Ihre Meinung zu: WWF-Studie : Die wöchentliche Dosis Mikroplastik

12. Juni 2019 - 16:23 Uhr

Auch wenn noch unklar ist, wie sich Mikroplastik auf die Gesundheit auswirkt: Nach einer WWF-Studie nimmt ein Mensch bis zu fünf Gramm pro Woche davon auf - das entspricht einer Kreditkarte.

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Kommentare

Ist es nun gesundheitsschädlich

Was bedeutet bis zu?

Von „?“ bis 5g

Wird es einfach ausgeschieden?

Was passiert wenn man weniger

aufnimmt? Stirbt man trotzdem?

Hier wird m.E. Panikstimmung

Hier wird m.E. Panikstimmung erzeugt - ganz ohne Not. Der Verdauungstrakt nimmt aus dem Speisebrei selektiv und aktiv die Stoffe auf, die er braucht. Nur wenige diffundieren durch die Darmschleimhaut, die eine wirkliche Barriere darstellt. Auf welche Weise sich hier Plastikpartikel "durchschleichen" können, die dann in lebende Organe eingebaut werden und auf diese Weise evtl. Schaden anrichten, hat mir noch kein Wissenschaftler gezeigt. Ein Beweis dürfte nicht besonders schwierig sein. Die zunehmende Vermüllung der Welt ist auch mir ein Ärgernis (weil vermeidbar !), doch kam mir noch kein Lebewesen vor Augen , das zu größeren Teilen aus Plastikmaterial bestand.

Wie schön, dann kann man sich das entsorgen solcher Karten...

...nach dem erreichen der Gültigskeitsdauer ja sparen und die Karten auf den Speiseplan setzen!

Da eröffnen sich ganz neue Dimensionen neuer Kochrezepte.

Mal sehen welcher Fernsehkoch als erster auf den kommenden Hype aufspringt?

Satire Ende

Jetzt mal im ernst.

Keiner aber wirklich keiner kann uns sagen, ob dieses Microplastik in unserem Körper schweren Schaden anrichtet.
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß man nach Jahrzehnten des Konsums von Microplastik an einer schweren Krankheit leidet.
Das Problem ist nur, daß die Mediziner dies dann nicht erkennen und wahrscheinlich die auslösende Ursache für eine Erkrankung woanders vermuten.

Wenn ich z.B. Krebs bekommen sollte dann weiß ich jetzt schon was die Ärzte sagen werden.
Entweder an meinen seit >30 Jahren dauerten Grunderkrankung, dem Rauchen oder den ganzen Medikamenten die ich mir täglich einwerfe.

Aber selbst wenn man nachweißt, daß Plastik Schuld ist, stoppen wird man es nicht mehr können.

5 Gramm Plastik auf

2000 Teilchen verteilt gibt überschlagsmäßig 2,5 Milligramm pro Teilchen. Bei einer Dichte von 1 Gramm pro Kubikzentimeter und kugelförmigen Körnern hat ein Korn einen Durchmesser von 1,6 Millimetern. Was soll daran schädlich sein? Das kann sich weder verhaken noch noch durch irgendwelche Membranen ins Gehirn oder sonstwohin wandern. Außer in den Auspuff natürlich. Und was soll daran "Mikro" sein? Doch eher Milliplastik. Aber Mikro klingt gefährlicher. Allerdings: ohne Einheiten Vorsatz wär ein verschlucktes Plastik-Fallrohr wohl eher ein Grund für die 112.

RE:Quakbüdel um 17:59

***Hier wird m.E. Panikstimmung erzeugt - ganz ohne Not. ***

Sie sollten bedenken, dass in dem Mikroplatik unter anderem auch Weichmacher enthalten sind, die wohl Diabetes fördern und Unfruchtbarkeit bei Männer fördern. Und die werden über die Verdauung aufgenommen.

Gruß Hador

Quakbüdel

Dann können wir ja weiter Pastikmüll produzieren! Schadet ja nicht! ;-))). Die paar Wale, Schildkröten und anderes Getier, was elendig zu Grunde geht , so what. Mann, Mann, Mann, wie ignorant manche durchs Leben gehen ist schon zum fremdschämen.

@ Quakbüdel, FritzF und Rasmus1958

Die Konsequenzen sind ungeklärt. Eines kann ich ihnen aber garantieren: es ist nicht normal 5g Plastik pro Woche zu sich zu nehmen. Wenn es Ihnen lieber ist davon nichts zu wissen, dann lesen Sie den Artikel einfach nicht. Aber später nicht beschweren es nicht gewusst zu haben oder womöglich noch die "die Wahrheit zurückhaltende Presse" beschimpfen.

Panikstimmung

Fakt ist, dass Microplastik nicht zur natürlichen Nahrung des Menschen oder anderer Lebewesen zählt. Wie schädlich es ist, und ob es die Darmwand durchdringen und in den Körper gelangen kann, darüber lässt sich bis zum Vorliegen exakter Untersuchungen trefflich streiten und auch Panik erzeugen.

Fakt ist aber auch, dass an das Microplastik gewisse - durchaus schädliche - chemische Verbindungen andocken, die sich dann durchaus im Verdauungstrakt abkoppeln, durch die Darmwand aufgenommen und von der Leber - wenn überhaupt möglich - bearbeitet und über die Niere ausgeschieden werden müssen. Anzunehmen, das die Gesundheit von Leber und Niere das ohne Schäden davon zu tragen sicher bewerkstelligt, ist mindestens grob fahrlässig.

Es sollte sich also jeder bemühen belastete Lebensmittel und Kosmetika - v. a. Zahnpasten - zu meiden, wenn ihm seine Gesundheit etwas wert ist.

Nebeneffekt: Produkte, die keiner mehr kauft, verschwinden ganz schnell aus den Regalen.

5 kg in 20 Jahren

sind ja wohl nicht einfach unschädlich! Mikropartikel haben in ihrer Summe eine riesengroße Oberfläche, an der sich chemische und biologische Prozesse in unseren Körpern abspielen können.
Wann hören wir auf, uns mit dem gelben Sack zu betrügen, aus dem angeblich recycelt wird? Und wann hören wir auf, das Zeug zu "exportieren" und kümmern uns um geregelte Verbrennung?
Wann bequemt sich Asien endlich zu Müllabfuhr und Entsorgung?
Wann kippen Frachter und Fischer endlich ihren Müll in die Tonne statt über die Reling?
Das sind ganz konkrete Fragen, die überall nur mit Achselzucken beantwortet werden.

@Quakbüdel 17:49

Auch wenn bisher noch kein Mikroplastik als Stück im Blut nachgewiesen wurde, so wurden aber bereits Spuren von Weichmachern im Blut nachgewiesen die in Verdacht stehen die Fortpflanzungsfähigkeit negativ zu beeinflussen. Es werden also zumindest Stoffe aus dem Plastik herausgelöst und ins Blut aufgenommen.
Außerdem sollte klar sein, dass es nicht förderlich für den menschlichen Organismus ist von Mikroplastik durchquert zu werden, da die Partikel höchstwahrscheinlich auch in der Lage sind Drüsen und ähnliches zuzusetzen und so die Darmflora zu stören die für alle Prozesse unseres Körpers vn elementarer Bedeutung ist.
Ich stehe da auch auf dem Grund des deutschen (europäischen) Rechtsgrundsatzes: Solang die Unschädlichkeit von etwas nicht zureichend erwiesen ist sollte nach Möglichkeit darauf verzichtet werden es in Umlaif zu bringen. Vom amerikanischen System erstmal abzuwarten und dann im Zweifel Geld als Entschädigung draufzukippen halte ich wenig. Der Schaden bleibt.

Plastikmüll, neu und alt, teurer machen

Ekelhaft, aber was ist zu tun? Der WWF solllte in Asien aktiv werden, wo der Großteil des gesamten Mülls, auch Industrieabfälle, entsorgt werden, indem man sie in Flussbetten kippt und auf den nächsten Regen wartet.

China produziert Unmengen an Plastik, nicht nur Verpackungen. China 'recycelte' bis vor Kurzem auch Plastikabfälle aus aller Welt, indem der Müll zu Kunststoffartikeln für Haus und Garten " umgearbeitet" und nach Europa zurückgeschickt wurde. Blumentöpfe, Gartenmöbel ... meinetwegen könnte es gerne Importbeschränkungen/ Strafzoll für solche umweltschädlichen Importwaren geben. Gerne auch für Billigtextilien. Das verteuert den Mist, dann wird weniger gekauft und wir haben weniger Abfall.

Durch Zwangspfand
und angebliches Recycling bekommen wir nur noch mehr Müll. Der 'Grüne Punkt' und die Pfanddosen- und Plastikflaschenverordnung haben ja schon dazu geführt, dass Deutschland europäischer Verpackungsmüllmeister ist.

@DemokraSte

Ich habe noch nie eine "Wahrheit zurückhaltende Presse" beschimpft. Habe ich auch in Zukunft nicht vor.

Danke für Ihre Garantie. Aber was ist normal?
Wir nehmen täglich die unterschiedlichsten Stoffe zu uns, wo völlig unklar ist ob die uns schädigen oder nicht. Das wird sich auch nicht ändern.

Warum wird dieses Mikroplastik nun besonders hervorgehoben, außer weil Plastiküberschriften gut geklickt werden.

Einfuhr von Plastikartikeln einschränken

Die Produzenten von Plastikmist ( Billigklamotten, Billigspielzeug, Verbrauchsartikel ) produzieren weiter, solange sie AbnehmerInnen finden. Es gibt viele "Einmalartikel", Blumentöpfe, Plastiktaschen, Kaffeebecher ... die man mehrmals nehmen kann, die aber meistens weggeworfen werden. Solche Sachen müssen von Anfang an teurer sein, d.h. Einfuhrbeschränkung durch (Straf-)zölle. Sollen die Produzenten sehen, wo sie ihren Mist loswerden, - aber nicht bei uns.
Wenn dieser Müll nicht mehr gekauft wird, bricht hoffentlich auch die Produktion ein. Kleinste
Plastikpartikel in Kosmetik (Peeling) und Reinigungsmitteln können ersatzlos gestrichen und durch natürliche Partikel ersetzt werden. Weiterhin müssten dringendst Filter für Waschmaschinen entwickelt werden, denn langlebige Kunsstofffasern und -partikel (Putzlappen, Kleidung, bes. moderne Outdoorkleidung ) dürfen nicht mehr massenweise ins Abwasser gelangen. Mit Pfand auf Einkaufstüten ist es nicht getan.

Die bösen Weichmacher

werden aus vielerlei Quellen aufgenommen. Bei zerbröselndem Plastik ist wohl eher davon auszugehen daß die Bösewichter reichlich abhanden gekommen sind, sonst würd's nicht zerbröseln.

Angst

machen mir im Grunde die Vielzahl von vielen Kommentaren: relativierend, auf Details eingehend, verschiedene "wissenschaftliche" Erkenntnisse zitierend oder einfach nicht glauben können, dass Plastik im Körper schädlich sein kann. Panikmache? Tja, ist Rauchen nun kausal für Schäden verantwortlich? Oder Dieselfahren schlimm? Hat das deutsche Fleisch nicht die besten Gütesiegel? And so on: Nach meiner Auffassung geht es immer um die Frage, wie Dinge produziert werden. Und JA: hier wird es vermutlich erst nach größeren "Unfällen" gesetzliche, scharfe Rahmenbedingungen geben. DIe werden Wasser, Luft und Boden betreffen - auch die größten Debattierer atmen, essen und trinken. Wer unter "Freiheit" versteht, Ergebnisse einer oft sinnlosen Warenvielfalt zu konsumieren - wird eben dann an seine Grenzen stoßen.

Menschenexperimente. Aber die

Menschenexperimente. Aber die Krankenzahlen steigen und steigen. Krebsraten steigen. Man redet uns ein, das läge an der Früherkennung und gleichzeitig will man gegen Fake News sein.

Aber was den Menschen möglicherweise (noch) nicht, oder unerkannt schädigt, viele Kleinstlebewesen werden durch dieses Zeug vernichtet. Das muss man sich mal vorstellen. Bald gibt es möglicherweise keine Böden mehr. Bei solchen Risiken und Vorstellungen, ganz ehrlich, hätt ich Plastik längst verboten. Ein erster Schritt wäre dieses unnötige Komsetika-plastikkügelchen oder Zahnpasta usw..

Aldi erhebt nun einen Cent für Obsttüten...

Angeblich Umwelt...

Sehe aber dadurch lediglich eine zusätzliche Einnahmequelle...

Der Umwelt wird es nicht helfen und ist eines von vielen Beispielen...

Die Umwelt ist mittlerweile Plastik-verseucht und jegliche Bemühungen kommen zu spät...

@ 17:59 von Quakbüdel Sorry.

@ 17:59 von Quakbüdel
Sorry. Das ist keine Panikmache. Studien berichten von Entzündungsreaktionen und vielem mehr - im Darmtrakt. Und ob dieses Mikroplastik nicht doch in den Körper gelangt ist unklar. Schadstoffe aber lagern sich am Mikroplastik an, und die werden nachweislich in den Körper aufgenommen (Schwermetalle, Chemikalien, krebserregende Substanzen). Kann man googeln.

Knapp daneben ist auch vorbei.

"Wenn wir kein Plastik in unserem Körper wollen, müssen wir verhindern, dass jedes Jahr Millionen Tonnen Kunststoffmüll in die Natur geraten."

So ein Blödsinn! Kleidung, Decken, Mikrofaserputztücher und Teppiche sind halt meistens aus Kunstfaser. Zum Glück kann man sagen. Dass dort Fasern frei werden, hat nichts mit dem mangelnden Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein des einzelnen zu tun. Kunststoffe in Kosmetika, welche tatsächlich im Abwasser landen und nicht gefiltert werden können, sind wirklich ein zunehmendes Problem. Nichts wäre einfacher, als das von heute auf morgen zu verbieten. Das hat ganz sicher direkte Wirkung, im Gegensatz zu einem Plastiktütenverbot. Was man auch von heute auf morgen verbieten könnte, wären Müllexporte. Jedes Land muss selbst für seine Abfälle verantwortlich sein und sie recyclen. Dann wird der Müll auch anderswo sortiert und nicht, weil es billiger ist, Müll zu importieren, überall deponiert. Das wäre ein sinnvoller Anfang ohne Komforteinbußen.

Ja auch mich erschreckt die

Ja auch mich erschreckt die Verwöhnung der Leute, die können sich eine Leben ohne Plastik nicht vorstellen, als würde man ihnen eine Niere nehmen.

Dabei sehe ich einfach, wie schädlich bereits das Mikroplastik für die Ökosysteme ist (kann man googeln, oder Doku Youtube). Wir vernichten hier die Lebensgrundlage unserer selbst. Aber das erkennen einige erst, wenn es zu spät ist und bis dahin beschimpfen sie andere als Ökofaschisten. Wie soll man eigentlich die Vergiftung nennen? Ist das nicht auch ein Faschismus? Er wird allen aufgebürdet. Plastikherstellung und Chemie sind die Branchen, die man getrost streichen kann, und es ist auch nicht so, dass es keinen Ersatz gäbe. Statt Plastikreifen, Kautschukreifen und vielleicht mal eine andere Weltordnung, wo es nicht um Arbeit geht (die man nicht braucht). Sondern ums Leben. Dann ist man auch nicht mehr so mobil.

Weichmacher als Regulatoren der Fortpflanzungsfähigkeit

Der Planet leidet unter Überbevölkerung, demzufolge kann es nicht schaden, wenn die Fruchtbarkeit der Menschheit reduziert wird.
Als Mensch mit medizinischer Ausbildung bin ich überzeugt, dass die Plastikpartikel den Verdauungstrakt passieren, ohne dem Menschen Schaden zu zufügen.
Fragen Sie sich lieber, was Weichmacher in Kinderspielzeug und medizinischen Artikeln im menschlichen Organismus anrichten.

Pflanzenschutzmittel gehören ebenfalls nicht zur natürlichen Nahrung des Menschen. Trotzdem findet sich selbt in der Muttermilch Glyphosat. So lange dieses Problem nicht angegangen wird, können mir FFD und Grüne den Buckel runter rutschen!

Da müssten ja alle Menschen

Da müssten ja alle Menschen um 1 kg pro 4 Jahre an Gewicht zunehmen, wenn nichts wieder ausgeschieden wird. Außerdem sollten sich Partikel von, wie von Spax-Plywood vorgerechnet, durchschnittlich 1,6 mm Größe leicht nachweisen lassen.

Bakterien?

Warum wird nicht in die richtige Richtung geforscht?

Werden durch Plastik, oder verwandte Stoffe die Barmbakterien getötet?
Wenn ja, dann ist Plastik gefährlich.

Auch in Verpackungen sind Weichmacher drinn. Im Spielzeug verboten, bei der Nahrung erlaubt?

@EPN

@EPN:
"Wann hören wir auf, uns mit dem gelben Sack zu betrügen, aus dem angeblich recycelt wird? Und wann hören wir auf, das Zeug zu "exportieren" und kümmern uns um geregelte Verbrennung?"

Der grüne Punkt war vom Anfang an eine Mogelpackung.
Recycling ist sehr teuer.
Wir verkaufen lieber unseren Müll in andere Länder.

Wenn die deutschen Entsorger nachweisen müssten, wie und wo sie unseren grünen Punkt recyceln, dann würde keiner mehr seinen Müll sortieren.
Der grüne Punkt ist eine Zwangsabgabe diue auf die Verbraucher umgelegt wurde.

Man kann auch sagen: Es geht nur um das Geldverdienen!

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