Ihre Meinung zu: Trump bietet Großbritannien Handelsabkommen an

4. Juni 2019 - 14:54 Uhr

US-Präsident Trump hat Premierministerin May ein umfangreiches Handelsabkommen in Aussicht gestellt - nach dem EU-Austritt der Briten. Sein Staatsbesuch wird von massiven Protesten begleitet.

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Kommentare

Ein Handelsabkommen für die Mülltonne

Das Trumps Abkommen wert sind
konnten gerade Mexiko und Kanada erleben.
Da war noch nicht einmal die Tinte trocken :-)

Handelsabkommen

Naja nur sollte GB im Vertrag aufnehmen, das das Abkommen nicht ohne Entschädigung per Tweet oder anders gekündigt werden kann.

Anbieten kann er noch gar nichts

Weil die Briten noch gar nicht können.

Und wie vorteilhaft das sein würde, wenn erstmal das Ziel ereicht ist, die Briten aus der EU rauszubekommen, wird sich zeigen.

Ganz schnell könnte dann wieder "America First" an erster Stelle stehen.

Trump, der Dealmaker ...

... weiß, wie man die Leute weichklopft und wie man spaltet.

Trump hat nicht ganz unrecht

Ein „umfassendes Handelsabkommen“? Warum nicht, falls die Briten (noch) etwas zu exportieren haben. Andererseits könnten US Konzerne sich steuerbegünstigt in GB niederlassen. Sobald die Briten mal raus sind aus der EU, wird die EU nämlich um ein Zollabkommen mit den Briten buhlen. Davon könnten dann auch US Konzerne mit Niederlassungen auf der Insel profitieren, analog den deutschen oder europäischen Autokonzernen, die für den hochpreisigen US Markt im Niedriglohnland Mexiko produzieren.

Trump twittert wahrheitsgemäß..

Natürlich wird man den Staatsgast nicht zu den Protestierenden führen, denn dann bestünde ja die Möglichkeit, dass seine Leibgardisten (wenn er die dabei hat) die vorwitzigsten Protestler wieder verkloppen. Die “tremendous crowds of A...wishers“ kriegt er also möglicherweise gar nicht zu Gesicht, so dass er guten Gewissens twittern kann, “Everybody loves me!!“

Man darf sehr gespannt sein, wie das mit dem Brexit nun weitergeht.
No deal brexit with EU means great fair deal with USA.

Trump zu diffamieren hilft nicht,

Trump ist ein Populist, an dem die Realität abprallt, die Realität ist das was ER wahrnehmen will. Ich weiß wie Baulöwen, Immobilienhändler arbeiten: Betrug ist die Wahrheit dieser Menschen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Da braucht niemand mit 100000 Lügen zu kommen, für Trump ist das alles ein famoses Spiel.

Ein Zitat aus topagrar online vom 13.03.2019

"Vor dem Beginn von Verhandlungen über Zollsenkungen auf der US-Seite fordert Lighthizer „vernünftige“ Anpassungsphasen für importsensible landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem eigenen Land. Unfaire Handelspraktiken, die den Marktzugang für US-Agrarprodukte beeinträchtigten oder zu Störungen der Agrarmärkte zu Lasten der Vereinigten Staaten führten, müssten beseitigt werden. Das betreffe nichttarifäre Handelshemmnisse und Beschränkungen bei der Verwaltung von Zollkontingenten"

Das ist Bürokraten-Sprache für Abschaffung von Regulierungen bzgl Verbraucherschutz.

Also Chorhühnchen, Zusätze in Fertig- und Halbfertigprodukten, Antibiotika....

Alles, was Nahrung billiger macht. Und schlechter.

Und wenn das passiert, werden Produktkontrollen an den Grenzen unabwendbar. Insbesondere auf der irischen Insel.

Soso

Trump schrieb auf Twitter, dass er bisher keine Proteste gesehen habe. Die "Fake news" würden aber hart daran arbeiten, sie zu finden. Er erlebe hingegen "viel Liebe überall", schrieb er weiter auf dem Kurznachrichtendienst.
Er sieht Sie also nicht ,genauso wie die USS John S. McCain.Die musste ja verhüllt werden damit der Trottel Sie nicht sieht.Also Blind ,Dumm und Verlogen .Da gibt es garantiert noch ein paar Attribute die auf diesen Herrn passen würden,aber es wird ja um eine gepflegte Aussprache in diesem Forum Wert gelegt

Go Britain...

Der britisch, bissige Humor ist einfach nur klasse und trifft den Nagel auf den Kopf. I am very amused.

@Möbius

US Konzerne wollten und haben sich vor dem Brexit in GB nieder(ge)lassen um Zugang zum EU-Markt zu bekommen. Bei einem No Deal Brexit unmöglich.
Im Übrigen ist GB mehr auf die EU angewiesen als anders herum. Gerade einige Menschen die regelmäßig Medikamente nehmen müssen würden unter einem No Deal Brexit extrem leiden.

Da muss man blind sein(wollen),

Herr Trump. Mindestens 100000 übersehen in London? No! They hate you and don't love you!

@traeumerhabenverloren

Trump muss man nicht defamieren. Das kann der selbst am besten.

Trump schrieb auf Twitter, dass er bisher keine Proteste gesehen

habe.

Komisch, sein Lieblingssender Fox News berichtet ausführlich darüber. Auch dass er auf der Fahrt zur Downing Street den Baby Trump Ballon gesehen habe müsste.

Wie schön,

dass die Demonstranten dies quengelnde Trump-Baby vom letzten Besuch aufbewart haben ;).

Es ist einfach eine Unverschämtheit, dass Trump sich in der größten Krise GBs mit einem Handelsabkommen zw. GB und den USA einmischt, obwohl diese Zerrissenheit in der britischen Bevölkerung erstmal beseitigt und ein/e neue/r Regierungschef/in gewählt werden muss.
Bei der ganzen Aktion (sog. "fairer Deal") geht es ihm nur um die USA, da ihnen die Handelspartner wegen der ganzen Santioniererei und Zollerhöhungen (China z.B.) abhanden gekommen sind. Und DT ist der Verursacher, nur sieht er das in seiner Selbstherrlichkeit natürlich nicht.

May liegt am Boden. Da ist

May liegt am Boden. Da ist sie schon weichgeklopft. Mr. Donald Trump muß sich also nicht anstrengen.
„Bravo“ Mr. Präsident.

@17:45 von karwandler

Nunja, er leidet ja nicht erst seit heute an selektiver Wahrnehmung: Was ihm nicht gefällt wird ins Gegenteil verdreht.
Siehe schon am Anfang seiner Amtszeit: die angeblich Mio. Besucher bei seiner Amtseinführung ;)

Trump - der Spaltpilz

Die Intention von Trump ist klar. Er will die EU spalten und gefügig machen. Ein ebenso dreistes wie gefährliches Spiel, das aber funktionieren könnte, denn er hat bereits den Spaltpilz durch die Brexit- Thematik gesetzt. Man kann nur hoffen, dass die Briten auf diesen tumben Trick nicht hereinfallen. Erstaunlich immerhin, dass es unter den AFD Anhängern noch immer viele Trump-Fans gibt.
Sie folgen bling ihrem Guru, obwohl dieser Europa und damit auch die Stabilität Deutschlands zerstören will.

@ Möbius

Vetreten Sie eigentlich deutsche oder trumpsche Interessen...? Trump macht kein Hehl daraus die EU zerstören, zumindest massiv schwächen zu wollen! Dies hätte gravierende Folgen für die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt! Kanzlerin Merkel hat mehrfach vor der protektionistischen Politik des US-Präsidenten gewarnt, zuletzt auf dem Campus der Harvard Universität, zuvor auf der Münchener Sicherheitskonferenz. Dafür wurde sie begeistert gefeiert. Man würde sich wünschen, dass noch mehr europäische Politiker Klartext reden.

Und schon...

...sieht es sehr finster für Snowden aus :-(

@th711

Es ist erstaunlich, dass Sie die Politik von Trump gegen Europa, gegen deutsche Interessen, gegen die tradierte Werte- und Rechtsordnung gut heißen. Allein der Umstand, dass man auf jemenden nicht tritt, der bereits am Boden liegt, zeigt die Gesinnung dieses Politrabauken, der sich als stabiles Genie bezeichnet. Und Sie klatschen dazu auch noch Beifall...

@18:08 von Adeo60

"Man kann nur hoffen, dass die Briten auf diesen tumben Trick nicht hereinfallen. Erstaunlich immerhin, dass es unter den AFD Anhängern noch immer viele Trump-Fans gibt.
Sie folgen bling ihrem Guru, obwohl dieser Europa und damit auch die Stabilität Deutschlands zerstören will."

Genau DAS habe ich bisher auch nicht verstanden. Und ebenso diese Putin-Glorifizierung der AfD-Fanboys, obwohl auch dieser Politiker von außen die EU und damit und unsere Wirtschaft entzweien will.
Aus genau diesem Grunde (Beeinflussung von außen) sind Parteispenden aus dem EU-Ausland bei uns verboten, auch an die AfD...
Aber das ist wieder ein anderes Thema.

LOL!

Dann kann es nur noch Jahre dauern, bis das Abkommen ausgehandelt und NICHT angenommen wird. ;-)

Ein Deal mit Mr America First

Unter der Prämisse, dass sich die Briten von den "Fesseln" der EU befreien.
Kaum sind die "Fesseln" der EU weg gibts dann die "Fesseln" durch die transatlantischen "Freunde" so streng dass die Briten quietschen?
Wollen die Engländer zu Trumps Pudel mutieren?
Good riddance.

Aufwachen

Wann endlich wacht die Welt endlich auf? Dieser Typ will doch nur sein eigenes Ego durchsetzen, weil er geistig minderbemittelt ist und sich nicht anders zu helfen weiß. Ich ordne ihn mittlerweile in die Reihen der gefährlichen Rechtspopulisten ein. Er ist ein weiterer Hohlkopf, der auf den Misthaufen der Geschichte gehört.

Geistig sehr sparsam erzogen...

... der PotUS, mal ganz diplomatisch ausgedrückt.

Das ganze Gehabe treibt mir immer mehr froesteln auf die Haut.

Eine wichtige Lehre, ...

... die man aus der Erscheinung von Donald Trump ziehen kann ist: weg mit dem Brexit.

@ Möbius

Sobald die Briten mal raus sind aus der EU, wird die EU nämlich um ein Zollabkommen mit den Briten buhlen.

Umgekehrt, die Briten werden darum betteln. Die EU interessiert das dann aber nicht so recht. Wozu auch?

18:08 von Adeo60

trump kann die eu vorführen, weil hier leute wie juncker, brok undoettinger das sagen haben. trump hat doch recht mit dem bundeswehrbeitrag und den zöllen. bei beiden dingen ist deutschland unfähig. und nur nebenbei, steinmeier war der erste, der mit pöbeleien gegen trump angefangen hat. merkel war da besser, sie hat ihm gute ratschläge erteilt

18:04 von DoJo

@17:45 von karwandler

Nunja, er leidet ja nicht erst seit heute an selektiver Wahrnehmung: Was ihm nicht gefällt wird ins Gegenteil verdreht.
Siehe schon am Anfang seiner Amtszeit: die angeblich Mio. Besucher bei seiner Amtseinführung ;)
///
*
*
Er irrt ja auch sicher bei seiner Auffassung deutscher Einmischung in amerikanische Angelegenheiten.
*
Das gilt ja nur bei Ihm für EU-GB, wenn er was gegen Layborbürgermeister sagt.

@um 18:08 von Adeo60

Sie überschätzen die Relevanz der EU für Trump. Ein Freihandelsabkommen USA-EU ist derzeit sowieso meilenweit entfernt, was will er sich da überhaupt mit der EU beschäftigen? Hingegen könnte ein solches Abkommen zwischen GB und den USA relativ zügig stehen, schliesslich müssen keine Partikularinteressen irgendwelcher anderen Staaten mehr berücksichtigt werden.

Wichtig ist, dass die Briten endlich sehen welche riesigen Vorteile sie aus dem Brexit ziehen können. Juncker und seine Brüsseler Eurokratenfreunde werden ja auch nicht müde, die vermeintlichen Nachteile des Austritts für GB zu betonen. Wieso sollten da andere nicht auch auf die ausgezeichneten Chancen und Möglichkeiten nach dem Austritt hinweisen dürfen?

Die wiedererlangte Souveränität ermöglicht gerade den zügigen Abschluss bilateraler Verträge für die unterschiedlichsten Bereiche, mit den USA, China oder wem auch immer. Innerhalb der trägen und bürokratischen Union unmöglich.

Grüsse aus der Schweiz

Trump ist unglaublich clever....

...aber er hat nicht verstanden, dass jede Nation England ein Handelsabkommen anbieten wird, bzw. England darauf angewiesen sein wird. Er träumt davon, dass die Engländer nur noch von den USA abhängig sein werden. Good luck player one! Träume weiter....

re möbius

"Trump hat nicht ganz unrecht

Ein „umfassendes Handelsabkommen“? Warum nicht, falls die Briten (noch) etwas zu exportieren haben. Andererseits könnten US Konzerne sich steuerbegünstigt in GB niederlassen. Sobald die Briten mal raus sind aus der EU, wird die EU nämlich um ein Zollabkommen mit den Briten buhlen. Davon könnten dann auch US Konzerne mit Niederlassungen auf der Insel profitieren"

Was Sie da beschreiben ist genau die Lage, die schon mit der britischen EU Mitgliedschaft gilt.

Ich habe nicht herausgefunden, welche Änderung per Brexit Sie eigentlich meinen.

Kein FoxNews?

@ karwandler:
Komisch, sein Lieblingssender Fox News berichtet ausführlich darüber.

Ab einer bestimmten Preisklasse fehlt in Suiten britischer Hotels die Glotze, weil zu profan. Dass ein US-Präsident den ganzen Tag davor hängen könnte, hat man in Britain nicht bedacht. So konnte Trump kein Fox gucken.

Adeo60

Wie gesagt: Amerika drinnen, Russalnd draussen und Deutschland unten halten"!

Vom Saulus zum Paulus

Gebe zu, dass ich mich 2016 gefreut habe, als der Brexit Realität wurde.
Jetzt steht endlich ein Land auf und löst sich von diesem Bürokratiemonster EU mit den ganzen überbezahlten anzugtragenden Großrednern, die außer Reden nicht viel zustande bringen. GB würde es besser gehen dachte ich, damals hab ich sie beneidet.

Inzwischen ist mir klar geworden: nur zusammen kann sich die EU behaupten. Nur so kann verhindert werden, dass es einzelne Länder (wie nun hoffentlich nicht GB) nötig haben, sich einem sehr zweifelhaften "Partner" wie den USA anzubiedern.

Vielleicht aber musste irgendwer auch einfach diese Erfahrung machen.
Auf das Lernen! :)

Die Offerten sind gleichermaßen

so leicht zu durchschauen wie sein rüpelhaftes Benehmen. Einfach im Gemüt, einfach großartig.

Trumps Ziel ist klar

sein Ziel ist die die Grenze der EU zu Europa zu vergrößern.

um 15:06 von karwandler

Ganz schnell könnte dann wieder "America First" an erster Stelle stehen.

Wie kommen Sie auf "wieder"? Es steht die ganze Zeit "America First" an erster Stelle, genau deshalb ist Trump ja für den Brexit und am liebsten ist im ein harter Brexit, weil das sowohl GB als auch die EU am meisten schwächt.

Dummerweise wird sein Plan, die Zeit zurückzudrehen, nicht aufgehen, egal was GB macht, denn anders als vor 50 Jahren ist China kein unterentwickeltes Land mehr und die werden nicht vor Trump kuschen. Wenn er so weitermacht, kann es schnell passieren, dass die USA in Bereichen die Marktführerschaft verliert, in denen sie selbige noch innehaben. Dann stellt sich nur die Frage ob "America Second" oder "America Third" - das ist etwas, auf das die Briten Einfluss haben.

@18:20 von Adeo60

Ich denke, das meinte @th711 eher ironisch (Bravo in Klammern).

Abkommen und Verträge

>>Er forderte bei der Gelegenheit einmal mehr, dass alle NATO-Partner das Beitragsziel umsetzen müssten. Trump erwartet von immer mehr Ländern, dass sie das Minimum von zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts beisteuern.<<

Und das sagt der Mann der sich nicht an Verträge hält, im Gegenteil, andere aufruft das auch so zu tun.

adeo60

Der AfD Anhänger muss kein Trump Anhänger sein. Er kann aber Videotext lesen. Siehe ARD Seite 115 und 130. Der AfD Anhänger wundert sich nur.

Was hat ein trump von small

Was hat ein trump von small britain?
Die Genugtuung,dass usa wieder über die kolonialmacht triumphiert?
Brexit heist, das GB vollends zerfällt und england mit wales alleine stehen wird. Ausserhalb der eu wird london nicht DER Finanzplatz bleiben. Was, ausser minderwertiger Waren, will ermit denen tauschen?
Dernächste USPräsi tut mir jetzt schon leid. Er wird Klinken putzen müssen, oder er greift die EU militärisch an.
Viel Erfolg.

18:47 von Messi

>>Wichtig ist, dass die Briten endlich sehen welche riesigen Vorteile sie aus dem Brexit ziehen können. <<

Und warum ziehen so viele internationale Unternehmen ihre lokalen Niederlassungen aus GB ab du ziehen in den EU-Raum; da sind auch viele UK- Banken mit dabei. Aber, die haben sicher keine Ahnung weil nicht von Herrn Farage beraten.

@um 18:57 von Michi1110

Inzwischen ist mir klar geworden: nur zusammen kann sich die EU behaupten. Nur so kann verhindert werden, dass es einzelne Länder (wie nun hoffentlich nicht GB) nötig haben, sich einem sehr zweifelhaften "Partner" wie den USA anzubiedern.

Als ob sich die EU zusammen behaupten will und kann. Die Eurokraten bekommen es ja nicht mal hin, die eigenen Verträge und Vereinbarungen innerhalb der EU durchzusetzen. Egal in welchem Bereich, Schuldenobergrenze, jährliches Defizit, Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Aussengrenzen, völlig egal, nehmen Sie irgend eine Vereinbarung, da wird ausgeschert wo nur geht. Und zwar von den unterschiedlichsten Staaten. Ob die EU so als zuverlässigerer Partner als die USA für ein unabhängiges GB angesehen werden kann darf durchaus bezweifelt werden.

Naja, Trump

wäre ein neue Absatzmarkt natürlich Recht. Besonders, wenn er den Briten US Standards aufdrücken kann, die er bisher in der EU nicht durchbekommen hat.

Da fallen mir direkt einige gentechnisch verbesserte Pflanzen und deren Produkte ein, die jetzt noch verboten sind. Mal sehen, ob die Briten sich darüber freuen werden....

re messi

"Die wiedererlangte Souveränität ermöglicht gerade den zügigen Abschluss bilateraler Verträge für die unterschiedlichsten Bereiche, mit den USA, China oder wem auch immer."

Und zu wessen Gunsten bilaterale Verträge zwischen einem Zwerg und einem Riesen ausfallen ist ihnen noch nicht aufgefallen?

19:56 von karwandler

re messi

"Die wiedererlangte Souveränität ermöglicht gerade den zügigen Abschluss bilateraler Verträge für die unterschiedlichsten Bereiche, mit den USA, China oder wem auch immer."

Und zu wessen Gunsten bilaterale Verträge zwischen einem Zwerg und einem Riesen ausfallen ist ihnen noch nicht aufgefallen?
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*
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Aber das Trump zur Bestätigung seiner Theorie nun die EU-Binnenverträge mit GB abschließt, ohne die bisherige Nettozahlung?
*
Wenn dann die MIgrationskosten in GB nicht weiter ansteigen können, eventuell ein Deal?

Am 04. Juni 2019 um 18:39 von Nirwana1962

". der PotUS, mal ganz diplomatisch ausgedrückt.
Das ganze Gehabe treibt mir immer mehr froesteln auf die Haut."

Sie haben Recht.

In gutem Latein:

„datis nepis Potus Colonia“

@um 19:56 von karwandler

zu wessen Gunsten bilaterale Verträge zwischen einem Zwerg und einem Riesen ausfallen ist ihnen noch nicht aufgefallen?

Sie sind mehr so der Theoretiker, nicht wahr? Selbstverständlich obliegt es den Briten (und Amerikanern) einem Abkommen zuzustimmen - scheitern kann es natürlich auch wenn es zu einseitig ist. Nur ist die Wahrscheinlichkeit einer Einigung ein vielfaches höher als wenn noch drölfzig andere Staaten ihre Partikularinteressen anmelden - Interessen welche die Briten in keiner Weise betreffen, für die man aber dem Verhandlungspartner etwas anbieten muss.

Die Briten können mit den Amerikanern exakt diejenigen Bereiche verhandeln für welche bei beiden Verhandlungspartnern ein Interesse besteht. Das ist ziemlich dynamisch, gross/klein spielt keine Rolle.

re messi

"Wichtig ist, dass die Briten endlich sehen welche riesigen Vorteile sie aus dem Brexit ziehen können"

Warum sehen eigentlich die Schweizer nicht die riesigen Vorteile, die sie ziehen können, wenn sie alle Bindungen an die EU lösen?

Man sollte meinen, ihnen müsste erstmal der swexit am Herzen liegen.

Am 04. Juni 2019 um 20:18 von Messi

Die Briten können mit den Amerikanern exakt diejenigen Bereiche verhandeln für welche bei beiden Verhandlungspartnern ein Interesse besteht. Das ist ziemlich dynamisch, gross/klein spielt keine Rolle.

Sie haben Recht.

"gross/klein spielt keine Rolle"

Hohe Normen und Standards in der EU, wofür ist das gut?

Das ist ein Problem für viele Firmen.

Hier werden Qualitäten und Genauigkeiten vorgeschrieben, die diese nicht liefern können.

Eben,

made in germany oder EU oder anschließend in GB.

@um 20:32 von karwandler

Warum sehen eigentlich die Schweizer nicht die riesigen Vorteile, die sie ziehen können, wenn sie alle Bindungen an die EU lösen?

Wo habe ich geschrieben dass die Briten alle Bindungen lösen sollen? Das ist doch genau das Problem der Eurokraten: Es gibt nur schwarz oder weiss - Mitglied oder keine Beziehungen. Wobei die Medien da nicht ganz unschuldig sind, wird doch die Vorstellung dass man nur als Mitglied der Union gut leben kann permanent gepusht. Da werden m.E. ganz gezielt Ängste geschürt - ohne EU würde alles zusammenbrechen. Ist einfach nicht so.

Man sollte meinen, ihnen müsste erstmal der swexit am Herzen liegen.

Das Volk würde heute einen Beitritt in diese EU mit ca. 80% an der Urne hochkant ablehnen. Das heisst doch aber nicht dass man keine intensiven freundschaftlichen Beziehungen mit anderen Staaten pflegen kann. Ganz im Gegenteil.

Realitätsverweigerung

Trump hat tausende jubelnde Menschen gesehen. Protest? Nur einen ganz kleinen.

Erinnert mal wieder an die größte Menschenmenge aller Zeiten zu seiner Amtseinführung.

Wie beurteilt wohl ein Psychiater diesen Fall?

You made my day!

"Wir werden das hinkriegen." Es werde einen "fairen Deal" geben."

Fair ist relativ, sprich Ansichtssache im Sinne des Betrachters.
Das UK sollte sich, ob der evtl. anstehenden Verhandlungen klar darüber sein, das ein "faire Deal" für beide Seiten mit dem Denken des größten Dealmakers ever nicht vereinbar ist.

@Messi

Wir sollten aber nicht vergessen, dass Trump die erfolgreiche deutsche Exportnation ein Dorn im Auge ist. Durch Handelskriege, Strafzölle, den Bruch von Verträgen versucht er, in anderen Ländern Zerstörung und Chaos zu schaffen, womit er der US-Wirtschaft zu nutzen glaubt. Die Offerten gegenüber den Briten zielen ebenfalls genau in diese Richtung einer Politik der verbrannten Erde. Die nationale Souveränität steht über allem und bedeutet: jeder gegen jeden, the winner takes it all. In einer globalisierten Welt eine Farce. Trump wird damit scheitern, er hat Schulden exorbitant angehäuft und ist weltweit isoliert. Die Rechnung werden andere zahlen...

@karwandler um 21.32

>Erinnert mal wieder an die größte Menschenmenge aller Zeiten zu seiner Amtseinführung.

Wie beurteilt wohl ein Psychiater diesen Fall?<

Ich bin keiner der angesprochenen Zunft, wage jedoch zu sagen, Realitaetsverlust.

@Karl Napf - trump hat doch recht mit dem bundeswehrbeitrag

Das sich Trump an keinerlei Verträge hält, ist ihnen ja wohl bekannt.
Glauben sie wirklich wenn DE die 2% aufbringt, würde Trump im Verteidigungsfall :-)
Selbst die 2% zahlen wir schon lange als Unterhaltungskosten der US Streitkräfte in Deutschland.

21:47 Adeo60

Wenn das mit Trump alles so schlimm ist. Warum kämpft dann Kanzlerin Merkel so für ein Handelsabkommen mit den USA? Siehe ARD Text Seite 113.

22:02 von Karl Klammer

@Karl Napf - trump hat doch recht mit dem bundeswehrbeitrag

Das sich Trump an keinerlei Verträge hält, ist ihnen ja wohl bekannt.
Glauben sie wirklich wenn DE die 2% aufbringt, würde Trump im Verteidigungsfall :-)
Selbst die 2% zahlen wir schon lange als Unterhaltungskosten der US Streitkräfte in Deutschland.
///
*
*
Man kann sich alles ideologisch schönrechnen.
*
Aber das wir weit unter "zugesagten" 2% liegen, das haben sogar schon unsere Politiker zugegeben und wollen daran festhalten.
*
Wie auch beim zuerst geleugneten Handelsbilanzdefizit der USA!

"Er erlebe hingegen "viel Liebe überall", "

"Am 04. Juni 2019 um 21:32 von karwandler
Wie beurteilt wohl ein Psychiater diesen Fall?"

Rotes Kleid, blaues Kleid.

Sie können nicht gewinnen.

Die Ehefrau nimmt ihren Mann zum Shopping mit.

Sie probiert ein rotes- und ein blaues Kleid an.
Sie hat sich bereits für das rote Kleid entschieden,
fragt ihren Mann trotzdem welches Kleid er besser findet.

Wenn er sagt das blaue Kleid, dann sagt sie:
"Du hast keine Ahnung.“

Wenn er sagt das rote Kleid, fragt sie:
„Was hast Du gegen das blaue Kleid?“

Gegen "The Greatest Ever" kann man nicht gewinnen.

re boris.1945

"Aber das wir weit unter "zugesagten" 2% liegen, das haben sogar schon unsere Politiker zugegeben und wollen daran festhalten."

Genau wie die meisten NATO-Staaten, die nicht daran denken, diese unsinnige 2% Regel einzuhalten.

Um welchen Markt wird es dann gehen ?

Die bilaterale Handelsabkommen mit den USA sind leider das Papier auf dem sie stehen nicht mal wert. Zumeist werden die Wirtschafts- und Finanzabkommen missbraucht um politische Ziele durchzusetzen. Eine dauerhafte, nützliche beidseitige Anwendung ist nicht gegeben.
Im Falle Großbritannien muss man sich abfragen welchen Markt dann bedient werden soll, wenn die EU geschlossen ist im Falle eines Brexit.

22:53 von karwandler

re boris.1945

"Aber das wir weit unter "zugesagten" 2% liegen, das haben sogar schon unsere Politiker zugegeben und wollen daran festhalten."

Genau wie die meisten NATO-Staaten, die nicht daran denken, diese unsinnige 2% Regel einzuhalten.
////
*
*
Ich dachte, hier wird immer TRump vorgeworfen, Zusagen zu brechen?
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Jetzt betrügen also die "meisten" Natostaaten?

21:58 von Nirwana1962

"@karwandler um 21.32
>Erinnert mal wieder an die größte Menschenmenge aller Zeiten zu seiner Amtseinführung.

Wie beurteilt wohl ein Psychiater diesen Fall?<

Ich bin keiner der angesprochenen Zunft, wage jedoch zu sagen, Realitaetsverlust."

Andere Hypothese:
Trump weiß ganz genau, was Sache ist - aber hat empirisch gelernt, dass man mit mutigem Lügen einfach weiterkommt in der Welt.

@rainer4528

Weil man Trump nicht mit den USA gleichsetzen sollte. Deutschland muss selbstverständlich bestrebt sein, die transatlantischen Beziehungen am Leben zu halten - trotz oder gerade wegen des Selbstdarstellers Trump. Multilaterale Beziehungen müssen propagiert werden, damit Trump endlich lernt, dass seine AMERICA FIRST Politik eine Sackgasse ist. Er kann nicht Handelszölle für Autos aus good old Germany beschließen, wenn zugleich deutsche Unternehmen in den USA nachhaltig Arbeitsplätze, insbesondere in der Automobilindustrie schaffen. Das "stabile Genie", als das er sich so gerne bezeichnet, stößt hier offenkundig an seine Grenzen...

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