Ihre Meinung zu: USA und Iran: Doch Verhandlungen ohne Vorbedingungen

5. Juni 2019 - 8:29 Uhr

Nach wochenlanger kriegerischer Rhetorik in Richtung Teheran schlägt die Regierung von US-Präsident Trump nun versöhnlichere Töne an. Man wolle reden - und zwar ohne Vorbedingungen. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Pompeo und Kushner´s Pläne eingebremmst

US-Gesetzgeber& Republikaner setzen sich Trump und dessen Waffenverkäufen $ 8 Milliarden in Waffenverkäufen nach Saudi-Arabien, Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien entgegen. Die Verwaltung stellt klar, was sie einen “nationalen Notfall”
mit dem Iran nennt.

Außenpolitik kann Trump nicht

Erst zerschlägt er Vertrauen und funktionierende Abkommen um dann nach einer gescheiterten Politik des maximalen Drucks zu Verhandlungen gekrochen zu kommen. Und bei besagten Verhandlungen führen Ihn die Regime der Welt als Handpuppe vor. Die USA werden noch Jahrzehnte an Trumps unvermögen leiden.

"Pompeo macht Schritt auf Iran zu"

Warum? Weil man gemerkt hat, dass der Iran doch nicht klein beigibt?
Kann der Iran sich auf dieses "keine Vorbedingungen" verlassen? Oder - wie Erfahrungen mit Herrn Trump un seiner Regierung zeigen - vielleicht besser nicht.

Dumm, unverschämt, erfolglos

Außenpolitisch hat Trumps Regierung einfach bisher nirgends irgendetwas Konstruktives erreicht.
Nur maxiamale Verunsicherung.
Die Waffenlobby freut es.

Klingt gut

Gemein ins Gespräch kommen, ist schon mal der richtige Schritt in die richtige Richtung :-) Nun kann man nur hoffen, dass die US-Regierung nicht fordernd und arrogant rüberkommt.

John Bolton

Lieber Mr. Bolton! Wenn Risiken vom Iran ausgehen als Reaktion auf die Verlagerung Ihres Flugzeugträgers verlegt ihn einfach nicht! Ist doch klar, daß sich der Iran provoziert fühlt! Actio = Reactio. Und Ihr drittes Ziel habe ich nicht ganz verstanden: ging es um das US- Militär oder um US- Interessen in der Region, soll heißen Erdöl?

Trump lobt Bolton, Europa Pompeo.

Erfreulich das anscheinend langsam wieder Vernunft einkehrt im Hause Trump und das man die gezogene Revolver wieder zurückgesteckt hat. Pompeo hat einen ersten Schritt gemacht. Jetzt ist Iran dran. Hoffentlich hat dies auch Bolton verstanden und begreift das Iran nicht der Wilde Westen ist sondern zurückblickt auf eine mehr als 5000 jährige Geschichte.

Verhandeln mit den USA,

Verhandeln mit den USA, wozu?
Wenn es gerade passt werden die Verträge sowieso gebrochen.
Da die USA pleite sind und als einzige Möglichkeit weiter an Geld zu kommen, die Option haben Krieg zu führen und andere Länder auszubeuten und zu berauben, ist ein Vertrag nicht das Papier wert auf den er aufgeschrieben wird.
Wenn der Iran seine Sicherheit und Souveränität sichern will, sollte er sich schnellstmöglich die Atombombe sichern.

10:18 von der_ich _ Verhandeln mit den USA

ja so ist es.
Jahrelang wurde der Iran durch die USA ausgebeutet. Damit ist definitiv Schluss.
Niemals wird ein Iraner den Sturz der (selbst nicht geliebten) Mullas durch Fremde akzeptieren.
Nur wer sich "angemessen" wehren kann, ist vor den Machtgelüsten Fremder Mächte sicher.
b.k.

USA und Iran:Doch Verhandlungen ohne Vorbedingungen...

"Ohne Vorbedingungen",soll fair klingen.
Gleichzeitig halten die USA nicht nur an den Sanktionen fest.Sie gebieten dritten Ländern,wie sie sich zu verhalten haben,verbieten ihnen Öl im Iran zu kaufen oder setzen,wie bis vor kurzem Höchstmengen dafür fest.
Im übrigen ist der Iran,selbst wenn er es will,weit entfernt von der Anreicherung von Uran auf einen atomwaffentauglichen Wert.

na endlich

EU soll trotzdem weiter machen den Handels-Proxy fuer handel mit Iran aufzubauen und schneller machen. Mich wundert es was die so lang brauchen. Mit bereits existierender blockchain technologie sollte das kein problem sein wo es Wärungen gibt die den Dollar oder Euro kurs gebunden sind. Es gibt Wärungen die besonders Anonym sind. Mit der Deutschen Firma BitWala was in DW berichtet wurde kann der einstieg in Crypto erleichtert werden fuer Firmen.

10:18 von der_ich

schnellstmöglich die Atombombe sichern.
.
das scheint wirklich das überzeugenste Argument zu sein
oder schiere Größe oder Macht
bei Chinas "Menschenrechtsverletzung" macht keiner was
das soll sich mal ein "Zwergenstaat" herausnehmen

"Pompeo hatte ursprünglich zwölf Forderungen an den Iran aufgestellt: zum Beispiel der Verzicht auf eine Atombombe, ein Ende der Forschung an ballistischen Raketen, und ein Rückzug aus Syrien und Jemen(*)"

Mit welchem Recht eigentlich maßt sich die US-Regierung an, von anderen den Verzicht auf etwas zu fordern, auf das zu verzichten sie selbst nicht bereit ist?

*Im Jemen sind US-Truppen zwar nicht physisch involviert; gleichwohl sind die USA aufgrund ihrer Waffenlieferungen an Saudi-Arabien (den Anführer der Militärallianz, deren "Interventionen" zuvorderst die jemenitische Zivilbevölkerung ganz konkret in ihrer Existenz bedrohen) maßgeblich an diesem Krieg beteiligt, der laut Aussage der Vereinten Nationen die "Größte humanitäre Katastrophe der Welt" (siehe tagesschau.de/ausland/jemen-661.html) ist.

@09:39 von Schneemann99

"Klingt gut

Gemein ins Gespräch kommen, ist schon mal der richtige Schritt in die richtige Richtung"

Dem würde ich normalerweise zustimmen. Allerdings stellt sich für den Iran die Frage, warum man mit jemandem verhandeln sollte, der sich erwiesenermaßen nicht an Abmachungen hält.
Macht die iranische Regierung hier Zugeständnisse, steht sie vor den Hardlinern als schächlicher Haufen da, der alles mit sich machen lässt.
Trump hat mit seinem Vorgehen die Position der gemäßigten Kräfte im Iran nachhaltig geschädigt.

10:49 von Bernd Kevesligeti

"Im übrigen ist der Iran,selbst wenn er es will,weit entfernt von der Anreicherung von Uran auf einen atomwaffentauglichen Wert."

Auch der jüngste Bericht der IAEA aus März 2019 bestätigt, dass der Iran sich an die Auflagen hält. Immer noch.

@10:18 von der_ich

"Da die USA pleite sind und als einzige Möglichkeit weiter an Geld zu kommen, die Option haben Krieg zu führen und andere Länder auszubeuten und zu berauben, ist ein Vertrag nicht das Papier wert auf den er aufgeschrieben wird."

Ich denke, dass ein Krieg den USA enorme Summen kostet und in keiner Weise dazu geeignet ist den Staatshaushalt zu sanieren.
Ich denke, dass ein Krieg eher als (wenig nachhaltiges) Ablenkungsmanöver dienen kann. Natürlich gäbe es finanzielle Profiteure - aber das ist nicht der Staat, sondern einzelne Interessensgruppen.

Er weiss nicht..

..was er tut..

zuerst schüren und dann wieder locken..nur fällt irgendwann keiner mehr darauf herein oder noch schlimmer..es geht vor lauter Hin und Her irgendwann Richtung Krieg..

Beschwichtigungen

Die amerikanische Außenpolitik hat in jüngster Vergangenheit einfach zu viele Problemfälle geschaffen die immer noch "pending" sind.
Herr Trump (und Bolton, Pompeo) haben sicher gedacht das die von ihnen erzeugten Krisen im Monatsrythmus zu ihren Gunsten erledigt sind. Leider sind für die USA die Probleme Ukraine, Russland, China, Jemen, Syrien, Iran, Mexiko, Venezuela etc. nicht mal Ansatzweise gelöst. Da muss man schon ein bisschen Nachlassen. Mich stört immer der Begriff "nationale Sicherheit" und "amerikanische Interessen". Es wird nie definiert was für Interessen es dann sind.

Bleibt die Frage offen, warum

Bleibt die Frage offen, warum Trump überhaupt erst den bestehenden Vertrag, der für unglaublich viel Sicherheit mit dem schwierigen Partner Iran gesorgt hatte, aufgekündigt hatte? Die Antwort auf diese Frage, lässt sich vermutlich nicht in Verträgen finden, sondern in der „außergewöhnlichen“ Persönlichkeitsstruktur Trumps.

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