Ihre Meinung zu: Zehn Politiker bewerben sich um May-Nachfolge

10. Juni 2019 - 18:27 Uhr

Eine zerstrittene Partei und die Mammut-Aufgabe Brexit: Auf den May-Nachfolger wartet viel Arbeit. Die Bewerbungsfrist ist beendet - zehn Kandidaten wollen das Amt. Wer die besten Chancen hat, verrät Imke Köhler.

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Kommentare

Die EU hat einen großen Fehler gemacht

Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen. Mit ihr wären bessere Konditionen für einen Brexit verhandelbar gewesen-aber man wollte ja das Exempel-das bekommt die EU jetzt auch-den No-Deal mit einem Premier B. Johnson.

Ich weiß auch schon, wer für die dann drohenden Zahlungsausfälle von ca. 60Mrd Euro aufkommen wird-Herr Juncker und Luxemburg sind es nicht, so viel verrate ich schon mal.

Egal wer's wird

Lange muss er sich nicht mit den Brexit-Folgen herumschlagen. Bei der nächsten Parlamentswahl ist Schluss mit der Tory-Regierung.

Ob das bis zum regulären Ende der Wahlperiode in 2022 dauert ist zweifelhaft.

re hanno kuhrt

"Ich weiß auch schon, wer für die dann drohenden Zahlungsausfälle von ca. 60Mrd Euro aufkommen wird"

Wo haben Sie sich denn die 60 Mrd zusammengerechnet?

Nachfolger für May

Egal wer es wird, es wird ein Chaos Austritt.
Die ewig gestrigen werden "siegen" und GB wird die EU ohne Deal verlassen. Zu zerfressen ist die Stimmung um noch klar, diplomatisch und fürs Wohl des Landes zu entscheiden. "Dank" D.T. und seinen "guten Ratschläge" hat sich die Situation noch um einiges verschlechtert.
Dieser ganze Hickhack um den BREXIT und dieser unsägliche Handelskrieg wird der Welt Vertrauen und Wohlstand kosten und es wird nur Verlierer geben!!?

19:50 von karwandler

Egal wer's wird

Lange muss er sich nicht mit den Brexit-Folgen herumschlagen. Bei der nächsten Parlamentswahl ist Schluss mit der Tory-Regierung.

Ob das bis zum regulären Ende der Wahlperiode in 2022 dauert ist zweifelhaft.
///
*
*
Dann müssen also die gewählt werden, die zuerst auch nichts gegen den Brexit hatten.
*
Damit Sie dann mit den Hardlinern unter den Torrys jedes Verhandlungsergebnis mit der edlen EU ablehnten.
*
Ist Schluss heißt dann, die Guten von Labour?

Ja, was sagt uns diese

Nachricht?
Da kann jeweils bei jedem von diesen 10 Bewerbern nur einer von den beiden nachfolgenden Tatbeständen der Stand der Dinge sein:

1. Entweder blickt besagte Person überhaupt nicht, was wirklich Stand der Situation ist

oder

2. es interessiert besagte Person nicht wirklich, weil sich sein Ego einmal (vermutlich nur kurze Zeit dann) sonnen will.

Jede seriöse, reflektiert - intelligente wie integere Person könnte sich bzw. würde sich niemals in einer solchen Situation zur Verfügung stellen. Das wäre ein Widerspruch in sich, oder wie Groucho Marx einmal formulierte:"ich würde niemals einem Club beitreten, der solche Leute wie mich aufnimmt!" Exakt!

egal wer Hauptsache Brexit

egal wer Hauptsache Brexit

Die EU hat vernünftig verhandelt

@ Hanno Kuhrt:
Die EU hat einen großen Fehler gemacht. Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen.

Die EU hat May nicht abblitzen lassen. Beide Seiten haben in den Verhandlungen vernünftige und ausgewogene Kompromisse gemacht.

May hatte nie

ein Chance, viel zu weich an die Sache herangegangen.
An dem Satz ist etwas dran.
" "Man wird uns nicht ernst nehmen in Brüssel, wenn wir nicht klarmachen, dass wir auch bereit sind, ohne Abkommen auszusteigen, wenn die EU sich nicht bewegt."

Bis jetzt war das Verhandel nicht auf Augenhöhe, weil GB immer wieder zurück gewichen ist. Erst wenn der EU klar wird das die GB auch ohne Vertrag geht, dann bewegt vielleicht etwas, sonst nicht.

@ 19:45 von Hanno Kuhrt

"Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen. Mit ihr wären bessere Konditionen für einen Brexit verhandelbar gewesen-aber man wollte ja das Exempel-das bekommt die EU jetzt auch-den No-Deal mit einem Premier B. Johnson."
.
Nee, war genau richtig so.
Falls es Ihnen entfallen sein sollte, man hat da 2 Jahre verhandelt. Die EU mit GB.
Und da gibt es jetzt nichts mehr zu verhandeln.
Oder sind wir bei "wünsch Dir was"?
.
Was wäre denn ihr Vorschlag?
Die Verlängerung der Verlängerung nochmal zu verlängern?
Weiter mit May?
.
Die Briten sind Frau May überdrüßig (nicht nur die).
Und wenn UK einen harten Brexit will, dann ist das so.

Um 19:45 von Hanno Kuhrt

Welchen Fehler denn?

Nur mal als Erinnerung, es war Leave, die Take back control of our borders groß und fett auf Ihre Fahnen geschrieben jaben.
Es war die DUP die den Backstop gefordert hatte.

Der einzige Fehler, den ich erkennen kann ist, das die Brexiteers Dinge versprochen haben, die niemand einlösen kann, weil sich die Forderungen widersprechen.

Was jetzt passiert sind die Versuche, die Schuld auf andere zu schieben.

Camerons Arroganz war die Ursache -

Aus Überheblichkeit und um die EU zu beeindrucken hat er den Brexit verursacht.

Nicht alles am Brexit festmachen

Natürlich spricht momentan alle Welt darüber, aber es gibt sehr viel mehr Herausforderungen zu bewältigen, egal ob inner- oder außerhalb der EU.
An erster Stelle stände sicher die Wiederherstellung einer politischen Streitkultur für die das vereinigte Königreich berühmt war. Wenn die oberhalb der Gürtellinie wieder funktioniert, kann der neue Premierminister zusammen mit seinen beiden Parlamenten ordentlich arbeiten.

Klare Sache

Boris Johnson hat angekündigt, der EU versprochene Gelder als Druckmittel für Verhandlungen vorzuenthalten.

Damit geht er 100 % sicher, das zu erreichen was er wirklich will: Ein No-Deal-Brexit.

Was anderes macht auch keinen Sinn, mit dem jetzt vorliegenden Vertrag hätte man sich den Brexit auch sparen können.

Jeremy Hunt

Jeremy Hunt wird wohl
innerhalb der Partei gegenüber Johnson als
der bessere Diplomat
wahrgenommen. Als Außenminister ist er gut vernetzt. Und mit Sicherheit auch in Brüssel als Verhandlungspartner eher willkommen als Johnson. Er könnte ggf.
mehr erreichen als May.

Von gestern

@ Klausewitz:
egal wer Hauptsache Brexit

Ich bezweifle, dass der Brexit mittlerweile noch eine Mehrheit hat..

@hannokurth, 19:45

Das glauben Sie doch selber nicht. Es gibt Regeln, und die werden eben durchgesetzt. Außerdem haben die Briten danach das Problem, nicht wir.

10 Bewerbungen

dann haben ja unsere britischen Nachbarn ne große Auswahl
wobei bekanntlich die Quantität nicht unbedingt was über Qualität aussagt

So, so, Herr Johnson will die EU zu Zugeständnissen

zwingen, indem er droht die Abschlussrechnung von 39 Milliarden Pfund nicht zu bezahlen.

Das UK scheidet also Ende Oktober ohne Vertrag und als Zechpreller aus der EU aus, wenn es nach Herrn Johnson geht.

Die Drohung wird natürlich die 27 anderen EU Mitglieder überzeugen, die ihm dann alle Wünsche erfüllen.

Seltsam.

Tory-Kandidat: »Sajid Javid«

»… erlangte Javid einen harten Ruf, vor allem in der politischen Debatte um eine Britin, die die Frau eines IS-Anhängers wurde. Javid entschied, der schwangeren Frau die Staatsbürgerschaft zu entziehen und damit die Rückkehr zu verweigern…«

Einerseits: Ér entschied? Sollte das nicht die Aufgabe einer richterlichen Überprüfung sein?

Und überhaupt andererseits:
Der Entzug der britischen Staatsbürgeschaft für eine Britin darf ja nicht in die Staatenlosigkeit führen.
Das aber heißt, dass Javid dem IS/Daisch überhaupt eine Staatenhaftigkeit zugebilligt hat.
Und das wiederum steht quer zu der wohl auch im VK, sicher aber in der EU bestehenden Doktrin, dass der IS/Daisch eben kein Staat ist.
Folglich: Javid hat offensichtlich rechtsfehlerhaft gehandelt.

@Hanno Kuhrt

"Die EU hat einen großen Fehler gemacht
Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen. Mit ihr wären bessere Konditionen für einen Brexit verhandelbar gewesen-aber man wollte ja das Exempel"Am 10. Juni 2019 um 19:45 von Hanno Kuhrt

Amnesie?
Es wurde Jahrelang verhandelt, die Abgeordneten in GB waren wohl mit Teetrinken beschäftigt und kurz vor einem geordneten Brexit hieß es "nö".

Auf einen eigenen Entwurf für den Brexit könnten sich die Abgeordneten in GB dann auch nicht einigen - offensichtlich ist ihnen nicht klar gewesen, dass sie auch in den Jahren davor hätten darüber reden können - und das Datum für Brexit verstrich.

EU gewährte Aufschub. Auch das Datum verstrich ohne Einigung - wohlgemerkt - ohne Einigung im Parlament in GB.

Was hätte also EU denn noch machen sollen, wenn die sich auf ihrer Insel alle selbst nicht grün sind??? Verhaltenstherapeuten schicken?

Aus den Reihen der Volks-Verdummer

den richtigen, Ober-Verdummer auszuwählen wird wohl nicht so schwierig sein.

Da hat man dem Volk etwas mit Magie den Brexit schmackhaft gemacht, schafft es aber nicht planmäßig diesen umzusetzen. Mit solchen Gestalten soll also die Zukunft der Engländer gestaltet werden. Dann gute Nacht Engländer .... für die nächsten 10 Jahre.

„Mays Nachfolger wird wohl ein Mann“ Oder ein Bär.

Nach May kommt Juni, Juli, .. Oktober.

Dann machen sich 2 Bären fertig für den Winterschlaf.

1 Bär sagt:

„Nächstes Jahr stehe ich etwas früher auf und schaue, wer die Blätter wieder an die Bäume klebt.“

„In geheimer Wahl wird so lange abgestimmt, bis nur noch zwei Kandidaten übrig sind.“

2 Bären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind.

Brexit realisieren

Brexit realisieren

Wie lange wird das UK brauchen

bis es merkt, daß die "großartigen Handelsverträge", die Donald Trump bei seinem Besuch versprochen hat, nur vergifteter Fisch sind, der das UK noch mehr Nachteile einbringen wird als es der EU-Austritt ohne Vertrag ohnehin tut?

Armes UK. Aber so richtig leid tut ihr mir nicht wirklich.

@ Niemand

"Das UK scheidet also Ende Oktober ohne Vertrag und als Zechpreller aus der EU aus, wenn es nach Herrn Johnson geht." Am 10. Juni 2019 um 20:32 von Niemand

Bin gespannt, ob in solchem Fall auch gleich was beschlagnahmt wird, wie bei Venezuela (Nichtzahlen soll ja der Grund dafür gewesen sein).

@ 20:10 von collie4711

"Camerons Arroganz war die Ursache -
Aus Überheblichkeit und um die EU zu beeindrucken hat er den Brexit verursacht."
.
Nee, der war ein bisschen weg von der Bürgermeinung (scheint ein Problem von Regierenden zu sein) und wollte ständige Diskussionen beenden.
Er dachte er kann das so durchziehen wie das schottische Referendum.
Er hat vermeintlich sicher gepokert, ging beim Brexit aber nach hinten los.......
Das Referendum hat damals anscheinend niemanden interessiert (aber jetzt auf der Straße protestieren und die Backen dick machen).
.
Wie würde wohl die Vertrauensfrage von Frau Merkel ausfallen.......?

Boris Johnson ist knapp

der Anklage wegen seiner Lügen und Manipulationen vor der Brexitabstimmung entgangen. Jetzt meint er, die EU mit der Verweigerung der britischen Zahlungen erpressen zu können.
Trump lässt grüssen.
Auf solche unverschämten Figuren muss man mit gleicher Härte antworten .

@ 20:14 von leider geil

"Ich bezweifle, dass der Brexit mittlerweile noch eine Mehrheit hat.."
.
Na und?
.
Ich bezweifele, dass Frau Merkel mittlerweile noch eine Mehrheit hat......
.
Und was machen wir jetzt?

@Klausewitz: Ihre Schallplatte

hat einen Sprung.

@ 20:33 von fa66

"Tory-Kandidat: »Sajid Javid«

»… erlangte Javid einen harten Ruf, vor allem in der politischen Debatte um eine Britin, die die Frau eines IS-Anhängers wurde. Javid entschied, der schwangeren Frau die Staatsbürgerschaft zu entziehen und damit die Rückkehr zu verweigern…«

Einerseits: Ér entschied? Sollte das nicht die Aufgabe einer richterlichen Überprüfung sein?

Und überhaupt andererseits:
Der Entzug der britischen Staatsbürgeschaft für eine Britin darf ja nicht in die Staatenlosigkeit führen."
.
Führt ja auch nicht dazu, wenn die Person noch eine andere Staatsangehörigkeit hat. Die "Britin" Shamima Begum von der Sie reden hat zusätzlich noch die bangalische Staatsbürgerschaft, zeigt keine Reue und rechtfertigt die Taten des IS.
Diese Maßnahme ist juristisch zulässig und wäre auch in Deutschland anwendbar.

die Europawahl - Brexit

die Europawahl in UK hat gezeigt, dass die Brexit-Partei mit Abstand Sieger war. Das bedeutet für mich, die meisten Menschen in UK wollen den Brexit, notfalls auch ohne Deal.
Das müssen wir respektieren, ob es uns gefällt oder nicht.
Und wenn wir Demos von den Brexit-Gegnern sehen, dann denke ich , sind darin vor allem die Europäer beteiligt, welche unsicher sind, ob sie nach dem Brexit noch in UK so einfach wie bisher, bleiben dürfen.

Was ist mit Nigel Farage? Oder Jacob Rees-Mogg?

Was ist mit Nigel Farage? Oder Jacob Rees-Mogg?

Das wären einmal vernünftige britischer Ministerpräsidenten!

Ebenso empfehle ich den politischen Aktivisten und Freiheitskämpfer Tommy Robinson oder den Youtuber wie Carl Benjamin (Sargon of Arkad). Letztere jedoch nicht als MP. Als Innenminister (Robinson) oder Pressesprecher (Benjamin) würden sie ein sehr gute Figur machen.

Mit Boris Johnson als Kompromisslösung könnte ich aber leben. Johnsons ist ja wenigstens - im Gegensatz zu Merkel, Macron, Juncker etc. - ein echter Europäer!

Man vergleiche bitte

Es gibt zehn Bewerber um das Amt des Tory-Vorsitzenden. Um das Amt des SPD-Vorsitzenden gibt es keinen einzigen Bewerber.

@ 21:23 von OlliH

"War das alles ???

@21:09 von NeutraleWelt
„““@ 20:14 von leider geil
"Ich bezweifle, dass der Brexit mittlerweile noch eine Mehrheit hat.."
.
Na und?
.
Ich bezweifele, dass Frau Merkel mittlerweile noch eine Mehrheit hat......
.
Und was machen wir jetzt?“““

WIR hoffen, dass Ihnen noch ein wenig mehr einfällt als dieser plumpe Satz.
.
Ihrer Meinung! Ich finde diese Sätze der Brexit-Leugner auch ziemlich plump.

Am 10. Juni 2019 um 21:08 von peter Schäfer

"Trump lässt grüssen."

Sie haben Recht.

„Am Donnerstag beginnt dann das Wahlverfahren.“

Am Freitag hat „The Greatest Ever“ Geburtstag.

Mit freundlichen Grüßen

21:09, NeutraleWelt

>>@ 20:14 von leider geil
"Ich bezweifle, dass der Brexit mittlerweile noch eine Mehrheit hat.."
.
Na und?
.
Ich bezweifele, dass Frau Merkel mittlerweile noch eine Mehrheit hat......
.
Und was machen wir jetzt?<<

Zwei Unterschiede:

Frau Merkel ist eine Politikerin.

Der Brexit ist kein Politiker.

Frau Merkel ist in spätestens zwei Jahren Geschichte.

Der Brexit nicht, so er denn, was ich nicht annehme, stattfinden sollte.

19:53 von karwandler

"Ich weiß auch schon, wer für die dann drohenden Zahlungsausfälle von ca. 60Mrd Euro aufkommen wird"
Wo haben Sie sich denn die 60 Mrd zusammengerechnet?
-------------------------------------------------------
Ich rechne so etwas nicht zusammen.
Diese Forderung der EU ist ganz offiziell. May war immerhin bereit 40 Mrd zu zahlen.

https://www.focus.de/finanzen/videos/streit-um-schulden-droht-brexit-bri...

21:21, Schneemann99

>>die Europawahl in UK hat gezeigt, dass die Brexit-Partei mit Abstand Sieger war. Das bedeutet für mich, die meisten Menschen in UK wollen den Brexit, notfalls auch ohne Deal.<<

Aha.

Wer den Brexit unbedingt will, wird diese Partei gewählt haben.

Sie hat 30% der Stimmen bekommen.

Das sind für Sie also die meisten Menschen im United Kingdom.

Interessant.

@Neutrale Welt

@leider geil
Leider ist bezweifeln nicht wissen.
@fathaland slim
Woher haben Sie die Gewissheit das Frau Merkel in zwei Jahren Geschichte sein wird? Kann aber muss nicht.

@21:23 von Bote_der_Wahrheit

die Briten müssen sehr mutig sein, wenn sie sich dem Boris Johnson ausliefern. Und danach natürlich tapfer.

20:03 von leider geil

Die EU hat vernünftig verhandelt

@ Hanno Kuhrt:
Die EU hat einen großen Fehler gemacht. Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen.
Die EU hat May nicht abblitzen lassen. Beide Seiten haben in den Verhandlungen vernünftige und ausgewogene Kompromisse gemacht.
---------------------------------------------------
Abgesehen davon, dass ihre Überschrift eigentlich nur Sarkasmus sein kann, wusste die EU natürlich nichts von den Problemen, diesen "vernünftigen" Kompromiss im Unterhaus zu ratifizieren. Wie oft ist T.May als Bittstellerin danach nach Brüssel gereist-war es jetzt 6 oder 7mal? Man ergötzte sich desweilen an den chaotischen Machtverhältnissen im englischen Parlament-seht her- so ergeht es euch, wenn ihr die tolle EU verlassen wollt.

Ja seht her-ohne T. May gibt es ein Ende mit Schrecken-das wird auch für uns leider absolut nicht geil.

21:58, Hackonya2

>>@fathaland slim
Woher haben Sie die Gewissheit das Frau Merkel in zwei Jahren Geschichte sein wird? Kann aber muss nicht.<<

Weil sie explizit ausgeschlossen hat, wieder anzutreten.

Haben Sie nicht mitbekommen?

Wenn man die Kandidaten reden hört, ihre Bewegungen sieht,

ihre linkische Art und - im besten Fall - ihre Elite-INtenat-Streber-Ausstrahlung mitbekommt, dann denkt man sich, was das für ein Schauerkabinett an Kandidaten ist.

Mit einer Ausnahme: Boris. Der scheint die Persönlichkeit mitzubringen, ein härterer Gegner für die EU zu sein (ich versuche es aus britischem Blickwinkel zu betrachten, nicht unserem der 27-EU).

Schauen wir, was die Abgeordneten wählen. Denn wenn Boris nicht dabei ist, sind es zwei Langweiler, die schon das Verlierer-Gen in sich tragen und es überdeutlich ausstrahlen.

Keine Ahnung, ob Boris den Torys die nächste Wahl retten kann, aber die neun können dies sicher nicht.

Vielleicht aber wird ganz anders gedacht: ohne Boris geht das geschachere mit Brüssel endlos weiter und kein Abgeordneter verliert seinen Job. Weil es zu keiner Neuwahl kommt. Und GB irgendwo zwischen EU und nicht-EU angeschlagen in den Seilen hängt.

Parlamentarier, die zuerst an ihr Wohl denken? Na ja, wäre auch nichts neues. Erst ich, dann mein Land!

Brexit

Die ganze Brexitgeschichte sollte der EU nun folgendes zu bedenken geben:
Bis ins kleinste Detail sollte nun mit allen Mitgliedsländern alles vertraglich aufgenommen werden, dann gäbe es auch nichts zu verhandeln, wenn alles vorweg fest steht.

@fathaland slim

Woher haben Sie die Gewissheit das Frau Merkel in zwei Jahren Geschichte sein wird? Kann aber muss nicht.
-------------------------------------------------
Frau Merkel ist doch jetzt schon lebendige Geschichte.
Sie hat die EU-gespalten
Sie hat den Brexit zum großen Teil mitzuverantworten
Sie hat den rechtsnationalen Kräften in anderen EU-Staaten zum Aufstieg verholfen. Das alles wegen ihrer humanen Migrationspolitik-ob diese den Preis wert war?

21:52 von fathaland slim

21:21, Schneemann99

>>die Europawahl in UK hat gezeigt, dass die Brexit-Partei mit Abstand Sieger war. Das bedeutet für mich, die meisten Menschen in UK wollen den Brexit, notfalls auch ohne Deal.<<

Aha.

Wer den Brexit unbedingt will, wird diese Partei gewählt haben.

Sie hat 30% der Stimmen bekommen.

Das sind für Sie also die meisten Menschen im United Kingdom.

Interessant.
///
*
*
Interessant könnte man finden, das in D keine Partei diesen Prozentsatz erringen konnte.
*
Aber sicher nebensächlich für Ideologie.

re hanno kuhrt

"Ich rechne so etwas nicht zusammen.
Diese Forderung der EU ist ganz offiziell."

Es gab nie eine "offizielle" Forderung. Ganz einfach, weil es ziemlich diffizil ist, welche Verpflichtungen an GB nach dem Austritt noch hängenbleiben.

Und wenn GB keine Zahlungen für die exit bill leistet, wird die EU zusehen, welche Verpflichtungen sie Ihrerseits nicht erfüllen wird.

Herr Farage soll ja wohl Pensionsansprüche aus seiner Mitgliedschaft im EU Parlament haben ...

@21:59 von Hanno Kuhrt

Lieber ein Ende mit Schrecken...
Aber Sie stellen das etwas einseitig dar. "... Man ergötzte sich ....so ergeht es euch, wenn ihr die tolle EU verlassen wollt..." kann wohl bei einzelnen durchaus so gewesen sein. Aber das spielt im Zusammenhang kaum eine Rolle, denn schließlich waren die Briten es selbst, die von sich sagen mussten - so ergeht es uns jetzt, wenn wir die EU verlassen wollen. Die Briten waren doch wie gelähmt von ihrem Vorhaben und vor allem den Konsequenzen.

@fathaland slim

Abwarten in zwei Jahren kann Sie es sich auch wieder anders überlegt haben. Ja ich gebe zu das mir das sinnlich entgangen ist. Viele schimpfen zwar auf die Frau Merkel, aber ich finde Sie handelt meist ruhig und gut durchdacht, denke das Ihr Wert erst auffallen wird, wenn Sie nicht mehr da ist. Es ist typisch das welche immer gegen regierende was zu meckern haben (das ist nun nicht auf Sie bezogen,sondern allgemein).

21:58 von Dabbljuh

@21:23 von Bote_der_Wahrheit

die Briten müssen sehr mutig sein, wenn sie sich dem Boris Johnson ausliefern. Und danach natürlich tapfer.
///
*
*
Tapfer müssen auch die Deutschen sein.
*
Denn im vorrauseilenden EU-Gehorsam hat der Nochexportwelmeister die britischen Zahlungen schon übernommen.
*
Eins ist sicher aus Pensionsrückstellungen wird das nicht bezahlt.
*
"Die Nachteile für D sind uns ja vor der Eu-Wahl von Frau Barlay ausführlich erklärt worden, oder irre ich da?"

"Johnson möchte die EU im

"Johnson möchte die EU im Falle seiner Wahl aber durchaus noch zu Zugeständnissen zwingen."

Pfff ... schon verloren ...

Am 10. Juni 2019 um 21:58 von Hackonya2

"Woher haben Sie die Gewissheit das Frau Merkel in zwei Jahren Geschichte sein wird? Kann aber muss nicht."

Sie haben Recht.

Es könnte durchaus sein, dass sie noch Geschichte machen wird.

Als Bundeskanzlerin steht sie nicht mehr zur Verfügung.

Was soll sie dann machen?

Nach Chile auswandern?

Ein wichtiger Posten in der EU ist noch frei.

20:14 von leider geil

Ich bezweifle, dass der Brexit mittlerweile noch eine Mehrheit hat..
.
sicher man kann alles in Frage stellen
oder einfach mal ne Aussage ohne Begründung in die Welt setzen
ob da jemandem geholfen ist.
Möglicherweise hat der eine oder andere Brite erkannt, dass es mit dem
unproblematischen Austritt und dem gesparten Geld doch nicht ganz so ist
vielleicht zieht er jetzt die Konsequenzen - überdenkt seine Brexit Entscheidung
oder er sagt sich jetzt erst recht
weiß man´s ? es gibt viel Raum für Spekulationen
wenn man die Europawahl heranziehen möchte, dessen Ergebnis für den Farage
da könnte man meinen die Brexit Befürworter sind in der Mehrheit

21:58 von Dabbljuh

die Briten müssen sehr mutig sein, wenn sie sich dem Boris Johnson ausliefern. Und danach natürlich tapfer.
----------------------------------------------
Ja die Briten sind mutig, denn sie haben so eine weitreichende Entscheidung, wie den Verbleib in der EU den Bürgern übertragen.
Und dabei bitte nicht vergessen-Es war Tony Blair von der Arbeiterpartei, der das Referendum versprochen und auch durchführen lassen hat.

Er ist danach auch tapfer zurückgetreten.

re hanno kuhrt

"Wie oft ist T.May als Bittstellerin danach nach Brüssel gereist-war es jetzt 6 oder 7mal? Man ergötzte sich desweilen an den chaotischen Machtverhältnissen im englischen Parlament-seht her- so ergeht es euch, wenn ihr die tolle EU verlassen wollt."

Und wenn chaotische Machtverhältnisse herrschen soll die EU ganz schnell zu Hilfe eilen und Schlußverkauf-Angebote machen?

Den Auftrag zu den Verhandlungen hatte die Regierung. Den Backstop wollte die Regierung. Dass sie dann im Parlament keine Schnitte bekam ist das Versagen der Regierung.

So wird es in den Geschichtsbüchern stehen. Falls es in GB noch Bücher geben wird und sie ihre Geschichte nicht in Steintafeln oder Birkenrinde ritzen müssen.

@fathaland slim

Ihre Berechnung von Wählerstimmen bezüglich Mehrheit ist nicht richtig:
Z.B. wären 30% die Mehrheit, wenn sich die restlichen 70% der Stimmen in 4 oder mehr Parteien teilen.
70% : 4 Parteien = 17,5% und das sind weniger als 30% ?

@ 22:06 von Hanno Kuhrt

" Das alles wegen ihrer humanen Migrationspolitik"

sagt man dazu nicht einfach Mut? Trotz rechtsnationalen Kräften, denen sie die Stirn bot. Sie ist ihren Weg gegangen. Und ich denke, das verdient auch Respekt.

re hanno kuhrt

"Und dabei bitte nicht vergessen-Es war Tony Blair von der Arbeiterpartei, der das Referendum versprochen und auch durchführen lassen hat.

Er ist danach auch tapfer zurückgetreten."

Das war David Cameron von den Tories.

Kann ja mal passieren, wenn man sich nicht so auskennt ...

@Bote

Er selber mag ja Europäer sein, aber sein Vorfahre kam aus dem osmanischen Reich:
Ali Kemal Bey
Es tut auch nichts zur Sache, ob er Europäer ist, war Hitler keiner?
Wichtig ist, ob er gut oder schlecht für GB sein wird, nur Europäer zu sein reicht da meiner Meinung nach her nicht. Und was ist mit Strache? Der gaukelte auch viel rum, am Ende kommt raus: Bezahl mich, gebe mir Vorteile und dein politischer Wunsch ist mir Befehl.

Ende mit Schrecken

Die Brexiteers müssen offenbar erstmal erkennen, was sie sich da selbst eingebrockt haben und sollen bitte endlich aufhören zu nerven. Keiner wird in der EU mehr neu verhandeln. Der einzige Ausweg wären Neuwahlen und eine Volksabstimmung. Es wäre zu wünschen, dass die Briten in der EU bleiben. Dann aber bitte ohne Extra-Würste und konstruktiv. Ansonsten : lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Sie können ja wieder eintreten...

22:33 von karwandler

re hanno kuhrt

"Und dabei bitte nicht vergessen-Es war Tony Blair von der Arbeiterpartei, der das Referendum versprochen und auch durchführen lassen hat.

Er ist danach auch tapfer zurückgetreten."

Das war David Cameron von den Tories.

Kann ja mal passieren, wenn man sich nicht so auskennt ...
///
*
*
Aber von den damaligen einstimmigen, lautstarken Protesten der Labour können Sie auch nicht berichten?

Jeder oder Jede

Nachfolger/in von May tritt ein schweres Amt an. Zu verfahren ist die Situation um den Brexit da kann es noch einige Schwierigkeiten geben um zu einen geordneten Brexit zu kommen.

22:06, Hanno Kuhrt

>>@fathaland slim
Woher haben Sie die Gewissheit das Frau Merkel in zwei Jahren Geschichte sein wird? Kann aber muss nicht.
-------------------------------------------------
Frau Merkel ist doch jetzt schon lebendige Geschichte.
Sie hat die EU-gespalten
Sie hat den Brexit zum großen Teil mitzuverantworten
Sie hat den rechtsnationalen Kräften in anderen EU-Staaten zum Aufstieg verholfen. Das alles wegen ihrer humanen Migrationspolitik-ob diese den Preis wert war?<<

Die Welt dreht sich um Frau Merkel?

Die Frau scheint ja wirklich sagenhaft mächtig zu sein.

Am 10. Juni 2019 um 22:21 von Hanno Kuhrt

U"nd dabei bitte nicht vergessen-Es war Tony Blair von der Arbeiterpartei, der das Referendum versprochen und auch durchführen lassen hat."

Sie haben Recht.

Guter Trick.

Wenn Sie Adenauer geschrieben hätten, wäre wahrscheinlich aufgefallen.

22:11, Hackonya2

>>@fathaland slim
Abwarten in zwei Jahren kann Sie (Frau Merkel) es sich auch wieder anders überlegt haben.<<

Wenn sie die CDU unter die Fünfprozenthürde drücken möchte, dann könnte sie das tun.

Denn damit würde sie ihre Glaubwürdigkeit komplett ruinieren. Was meinen Sie, was dann los wäre.

@OlliH

Nicht ich hab geschlafen, sondern die EU. Ohne einer Unterschrift in einem alles fest aufgenommenem Vertrag, hätte man kein Land der EU beitreten lassen sollen. Ich bekomme ja auch von der Bank kein Darlehen mit: Ach den Vertrag machen wir später auf gut Glück? Oder halt andere Mitgliedschaften und Verträge sind sehr detailliert vornherein unterschrieben/abgeschlossen oder etwa nicht?

Vielsagend

„Prominentester und aussichtsreichster Bewerber für die May-Nachfolge ist nach wie vor Boris Johnson, der Ex-Außenminister, der in diesen Tagen vor allem dadurch auffällt, dass er keine Radio- und Fernsehinterviews gibt. Offenbar möchte er nicht spontan auf kritische Fragen antworten müssen und dabei unter Beobachtung stehen“

Wer ehrlich ist, das heißt: redliche Absichten hat, wird niemals Probleme haben, spontan auf irgendwelche Fragen zu antworten.

@ Hanno Kuhrt

Wie oft ist T.May als Bittstellerin danach nach Brüssel gereist-war es jetzt 6 oder 7mal?

Es war in Wirklichkeit kein einziges Mal. Um welche konkrete Änderung am Vertrag sollte sie denn Ihrer Meinung nach gebeten haben? May hat den optimalen Vertrag mit der EU erreicht.

Dass die Abgeordneten mehrheitlich nicht zugestimmt haben, hatte ganz andere Gründe. Die konservativen Hardliner sind für den ungeregelten Brexit und die Pro-Europäer sind gegen den Brexit und werden natürlich keinem Austritt zustimmen.

Der Rest ist eben keine ausreichende Mehrheit. Auch mit einem anderen Verhandlungsergebnis hätte es keine Mehrheit gegeben.

@OlliH

Ich stelle hier nichts auf den Kopf. Wenn Wahlberechtigte nicht an Wahlen teilnehmen, dann sind die selber schuld und übergeben automatisch die Auswahl an die, welche an den Wahlen teilnehmen. Wenn welche nicht zur Wahlen antreten, dann berechnet man die auch nicht mit, da es nur reine Spekulation wäre, was die gewählt hätten, weil man nicht wissen kann, was die gewählt hätten.

@ Hanno Kuhrt

Frau Merkel ist doch jetzt schon lebendige Geschichte.
Sie hat die EU-gespalten
Sie hat den Brexit zum großen Teil mitzuverantworten.

... und die Erde ist eine Scheibe.

Sorry aber ich lehne sämtliche Kandidaten ab!

Es tut mir leid aber ich lehne sämtliche Kandidaten aus der Tagesschau-List ab, weil sie keine Remainer sind:

https://www.tagesschau.de/ausland/may-nachfolge-103.html

Eine zerstrittene Partei und die Mammut-Aufgabe Brexit: Auf den May-Nachfolger wartet viel Arbeit. Heute endete die Bewerbungsfrist - zehn Kandidaten wollen das Amt.

der Brexit muss verhindert werden zum Wohle des englischen Volkes, zum Wohle der englischen Wirtschaft und weil die Mehrheit in England GEGEN den Brexit ist! Die Tories muessen das endlich mal einsehen!! Siehe hier:

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

Von daher: der Brexit wird NICHT stattfinden. Haltet die EU zusammen. Lasst euch NICHT von Trump und Putin spalten!

@22:14 von Sisyphos3

es wäre fatal, die Abstimmung zu wiederholen. Das Kind ist unwiderruflich in den Brunnen gefallen. Die Briten haben ja dann noch den Commonwealth. Mit dem werden sie sicher glücklich, weil alles so schön ungeregelt und damit auch unsicher ist. Und die USA mit Trump, der schenkt bar den Briten auch nichts. Wird also hart.

22:28, Hackonya2

>>@fathaland slim
Ihre Berechnung von Wählerstimmen bezüglich Mehrheit ist nicht richtig:
Z.B. wären 30% die Mehrheit, wenn sich die restlichen 70% der Stimmen in 4 oder mehr Parteien teilen.
70% : 4 Parteien = 17,5% und das sind weniger als 30% ?<<

Sie sollten sich den Unterschied zwischen der stärksten Partei und der Mehrheit bei einer Wahl klarmachen.

Sie wissen, was eine Koalition ist? Die wird gebildet, wenn eine Partei nicht die absolute Mehrheit erlangt hat. An so einer Koalition muss die stärkste Partei nicht einmal beteiligt sein.

@ colli4711 (20:10): exakt genauso ist es - Tories muessen weg

hi collie4711

Exakt genauso ist es. Cameron und die Tories sind ueberheblich und haben grob fahrlässig den Brexit - den KEINER will - verursacht. Genau dafuer muessen die Tories jetzt die Konsequenzen tragen.

Die Tories gehören weg von der Regierung in England!! Die Mehrheit in England ist gegen den Brexit!!

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

Die Brexiteer sind unterlegen. Siehe dass hier:

https://petition.parliament.uk/petitions/243319#debate-threshold

Es steht also 6.087.438 (Remaniers) ./. 180464 (Brexiteers)

Wer hat hier also die Mehrheit??
Richtige Antwort: die Remainer!!

Dem Himmel sei Dank,

sie sind wieder da, die Bots der sonderbaren Wahrheiten:
"Was ist mit Nigel Farage?" Uns verblüfft eine ganz wunderbare Idee, den Vorsitzenden einer anderen politischen Gruppierung in einer Urwahl der Tories zum Ministerpräsidenten zu machen, obwohl der nicht mal Mitglied im Unterhaus ist. Darauf muss man erstmal kommen.
Aber immerhin haben die rechtsnational Korrupten offenbar ihren Wahlschock nach der Europawahl wieder soweit abgewettert, dass sie wieder den Dienst an der Tastatur übernehmen können.
Das Wolk dank dafür.

@ leider geil (22:58): ziemlich alles falsch

@ leider geil

Zu 1.

Frau Merkel ist doch jetzt schon lebendige Geschichte.

nein ist sie nicht

zu 2.

Sie hat die EU-gespalten

Ebenso falsch!Nein das war England und die rechten Socken, NICHT Merkel!!

zu 3.

Sie hat den Brexit zum großen Teil mitzuverantworten.

Nein, das ist ebenso falsch. Die Hauptverantwortung hat England.

zu 4.

... und die Erde ist eine Scheibe.

genauso falsch.

So ganz ohne

ist die Unkontrollierte Grenzüberschreitung der Geflüchteten aus ihren Ländern in dem sie keine Lebensperspektive mehr sahen in die EU Staaten 2015 auch damit zu bewerten das GB
diesen Zustand für ihr Land nicht haben wollte,so haben es die Bürger in GB gesehen und dementsprechend für einen Austritt aus der EU gestimmt. Es ist nur einer der Gründe wie z.B. auch die Netto Zahlungen an die EU in Brüssel um Länder zu unterstützen ,die noch nicht genügend sich im Gleichklang mit der EU befinden.

@Hanno Kurt

Frau Merkel hat die EU gespalten? Wie das den? Hat Sie jemals gesagt das Sie keine EU möchte? Das wäre ja der kürzeste Weg für eine Spaltung. Sie regiert nicht in GB oder im Namen von GB, wie soll Sie dann für den Brexit verantwortlich sein? Wenn Frau Merkel für humane Migrationspolitik ist, dann ist das die Angelegenheit von Deutschland und nicht der anderen Länder, wie soll das den eine Hilfe an Nationalisten sein? Und wie haben Sie sich das vorgestellt? Sie soll so rechts sein, das kein Bedarf auf andere da sein sollte, sich also lenken lassen? Für einige ist Sie doch egal was ist dran schuld oder? Ich hab da meine bedenken das jemand es hätte besser machen können, auch wenn manche das nicht bemerken Deutschland ist immer noch weltweit auf auf einem guten Platz und ich hoffe es bleibt auch so.

Am 10. Juni 2019 um 22:55 von leider gei

"Der Rest ist eben keine ausreichende Mehrheit. Auch mit einem anderen Verhandlungsergebnis hätte es keine Mehrheit gegeben."

Sie haben Recht.

Unterteilt werden die Mitglieder des Unterhauses in Frontbencher und Backbencher (Vorderbänkler und Hinterbänkler).
In der vordersten Reihe sitzen die Regierungsmitglieder, ihnen gegenüber sitzt das Schattenkabinett.
Das sind designierter Regierungsmitglieder um den Oppositionsführer.

Ihre Aufgabe ist es, den Ministern die Hölle heißzumachen.

Vor den Bankreihen verläuft eine „Bianca-Linie“, in Rot. Diese Linie darf von keinem Abgeordneten während einer Sitzung überschritten werden.

Beide Linien verlaufen im Abstand von zwei Schwertlängen.

Wie auch immer, es wird sein wie immer.

23:00 von Demokratieschue...

Sorry aber ich lehne sämtliche Kandidaten ab!

Es tut mir leid aber ich lehne sämtliche Kandidaten aus der Tagesschau-List ab, weil sie keine Remainer sind:

https://www.tagesschau.de/ausland/may-nachfolge-103.html

Eine zerstrittene Partei und die Mammut-Aufgabe Brexit: Auf den May-Nachfolger wartet viel Arbeit. Heute endete die Bewerbungsfrist - zehn Kandidaten wollen das Amt.

der Brexit muss verhindert werden zum Wohle des englischen Volkes, zum Wohle der englischen Wirtschaft und weil die Mehrheit in England GEGEN den Brexit ist! Die Tories muessen das endlich mal einsehen!! Siehe hier:

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

Von daher: der Brexit wird NICHT stattfinden. Haltet die EU zusammen. Lasst euch NICHT von Trump und Putin spalten!
///
*
*
Sie können ablehnen, wen Sie wollen, aber Sie dürfen nicht vergessen, das Sie wahrscheinlich in GB nicht wahlberechtigt sind?

@ Hanno Kuhrt (19:45): alles falsch

@ hanno Kuhrt

zu erstens:

Die EU hat einen großen Fehler gemacht

Falsch!! Die Tories in England haben einen großen Fehler gemacht.

zu 2.

Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen.

ebenso falsch! Es war richtig, May abblitzen zu lassen und diese ganzen Brexiteers die in der Minderheit sind. Siehe dass hier:

a) Petition gegen den Brexit:

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

Unterschriftenzahl: 6.087.438

b) Petition fuer den Brexit:

https://petition.parliament.uk/petitions/243319#debate-threshold

Unterschriftenzahl: 180.464

Wer hat also die Mehrheit, Hanno Kuhrt??

zu 3.:

Mit ihr wären bessere Konditionen für einen Brexit verhandelbar gewesen-aber man wollte ja das Exempel-das bekommt die EU jetzt auch-den No-Deal mit einem Premier B. Johnson.

May und die Tories muessen einsehen, dass der Brexit gescheitert ist.

@ Hanno Kuhrt (19:45): die Rechnung wird nicht die EU zahlen

@ Hanno Kuhrt

dann zu 4.

Ich weiß auch schon, wer für die dann drohenden Zahlungsausfälle von ca. 60Mrd Euro aufkommen wird-Herr Juncker und Luxemburg sind es nicht, so viel verrate ich schon mal

Ich weiss auch, wer die bittere Rechnung bezahlen wird fuer den falschen Hochmut. Und das wir nicht die EU sein. So viel verrate ich Ihnen schonmal vorab. Und ich verrate Ihnen vorab, dass der Britenrabatt futsch ist.

@fathaland slim

Warum ist eine Partei die stärkste Partei? Vielleicht weil Sie die meisten Stimmen und somit die Mehrheit hat? Genau deswegen wurde die AKP auch zu einer Koalition mit der MHP gezwungen. Vier Parteien gegen nur eine Partei, das hätte die AKP nicht geschafft und dann greift man halt zu den gleichen Mitteln.

@23:00 von Demokratieschue...

Wissen Sie, das Problem ist, dass die Briten schon gespalten sind. Es würde nicht funktionieren, den Brexit einfach in die Tonne zu treten. Auch wenn ggf. die Brexit-Befürworter inzwischen in der Minderheit sein sollten. Die Befürworter würden einen Exit vom Brexit in jedem Fall als Verrat ansehen. Es ist zu spät, da müssen wir und vor allem die Briten jetzt durch.

Gründe

Ich unterstelle mal, "die Briten" sind auch nicht blöd.

Also dürften sie Gründe haben, die für einen Brexit sprechen.
Die werden aber nicht oder so selten dargestellt, dass ich sie nicht kenne.

Welche ???
Wo zu finden?

23:07, schiebaer45

>>So ganz ohne
ist die Unkontrollierte Grenzüberschreitung der Geflüchteten aus ihren Ländern in dem sie keine Lebensperspektive mehr sahen in die EU Staaten 2015 auch damit zu bewerten das GB
diesen Zustand für ihr Land nicht haben wollte,so haben es die Bürger in GB gesehen und dementsprechend für einen Austritt aus der EU gestimmt.<<

Es stand nie zur Debatte, GB in den Schengenraum zu zwingen. Und nur dann wären "unkontrollierte Grenzübertritte" nach GB möglich gewesen.

Einer der Hauptpunkte der Brexitpropaganda war die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Es wurde hauptsächlich gegen Polen und nicht gegen Flüchtlinge gehetzt.

re schiebaer45

"So ganz ohne

ist die Unkontrollierte Grenzüberschreitung der Geflüchteten aus ihren Ländern in dem sie keine Lebensperspektive mehr sahen in die EU Staaten 2015 auch damit zu bewerten das GB
diesen Zustand für ihr Land nicht haben wollte,so haben es die Bürger in GB gesehen und dementsprechend für einen Austritt aus der EU gestimmt."

GB hat keine unkontrollierte Grenzüberschreitung der Geflüchteten zugelassen. Das Problem war gar keins für GB.
Das Problem war die legale Grenzüberschreitung durch EU Bürger.

Interpretieren Sie keinen Unsinn in das Brexit Referendum.

@ Dubbeljuh (23:17): Die Briten muessen da von wegen durch

@ Dabbeljuh

Wissen Sie, das Problem ist, dass die Briten schon gespalten sind. Es würde nicht funktionieren, den Brexit einfach in die Tonne zu treten. Auch wenn ggf. die Brexit-Befürworter inzwischen in der Minderheit sein sollten. Die Befürworter würden einen Exit vom Brexit in jedem Fall als Verrat ansehen. Es ist zu spät, da müssen wir und vor allem die Briten jetzt durch.

Andersrum wuerden die Remainer einen Brexit als Verrat ansehen. Es ist zu spät fuer diese Brexiteers. Die haben verloren! So schaut die Wahrheit aus. Und von daher muessen die Briten da von wegen durch. Das ist Blödsinn!!

23:14, Hackonya2

>>@fathaland slim
Warum ist eine Partei die stärkste Partei? Vielleicht weil Sie die meisten Stimmen und somit die Mehrheit hat.<<

Wollen oder können Sie es nicht verstehen?

Die stärkste Partei vereint nur dann die Stimmen der Mehrheit der Wähler auf sich, wenn sie über fünfzig Prozent liegt.

23:11 von Demokratieschue...

Die EU hat einen großen Fehler gemacht
Falsch!! Die Tories in England haben einen großen Fehler gemacht.
zu 2.
Es war ein großer Fehler T. May so abblitzen zu lassen.
ebenso falsch! Es war richtig, May abblitzen zu lassen und diese ganzen Brexiteers die in der Minderheit sind. Siehe dass hier:
a) Petition gegen den Brexit:
https://petition.parliament.uk/petitions/241584
Unterschriftenzahl: 6.087.438
----------------------------------------------------
am 23.06 2016 stimmten 52% der Briten für den Brexit.
Das ist Fakt und es sind weit mehr als die 6,1Millionen, die später ein Referendum gegen den Brexit unterschrieben haben.
Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, dann war es Tony Blair von der Labour Partei, als er in völliger Verkennung der Stimmung im Land das Brexit Referendum abhalten ließ.
Ein klassisches Eigentor.

@Demokratieschützerin

Ich bin zwar auch für ein gemeinsame und starke EU, aber annehmen oder ablehnen der Kandidaten das ist Sache der GB Bürger und deren Entscheidung ist zu akzeptieren. Es kannst auch irgendwo nicht sein, das manche rechtlich in Ordnung gelaufenes Brexitentscheid nicht akzeptieren wollen, ein zweites Referendum fordern, aber eine Wahlwiederholung in der Türkei wegen Unregelmäßigkeiten verpöhnen.

Am 10. Juni 2019 um 23:20 von odoaker

"Ich unterstelle mal, "die Briten" sind auch nicht blöd.
Also dürften sie Gründe haben, die für einen Brexit sprechen.
Die werden aber nicht oder so selten dargestellt, dass ich sie nicht kenne.
Welche ???
Wo zu finden?"

Ich helfe gerne.

Es gab eine Zeit, da dachte beim Stichwort Großbritannien fast jeder gleich an Rinderwahn.

Dass die EU 1996 den Export von britischem Rindfleisch untersagte,

haben die Bewohner der Insel ihr nie ganz verziehen.

@ 23:03 von Dabbljuh

"wenn dann so viele dafür sind, warum trauen die Briten sich dann nicht und machen so lang rum? Ist doch alles kein Problem, oder?"
.
Weil hier einige einem Wunsch-Trugschluß unterliegen.
Das Problem ist nicht OB man einen Brexit will, sondern WIE!
.
Für die Tories geht der ausgehandelte Vertrag schon zu weit, für Labour noch nicht weit genug.
Für alle Kaffee-Satz-Leser: Beide Parteien sind auch im Internetz mit ihrem Brexit-Programm vertreten!
Tories: "Brexit will define us: our place in the world, our economic security and our future prosperity."
Labour: "Labour accepts the referendum result and a Labour government will put the national interest first."
.
Die Briten haben beide Parteien in den Umfragen bestimmt nicht abgestraft, weil sie keinen Brexit mehr wollen, sondern weil die beiden Parteien ihn nicht geregelt bekommen!
Wäre ja sonst dumm aus Protest die Brexit Party zu wählen?
Und wenn man die % zusammenzählt kommt man zu einer Mehrheit!

re dabbljuh

" Die Befürworter würden einen Exit vom Brexit in jedem Fall als Verrat ansehen. Es ist zu spät, da müssen wir und vor allem die Briten jetzt durch."

Sie sagen es.

Wer durch Vernunft nicht klug wird muss es durch Leiden werden.

@OlliH

Was passiert den, wenn 10% nur der Wahlberechtigten zur Wahl gehen und was wählen? Es kommt eine Partei die von den nicht Wählern nicht gewählt wurde? Gab es sowas überhaupt, das wirklich nur so gering an Wahlen teilgenommen haben oder geht eher Ihre Phantasie mit Ihnen durch?

@OlliH

Kommt mir allmählich bekannt vor:
Stellen Sie sich vor es gibt Krieg und niemand geht hin. :)

23:26, Hanno Kuhrt

>>Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, dann war es Tony Blair von der Labour Partei, als er in völliger Verkennung der Stimmung im Land das Brexit Referendum abhalten ließ.
Ein klassisches Eigentor..<<

Noch mal:

Das Referendum hat der damalige Prime Minister David Cameron von den Tories abhalten lassen. Tony Blair war da schon viele Jahre Geschichte. Nämlich seit 2007.

@fathaland slim

@OlliH
Wenn eine Partei auch nur eine Stimme mehr als die anderen Parteien bekommt, dann siegt dieser, weil die Mehrheit bzw. der größere Anteil davon sich für diese Partei entschieden hat. Wie ist das den nun? Wird andauernd gegen die Mehrheit überall in den demokratischen Ländern regiert oder was versucht ihr mir zu erklären?

Knapp vorbei ist auch daneben

@ Hanno Kuhrt:
Wie ich heute jetzt schon das dritte mal schreibe-wurde der Brexit von der Labour Partei und ihrem damaligen Vorsitzenden und Premierminister Tony Blair ins Rollen gebracht.

Und es war beim dritten Mal leider nicht richtiger als beim ersten und zweiten.

re neutralewelt

"Die Briten haben beide Parteien in den Umfragen bestimmt nicht abgestraft, weil sie keinen Brexit mehr wollen, sondern weil die beiden Parteien ihn nicht geregelt bekommen!
Wäre ja sonst dumm aus Protest die Brexit Party zu wählen?
Und wenn man die % zusammenzählt kommt man zu einer Mehrheit!"

Dann wundert man sich nur, dass allein aus dem Brexiteer-Lager mit Klauen und Zähnen gegen ein neues Referendum gekämpft wird.

Wenn man sich der Mehrheit so sicher ist ...

23:35, Hanno Kuhrt

>>Wie ich heute jetzt schon das dritte mal schreibe-wurde der Brexit von der Labour Partei und ihrem damaligen Vorsitzenden und Premierminister Tony Blair ins Rollen gebracht. Weder Johnsen, May und Farage haben dieses Referendum zu verantworten und hätten es nie ohne die damals bärenstarke Labour Partei selber initiieren können.<<

Dann machen Sie sich doch bitte endlich mal kundig, wer vor drei Jahren, als das Referendum stattfand, Premierminister war, bevor Sie diesen Unsinn noch ein viertes Mal schreiben.

um 23:20 von karwandler

""GB hat keine unkontrollierte Grenzüberschreitung der Geflüchteten zugelassen. Das Problem war gar keins für GB.
Das Problem war die legale Grenzüberschreitung durch EU Bürger.

Interpretieren Sie keinen Unsinn in das Brexit Referendum.""
#
Stimmt so mit nicht. Es haben sich viele Flüchtlinge in Frankreich schon versteckt auf die Eisenbahn "eingescheckt " um durch den Tunnel nach GB zu gelangen.

Darstellung: