Ihre Meinung zu: Ifo: Einwohnerzahl in Ostdeutschland auf Stand von 1905

12. Juni 2019 - 16:19 Uhr

In Ostdeutschland leben heute so wenige Einwohner wie zuletzt im deutschen Kaiserreich. Das zeigt eine ifo-Studie. Die Forscher nennen drei Gründe für den Schwund.

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Kommentare

Was ist mit der

"Massenflucht" nach 1990 infolge der Deindustrialisierung? Keine Zuwanderung durch Gastarbeiter vs. Geburtenzahlen?

Oberflächlich und damit ungenügend.

Das mag alles stimmen, aber

ich sehe auch andere Punkte:
Heute will jeder alles und das schnell. Das war der Grund, weshalb viele junge Menschen nach dem Mauerfall in den Westen zogen. 20 -30 Jahre aufbauen? -> dann bin ich alt und die Chance vertan - so häufige Antworten, die ich auch verstehen kann.
Während die Politik die Bevölkerung mit dem Soli und das bis heute zur Kasse bittet, sind diese Mittel nicht wirklich in wirtschaftlich sinnvolle unterstützende Maßnahmen geflossen im Gegenteil, die Politik hat das Verrammschen der ostdeutschen Industrie noch mit organisiert. Ich meine, wollte der Westen wirklich Konkurrenz im Osten züchten? Sicher (nicht!). Die Politik half dabei.
Aber, ....., aber der Osten hat auch kräftig mitgeholfen sich das Image weg von der SED hin zur NSDAP zu verpassen. Wer will denn dahin? Meine Frau seit 30 Jahren deswegen noch nicht mal in Urlaub. Daran sind sie selbst beteiligt.
Wenn ich Leipzig anschaue, hat man doch ein Modell zumindest für die Städte. Es ginge viel mehr!

Das war die deutsche Teilung?

Insbesondere der ländliche Raum im Osten sei infolge der deutschen Teilung "regelrecht ausgeblutet", betonte Rösel. Falsch, das war nicht die deutsche Teilung.
Nach der Wiedervereinigung blutete der ländliche Raum aus. Die Dörfer wurden eingemeindet. So wurden die Schulen und Kindergärten geschlossen. Die LPGs wurden aufgelöst und die notwendigen Arbeitsplätze fehlten. So zogen bestens ausgebildete Fachkräfte in den Westen. In den Dörfern gab es Bäcker, Fleischer und der Konsum waren präsent. Nach der Wende verschwand das nach und nach. Jugendklubs wurden geschlossen, es gab ja keine Jugend mehr. Die CDU regierte und lies zu, dass mit ihrer verfehlten politischen Einschätzung, ihrer maßlosen Überheblichkeit, die AfD zum Angstgegner wird.

Regierungsversagen vom feinsten, Heuschrecken sind eingefallen..

Investoren haben sich bedient...

Wenn du merkst, du reitetst ein totes Pferd...

"Wenn du merkst, du reitetst ein totes Pferd, steige ab."
Wir sollten endlich die Förderung in die Fläche in den Beitrittsgebieten aufgeben. Die hatte schon vor kurzer Zeit das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Halle als Resümee aus der verfehlten Förderpolitik der letzten bald 30 Jahre gezogen.
Vielmehr sollten einzelne "Inseln" dort gezielt entwickelt werden, die dann aber vollumfänglich und mit ausreichenden Mitteln. Und sollte der Soli nicht abgeschafft werden, dann müsste ein Teil hiervon unbedingt in einwohnerstarke aber wirtschaftsschwache Gebiete im Westen (z.B. Ruhrgebiet) umgeleitet werden.
Die Förderung der Fläche übersteigt die einfach die Möglichkeiten, selbst die aus dem Soli.

Ostdeutschland auf Stand von 1905 ...

1905, da war der Osten doch noch Junker Land, das herrschte noch der Landadel und die Dörfler hatten zu parieren... seit dem hat sich offenbar nicht soviel getan, außer das die Disziplin nachgelassen hat.
Das die Bevölkerungsdichte nachgelassen hat, ist etwas das man "dem Osten" neiden darf - sofern die Infrastruktur denn in Ordnung wäre, d. h. Ärzte und Friseure nicht fehlen wo man sie braucht. Eine Bevölkerungsdichte wie am Ende des 30jährigen Krieges oder während des "Achsenzeitalters", wäre aus ökologischen, sozialen und psychologischen Erwägungen heraus rundweg und überall empfehlenswert.

re odi.14

"Was ist mit der

"Massenflucht" nach 1990 infolge der Deindustrialisierung?"

Steht im Artikel.

Mal wieder nur die Überschrift gelesen?

Das hat auch damit zu tun

das die Jungen wegziehen um Arbeit in den alten Bundesländern zu suchen. Zurück bleiben nur die Alten.

Und zur Wahrheit gehört: Ostdeutschland wirkt unsympathisch

jedenfalls auf alle anderen, die weltoffen und frei durchs Leben gehen. Die große und relativ offen rechtsextreme Szene in Ostdeutschland, oft toleriert, relativiert oder totgeschwiegen von der CDU unter Herrn Michael Kretschmer, aber auch von lokalen Kommunen geben ein verheerendes Bild ab. Zuzug aus dem Westen oder aus Europa wird so verhindert.

Starke Gegensätze

In Ballungsräumen wird einen Haufen Geld für den Ausbau der Infrastruktur ausgegeben und in anderen Gegenden wird ein Haufen Geld für den Rückbau vorhandener Infrastruktur ausgegeben. Resourcenschonend ist beides nicht, für Staat, Bürger und Umwelt. Deutschland ist so groß und schön. Es müssen doch nicht alle Leute auf einen Haufen hocken. Arbeitsplätze vor Ort sind ein sehr großer Faktor. Da sollte die Politik ihren Einfluss nutzen. Wäre da nur nicht der Förderalismus und das Kirchturmdenken.....

Warum man die gegensätzliche

Warum man die gegensätzliche Einwohnerentwicklung nicht kommentieren darf, ist nicht logisch und wohl eher rechthaberisch.
Dabei gehört genau dieses Thema zum Aufblühen der AfD.
Diese Deindustriealisierung seit 30 Jahren, das Beherrschen des Marktes durch westdt. Dax-Konzerne und die westdt. Vormundschaft über sämtliche Vorstände wie auch Behörden ist unerträglich und.
Selbst Ministerpräsidenten, hohe Posten in Justiz und Polizei werden von Westdeutschen besetzt.
In Rostock wird höchstwahrscheinlich ein Dänischer Unternehmer zum OB gewählt, der nicht mal Deutscher werden will

Gut so

für ein überbevölkertens, ökologisch am Abgrund stehendes Land. Ich persönlich brauche das Konsumscheinglück nicht, liebe die Natur um mich und bin gerne auch mal allein. Ich kenne sogar noch ein paar Intellektuelle und erfolgreiche Akademiker. Ich fühle mich wohl hier. Ich hab mich auch schon vor der Wende wohlgefühlt hier. Der beschriebene Zustand sollte beispielhaft sein auch für den sich für ein Scheinglück schuftenden "Westdeutschen". Im Übrigen haben die sich ja nicht vermehrt. Selbst das lässt man machen.

RE: NeNeNe um 17:17

***Insbesondere der ländliche Raum im Osten sei infolge der deutschen Teilung "regelrecht ausgeblutet", betonte Rösel. Falsch, das war nicht die deutsche Teilung.***

Doch war sie, wenn sie bedenken, dass in der Zeit vor dem Todestreifen an der innerdeutschen Grenze die Menschen in Scharen der DDR den Rücken kehrten.
Nach der Wiedervereinigung kam es dann zum zweiten Mal, aufgrund der wachsenden Perspektivlosigkeit, zur Abwanderung.

Gruß Hador

Thomas Mainthal 17.35

ich kenne etliche Ostdeutsche, alles fleißige anständige Menschen mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Dass Ostdeutschland für Sie unsympathisch wirkt, liegt sicher auch an der Berichterstattung in den Medien. Da wird z.T. ein richtiger Popanz aufgebaut, vor allen Dingen im ÖR. Wenn man nicht mit AfD-Bashing beschäftigt ist dann mit Sachsen-Bashing. Das sind beileibe nicht alles Rechte, auch nicht in Chemnitz oder Dresden, aber es wird so suggeriert

RE: Wegelagerer34 um 17:44

***Gut so für ein überbevölkertens, ökologisch am Abgrund stehendes Land.***

In der Tat verbraucht die deutsche Nation ein Mehrfaches seiner eigenen Landesfläche. Wir sollten eher "gesundschrumpfen", als stetig weiter maßlos wachsen.
Hier im Forum wird ja auch ständig von den afrikanischen Staaten gefordert, das Bevölkerungswachstum zu stoppen, da sollten wir doch mit gutem Beispiel vorangehen.

Gruß Hador

Was ist eigentlich mit meinem

Was ist eigentlich mit meinem Soli passiert?
Und wofür zahle ich den?
.
Ursachen?
Massenflucht nach russischer Besetzung,
zu wenig Gastarbeiter,
Abwanderung nach der Wiedervereinigung, weil man in einem westlichen Standard leben wollte?
.
Kann man ganz leicht beheben!
Wenn es da erst einmal so richtig bunt ist, kommen bestimmt auch die Investoren!

Der Artikelschreiber

sollte mal die Zahlen nennen, die mal zeigen wie viele Arbeitsplätze es vor dem Beitritt gab, und wie viele es heute sind.
Die Zahlen würden verdeutlichen das gar nicht anderes sein kann, wer arbeiten musste und Facharbeiter war, ist abgewandert zur Arbeit.
Das hat eine ganze Zeit den Mangel an Fachkräften im Altgebiet gepuffert.
Ich kann mich erinnern an ein Tal was voller Industrie und Schornsteinen war 89, heute war ich mal dort, das gibt es alles nicht mehr.
Jede Firma hatte einen Bahnanschluss, alles weg, nach 30 Jahren stellt man fest das was nicht stimmt, mal die Treuhand fragen ;-), die weis was sie gemacht hat.

Man muss sich auch nicht über Wahlergebnisse wundern, Gründe warum das so ist. liegen doch offen auf der Hand.

17:54 von deutlich - Irrtum

Schauen Sie sich mal die Aufmäsche der Neonazis an. Fast alle in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und MV. Schauen Sie sich die Rechtslastigkeit in Sachen AfD an. Schauen Sie sich die "Probleme" und Skandale innerhalb der Landespolizeibehörden in Ostdeutschland an. Schauen Sie sich die vielen Neonazi-Konzerte in Ostdeutschland an. Schauen Sie sich Chemnitz (und viele weitere Städte im Osten an). Solches finden sie so verdichtet und so verstärkt nicht in West-, Süd-, oder Norddeutschland. Das ist ein ganz grundsätzliches Problem der Struktur der dort Lebenden. Und natürlich: das gilt nicht für alle, aber leider für viel zu viele.
.
Und auch der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk, sowie die freie deutsche Presselandschaft von konservativ bis linksliberal berichtet nur über Dinge, die auch stattfinden. Wir müssen endlich ehrlicher in der Diskussion werden. Verharmlosung oder Relativierung a la Kurt Biedenkopf bzw. Michael Kretschmer nützt nichts.

Unsympathisch !?

Ich empfehle allen, die Ostdeutschland, bzw. unsere Mitbürger im Osten für unsympathisch halten, einen Besuch, um Land und Leute besser kennen zu lernen.
Das kommt mir ein bischen so vor, wie bei "den" Migranten. Man hat noch keinen gesehen, hat aber ihnen gegenüber Vorbehalte.
Erst kennenlernen, das löst die meisten Vorbehalte auf, um im Osten wie im Westen, im Norden wie im Süden.

Gruß Hador

@Thomas Maintal um 17.35 Uhr.

@Thomas Maintal um 17.35 Uhr. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Waren Sie überhaupt schon einmal in Ostdeutschland? Leipzig würde ich als die zur Zeit modernste deutsche Stadt bezeichnen. Die ostdeutsche Tourismusbranche lässt die westdeutsche um Längen hinter sich. Dresden ist ein leuchtendes Beispiel für Bürgersinn und Engagement ...
Es gibt mehr als genug positive Beispiele für die völlig unverkrampfte und weltoffene Innovationsfreude ostdeutscher Menschen und Regionen.
Wo leben Sie?

Der Osten hat sich gewandelt

Ich habe zwischen 1997 und 2000 mehrmals in Dresden gearbeitet. Das war immer ganz schön. Die Menschen waren nett, aufgeschlossen und man merkte, dass es voran gehen sollte.

Wenn ich heute höre, lese oder im Fernsehen sehe, was im Osten los ist, dann weiß ich genau, dass ich dort nur unter Strafandrohung nochmal arbeiten werden.

Kollegen von mir mit Migrationshintergrund wurden mehrfach im Osten fremdenfeindlich angegangen.

Sollen sie im Osten unter sich bleiben. Mir fehlen sie nicht.

@17:54 von deutlich: beileibe nicht alles Rechte,

"Das sind beileibe nicht alles Rechte, auch nicht in Chemnitz oder Dresden, aber es wird so suggeriert"

Natürlich sind nicht alles Rechte im Osten, aber die Rechten haben dort das Sagen und dem Rest, insbesondere der CDU, ist das egal.

Also so eine kleine Klimaänderung kann da schon den damaligen Zustand wieder herstellen.
Blos die Auswirkungen haben dann eine viele tausend Jahre lange Umwälzung für die Menschheit, und nicht so ein kurzes Verschieben der Bevölkerung, wie die „Wiedervereinigung“.
Klimaänderung kann da schon den damaligen Zustand wieder herstellen.
Blos die Auswirkungen haben dann eine viele tausend Jahre lange Umwälzung für die Menschheit, und nicht so ein kurzes Verschieben der Bevölkerung, wie die „Wiedervereinigung“.

18:31 von GeMe

@17:54 von deutlich: beileibe nicht alles Rechte,

"Das sind beileibe nicht alles Rechte, auch nicht in Chemnitz oder Dresden, aber es wird so suggeriert"

Natürlich sind nicht alles Rechte im Osten, aber die Rechten haben dort das Sagen und dem Rest, insbesondere der CDU, ist das egal.
///
*
*
Mich stören als westdeutschen, ehemaligen West- Berlin- und Transitspediteur auch die Nachfolger der Mauermörder, die mit unseren qualitätspisageförderten Weltklimaverbesserern und den SPD-Verlierern den S.2 versuchen sollen.
*
(Hoffentlich kommt Ihnen nach Ozonloch und Abgasbetrügern auch das Co2 abhanden)

@ Thomas Mainthal 17.35

In der Zeit nach der Wiedervereinigung häuften sich fremdenfeindliche Übergriffe, sowohl im Westen, als auch im Osten.
Im Osten waren sie aber häufiger und machten den Eindruck einer tieferen Verwurzelung in der Bevölkerung.
Man erinnere sich an Rostock-Lichten-Hagen oder Hoyerswerda.

In den Jahrzehnten danach gab es die ausländerfreien Zonen in Sachsen, die Erfolge der NPD, usw.
Zur Fussballweltmeisterschaft 2006 gab es die Warnung vor den No-Go-Areas. Damit meinte man fremdenfeindliche Gebiete in Ostdeutschland.
Pegida entstand nicht in Köln, Berlin oder Bremen, sondern in Dresden.

Seit 30 Jahren ist Fremdenfeindlichkeit eine Konstante in der Wahrnehmung Ostdeutschlands.
Dazu kommen auch die Anekdoten die man erzählt bekommt, wenn man das Thema im Westen anspricht.

Ja, Osteutschland hat ein Imageproblem.

18:27 von draufguckerin - Antwort: JA!

Zitat Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Waren Sie überhaupt schon einmal in Ostdeutschland? Zitat Ende.
.
Sie treten mir nicht zu nahe. Ich habe sogar mehrere Jahre berufsbedingt in Ostdeutschland gewohnt. Die ostdeutsche Tourismusbranche fürchtet gerade diesen Ruf, den sich viele innerhalb Ostdeutschland selbst aufbauen. Und das ist übrigens kein überheblicher "Vorwurf", sondern eine Bestandsaufnahme. Wenn wir das schon nicht mehr können, und wie Michael Kretschmer und zuvor Kurt Biedenkopf nur um den "heißen Brei" reden, bringt das niemanden weiter! die Vorfälle häufen sich im Osten. Nicht im Norden, Süden oder Westen. 57 Jahre ohne Demokratie machen eben etwas mit den Menschen. Zwei Generationen. Und das - ich wiederhole mich - ist kein Vorwurf. Das ist eine Bestandsaufnahme. Lassen Sie uns über Lösungen streiten, aber nicht über Fakten.

re deutlich: Popanz?

„Dass Ostdeutschland für Sie unsympathisch wirkt, liegt sicher auch an der Berichterstattung in den Medien.“

Na klar, da haben wirs mal wieder. Das Problem unserer pluralistischen und liberalen Gesellschaft - sind die Medien.

Richtig ist, unter einer Staatspresse bekäme man diese ganze kritische Berichterstattung entweder nicht mit - oder sie würde nach bekanntem Schema umgedeutet.

„Da wird z.T. ein richtiger Popanz aufgebaut, vor allen Dingen im ÖR. Wenn man nicht mit AfD-Bashing beschäftigt ist dann mit Sachsen-Bashing.“

Sehen Sie, wenn der hier im Forum und vor allem in Ostdeutschland permanent zu hörende Vorwurf des „zwangsfinanzierten Staatsfernsehens“ auch nur im ansatz stimmen würde, dann würde genau dieses „Bashing“ eben nicht existieren. Oder wollen Sie glauben, unsere Regierung möchte ihre „eigene“ Wiedervereinigung schlecht machen?

„Das sind beileibe nicht alles Rechte, auch nicht in Chemnitz oder Dresden, aber es wird so suggeriert“
Nein, dass wird nicht „suggeriert“.

RE: GeMe um 18:28

Sie sollten "den Osten" nicht unter Kollektivverdacht stellen.

Gruß Hador

18:46 von Boris.1945

«Mich stören als westdeutschen, ehemaligen West- Berlin- und Transitspediteur auch die Nachfolger der Mauermörder, die mit unseren qualitätspisageförderten Weltklimaverbesserern und den SPD-Verlierern den S.2 versuchen sollen.»

Man ist doch schon versucht, zu fragen, ob Sie mal irgendetwas nicht stört …

"Qualitätspisageförderte Weltklimaverbesserer" ist zumindest eine schöne Wortschöpfung. Die dann aber auch immer für alles + alles + 1 herhalten muss, "was so schief läuft" im Land der Nachfolger der Mauermörder …

18:28 von GeMe

Der Osten hat sich gewandelt

Ich habe zwischen 1997 und 2000 mehrmals in Dresden gearbeitet. Das war immer ganz schön. Die Menschen waren nett, aufgeschlossen und man merkte, dass es voran gehen sollte.

Wenn ich heute höre, lese oder im Fernsehen sehe, was im Osten los ist, dann weiß ich genau, dass ich dort nur unter Strafandrohung nochmal arbeiten werden.

Kollegen von mir mit Migrationshintergrund wurden mehrfach im Osten fremdenfeindlich angegangen.

Sollen sie im Osten unter sich bleiben. Mir fehlen sie nicht.
///
*
*
Denen fehlt aber auch der Sozialismus nicht.
*
Die haben die 40 Jahre segensreichen Zeiten nach 30 Jahren eben nicht vergessen.
*
Wenen die ursprünglichen Proteste noch über die SED/PDS/Linke ausgedrückt wurden ist das eben nach deren Regierungs- Abzockebeteiligung eben nach rechts gegangen.
*
Proteste links ok, rechts Nazis?
*
Ich empfinde den anstehenden 68er Endsieg auch nicht als kommende Wohltat.

"Der Artikelschreiber sollte mal die Zahlen nennen, die mal zeigen wie viele Arbeitsplätze es vor dem Beitritt gab, und wie viele es heute sind."

Oh ja vor dem Beitritt, da hatten alle Arbeit.

Wie viele von den damaligen Arbeitsplätzen waren denn Scheinarbeitsplätze?
Der Konzern, zu dem die Firma gehörte in der mein Vater gearbeitet hat, kaufte nach der Wende einen Ostbetrieb auf, der die gleichen Produkte wie das Westwerk herstellte.
Der Maschinenpark im Osten war auf dem Stand, der im Westwerk Mitte der 60er Jahre auf den Schrott ging, weil er veraltet war.
Die Belegschaft im Osten war gut dreimal so groß wie die im Westwerk. Die monatliche Produktion lag dafür bei ca. 50% des Westbetriebes.
Nach der Sanierung und einigen Millionen Investitionen waren beide Werke auf gleichem Produktionsstand bei gleicher Personalstärke.
Im Osten waren danach ca. 300 Leute arbeitslos, aber ca. 100 Arbeitsplätze für die Zukunft gerettet.

17:22 von karwandler

re odi.14

"Was ist mit der

"Massenflucht" nach 1990 infolge der Deindustrialisierung?"

Steht im Artikel.

Mal wieder nur die Überschrift gelesen?
///
*
*
Da hätten doch westdeutsche Sozialisten nach 1989 das neue grünliche Paradies schaffen können, wenn Sie doch ungestört durch kapitalistische Industrie wirken könnten?

@18:57 von Hador Goldscheitel: Kollektivverdacht

"Sie sollten "den Osten" nicht unter Kollektivverdacht stellen. "

Wir sprechen uns nach den Landtagswahlen wieder, wenn die AfD mit dem Juniorpartner CDU die nächste Landesregierung stellt.

Denn dann hat sich der Kollektivverdacht wohl bestätigt.

von wenigfahrer um 18:16

Ich kann mich erinnern an ein Tal was voller Industrie und Schornsteinen war 89, heute war ich mal dort, das gibt es alles nicht mehr.
Jede Firma hatte einen Bahnanschluss, alles weg, nach 30 Jahren

Worüber wundern? Die CDU hat bei den ersten freien Wahlen in der damalig noch existierenden DDR doch blühende Landschaften (grüne Wiesen mit Blumen / keine Industrie) versprochen (und gehalten, wie man bewundern kann).

Der damalige Kanzler hat sein Versprechen gehalten (und die "Ost-CDU" aufgesogen).

@GeMe

"Kollegen von mir mit Migrationshintergrund wurden mehrfach im Osten fremdenfeindlich angegangen. "

Was schreiben Sie da für ein dummes Zeug?
Ich habe selber Migrationshintergrund und bin neulich (01.01.2019) nach Osten umgezogen und habe angefangen hier zu arbeiten.

Ohne Übertreibung und objektiver Betrachtung fühle ich mich hier wohler als im Westen.
Bin nie fremdenfeindlich angegangen worden.
In kurzer Zeit sind wir mit meinen Kollegen und Mitarbeitern wie eine Familie geworden.

Hoffentlich bleiben die Menschen auch hier so wie sie sind. Ich möchte nicht, dass sie sich ein Millimeter verändern.

@GeMe

Auch wenn rechtsextreme Strömungen aktuell das Meinungs- und Stimmungsbild in den neuen Bundesländern zu beherrschen scheinen, so sollte man vor dieser Entwicklung nicht kapitulieren. Ich bin häufig in Leipzig und fühle mich wohl in dieser Stadt. Die Menschen sind zufrieden und weltoffen, das Stadtbild sauber und modern. Natürlich bereitet der Rechtsnationalismus und die Ausländerfeindlichkeit im Osten vor allem den Unternehmern Sorge. Wer möchte schon in einem solchen Umfeld investieren? Und wer möchte mit Gruppierungen koalieren, die spürbar braun angehaucht sind? Fragen, die sich der Wähler stellen muss und stellen wird.

@GeMe

Die CDU wird auf keinen Fall mit der AFD koalieren, auch nicht auf Länderebene. Wenn dies geschehen sollte, würden ihr die Mitglieder scharenweise davon laufen. Vielleicht legt die AFD irgendwann einmal ihr "Schmuddelkinder-Bild" ab, dies ist aber auf absehbare Zeit kaum zu erwarten. Indem die AFD einen Teil der CDU Wähler abzieht, ist vielmehr zu erwarten, dass zunahmend rot-rot-grüne Bündnisse entstehen. Ob dies der Wahrheitsfindung dient...?

@19:22 von Orfee: dummes Zeug

"Was schreiben Sie da für ein dummes Zeug?
Ich habe selber Migrationshintergrund und bin neulich (01.01.2019) nach Osten umgezogen und habe angefangen hier zu arbeiten. "

1. Schreibe ich kein dummes Zeug.
2. Migrationshintergrung und Migrationshintergrund sind nun mal nicht das selbe.
Es macht schon einen Unterschied ob Sie aussehen wie ein Bio-Deutscher oder wie jemand z.B. aus einem südlich gelegenen Land.

Versuchen Sie es doch mal meinem Kollegen mit indischen Wurzeln nach zu machen.

- Also zunächst färben Sie sich die Haare ganz schwarz und die Haut schön dunkelbraun.
- Dann buchen Sie sich ein Hotel für montags abends in Dresden so dass sie auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel durch die PEGIDA Demo laufen müssen.

Mein Kollege hatte das Glück, dass ihn eine Polizeistreife, die bei PEGIDA die Aufsicht hatte, abgefangen hat.
Auf seine Frage ob ihn die Polizei nicht zu seinem Hotel begleiten könne, sagten ihm die Polizisten, dass dafür nicht genügend Kräfte vor Ort wären.

Wenn man sich im Osten als z.B. als russlanddeutscher AfD-Anhänger zu erkennen gibt, hat man übrigens auch keine Probleme mit Fremdenfeindlichkeit.

Ich weiß ja nicht welchen Migrationshintergrund Sie haben, aber als AfD-Anhänger haben Sie ja schon mal die halbe Miete im Sack.

@ Orfee

Was schreiben Sie da für ein dummes Zeug?
.
Das fragen Sie andere User und formulieren Ihre Erfahrungen. Und wer schreibt nun "dummes Zeug"? Sie können Ihre positiven Erfahrungen kundtun, und das ist schön. Und ich wünsche Ihnen, das Sie auch weiterhin so heil und glücklich dort leben, wo Sie leben. Wenn andere aber - zudem statisch belegbare - Erfahrungen in Ostdeutschland sammelten, gibt Ihnen niemand das Recht, das als "dummes Zeug" abzutun. Soviel Zeit muss schon sein.

@Thomas Mainthal - Neonazis sind das kleinere Übel.

17:35 von Thomas Mainthal:
"Und zur Wahrheit gehört: Ostdeutschland wirkt unsympathisch jedenfalls auf alle anderen, die weltoffen und frei durchs Leben gehen. [...] Zuzug aus dem Westen oder aus Europa wird so verhindert."

Dass der weltoffene Bürger auch eine bezahlte Arbeit braucht, haben Sie in Ihrer Argumentation wohl übersehen. Genau daran scheitert es nämlich. Die paar Neonazis sind das kleinere Problem, welches sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen von selbst lösen würde.

RE: GeMe um 19:11

"Wir sprechen uns nach den Landtagswahlen wieder, wenn die AfD mit dem Juniorpartner CDU die nächste Landesregierung stellt."

Sehr gerne, dann werden wir sehen, dass die überwältigende Mehrheit der wahlberechtigten Menschen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg jene Parteien wählen werden, die für Humanismus und Toleranz stehen.

Gruß Hador

@NeNeNe 17:20

seh ich auch so.
ebenso die schlechte verbindungen mit Transporte. Schienen wurden still gelegt. Schulen und Kindergaerten geschlossen. Staedchen wurden zusammen getan die gar keine direkten Verbindungsstrassen/Busse hatten. Firmen wurden vom Westen uebernommen oder geschlossen. Im Westen wird man dann als Arbeiter diskriminiert mit Lohn oder sogar im Job Interview gesagt das man zurueck in den Osten gehen kann, also war Auswandern die beste Entscheidung.

@GeMe - verzerrte Wahrnehmung

18:28 von GeMe:
"Wenn ich heute höre, lese oder im Fernsehen sehe, was im Osten los ist, dann weiß ich genau, dass ich dort nur unter Strafandrohung nochmal arbeiten werden."

Sie sollten sich bewusst machen, welcher Ausschnitt der Gesellschaft in den Medien wie stark präsentiert wird.

Es wäre ziemlich vermessen, die Mehrheit der ostdeutschen Bevölkerung für die politischen Ansichten einer Minderheit abzustrafen.

Wenn Sie allerdings noch immer dem Blockdenken verhaftet sind, wird das auf die entsprechende Gegenreaktion treffen. Ich hoffe nicht, dass Sie das wollen.

19:22 von Orfee

«Kollegen von mir mit Migrationshintergrund wurden mehrfach im Osten fremdenfeindlich angegangen.»

«Was schreiben Sie da für ein dummes Zeug?
Ich habe selber Migrationshintergrund und bin neulich (01.01.2019) nach Osten umgezogen und habe angefangen hier zu arbeiten.

Ohne Übertreibung und objektiver Betrachtung fühle ich mich hier wohler als im Westen. Bin nie fremdenfeindlich angegangen worden.»

Erfreulich für Sie. Es sei Ihnen von Herzen zu wünschen, dass es so bleiben möge, und Sie sich an Ihrem neuen Domizil auch zukünftig wohl und sicher fühlen.

Macht ein anderer aber andere Beobachtungen / Erfahrungen, als Sie selbst.
Ist es nicht zwangsläufig "dummes Zeug", was er sagt oder schreibt.

Das ist aus dem ganz kleinen 1x1 der Lebenserfahrung.
Die in diesem Sinn schon im Alter von 20 Jahren abgeschlossen sein sollte.

Es ist in hohem Maße unsinnig + vermessen, "Lebenswirklichkeit" und Erfahrungen anderer ausschließlich mit der Tönung der eigenen Brille zu bewerten …

19:57 von Hador Goldscheitel

Das ist zu bezweifeln,dass die Menschen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg jene Parteien wählen werden, die für Humanismus und Toleranz gegenüber Intoleranten eintreten. Ich glaube eher,dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzt.

19:42 von GeMe

@19:22 von Orfee: Bin nie fremdenfeindlich angegangen worden.

Wenn man sich im Osten als z.B. als russlanddeutscher AfD-Anhänger zu erkennen gibt, hat man übrigens auch keine Probleme mit Fremdenfeindlichkeit.

Ich weiß ja nicht welchen Migrationshintergrund Sie haben, aber als AfD-Anhänger haben Sie ja schon mal die halbe Miete im Sack.
////
*
*
Aber wie immer im TV zu sehen, sollen die roten Gegendemonstranten doch auch stark verbreitet sein und dort wohnen?

@Hador Goldscheitel 18:25

Ist auch schwer Sympathie für Mitbürger zu empfinden in Bundesländern wo die AfD mit ihren fremdenfeindlichen Parolen 20% holt. Damit muss man im Osten klarkommen, auch wenn es einem nicht schmeckt. Anstatt also zu meckern und sich über die bösen Westdeutschen aufzuregen sollte man mal kritisch hinterfragen warum so viele Ostdeutsche meinen einer Partei zu vertrauen deren Politiker den Mord an einem CDU Politiker bejubeln der sich für Flüchtlinge einsetzte. Dies ist das wahre Bild der AfD und wofür diese Partei steht. Leider ist es in den Köpfen sehr vieler Ostdeutscher nicht angekommen. Gottseidank gibt es genug Menschen in ganz Deutschland die die Volksmanipulation der AfD nicht mitmachen!

@19:56 von Nachfragerin: Schaffung von Arbeitsplätzen

"Die paar Neonazis sind das kleinere Problem, welches sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen von selbst lösen würde."

1. Sind es nicht "ein paar Neonazis", sondern gut 1/5 der Bevölkerung oder mehr.

2. Wer soll denn die Arbeitsplätze schaffen?
Ich arbeite in einer Firma, in der Menschen aus 20 Länder arbeiten. Wir haben Kunden in 50 Ländern.
Bei uns käme niemand auf die Idee, die Firma in den Osten zu verlegen. Unsere Mitarbeiter wären ihres Lebens nicht sicher und Kunden könnte man auch nicht einladen, ohne vorher ein Security Unternehmen anzuheuern.

Wer will da bleiben?

Wer will schon in Ostdeutschland bleiben? Ich bin als junger Kerl gleich 1989 aus Sachsen weg in den Westen. Heute fühlen sich die Übriggebliebenen abgehängt und wollen AfD wählen. Meinetwegen. Kein Verständnis für so wenig Verstand.

re nachfragerin

"Die paar Neonazis sind das kleinere Problem, welches sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen von selbst lösen würde."

Wir haben im Westen auch Arbeitslose und trotzdem keine so große Neonazi Szene wie im Osten.

So simpel wie bei Ihnen geht's wohl doch nicht.

19:11 von GeMe

«Sie sollten "den Osten" nicht unter Kollektivverdacht stellen.»

«Wir sprechen uns nach den Landtagswahlen wieder, wenn die AfD mit dem Juniorpartner CDU die nächste Landesregierung stellt.
Denn dann hat sich der Kollektivverdacht wohl bestätigt.»

Nun sind ja Wahlen in 3 Bundesländern. Nicht nur in Sachsen.
Dieses Bundesland ist auch in meinen Augen auf Landesebene "ein tatsächlicher Problembär". Aber auch Leipzig ist Teil von Sachsen.
Dort waren die Grünen bei der EU-Wahl die stärkste Partei.

Aber ich gebe Ihnen gerade bzgl. Sachsen sehr Recht, dass dieses Bundesland "der Ewigkeits-Biedenkopf-CDU" nach der nächsten Landtagswahl bundesweite "große Schmerzen" verbreiten wird.

Als Kölner ("weit weg") + als jemand, der nie die Ex-DDR besuchte ("unglückselige Stasi-Verwandtschaft") bin ich "Ost-Länder-Wenig-Kenner".

Wenn, dann Meck-Pomm (als Paddler auf der Seenplatte).
Persönlich ohne negative Erfahrungen.
Aber eine indische Freundin fühlte sich dort alles andere als wohl …

Flucht aus dem Osten

...ist für mich komplett nachvollziehbar. Als aufgeklärter und halbwegs gebildeter Mensch würde ich auch gehen. Eine untragbare AFD als stärkste Partei in der "Heimat" würde bei mir auch Fassungslosigkeit und Fluchtgedanken auslösen...

Totes Pferd

@ mikeanddogs:
"Wenn du merkst, du reitetst ein totes Pferd, steige ab."

Das tote Pferd hieß DDR.

@Thomas Mainthal 17:35

Die rechtsextreme Szene wird nicht nur in Sachsen totgeschwiegen. Dies passiert auch in Brandenburg, es passiert auch in Thüringen und es passiert auch in Sachsen Anhalt und Mecklenburg Vorpommern. Es ist absolut kein Wunder dass dort niemand hinziehen will, Pegida hat dann mit deren Art und Weise Hass gegenüber allem Fremden zu zeigen ein ganz klares Signal gesetzt. Da kann ich verstehen, dass Ostdeutschland nicht attraktiv wirkt.

Initiative wurde unterdrückt

Ich wollte ein Geschäft aufmachen, wollte mich selbständig machen, erfolgreich sein. In der DDR wurde unternehmerisches und innovatives Denken systematisch unterdrückt. Das merkt man heute noch an den zurück gebliebenen Bewohnern im Osten. Ich bin heute im Westen erfolgreich und kann mich entfalten (und Arbeitsplätze schaffen).

@Orfee 19:22

Es ist schön, dass Sie stolz sind in Ostdeutschland und sich dort wohlfühlen, dies ist doch positiv. Dennoch besitzen Sie nicht das Recht die Erfahrungen anderer Foristen als "Dummes Zeug" abzutun. Ich kann Ihnen sagen, dass ich in Rostock gelebt habe und täglich mit Fremdenfeindlichkeit konfrontiert war oder diese bemerkt habe.
Zu ihrem letzten Satz so viel: Sie scheinen Veränderung mit was negativem zu verbinden. Wer sich verändert bleibt nicht stehen, ist offen für andere Ansichten und macht nicht die Augen zu.

Nazi-Clans

Der Rechtsextremismus ist ein großes Problem in Sachsen und Thüringen. Ganze Ortschaften werden von Nazi-Clans beherrscht. Da traut sich auch die Polizei nichts mehr dagegen zu tun. Bei uns in der Region Wittenberg ist es ganz schlimm. Ich gehe da nachts nicht auf die Straße.

@Nachfragerin, 19.56 Uhr

"Neonazis sind das kleinere Problem"...? Sorry, aber ob solcher Sätze fehlen mir die Worte. Wie verkommen muss eine Gesellschaft sein, in der solche Sprüche plakattiert werden? Und wer soll in einer Region investieren, in der man Neonazis "als das kleinere Problem" betrachtet...? Sie bestätigen damit nur mit aller Klarheit die Aussage von Thomas Mainthal. Nicht zu fassen!

@Nachfragerin 19:56

Es sind mehr als nur ein paar Neonazis und die sind nicht ein kleines sondern ein verdammt großes Problem. Aber wenn man in Ostdeutschland alles schönredet und die Augen zu macht anstatt die Probleme anzupacken, dann wird man sich leider auch nicht weiterbewegen. Dies ist das Problem Ostdeutschlands und symptomatisch steht Sachsens Ministerpräsident Kretschmer dafür der genau diese Art alles schönzureden und die Rechtsradikalismusprobleme in seinem Bundesland totschweigt. Ich sage Ihnen dies als jemand der den Rechtsradikalismus in Ostdeutschland direkt miterlebt hat.

@Nachfragerin - Sie schreiben wirr...

Dass der weltoffene Bürger auch eine bezahlte Arbeit braucht, haben Sie in Ihrer Argumentation wohl übersehen. Genau daran scheitert es nämlich. Die paar Neonazis sind das kleinere Problem
.
Arbeitslosigkeit ist kein Grund, keine Ursache und schon garnicht eine Erklärung für Rechtsextremismus. Übrigens hat das selbe Nazigelichter dereinst mit Überzeugung PDS gewählt. Hauptsache dagegen. Und damit erzeugt man keine Arbeitsplätze. Ihrer Lesart nach entschuldigt Arbeitslosigkeit den Rechtsextremismus. Sachsen und Thüringen stehen aber nicht schlecht da im Osten, und sind dennoch deren Hochburgen. Ihr Versuch einer Erklärung greift ins Leere. Rechtsradikalismus und Menschenfeindlichkeit ist eine Frage des Nachdenkens, des Anstands und der Erziehung bzw. der Fähigkeit eine soziale Kompetenz zu entwickeln und zunächst mal dein einzelnen Menschen zu wertschätzen und zu achten, egal woher oder wohin er/sie will.

19:56 von Nachfragerin - Neonazis sind das größte Übel

denn Sie verhindern zusätzlich, das sich Investoren / Arbeitgeber in solch einem braunem Umfeld niederlassen wollen. Schon die Uhrenmacher in Glashütte haben Probleme deswegen.

@deutlich 17:54

Ich sage es Ihnen ehrlich, ich habe in Mecklenburg Vorpommern gewohnt. Ich würde sehr gerne positive Dinge erzählen von der Zeit als ich in Rostock lebte, allerdings gab es da nichts positives. Besonders fleißig sind mir die Ostdeutschen mit denen ich zu tun hatte nicht aufgefallen und nein dies liegt nicht an irgendeiner Berichterstattung sondern an meiner Erfahrung. Ich muss leider sagen, dass vieles was in den Medien erzählt wird so auch zutrifft bezüglich Ostdeutschland, so meine Erfahrung aus der Zeit in Mecklenburg Vorpommern.

@um 17:39 von Tiberius19

"Dabei gehört genau dieses Thema zum Aufblühen der AfD."

"Selbst Ministerpräsidenten, hohe Posten in Justiz und Polizei werden von Westdeutschen besetzt."

Schon mal geschaut, wo fast das gesamte Führungspersonal der AfD herkommt - richtig, aus´m pösen pösen Westen.

re wenigfahrer

"Der Artikelschreiber

sollte mal die Zahlen nennen, die mal zeigen wie viele Arbeitsplätze es vor dem Beitritt gab, und wie viele es heute sind."

Welche Zahlen wollen Sie denn haben?

Die Arbeitsplätze in rentablen Betrieben oder alle Arbeitsplätze in der Staatswirtschaft, wo ein Betrieb nur die Planerfüllung nach oben melden musste, egal mit welchem betriebswirtschaftlichen Defizit die erwirtschaftet waren?

@Hador Goldscheitel 19:57

Es wäre schön wenn Sie recht hätten, denn dann könnten die CDU und die AfD mit ihrer Intolleranz und ihrem fehlenden Humanismus direkt einpacken. Sowohl die AfD als auch die CDU haben in den letzten Wochen bezüglich Tolleranz und Humanismus so deutlich gezeigt, dass sie ganz unten anzusiedeln sind in diesen Bereichen. Bei der AfD reicht nur das Stichwort Lübcke und bei der CDU die peinliche und dumme Art mit der Kritik von Jungen Menschen umzugehen und getoppt wurde es durch Frau AKK die meinte heute einen Populisten wie Herrn Trump zu verteidigen. Die CDU und die AfD sind mit ganz großem Abstand die intollerantesten Parteien im gesamten deutschen Parteienspektrum und dies sage ich Ihnen als ehemaliges CDU Mitglied welches schwer enttäuscht von der eigenen Partei ist und bereut je für dieses Partei nur einen Finger krumm gemacht zu haben!

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