Ihre Meinung zu: Bei Aldi kosten auch dünne Tüten künftig 1 Cent

11. Juni 2019 - 8:28 Uhr

Im Kampf gegen Plastikmüll ergreift der Discounter Aldi eine weitere Maßnahme. Wie der Konzern bestätigte, sollen dünne Tüten künftig einen Cent kosten. Die Deutsche Umwelthilfe spricht von "Symbolpolitik".

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Kommentare

Ökobilanz

Wer bei Aldi, Lidl und Co. einkauft, hat eine so schlechte Ökobilanz aufzuweisen, dass es völlig egal ist, ob die Dünntüten einen Cent kosten oder nicht. Geradezu lächerlich diese Meldung.

gut,

daß ich nicht beim aldi kaufe. edecka wird diesen unsinn wohl nicht mitmachen, weil es gut sein soll.

Andersrum

In Japan wird nicht und dem ökologischen Deckmäntelchen abgezockt (diese Taschen kosten weniger als 1 Cent), sondern Kunden, die ihre eigenen Taschen und Behälter mitbringen, bekommen 2 ¥ vom Rechnungsbetrag abgezogen. Belohnung statt bestrafen.

Ein Schritt ...

... in die richtige Richtung. Besser fände ich es, wenn diese Tüten komplett abgeschafft würden. Allerdings bin ich schon im Supermarkt angepampt worden, weil ich diese Tüten nicht benutzt, sondern das Obst lose auf die Kasse gelegt habe.

Das wird an der Kasse lustig!

Wenn ich bei Aldi die losen Erdnüsse kaufe und diese dann nicht mehr in eine Tüte packe, soll ich die dann auf das Band legen? Und soll die Verkäuferin die dann einsammeln und nochmal abwiegen. Bei schwereren anderen Verpackungen, z. B Netze, muss laut gesetz Tara (Gewicht der Packung) abgezogen werden.

@planetearth: ihr beitrag..

ist - schlicht gesagt - arrogant!

grosse teile der bevoelkerung koennen sich gar nicht leisten, nicht bei aldi, lidl und konsorten einzukaufen.

@ritchi: richtig! anreize statt bestrafungen, diese idee fehlte mir auch bei der aktuellen CO2-diskussion: es wird eine allgemeine "bestrafung" durch CO2-steuer vorgeschlagen, und dann der "anreiz" gefeiert, dieser bestrafung durch CO2-wohlverhalten zu entgehen.

verkehrte welt!

Die Profteure

Die Profteure diese vielen Millionen 1 Cent Tüten können sich dann tolle Flugreisen und Kreuzfahrten auf grossen Schiffen leisten.

Ökobilanz

Sehr geehrte planeteart, kann es sein das sie der reichen Gesellschaftsschicht angehören oder ist es Arroganz allen denjenigen eine schlechte Ökobilanz anzudichten welche evtl. gezwungenermaßen nicht im Feinkostladen einkaufen können.
Auch ich bin der Meinung das Plastiktüten vermieden werden müssen, soweit wie irgend möglich. Übertriebene Hygienevorschriften gehören auf den Prüfstand. Generell Plastik raus aus Supermärkten.

Was möchten denn diese

Was möchten denn diese Discounter mit den Extraeinnahmen durch diese Tüten machen, spenden? Oder als Gewinn einstecken?

Ein Cent, dass ist ja nur

Ein Cent, dass ist ja nur noch lächerlich. Das hält die Leute bestimmt ab diese Tüten zu verwenden. Was ist mit den Plastikobstschalen. Das meiste Obst und Gemüse ist bei den Discountern doch so verpackt. Das japanische System finde ich gut und hat psychologisch gesehen eine viel positivere Wirkung.

Alles einschweissen und dann

Alles einschweissen und dann bei den tüten anfangen zu spinnen?
Geradezu grotesk
Beim metzger, bäcker und wochenmarkt bekomme ich kein plastik.

Bei Aldi kosten auch dünne Tüten künftig Geld

Damit werden sicher die anderen Supermärkte bald nachziehen. Für die Umwelt ist das sicher gut, aber den Kunden die bei Aldi & Co. einkaufen, ist das sicher egal. Dann muss aber Aldi Papiertüten wieder bereit legen, denn einige Waren kann man nicht einfach in einem Stoffbeutel legen.

warum nicht ....

ist eher keine abzocke , 0,372 ct wären sicher schwierig zu verbuchen .
im übrigen mag ich diese Taschen , sie werden allerdings weiter verwendet .... ersetzen die Müllbeutel , die ich sonst auch kaufen müßte , besonders geeignet für das Auto , denn dort haben ja selten Leute Müllbeutel , wenn ich so sehe , was an Müll in der Landschaft landet .
Sollte man vielleicht mehr propagieren ... also die Möglichkeiten zur weiteren Verwendung von diesen Beuteln .
Wenn sie einen neuen Müllbeutel ersetzen und zur besseren Müllentsorgung beitragen , ist die Ökobilanz doch eigentlich ganz gut ... auch für 1 Cent

Ein Anfang

Ist doch schon mal ein Anfang! Die Idee eigenen Tüten zu belohnen finde ich super!
Ein toller nächster Schritt wäre es, das ganze in Plastik eingepackte Obst und Gemüse zu reduzieren und mehr Loses anzubieten!

Aldi sollte es nicht übertreiben !

Ein Pfennig für eine Obst-Tüte. Ist das ein Werbebeitrag oder ein PR-Geck. Da gibt es doch viel mehr und viel, viel besseres was man für den Umweltschutz tun kann. Wollen Sie das hier eine Listet gemacht wird was Sie alle sofort tun könnten ohne große Kosten für den Umweltschutz. Sie sollten sich diesen Werbegeck nicht auch noch bezahlen lassen. Übrigens machen Sie mal was mit ihren alten Lebensmittel die sie immer noch zum größten Teil wegschmeißen oder sorgen sie dafür das die wartende Lieferanten-LKW nicht ständig im Leerlauf im Betrieb sind und verpacken Sie nicht selber ihr frisches Brot in dicke Plastik Tüten ( Zumindest hier in Holland).

1 Cent...

... wird die Leute nicht weiter stören schätze ich! Mich auch nicht, wenn ich denn unbedingt mal eine solche Tüte brauche (ich habe selbstgenähte Beutel für Obst, aber manchmal vergesse ich die). Die Tüten werden von mir auch immer weiterverwendet, z. B. um die groben Hinterlassenschaften meiner Katzen aus dem Katzenklo abzuservieren. Dass manches Obst in Plastikschalen und -umverpackung verpackt wird ist aber durchaus sinnvoll! Bei Erdbeeren oder Himbeeren z. B., dann kann man die Schale gut ganz oben in den Rucksack stellen und es fällt auch nichts unterwegs heraus. Bei Äpfeln ist es dagegen ziemlich überflüssig, die halten auch ein bisschen Druck aus.

.. und der Ersatz ist nicht besser!

www.swrfernsehen.de/marktcheck/Papiertuete-nicht-
wirklich-umweltfreundlicher
-als-Plastiktuete,
papiertueten-gegen-plastiktueten-100.html

Mehrweg, Mehr- und Vielfachnutzung, ist der richtige Weg, unabhängig vom Material, das sehe ich auch so:

Wichtig ist einfach, dass man Tragenetze oder Obstboxen oft wiederverwendet, egal ob sie aus Baumwolle, Plastik oder anderen synthetischen Materialien hergestellt sind. Dann verteilt sich der Verbrauch von Energie und Wasser oder Erdöl eben auf viele hundert Einsätze und das ist das beste, was man für die Umwelt tun kann.

1 Cent....

Ist ja wohl ein Witz. 1 Cent kommt umsonst gleich. Einfach rigoros solche unnötigen Tüten aus dem Verkauf nehmen, damit kommen Kunden auch klar meiner Meinung nach. Hat sich bei anderen Geschäften auch bewährt, dann ist der Kunde gezwungen selber eine Tüte oder was auch immer mitzubringen. Auch bio-Tüten nützen nix, Das ist seit Jahren bekannt. Das meiste Obst und Gemüse überlebt den Transport nach Hause wenn man es in Alternativen zu Plastik verpackt, was haben denn die Menschen gemacht die noch keinerlei Tüten besaßen? Eigeninitiative ist gefragt und tut keinem weh!

schade eigentlich!

1 Cent für eine dünnwandige Plastiktüte? Ich glaube nicht, dass das eine geeignete Lösung ist. Der Ansatz war gut, leider der Wurf viel zu klein. 1 Euro wohl wäre angemessener. Außerdem könnte man sich bei Aldi mal überlegen, ob wirklich fast alles in Plastik verpackt sein muss... Ich glaube es geht auch anders!

um 13:52 von Wld85

"Ist ja wohl ein Witz. 1 Cent kommt umsonst gleich." - Da haben Sie eigentlich Recht. Trotzdem ist in diesem Forum schon wieder zu lesen, dass mit dem einen Cent hier ja nur unter "dem ökologischen Deckmäntelchen abgezockt" werden soll...

13:52 von marcus-steffanus25

wissen sie um was es geht

wie schleppen sie 5 Tomaten, 3 Gurken ein paar Paprika, Apfel, Birnen und ein Pfund Kirschen aus dem Laden
im Einkaufswagen können sie ja nen Platz finden
aber wie sollen sie die z.B. Kirschen wiegen an der Kasse

1 cent ist kein ausreicheeder Anreiz

1) Aldi hat noch nicht so lange lose Ware eingeführt. Das meiste ist immer noch voll plastikverpackt.
2) Für "Leitungswasser " mit oder ohne Kohlensäure wird ein vielfaches an Plastik verursacht wie für einen Obstbeutel .
3) 8cent Pfand für Glasflaschen - dafür bückt sich doch heute keiner mehr außer Flaschensammlern.
Pfand drastisch erhöhen, so daß jeder ein Leergut auch zurückgibt
4) 1cent - das wird die meisten Kunden genausowenig davon abhalten zur Plastiktüte zu greifen wie zur Getränkedose oder Plastikflasche.
Es könnten auch parallel Papiertüten aufgelegt werden. Kunde darf entscheiden.
5) Verhaltensänderung muss aus dem Bewusstsein des Kunden kommen oder es muss finanziell "wehtun" um das Verhalt en zu ändern.

@Superschlau - Wochenmarkt

09:25 von Superschlau:
"Beim metzger, bäcker und wochenmarkt bekomme ich kein plastik."

Ich bin außerst selten auf Wochenmärkten, habe aber überall diese grünen Tüten in Erinnerung. Wenn sich das inzwischen geändert hat, ist das natürlich zu begrüßen.

Was bleibt ist die Tatsache, dass Wochenmärkte nur für einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung in Frage kommen.

Gut, um auf runde Beträge zu kommen

Ein Sack Kartoffeln € 1,98?
Einfach zwei Tüten dazu kaufen, fertig - nie wieder Rotgeld in der Tasche!

@Derungesundemen... - Ohne Tüte an der Kasse.

09:08 von Derungesundemen...:
"Allerdings bin ich schon im Supermarkt angepampt worden, weil ich diese Tüten nicht benutzt, sondern das Obst lose auf die Kasse gelegt habe."

Das mache ich seit Jahren so. Bei Obst und Gemüse gab's da bisher keine Reaktion. Nur bei Backwaren werde ich immer wieder gefragt, ob die Tüten alle wären. (Die lege ich natürlich nicht aufs Band, sondern halte sie in der Hand.)

Was wäre die Alternative?

Klingt wie Doofe verbieten weil es keine Klugen gibt.

Verschlimmbesserung

Der Umstieg auf Papier ist umweltschädlicher. Steht ja auch im Artikel.

Mehr als eine Maßnahme zur Beruhigung des Gewissens ist das nicht. Man muss schon was besseres anbieten!

Ein Schritt in

die richtige Richtung. Ich beobachte allerdings, dass viele Einkäufer es so halten wie ich, die 3 Äpfel, 2 Paprika, die Rispe Tomaten werden lose in den Einkaufskorb gelegt. Wenn ich mehr habe, dann benutze ich selbst genähte Nylonbeutel, die in ihrem früheren Leben eine Gardine waren - nein und das Gewicht fällt wirklich nicht ins Gewicht.
In diesem Jahre habe ich bisher keine einzige dieser dünnen Tüten genommen.

Auch in Edelsupermärkten und auf Wochenmärkten werden diese dünnen Plastikbeutel verwendet und ob Papiertüten so viel besser sind ist ja auch umstritten. Vermeiden ist immer die beste Lösung.

Wie wäre es

Mit der gesamten Abschaffung der Plastiktüten in den Supermärkten. Das wäre eine wahrhaft gute Sache. Aber auch nur mit einem Cent pro Tüte, erhöht man den Umsatz.

Ach ja und dann hängen bestimmt auch noch zig Arbeitsplätze dran.

Deutschland ist zu feige Plastik abzuschaffen.

Ist die Fruchtschale etwa keine Verpackung?

Die Person auf dem Cover dieser Meldung legt Bananen in den Poly-Beutel? Das ist für alle Beteiligten eine schlechte Lösung. Ein Zeichen von Gedankenlosigkeit.

Desinteresse ist die Hauptursache für alle Fehlentwicklungen

Nylonnetze benutzen !

Rewe Märkte bieten Nylonnetze für 1.49 pro Doppelpack an . Vier Stück davon immer in der Tasche dabeihaben ist reine Gewohnheit ,alle anderen Läden akzeptieren sie problemlos.
Seit ca 6 Monaten sind sie im Handel und lösen völlig einfach das Tüten-Problem. Ausserdem bleibt Kopfsalat darin im Kühlschrank mehrere Tage frisch :-)

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