Ihre Meinung zu: Beraterverträge: Bahn zieht erste Konsequenzen

10. Juni 2019 - 16:48 Uhr

Im Zusammenhang mit auffälligen Beraterverträgen hat die Bahn erste Konsequenzen gezogen. Ex-Vorstände dürfen nur noch gegen Geld beraten, wenn der Aufsichtsrat dies zuvor genehmigt hat.

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Kommentare

Da "versorgen" sich die

Da "versorgen" sich die Gutbezahlen noch ein wenig extra?

...alle wollen was...

Alle wollen etwas haben vom großen Kuchen. Das ist das Gesicht unserer Gesellschaft, nur Kohle zählt. Schlimmer gehts nicht.

Wo ist ein Mehdorn wenn man

Wo ist ein Mehdorn wenn man ihn mal braucht ?

Staatskonzern zieht Konsequenzen. Reaktion der Justiz offen

"Dazu seien nun weitere externe Ermittler eingeschaltet. Mittlerweile schaltete sich auch der Bundesrechnungshof ein: "Wir haben Kenntnis, dass es Beraterverträge mit ehemaligen Vorständen gibt, und sind in dem Bereich prüferisch tätig", sagte ein Sprecher."

Wer oder was sind denn externe Ermittler? Warum schaltet sich die Staatsanwaltschaft mit der Kripo nicht ein? Bei möglichen Veruntreuungen in einem Staatskonzern, würde ich das als Bürger schon erwarten.

Beratungsrepublik

Das Politiker sich für teures Geld Berater ins Haus holen, könnte man noch verstehen, da Politiker meist keine Ahnung vom jeweiligen Fach haben.
Das aber sogar Manager sich nicht entblöden sich so zu blamieren zeigt, welch zweifelhaftes Niveau auch die Manager erreicht haben.
Oder haben die sich gar für schlau gehalten, einen Staatsbetrieb auszunehmen?
Dazu sollte unbedingt die Arbeit und der Erfolg der Berater kontrolliert werden!
Wahrscheinlich haben sie ihre Millionen für gar nichts bekommen.

"Die Bahn stand in der Vergangenheit bereits häufiger wegen hoher Kosten für Beraterverträge in der Kritik. Medienberichten zufolge zahlte der Staatskonzern zwischen 2015 und 2018 mehr als 500 Millionen Euro an Beratungsfirmen. Der Konzernvorstand hatte den Berichten zufolge deshalb für dieses Jahr eine Deckelung der Beraterkosten beschlossen."

Was ist denn bitte das Abschieben des Herrn Pofalla in den Staatskonzern mit üppigster siebenstelliger Tantieme? Sollte er nicht als Kommunikator bzw. Berater zwischen Staatskonzern und Bundesregierung mitmischen? Wurde das nicht so in den Medien verkauft?

Diese Art der Abfindung auf dem Rücken der Bürger ist ja leider kein Einzelfall und geht über die Parteigrenzen hinaus.

Immer wieder die Erkenntnis,

dass das von der FDP favorisierte Privat-vor-Staat nicht gerade eine Problemlösung ist. Im Falle des Wandels von der Bundesbahn zur DB AG zeigt sich das besonders drastisch. Die seit Jahrzehnten von der CSU diktierte Verkehrspolitik muss ein Ende haben. Wobei eine Öko-Diktatur der Grünen auch nicht das Allheilmittel ist. Immerhin halfen sie unter J. Fischer im Kabinett G. Schröder H. mit, H. Mehdorn auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG zu kommen. Und die Grünen ließen ihn gewähren, als er für den vom ihm favorisierten Börsengang die Bahn kaputtsparte, an die Wand fuhr, was sich bis heute auswirkt.

Moral!

Da gab es Vorwürfe mit Beraterverträgen bei der Bundeswehr. Jetzt gibt es bei der DB AG gleichfalls Vorwürfe. Es wird niemand vor Gericht gestellt. Keiner zur Verantwortung gezogen. Und wir erheben gegen ander EU-Länder den Zeigefinger.

@18:59 von Uli_S

"dass das von der FDP favorisierte Privat-vor-Staat nicht gerade eine Problemlösung ist. Im Falle des Wandels von der Bundesbahn zur DB AG zeigt sich das besonders drastisch."

Mehdorn hinterlässt Spuren: Kaputtsparen der Bahn für den Börsengang, Flughafen Berlin Brandenburg, Stuttgart 21.

Naja, jetzt wird es bestimmt

Naja, jetzt wird es bestimmt noch heute Abend einen ARD - Brennpunkt dazu geben und Sonderpolitshows, in denen Will, Maischberger, Illner oder Lanz knallharte Fragen an den zuständigen Minister und Mitglieder des Bahn - Vorstandes stellen werden.
Wozu haben wir schließlich die Pressefreiheit?
Es wäre ja gelacht, wenn Rezo ansonsten noch mehr Munition für seine Videos über die selbstzerstörerischen Parteien geliefert bekäme.

Interessant ist für mich

daß ein Vorstand den Konzern verlassen muß - weshalb dann wohl? Wegen herausragender Leistungen oder was? - und dann überhaupt weiter verpflichtet wird - also als Berater / Consultant / oder was weiß ich!?
Stellen sie sich einmal vor, sie feuern ihren Chauffeur, weil er ihren 3. Rolls Royce ohne Vollkasko zerlegt hat und engagieren selbigen im Anschluss daran für Fahrertrainings für den Nachfolger für teures Geld. Wie würden ihre Nachbarn das wohl beurteilen? >> Sie haben doch ein solches Auto und Chauffeur oder? Ich meine, wer hat sowas heute nicht! ?
Also weshalb verbietet die Bahn das nicht kategorisch? Weshalb nicht?
Diese Tatsache oder Überlegung im Hinblick auf die diesbezügliche Entscheidung der Bahn gepaart mit der Ankündigung einer vollständigen Aufklärung des Schlamassels, stinkt für mich wieder derart, daß sich meine Nackenhaare biegen !

Am 10. Juni 2019 um 19:25 von VfG

"Mehdorn hinterlässt Spuren: [....)"

Mehdorn ist an vielem schuld, aber nicht an allem. Er war von Dez. 1999 bis Apr. 2009 Vorstandsvorsitzender. In Rede stehen aber Beraterverträge, die nach seiner Amtszeit geschlossen wurden. Demgemäß heißt es auch in dem Artikel "Der Zeitraum der Vorgänge fällt größtenteils in die Amtszeit von Rüdiger Grube als Vorstandschef. Dieser leitete den Konzern von Mitte 2009 bis Anfang 2017."

ist dort nicht ein gewisser

pofalla im vorstand der bahn?

19:25 von VfG

@18:59 von Uli_S

"dass das von der FDP favorisierte Privat-vor-Staat nicht gerade eine Problemlösung ist. Im Falle des Wandels von der Bundesbahn zur DB AG zeigt sich das besonders drastisch."

Mehdorn hinterlässt Spuren: Kaputtsparen der Bahn für den Börsengang, Flughafen Berlin Brandenburg, Stuttgart 21.
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War Herr Wowereit als FDP-Politiker Aufsichtsrat bei BER?

und da polemisieren hier im Forum

regelmäßig Foristen über die "kostenlose Rundumversorgung" von ein paar Kröten im Monat, die sich Hartz-IV-Empfänger hier angeblich erschleichen. Und dass sich unser Staat das überhaupt nicht leisten kann.
Wer also sind jetzt die "Schmarotzer"?

19:25 von VfG

@18:59 von Uli_S

"dass das von der FDP favorisierte Privat-vor-Staat nicht gerade eine Problemlösung ist. Im Falle des Wandels von der Bundesbahn zur DB AG zeigt sich das besonders drastisch."

Mehdorn hinterlässt Spuren: Kaputtsparen der Bahn für den Börsengang, Flughafen Berlin Brandenburg, Stuttgart 21.
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Der Herr Wowereit hatte doch schon 2006 die ehemaligen SED-Spezialisten als Wirtschaftsberater?

19:44 von Karl Napf

ist dort nicht ein gewisser

pofalla im vorstand der bahn?
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Aber erst seit 2016.

@Boris.1945, 19:44 re @Uli_S

War Herr Wowereit als FDP-Politiker Aufsichtsrat bei BER?

Nö, war er nicht. Nicht mal FDP-Politiker war er.

19:49 von frosthorn

@Boris.1945, 19:44 re @Uli_S

War Herr Wowereit als FDP-Politiker Aufsichtsrat bei BER?

Nö, war er nicht. Nicht mal FDP-Politiker war er.
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Dann war diese Panne also nicht liberal (FDP), wie im Ursprungstext 19:25 behauptet?

Selbstbedienung mit Bananen...

Neben dem allbekannt unseligen Lobbyismus kommt nun auch die - politisch lange verdeckt gehaltene - "Berateritis" ans Tageslicht. Und, wie nun bekannt, wir nicht nur die Expertise externe Spezialisten geeigneter Beratungsfirmen "eingekauft", sondern sogar ehemals eigenen Top-Managern als Alterszubrot ein zusätzliches "Beratereinkommen" ermöglicht. Da stellt sich aber auch die Qualitäts-/Qualifikationsfrage bzgl. der Nachrücker im Management... Taugen die nichts, sodaß Beratung durch Vorgänger noch nötig ist..?... und - werden die Saläre der Minderqualifizierten um die Beraterkosten gekürzt..?...
_
Vermutlich nicht. Und also sehen wir Normalos hier - und nicht nur bei der Bahn - genau das, was man allgemein als "Selbstbedienungsstaat", oder schlimmer noch als "Bananenstaat" bezeichnet...

@ frosthorn um 19:49

>>@Boris.1945, 19:44 re @Uli_S

War Herr Wowereit als FDP-Politiker Aufsichtsrat bei BER?

Nö, war er nicht. Nicht mal FDP-Politiker war er.<<

FDP Politiker war Wowereit wirklich nicht. Aber beim Aufsichtsrat irren Sie sich. Das Handelsblatt schreibt:

"Der Aufsichtsrat ist definitiv falsch besetzt", kritisiert Handwerkskammer-Chef Schwarz. 15 Mitglieder hat das Kontrollgremium, darunter acht Politiker und fünf Mitglieder der Arbeitnehmerseite. Zehn Mitglieder stellen die Eigentümer, fünf stellt die Arbeitnehmerseite. Unter anderem gehören neben Wowereit und Matthias Platzeck, Ministerpräsident Brandenburgs, die Staatssekretäre Rainer Bomba und Werner Gatzer zum Kontrollgremium - als Vertreter der drei Eigentümer: der Stadt Berlin, des Lands Brandenburg und des Bunds."<<
Quelle: tinyurl.com/yyq9u75r

"Die Vertreter der Linken im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft BER versagten Wowereit ihre Stimme"
Quelle:
https://tinyurl.com/yybjyqpm

@18:14 von Goldenmichel

>> Wo ist ein Mehdorn wenn man ihn mal braucht ? <<
_
Ausgerechnet der ... hat vermutlich gerade keine Zeit ... wegen "Geldzählen"...

19:46 von frosthorn

weil die Welt schlecht ist und das Leben womöglich hart
einer betrügt, rechtfertigt es das ein andere das auch tut ?

Ach, deshalb............

Pünktlich abfahren uns ankommen kann die Bahn nicht - die verschobenen Geldsäcke in den hinteren Abteilen bremsen zu stark.

@frosthorn 19:46 - WhatAboutism und selbe (Un-)Moral

und da polemisieren hier im Forum regelmäßig Foristen über die "kostenlose Rundumversorgung" von ein paar Kröten im Monat, die sich Hartz-IV-Empfänger hier angeblich erschleichen. (...) Wer also sind jetzt die "Schmarotzer"?

Das ist analog zu WhatAboutism - weil es bei der Bahn vermutlich schiefläuft, sollen sich Hartz-IV-Empfängern Gelder erschleichen dürfen??

Nein, wenn es wirklich dieselbe "Ich will mehr als legal ist"-Mentalität ist (sofern es bei der Bahn illegal war - was noch gar nicht geklärt ist!), dann ist auch die gleiche Antwort legitim. Bloß weil die einen am großen und die anderen am kleinen Geldtopf sitzen - beide bedienen sich zu viel. Aufrechnerei à la "aber der andere hat noch mehr genommen" sind Kindergartenniveau.

Tatsächlich aber braucht's bei der Bahn wohl mehr (kompetente, unabhängige) externe Prüfer, um Fehlentwicklungen früher zu erkennen.

was

soll Ich als Bundesbuerger noch dazu sagen.
Diese Republik ist von einem dichten Korruptionsnetz ueberzogen.
Anders sind die Vorgaenge um die bekannten Finanzskandale zu Lasten uns Buergern und Steuerzahler nicht zu erklaeren:
Drohne BW; 500 Mio
Elbdisharmonie; 3 Milliarden
BER 33; 6 Milliarden
S 33; 7 Milliarden
Gorch Fock; 150 Millionen (der wohl kleinste Fisch)
Migrationsindustrie; 45 Milliarden jaehlr.
..
und der Michel zahlt und zahlt und zahlt und zahlt..
..
ist ja alles perfekt, von den Rentenanspruechen, von einstmals 65 % auf nun 45 % kann man locker noch weitere 20 % stehlen, es sind ja nur Wir die idiotischen Rentner..
..
in China und N.-Korea macht man mit solchen kriminellen Politikern einen sehr schnellen und kurzen Prozess...
..
auch unter Ceaucescu waren solche Typen keine Freunde des Volkes....
..
aber WIR Deutsche waehlen DIE auch noch immer wieder... zumindest wird Uns das mittels Wahlergebnis vorgegaukelt...
..
unfassbar..

Ich werde auf die Freigabe warten.

Rückblick...

Ich möchte hier mal einen "bösen" Rückblick wagen...
_
Als die "Deutsche Bundesbahn" noch ein gemeinwirtschaftlich organisierter Staatsbetrieb war ohne Gewinnerzielungszwang, war die Bahnwelt zwar auch nicht ganz in Ordnung, aber durchaus gut funktionabel... und auch zukunftsfähig. Erst, seit oberschlaue BWL-Strategen der Politik einflüsterten, man könne alles noch viel billiger haben, stehen wir vor heutigen Problemen - bis hin zu den Extremkosten für zB. S-21 (ich habe seinerzeit noch die öffentliche TV-Diskussion mit der Bahn unter Leitung von Heiner Geissler mitverfolgt... und frage mich, warum wegen der extremen Kostensteigerungen nicht längst etliche Protagonisten in Haft sind...)
_
Anyway - Ich meine, die Bahn (wie die BW) ist leider heutzutage zu einem Selbstbedienungsladen für politische Stümper verkommen, wo nur noch der persönliche Vorteil = mögliche Bereicherung gilt ... statt der Bevölkerung einen sozial zeitgemäß bezahlbaren Service anzubieten.

„Die Bahn stand in der Vergangenheit bereits häufiger wegen hoher Kosten für Beraterverträge in der Kritik. Medienberichten zufolge zahlte der Staatskonzern zwischen 2015 und 2018 mehr als 500 Millionen Euro an Beratungsfirmen. Der Konzernvorstand hatte den Berichten zufolge deshalb für dieses Jahr eine Deckelung der Beraterkosten beschlossen“

Wenn das insbesondere von den jeweiligen Regierungsverantwortlichen forcierte Gebot des „Kostensparens“ und der daraus für den „gemeinen Bürger“ erwachsende Zwang, möglichst effizient („kostensparend“) zur Vermehrung des Geldes beizutragen nicht wäre, wären solche absurden „Probleme“ gar nicht erst möglich.

Dann könnte nämlich jeder Bürger selbst entscheiden, wie (bzw. auf welche Art und Weise) er in Abstimmung mit allen anderen Mitgliedern der Gesellschaft seinen Beitrag zum Funktionieren des öffentlichen Lebens leisten (und sein eigenes sichern) will.

Das schafft jeder, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist auch ganz ohne „Beratung“.

@nehciezreeL, 20:39 re @frosthorn

@frosthorn 19:46 - WhatAboutism und selbe (Un-)Moral
Das ist analog zu WhatAboutism - weil es bei der Bahn vermutlich schiefläuft, sollen sich Hartz-IV-Empfängern Gelder erschleichen dürfen??

Nein, das ist definitiv kein WhatAboutism. Das würde nämlich voraussetzen, dass ich versuche, die "Erschleichung" von Geldern durch Hartz-IV-Empfänger zu legitimieren. Das tue ich aber nicht, weil ich gar nicht erkennen kann, dass Bedürftige sich Hilfe "erschleichen".
Es ist vielmehr eine Ansage an jene, die hier in alter Gewohnheit auf altbewährte Sündenböcke einschlagen, in der seelenruhigen Erwartung, damit Beifall für ihre gesellschaftsspaltende Polemik zu bekommen.

20:43 von Zwicke

Rückblick...

Ich möchte hier mal einen "bösen" Rückblick wagen...
_
Als die "Deutsche Bundesbahn" noch ein gemeinwirtschaftlich organisierter Staatsbetrieb war ohne Gewinnerzielungszwang, war die Bahnwelt zwar auch nicht ganz in Ordnung, aber durchaus gut funktionabel... und auch zukunftsfähig. Erst, seit oberschlaue BWL-Strategen der Politik einflüsterten, man könne alles noch viel billiger haben, stehen wir vor heutigen Problemen - bis hin zu den Extremkosten für zB. S-21
........_
Anyway - Ich meine, die Bahn (wie die BW) ist leider heutzutage zu einem Selbstbedienungsladen für politische Stümper verkommen, wo nur noch der persönliche Vorteil = mögliche Bereicherung gilt ... statt der Bevölkerung einen sozial zeitgemäß bezahlbaren Service anzubieten.
///
*

Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach jedesmal bezahlt werden.
*
Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden.
*
Sozial ist nicht mehr viel extra.

@ nehciezreeL um 20:39

Danke für Ihren Kommentar.

User frosthorn kann sicher für sich selbst argumentieren. Aber ich wollte auf diese allseits dämlich benutzten WhatAboutism meinen Kommentar abgeben.

Sie schreiben:
"Das ist analog zu WhatAboutism - weil es bei der Bahn vermutlich schiefläuft, sollen sich Hartz-IV-Empfängern Gelder erschleichen dürfen??"

Nicht nur bei der Bahn werden Gelder, nicht etwa erschliechen, wie Sie das verniedlichend ausdrücken, sondern unterschlagen und durch kriminelle Bekanntschaftsringe gestohlen. Der Hartz-IV Empfänger muss in Fällen von Veruntreuung mit Sanktionen rechnen. In der Liga "höhere sechsstellige Summe für Beratungsleistungen" muss auch klar mal ein Schlussstrich gezogen, die Gelder bzw. Vermögen beschlagnahmt und Haftstrafen ausgesprochen werden. Es geht hier nicht um das erschleichen eines Kaffees im ICE-Restaurant, sondern um richtig viel Geld. Und da ist bisher nun mal recht wenig von der Justiz ermittelt und noch weniger bestraft worden. Woran liegt das?

Weil billige Influenzer nur doof sind...

Ich entstamme einer klassischen "Arbeiterfamilie"... Urgroßvater und Großvater waren "Eisenbahner", der Vater später Bergarbeiter. Noch später, als Westschüler zu Besuch bei den Ost-Großeltern in der DDR, wenn Opa mich mal "zur Schicht" als Ost-Reichsbahn-Güterzugabfertiger mitnahm, konnte ich manchmal ein Tränchen in seinen Augenwinkeln erkennen, wenn er die Bestimmungszettel in den seitlichen Gitterkästen der Waggons deponierte...-
_
Nun frage ich mich, was würde Opa wohl zu heutigen Zuständen der fusionierten DR = DB sagen..?
_
Mein Opa war übrigens ein Naturbursche, und trampte in den 1920ern als Handwerksbursche quer durch Deutschland... und konnte mir als Jungspund durch Geschichten einige Weisheiten vermitteln...
_
Was das alles mit dem aktuellen ts-Artikel zu tun hat..? Ganz einfach ... sich als heutige Junge nicht vordergründig "influeznen" lassen, sondern den Dingen auf den politischen Grund gehen... weil billige Influenzer nur doof sind...

"Warum schaltet sich die

"Warum schaltet sich die Staatsanwaltschaft mit der Kripo nicht ein?"

...weil die Herren halt gern unter sich bleiben.

18:03 von Knorlo

...alle wollen was...

Alle wollen etwas haben vom großen Kuchen. Das ist das Gesicht unserer Gesellschaft, nur Kohle zählt. Schlimmer gehts nicht.
///
*
*
Ist es eventuell unser Problem, das sich mit dem Neid auf haftende Selbständige ein Selbstbedienungssumpf aus Staatsdienern, Volksvertretern, Gutachtern und Managern entwickelt hat.
*
Alles im Guten Kampf gegen den Kapitalismus.
*
Aber im Endeffekt wie bei den Gleicheren im Sozialismus.
*
Mus sich also nur noch etwas grün anpassen der kommende neue S.2.

21:28 von Andymania

"Warum schaltet sich die Staatsanwaltschaft mit der Kripo nicht ein?"

...weil die Herren halt gern unter sich bleiben.
////
*
*
Warum regen Sie sich auf.
*
Wir wissen doch mittlerweile wofür "wir" sein wollen?

21:07 von Boris.1945 20:43 vs. @Zwicke

Sie schreiben: >> Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach jedesmal bezahlt werden. > *Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden. <<
_
NOCHMAL SORRY - Ihre Replik ist mir leider sprachlich völlig unverständlich ... könnten Sie bitte verständlich präzisieren..?. Danke.

21:07 von frosthorn

@nehciezreeL, 20:39 re @frosthorn

@frosthorn 19:46 - WhatAboutism und selbe (Un-)Moral
Das ist analog zu WhatAboutism - weil es bei der Bahn vermutlich schiefläuft, sollen sich Hartz-IV-Empfängern Gelder erschleichen dürfen??

Nein, das ist definitiv kein WhatAboutism. Das würde nämlich voraussetzen, dass ich versuche, die "Erschleichung" von Geldern durch Hartz-IV-Empfänger zu legitimieren. Das tue ich aber nicht, weil ich gar nicht erkennen kann, dass Bedürftige sich Hilfe "erschleichen".
Es ist vielmehr eine Ansage an jene, die hier in alter Gewohnheit auf altbewährte Sündenböcke einschlagen, in der seelenruhigen Erwartung, damit Beifall für ihre gesellschaftsspaltende Polemik zu bekommen.
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*
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Polemisch ist jede Kritik für den Entzug von Sozialleistungen für Bedürftige und Armutsrentner zugunsten "Unberechtigter" als gesellschaftsspalterisch zu bezeichnen.
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Solidarität für Geringeinzahlende als Polemik zu diffamieren, das darf nicht erfolgreich sein.

@Boris.1945, 21:30 re @Knorlo

Ist es eventuell unser Problem, das sich mit dem Neid auf haftende Selbständige ein Selbstbedienungssumpf aus Staatsdienern, Volksvertretern, Gutachtern und Managern entwickelt hat.

Ist es eventuell Ihr Problem mit den Kritikern des Kapitalismus, dass Sie argwöhnen, deren vordringlichstes Ziel sei es, den haftenden Selbständigen zu enteignen?

Ein Liedermacher namens Walter Mossmann lässt in einem seiner Lieder einen spanischen Priester (zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs) folgende Warnung an einen Schneidermeister sprechen:

"die [Sozialisten] nehmen dem Schneider die Werkstatt weg
und sozialisieren die Frauen".

Wenn das Ihre Befürchtung ist, dann kann ich Ihre Panik bei allem, was nach "sozial" riecht, nachvollziehen. Realer werden diese Ängste dadurch allerdings nicht.

@ Zwicke um 21:24

Danke für Ihren Kommentar.

"Was das alles mit dem aktuellen ts-Artikel zu tun hat..? Ganz einfach ... sich als heutige Junge nicht vordergründig "influeznen" lassen, sondern den Dingen auf den politischen Grund gehen... weil billige Influenzer nur doof sind..."

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was das mit dem TS-Text zu tun haben soll?

Billige Influencer sind doof. Da stimme ich Ihnen zu. Auch teure. Und generell alle die versuchen andere zu manipulieren. Aber wie finden Sie persönlich den die Zustände in dem Staatskonzern Deutsche Bahn und die "Ihr da unten seht zu wie Ihr über die Runden kommt, wir da oben schieben uns die Scheine gegenseitig bündelweise in die Taschen"?

amüsant: höhere sechsstellige Summe für Beratungsleistungen

ich habe mich jahrelang geweigert, als Berater für die Deutsche Bahn zu arbeiten, weil die nämlich - in der Szene wohlbekannt - "normale", das heißt sachkundige, erstklassige Berater, viel zu schlecht bezahlt, und habe mir von unfähigen Kollegen angehört, wie sie sich bei der Bahn jahrelang eingerichtet haben, ohne viel zu leisten. Was man rechts zum Fenster hinauswirft, spart man links ein. Kein Wunder, dass die Qualität der Bahn weit unter Mittelmaß liegt.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

21:47 von Zwicke

21:07 von Boris.1945 20:43 vs. @Zwicke

Sie schreiben: >> Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach jedesmal bezahlt werden. > *Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden. <<
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NOCHMAL SORRY - Ihre Replik ist mir leider sprachlich völlig unverständlich ... könnten Sie bitte verständlich präzisieren..?. Danke.
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Sollte Sie sich nicht mehr erinnern, das Sie bezahlbare Preise forderten?

Und der nächste ...

... Korruptionsskandal mit vollumfänglicher Aufklärung. Auf die Konsequenzen bin ich gespannt.
Der Carsharing-Betrug (ca. 1 Million €) durch leitende Bundeswehrmitarbeiter ist wohl leider irgendwo im Beratergetümmel untergegangen. Kann bei den ganzen Skandalen leicht passieren.

Was wurde da eigentlich geraten?

Dass sich fremdes Geld besonders großzügig ausgeben lässt und eine Hand die andere wäscht, ist hinlänglich bekannt. Das ganze hat natürlich überhaupt nichts mit Korruption zu tun, denn die gibt es bei uns per Definition nicht.

Was mich mal interessieren würde, ist der Inhalt dieser Beratungen. So rein vom Gefühl her hat sich bei der Bahn in den letzten zehn Jahren praktisch nichts geändert.

@Zwicke

Boris 1945 kann seinen post nicht präzisieren, weil die Übersetzungssoftware aus dem russischen häufiger hängt, ist hier bekannt.

Zur Sache: wenn die Berater wenigstens in der Lage wären, die Bahn so zu beraten, dass die Züge pünktlicher werden, dann wäre das Geld wenigstens sinnvoll verbraten worden.

@Boris.1945

Genau das ist auch das Problem mit, warum öffentliche Verkehrsmittel wenig genutzt werden:
Diese sind zu teuer, wenn man dann noch ausmalt wie komfortabel ein Auto hingegen ist, dann springen halt nicht so viele , wie man es gern hätte, um auf öffentliche Verkehrsmittel. Wenn dann Bus und Bahn nur halb voll rum fahren, dann hat man dem Zweck gar entgegen gedient.

Berater

Wie unfähig müssen die Entscheider, Manager und Politiker sein wenn sie so viele Berater benötigen.
Welche Fachkenntnisse zeichnen die Berater aus. Oder sind es vielleicht wie zum Beispiel bei den Bahnberatern ehemalige freigesetzte Bahnmitarbeiter welche bei den Beraterfirmen weitere Verwendung gefunden haben.

@frosthorn 22:07 (Selbst auf altbewährte Sündenböcke schlagen?)

dass ich versuche, die "Erschleichung" von Geldern durch Hartz-IV-Empfänger zu legitimieren. Das tue ich aber nicht, weil ich gar nicht erkennen kann, dass Bedürftige sich Hilfe "erschleichen".

Das ist, mit Verlaub, Wortdreherei. Ob nun Hartz-IV-Empfänger Gelder "erschleichen" (das Wort stammt von Dir selbst!) oder sich reiche Manager die Taschen (zu?) voll stopfen - Moral und Anstand sind nicht gehaltsabhängig, sie gelten für alle gleichermaßen. (Um absolute Armut geht's hier ja nicht, allenfalls relative Armut.)

Es ist vielmehr eine Ansage an jene, die hier in alter Gewohnheit auf altbewährte Sündenböcke einschlagen, in der seelenruhigen Erwartung, damit Beifall für ihre [gesellschaftsspaltende?!] Polemik zu bekommen.
Mit Ausnahme des von mir in eckige Klammern gesetzten Wortes läßt sich Dein Satz genauso auf Dich selbst anwenden - denn Hochverdiener sind ein noch viel altbewährterer Sündenbock als Hartz-IV-Empfänger. Differenziert geht anders... :-(

@ Nachfragerin

"Was mich mal interessieren würde, ist der Inhalt dieser Beratungen. So rein vom Gefühl her hat sich bei der Bahn in den letzten zehn Jahren praktisch nichts geändert."

Zehn Jahre? Ich bitte Sie - es gibt durchaus Strecken da ist die Zeit in den 70ger Jahren steckengeblieben. Sie wissen schon, letztes Jahrhundert im vergangenem Jahrtausend.

20:43 von Alberich

was erwarten sie ?
die Bayern haben ne 2.000 Euro pro Kopf Verschuldung
die Bremer eine mit 31.000
Arbeitslosenquote ... Kriminalität ... Bildung
aber über die Bayern lacht man und deren CSU wird diffamiert
wie es aussieht macht man in Bremen weiter wie bisher ....
im Vergleich zu 1990 allein die Chinesen produzieren seit diesem Zeitpunkt
6.900 Millionen Tonnen CO2 mehr, im Jahr !!
wir haben im Vergleich dazu 230 Mill Tonnen CO2 im Jahr eingespart
und hierzulande glaubt man wir retten dadurch die Welt
Toyota sponsert die deutsche Umwelthilfe dass die den
deutschen (Diesel) Automarkt ruinieren
fällt einem da was ein ?

@pilepale 21:12

Bitte lesen Sie frosthorn 19:46 - mein Beitrag war eine Antwort auf seinen Beitrag. Die Formulierung "angeblich erschleichen" bzgl. Hartz-IV-lern stammt von ihm. Bzgl. der Bahn muß ich nichts "verniedlichend ausdrücken" - der Artikel gibt einfach nicht her, wohin die Gelder dort wirklich geflossen sind. Aber mich ärgert es, wenn dann reflexhaft kriminelle Machenschaften unterstellt werden. Beweise? Fehlanzeige. In dubio pro reo? Sowieso nicht, doch nicht für Hochverdiener. Stattdessen aus dem Bauch heraus der Ruf nach Haftstrafen! Tolles Rechtsverständnis!!

Ich bin wahrhaftig nicht für aufgeblasene Managergehälter und schon gar nicht für schlechtes (oder gar kriminelles) Management bei der Bahn, Behörden usw. Aber deswegen muß ich auch nicht ohne Beweise Managern, Politikern usw. illegale und unmoralische Machenschaften unterstellen und sie am besten noch gegen Geringverdiener (Hartz-IV-ler) ausspielen. Das ist polemisch und gesellschaftsspaltend.

22:15 von KeinFernseher

@Zwicke

Boris 1945 kann seinen post nicht präzisieren, weil die Übersetzungssoftware aus dem russischen häufiger hängt, ist hier bekannt.

Zur Sache: wenn die Berater wenigstens in der Lage wären, die Bahn so zu beraten, dass die Züge pünktlicher werden, dann wäre das Geld wenigstens sinnvoll verbraten worden.
////
*
*
Als Anti 68 ehelmalig Sebständiger brauche ich keinen Russisch-oder Persischübersetzer.
*
Aber wer nicht begreifen will, wie sich ein "sozial zeitgemäß bezahlbarer Service" (original Zwicke) finanziert, der muss wohl so argumentieren.
*
"Das Original kann jeder unter
20:43 von Zwicke:
Ich möchte hier mal einen "bösen" Rückblick wagen...:lesen."
*
Hervorragend, die nötige linke Rhetorik gegen unangenehme Fakten.

um 22:09 von Nachfragerin

>>
Was mich mal interessieren würde, ist der Inhalt dieser Beratungen. So rein vom Gefühl her hat sich bei der Bahn in den letzten zehn Jahren praktisch nichts geändert.
<<

Aus meiner beruflichen Erfahrung, die auch Einblicke in Dax-Konzerne ermöglichte, kann ich sagen, dass man sich externe Berater oftmals dann gönnt, wenn man (vermeintlich) notwendige Entscheidungen nicht selbst vertreten will.

@ Leberkas um 22:24

"Wie unfähig müssen die Entscheider, Manager und Politiker sein wenn sie so viele Berater benötigen."

Das Problem scheint zu sein, dass die Neoliberale Agenda die Kompetenz aus den Ministerien gezogen hat und seit dem die benötigten Leistungen und Kompetenzen bei privaten Anbietern teuer gebucht werden muss. Bei einigen sehr speziellen Themen, ist das m.E. auch in Ordnung, da in unserer komplexen Welt nicht alle Fähigkeiten in Ministerien vorgehalten werden können. Das schaffen noch nicht einmal Top-Unternehmen und müssen auf Dienstleistungen von Spezialisten vorlieb nehmen. Aber bei diesem Beispiel, bezweifle ich, dass die Beratung den Preis wert war.

@22:03 von Boris.1945

>> 21:07 von Boris.1945 20:43 vs. @Zwicke

Sie schreiben: >> Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach jedesmal bezahlt werden. > *Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden. <<
_
NOCHMAL SORRY - Ihre Replik ist mir leider sprachlich völlig unverständlich ... könnten Sie bitte verständlich präzisieren..?. Danke.
///
*
Sollte Sie sich nicht mehr erinnern, das Sie bezahlbare Preise forderten?
_
Ich erinnere mich an Lohnforderungen, nicht an "bezahlbare Preise" ... Ich verstehe leider Ihren Impetus noch immer nicht... bitte werden Sie konkreter.

500 Millionen in 3 Jahren

Das entspricht knapp 167 Millionen p.a.!
Kann das ein "normaler" Mensch verstehen, was da gerade vor sich geht in Deutschland?
Das Geld hätte z.B. für Bahn-Personal-Rektutierung oder für den Ausbau des Schienennetzes genutzt werden können. ...nur so ein kleiner, kostenloser Tipp...

@ nehciezreeL um 22:37

Danke für Ihren Kommentar.

Ihr gutes Recht wenn Sie sich ärgern bei bestimmten Themen. Aber ob Sie gestatten oder nicht, möchte ich mich genauso darüber ärgern, dass in diesem Land eine gewisse elitäre Clique, sich gehörig die Taschen vollstopft und kaum juristische Folgen erwarten muss, dabei aber heftigst nach unten tritt. Wie z.B. bei den berechtigten Forderungen der Lokführer.

Wie toll, solche Mitglieder der Clique durch die Staatsanwaltschaft, das wiederum durch das Justizministerium weisungsgebunden ist, Prozesse gegen Veruntreuung führt, kann jeder am Fall Herrn Zumwinkel sehen. Anstatt einer langjährigen Haftstrafe im Gefängnis und Vermögensentzug, sitzt dieser Herr auf seinem Schloss und verprasst das "erworbene" Vermögen. Als freier Mann.

Und ich bin da ganz ehrlich. Ich kann diese elitäre und intransparente Vetternwirtschaft in BRD nicht mehr ertragen und dann noch von der Politik, hören warum es schwer ist konsequenter gegen Veruntreuung vor zugehen. Bei denen da oben!

22:44 von Zwicke

@22:03 von Boris.1945

>> 21:07 von Boris.1945 20:43 vs. @Zwicke

Sie schreiben: >> Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach.. bezahlt werden. > *Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden. <<
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NOCHMAL SORRY - Ihre Replik ist mir leider sprachlich völlig unverständlich ... könnten Sie bitte verständlich präzisieren..?. Danke.
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Sollte Sie sich nicht mehr erinnern, das Sie bezahlbare Preise forderten?
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Ich erinnere mich an Lohnforderungen, nicht an "bezahlbare Preise" ... Ich verstehe leider Ihren Impetus noch immer nicht... bitte werden Sie konkreter.
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20:43 Zwicke
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Anyway - Ich meine, die Bahn (wie die BW) ist leider heutzutage zu einem Selbstbedienungsladen für politische Stümper verkommen, wo nur noch der persönliche Vorteil = mögliche Bereicherung gilt ... statt der Bevölkerung einen sozial zeitgemäß bezahlbaren Service anzubieten.
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Ohne Worte für diese anhaltende verdrehende Manupulation.

um 22:57 von Pilepale

>>
Und ich bin da ganz ehrlich. Ich kann diese elitäre und intransparente Vetternwirtschaft in BRD nicht mehr ertragen und dann noch von der Politik, hören warum es schwer ist konsequenter gegen Veruntreuung vor zugehen. Bei denen da oben!
<<

Von Vetternwirtschaft und Veruntreuung steht im Artikel nichts. Von Veruntreuung wird man wohl erst dann reden können, wenn die Sinnlosigkeit einer Beratungsbeauftragung über jeden Zweifel erhaben ist. Das wird nur in seltenen Fällen so sein. Es gibt aber andere Möglichkeiten, etwa die Notwendigkeit der Aufsichtsratzustimmung bei Beraterverträgen über eine bestimmte Größenordnung hinaus.

22:44 von Zwicke

@22:03 von Boris.1945

>> 21:07 von Boris.1945 20:43 vs. @Zwicke

Sie schreiben: >> Aber die regelmäßigen "gerechtfertigten" Streiks der Lokführer und Zugführer müssen danach jedesmal bezahlt werden. > *Denn Steuergelder sind ja selbst für Mindestrenten nicht mehr vorhanden. <<
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NOCHMAL SORRY - Ihre Replik ist mir leider sprachlich völlig unverständlich ... könnten Sie bitte verständlich präzisieren..?. Danke.
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Sollte Sie sich nicht mehr erinnern, das Sie bezahlbare Preise forderten?
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Ich erinnere mich an Lohnforderungen, nicht an "bezahlbare Preise" ... Ich verstehe leider Ihren Impetus noch immer nicht... bitte werden Sie konkreter.
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Sorry,
Ihre Forderung
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"statt der Bevölkerung einen sozial zeitgemäß bezahlbaren Service"
anzubieten.
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Die hat selbstverständlich nichts mit Fahpreisen zu tun, Asche auf mein sowieso altes Haupt.

Warum..?

Zurück zum ts-Artikel... Wenn die Bahn nun tatsächlich auch politisch dubiose Beraterverträge konsequent überprüft, wäre das ein konstruktiver Vorteil für alle Steuerzahler. Denn wer möchte gutes deutsches Steuergeld schon vergeudet sehen an irgendwelche Absahner und deren überhebliche Poser-Söhnchen in Sub-Sub-Sub -Unternehmen... Ist aber Realität ... und die Merkel-Regierung macht nichts dagegen... WARUM..??

@ Klärungsbedarf um 23:15

Danke für Ihren Kommentar.

"Von Vetternwirtschaft und Veruntreuung steht im Artikel nichts. Von Veruntreuung wird man wohl erst dann reden können, wenn die Sinnlosigkeit einer Beratungsbeauftragung über jeden Zweifel erhaben ist. Das wird nur in seltenen Fällen so sein. Es gibt aber andere Möglichkeiten, etwa die Notwendigkeit der Aufsichtsratzustimmung bei Beraterverträgen über eine bestimmte Größenordnung hinaus."

Wenn die Verträge wasserdicht geschrieben sind, können Beteiligte sich immer rausreden. Z.B. bei der Anwendung eines Dienstleistungsvertrages, das bei Beratungen sehr häufig verwendet wird. Da wird kein Erfolg geschuldet sondern nur die Beratung.
Also was wird wohl Ihrer Meinung nach bei einer Untersuchung herauskommen?

Sicher nichts, was harte und abschreckende Strafen nach sich ziehen würden. Das würde von einigen aus dieser elitären Clique wahrscheinlich als "Standortnachteil Deutschlands" ausgelegt werden und heftigst kritisiert werden.

Mit freundlichem Respekt, aber auch mit Verlaub ... aber so, wie Sie schreiben und antworten hat eine Konversation wohl keinen Sinn... Mein Tipp: Werden Sie besser, oder lassen Sie es...

um 23:30 von Pilepale

>>
Wenn die Verträge wasserdicht geschrieben sind, können Beteiligte sich immer rausreden. Z.B. bei der Anwendung eines Dienstleistungsvertrages, das bei Beratungen sehr häufig verwendet wird. Da wird kein Erfolg geschuldet sondern nur die Beratung.
Also was wird wohl Ihrer Meinung nach bei einer Untersuchung herauskommen?
<<

Klassische Beratungsverträge sind immer Dienstleistungsverträge. Ich verstehe Ihre Intention nicht mehr. Sie wollen ja sicher nicht alle Beratungsverträge verbieten (denken Sie an Spezialgebiete wie juristische Beratung). Wichtig ist Transparenz und Kontrolle. Die lässt sich aber herstellen, im Zweifel durch Genehmigungsnotwendigkeit für jeden Einzelfall.

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