Ihre Meinung zu: VW will Stellen abbauen, schließt aber Kündigungen aus

5. Juni 2019 - 13:31 Uhr

Volkswagen fährt auf Sparkurs und will Tausende Stellen abbauen. An den deutschen Standorten seien aber Kündigungen bis 2029 ausgeschlossen, kündigte der Betriebsrat an.

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Kommentare

Elektroschrott besteht aus

Elektroschrott besteht aus weniger Teilen. Also weniger Manpower. Warum etwas, das durch die Bank billiger ist, als heutige autos, trotzdem 20-50% mehr kosten kann, verstehen nur BWLer.

Keine Kündigungen bis 2029 bei VW?

Hm, bei den geplanten Umstrukturierungen frage ich mich, wie viele Mitarbeiter an einen anderen Standort umziehen werden müssen, um ihren Arbeitsplatz bei VW zu behalten...

Selbsttäuschung

"Hier bei Volkswagen muss keiner Angst um seinen Arbeitsplatz haben."

Es gibt Optimismus, und es gibt Selbsttäuschung.

Die inkompetente, ja für die Automobilindustrie geradezu gefährliche, CDU/CSU/SPD Bundesregierung tut sein bestes um Arbeitsplätze zu vernichten. Die Elektromobilität wird nie mehr als eine Marktnische sein. Die Technologie ist als Massenprodukt nicht geeignet. Getrieben von einem fabrizierten grünen Zeitgeist, (an dessen Entstehung CDU/SPD auch maßgeblich beteiligt waren) geht die Spirale nach unten.

Am 05. Juni 2019 um 14:35 von Superschlau

"Elektroschrott besteht aus weniger Teilen. Also weniger Manpower. Warum etwas, das durch die Bank billiger ist, als heutige autos, trotzdem 20-50% mehr kosten kann, verstehen nur BWLer."

Ich vermute, dass Sie bei Ihrer Rechnung den Fahr-Akku vergessen haben, der einen nicht unerheblichen Anteil am Fahrzeugpreis ausmacht. Des Weiteren scheinen Sie zu vergessen, dass E-Fahrzeuge noch nicht in den Massen produziert werden, wie Verbrenner-Fahrzeuge. Daher verteilen sich verschiedene Kosten (z.B. Forschung und Entwicklung) auf weniger verkaufte Produkte.

PS: Ich habe BWL nicht studiert. Aber ich schaue häufiger etwas tiefer in ein Thema, das mich beschäftigt.

die Trends zu Elektromobilität,

und wenn das erreicht ist
kommt man dahinter kommt, dass es ein "Hohlweg" war
die Zukunft bei Methanol oder beim bewährten Diesel oder sonstwo liegt
das Problem, wenn in der Politik statt Fachleute immer mehr Studienabbrecher,
ob in Theologie oder Soziologie das Sagen haben
oder durchgeknallte Jugendliche die Massen begeistern können

Wichtige Stellen werden ganz woanders benötigt

Ach, die arme kriminelle Autolobby weint mal wieder.
Pflegekräfte, Hebammen, Krankenpfleger, Kindergärtner, etc. das sind Berufe und Stellen, die dringend für Menschen nötig wären.
Diese Autoschrauber werden durch die Digitalisierung verschwinden. Wollten wir doch angeblich alle so!

@Sisyphos3

Ja dann ist das Elektroauto nicht umweltfreundlich genug und dann das danach nicht und immer so weiter. Hauptsache der Heini kauft immer wieder ein neues Auto.

15:02 von Sisyphos3

"...und wenn das erreicht ist
kommt man dahinter kommt, dass es ein "Hohlweg" war
die Zukunft bei Methanol oder beim bewährten Diesel oder sonstwo liegt"

Naja, lieber Sisyphos, wenn man die Dinge so betrachtet, könnte man gleich die gesamte Forschung einstellen.

Es gibt übrigens schon sehr effektiv arbeitende Anlagen für die Wiedererwertung großer (Wertstoff-)Anteile der Autobatterien. Die größte Anlage leidet momentan noch unter einem Mangel an Aufträgen.

Glückwunsch!

Ja, prima! Also alles richtig gemacht, oder?
Sieht man mal von der ein oder anderen Betrügerei am Kunden ab, und da heiligt der Zweck doch die Mittel. Wie gesagt: Glückwunsch! Prima! Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.

Gute Nachrichten - oder?

Das hört sich in den Medien erst einmal ganz toll an und macht in der heutigen Zeit Eindruck.
ABER: Leiharbeiter (ich glaube es waren 23.000 an der Zahl und Befristete MA werden nicht „entlassen“ - dort laufen die Verträger einfach aus.
GANZ EINFACH.

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