Kommentare

Gerade eben wurde in den

Gerade eben wurde in den Nachrichten auf WDR5 gemeldet, dass diese Verhandlungen gescheitert sind, weil die Franzosen darauf bestanden haben, dass es eine Arbeitsplatzgarantie geben muss.
Warum wird dazu nichts in diesem Bericht geschrieben?

Was hätte Renault davon, mit

Was hätte Renault davon, mit einem mittelmäßigen Konzern zu kooperieren?

Staatskapitalismus à la France

Wen wunderts das Fiat Chrysler die Fusion mit Renault nicht mehr will. Da versucht der Minderheitsaktionär Frankreich mit unter 15 % Anteil bei Renault sämtliche übrige Aktionäre und bei Renault und bei Fiat seinen Willen auf zu zwingen. Die Gespräche haben stattgefunden auf höchster Ebene auch mit Macron. Deutlich ist,es gibt keine wirkliche freie Marktwirtschaft in Frankreich. Wenn es drauf ankommt, will dieser Staat alles noch selber bestimmen. So wie bei Airbus. So wie bei KLM-Air France. So wie damals bei Hoechst. So wie jetzt bei der Erdgasversorgung. So wie bei der EZB. Und so wie beim Finanzierungskonzept für Europa.
Europa Oui, Capitalisme à la France Non.

Vorab, ich mag Fiat. Gut günstig

zuverlässig und ohne Beschiss wie bei Deutschen Herstellern. Ich frage mich warum die mit Renault ins Bett wollten. Franzosen mögen einen lockeren Lebensstil haben und einen Sinn für Genuss... aber geschäftlich endet eine Zusammenarbeit immer mit Arbeitsplatzabbau, Schließung von Fabriken und der Erkenntnis das es ein Fehler war sich mit denen einzulassen.

Wenn 2 Kranke einen gesunden anstecken wollen

Was hätte denn Fiat Chrysler zukunfts
fähiges beisteuern können ?

Selbst die Edelfiats werden am Wochenende
auch wieder hinterher fahren.

Gut so !

Ich halte nichts von diesen Fusionen zu Mega-Konzernen. Es wird im gesamten Wirtschaftsraum, National und International, immer wieder alles unter dem Gesichtspunkt der "Wettbewerbsfähigkeit" begründet. Das Streben zum Monopolisten widerspricht dem!
Das Ergebnis einer solchen Fusion wird immer der Verlust von Arbeitsplätzen sein. Volkswirtschaftlich gesehen ist dies absolut schädlich. Es dienst nur den Gesellschaftern bzw. Eigentümern, nicht der Gesellschaft und den Menschen. Dieses neoliberale Profitdenken auf Kosten der Gesellschaft muss jedem ernsthaft konservativ denkendem Menschen zuwider sein.

Entscheidung

Von Seitens der französischen Regierung sicher die richtige Entscheidung. Klarheit wie sich die USA in den nächsten 2 Jahren entwickeln ist nicht gegeben und eine amerikanische Beteiligung in dieser Größenordnung kann nur getätigt werden wenn man verlässliche Partner hat. Herr Trump hat einfach zu großen Einfluss (geht bei ihm auch ohne Beteiligung) auf die Außenwirtschaft.

Ein guter Tag für den

Ein guter Tag für den Wettbewerb!
MfG

Meine Erfahrung

.... "Fiat Chrysler habe "massiven Druck" ausgeübt, das Angebot schnell anzunehmen oder es zu lassen."

Meine Lebenserfahrung von 60+ Jahren sagt mir, daß entweder Fiat Chrysler kurz vor dem Absaufen steht oder unlautere Absichten zum Schaden von Renault verfolgt. So einen "big Deal" vereinbart man nicht in wenigen Tagen oder Wochen.

@sprachloser 09:17

Nur mal so gefragt: Vorurteile haben Sie keine, oder?

Eine Fusion hätte Vorteile

Eine Fusion hätte Vorteile gebracht, etwa Entwicklungskosten zu senken, gemeinsame Plattformen,...
Was da jetzt unbedingt der französische Staat mitmischen muss?
Mehr Vorteile von dem Deal hätte Fiat gehabt.
Aber wenn ich mir die Fahrzeuge anschaue....
Fiat Chrysler will die Hälfte der neuen Gesellschaft? Wofür?
Da kann man schon mal zögern.....
Renault-Nissan kann es eigentlich egal sein.

09:14 von friedrich peter..

genau so isses. besser kann man das nicht ausdrücken. auch wenn das unseren hiesigen linken wieder überhaupt nicht schmecken wird

@sprachloser Mehr Details bitte

Enden geschäftliche Kooperationen mit französischen Herstellern immer in den von Ihnen beschriebenen Katastrophen oder grundsätzlich alle geschäftliche Zusammenarbeit mit DEN Franzosen?
Lässt sich leider so schlussfolgern, denn bei den bescheissenden deutschen Herstellern differenzieren Sie ja durchaus.
Sind die bescheissenden und unsportlichen Deutschen wirtschaftlich vorteilhafter für eine Kooperation als die Franzosen mit ihrer unordentlichen Laissez faire Lebensweise und ihrer Genussucht?
Welches Klischee bringt meinem Konzern am Ende mehr Umsatz? So geht Wirtschaft!

Jaja, Nitpicking, ich weiß, ich weiß... aber Pingeligkeit bringt am Ende weiter als Pau­scha­li­sie­rung. (Pingeligkeit ist übrigens typisch deutsch!)

10.01 Karl Napf - Zusammenarbeit in Europa

Die Zusammenarbeit von Unternehmen in Europa sollte nachwirtschaftliche Gesichtspunkte erfolgen und nicht nach der Tagespolitik. Leider berichtet die Presse in Europa nicht offen über die Probleme in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Frankreich. Im Airbusbereich hat der große Airbus Schäden von über 15 Milliarden verursacht, bei Air France-KLM macht die niederländische KLM 80% des Gewinns bei 40% des Umsatzes, Air France produziert seit Jahren nur Verluste, das deutsche Weltunternehmen Hoechst wurde zerschlagen und aufgeteilt unter französische Unternehmen, das billige Erdgas aus Russland für Deutschland ( ! ) wird abgelehnt, das teure LNG Gas( Total-Frankreich ) soll Deutschland kaufen. Und die Finanzpolitik der EU möchten die Franzosen sich aneignen, also EZB ( Billiggeld) und die EU Finanzpolitik ( Gemeinsame Einnahmen und Ausgaben ).
Dies kann keine Basis für eine Zusammenarbeit sein.

@NeutraleWelt von 9:51

Was geschieht wirklich?
Die Senkung der Entwicklungskosten bedeutet doch nur eines, Abbau der Arbeitsplätze in den Entwicklungsabteilungen. Der Vorteil liegt nur beim Konzern und deren Eigentümer, die Kosten werden umverteilt auf die Gesellschaft in Form von Arbeitslosengeld und Anstieg von Sozialleistungen.
Gemeinsame Plattformen heißt nichts anderes, dass auch hier wieder Bereiche gestrichen werden und Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Vorteil liegt nur beim Konzern und deren Eigentümer, die Kosten werden umverteilt auf die Gesellschaft in Form von Arbeitslosengeld und Anstieg von Sozialleistungen.
Der französische Staat tut das, was Deutschland auch tun müsste, er schütz seine Gesellschaft vor finanziellem Schaden, das, worauf die Staatsführung den Eid geschworen hat. Schaden vom Volk abwenden!!!!!
Dies wünschte ich mir auch vom MP von Niedersachsen, der kassiert lieber die Aufsichtsrat-"entschädigung" und vertritt die Meinung der Aktionäre.

ja verträge sind nicht einfach

nur für die franzosen ist diese sehr serh schwer. amrikaner und italiener sind sehr angagiert und wenn eine idee gut ist und optimismus da ist gehen sie voll rein. frankreich hat zu viel angst, braucht monate oder sogar jahre sich zu entscheiden und so vergehen ihen die chance. ich frage mich nur wo ihre anwälte und wirtschaftprüfe sind, die nicht in der lage sind ein vertrag schnelle als gut oder schlecht zu erklären. hier hat das französiche systhem das wie und aber ja oder nein ihnen nicht geholfen und es wird nichts draus.

11:37 von friedrich peter...

aus diesen gründen pilgert ja auch jede neue troika der SPD zunächst zum franz. präsidenten. staat über alles halt.

Nicht jeder und alles ist käuflich.

Hat sich z.B. auch bei der Landesverteidigung bewährt.

re hgp aachen

"Die Senkung der Entwicklungskosten bedeutet doch nur eines, Abbau der Arbeitsplätze in den Entwicklungsabteilungen. Der Vorteil liegt nur beim Konzern und deren Eigentümer, die Kosten werden umverteilt auf die Gesellschaft in Form von Arbeitslosengeld und Anstieg von Sozialleistungen."

Arbeitslosengeld wird nicht von der Gesellschaft gezahlt, sondern aus dem Topf der solidarischen Arbeitslosenversicherung, aus dem nicht nur entnommen, sondern auch eingezahlt wird.

Renault-Cheysler Fusion

Es ist schon merkwürdig das nur wegen Arbeitsplatz Sicherung so eine Megafusion abgeblasen wird . Ich glaube nicht daran das es sich nur um die Arbeitsplätze handelt , ich vermute das da ganz andere Dinge , die wir nicht wissen sollen , dahinter steht . Ich glaube eher das diese Sache eher einen politischen Hintergrund hat . Wenn zu einer Fusion gekommen wäre und , mal angenommen , Renault hätte Personal
abbauen müssen wären sofort
die " Gelbwesten " auf der
Straße gewesen . L.P. wartet
doch auf so eine Gelegenheit .
E.M. hat es so wie so nicht
leicht als Präsident . Das
französische Volk hat noch
immer nicht begriffen welch
einen guten Präsidenten sie
haben .Stattdessen laufen sie
der Populistin MLP nach .
Wenn diese Frau an die Macht
kommen würde wäre
Frankreich der nächste
Kandidat der aus der EU
autreten wuerde . Also laesst
man folgerichtig ,aus
französischer Sicht ,die Fusion
platzen . Denn nicht Renault
hätte die Folgen zu tragen bei
Entlassungen ,

Dazu fällt mir die im Artikel „Industriestrategie 2030 Innovation statt verlängerter Werkbank“ (tagesschau.de/wirtschaft/altmaier-standort-deutschland-103.html) zitierte Aussage von Wirtschaftsminister Altmaier ein:

„Um Deutschland zukunftsfähig zu machen, hat Altmaier eine Industriestrategie vorgelegt. Der Staat soll die Wirtschaft besser unterstützen und schützen. "Größe zählt!" heißt es in Altmaiers Papier. Zusammenschlüsse großer Unternehmen müssten möglich werden, um nationale und europäische Champions zu schaffen“

Das sehen wohl nicht nur Kleinunternehmer und Mittelstand ganz anders: Nein, Größe zählt NICHT. Entflechtung staatlicher und finanzieller Interessen und Entbürokratisierung zählen (= das Setzen auf die eigene Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der Bürger; beides schon allein aus schieren Größenordnungsgründen denen der "Politik" logischerweise bei weitem überlegen).

Aber das wird ein „konservativer“ Politiker - egal wo auf der Welt - wohl niemals begreifen.

@ 11:48 von HGP Aachen

"Was geschieht wirklich?
Die Senkung der Entwicklungskosten bedeutet doch nur eines, Abbau der Arbeitsplätze in den Entwicklungsabteilungen. Der Vorteil liegt nur beim Konzern und deren Eigentümer, die Kosten werden umverteilt auf die Gesellschaft in Form von Arbeitslosengeld und Anstieg von Sozialleistungen."
.
Ähhh.........Nein.
Die Senkung von Entwicklungskosten bedeutet, das sie günstiger produzieren können, was im Endeffekt Arbeitsplätze sichert.
Das ist übrigens üblich. Ihr Smart ist eigentlich ein Twingo und Ihr Exeo ein A4, in Ihrem Ducato steckt ein Boxer und ein Jumper, usw.
Und der französische Staat schützt nicht heroisch sein Volk vor Schaden, sondern (salopp formuliert): Das Angebot war einfach Kacke!
Tut mir Leid, wenn ich Ihre Illusionen zertöre....

. . . wenn die fusion von fiat und . . .

. . . chrysler offenar nicht ausreichend erfolgreich war, warum sollte dann jetzt das zusammengehen mit renault oder xyz oder qrt oder fgh einen sinn ergeben?
die meisten vereinigungen auf diesem niveau waren in der vergangenheit nicht von erfolg gekrönt - schon gar nicht, wenn an der wiege ein ruck-zuck-verfahren den ton angab.

@sprachloser; 09:17

Sie machen mich auch sprachlos. Googeln Sie einfach mal Fiat und Dieselskandal. Sie werden leider feststellen müssen, dass Fiat-Chrysler ebenfalls seine Abgaswerte manipuliert. So gerne Sie Fiat mögen - besser als VW sind die nicht.

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