Ihre Meinung zu: Tories starten Abstimmungen über May-Nachfolge

13. Juni 2019 - 1:55 Uhr

Heute beginnen die Tories ihre Abstimmungen darüber, wer die Nachfolge der scheidenden britischen Premierministerin May antreten soll. Favorit ist Ex-Außenminister Johnson. Von Jens-Peter Marquardt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Was ist denn mit der

Was ist denn mit der Formulierung im Artikel gemeint, GB würde immer diverser? Ich dachte, das "dritte Geschlecht" sei angboren. Und was hat das mit dem wirtschaftsliberalen Banker Sajid Javid zu tun?

Also mal ehrlich,

unter normalen Umständen würde ich mir nicht Herrn Johnson wünschen. Aber den Junckers und Webers gönne ich den Johnson schon.

"Sowohl das Brexit-Austrittsabkommen als ...

auch die EU-Verträge zielen darauf ab, neoliberale Politiken zu verfestigen und soziale Alternativen zu verhindern. Eine Rückkehr zur Demokratie kann nur über einen „No-Deal“ gelingen." Dieses Zitat von Danny Nicol, einem britischen Professor für Public Law, der mehrere Bücher über das EU-Recht geschrieben hat, ist weiterhin richtig. (Quelle: https://makroskop.eu)
Ich wünsche dem neuen Parteivorsitzenden der Tories mehr Standhaftigkeit und Mut, um der erpresserischen EU die Stirn zu bieten!
Ein No-Deal-Brexit mit anschließender starker Anbindung Großbritanniens an die USA, wie es bereits Kanada und Mexiko gemacht haben, ist die bessere Lösung für die Zukunft Großbritanniens als eine enge Bindung an die EU, die von einer Krise in die nächste schlittert und in der neuen Weltordnung mit einer starken USA und einem starken China, keine Rolle spielen wird!

Theaterspiel

Für mich nichts anderes als `Wer wird Nachfolger bei "Wetten, dass ..."`.

Johnsons Berater wollen ihn

Johnsons Berater wollen ihn vor Fehlern schützen, deshalb gibt "Boris", wie sie ihn in GB nennen, keine Live-Interviews. Das spricht Bände; Johnson IST der Fehler; wer schützt Großbritannien vor ihm?

Das Abstimmungsprozedere

Das Abstimmungsprozedere folgt dem alten Kinderreim "10 kleine Negerlein". Wenn die Tories wirklich auf politische Vernunft und Seriosität setzen, wird Boris Johnson irgendwann rausfliegen und die Entscheidung zwischen Innenminister Javid und Außenminister Hunt fallen, denn außer lautstarkem Krakeelen und Drohkulissen Richtung EU zum Brexit hat Johnson inhaltlich nichts seriöses zu bieten.

Boris: Kokain geschnupft, als Lügner enttarnt, kein Benehmen

... und so jemand liegt bei den Konservativen vorn?

Tories starten Abstimmungen

"Ring frei in der Manege, wer will noch mal, wer hat noch nicht." Überall das gleiche. Ich hoffe die EU bleibt hart wegen den Verhandlungen. Nur eines fällt mir immer wieder auf, wer fragt das Volk? In Deutschland wird das Volk auch kaum gefragt, da wird einfach regiert. Ich bin gespannt was es in GB geben wird. Es sieht so aus, das Johnson das Rennen macht und dann "gute Nacht Marie". Hier das Gleiche. Ich hätte eine Idee, sollten wir nicht eine Trägerrakete bauen, eine die Damen und Herren welche am Volk vorbei regieren, zu einem Planeten fliegen? Dann können die regieren wen sie wollen und auch niedermachen wen sie wollen. Für GB kommen bestimmt keine guten Zeiten engegen und es kann noch sehr heftig werden. Liebes britische Volk, last euch nichts gefallen, denn es geht um eure Zukunft. Die EU sollte sich neu fassen und die, welche die Werte mit Füße treten, raus aus der EU. Man soll keine Perlen vor den Säuen schmeißen.

Nicht die Tories sollten abstimmen sondern …

die Briten:
1. Eine verbindliche Abstimmung über den Verbleib in der EU
2. Über ein neues Parlament
Was sich im letzten halben Jahr im englischen Palament zugetragen hat, war eher ein vergreister Kindergarten, denn ein Parlament mit Abgeordneten, die das Wohl ihrer Wähler im Blick haben.

re smirker

"Ein No-Deal-Brexit mit anschließender starker Anbindung Großbritanniens an die USA, wie es bereits Kanada und Mexiko gemacht haben, ist die bessere Lösung für die Zukunft Großbritanniens"

Sehr witzig. Mexiko merkt gerade die Vorteile der starken Anbindung an die USA: Erpressung mit Strafzöllen.

Mission Impossible

Wer immer auch Premier wird-er hat eine Mission Impossible vor sich. Auf der einen Seite soll er den Brexit durchsetzen, auf der anderen Seite darf er dem Land nicht schaden. Wie soll das zusammengehen?

Nach meiner Ansicht wäre es das einzig Richtige, den Brexit im Einvernehmen mit der EU oder auch durch Rücknahme des Austrittsantrags erst einmal für ein bis zwei Jahre auszusetzen. Es wäre eine Verletzung der Rechte des britischen Volkes, den Brexit ohne ein zweites Referendum weiter durchzuziehen. Dies gilt auch und vor allem für einen No-Deal-Brexit mit all seinen schweren Folgen. Das zweifelhafte Abstimmungsergebnis von 2016 ist kein Mandat für einen Brexit um jeden Preis! Am besten wäre es, erst einmal anhand der Faktenlage eine breite gesellschaftliche Diskussion über die drei Optionen Brexit mit dem ausgehandelten Vertrag, No-Deal-Brexit oder Verbleib in der EU zu führen. Wer Für den Brexit ist, soll dann bitte auch erklären, wie er sich die Zukunft des Landes vorstellt.

Schreihälse, Rüpel und Lügner

sind doch hoch im Kurs, nicht nur in GB. Johnson muss sich keine Sorgen machen.

Ich wäre mir nicht einmal bei uns in DE sicher, dass so ein selbstverliebter Heißluftballon von den Wählern durchschaut würde.

Ich bin

der Meinung, es geht inzwischen mehr um die Machtsztellung von Personen aus beiden Parteien, wobei das Motto nur noch lautet, den Brexit zu bringen, bzw. den Brexit zu verhindern. Um den reinen Erhalt GB kann es dabei nicht mehr gehen, es sei denn, GB hat dem Rest der Welt in Bezug International zu sein, etwas vorgemacht, was ich nicht glaube!

Boris Johnsen hätte es verdient die Torries

in die nächste Wahl zu führen, damit er die Suppe auslöffeln kann.

Brot und Spiele

Es war schon im alten Rom ein probates Mittel, den Plebs (das Volk) davon abzuhalten, sich mit der Politik auseinander zu setzen.
.
Seit drei Jahren wird das britische Volk mit dieser Brexit-Posse in Atem gehalten. So bekommt es nicht mit, dass es in London viele arme Kinder gibt, dass Arbeitsplätze verloren gehen, die britische Wirtschaft lahmt, dagegen aber Leute wie Johnson ordentlich abkassieren und vorsichtshalber ihr Geld ins Ausland transferieren. Britische Firmen wandern ebenfalls ab. All das geht im "Kampfgetümmel" unter.

09:49 von DeHahn

Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Aber hier gilt das gleiche, denn in D. wurde auch alles runter gewirtschaftet und nun fällt alles auf die Füße weil es überall mangelt. Die Abgeordneten haben ihre Rente sicher, wir müßen erst 45 Jahre schuften und schauen, das wir nicht krank werden. Die Briten tun mir leid und sind um die Nase herum geführt worden wie hier auch einst.

Lustig. Da droht der

Lustig. Da droht der Spassvogel mit no deal brexit, um die eu zum verhandeln zu zwingen.
Weis der nicht, dass GB nichts hat oder herstellt, was irgendwer brauchen kann? RollsRoyce,Bentley, Mini, ... alles in fremden Besitz. Kann alles woanders gebaut werden. Ohne eu geht london baden. Selbst als 52 us bundesstaat wäre die börse immer noch in new york. Und das grauslige Essen zieht auch nicht.
Gibts Monthy Phyton noch? Das war dann aber auch alles. By by britain.

Jimi

Da sind wir aber selber schuld, weil wir immer wieder die gleichen unfähigen Politdarsteller wählen. D ist nich abgewirtschaftet. Es ist zum wohle der Kapitalisten umstrukturiert worden.
Ein durch und durch korruptes billigstlohnland.

Die Möglichkeiten des Nettozahlers GB werden vermutlich

ziemlich unterschätzt.
@10:39 von Superschlau
Innerhalb Londons gibt es eine ziemlich regelfreie "Wirtschaftscity".
Es gibt sicher eine Reihe von Finanzmanagern, die damit rechnet, ohne jegliche EU-Regelung dort, und in den britischen Steuerparadiesen auf diversen Inseln noch mehr Geschäfte als bisher zu machen.

Es ist also möglicherweise überhaupt nicht so klar, ob mittelfristig nicht einige Wirtschaftskreise in GB profitieren werden. Zumal ja eigene Abkommen mit den USA und früheren Commonwealth-Ländern möglich werden.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Außer ein paar Bankstern wird

Außer ein paar Bankstern wird da niemand profitieren. Und das ist absolut pervers, daß man Geld verdienen kann, ohne irgendwas zu arbeiten. Da wird nur Geld hin und hergeschoben, und es vermehrt sich.
Neues geld gibts aber nur, wenn man irgendwie Werte schöpft. Und da ist es in GB bald zappenduster.

Boris Johnson ist der Richtige

In Anbetracht des Zustands von EU und Eurozone sollte es für Staaten eine Ehrensache sein, da auszutreten. Und zwar ohne Deal, ansonsten könnte man sich das auch sparen.

Dafür steht Johnson und deshalb sollte er Premierminister werden.

Ganz nebenbei: Wenn es um Fragen der nationalen Vernunft und Ehre geht, dann sollte man dieses Thema nicht Polit-Kaspern überlassen. Das wird sich rächen.

Boris Johnson ist der

Boris Johnson ist der richtige Mann um diese Kommödie zu beenden.
Hoffe ich.
Nachverhandeln gibt es nicht.
Hoffe ich.
.
Was soll die Panikmache?
Bis zum jüngsten Gericht wird kein einziges EU-Land noch Waren für nur einen Penny nach GB verkaufen?
Der EU droht der finanzielle und moralische Ruin, wenn das Empire uns nicht mehr mit seiner "I want my money back"-Mitgliedschaft bereichert?
.
Es wird Zeit für einen Schlußstrich.
Johnson hat nochmal die Möglichkeit sich bis zum 31. Oktober zum Affen zu machen (was er nicht wird) und dann ist endlich Schluß!
.
Danke für den Hinweis, dass Johnson und alle Tories mal Koks geschnupft haben (die Koks-Partei?). Ist in der Sachlage wirklich sehr entscheidend.
Wen interessiert das?
Oder ist das das Niveau der TS?
@faktenfinder: Wie viele Grüne haben schon mal an einem Joint gezogen?

Peinlich ! Wer hat was geraucht ?

Unter Drogen soll man weder Auto fahren (auch nicht links!), noch einen Staat leiten.

Auch wenn die Geschichten teilweise Jahre zurück liegen, muß man an eine Wirkung bis in die aktuelle britische Politik vermuten.

Die EU ändert das Mandat ? 27 tanzen nach der britische Pfeife ? Wer glaubt das denn ?

"in GB profitieren werden"

Es kreisen immer manche über der Wirtschaft, die profitieren werden.
Die, die oberen 10% bedienen.

Das ist die Essenz des ungeregelten Mark(t)kapitalismus.
Dekadent bis ins Mark.

Und so gesehen, sind die Rüpel und Lügner weltweit im Vorteil.
Bis die Masse es merkt, sind die schon wieder woanders.

re krittkritt

"Es gibt sicher eine Reihe von Finanzmanagern, die damit rechnet, ohne jegliche EU-Regelung dort, und in den britischen Steuerparadiesen auf diversen Inseln noch mehr Geschäfte als bisher zu machen."

Selbst wenn, ergibt das keine Steuereinahmen für die Staatskasse.

Also keinerlei Vorteil durch den Brexit für GB.

re nicht superschlau

"Ein durch und durch korruptes billigstlohnland."

Zu dumm, wenn am gleichen Tag gemeldet wird, dass auch 2018 die Reallöhne in Deutschland gestiegen sind.

Aber gegen Fakten kann man sich ja immunisieren.

um 02:59 von smirker

"Ich wünsche dem neuen Parteivorsitzenden der Tories mehr Standhaftigkeit und Mut, um der erpresserischen EU die Stirn zu bieten!"

Das ist Unsinn in jeglicher Hinsicht.

Die EU und GB haben einen Vertrag ausgehandelt. Übrigens waren sog. Brexiteers wie Davies und auch BoJo in diesen Verhandlungen involviert.

Es wurde nichts erpresst, der Knackpunkt ist immer noch der Backstop, den die Briten (DUP)in den vertrag haben wollten und der Umstand, dass zentrale Forderungen der Brexiteers sich gegenseitig widersprechen.

Und GB konnte jederzeit seit dem 29.03. die EU verlassen. Ohne Deal, unvorbereitet.
Ist GB zum nächsten Termin besser aufgestellt? Für mich deutet nichts darauf hin. Medikamente, Obst und Gemüse, Zollbeamte und -Agenten.....

Und wie Paul Minford, der "Haus und Hof Wirtschaftsratgeber" der Brexiteers schon angedeutet hat, packt die intern. Automobilindustrie gerade ihre Sachen. Ford in Wales wird wohl nur der Anfang sein.

Hat B. Johnson nicht fast wörtlich gesagt:

“Ich liefere den Brexit - egal was er kostet!“
Also, liebe Briten, keine Sorge, der Herr wird euch herausführen aus diesem EU-Jammertal! - Ironie out -

(Und ich sage es zum wiederholten Mal:
Der Blick von B. Johnson verrät nichts Gutes...)

@11:22 von krittkritt: einige Wirtschaftskreise

"Es ist also möglicherweise überhaupt nicht so klar, ob mittelfristig nicht einige Wirtschaftskreise in GB profitieren werden. "

Sicher könnten einige Anlageberater vom Brexit profitieren, in dem sie neue Steuersparmodelle auch für Superreiche EU-Bürger auf den Markt bringen, aber was nützt das dem einfachen britischen Arbeiter?
Die große Masse der Briten wird in Zukunft dumm aus der Wäsche schauen.
Mit den großartigen Handelsabkommen, die man ohne EU abschließen wollte, hat es bisher jedenfalls nicht geklappt.

um 11:22 von krittkritt

"Es ist also möglicherweise überhaupt nicht so klar, ob mittelfristig nicht einige Wirtschaftskreise in GB profitieren werden. Zumal ja eigene Abkommen mit den USA und früheren Commonwealth-Ländern möglich werden."

Selbstverständlich werden einige Wirtschaftskreise profitieren. Um mal nicht von der Bankwirtschaft zu reden....Der Hafen Ramsgate wird wohl reaktiviert werden, weil Dover/Calais nach einem Brexit heillos überlastet sein wird. Mehr Zollbeamte. Durch Wegfall von Just-in-Time müssen Lager und Transportkaazitäten aufgebaut werden....

Das Commenwealth wird masslos überschätzt, was Handel angeht. Alles liegt mindestens einen Ozean entfernt. Und wo das Commonwealth nicht bereits ein Freihandelsabkommen mit der EU hat (CETA) ist das Commonwealth arm. Wir reden von Ländern wie Jamaika.

Das Abkommen mit den USA....entweder wird das nichts, oder die USA schwemmen mit ihren Billigst-Lebensmitteln den britischen Markt.

Heruntergewirtschaftet?

Interessant, dass gleich bei 3 Kommentatoren, die hier be- oder besser entgeistert einem Brexit entgegenfiebern, die EU und speziell D (!) total heruntergewirtschaftet ist und keinerlei Zukunft mehr hat.

Das sehen die Herren Trump und Putin aber ganz anders. Warum sollten sie sonst als erklärte und überzeugte EU-Gegner alles versuchen, den Zusammenhalt in der EU zu untergraben. Es würde ihn ja gar nicht geben und man bräuchte die EU ja nur sich selbst überlassen.

Konkret:
Wem ein starkes Europa zwischen den Polen USA und RU wichtig ist, kommt an einer starken EU überhaupt nicht vorbei. Und das von Seiten der um ihre Pfründe bangenden selbsternannten oder tatsächlichen Großmächte und der um ihren Einfluss fürchtenden Nationalisten genau diese solidarische, pluralistische, liberale und vor allem demokratische EU als Feinbild Nr. 1 und als Ziel der wildesten geheimen und offenen Strategien genutzt wird, sagt alles über den positiven Wert dieser EU.

Und sie wird noch stärker!

Ein neues Referendum

würde wohl nichts bringen. Die Briten würden wohl aus lauter Verzweiflung wieder den Austritt wählen, einfach damit die Posse endlich aufhört und wieder normale Politik gemacht werden kann.

Dann kann man in ein paar Jahren dann wieder über den Eintritt in die EU Nachdenken, wenn sich die Folgen zum guten oder schlechten gezeigt haben. Und dann bitte einen Volksentscheid, der mit einer richtigen Mehrheit entscheidet, nicht nur 50 + ....

Übrigens

Die UNO wird von den USA genau so mit den Zahlungsschulden erpresst, wie es England jetzt mit der EU versucht. Das ist schließlich eine uralte Methode: wenn du nicht zustimmst, kriegst du gar nichts. So hat es Trump schon mit seinem Trump-Tower und den Handwerkern gemacht: "Ich biete dir 40% der Rechnungssumme. Wenn du damit nicht einverstanden bist, musst du vor Gericht, und dann bekommst du noch weniger, denn dann melde ich Konkurs an!". - Und tatsächlich sind 44 Milliarden ein ganz schöner Batzen.

Johnson wird sich das nicht

Johnson wird sich das nicht antun wollen. Er ist schlau genug zu wissen, dass man in dieser Frage nur verlieren kann.

Planlos, ideenlos, erfolglos...

Boris Johnson ist ein Mann der starken Worte. Er will das schwere Joch der EU-Bürokratie abstreifen und seinem Land einen harten Brexit spendieren. Aber was dann? Was wird kommen, wenn Boris plötzlich merkt, dass Geld nicht einfach vom Himmel regnet? Welche Reformen will er anstoßen, welche Strukturprogramme auflegen, welche Abkommen schließen? Wer zahlt demnächst der Queen die EU-Subventionen? Und wo soll das Heer an Briten einen Job finden, wenn in absehbarer Zeit immer mehr Unternehmen dicht machen müssen? Boris verspricht viel, aber ob er auch liefern wird...

@um 12:00 von Superschlau

"Neues geld gibts aber nur, wenn man irgendwie Werte schöpft"
Nö, die Zeiten sind schon längst vorbei.

Tories starten Abstimmungen über May-Nachfolge

"Heute beginnen die Tories ihre Abstimmungen darüber, wer die Nachfolge der scheidenden britischen Premierministerin May antreten soll. Favorit ist Ex-Außenminister Johnson."
Wenn unsere Medien und die anderen Ex-Außenminister Johnson schon jetzt zum Favoriten erklären, dann wird er es bestimmt auch werden.

Am schlimmsten ist die Unklarheit

Johnson ist der Favorit. Er will klare Verhältnisse schaffen und das schnell. Das ist gut.

Wenn man weiß, auf was man reagieren muss, kann man das auch tun. Am schlimmsten ist die Ungewissheit, die May hinterlässt.

Wieder kargewandelt?

Es schliesst sich nicht aus, dass die löhne zwar steigen, aber dennoch viel zu niedrig sind.

Warum sind wir wohl exportweltmeister? Weil unsere Waren extrem billig sind, gemessen an der Qualität.
GB wird ohne EU in die bedeutungslosigkeit gleiten. Unfähr, wie die afrikanischen oder südamerikanischen länder.
Und die finden das gut?
Very british.

114 von 313 Tories für Johnson

.... sind (noch) keine Mehrheit und schon lange keine Parlamentsposition.

Außenminister Jeremy Hunt, Innenminister Sajid Javid, Umweltminister Michael Gove sowie Ex-Brexitminister Dominic Raab und Gesundheitsminister Matt Hancock wollen alle keinen Austritt ohne Vereinbarung mit der EU.

Mir wäre Johnson am

Mir wäre Johnson am liebsten.
Er kann dann seinen Brexit unter Beweis stellen.
Die Bürger von GB wollten den Brexit, jetzt gilt es ihn umzusetzen.
.
Nicht wieder so ein "Weichgespülter" mit ich rede nochmal mit der EU, ich mache jetzt zum 10. Mal eine Abstimmung im Unterhaus, wir brauchen noch Zeit, Verlängerung über den 31. Oktober hinaus, wir sind uns noch nicht einig, kann man da noch was machen....
.
Es reicht nach drei Jahren!
.
Die Fakten liegen auf dem Tisch.
Ja-Nein, Hard-Soft.
Punkt.
.
Dieses rumgeeier muss ein Ende haben.

Wolfes

Soso? Diese zeiten sind vorbei? Das meinen die bankster, BWLer und Blasenbildner.
In echt ist das immer noch ganz aktuell. Von nichts kommt nichts

re nicht superschlau

"Warum sind wir wohl exportweltmeister? Weil unsere Waren extrem billig sind"

Sieht man ja z.B. daran, wie deutsche Autos in der ganzen Welt zu Spottpreisen verkauft werden.

Darstellung: