Kommentare

Mäkeln?

Was soll diese Wortwahl, wenn lediglich angemahnt wird, dass der lebensrettende Abbiegeassistent fehlt? Nachrichten sind kein Kommentar.

Populismus statt sinnvoller Regelungen!

Ich bin selbst regelmäßig in einer größeren westdeutschen Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Nach meiner Erfahrung ist ein nicht geringer Teil der Unfälle mit Fahrrädern auf das rücksichtslose Verhalten der Radfahrer zurückzuführen, die offenbar meinen, für sie gelte die Straßenverkehrsordnung nur dort, wo es für sie von Vorteil ist.
Radfahren auf Gehwegen oder auf Radstreifen in die falsche Richtung; systematisches Überfahren von roten Ampeln; Überqueren von Zebrastreifen so, als hätten dort nicht nur Fußgänger, sondern auch Radfahrer unbedingte Vorfahrt; Fahren bei Dunkelheit ohne jede Beleuchtung etc. - die Liste der Regelverstöße von Radfahrern ist lang.
Deshalb sollte man zuallererst gegen diese Chaos-Radfahrer vorgehen. Die hier beschriebenen Änderungen halte ich dagegen überwiegend für nutzlosen (oder gar schädlichen) Populismus des Verkehrsministers. Einen starren Mindestabstand beim Überholen finde ich ebenso absurd wie die Möglichkeit des Nebeneinander-Radelns!

keine halben Sachen

...solange ein Menschenleben noch weniger WERT ist als ein Abbiegeassistent, solange stimmt was nicht in diesem Land. Ein LKW zum Kaufpreis von sagen wir 100'000 Euro verkraftet den Aufpreis von 1'000 Euro für einen Abbiegeassistenten völlig schmerzlos.
Also Herr Scheuer, keine halben Sachen...sondern JETZT verbindliche Vorschriften/ Ordnungen in Kraft setzen um MENSCHENLEBEN zu retten!

reiner Aktionismus...

... so kommt es mir vor.
Radwege sind Radwege, dafür braucht es keine Gesetze!
Sicherheitsstreifen sind Sicherheitsstreifen und sind natürlich für den Straßenverkehr komplett nutzbar.
Ich frage mich was jeder in der Vekehrsschule an der Grundschule zum fahren von Fahrrädern in Straßenverkehr gelernt hat????
Ich bin selbst Radfaher und muss feststellen, dass nicht alle Fahrradfahrer die ausgewiesenen Radwege benutzen, selbst wenn ein geteerter Weg neben der Fahrbahn existiert.
Die Autofahrer beim rechtsabbiegen bestrafen (immer haftbar) ist nicht fair. Jeder im Straßenverkehr sollte vorrausschauend fahren und mit fehlern anderer rechnen - klar ist das bei Kindern schwierig, hier sind die Eltern gefragt bzw. die Sensibilisierung. Zudem sehe ich wirklich oft keine guten Vorbilder, dagegen helfen auf keine Polemikgesetze.
Ich vermisse wirklich die seit Jahren diskutierte Helmpflicht, die mehr Leben retten würde!!!

Mir fehlen

Die Einführung von Fahrradstreifen auf Bundesstraßen durch geschlossene Ortschaften.

...wie wäre das: Radfahrer/innen dürfen nur noch rechts abbiegen, wenn zeitgleich kein Auto nach links alternativ geradeaus fährt, oder/und der Wind aus Nordosten kommt.
Nicht übel, oder? Vielleicht sollte ich Verkehrsminister werden? Auch für unfähige Verkehrsminister sollten neue Richtlinien eingeführt werden, bevor sie völlig wirkungsfreie Gesetze zum Schutz von Radfahrern erlassen. So sollten Verkehrsminister vor Erlass eines neuen Verkehrsgesetzes für mindestens zwei Jahre Clownsnasen tragen und ohne Hosen per Fahrrad ins Verkehrsministerium fahren und hierbei einen Mindestabstand zu anderen Radfahrern von mindestens 200 Metern einhalten.

"Künftig sollen Radfahrer

"Künftig sollen Radfahrer auch nebeneinander fahren dürfen, statt wie bislang nur hintereinander. Allerdings nur unter der Bedingung, dass niemand behindert wird und das Nebeneinander fahren kein Sicherheitsrisiko darstellt."
----
Was für ein Unsinn! Als wenn sich dann irgend jemand noch daran halten würde.
Es gibt so gut wie keine Fahrradspuren, wo nebeneinander fahren ungefährlich wäre.
Und auf Straßen sieht das eher nach Provokation aus.
Diese Regierung ist nicht mal für Tretroller und Räder zu gebrauchen.

Ein Fortschritt

Nun es ist gut was angedacht ist. Aber nun denken Radfahrer sie könnten überall einfach an Kreuzungen ohne auf LKW zu achten radeln. Auch Radfahrer müssen auf den Verkehr achten, was sie sehr selten machen, sie denken, daß sie immer vorfahrt haben.
Als Fußgänger laufe ich auch nicht einfach über eine Straße, auch wenn die Ampel grün ist , aber ein LKW einfach einbiegt. Da wartet man, denn dem Fußgänger kann man recht geben, aber Tot bringt das nix!!

Die Grünen sollten sich doch freuen, das hier mal was entschieden wird, was eine Grüne Domäne ist.

Aber auch der Öffentliche Nahverkehr sollte bedacht werden!
Man könnte auch den LKW-Verkehr reduzieren, dafür könnten sich auch mal die Grünen stark machen :D

Interessante Ansätze...

zu "Künftig sollen Radfahrer auch nebeneinander fahren dürfen, statt wie bislang nur hintereinander. "

Kennt bzw. befolgt diese Regel der Großteil der Fahrradfahrer? Aus Erfahrung konstatiere ich: nein.

zu "das Nebeneinander fahren kein Sicherheitsrisiko darstellt"

Da bin ich mal auf die Kritereien für 'Sicherheitsrisko' gespannt; und noch mehr, auf die Sanktionsdurchsetzung für Verstoß bei nicht vorhandener Rad-Kennzeichnungspflicht.

Wie groß ist eigentlich der Sicherheitsabstand, den ein Fahrradfahrer beim Überholen eines anderen Fahrrades, eines Autos oder eines Fußgängers einhalten muß?

Mit welchen Sanktionen muß eigentlich ein Radfahrer rechnen, wenn er - wie heute mal wieder gesehen - an einer Hauptverkehrskreuzung dreimal bei der Hochgeschwindigkeitsquerung rote Ampeln nicht beachtet werden (aber 'nen Helm hatte er auf...)?

Gesetz?? Es gibt doch StVO!!

Kann mich jemand mal aufklären... es ist doch schon längst in der StVo geregelt mit dem Abstand... für was noch ein Gesetz??

Das wir mehr Unfälle bei

Das wir mehr Unfälle bei Radfahrern haben liegt größtenteils an die Einführung pedelecs. Das wurde statistisch festgestellt. Hinzu kommt die Hetze der zeit, bin selbst leidenschaftlicher Radfahrer, nur wie manche E bike Fahrer erlauben das geht auf keine Kuhhaut mehr.

Abbiegeassistenten gehören unbedingt dazu

Abgesehen davon, dass es dazu schon Gesetzgebungsansätze gibt, ist das Problem an dieser Stelle am brennendsten. In Städten sollten Lkw ab 2020 nur noch solcherart ausgerüstet fahren dürfen, denn die Technik ist bereit und erschwinglich.

ich sehe das mehr so, das Fahrrad sich selbst gefährden

heute
Fahrradfahrer fährt auf enger Straße obwohl es einen verpflichtet sehr guten Fahrradweg gibt
Fahrradfahrer fährt bei rot über die Ampel
Fahrradfahrer fährt über Fußgängerübergang (Zebrastreifen)
Fahrradfahrer fährt auf dem Bürgersteig
Fahrradfahrer springt mit den Fahrrad über die Straße, wie ein Schwachkopf ich muss eine Vollbremsung hinlegen und der meint es ist hipp.
Die meisten Fahrräder sind nicht Straßentauglich.

Das war nur eine kurze Fahrt durch die Stadt

Ich vordere Nummernschilder und das die Fahrräder versichert werden müssen. Und für E Fahrader einen Führerschein. Deswegen das man ihn auch abnehmen kann.

da Jugendliche und Kinder deutlich bessere Fahrer sind. wie Erwachsen gibt das erst ab 18.

Ich las Fußgänger fühl mich von Fahrradfahren ständig genötigt. Für mich sind Fahrradfahrer für alle eine Gefährdung, weil sich die Regeln nicht einhalten wollen und Rücksichtnahme nur für Andere gilt

ich sehe das mehr so, das Fahrrad sich selbst gefährden

heute
Fahrradfahrer fährt auf enger Straße obwohl es einen verpflichtet sehr guten Fahrradweg gibt
Fahrradfahrer fährt bei rot über die Ampel
Fahrradfahrer fährt über Fußgängerübergang (Zebrastreifen)
Fahrradfahrer fährt auf dem Bürgersteig
Fahrradfahrer springt mit den Fahrrad über die Straße, wie ein Schwachkopf ich muss eine Vollbremsung hinlegen und der meint es ist hipp.
Die meisten Fahrräder sind nicht Straßentauglich.

Das war nur eine kurze Fahrt durch die Stadt

Ich fordere Nummernschilder und das die Fahrräder versichert werden müssen. Und für E Fahrader einen Führerschein. Deswegen das man ihn auch abnehmen kann.

da Jugendliche und Kinder deutlich bessere Fahrer sind. wie Erwachsen gibt das erst ab 18.

Ich las Fußgänger fühl mich von Fahrradfahren ständig genötigt. Für mich sind Fahrradfahrer für alle eine Gefährdung, weil sich die Regeln nicht einhalten wollen und Rücksichtnahme nur für Andere gilt

Gesetz ?? Es gibt die StVO

Wieso will der Scheuer ein Gesetz das den Abstand regelt... es steht doch alles in der StVO

Leider muss ich bestätigen

das ich mich oft als Radfahrer unsicher fühle.
#
Im Jahr 2017 kamen auf deutschen Straßen mehr als 380 Radfahrer ums Leben, im vergangenen Jahr sollen es vorläufigen Angaben sogar rund 50 Opfer mehr gegeben haben.
#
Lkw Fahrer sehen mich beim Abbiegen nicht und ein verkehrtes Leitsystem für Radfahrer wie z.B. den Radweg nicht genügend Raum zugeben mit deutlich gekennzeichneten Markierungen auf der Straße wird von vielen Autofahren oftmals nicht beachtet und sorgen ein weiteres für meine Unsicherheit .

Ich....

fände es gut wenn alle Verkehrsteilnehmer gegenseitig Rücksicht nehmen. Das steht in der in der StVO ganz oben. Im Radverkehr ist unser westlicher Nachbar das Vereingte Könugreich der Niederlande Jahrhunderte voraus da hat das Fahrrad generell Vorfahrt. Der schwache Verkehrsteilnehmer soll auch hier in der Bundesrepublik Deutschland Vorrang hat. Der Autofahrer hat eine Knautschzone. Der Fußgänger und der Fahrradfahrer hat es nicht.

Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Wann kommt endlich die Kennzeichenpflicht für Fahrräder, damit man die Fahrradrowdys auch erwischen kann?
In anderen europäischen Ländern gibt es die schon seit über 50 Jahren, komischerweise gibt es da auch viel weniger tote Radfahrer.....

Abbiegeassistent ja, aber andere Sachen?

Bei gutem Wetter bin ich permanent auch zur Arbeit auf dem Fahrrad unterwegs und ich finde einige Vorschläge völlig am Thema vorbei. Wenn die Sicherheit der Radfahrer erhöht und die tödlichen Unfälle reduziert werden sollen, sollte man im Detail schauen, aus welchen Gründen die Fahrradfahrer totgefahren werden. Die meisten Unfälle passieren beim Abbiegen an den Stellen, an den der Fahrradweg komplett von der Fahrbahn getrennt und die Sicht des Autofahrers beim Abbiegen auf den Fahrradstreifen behindert ist. Also Fahrrad zurück auf die Straße holen und dem Autofahrer die Präsenz der Fahrradfahrer bewusst machen.
Wie soll aber bitte der Mindestanstand auf einigen kilometerlangen, engen Straßen eingehalten werden? Und das explizit erlaubte Nebeneinanderfahren mindert sogar die Sicherheit aller überholender Verkehrsteilnehmer und ist zudem völlig unnötig. Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, sollten übrigens genauso oft zur Kasse gebeten werden, wie Autofahrer.

Eigenverantwortung

Bei uns sind die Radwege sehr gut ausgeschildert.
Aber jeden tasg müssen wir sehen wie Radfahrer Spazier und Gehwege benutzen.
Wenn sie langsam fahren würden ginge es ja noch. Aber nein sie rasen.

Wie wäre es wenn unsere Regierung sich auch mal für die Fußgänger einsetzen würde.

Leider haben diese hier in Deutschland keine Lobby mehr.

Bitte mal einen Blick in die StVO werfen!

An der Meldung ist so viel falsch, dass man garnicht weiß, wo man anfangen soll.
- Auf mit einer durchgehenden Linie abgetrennten Radstreifen gilt immer schon Halteverbot. Schutzstreifen sind i.d. Regel mit einer unterbrochenen Linie abmarkiert.
- Die StVO „empfiehlt“ nicht einen ausreichenden Abstand, sie verlangt ihn. In Gerichtsurteilen wurde als „ausreichend“ wiederholt mindestens 1,5m bis 2m erachtet.
- Auch jetzt schon ist das Nebeneinanderfahren mit dem Fahrrad erlaubt, wenn niemand gefährdet oder behindert wird.
Ich bitte dringend darum, den Artikel zu überarbeiten. In der jetzigen Form ist er Wasser auf die Mühlen derjenigen Autofahrer, die zu faul, oder unfähig sind, den frei zugänglichen Gesetzestext zu lesen, aber glauben, Radfahrer belehren zu müssen.

23:16 von woelfchen

"" Wann kommt endlich die Kennzeichenpflicht für Fahrräder, damit man die Fahrradrowdys auch erwischen kann?
In anderen europäischen Ländern gibt es die schon seit über 50 Jahren, komischerweise gibt es da auch viel weniger tote Radfahrer.....""
#
Und ich füge noch hinzu,auch müssen Fahrräder versichert sein. Fahrräder sind genau so Verkehrsteilnehmer wie Autos ,Motorräder ,PKW U. LKW.

Keine Kontrollen, keine Planung

Alle Vorschläge und alle berechtigte Kritik an Radfahrern sind umsonst, wenn es keine Kontrollen gibt.

Ich fahre in München täglich 8km mit dem Rad in die Firma - am meisten werde ich von Geisterradlern auf ohnehin zu engen Radwegen gefährdet.

Die zweitgrößte Gefahrenquelle stammt von schlecht geplanten, schlecht gebauten/gepflegten Radwegen, die einen „Schlenker“ erzwingen.

Beides bekommt man nur mit Einsatz und vor allem langfristig konsequentem handeln in den Griff.

Am 07. Juni 2019 um 22:37 von Kaffeemassentrinker

Genau so ist es bei uns.

Gute Ansätze, aber da geht noch mehr.

"An besonders engen Stellen soll das Überholen sogar ganz verboten werden, darauf soll dann ein neues Verkehrsschild hinweisen."
> Ich empfinde es als sehr unangenehm, wenn mir ein Auto die ganze Zeit hinterherfährt.

"Vor allem Lkw-Fahrer laufen häufig Gefahr, einen Radfahrer beim Rechtsabbiegen allzu leicht zu übersehen."
> Als Radfahrer rechne ich immer damit, dass mich Rechtsabbieger übersehen oder einfach ignorieren. Und wer als Radfahrer einen abbiegenden LKW übersieht, hat wohl keinen Selbsterhaltungstrieb.

"Vorsichtiges Rechtsabbiegen trotz roter Ampel [...] soll künftig auch für Radfahrer auf Radwegen erlaubt sein."
> Welcher Radfahrer hält sich denn an die Radwegampel, wenn die für Autos grün zeigt?

Die Überlegung, dass rote Ampeln für Radfahrer als Stoppschild gelten, wäre ein guter Kompromiss zwischen Realität und Regulierung.

Darstellung: