Ihre Meinung zu: Hongkong setzt umstrittenes Auslieferungsgesetz aus

15. Juni 2019 - 11:15 Uhr

Nach schweren Protesten hat Hongkong Pläne für ein umstrittenes Gesetz für Auslieferungen an China ausgesetzt. Das kündigte Regierungschefin Lam an. Die Menschen wollen trotzdem weiter demonstrieren.

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Kommentare

Hongkong setzt umstrittenes Auslieferungsgesetz...

Das wird China aber nicht gefallen, wenn daraus mal nicht böseres erwächst.

Respekt

Da kann man mal wieder schön sehen, dass die Masse was bewirken kann, wenn sie sich einig ist. Das ist der Albtraum der herrschenden Klasse. Leider wird die Masse zu oft gespalten. Wenn man das in den Griff bekommen könnte, wäre die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet.

Engagement lohnt sich immer

Den Bürgern Hongkongs, die auf zivilisierte Art und Weise ihre Möglichkeiten genutzt und etwas gegen die Willkür ihrer „Obrigkeiten“ unternommen haben herzlichen Glückwunsch und vor allem weiterhin viel Erfolg.

Hongkong, Auslieferungsgesetz

Wohin der Weg führt ist doch soweit klar, denn am chinesischen Festland herrschen andere Sitten und Gebräuche die meist nicht viel mit Demokratie zu tun haben.

Wie weiter?

Einen solchen Erfolg sieht man selten. Die Arroganz der Oberen weltweit ist bekanntlich die Regel. Die Demonstranten verstehen hoffentlich, das nun Zurueckhaltung und faktisch damit ein Stoppen weitere Demos genau die richtige Reaktion waere. Aber ich bezweifle es. Man wird wieder mal sehen: Nichts ist so leicht zu velieren wie ein Sieg. Und an unsere Medien sei gesagt: Hier von einem westlichen "Drang nach Freiheit und Demokratie"zu fabulieren und eine angebliche Dynamik der Buerger, eine Art "weiterrollen" zu wuenschen, das ist verantwortungslos.

Die Unterdrückung geht weiter

Zum einen ist das nur eine Aussetzung. Also kann die Regierung von Hong Kong das auch jeder Zeit wieder hervorbringen, ohne viel Aufsehens (was vermutlich auch passieren wird).

Den Hongkonger sollte der Verlauf der Proteste vielmehr eine Erinnerung und Mahnung sein, wie Gewaltbereit der Staat die Proteste handhabt. Es gilt noch gut 27 Jahre der Vertrag von einem Land und zwei Systemen. Doch die Exekutive wurde bereits von der Festlandregierung ausgetauscht oder diszipliniert/auf Linie gebracht. Die Legislative beginnt auch schon zu bröckeln, wie man an der Präsidentin von Hong Kong sieht, die Polizeieinsätze gegen Demonstranten toleriert und vermutlich sogar eingeleitet hat. Und wenn diese beiden Gewalten unter der Regierungskontrolle sind, dann spurt die Justiz ganz schnell (war schon immer so) und bringt ihre Schäfchen ins trockene. Und dann ist Hong Kong genauso eine beliebige chinesische Großstadt wie jede andere auch. Das Tor zu China wird dann von dieser Seite geschlossen sein.

Chinesischer Frühling??

Die aktuellen Ereignisse in Hongkong erinnern mich irgendwie an den „Arabischen Frühling“, der viele Länder, von Ägypten bis Marokko, ab 2010 erfasst hatte, mit ähnlichen, scheinbar erfolgreichen Demonstrationen. Heute stehen diese Länder vor einem Scherbenhaufen.
Und an anderer Stelle hat ein Kommentator in der TS behauptet, dass die Hongkonger „fatalistisch ins chinesische Verderben rennen würden“. Welch ein Unsinn: wer heute durch China reist begegnet weitgehend zufriedenen, ja glücklichen Menschen, denen es wirtschaftlich relativ gut geht ( Vervierzigfachung des BIP pro Kopf in den vergangenen vierzig Jahren!). Kein Land in der Welt hat solch eine sprunghaft positive Wirtschaftsentwicklung erlebt! Hier ist wirklich der Frühling ausgebrochen, während an anderen Stellen in der Welt die keimenden Pflanzen jämmerlich eingegangen sind. China geht seinen Weg und braucht einen anderen Weg, als wir ihn gerne hätten. Im Arabischen Frühling hatten jedenfalls unsere schönen Worte keinen Erfol

@MCC1968

Menschenrechte sind keine ausschließlich westlichen Werte. China war auch Unterzeichner mehrerer Vereinbarungen und Erklärungen, die Menschenrechte unterstützen. Und das Volk fordert diese auch ein. Das mit den „westlichen Werten“, die nicht zu China passen, sagt die Führung als Vorwand, um ihre Macht noch weiter zu betonieren.

Um eines zu klären

in einer Diktatur lebten die Hong Kong Chinesen in den 99 Jahren britischer Herrschaft.
Im Übrigen gehe ich davon aus, daß die „ Sonderzonenzeit“ für Hong Kong bald vorüber sein sollte.
Besser für alle Beteiligten!

@ Theodor Storm - Zufriedenheit durch Wohlstand

Sie haben Recht - und nicht nur in China funktioniert dieses Prinzip: Wohlstand und Konsummöglichkeiten machen (erstmal) zufrieden. Opium fürs Volk!

Aber die Bedürfnisse der Menschen ändern sich mit deren Deckung eben auch. Ich mag die maslowsche Bedürfnishierarchie als Beschreibung dessen. Denken Sie nicht der nächste Schritt ist der Wunsch nach mehr Freiheiten? Ich glaube das o.g. Opium schiebt die Revolution nur nach hinten...

Westliches mediales Sperrfeuer

Man sieht sehr gut in den Kommentaren die Spaltung, die durch Informationen & Desinformation bezüglich China geschieht. I.d.R. haben gut Informierte eine differenzierte bis positive Meinung zu China & der Stellung der VR zu dem Sonderverwaltungsgebiet HK. Es ist nämlich so, daß vor der Übernahme keinesfalls Demokratie & Meinungsfreiheit in HK vorgeherrscht haben. Eine gewisse Meinungsfreiheit ja, aber Wahlen zur Stadt- bzw. Stadtstaatregierung hat es in 99 Jahren nicht gegeben. Aufstiegschancen gab es aufgrund des Bildungssystems (die britische Oberschicht hatte eigene Schulen für ihre Kinder & Studium & weitere Ausbildung im "Homeland") praktisch nicht. Die "Cage People" beispielsweise sind eine Erbe der Kolonialzeit (die bis 1997 andauerte). Es ist also eine gewaltige Aufgabe, die durch das stetige "westliche" Sperrfeuer nicht leichter wird.

Es grüßt

Richard Sorge

Gut zu wissen

Gewalttätige Proteste funktionieren in Hongkong so gut wie in Paris?
Oder was lernen wir daraus?

Einseitigkeit der Berichterstattung

Ich bin durchaus dafür, daß Menschen demonstrieren & ihre Meinung bekunden. In der Berichterstattung zu den aktuellen Protesten sollten aber mehr Hintergründe aufgezeigt werden was Status als Kronkolonie & Lebensverhältnisse der "einfachen Menschen" vor dem Handover angeht. Es wird immer suggeriert. vor dem Handover an die VR hätte es in HK eine Mehrheitsgesellschaft wie in westlichen Industriestaaten gegeben, sowie eine gleichmäßige Eigentums- & Einkommensstruktur. Das ist mitnichten der Fall & so wirkt für den Informierten die gesamte Berichterstattung wie ein Trommelfeuer der Propaganda um das chinesische System zu unterminieren & in ein schlechtes Licht zu rücken. Auch sollte über die Finanzierung & ideologische Einflußnahme durch NGOs & Regierungsinstitutionen, die wiederum NGOs, die vorgeblich unabhängig agieren (wie das National Endowment for Democracy, NED in den USA), unterstützen recherchiert & berichtet werden.

Es grüßt Richard Sorge

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Der Goliath China sitzt das gelassen aus und agiert in einem Augenblick, wo die Opp nicht aufpasst bzw nicht einig ist. Dann schlagen sie zu. Mittelfristig wird dieses Gebiet China, mit allen Restriktionen und Überwachungsstaat. Es gibt nur eins: Raus aus Hongkong, die Repressalien werden mit der Zeit viel heftiger bis drakonisch.

@ Big girl

Um eines zu klären in einer Diktatur lebten die Hong Kong Chinesen in den 99 Jahren britischer Herrschaft.

Unter britischer Herrschaft konnte die Bevölkerung die Geschicke der Stadt ungefähr so mitbestimmen, wie die Menschen in GB die Politik ihrer Stadt oder Gemeinde. Nur den Gouverneur durften sie nicht selbst wählen. Die Gouverneure ihrer Majestät waren allerdings durchweg kluge Menschen mit Augenmaß. Als Diktatur sollte man das ehrlicherweise nicht bezeichnen.
In China herrscht allerdings zweifellos eine Diktatur.

Gute Entscheidung

Es ist eine gute und maßvolle Entscheidung, dieses undemokratische Gesetz außer Kraft zu setzen.

Ducken vor der Partei-Diktatur?

@ Rumpelstielz
Das wird China aber nicht gefallen, wenn daraus mal nicht böseres erwächst.

Soll man sich vor einer Diktatur ducken, damit nichts "böses erwächst"?
Nein. Kopf hoch.

also von da aus

sehen die Proteste ganz friedlich aus.
Die Polizei ist da wiederum nicht so friedlich.
Bis das Gesetz weg vom Fenster ist, werden die weiter Demonstrieren. China will voreilig Hongkong uebernehmen. Und die menge an Protestierenden ist eine hohe Prozentzahl der Bevoelkerung, also wenn Hongkong sich weiter Demokratie nennen will sollen sie mal lieber auf die hoeren.
Video von Protesten: https://www.youtube.com/watch?v=nS7vJmvHYSc

Stachel der Freiheit

Hongkong ist der Stachel der Demokratie im Fleisch des Kommunismus.

Betonkommunismus mit Weltherrschaftsanspruch

Dèng Xiǎopíng,Mitstreiter von Máo Zédōng,rief einst die Parole aus"Genossen, werdet reich!"-Der Betonkommunismus verstand damals,dass er nur überleben können würde,wenn er kapitalistische Prinzipien als Mittel zum Zweck übernehmen würde: Macht, Geld,werdet reich-aber haltet den Mund.

Trotz der jīndùn gōngchéng,der Großen Firewall von China,Anspielung auf die Chinesische Mauer,lässt sich auch für das so mannigfaltige Chinesische Volk die Globalisierung langfristig nicht aufhalten.

Die fossil-kommunistischen Ideen und Symbole werden bei den vielen jüngeren Städtern überzeichnet und ästhetisch verspottet,z.B. klebt man sich Aufkleber mit kommunistischen Holzschnitt-Motiven auf die Rückseite der Laptops - wenn man fragt, fangen alle an zu lachen.Das sei die Art und Weise mit "den Alten umzugehen".Die Schere zwischen Alten und Jungen in China klafft immer mehr auseinander.

Es rumort in China hinter den Fassaden,trotzdem ist China Betonkommunismus mit Weltherrschaftsanspruch.

Recht auf Selbstbestimmung

Das ist ja unerträglich welche Kommentare es dazu gibt!
Ob es der Regierenden passt oder nicht jeder Mensch hat das Recht sein Schicksal selbst zu bestimmen und das tun die tapferen Hongkonger gerade. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt sagen die Chinesen - nun denn dann hoffe ich dass dies der erste von vielen ist sich von Bevormundung und Überwachung bis hinein in das Privatleben zu wehren! Was jetzt notwendig ist : Solidarität und vor allem Unterstützung und auch Politiker die sich nicht von der Wirtschaftsmacht Chinas korrumpieren lassen!

13:10 von Theodor Storm

"Chinesischer Frühling??
Die aktuellen Ereignisse in Hongkong erinnern mich irgendwie an den „Arabischen Frühling“"

Seltsam, wie viele User sich auf der Basis vergangener Ereignisse ein unverrückbares Muster bilden, mit dem sie von nun an bis in alle Ewigkeit den Ausgang alles Kommenden mit absoluter Gewissheit bereits vorausschauen können.

@ Sonnenmehr - Betonkommunismus?

Die Wirtschaftspolitik Chinas hat mit Kommunismus in seiner ursprünglichen Idee nicht mehr viel gemeinsam. Wenn Sie Kommunismus mit Diktatur gleichsetzen, dann haben Sie sich mit der Grundidee nicht genug befasst. Ich wünsche mir auch keinen Kommunismus, aber bin doch ziemlich entäuscht, dass aufgrund solcher pauschalen und undifferenzierten Beurteilungen die westliche Welt so ganz und gar nicht von diesen Ideen und Umsetzungen lernen möchte...

15:34 von

15:34 von Gabrieleprinzipien
Recht auf Selbstbestimmung
Das ist ja unerträglich welche Kommentare es dazu gibt!
Ob es der Regierenden passt oder nicht jeder Mensch hat das Recht sein Schicksal selbst zu bestimmen
---

hm ...

deshalb schränken jetzt die populistischen Regierungen USA und Norwegen das Abtreibungsrecht ein.

Weil jeder Mensch das Recht hat, sein Schicksal selbst zu bestimmen.

Sie sehen, ... das Prinzip funktioniert noch nicht mal in einer Demokratie reibungslos ...

In einer Dikatur ? ... vergessen Sies.

@si vis pacem

Sorry, die Hongkong Chinesen hatten nichts zu sagen: nur die Menschen mit britischem Paß hatten gewisse Rechte. Für die Masse herrschte eine Diktatur!

@DemokraSte

Zufriedenheit durch Wohlstand- ich geb Ihnen da völlig recht. Durch zunehmenden Wohlstand wird der Drang nach persönlicher Freiheit größer.
Aber man muss auch sehen, dass die Chinesen, geprägt durch eine jahrtausende alte Kultur, anders sind. Durch die lange Historie der Kaiserdynastien (200 v. Chr. bis etwa 1910) sind die Chinesen obrigkeitshörig. Die haben, mit absoluter Mehrheit, kein Problem mit dem heutigen Staatsapparat. Im Gegenteil: sie sehen auch ihren persönlich steigenden Wohlstand als Ergebnis eines funktionierenden Staatsapparates. Die kontrollierte, marktwirtschaftliche Öffnung, nach Maos Tod, war der Schlüssel- und sie haben es tatsächlich geschafft, Planwirtschaft und Marktwirtschaft nebeneinander zu einem Top-Ergebnis zu bringen.

@von Sonnenmeer

Die chinesischen Kommunisten haben historisch die größte Leistung des 20. Jahrhunderts vollbracht:

1949: China hat 420 Millionen hungernde Bürger. Es ist das bei Weitem ärmste Land der Welt in dem immer wieder schwere Hungersnöte ausbrechen.

In nur 20 Jahren schaffen es die Kommunisten, die Hungersnöte abzuschaffen, allen ein Mindestmaß an Behausung und Kleidung zu geben. 2019 : China steht wirtschaftlich an der Spitze der Welt mit dem dreifachen der Bevölkerung wie 1949 und einem Jahreswachstum von 6(!)% . Übertragen auf Deutschland: Wir hätten nicht 80 Millionen, sondern 240 Millionen Bundesbürger, wäre Weltspitze mit einem Wachstum von 6 %!

gute Karten

Ich gratuliere den Menschen dort, die mit Demonstrationen etwas erreicht haben.
Auch an China wird der Wandel einer Gesellschaft nicht vorbeigehen.
Die Frage ist nur, wie es sich wandelt und wohin.
Ich wünsche China und Hongkong,
1. daß es einen eigenen Weg findet, in Sachen Gesellschaftsform
2. daß dieser Weg friedlich und unblutig ist
3. daß sie nicht einfach die Werte und Wege kopieren, die unsere sogenannten Demokratien in eine Sackgasse geführt haben und den Planet an den Rand der Zerstörung.

Möge es ein Alternativen geben! Lasst uns andere Wege suchen, Leute! Denn das, was bisher war, geht so auf Dauer nicht weiter, wird scheitern.
Nur eine kleine Gruppe Menschen möchte das fortsetzen.
Und ich garantiere, daß diese nicht willig sind, mit anderen zu teilen. Und WIR, WIR werden die nächsten sein, mit denen diese Menschengruppe nicht mehr teilen will. Bisher konnten der Normalbürger noch davon profitieren und gut leben. Das wird demnächst vorbei sein.
Alternativen welcome.

Systemfrage...

"Uns ging es noch nie so gut wie jetzt...!"... behaupten manche Öffentliche ) Politiker u. Journalisten) zur Lebenssituation in Deutschland. Ähnlich könnte man das auch für die Realitäten in Hongkong formulieren... Bis 1999 gab es in Hongkong grellen Reichtum und bittere Armut dicht nebeneinander. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert, nur die schlimmsten Spitzen wurden etwas nivelliert, und die Allerärmsten müssen nicht mehr verhungern. Die "Top-Ten" der Hongkong-Society allerdings hat sich mit der chinesischen Festlandsmacht prima arrangiert... und kann freilich sozial-bürgerliche Störenfriede im goldenen Käfig mal gar nicht brauchen...!
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Aber auch, wenn in Ostasien alles etwas bedächtiger vorangeht ... auch Hongkong und China ist inzwischen abhängig von weltweiten Entwicklungen hin zu bürgerlichen Freiheitsrechten mit internationalen Standards. So stehen auch die jetzt in China neuen Standards zur Bürgerüberkontrolle in Konkurrenz zu anderen, freiheitlicheren Systemen...

Die Freiheit, sein Leben

Die Freiheit, sein Leben selbst bestimmen zu können.

Dem liegt das Bedürfnis zugrunde sich sein Leben nach seinen Befindlichkeiten gestalten zu dürfen.
D.h. für sich gute Lebendsbedingungen schaffen zu können.

Dieses Grundbedürfnis nach guten Lebensbedingungen (auch wenn die individuell stark variieren können) hat jeder Mensch.

Weil die individuell variiren, braucht es VariationsMÖGLICHKEITEN.

Diese Möglichkeiten garantiert eine Demokratie, weil sie Individualismus respektiert und fördert.

Diese Variationsmöglichkeiten Lebensbedingungen unterschiedlich gestalten zu können, schaffen ALLE Diktaturen ab.

Da müssen sich die Menschen nach Vorgaben verhalten und nach vorgegebenem Muster in Lebensbedingungen leben, die ihnen nicht entsprechen ...
als Beispiel Stichwörter wie:

-Konversionstherapie

-Kopftuchzwang

-Ein-Kind-Familie

Das ist nur in diktatiorischen Gesellschaften möglich und umsetzbar. Weil diese gegen individuelle Lebenspläne / gegen Individualität agieren.

Alles Marx oder was?

"Die chinesischen Kommunisten haben historisch die größte Leistung des 20. Jahrhunderts vollbracht"

Es gibt keine chinesichen Kommunisten in dern KPCH . Wenn es sie gaebe, saessen sie im Knast. Ich finde es lustig, wie nach dem Scheitern (tja, wahrscheinlich, rigendwie...) der kommunistichen Idee des Karl Marx weiterhin versucht wird, selbst den schaebigsten Diktaturen sozialistische und kommunistische Maentelchen umzuhaengen, denn der Witz dabei ist ja, wie ungemein effizient Marx diskreditiert wird: Eine Glanzleistung mancher Linken.

mMn: Marx lebt, aber garantiert nicht in China. Oder in Nordkorea. In der DDR war er auch schon tot. Vermutlich gehoert er ins Guiniess Buch der Rekorde als meist missverstandener Philosoph der Weltgeschichte. Dabei reicht es, mit dem Herz zu hoeren.

16:28 von StöRschall

Individualismus kann auch eine Krankheit sein, als Egoismus. Damit meine ich nicht nur Auspraegungen, die asozial sind, sondern generell eine evolutionaere Sackgasse. Global sind wir am Rande der Abschaffung der Erde weil..? Genau... nicht wegen der Diktaturen. Sondern wegen des materiellen Wunsches nach Selbst... nicht -erfuellung, sondern -befriedigung waere als Wort wohl angebrachter. Indiviualismus - eine Idee, die eine Sackgasse ist? Waere mal bedenkenswert. Als Alternative, als Antipode zur Gleichmachererei ist da was zu kurz gedacht oder nicht zu Ende definiert.

Eine gesunde (!) starke

Eine gesunde (!) starke Gemeinschaftsbildung kann nur aus Menschen heraus entstehen, die ihre Individuation hin zur Gemeinschaftsbildung vollzogen haben.

Individuation ist absolute Basisgrundlage einer gesunden Gemeinschaftsbildung.

Nur DIESE kann demokratisch funktionieren.

16:27 von Zwicke

"Bis 1999 gab es in Hongkong grellen Reichtum und bittere Armut dicht nebeneinander. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert (...)"

Klingt ja furchtbar, Muss ja schlimm sein. Das muesste man als Blinder mit dem Krueckstock sehen. Man muesste foermlich drueber stolpern.

Aber das ist mir in bis jetzt einem halben Dutzend Aufenthalten dort nicht passiert. Bittere Einzelschicksale gibt es. Ueberall.

Im Gegenteil, mein Eindruck: Hongkong prospert.

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