast gleich Null - also wohin mit dem vielen Geld der wohlhabenden Schicht um die "Kasse" doch noch zu machen?
Der Staat soll sich raus halten und diese Blase wird sich selbst regulieren. Das wird dauern aber sie wird platzen. Treffen wird es wieder die vielen "Möchtegern-Teilhaber" am leicht verdientem Geld.<<

Nein.

Es trifft die Mieter, die die Rendite für die Anlagemodelle erwirtschaften, sprich bezahlen, müssen. Die "Selbstregulierung" geschieht auf deren Rücken.

Frage an die Mitforisten von einem Vermieter?

Was ist bzw. was versteht Ihr unter einer
"bezahlbaren Miete"

Kaltmiete pro m^2
oder doch
Warmmiete pro m^2
oder etwa
maximal 30% des jeweils verfügbaren Einkommens
oder?
was auch immer!

Wie hoch darf die Miete max. denn dann sein?

Als Vermieter mehrerer Wohnungen in Süd D würde mich das jetzt wirklich mal interessieren!

Ach ja, noch ne Frage, wer entscheidet eigentlich am Ende wer die Wohnung bekommen soll?
Denn wenn ich als Vermieter entscheide, dann würden die gleichen Personengruppen wieder die Wohnung bekommen.
Keine Alleinerziehenden, keine Niedriglöhner und vor allem keine ALG2 oder Aufstocker
Grund: Sehr schlechte Erfahrung gemacht mit dem Umgang anderer Eigentums.

Für eine Million kann man 4 kleine Wohnungen bauen

Also für eine Milliarde 4000 kleine Wohnungen. Für die 1,5 Milliarden von Bund sind das gerade mal 6000 kleine Wohnungen.

Privatleute werden kaum Mietwohnungen bauen. Das kommt von dem Klassenkampf den man ja auch leicht sieht wenn man hier die Kommentare liest. Die meisten Mieter sind sehr nett. Nur ein Einzelfall genügt um jemand an den Rand des Nervenzusammenbruchs zu bringen. Mich wundert dass das die Mietervereine nicht auch verstehen. Denn mit jedem Gerichtsprozess den der Mieterverein gewinnt sinkt die Zahl der Menschen die privat Wohnungen vermieten wollen!

17:20, 91541matthias

>>Außerdem..wer will als Privatmensch noch vermieten,wenn man Mietnomaden und Nichtzahler erst nach Jahren loswird?<<

Man braucht einfach nur einen skrupellosen Anwalt, dann wird man jeden Mieter los.

Wir haben immer die Miete gezahlt und haben nie Ärger gemacht. Aber dann wollten wir die Modernisierung, verbunden mit einer Mietsteigerung von etwa 70%, nicht dulden. Daraufhin gab es eine fristlose Kündigung wegen angeblicher illegaler Untervermietung. Wir waren eine seit 37 Jahren bestehende Wohngemeinschaft.

Eine alte Dame, 75 Jahre alt und im Haus geboren, die ebenfalls die Modernisierung nicht dulden wollte, wurde wegen einer angeblich illegal angebrachten Dunstabzugshaube aus ihrer Wohnung geworfen.

Der Vermieter war früher mal ein Linker und unter dem Namen "Millionenheinz" bekannt. Aber das ist lange her. Jetzt führt er Krieg mit seinen Mietern. Alles keine Mietnomaden und keine Nichtzahler.

Man braucht lediglich eine gehörige Portion Moralfreiheit, dann schafft man das.

In unserem Haus steht eine Wohnung seit 3 Monaten leer

weil der Besitzer sie schön machen will. Dabei sind ihm aber mehrere Wasserschäden dazwischen gekommen.

Jetzt haben wir hier eine leer stehende Wohnung, und draußen suchen die Leute dringend nach Wohnraum.

Das ist doch Irrsinn!

Ich finde, der Staat sollte unseren Hausbesitzer dazu zwingen, die Wohnung zu vermieten und eventuell unterstützten, falls das wirklich notwendig ist.

Kommunnen haben Problem verursacht und müssen Problem beheben

Die Kommunen haben in den letzten Jahrzehnten durch Verkauf von 100tausenden günstigen städtischen Wohnungen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen verursacht. Nun müssen sie die Folgen beheben. Allerdings tun das einige Städte schon. Zum Teil bauen sie selbst, zum Teil vergeben sie beim Schaffen neuen Baugrunds Baurecht nur gegen einen festen Anteil von bezahlbarem Wohnen z.b 30%. Manche Länder fördern das Vorgehen auch zunehmend mit Förderprogrammen. Es ist also nicht alles so schwarz wie von einigen hier gemalt wird. Es könnte und es muss mehr sein, da gibt es noch Nachholbedarf.

Realsatire! Wer denkt, dass man schnell

genügend Sozialwohnungen bauen kann um die Mietpreisexplosion zu stoppen, hat keine Ahnung, erkennt nicht, dass gar nicht so viel Bauunternehmen zur Verfügung stehen oder dass der Baugrund, in der Fläche, nicht entsprechend ausgewiesen ist. Frau Dr. Merkel führt die Gruppe der Träumer an!

16:32 von Wahrheit-tut-weh

«Der Staat sollte sich aus ALLEM zurückziehen, was nicht zu den hoheitlichen Aufgaben gehört und den Rest dem Markt überlassen. Der regelt das in keinem Fall schlechter.»

Nirgendwo in keinem Land hat es je im Sinne von Mietern und privaten Immobilienkäufern funktioniert, "das mit Wohnen" alleine "den Mechanismen der Märkte" zu überlassen.

Die Vorkommnisse um "Lehman Brothers" waren in der Grundstruktur eine Immobilienkrise, in der ungezügeltes finanzielles Hyänentum ganze (große) Volkswirtschaften in (große) Schwierigkeiten stürzte.
"Bei der Immobilienblase" in Spanien war es kaum anders.

Hatte zwar weniger mit Mieten und Sozialwohnungen zu tun, folgte aber den gleichen Mechanismen des Hyänentums in den Rudeln der Großen, die mind. nationen-weit agieren.

Man soll mit Mieteinnahmen auch Profite erwirtschaften.
Ist für Instandhaltung + Neubauten als Investition nötig.

Mieten als Rendite-Maximierung ist die dümmste Idee.
Seit Affen von Bäumen stiegen, um auf 2 Beinen zu laufen …

Eines ist klar,

so lange wie vom Ausschluss von Mieterhöhungen für 5 Jahre und Verstaatlichung die Rede ist, wird kein noch so vernünftiger Investor mehr in den Wohnungsbau investieren. Die öffentliche Hand, die vor Jahren ihren Wohnungsbestand verscherbelt hat, um den Haushalt zu sanieren, wird mit Sicherheit es nicht auf die Reihe bekommen, vernünftig Wohnungen zu bauen. Fazit: Der gegenwärtige Zustand wird zementiert!

Privatleute werden kaum Mietwohnungen bauen,

dieses Wohnungs-Bauklientel ist wohl falsch verstanden worden, wenn mein Beitrag gemeint ist. Denn, den meine ich nicht. Doch was soll´s, ich glaube anicht, dass Klagen gegen Vermieter im Privatbereich, deswegen aufhören zu bauen, bzw. das andere davon abgeschreckt werden, überhaupt Wohnungen zu bauen, oder darin anlegen wollen.

@ 17:20 von 91541matthias

>> ... Außerdem..wer will als Privatmensch noch vermieten, wenn man Mietnomaden und Nichtzahler erst nach Jahren los wird? ... <<
_
Nichts gegen Ihren - sofern berechtigten - Einwand... der allerdings für einen potenziellen Privatvermieter kein generelles Hemmnis sein muß. Niemand ist gezwungen, ohne ausreichende Absicherung eine gute Wohnung zu vermieten. Hingegen hört man Beschwerden öfter von Vermietern, die Bruchbuden zu Wuchermieten anbieten ... und die dann auf die Schnelle an ebenso dubiose Mieter vermieten... und sich dann wundern, wenn es "schief geht"...
_
Ich vermiete als "Privater" schon seit rd. 20 Jahren mehrere Immobilien an private (und teils auch wechselnde) Mieter, und habe noch nie Negativerfahrungen mit Asozialen oder Mietnomaden gemacht. Ist wohl auch eine Frage des Handlings...

17:37, Konsenssoße

>>"Verursacher ist großenteils die Kommunalpolitik."

Die Kommunen haben für die damilige Zeit richtig gehandelt. Die konnten die negativen Auswirkungen der Bundespolitik damals noch nicht erahnen. Hätten wir noch die DM (oder wenigstens einen stabilen Euro), hätten wir keine Massenzuwanderung bekommen, und hätten wir nicht die unzähligen neuen Vorschriften für Vermieter und Wohnungsbau, dann wäre Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht annähernd so angespannt.<<

Schuld sind also der Euro und die Flüchtlinge, und nicht etwa die Privatisierung der kommunalen Wohnungsbestände.

Verzeihung, aber das ist die klassische, in marktradikal-rechten Kreisen sehr beliebte Sündenbockerzählung.

Was die 2,5 Millionen Zuwanderer angeht, so vergleichen Sie doch bitte einmal die Einwohnerzahl Deutschlands von vor, sagen wir mal, fünfzehn Jahren mit der von heute. Da werden Sie keinen wirklichen Unterschied feststellen.

Die Wohnungen im unteren Preissegment werden saniert und dadurch exorbitant teurer.

Am 15. Juni 2019 um 16:32 von johnas1950

< Bei uns werden Wohnungen an Touristen pro Tag vermietet und vorher wurde der Mieter wegen "Eigenbedarf" gekündigt. >

Eine Kündigung wegen vorgeschobenen Eigebedarfs verpflichtet zum Schadensersatz und stellt m.E. auch einen Betrug dar - jeweils Eintritt eines Schadens beim gekündigten Mieter vorausgesetzt.

Es fehlt an Bauland

... und es fehlt vor allem an Baufirmen. Der Fachkräftemangel ist eklatant. Die Baubranche ist seit Jahren voll ausgebucht und hat es nicht nötig, über die Preise zu konkurrieren. Bauen ist in den vergangenen Jahren immer teurer geworden.

@17:32 von Ferkelchen

was alles so Geld kostet, unglaublich. Unabhängig von der Nationalität: Ich denke da auch an die riesige Zahl an "Zuwanderern" aus den neuen Bundesländern in die alten Bundesländer nach 1990. Eine riesige Herausforderung, zusammen mit Aufbau Ost, Mineralölsteuererhöhung, Solidaritätszuschlag sind das hunderte von Milliarden.

18:02 von fathaland slim

«Alles keine Mietnomaden und keine Nichtzahler.»

Mietnomaden und Nicht-Zahler sind sicherlich ein großes, ein unangenehmes, ein langwieriges Problem für jeden Vermieter, der davon betroffen ist. Zusätzlich eines, das ihn tatsächlich finanziell ruinieren kann. Man mag es niemandem wünschen, an derartige Mieter zu geraten.

Auch will ich nicht beklagen, wenn im TV + in Zeitungen über solche Fälle berichtet wird. Aber solche "Stinkstiefel-Mieter" stehen doch nicht exemplarisch für die Mehrheit der Mieter in DEU. Zu welcher (vorherrschenden) Ansicht es dann mitunter aber führt, weil ja nie über all die vielen Millionen von Mietverhältnissen berichtet wird, in denen das Verhältnis Vermieter / Mieter über viele Jahre völlig unproblematisch zu beiderseitiger Zufriedenheit besteht.

Die Eltern meiner Freundin haben als Vermieter über Jahrzehnte die Erfahrung gemacht, dass verlangte Mieten unter dem max. Möglichen auch die Sorgfalt der Mieter mit den gemieteten Wohnungen (sehr) fördern …

@ Bernd Kevesligeti

Da ist es richtig und wichtig,daß gesellschaftlicher Druck von unten kommt,wie von der Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen".Die gestern 77.000 Unterschriften unter ihr Volksbegehren übergeben hat.

Tolle Idee. Die Firma wird sich also erst mal mit Investitionen in neue Wohnungen zurück halten.
Außerdem sind das weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung in dieser Petition. Was soll das bringen?

ZUM THEMA...

Erst gestern erschien auf ts-de ein Artikel (leider nicht kommentierbar) unter den Prämissen > "Merkel bremst bei Sozialwohnungs-Neubau" und "SPD fordert Mietendeckelung"...
_
Was nun ist vom heutigen ts-Artikel zu halten, der quasi amtlich einen Stillstand beim Sozialwohnungs-Neubau bescheinigt - obwohl doch gerade Neubauten gesellschaftspolitisch dringend nötig wären..? Sollte dies ein sozialpolitisches Umdenken in Medienredaktionen zwecks allgemeiner Bewußtmachung bedeuten, würde ich das sehr begrüßen..!
_
Allerdings - jeder Normalo versteht, daß die Errichtung von Neubauten einige Zeit erfordert ... die aber viele Bürger gar nicht mehr haben, die händeringend nach bezahlbaren Wohnungen suchen. Also muß eine Sofortmaßnahme her - und das wäre nur eine sofortige (einstweilige) Mietendeckelung - in Verbindung mit einer Sozial-Wirtschaftlichkeitsprüfung der Vermieterseite. Was angesichts der "Nackigmachung" der Sozialmieter nur gerecht wäre...

Verschuldung explodiert

@ flodian:
warum soll der Staat nicht selbst im großen Maßstab Wohnungen bauen und vermieten?

Mit welchem Geld? Soll sich der Staat noch höher verschulden?
In der DDR waren alle Mietwohnungen Staatseigentum und sind in großem Stil verfallen.

@ 18:20 von schabernack

Die Vorkommnisse um "Lehman Brothers" waren in der Grundstruktur eine Immobilienkrise, in der ungezügeltes finanzielles Hyänentum ganze (große) Volkswirtschaften in (große) Schwierigkeiten stürzte.

Ja, vor allem staatliches und politisches finanz-Hyänentum.
Die "Jedem ein Haus" Mentalität kam in die Gesetze und durch Freddie Mac und Fannie Mae konnten viele Menschen einen Kredit für ein Haus bekommen, was sie auf einem Markt ohne staatliche Einmischung niemals hätten erhalten, weil man sich das Haus mit dem Einkommen offensichtlich nicht leisten konnte.
Natürlich handeln Banken (eigentlich wir alle) nach gesetzlichen Anreizen. Schlechtes führt zu Schlechtem.

Am 15. Juni 2019 um 17:58 von Karlmaria

<< Denn mit jedem Gerichtsprozess den der Mieterverein gewinnt sinkt die Zahl der Menschen die privat Wohnungen vermieten wollen! >>

Mit jedem Prozess, den der Mieterverein gewonnen hatt, wurde rechtswidriges Vermieterverhalten und Vermieterwillkür festgestellt.

Sollen die Vermieter mit den Mietern alles machen dürfen, nur damit sie nicht die Lust am Vermieten verlieren?

@Karlmaria

"Denn mit jedem Gerichtsprozess den der Mieterverein gewinnt sinkt die Zahl der Menschen die privat Wohnungen vermieten wollen"
Sie unterstellen also allen Vermiertern, das sie eindeutig Illegale Praktiken unterstützen und flüchten, sobald sich jemand dagegen wert ?
Interessantes Rechtsbewusstsein, das sie da haben.

Wir schaffen das . .

klar, aber wer zahlt dafür? Die Mieter! Wer Millionen Flüchtlinge länger und dauerhaft ins Land lässt und holt - bitte hier nicht missinterpretieren! Was richtig sein kann, wenn . . )
muss dafür Sorge tragen, daß die Infrastruktur dafür auch vorhanden ist. Zunächst Flüchtlingsunterkünfte besorgen, aber danach alles dem Markt zu überlassen, führt genau zu solchen Verschärfungen der Situation. Super gemacht Angie! Danke!

RE: Ferkelchen um 17:32

Wenn wir ihre Zahlen mal annehmen, dann verteilen sich diese auf rund 11000 Gemeinden und über 2000 Städte. Das waren pro Gemeine nicht mal 230 Personen bisher, und monatlich kommen weniger als 2 Personen auf jede Gemeinde.
Glauben sie allen ernstes, dass unsere Wohnungsmisere an den Flüchtlingen liegt ? Nein, genau das ist hier nicht der Fall, daher sind das nur Pseudo-Argumente !

Gruß Hador

@fathaland slim

"Man braucht einfach nur einen skrupellosen Anwalt, dann wird man jeden Mieter los. [...]
Man braucht lediglich eine gehörige Portion Moralfreiheit, dann schafft man das."

Vor dem Hintergrund Ihrer Erlebnisse eine nachvollziehbare Meinung. Trifft aber meiner Meinung nach trotzdem nicht das Problem der Mietnomaden. Derer wird man nämlich selbst mit einer gehörigen Portion Moralfreiheit nicht Herr, weil sie selbst über keinerlei Moral verfügen.

Aber dessenungeachtet machen es sich alle diejenigen zu einfach, die behaupten, dass es keine (neuen) Vermieter geben wird, so lange es Mietnomaden gibt.
Allein schon die Fakten sprechen dagegen.
Der allerallerallergrößte Teil der Mieter sind schließlich ganz normale und vernünftige Leute, mit denen es keine besonderen Probleme gibt.

Im Zusammenhang sehen

Ich bin nun wirklich kein wirtschaftsliberaler, aber ich erkenne ganz deutlich, was die Regierung niemals tun wird: Selber Wohnungen bauen. Es ist ein Teufelskreis: GB wird stärker mit den USA kooperieren und entfällt wirtschaftlich fast vollständig für die EU. Dadurch werden bei den EU- Gewinnlern Gelder frei, die investiert werden müssen. Bei dem jetzigen Zinssatz bieten sich Immobilien an, zumal die Wirtschaft Probleme durch die CO²-Geschichten bekommt. Das wirkt sich auf die Arbeitsplätze aus und der Normalo hat weniger Einkommen. Ausgerechnet in dem Moment, wo wir eigentlich billigere Wohnungen brauchen, die dann aber nicht bebaut werden, weil dem Staat die Steuern fehlen.

Spätestens in der nächsten Generation wird dann wieder mehr CDU und FDP gewählt.

Ich empfehle mir selber, mal meine Träume sein zulassen und realistischer du denken und zu handeln. Auch wenn ich dann auf Bahnen lande, auf der die mir zutiefest unsympathische AfD anzutreffen ist.

15:51 von flodian ...warum soll der Staat...

Weil er dann vom Wahlvolk für Dinge in die Haftung genommen werden kann, die in freien Gesellschaften der Markt regeln soll. Ein bisschen Ideologie ist immer dahinter, aber einen waren Kern hat das ganze auch. Wir wissen seit der Pleite der "Neuen Heimat" und der heruntergekommenen "Platten" im osten, das es nicht so einfach ist, den Staat gegen den Markt ins Feld zu führen.
Einfach ins spanische System rüber gleiten, wer wohnen will, soll sich halt was kaufen, dann steigt auch endlich die Eigentumsrate im Land (zuungunsten der Flexibilität vermutlich), oder eben Eigentum weiter in seiner Bedeutung (auch als Anlageprodukt) reduzieren und Wohnen als Mittel der Distinktion abschaffen und darüber Quadratmeter einsparen - wenn der Verfall von Bedeutung und Preis oben anfängt, kommt der auch unten an - genau wie umgekehrt. (um so enger es wird, um so besser lässt sich Schallschutz verschmerzen)

Wenn mir eine Person

davon einseitig erzählt, dass es ausschließlich am Mietnomadentum liegt, dann würde ich immer gerne beide Seiten hören wollen, ansonsten höre ich nicht hin!

Weiterer Faktor in der Wohnungsmisere

Zu: 18:30 von fathaland slim

Nicht zu vergessen ist auch ein weiterer wichtiger Faktor in der aktuellen Wohnungsmisere gerade in Ballungszentren:

Hunderttausende Wohnungen sind dem Mietmarkt dauerhaft (illegal) entzogen, da diese als Übernachtungsmöglichkeit in Airbnb angeboten werden.

An der Kontrolle oder Eindämmung dieses modernen Phänomens des Plattformkapitalismus (inklusive Einfordern der Steueranteile für die Einnahmen) sind die Kommunen aber auch der Staat bislang weitgehend gescheitert. Immerhin ist die Angelegenheit sehr personalintensiv.

@15:51 von flodian

>> wieso fördern? > warum soll der Staat nicht selbst im großen Maßstab Wohnungen bauen und vermieten? <<
_
Weil "der Staat" als solcher das gesetzlich nicht darf. Der Staat kann bestenfalls mit Fördermitteln oder steuerlich geförderte Privatunternehmen = gemeinwirtschaftliche Unternehmen begünstigen, die ihrerseits allerdings zumindest kostendeckend (plus Investitionsreserven) arbeiten müssen. Weil zB. Kostenmieten (plus Nebenkosten) und andere Investments (zB. Substanzerhaltung) andererseits auch versteuert werden müssen. Soweit - stark verkürzt - der Idealzustand...
_
Laufen aber bspw. die Baukosten oder Energiekosten völlig aus dem Ruder (aus rein wirtschaftlichen oder politischen Gründen), gerät das sozial ursprünglich ausgewogene Konstrukt in eine mitunter bedrohliche Schieflage, weil die involvierten "Mitspieler" = Bauwirtschaft bzw. Energiewirtschaft nicht mehr "mitspielen"... mit der Folge beständig steigender Kosten für Mieter... Das "Staat" ist da machtlos...

@ flodian

"wieso fördern? warum soll der Staat nicht selbst im großen Maßstab Wohnungen bauen und vermieten?" Am 15. Juni 2019 um 15:51 von flodian

So wie den Flughafen in Berlin?

Ist schon traurig, dass sich Privatwirtschaft um Soziales kümmern soll.
Aber so ist das halt in einer "marktkonformen Demokratie".

re leider geil 18.46

Vonovia und Deutsche Wohnen investieren nicht in neue Wohnungen.Wenn überhaupt dann betreiben sie Luxussanierungen,mit anschließenden Mietpreissteigerungen.Für manche nicht bezahlbar.
Und wenn das Volksbegehren Erfolg hat dann übernimmt das Land Berlin 300.000 Wohnungen,die der Marktlogik entzogen wird.
Das ermöglicht eine soziale Wohnpolitik und setzt gesellschaftliche Zeichen.

19:07 von Zwicke

Das haben Sie schön erklärt.

Warum waren aber ausufernden Kosten bei Projekten wie Elbphilharmonie oder Berliner Flughafen keine Problem?
Wie ist das rechtlich geregelt?

Ach nein

Welche neue Erkenntnis aus dem Wohnungsbauministerium. Schon seit Jahrzehnten wird der soziale Wohnungsbau geschrumpft, weil sich der Staat insgesamt von eigenen günstigen Wohnungen verabschiedet hat und sie an skrupellose Investoren verkauft hat, nur um den Haushalt zu solidieren und sich dann dafür ein paar Verdienstpünkchen ans Anzugrevers zu stecken. Und nun laufen die undankbaren Wähler in die rechte Richtung.
Bitte ihr Politiker und Beamten, nicht lange rumdiskutieren sondern ganz schnell bezahlbaren Wohnraum bauen.

@18:02 fathaland slim

Die Beispiele, die Sie anführen, sind die Spitze eines Eisbergs; ich könnte Beispiele aus einer süddeutschen Großstadt beisteuern, die an Dramatik dem ähneln. Aber es scheint in diesen Tagen mehr en vogue zu sein, Mieter*innen mit wenig Einkommen pauschal zu verdächtigen statt sich über Milliardengewinne von Konzernen auf dem Wohnungsmarkt oder auch über dreiste Vermieter*innen, denen die Geschichte, Loyalität und beschränkten finanziellen Möglichkeiten jahrzehntelanger Mieterinnen schnuppe sind, zu beschweren und dagegen zu protestieren.

@sfrings75

"In unserem Haus steht eine Wohnung seit 3 Monaten leer weil der Besitzer sie schön machen will." Am 15. Juni 2019 um 18:06 von sfrings75

Na ja. In unserem Haus steht eine Wohnung seit über 7 Monaten leer, weil die Mieter sich als Mietnomaden herausgestellt haben.

Da musste der Vermieter Monatelang warten, bis er überhaupt in die Wohnung dürfte... Und das auch nur nach dem Einschalten eines Anwalts.

Und dann musste alles aus der Wohnung raus, und jetzt wurde endlich renoviert.

Am 15. Juni 2019 um 18:02 von fathaland slim

<< Man braucht einfach nur einen skrupellosen Anwalt, dann wird man jeden Mieter los. >>

Das ist falsch.

Was man braucht, ist eine gute rechtliche Position und einen Anwalt, der diese vor Gericht durchsetzt. Sach- und Rechtskenntnis des Anwalts sind dem Vermieter mehr von Nutzen als dessen moralische Einstellung.

Das nennt man übrigens Rechtstaat.

18:52 von Konsenssoße / @schabernack, 18:20

«Ja, vor allem staatliches und politisches finanz-Hyänentum … Die "Jedem ein Haus" Mentalität … weil man sich das Haus mit dem Einkommen offensichtlich nicht leisten konnte … Natürlich handeln Banken (eigentlich wir alle) nach gesetzlichen Anreizen. Schlechtes führt zu Schlechtem.»

Nicht alle handeln trotz gesetzlich gegebener Anreize gleich.
Im Fall von Lehman Bros. waren genügend, die schon Jahre vor dem Zusammenbruch vor den eklatanten Gefahren eindringlich warnten.

Dass gerade in den USA "der Kapital- und Finanzmarkt-Hörigkeit" niemand ernsthaft auf diese Stimmen hörte, verwundert nicht. Zumindest aber für europäische Länder hätte es "noch ein Warnschuss zur rechten Zeit" sein können.

Aber nein. Man lernt gar nix draus.
Heute spielen sich auf den Märkten, auf denen Mietwohnungen in den Auslagen stehen, die gleichen Mechanismen ab (in übertragener Art).
Die es zu Zeiten des Lehman-K.O. dort noch gar nicht gab.

Eine äußerst gefährliche Entwicklung, die da momentan entsteht …

Probleme selbst gemacht

Die Politik alle Menschen in die Großstätte zu locken und den ländlichen Raum absterben zu lassen ist krank.
Aber baut sie nur zu eure Großstätte, da gehen wenigstens die Probleme nicht aus.

Es ist doch ganz einfach!

Man muss doch nur politisch festlegen, dass bei jedem Neubau ca. 30 % der Wohnungen Sozialwohnungen sind!
Ein einfaches Gesetz, das sicherlich wieder als populistisch diffamiert wird!
Manchmal sind aber genau die sogenannten populistischen Forderungen vielleicht ein Anfang zur Verminderung des Problems!

Gegen ein Denkverbot

Es gab schon immer fehlende Sozialwohnungen, weil auch damals schon die Löhne oft nicht reichten, damit man davon in Würde leben konnte. Aber in vielen Fällen gab es dann irgendwann einmal eine Sozialwohnung. Als dann mit der Agenda 2010 den soziale KO eingeläutet wurde, Sozialwohnungen aufgrund klammer Kassen verkauft wurden, der Kleine Mann zum Bedürftigen und Bettler abgestempelt wurde und in 2015 das Weltsozialamt Deutschland die Türen öffnete, gab es diesen erbärmlichen Mietenwahnsinn. Und, wir sind noch lange nicht am Ende. Schuld haben nicht die Flüchtlinge, aber wenn man sie einlädt, dann sollte auch genügend bezahlbarer und verfügbare Wohnraum vorhanden sein. Die Politik hat lange weg geschaut, versagt und wird diese Geister nicht mehr los!

@ um 17:46 von fathaland slim

@ 17:12 andererseits
Stillstand:
Renten
Pflege
Wohnungsbau
Infrastruktur
Co2
UvM.

Kontrollverlust/Missmanagement
an den Grenzen
Flüchtlingskatastropfe
Bampf
Arbeitslosenstatistiken
Abschiebungen
Kriminalität/ Clankriminalität
Uvm

Tod
Chemnitz und viele andere gleich gelagerte Fälle, die nur Lokal bekannt gegeben werden.

Verderben
Befinden wir uns mittendrin nur eine Minorität in D bemerkt das.

Habe jetzt Feierabend

19:22, falsa demonstratio @fathaland slim

>>"Man braucht einfach nur einen skrupellosen Anwalt, dann wird man jeden Mieter los."

Das ist falsch.

Was man braucht, ist eine gute rechtliche Position und einen Anwalt, der diese vor Gericht durchsetzt. Sach- und Rechtskenntnis des Anwalts sind dem Vermieter mehr von Nutzen als dessen moralische Einstellung.

Das nennt man übrigens Rechtstaat.<<

Gut.

Dann mal ein Beispiel:

Die von mir erwähnte 75jährige Dame wurde wegen einer Dunstabzugshaube aus der Wohnung geworfen.

Diese Dunstabzugshaube hatte ihr Mann an einen sogenannten Wrasenabzug angeschlossen, einen Entlüftungskamin. Dadurch entstand angeblich Brandgefahr.

Ich habe dann mit dem Schornsteinfegermeister gesprochen. Das Problem ist folgendes: so ein Wrasenabzug ist heutzutage nicht mehr genehmigungsfähig. Die existierenden genießen aber Bestandsschutz. Nimmt man eine bauliche Veränderung vor, erlischt der Bestandsschutz.

Nix da mit Brandgefahr.

So kann man den Rechtsstaat skrupellos und moralfrei instrumentalisieren.

@17:32 Ferkelchen

Sie wollen Gauck vereinnahmen, indem Sie das entscheidende weglassen: Altbundespräsident Gauck warnt vor einem neuen Nationalismus, der Fremdenhass schürt. Das war der Kern. Dann, mit dieser Voraussetzung, spricht er von „erweiterte Toleranz in Richtung rechts“. Nicht jeder, der schwer konservativ sei, sei eine Gefahr für die Demokratie, so Gauck im „Spiegel“. Das ist erkennbar etwas ganz anderes, als Sie versuchen zu suggerieren.

Klarstellung und Ideen...

Die allerweil kolportierte Mär vom "Staatsversagen" beim Bau des "BER" sollte nun allnählich auch mal von seriösen Medien öffentlich aufgearbeitet und klargestellt werden. Ja - es gab von politischer Seite strukturelle Nachforderungen, die zu konstruktiven und baulichen Änderungen und Mehraufwand führten. Demgegenüber standen späterhin Erkenntnisse über massivem Baupfusch und Betrügereien, die vorab mit behördlichen Bauaufsichtsmaßnahmen nicht vermeidbar waren. Hätte man nun die Bauträger juristisch korrekt belangt und damit das Projekt "BER" erstmal eingefroren, hätte man gleichzeitig etlichen Firmen und Arbeitern i.d. Region sowie "unschuldigen" Zulieferern "Lohn und Brot" genommen...
_
Ganz ähnlich ist die Krux bei staatlicher Beteiligung an Bau von Sozialwohnungen... da sind auch viel zu viele privatwirtschaftliche Absahner involviert. Eine Denkidee wäre, daß Firmen selbst "Werkswohnungen" bauen oder anmieten und günstig am Mitarbeiter vermieten...

Und die SPD hat nichts besseres zu tun als...

Und die SPD hat nichts besseres zu tun als auch noch die Familien von Subsidären im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland zu holen die zusätzlich die Wohnungsmarktsituation an Sozialwohnungen belasten da alle diese Menschen 1:1 ins Sozialsystem einwandern. Subsidäre haben sowieso von vornherein nur ein temporäres Aufenthalrsrecht, also mach da ein Familiennachzug gar keinen Sinn. Im Gegenteil, diese Menschen bekommt man dann schwerer abgeschoben.

Große Schuld an dieser Situation haben die Linksparteien

Große Schuld an dieser Situation haben die Linksparteien SPD, Grüne und Linke da diese Parteien sich gegen Abschiebungen wehren (von Menschen die in Sozialwohnungen Leben und diese blockieren) und auf der anderen Seite offen sind für jegliche unberechtigte Migration die ebenfalls dann auf den sozialen Wohnungsmarkt drängt. Berlin ist hier das beste Beispiel.

19:24 von smirker ... Ein einfaches Gesetz....

Einfach Gesetze sind nie wirklich einfach, vielleicht ist das das Problem - Neubauwohnungen zu Sozialwohnungen "zu dekretieren" ist das eine, das andere ist genügend Grundstücke zu Preisen handeln zu können, die das zulassen, oder einfach die Kohl für die vielen Transfers raus zu hauen … einfacher wäre es vielleicht aus dem großen "Altbaureservoir" Wohnraum um zu widmen - z. B. frei werdenden Wohnraum, dann hätten vermutlich selbst die Heynen unter den Konzernen Interesse ihre Altmieter zu halten … weil sie ja nicht wissen können zu welchem Preis und an welches Klientel sie neu vermieten können - das würde vielleicht auch die "Baulust" anstacheln.

19:23 von Knorlo

«Die Politik alle Menschen in die Großstätte zu locken und den ländlichen Raum absterben zu lassen ist krank.
Aber baut sie nur zu eure Großstätte, da gehen wenigstens die Probleme nicht aus.»

Es ist nicht eben einfach, in einem Staat für eine ausgewogene und gelungene Verteilung von Menschen und Arbeitsstellen zwischen ländlichen Räumen und (großen) Städten zu finden.

Ich lebe in Köln, der 4. größten Stadt des Landes. "Locken" tut die Stadt nicht. Jedenfalls nicht in dem Sinn, als dass sie bewürbe: "Oh, kommet Ihr Schäflein hier her. Hier ist Saus und Braus in Hülle und Fülle für alle".

Ganz sicher war vieles weniger (nicht, gar nicht) gut, was im Hinblick auf Stadt- und Raum-Entwicklung in DEU in den letzten 20 (oder 30 Jahren geschah).

Die Verantwortung dafür aber alleine dem Staat anzulasten.
Hieße im Grunde genommen nichts anderes als "sozialistischer Planwirtschaft" das Wort zu reden, in der der Staat für seine Schäflein denkt, und die Geschicke in richtige Bahnen lenkt …

um 16:50 von andererseits

>>"Die SPD hat in der derzeitigen Koalition nicht genug Mumm und Traute, die soziale Schieflage auf dem Mietmarkt in eine andere Richtung zu steuern; da sind zu viele Lobbyinteressen der Gewinnmaximierung auf dem Wohnungsmarkt im Boot. Wirklichen Wandel gibt es da nur mit Grün-rot-rot."<<

Junger Mann, selten so gelacht! Sie können doch am Beispiel Berlin hautnah miterleben wie rot-rot-grün den Laden an die Wand fährt.

@smirker

Glauben Sie, dass dann irgendjemand noch neue Wohnungen baut?

18:30 von fathaland slim

soll man diese billigen wohnungen denn verfallen lassen, wie es die komunen früher gemacht haben? dann wärste aber auch erbost, wenn die leitungen für frisch und altwasser sich bei dir entleeren

So sieht die Realität aus!

Auf meinem ehemaligen Grundstück in einer süddeutschen Großstadt werden nun die Bauten abgerissen und der Neubau von 18 hochpreisigen Wohnungen beginnt!
Hätte der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass 6 dieser Wohnungen Sozialwohnungen sind, dann wäre mein Erlös und der Gewinn des Bauträgers geringer ausgefallen, aber ich hätte trotzdem verkauft und der Investor hätte trotzdem gebaut!

"Das Geld floss dem Bericht

"Das Geld floss dem Bericht zufolge in die Förderung von etwa 12.000 Eigenheimen"
.
Ich will mir auch ein staatlich gefördertes soziales Eigenheim bauen!
.
Frechheit!

@19:31 Ferkelchen

Mir gefällt in Ihrer Stichwortliste besonders:
"Flüchtlingskatastropfe": Da haben Sie recht, da tropft nur noch was, im Unterschied zur "Welle", von der einige gern demagogisch fabulieren...
Und "Bampf"; klingt ein bisschen wie Mampf und offenbart wohl eher, dass manche bei den Feindbildern gar nicht mehr wissen, was wirklich dahinter steckt (in diesem Fall: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge).

@ 19:22 von schabernack

Nicht alle handeln trotz gesetzlich gegebener Anreize gleich.

Nicht alle handeln gleich, aber wenn die Anreize falsch gesetzt sind, kann ein enormer Schaden entstehen, weil sie das Gesamtmarktverhalten negativ beeinflussen.

Dass gerade in den USA "der Kapital- und Finanzmarkt-Hörigkeit" niemand ernsthaft auf diese Stimmen hörte, verwundert nicht.

Die ganz Schlauen haben es erkannt und konnten sogar daran kräftig verdienen.

äußerst gefährliche Entwicklung, die da momentan entsteht …

Ist es, dank der schlechten Finanzpolitik der Regierungen.
Nicht nur der Immobilienbereich, sondern die schlechten Krediten (dank Nullzinspolitik) in fast allen Bereichen werden den nächsten Crash auslösen. Und wem gibt man dann die Schuld? Wieder dem "Turbokapitalismus" oder den Regierungen?

Wenn man schon wieder den "Turbokapitalisten" die Hauptschuld gibt, dann könnte man erst recht sagen:
Aber nein. Man lernt gar nix draus.

Offizielle(!!) Angaben des Statistischen Bundesamtes;

Zuzug nach Deutschland

2017: 1.550.721
2016: 1.865.122
2015: 2.136.954
2014: 1.464.724
2013: 1.226.493
2012: 1.080.936
2011: 958.299
2010: 798.282

Gesamt 11.081.531

Und diese Einwanderung ALLEIN in den Jahren 2010 bis 2017 macht sich irgendwann entsprechend auch auf den deutschen Wohnungsmarkt bemerkbar!

Denn von NIX kommt bekanntlich NIX!

17:11 von fathaland slim

Zitat: >> Verursacher ist großenteils die Kommunalpolitik. Und zwar vor etwa zwanzig Jahren. Die Gemeinden haben sich damals durch den Verkauf ihrer Wohnungsbestände kurzfristig saniert, was dann langfristig zu der Situation geführt hat, die wir heute beklagen. > Linke haben schon damals davor gewarnt, aber auf die hörte man damals noch weniger als heute... <<
_
Frage: Welche "Linke" haben schon "damals und wie gewarnt..."?? Politische Randale mag ein zeitweilig probates Mittel sein, sollte aber auch in politisch machbare Maßnahmen überleiten... um nicht nur Randale billige zu bleiben. Ich erinnere mich an eine Hipster-Generation (war selbst involviert), der mit dem Aufkommen von Internet und Mobile-Telefonie plötzlich "alte" soziale Themen unwichtig wurden, auch in "alternativen" Kreisen.
_
Dort heute "zurückzurudern" finde ich mehr als nur unbillig...

19:42, Weiß-mehr-als Sie

>>@18:30 von fathaland slim
>>Was die 2,5 Millionen Zuwanderer angeht, so vergleichen Sie doch bitte einmal die Einwohnerzahl Deutschlands von vor, sagen wir mal, fünfzehn Jahren mit der von heute.<<

Was oder wen meinen denn Sie schon wieder als Zuwanderer?<<

Menschen, die zugewandert sind.

>>"Da werden Sie keinen wirklichen Unterschied feststellen."

Bei Ihnen scheint wohl die Zeit stehen geblieben zu sein. Vor mind. fünfzehn Jahren hatten wir ganz andere Verhältnisse als heute, eben wegen den Zuwanderer, so wie sie die Personen nennen.<<

Es ändert nichts daran, daß heute ungefähr die gleiche Anzahl Menschen in Deutschland leben wie vor fünfzehn Jahren.

@16:34 von Dukat

"Was man im Prinzip voraussehen hätte können: Bei ständiger Zunahme der Arbeitsplätze im vorrangig niedrig entlohnten Dienstleistungssektor bleibt der Bedarf an günstigem Wohnraum mindestens konstant."

Leider nicht mehr nur im vorrangig niedrig entlohnten Sektor. Es sei denn Sie zählen z.B. nach Tarif entlohntes Krankenpflegepersonal, Polizisten und 'kleine' Verwaltungsangestellte dazu. Die Anzahl der Berufsgruppen, die heutige Mieten nicht mehr zahlen können, nimmt tatsächlich beträchtlich zu.

Ihrer Kritik an der SPD stimme ich zu, allerdings ist dort, wo die Grünen mitregieren, die Situation nicht besser. In keinem sozialen Bereich.

20:05, Zwicke

>>Frage: Welche "Linke" haben schon "damals und wie gewarnt..."??<<

Jeder, der links der damaligen Schröder-SPD stand, hat damals vor der Entwicklung, die jetzt eingetreten ist, gewarnt.

Wie?

Gern schriftlich.

Wo?

Sogar in so genannten Mainstream-Presseerzeugnissen.

19:40 von eine_anmerkung

Wahrscheinlich wissen Sie, welche Unwahrheit Sie verbreiten, wenn Sie behaupten, dass "alle diese Menschen 1:1 ins Sozialsystem einwandern." Schon sprachlich ist das Unsinn mit dem Ziel, Stimmung zu machen. Gesicherte Zahlen gibt es z.B. vom August 2018 (https://tinyurl.com/y6qzm6wr): Insgesamt haben rund 307.000 Geflüchtete aus den Hauptherkunftsländern Irak, Afghanistan und Syrien Arbeit gefunden, sagt die Bundesagentur für Arbeit. Davon haben knapp 240.000 eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, weitere 69.000 Personen sind geringfügig beschäftigt. Allein von August 2017 bis Juli 2018 wurden 101.000 Flüchtlinge in Jobs vermittelt. Davon 80 Prozent am ersten Arbeitsmarkt.
Aber faktengestützte Differenzierung ist Ihre Sache halt nicht.
Und, um zum Kernthema zu kommen: für die Verschärfung des Mietmarktes spielen geflüchtete Menschen eine sehr marginale Rolle; aber als Buhmann holt man sie aus dem Hut, wenn man sich nicht wirklich mit der Situation befassen will.

20:01 von Frank von Bröckel

«Zuzug nach Deutschland
Gesamt 11.081.531 (2010 bis 2017)

Und diese Einwanderung ALLEIN in den Jahren 2010 bis 2017 macht sich irgendwann entsprechend auch auf den deutschen Wohnungsmarkt bemerkbar!
Denn von NIX kommt bekanntlich NIX!»

Ich nehme an, in Ihrem nächsten Beitrag listen Sie in analoger Weise den Wegzug aus DEU auf.

Dann ergibt sich das sog. "Migrations-Saldo".
Und auch eine Basis, auf der sich dann auch fundiert debattieren lässt …

Was ich nicht richtig finde

Der Wohnungsmarkt bei den Sozialwohnungen ist angespannt und das seit Jahren. Ab 2015 kam durch die Migrationswelle noch eine zusätzliche Belastung obendrauf. Der Mathematiker nennt das additive Superposition. Es können garnicht so schnell Wohnungen gebaut wie diese benötigt werden. Was ich dabei nicht richtig finde ist der Umstand das Flüchtlinge hier gegenüber den einheimischen Bedürftigen bevorzugt werden. Neubauten werden erst mit Flüchtlinge belegt, nicht mit Einheimischen (wobei einige Flüchtlinge das bisher nicht zu würdigen wussten und die neuen Einrichtungen wie Vandalen zerstört haben) und das mündet bis zum Bau von schmucken Reihenhäusern (Umkreis Bonn) für Flüchtlinge mit der Begündung "die sollen integriert werden" (sagen Sie das mal einer alleinerziehenden Mutter). Ich finde die einheimischen Bedürftigen sollten bevorzugt werden, nicht umgekehrt. Ich weiß, Grüne, Linke und die SPD sehen das anders.

20:01, Frank von Bröckel

>>Offizielle(!!) Angaben des Statistischen Bundesamtes;
Zuzug nach Deutschland

2017: 1.550.721
2016: 1.865.122
2015: 2.136.954
2014: 1.464.724
2013: 1.226.493
2012: 1.080.936
2011: 958.299
2010: 798.282

Gesamt 11.081.531

Und diese Einwanderung ALLEIN in den Jahren 2010 bis 2017 macht sich irgendwann entsprechend auch auf den deutschen Wohnungsmarkt bemerkbar!

Denn von NIX kommt bekanntlich NIX!<<

Dann müsste Deutschland jetzt also elf Millionen mehr Einwohner haben als 2010.

Dem ist aber nicht so.

Warum nicht?

Weil Menschen nicht nur zu-, sondern auch abwandern.

Die entsprechenden Zahlen finden Sie ebenfalls beim statistischen Bundesamt.

Wir schaffen was?

Offizielle(!!) Angaben des Statistischen Bundesamtes;

Zuzug nach Deutschland

2017: 1.550.721
2016: 1.865.122
2015: 2.136.954
2014: 1.464.724
2013: 1.226.493
2012: 1.080.936
2011: 958.299
2010: 798.282
*
Wir schaffen was?
*
Antwort:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/892789/umfrage/sozialwohn...

@ 20:01 von Frank von Bröckel

"Offizielle(!!) Angaben des Statistischen Bundesamtes;

Zuzug nach Deutschland

2017: 1.550.721
2016: 1.865.122
2015: 2.136.954
2014: 1.464.724
2013: 1.226.493
2012: 1.080.936
2011: 958.299
2010: 798.282

Gesamt 11.081.531

Und diese Einwanderung ALLEIN in den Jahren 2010 bis 2017 macht sich irgendwann entsprechend auch auf den deutschen Wohnungsmarkt bemerkbar!

Denn von NIX kommt bekanntlich NIX!"
.
Tja, das ist auch keine +/- Rechnung.
Sondern nur + (gut, einige Betragsbezieher sind aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgeschieden, wohin der Trend laufen sollte. D.h. erst gar keine Leistungen ausschütten. Die brauchen das auch nicht mehr, nur ein Gnadenbrot oder Graubrot im Monat. Humanität ist wichtiger!).
.
Die Seawatch3 kreuzt gerade wieder vor Lampedusa.....
Außerdem: Woher sollte unsere Bundesregierung unter Führung von Frau Merkel diese Zahlen wissen?
Ist man da von ganz anderen Entwicklungen ausgegangen, z.B. das mehr Rentner sterben und Wohnraum frei wird?

@17:14 von Dabbljuh

"Aber wir wissen ja längst, dass hier nur langsame Fortschritte zu erwarten sind. Bei mehreren politischen Fragen, aber besonders bei der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt wäre die einzige Antwort auf die zunehmend unzufriedenen Wähler, klotzen und nicht kleckern. Es wird Zeit, dass die Union aufwacht und die Wähler nicht ständig hinhält."

Wenn es nur die Union wäre...
Ich fürchte das Klotzen haben die Deutschen weitgehend verlernt. Viele scheinen auf die Grünen zu hoffen (weil jung und scheinbar frisch - u.U. auch nur unreif ). Ich bin da nicht so optimistisch. In Regierungsverantwortung ist Vieles eben nicht mehr so einfach, wie es von außen scheint.

@20:01 Frank von Bröckel

Natürlich wissen Sie, dass Ihre Zahlen nicht mal die Hälfte der Wahrheit markieren, denn Sie lassen geflissentlich Wegzüge aus Deutschland genauso weg wie die Tatsache, dass es mehr Sterbefälle als Geburten gibt. Zwischen 2002 und 2010 fiel die Zahl von 82,54 auf 81,75 Millionen. 82,8 Millionen sind es zum Jahresende 2017: Da bleiben keine 10% aus Ihrer Auflistung.
Warum tricksen Sie also rum mit den Zahlen? Ich hab einen Verdacht.

Am 15. Juni 2019 um 19:37 von fathaland slim

<< So kann man den Rechtsstaat skrupellos und moralfrei instrumentalisieren. >>

Ich kann das im Detail nicht beurteilen und das würde auch hier den Rahmen sprengen.

Das Gericht hat das offensichtlich anders gesehen als der Schornsteinfeger.

Einen Hinweis darauf, dass der Anwalt des Vermieters (persönlich) besonders skrupellos gewesen wäre, kann ich Ihrer Schilderung nicht entnehmen. Beim Vermieter sehe ich das durchaus anders.

19:46, eine_anmerkung @16:50 von andererseits

>>"Die SPD hat in der derzeitigen Koalition nicht genug Mumm und Traute, die soziale Schieflage auf dem Mietmarkt in eine andere Richtung zu steuern; da sind zu viele Lobbyinteressen der Gewinnmaximierung auf dem Wohnungsmarkt im Boot. Wirklichen Wandel gibt es da nur mit Grün-rot-rot."

Junger Mann, selten so gelacht! Sie können doch am Beispiel Berlin hautnah miterleben wie rot-rot-grün den Laden an die Wand fährt.<<

Den Laden in Berlin hat der Diepgen-Landowsky-Senat an die Wand gefahren. Aufgeräumt hat dann der Wowereit-Senat, mit zweifelhaften Methoden.Kein Wunder, der Finanzsenator hieß ja auch Thilo Sarrazin.

Der Forist, dem Sie antworten, hat Sie übrigens mehrfach darum gebeten, ihn nicht als "junger Mann" zu titulieren. Sie fühlen sich dadurch offensichtlich angespornt.

Ich habe Sie in einem anderen Thread, wo Sie selbiges taten, als "alter Sack" angeredet, was natürlich gerötet wurde, denn es ist respektlos.

Allerdings nicht respektloser als Ihr penetrantes "junger Mann".

Staatlich, sozialer Ausgleich scheitert an Mathematik...

Liebe Leute, da der kommende Finanz-Crash durch viele Analysten als sicher gilt, ist dieses "absaugen" von fleißig nach reich ein Ablauf des Vorprogramms das die Sache abrundet und bestätigt???

Falls es so kommt, wird die Zahl der Menschen, die nach "sozialistischen" Eingriffen schreien eventuell sprunghaft ansteigen...

Die Umverteilung von fleißig nach reich...

Nach der Umstellung einer wesentlichen Identität des Menschen durch die Digitale Revolution sind die neuen Besitzverhältnisse geregelt...

Fazit: Die Annahme, man bräuchte dann noch eine Armada von Mod-Kräften oder journalistische Medien Kräfte ist absurd...

Willkommen in der Staubwüste..., für fast Alle!!!

@16:50 von andererseits

"Wirklichen Wandel gibt es da nur mit Grün-rot-rot."

Da müsste aber die SPD erst einmal ihre ursprünglich rote Farbe wieder annehmen. Das bedeutet aber - zumindest im Bund -, dass das Personal in der ersten Reihe komplett ausgetauscht wird. Andernfalls wird das nichts mit Grün-rot-rot.

@19:11 von Tada 19:07 von Zwicke

>> Das haben Sie schön erklärt. > Warum waren aber ausufernden Kosten bei Projekten wie Elbphilharmonie oder Berliner Flughafen keine Problem? > Wie ist das rechtlich geregelt? <<
_
Antwort: Alle Kosten- = Zahlungsentscheidungen basieren auf Beschlüssen der zuständigen Regionalregierungen - und diese wiederum auf Gutachten = Empfehlungen der internen beauftragten Prüfungsstellen.
_
Gemäß allgemein üblichen Menschenverstands hätte die Hamburger Elbhilharmonie aus Kostengründen schon im Erdgeschoß beendet sein müssen, der Flughafen "BER" müsste als Normalflughafen längst fertig sein, und die Untertunnelung Stuttgarts für den "S-21-Tiefbahnhof" müsste wegen explodierender Kosten und fragwürdigem Nutzen längst eingestellt sein.
_
Dann aber kommt die EU mit ihren diversen Förderprogrammen ins Spiel... und mit Geld, das von wem zu erarbeiten ist...

<< Der Forist, dem Sie

<< Der Forist, dem Sie antworten, hat Sie übrigens mehrfach darum gebeten, ihn nicht als "junger Mann" zu titulieren. Sie fühlen sich dadurch offensichtlich angespornt.

Ich habe Sie in einem anderen Thread, wo Sie selbiges taten, als "alter Sack" angeredet, was natürlich gerötet wurde, denn es ist respektlos.

Allerdings nicht respektloser als Ihr penetrantes "junger Mann". >>

Ich schließe mich Ihrer Meinung vollumfänglich an. Mir geht diese Respektlosigkeit auch schon lange gegen den Strich.

RE: Frank von Bröckel um 20:01

Sie sind ein Falschspieler 1. Ranges !

Der Saldo von Zu- und Abwanderung beträgt von 2009 bis 2018 4.196..668 Menschen.
In den Jahren zuvor waren mehr Menschen aus Deutschland abgewandert als dazugekommen.

Also unterlassen sie bitte ihre offensichtlichen Versuche mit gezinkten Zahlen zu manipulieren !

Gruß Hador

P.S. Ich habe gerade auch mal beim Stat. Bundesamt vorbeigeschaut !

20:11 von fathaland slim

20:05, Zwicke

>>Frage: Welche "Linke" haben schon "damals und wie gewarnt..."??<<

Jeder, der links der damaligen Schröder-SPD stand, hat damals vor der Entwicklung, die jetzt eingetreten ist, gewarnt.

Wie?

Gern schriftlich.

Wo?

Sogar in so genannten Mainstream-Presseerzeugnissen.
///
*
*
Aber die Grünen und die SPD haben das also damals nicht begriffen?
*
Deshalb sind Sie mit den wirtschafterfahrenen Linken jetzt zum Systemwechsel (z. B. Bremen) prädestiniert?

20:16, eine_anmerkung

>>Was ich dabei nicht richtig finde ist der Umstand das Flüchtlinge hier gegenüber den einheimischen Bedürftigen bevorzugt werden. Neubauten werden erst mit Flüchtlinge belegt, nicht mit Einheimischen (wobei einige Flüchtlinge das bisher nicht zu würdigen wussten und die neuen Einrichtungen wie Vandalen zerstört haben) und das mündet bis zum Bau von schmucken Reihenhäusern (Umkreis Bonn) für Flüchtlinge mit der Begündung "die sollen integriert werden" (sagen Sie das mal einer alleinerziehenden Mutter). Ich finde die einheimischen Bedürftigen sollten bevorzugt werden, nicht umgekehrt. Ich weiß, Grüne, Linke und die SPD sehen das anders.<<

Quatsch.

In "meinem" Mietshaus in Neukölln werden die Wohnungen energetisch saniert. Wer nicht freiwillig auszieht und nicht bereit ist, die zu 70% höhere Miete zu zahlen, wird rausgeklagt. Die Wohnungen stehen dann lange leer und werden irgendwann zum mehr als doppelten Mietzins an solvente Mieter vermietet.

Und das sind gewiss keine "Fremden".

Toll...

Gesamt 11.081.531 Zuzüge? Na, das beruhigt mich ja wirklich, dann sterben wir nicht aus und da ich weiß, dass unsere Sozialkassen prall gefüllt sind, können wir beruhigt in die Zukunft schauen, oder?

An was liegt es?

Für die Grünen und Linken natürlich an Seehofer. Frau Lay und die Grünen hätten mal kurz ein paar Hunderttausend Wohnungen hochgezogen, auch in Eigenregie. Die kennt man ja als qualifizierte Handwerker;-)
Es liegt aber in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Da regieren die Grünen und Linken mit. und die CSU nur in Bayern. Warum geht dann in Bayern mehr
? Wäre übrigens auch mal sinnvoll, den Mieterbestand in Sozialwohnungen zu überprüfen. Da gibt es reichlich Fehlbelegung. In Stgt-Hohenheim wohnen Uniprofessoren in schicken Sozialwohnungen, die sie mal als Assistenten bekamen.

@20:16 eine_anmerkung

So langsam wird es miese: Ich habe beruflich viel mit Alleinerziehenden zu tun und kenne die angespannte Mietsituation nur zu gut; was Sie hier versuchen, nämlich Alleinerziehenden Hassneid auf geflüchtete Menschen anzudichten, finden Sie marginal in der Wirklichkeit, aber gerne bei den Fans der ganz rechten blauen. Ich nenne das übelste Instrumentalisierung durch Leute, die nationalistische Fremdenfeindlichkeit schüren wollen.

20:01 von Frank von Bröckel

Danke für ihre Recherche. Diesen Zahlen war waren nicht bekannt und der Allgemeinheit wohl auch nicht, weil ich immer nur hören: Wir schaffen das...

Zuzug nach Deutschland
2017: 1.550.721
2016: 1.865.122
2015: 2.136.954
2014: 1.464.724
2013: 1.226.493
2012: 1.080.936
2011: 958.299
2010: 798.282
Gesamt 11.081.531

20:25, falsa demonstratio

>>Am 15. Juni 2019 um 19:37 von fathaland slim
<< So kann man den Rechtsstaat skrupellos und moralfrei instrumentalisieren. >>

Ich kann das im Detail nicht beurteilen und das würde auch hier den Rahmen sprengen.

Das Gericht hat das offensichtlich anders gesehen als der Schornsteinfeger.

Einen Hinweis darauf, dass der Anwalt des Vermieters (persönlich) besonders skrupellos gewesen wäre, kann ich Ihrer Schilderung nicht entnehmen. Beim Vermieter sehe ich das durchaus anders.<<

Der Schornsteinfeger hat dem Anwalt die Aussage geliefert, die ihm vom Anwalt in den Mund gelegt wurde. Er merkte nicht, welches Spiel gespielt wurde und konnte dann wohl nicht mehr zurück. Vor Gericht wurde er nicht mehr vernommen, seine Aussage dem Anwalt gegenüber reichte dem Richter. Als er mir gegenüber den Sachverhalt darstellte, war das Urteil bereits rechtskräftig.

Schlagen Sie mal "Angelika Aust Neukölln" nach, dann finden Sie einen Tagesspiegel- und zwei BZ-Artikel zu dem Fall.

20:16 von eine_anmerkung

«Der Wohnungsmarkt bei den Sozialwohnungen ist angespannt und das seit Jahren. Ab 2015 kam durch die Migrationswelle noch eine zusätzliche Belastung obendrauf. Der Mathematiker nennt das additive Superposition.»

Der Mathematiker nennt es "Addition".

"Subtraktion" nennt er es, wenn auch Menschen in den Zeiträumen wieder gehen, in denen andere kommen.

Das Ergebnis nennt der Mathematiker dann "Resultat".

"Additive Superposition" nennt der Physiker die Überlagung z.B. von elektromagnetischer Strahlung, bei der sich u.a. Energieflüsse addieren, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.

«Mehr Licht druff, uff die schwarze Wand.
Heller wird sie dem Beobachter erscheinen.»

Vor allem aber in Bezug zur Quantenmechanik spricht er davon.
Nicht aber im Zusammenhang mit Migration und Wohnraum …

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