Ihre Meinung zu: Nach dem Nahles-Rückzug spricht viel für eine Tandem-Lösung

4. Juni 2019 - 8:23 Uhr

Nach dem Rückzug von Andrea Nahles vom SPD-Vorsitz sprechen sich immer mehr Genossen für ein Duo an der Parteispitze aus. Auch die kommissarische Co-Vorsitzende Dreyer kann sich das vorstellen.

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Kommentare

Vielleicht geht nur ein Tandem

Aber Tandem übersetzt, auch so wie es von den Wählern aufgenommen wird, bedeutt immer Schwäche. Keinen geeigneten Kandidaten zu haben. Tandem bedeutet immer Not.

Allerdings immer noch besser Tandem, als einer alleine der untergeht.

Nun rächts sich, dass die SPD, ähnlich der CDU, keine jungen Politiker aufgebaut haben. Die Wähler wollen frisches Blut. Nicht die ewig gleichen Muppets.

Der Juso-Chef ist Minderheitenprogramm. Also nicht das, was hilft.

Heute wählen die Wähler Persönlichkeiten. Denn nur die schaffen Krisen. Schauen wir uns um:

May - keine Persönlichkeit - Krise
KK - keine Persönlichkeit - Krise

Die Grünen kamen mit frischen, ehrlich wirkenden Gesichtern. Denen man noch abnimmt, dass sie für mehr stehen, als nur reinen Machterhalt a la Mutti.

Es tut mir leid um die SPD. Denn ich finde, D sollte auf sie nicht verzichten müssen, sie sollte noche ine Rolle in diesem Land spielen und nicht einstellig werden.

Wieso habt ihr Junge, die mehrheitsfähig sind, nicht aufgebaut?

EineR, zwei oder viele - Hauptsache glaubwürdig

EineR, zwei oder zehn - wenn die SPD nicht endlich ihr Programm zum Inhalt macht, sondern weiterhin nur über Personal und deren Position diskutiert, wird das nichts mehr.
Die Personen müssen glaubwürdig sein und müssen zeigen, dass sie hinter ihrer Wählerschaft und hinter ihrem Parteiprogramm stehen, notfalls auch, wenn das einen vorübergehenden Machtverlust nach sich zieht.

Ein Negativbeispiel sehen wir in Bremen: Hier ignoriert die SPD den WählerInnenwillen komplett und krallt sich an der Macht fest - gegen den Wunsch der Mehrheit für einen Wechsel.

Die Menschen wollten ein soziales Bremen - die SPD verkauft zusammen mit den Grünen weiterhin traumhaft gelegene Grundstücke an "Investoren". Heute sind es deutsch-internationale Bauunternehmer. Wissen wir, ob die die Immobilien nicht demnächst an internationale Konzerne weiterverkaufen und nur noch Geld rauspressen, so wie es in der Vergangenheit mehrfach geschehen ist?

Bodenständigkeit und Glaubwürdigkeit - daran fehlt es bei der SPD

Viele Köche verderben den

Viele Köche verderben den Brei!

Macht endlich Nägel mit

Macht endlich Nägel mit Köpfen:
Raus aus der Groko, schickt alle Alten nach Hause und fangt ganz neu mit jungen Leuten und mit den Prinzipien von Willy Brandt neu an.
Anders wird das nix.

Festklammern an Pöstchen und weiter so macht die Partei vollends kaputt!

Neuausrichtung ?

Hieß es nicht, die SPD wolle sich erneuern ? Bisher hört man vom "Spitzenpersonal" kaum anderes als " weiter so". Da sind Vorschläge wie eine Doppelspitze und die Urwahl der Vorsitzenden ja fast revolutionär !
Sollte tatsächlich die Basis in die Entscheidungsfindung ungefiltert eingebunden werden hätten Kahrs und seine Clique wahrscheinlich schlechte Karten, verhindert er doch die dringend erforderliche Neuausrichtung seit Jahren mit aller Macht. Ersichtlich am Vorstand, den er bisher nach gutdünken zusammenstellt.

soso

"Kritik in der Sache ist ja ganz schön. Aber Angriffe bringen nichts, und auch dieses Dauergenöhle vom Rand, was man alles nicht will, oder die Diskussion über die GroKo - all diese ewigen Dauerplatten", die könne keiner mehr hören, so Kahrs.

Wissen Sie, was ich nicht mehr hören kann, Herr Kahrs? Den Salbader von Leuten des Seeheimer Kreises wie Ihnen, die sich einer dringend nötigen Neuausrichtung der Partei seit Jahren entgegenstellen, und denen dabei sowohl die Wähler als auch die eigenen Parteimitglieder schnuppe sind.

Mag sein, dass Frau Nahles aus ihren Ämtern "rausgeekelt" wurde. Für Sie und Ihre Entourage wäre kein Ekeln, sondern ein Rausschmiss wünschenswert.

SPD

"[...]und auch dieses Dauergehöhle vom Rand, was man alles nicht will, oder die Diskussion über die GroKo - all diese ewigen Dauerplatten", die könne keiner mehr hören, so Kahrs.

Wenn ihr nicht auf euren linken Rand hört, braucht euch keiner.

Wie viele ist egal - aber das Profil muss stimmen

Mal ehrlich: Ist die Anzahl wichtig? Ist es wirklich die Frage, wie viele SPD-Mitglieder in der Regierung mitarbeiten?

Die SPD hat doch ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Ihre Repräsentanten können das originäre Parteiprogramm nicht vermitteln.

Was kann man von einem SPDler halten, der "Gerechtigkeit" ruft und dann seine Tagungsgelder zulasten der SteuerzahlerInnen falsch abrechnet?

Wollen sich ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen von einem Jungen (ohne Berufsausbildung, mit abgebrochenem Studium) über ihre wirtschaftliche Situation belehren lassen? Fühlen sie sich von ihm angemessen vertreten?

Wen oder was repräsentiert eine Vorsitzende, die sich nicht mit Argumenten, sondern mit unangemessenen Schimpfkanonaden präsentiert? Die Rede- und Gesangseinlagen waren doch der leicht zu durchschauende Versuch, sich als "volksnah" zu präsentieren und einzuschmeicheln. Und hinterher sich schön vom Chauffeur nach Hause kutschen lassen - nee, geht gar nicht

Wahlentscheidung

Man kann sich fragen, ob die Krise der Volksparteien an ihrer Politik liegt oder an den Personen oder (wie AKK vermutet) an der "Kommunikation".
Meine These ist, dass wenn die SPD jetzt wieder mal ein paar Köpfe austauscht und die CDU mehr in den "sozialen" Medien unterwegs sein will, dann springen beide zu kurz, falls danach die gleiche Politik weiter betrieben wird. Dann verbrauchen sich die neuen Köpfe genau so schnell wie die alten und die Internetaktivitäten der CDU werden bestenfalls belächelt.

Esgibt genau eine Person

in der SPD, die die 3 Kriterien erfüllt um eine Zukunftsfähiger Parteichef zu sein:
Kevin Kühnert.

1. Er ist bekannt genug um eine Mehrheit hinter sich versammeln zu können und 2. und 3.noch viel wichtiger:
Er gehört nicht dem alten Parteienkrust aus dem Seeheimer Kreis an, der die SPD erst in den Abgrund geführt hat.
Und last but not least er hat als einzige Person der SPD-Führung in den vergangenen 3 Jahren etwas bewiesen, dass man der SPD schon gänzlich abgesprochen hat: Rückgrat.

Nur leider wird die SPD wohl weiterhin beweisen, dass sie sich selbst abschaffen möchte und wieder irgendeinen verbrannten Schröderfunktionär zum Chef machen oder zu mindestens einen derer der die unsoziale Politik der letzten GroKos aktiv mitgetragen hat.

Denn die SPD hat eins in den letzten 20 Jahren zur genüge bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist aus ihren Fehlern zu lernen.
Besonders dann nicht wenn man statt dessen die Pfründe der Führungselite sichern kann.

@ Joes daily World um 09:33

"Heute wählen die Wähler Persönlichkeiten. [...]

Die Grünen kamen mit frischen, ehrlich wirkenden Gesichtern. Denen man noch abnimmt, dass sie für mehr stehen, als nur reinen Machterhalt a la Mutti."

Für was stehen denn bitte Ihre Grünen genau, wenn nicht für Machterhalt und -ausbau?
Die Grünen haben genau so wenig ein trennscharfes Profil wie die SPD.
Den Grünen wird nachgesagt:
- das sie links sein. "Links-Grün versifft" ist ein gern benutztes Schlagwort. Dabei ist diese Partei total Neoliberal eingestellt.
- das sie für den Umweltschutz stehen. Den Umweltschutz vor sich hertragen schon, aber in welchem Bundesland schützen sie die Umwelt denn in der sie mitregieren?
- eine friedfertige Partei sei. Die Grünen sind m.E. der radikalste politische Arm der NATO und haben kein Problem jeden Staat in Schutt und Asche zu legen, die durch die USA und Israel durch einen Fingerzeig abgeurteilt wurden.

Ihre Grünen sind eine Fake-Partei und werden genauso fallen wie die SPD.

Nicht Person sondern Programm

Verständlich, dass die SPD schnell eine (vorübergehende) Führung installiert hat. Jetzt aber ist die Überprüfung ihres Partei-Programms angesagt. Da hapert es gewaltig!
Die Mitglieder, Sympathisanten und Wähler wollen eine Partei der Arbeitnehmerinteressen. Etwas, was Gewerkschaften gegen hohe Beiträge ihren Mitgliedern ermöglichen.
Ein Mittel gegen Flucht aus den Verbänden, die eigentlich Tarife aushandeln sollten, ist angesagt. Statt dessen kämpft sie für mehr Immigration. So wird auch der/die nächste Vorsitzende scheitern, weil das die bisherigen Wähler verprellt.

Visionen

Auch wenn die Visionen der Jungen SPD lerinnen und soweiter machmal nicht ganz schlüssig sind lebt die Demokratie doch davon. Wir benötigen ganz dringend eine Partei welche die Schere zwischen arm und reich etwas zu schließen versucht. Durch den Rückzug von Nahles könnte sich die SPD vom Konzernbüttel wieder zu einer Partei der Bevölkerung entwickeln.

Das "S" in SPD

Egal ob 1,2,3 oder noch mehr Führungspersonal ... Besinnen muss sich die SPD auf ihr "S" im Parteinamen sonst wird das nix mit der Zukunft als große Volkspartei.
Ich drücke die Daumen !

Die Genossen brauchen kein Tandem,

NEIN DIE PARTEI BRAUCHT EIN ROTES URGESTEIN ZUM Vorsitzendem . Da wäre der Genosse Ralf Stegner genau der Richtige. Denn nur mit ihm geht es wieder aufwärts ! Glück ab Genossen

Zu schwer für diese Partei.

Wenn es keine SPD gäbe, so müsste man sie gründen. Umgehend. Denn Deutschland bräuchte mehr als je eine SPD. Aber eine echte, wirkliche SPD. Die, die die 20% untere Einkommensschicht vertritt. Die, die die 20% unterhalb oder am Rande des Existenz Minimums vertritt. Die, die ihre Miete nicht mehr zahlen können. Die, die ihre Kinder nicht mehr richtig versorgen können. Die, die noch nie in Urlaub waren. Die, die bangen müssen noch versorgt zu werden wenn sie älter werden.

Und, und, und. Ist das so schwer für diese Partei ?

09:57 von Deeskalator

also jemand, ohne jegliches fachwissen und ohne berufsabschluss ist geeignet eine ehemalige volkspartei zu führen? schon interessant zu wissen, was auf uns zukommen soll mit linksgrün

Die SPD ist am Ende

Die SPD ist erledigt, Alles fing schon 1998 mit Schröder, Müntefering, Clement an. Harzt4, Leiharbeit, Minijobs Rente mit 67 usw

Da einfach in den letzten 10 bis 15 Jahren nichts für das Volk getan wurde, zb Reformen zurücknehmen die nichts gebracht haben hat die SPD auch immer mehr Wähler/Wählerinnen verloren.

Diese Partei hat sich damit auch abgefunden bei Bundestagswahlen oder Landtagswahlen mit 10% auszukommen bzw zufrieden zu sein.

Wenn nicht hätte es schon längst eine Komplette Generalüberholung in dieser Parteigegeben!

Die Strategie entlarvt die SPD

Bis heute weigern sich sowohl die gesamte Spitze als auch Strukturen bis tief in die Landesverbände hinein, wahrhaben zu wollen, dass es primär die von der SPD zu verantwortende Politik der letzten 20 Jahre war, die ihnen diese Ergebnisse bescherte. Weder eine Doppel-, Drei- oder auch Vierfachspitze werden etwas bewegen, wenn hintendran die selben Leute und damit die selbe Politik bleibt.

Kein Wunder!

Die ostdeutsche blonde SPD-Karrieristin hatte gestern im heutejournal vor allen Dingen damit zu tun, gegen die sog. Rechtspopulisten zu wettern. Die Frau hat doch offenbar bis heute nichts begriffen. Und wo ist denn die von A. Nahles anlässlich der Workshops nach der BT-Wahl vielgepriesene sozialdemokratische Energie geblieben, mit deren Hilfe Fehler aufgearbeitet, u. die Partei wieder in eine besseres Licht gestellt werden sollte? Offenbar doch viel Schaumschlägerei u. an den Interssen u. Bedürfnissen der Wähler vorbei. Sie sollten zunächst in der GroKo weiterarbeiten, u. sozialdemokratische Politik durchzusetzen versuchen, aber nicht nur für wenige sondern für die Masse der deutschen Bevölkerung.

@ 09:33 Joes daily World

Sie widersprechen sich, wenn Sie einerseits ein Tandem als Schwäche und Not deuten und andererseits mit Recht auf die ehrlichen Gesichter bei den Grünen hinweisen: die Grünen sind der beste Beweis, dass ein Tandem Glaubwürdigkeit steigert; eine paritätische Besetzung ist möglich, die Teamfähigkeit in der Politik wird betont und manches mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, die SPD wird dieses strukturelle Erfolgsmodell übernehmen.

Nicht für den Neustart ...

... für die Abwicklung der SPD wird Personal gebraucht.

Die Agenda2010 war nun einmal die Bankrotterklärung der SPD. Solche eine Partei brauchen wir nicht!

@draufguckerin, 9:53

Wollen sich ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen von einem Jungen (ohne Berufsausbildung, mit abgebrochenem Studium) über ihre wirtschaftliche Situation belehren lassen? Fühlen sie sich von ihm angemessen vertreten?

Erstens ist Herr Kühnert kein "Junge". Möchten Sie "Mädchen" genannt werden?

Zweitens hat er niemanden über seine wirtschaftliche Situation "belehrt". Er hat sie beschrieben, recht zutreffend, wie ich finde.

Und drittens ist es ungehörig und trägt gar nichts zur Sache bei, wenn man jemandem das Rederecht abspricht, weil er keine Berufsausbildung und/ oder ein abgebrochenes Studium hat. So etwas nennt man Angriff "ad personam", und das disqualifiziert den Angreifer mehr als den Angegriffenen.

"Juso-Chef Kevin Kühnert wird

"Juso-Chef Kevin Kühnert wird immer wieder ins Gespräch gebracht, er selbst lässt sich eine Kandidatur offen. "

Das ist eine gute Idee mit Kevin an der Spitze erreicht die SPD (=Schwätzer Partei Deutschland) garantiert noch schneller ihr Ziel mit 4,9 % bei den nächsten Wahlen.
Mein Gott, was müssen Brandt, Schmidt, Wehner und andere in ihren Gräbern rotieren, wenn sie ansehen müssen, was aus der SPD geworden ist. Schade eigentlich. Aber solange die in der SPD (CDU inbegriffen) nicht begreifen, daß sich alles ändern muß, damit es so bleibt, wie es ist, ist Hopfen und Malz verloren.

@ Joe

Hm, weder Boris Palmer noch Winfried Kretschmann würde ich als jung bezeichnen.

Die anderen Grünen waren ja noch nie in einem Amt und haben leicht reden.

Ein Tandem aus jung un alt könnte ich mir gut vorstellen...

Nur mache ich es eher an Inhalte fest und da gab es in den letzten Jahren nichts durchgreifendes...

Eher das Gegenteil..
Bis heute nicht begriffen und mit dem Wegfall des Rentenbeitrag "für Harz4-Empfänger" noch einen oben drauf gesetzt...

Eine mögliche Novellierung bisher fehl anzeige...

Arbeitslose und Druck in prekäre Beschäftigung führt zunehmend zur Alters-Armut und das mit Billigung der SPD...

Bis heute kein umdenken in Sicht, da braucht man sich um Stimmenverlust nicht wunder...

Die SPD wird nur aus dem Tal

Die SPD wird nur aus dem Tal kommen, wenn sie den Mut hat, auf die Linke zuzugehen; die Spaltung vor vielen Jahren rächt sich bis heute - übrigens für beide Parteien. Wenn dann SPD und Linke für eine nachhaltige ökologische Wende stehen, die keine sozialen Unwuchten entwickelt, dann steht grün-rot-rot nichts im Wege. Aber dafür braucht es bei SPD, Linken und Grünen noch viel Mut, und bei SPD wie der Linken auch die richtigen Leute an der Spitze.

Doppelspitze

Da plädiere ich klar für das Duo Chebli/Kühnert. Jung und unverbraucht alle beide, dazu weitgehend frei von Ahnung. Passt prima zu einer Partei, die vollkommen am Absaufen ist.

Wohin ?

"Die meisten Menschen wollen durch ihre Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Sie wollen keine Almosen, Zuschüsse, Grundrenten u.ä. sozialpolitischen Unsinn.
Einst konnte sich ein Arbeiter ein Häuschen leisten, die Frau kümmerte sich um die Kinder und die Schulen/Infrastruktur wurde gepflegt, das waren die Zeiten in denen die SPD punkten konnte. " schrieb ein anderer Forist. Das wäre doch einmal eine Zielstellung für eine linke Volkspartei !
Und auch wenn dem Schaufenster und Bollwerk gegen den Kommunismus nach dem Zusammenbruch kein Pardon mehr gegeben wurde, hätte es einer politischen Führung mit Rückrat bedurft um der Ausplünderung der breiten Masse entgegen zu treten. Sattdessen? Kohl, Schröder, Merkel und immer weiter Verarmung !
Und jetzt ? Die Medienlandschaft stürzt sich auf die Personalien, Inhalte ? Armselig !

@Am 04. Juni 2019 um 09:57 von Deeskalator

"..in der SPD, die die 3 Kriterien erfüllt um eine Zukunftsfähiger Parteichef zu sein:
Kevin Kühnert."

Auf welchem Planeten leben Sie???
Kopfschüttel

Zu 09:57 von Deeskalator "Esgibt genau eine Person...

..in der SPD, die die 3 Kriterien erfüllt um eine Zukunftsfähiger Parteichef zu sein:
Kevin Kühnert.

ja klar, und Kühnert versammelt dann die Mehrheit hinter sich und später wird dann Rezo Vizekanzler.

Da fehlt der Respekt vor der Verantwortung und der Aufgabe eines Parteivorsitzenden.

Nein, da muß die SPD schon mehr aufbieten um eine Zukunft zu haben und um dem Land in seiner Gesamtheit zu dienen.

@09:57 von Deeskalator

Es gibt genau eine Person in der SPD, die die 3 Kriterien erfüllt um eine Zukunftsfähiger Parteichef zu sein: Kevin Kühnert.

Da stimme ich Ihnen zu, zumindest was die Personen angeht, die ich kenne. Das wird allerdings kaum passieren. Herr Kühnert ist im Moment zu polarisierend. Der konservative Teil des Volkes würde genüsslich und langanhaltend über die "Verstaatlichung von BMW" schwadronieren und dem Durchschnittswähler erfolgreich Angst vor der Machtübernahme des Kommunismus in Deutschland machen.

Die Diskussion würde mir zwar gefallen, aber es würde ein Shitstorm durch die Republik ziehen und das traut sich die SPD nicht. Wobei ich mich frage, was sie glaubt noch verlieren zu können. Schlimmer kann es nicht mehr werden.

Allerdings darf man auch nicht zu viel erwarten. Auch Gerhard Schröder und Andrea Nahles waren mal Juso-Vorsitzende.

@ Deeskalator um 9.57 Uhr "Es gibt genau eine Person ..."

Ihre Stellungnahme bezüglich K.Kühnert kann ich nicht nachvollziehen. "1. Er ist bekannt genug ...2. Er gehört nicht dem alten Parteienkrust ...an, ..."

Wenn sich die Anforderungen, die noch an die SPD gestellt werden, auf diesem Niveau bewegen, dann "gute Nacht, Marie".
Was wissen Sie/wir von Keven Kühnert? Was kann er? Wie hat er seine Kompetenz unter Beweis gestellt?

Ich gebe Ihnen Recht: Die alten Schröderfunktionäre ( überwiegend aus Niedersachsen) will keiner mehr sehen. Sie stehen zu sehr im Geruch, reine Strippenzieher und Karrieristen (wie z.B. Gabriel) zu sein und nur das eigene Wohl im Auge zu haben.

Aber gibt es nicht noch solide, kompetente Menschen in der SPD? Menschen, die ihre Kompetenz in einem Beruf unter Beweis gestellt haben? Vielleicht auch Menschen, die sich, abgeschreckt von den täglichen Intrigantentum, in regionalen Gruppen für die Menschen einsetzen?
Ich bin sicher: Die SPD hat gute. sozial eingestellte Leute, aber sie lässt sie nicht hochkommen.

@ draufguckerin

BauunternehmerInnen wäre der gegenderte Begriff.

Oder Bauunternehmende. So wie Wählende statt WählerInnen.

Mensch hat ja nun auch das grammatisch maskuline Geschlecht. Müsste Person auch mal gendern.

re gman
"Warum wählen unter 30 Jährige hauptsächlich GRÜN?
...
Man denkt nur kurz, ist nicht betroffen und es fehlt die Erfahrung. GRÜN, der Unterschied zu Volksparteien, stellt sich nicht der Gesamtverantwortung, bedient vorrangig ideologisch populäre Themen."
---
Klingt im Ton so, wie schon der alte Sokrates sich über die Jugend aufgeregt hat.
Nix dazugelernt seitdem, die alten Säcke.

Wie es im "Ton klingt" ändert nichts an den Fakten.

Das oft missbrauchte Zitat stammt nicht von Sokrates, und dass er sich über die Jugend aufgeregt haben soll, ist so in keinem Werk aus dem klassischen Athen zu finden.

Wenn Skorates der grundlegende Philosoph sein soll, wie er verkauft wird, wie kann man ihm dann ein solches Zitat überhaupt zuordnen?

Dämlich ohne nachzudenken wird das ihm zugeschriebene Zitat hauptsächlich auf Deutsch zur Verunglimpfung genutzt. Sokrates kann sich nicht mehr wehren.

um 09:45 von goldschmiedel Macht endlich Nägel mit

>>Macht endlich Nägel mit Köpfen:
Raus aus der Groko, schickt alle Alten nach Hause und fangt ganz neu mit jungen Leuten und mit den Prinzipien von Willy Brandt neu an.
Anders wird das nix.

Festklammern an Pöstchen und weiter so macht die Partei vollends kaputt!<<

//

Genau so verhält es sich...
Leider hat die Partei festgefahrene Strukturen...

Wonach es um Anwartschaften geht und die Jungen nicht mal eben die Plätze der älteren einnehmen können...

Demnach muss die SPD erst mal komplett in der Versenkung verschwinden, bevor eine Neuordnung einziehen kann...

Ist leider so...

Die Linke steht aber bereits in den Startlöchern um deren Platz zu übernehmen...

CXU hält an der Kro-ko fest, um nicht ebenfalls zu verlieren...

Und die Grünen holen zum überrunden aus u. werden den nächsten Bundeskanzler/rin stellen...

@ Leberkas

Wie schon Helmut Schmidt sagte...

... wer Visionen hat, sollte zum Augenarzt gehen.

Der Niedergang der alten sozialdemokratischen Parteien..

..ist heutzutage ein europaweites Phänomen!

Die sozialdemokratische PSI Italiens gibt es heutzutage faktisch überhaupt nicht mehr, und die sozialistische PS in Frankreich kam bei der letzten Europawahl auch nur noch auf kümmerliche 6,4 Prozent, obwohl diese mit Hollande immerhin bis zum Jahre 2017 den französischen Präsidenten SELBST stellte!

Mein Gesamtfazit daher:

Im Gegensatz zu fast allen anderen sozialdemokratischen Parteien Europas steht die SPD heutzutage immer noch recht gut dar!

Denn den allermeisten anderen sozialdemokratischen Parteien Europas ist in der Zwischenzeit noch sehr viel schlechter ergangen, als der deutschen SPD!

Der SPD fehlt das Mandat

zum regieren.
Die tuen so, als ob sie noch immer die Regierung stellen können.
Olaf Scholz bei Anne Will redet von seinen Gesetzesvorhaben für Ende des Jahres. Die ganze SPD Führung hat immer noch nicht begriffen, dass das Volk sie nicht mehr haben will. Und anstatt das Volk endlich ernst zu nehmen, machen die immer weiter so nach Gutsherrenart.
Die CDU, CSU können viel besser mit den Grünen regieren und eine stabile Regierung stellen, die in den nächsten Jahren gute Politik macht. Ich bin zwar kein Freund von den Grünen, aber deren Wahlergebnis ist kollosal und wird immer größer, während die SPD im steilen Abwärtstrend bleiben wird.
Wie die Genossen sich in Deutschland seit Jahren aufführen und immer noch nicht begriffen haben, dass sie keiner mehr haben will, ist arrogant und selbstherrlich.
Genug ist genug.
Und ich kann diese Leute der SPD auch nicht mehr in allen Radio- und Fernsehsender rund um die Uhr sehen. Das ist doch nicht mehr zu ertragen.
Also, Neuwahlen, so schnell es geht

Die Bürger ( Wähler ) haben es satt.....

die permante, negative Medienpräsenz der Volksparteien SPD und CDU vergrault ganz weite Schichten unserer Bevölkerung. Beschäftigung mit Inhalte ( auch mit neuen Köpfen ), ja! Aber geht's vielleicht auch etwas stiller? Natürlich tragen hierzu auch die Medien in nicht unerheblichem Umfang bei, ähnlich wie beim Brexit oder anderen "Dauerlutschern".......

@andererseits

Nee, die Doppelspitze der Grünen hatte bei der letzten BTW 8,irgendwas % geholt.

Der Erfolg der Grünen ist nur durch das Versagen der GroKo zu erklären- nicht durch eigenes Zutun.

von Deeskalator um 09:57

Esgibt genau eine Person in der SPD, die die 3 Kriterien erfüllt um eine Zukunftsfähiger Parteichef zu sein:
Kevin Kühnert.

Bedingte Zustimmung! Eine Doppelspitze Simone Lange / Kevin Kühnert wäre wohl eine realistische Chance für eine programmatische und inhaltliche Neuausrichtung der (s)PD.

Und das ewige Argument, Herr Kühnert habe noch nichts geleistet in seinem Leben: Wohin die "Leistungsträger" (um nicht gesperrt zu werden keine Namen) von verschiedenen Parteien (alle über 60) das Land geführt haben ist flächendeckend zu sehen.

@10:07 von Karl Napf

also jemand, ohne jegliches fachwissen und ohne berufsabschluss ist geeignet eine ehemalige volkspartei zu führen?

Sie müssen Kevin Kühnert nicht mögen. Welcher Politiker wird schon von allen gemocht. Und man kann ihm sicher fehlende Erfahrung vorwerfen, was andererseits zu weniger "politischer Domestizierung" führt.

Aber "Fachwissen und Berufsabschluss"? Welcher Abschluss in welchem Fach qualifiziert denn bitte zu einem Parteivorsitz? Mit den ganzen Volljuristen haben wir ja auch nicht durchgehend gute Erfahrungen.

Und nehmen Sie nur mal Ex-Kanzler Kurz. Der hat auch keinen Abschluss, aber selbst ich, der ihm politisch nun wirklich nicht nahe steht würde behaupten, dass er seine Sache besser gemacht hätte, wenn er sein Jurastudium zu Ende gebracht hätte.

Hauptsache keiner, der die

Hauptsache keiner, der die Agenda 2010 verschuldet hat und kein Seeheimer!

Die Oppositionspartei SPD fordert von der..

Regierungspartei SPD immer GENAU DAS ein, was die Regierungspartei SPD dann aus den unterschiedlichsten Gründen dann SOWIESO wieder NICHT in die Realität konkret umsetzen wird!

Wenn aber die Regierungspartei SPD immer öffentlich so tut, als wäre sie selbst die größte Oppositionspartei hier in Deutschland, bemerkt das irgendwann halt auch der Wähler, und die SPD muss sich dann auch nicht darüber wundern, das ihr die Wähler dann irgendwann in Scharen davonlaufen!

Mein Gesamtfazit daher:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

re draufguckerin

"Wollen sich ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen von einem Jungen (ohne Berufsausbildung, mit abgebrochenem Studium) über ihre wirtschaftliche Situation belehren lassen? Fühlen sie sich von ihm angemessen vertreten?"

Mit solchen Anwürfen ging es auch los gegen Joschka Fischer. Und nachher war er einer der populärsten Außenminister. Und später u.a. Gastprofessor in Princeton.

Die gute alte SPD

Vor einigen Monate, rief Frau Nahles noch ins Mikrofon, "...jetzt hauen wir den Anderen in die Fresse"... die einzigsten die einen Schlag ab bekommen haben, ist sie selbst und ganz massiv die SPD. Liebe SPD, denkt doch erst einmal an das was uns kleinen Leuten jeden Tag belastet. Welche Themen uns an der Zukunft zweifeln lassen. Wie wir noch bezahlbaren Wohnraum finden sollen. Wie kann ein großer Teil der Rentner ohne Armut im Ruhestand Ruhe finden. Wann werden endlich die Konzerne zur Pflicht ihrer sozialen Verantworten gezogen. Wann wird endlich Steuerverschwendung (Geld der Bürger) zu einer Straftat. Wann wird die SPD damit anfangen, Schulen in einem Zustand zu versetzen, das unsere Kinder das Handwerkszeug bekommen, um auf das Leben nach der Schule vorbereitet zu sein. Internet und Computer an jede Schule....aber bitte vorher Toiletten und Dächer sanieren. Nicht die Frage von Personen und Post sind wichtig. Sondern ein Programm für unsere Zukunf....dann Personen und Ehrlichkeit!!

Tun so als würden sie regieren

Die ganzen Kartellparteien + EU haben nur ein Parteiprogramm oder nur eine Politik.
Die Rechtspopulisten bekämpfen mit jeden verfügbaren Mitteln.
Dafür geht man jede Koalition mit jeder Partei ein egal was für ein Parteiprogramm sie haben.

Je mehr Wähler die Rechtspopulisten bekommen, umso mehr fokusieren sie sich um die "Bekämpfung".
Politisch ist dabei nur Stillstand. Es wird nur noch für diesen Zweck investiert. Die Medien berichten nur noch dementsprechend. Das Leben bzw. die Politik ist Lichtjahre von Normalität entfernt.
Das ist kein Regieren.

@ andererseits um 10:22

"Die SPD wird nur aus dem Tal kommen, wenn sie den Mut hat, auf die Linke zuzugehen; die Spaltung vor vielen Jahren rächt sich bis heute - übrigens für beide Parteien. Wenn dann SPD und Linke für eine nachhaltige ökologische Wende stehen, die keine sozialen Unwuchten entwickelt, dann steht grün-rot-rot nichts im Wege. Aber dafür braucht es bei SPD, Linken und Grünen noch viel Mut, und bei SPD wie der Linken auch die richtigen Leute an der Spitze."

Dafür müssten ja die Grünen gemeinsam mit der SPD die verfassungsfeindliche außenpolitische ideologische Festlegungen abstreifen, damit Ihre grün-rot-rote Koalition nichts im Wege stehen würde. Ob dass diese olivegrüne zum Teil ungebildete Grüne Spitze wirklich möchte? Warum tat sie es denn bisher nicht?

Nein, nein. Ich denke die Grün liberalen sollten mit der CDSU koalieren und eine grün-schwarz-gelbe Regierung bilden. Schließlich ist ja die FDP aus den Koaltionsgesprächen abgesprungen. Ihre Grünen waren, sind und bleiben Machtgeil.

Die kapieren es wirklich

Die kapieren es wirklich nicht. Eine spd ,die von der cdu links überholt wird, braucht man nicht. So eine cdu braucht auch niemand. Da hilft nur linke und afd wählen, bis die beiden sich in der mitte wieder auseinander sortiert haben die kapieren es sonst nie. Und jedes wort, der politdarsteller zur afd ist nur gelogen. Die schnallen nicht, warum es auf einmal extreme Ränder gibt.

goldschmiedel

Das sehe ich wie Sie. Nur die Stillstands-Groko weiter zu bedienen, um Merkel weiter ihren Machterhalt zu gewährleisten ist der falsche Weg. Leider begreift das die SPD nicht! Dabei ist das doch nicht so schwer, die Bürger sagen doch heute offen, was sie wollen und warum sich Stammwähler von der SPD (und anderen Altparteinen!) abwenden.
Als Grund kann ich mir nur vorstellen, dass da einige Herrschaften nicht die eigentliche Volksvertretung als ihre Aufgabe sehen, sondern nur am eigenen Pöstchen klammern und am eigenen Machterhalt arbeiten.
Diese Groko ist nur mit sich beschäftigt, Zukunftsthemen werden in D gar nicht erst angepackt. Da wird nur rumschwadroniert. Z.B. hat D bis heute kein Tempolimit, wie im Rest von Europa. In D sind nur Bremser am Werk.

Zurück zu den Wurzeln

Die spd sollte dorthin zurückkehren, wofür sie einst stand: Als Vertreter der Arbeitnehmer-Partei.

Heute ist sie das genaue Gegenteil: Diener der Lobbyisten!

Ob sie eine oder zwei oder gar drei Spitzen haben, wird der Partei nicht weiter helfen!

Sofortige Kündigung der GroKo, die Alten in die zweite/dritte Reihe (Schulz, Scholz, Stegner, Opperman usw.) und eine grundlegende Erneuerung.

Damit zeigt die spd Achtung und Rückgrat!

Was heißt das?

Die nächsten Jahre in die Opposition und durch Innovationen Wähler zurückholen.

Kehrt zurück zu euren Wurzeln, dann gibt es wieder mehr Wähler.

Alles andere ist nur Wischi- Waschi und inhaltesleeres Geschwätz.

PS. Hört endlich auf die zu bekämpfen, die eine rechte Politik machen!

1. Gab es Rechte zu F. J.- Strauß Zeiten auch.

2- Bringt es euch gar nichts, da ihr den Fokus auf andere richtet, statt auf euch selbst.

Mattheis

>> Die SPD stehe an einer Klippe, "es täte uns nicht gut, einfach so weiter zu machen", so Mattheis. <<

Ach? Das ist ja interessant! Was wäre denn dann die Alternative? Neuwahl mit noch mehr Stimmverlusten, noch weniger Sitzen im Bundestag und das Risiko, gar nicht weitermachen zu können, weil man in der Opposition verschwunden ist?

Oder wäre es nicht doch einfach, im Kabinett einmal auf den Tisch zu hauen, die Union im Regen stehen zu lassen und genau das einzufordern, was die Menschen auf der Straße bewegt? Klimawandel, gerechte Mieten, eine auskömmliche Rente! Dann kann man immer noch aufstehen und gehen, wenn die Union sich querstellt.

Aber die SPD am Ende über das Wohl des Landes zu stellen und einfach zu gehen, ist wohl an Egoismus nicht mehr zu überbieten!

Setzt Euch endlich durch und hört auf rumzuheulen! Ihr habt grundsätzlich mit Grünen und Linken eine Mehrheit im Bundestag! Wo ist das Problem???

@ andererseits um 10:39

"Sie glauben also, mit Begriffen wie "grünversifft" und "linksgrünversifft" sowie dem Posten kruder Verschwörungstheorien einen sinnvollen Beitrag zu einem Bericht über die Suche nach neuen SPD-Vorsitzenden beizusteuern?"

Ich möchte darauf hinweisen, dass die SPD nicht die einzige Partei ist die ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat. Ihre Grünen können sich hervorragend darstellen. Aber wer genauer hinschaut, wird merken, dass die Grünen in keiner Weise, das Repräsentieren wofür die eigentlich Werben. Siehe aktuelle Beteiligungen in den Bundesländern und in der Schröderregierung. Denn Hartz-IV haben nicht nur die SPD durchgeboxt sondern auch die neoliberalen Grünen. Und deren Sturz in den Abgrund wird noch viel verheerender, wenn der gestapelte Mist nicht mehr durch Medien-Kampagnen reingewaschen werden kann.

Und ich teile auch nicht Ihre Meinung, dass die Grünen mit den Roten koalieren sollte. Die liberalextremistischen Grünen sind bei den Schwarzen und Gelben ganz gut aufgehoben

@10:25 von dr.bashir

"Herr Kühnert ist im Moment zu polarisierend. Der konservative Teil des Volkes würde genüsslich und langanhaltend über die "Verstaatlichung von BMW" schwadronieren und dem Durchschnittswähler erfolgreich Angst vor der Machtübernahme des Kommunismus in Deutschland machen."

Ja, er würde polarisieren, aber ich würde sagen, genau das ist es auch, was die SPD braucht. Im Moment leidet sie vor allem darunter, dass sie durch langjährige GroKos ihr Programm nicht umsetzen kann und in der Praxis kaum von der CDU zu unterscheiden ist. Mit einem Kühnert an der Spitze wären die Unterschiede plötzlich wieder glasklar.

Natürlich wären die Konservativen entsetzt und könnten noch manche andere mitziehen, aber die meisten davon haben sowieso noch nie SPD gewählt. Man muss gar nicht alle überzeugen, der Gradmesser im Vergleich zum aktuellen Kurs sind 15%. Unter Schulz hat es nur eine kleine Hoffnung auf eine sozialdemokratische SPD gebraucht und sie waren wieder bei 30% in den Umfragen

Verklärung der Vergangenheit

Neben all dem SPD- und Grünen-Bashing erlebe ich hier manchmal die Verklärung der Vergangenheit der SPD. Da werden die Namen Brand und Schmid genannt.
Wer alt genug ist, diese Ära erlebt zu haben, der versuche sich zu erinnern, wie Willy Brand von konservativer Seite angegiftet wurde für seine Entspannungspolitik. Nach damaliger Lesart wollte der uns an "den Russen" verraten. Wenn es damals schon dieses Forum gegeben hätte, dann hätten wir das hier genau so lesen können.
Wer ihn damals gewählt hat waren u.a. die hier ebenfalls gerne geschmähten "68er". Schmid hat die Lage dann wieder beruhigt und danach durfte der Wähler endlich wieder jahrelang Ruhe, Stabilität und Stillstand unter Kohl erleben. Das ist schließlich auch Merkels Erfolgsrezept.
Die Sehnsucht, dass alles so wird "wie früher" hat Trump an die Macht gespült und ist der feuchte Traum aller Konservativen. Aber das wird es nicht.

@ karwandler um 10:48

>>re draufguckerin

"Wollen sich ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen von einem Jungen (ohne Berufsausbildung, mit abgebrochenem Studium) über ihre wirtschaftliche Situation belehren lassen? Fühlen sie sich von ihm angemessen vertreten?"

Mit solchen Anwürfen ging es auch los gegen Joschka Fischer. Und nachher war er einer der populärsten Außenminister. Und später u.a. Gastprofessor in Princeton.<<

Vom Taxifahrer zum Außenminister der die Grünen in den ersten Angriffsbombenkrieg führte. Ein Traumgeschenk für das Fünfzigste Jubiläum nach der Bombardierung der Nazi-Luftwaffe. Weiter so Grüne.

Ich frage mich nur wie das mit Rezos Kritik zusammenpasst? Denn der hat ja auch ausdrücklich den US-Stützpunkt Ramstein kritisiert, wegen der Drohnen Morde.
Mitglieder der Mahnwachen wurden von Grünen als Querfrontler bezichtigt, da die das bspw. die ganze Zeit fordern. Seltsam!

re von karwandler

Natürlich-populär ! Nicht zu vergessen,daß Fischer den ersten deutschen Militäreinsatz nach dem zweiten Weltkrieg,die Bombardierung Jugoslawiens 1999 heftig vertreten hat.Danach die "Reformen",die offenbar daß grüne Klientel,nicht negativ betrafen.
Und Gastprofessuren,daß muß natürlich "überzeugen".

Der SPD fehlt ein Gesicht

Und eine eindeutige politische Ausrichtung.
Wenn ich den grimmigen Mann sehe, glaube ich der ist bei den Linken, wenn ich die Quoten- und Ersatz-Frau aus Mecklenburg-Vorpommern sehe, glaube ich die ist bei der CDU.
Wenn ich Herrn Klingbeil sehe (find ich eigentlich gar nicht so schlecht) glaube ich der ist von der FDP.
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Ja, mein outing: Ich habe mal SPD gewählt!
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Aber warum soll ich dann nicht gleich das Original wählen?
.
Gleichzeitig gelingt es der SPD nicht ihre politischen Erfolge (ja, die gab es durchaus) für sich zu verbuchen. Das war dann immer die GroKo unter Merkels Führung (Danke an die Medien!).
Bei durchaus guten Ansätzen wie der Grundrente versteift mann sich auf Schwachsinnigkeiten (keine Bedürftigkeitsprüfung für die "Arztfrau").
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Auch wenn ich z.B. die Grünen nie wählen würde (ich ertrage Charlotte Alma nicht), aber die zeigen wenigstens eine klare Linie und Geschlossenheit.
.
Was blieb mir vom SPD-Wahlkampf in Erinnerung?
Familiennachzug für subsidiär Geschützte.

@Copilot64 um 10:53

Ihrem Kommentar kann ich nur 100% zustimmen.
Es ist vollkommen egal wer und wie viel Führungskräfte die SPD installiert. Ändert diese Partei nicht ihre politische und vor allem soziale Ausrichtung ist sie erledigt.
Die sollten mal begreifen das ihre "Stammwählerschaft" mit deren Nibelungentreue, resultierend aus Vergangenen Zeiten, langsam aus stirbt.

Parteienchaos

Ich finde, dass alle Politiker ersteinmal soweit vom Sockel der Arroganz hinab steigen sollten, bis dass sie wieder mit beiden Füßen auf dem Boden ankommen und dann sollten sie endlich die Entscheidungen treffen, die die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von ihnen erwartet, ganz besonders in den Bereichen Ausländerpolitik, Natur und Umwelt, soziale Gerechtigkeit. Damit dürften sie Jahre beschaftigt sein. Packt ihr diese Themen nicht im sinne des Volkes an, prophezeie ich euch den Untergang.

Vor dem Neustart mal die Richtung

finden, sonst wird aus der Rakete wieder nur eine BlendGranate.

10:19 von frosthorn

>> @draufguckerin, 9:53
"Wollen sich ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen von einem Jungen (ohne Berufsausbildung, mit abgebrochenem Studium) über ihre wirtschaftliche Situation belehren lassen? Fühlen sie sich von ihm angemessen vertreten?"
Und drittens ist es ungehörig und trägt gar nichts zur Sache bei, wenn man jemandem das Rederecht abspricht, weil er keine Berufsausbildung und/ oder ein abgebrochenes Studium hat. So etwas nennt man Angriff "ad personam", und das disqualifiziert den Angreifer mehr als den Angegriffenen.>>
Und viertens muss ein Student ohnehin in der Lage sein - eingeschrieben oder nicht - selbstständig den Stoff zu erlernen.
Wenn jemand nur darum seinen Stoff beherrscht, weil er in Vorlesungen saß, ist er eh für den Beruf ungeeignet.
Es gibt über alles und jedes Bücher, und wer diese nur dann versteht, wenn ein Professor sie ihm erklärt - wie soll ein solcher Student später ein Buch ohne Hilfe erfassen können?

@ John Koenig um 10:52

Danke für Ihren Kommentar.
Ich glaube nicht das wir die gleiche politische Ausrichtung haben.

Ich bin für den Atomausstieg, weil es gezeigt hat, was diese Kraft anrichten kann, wenn sie falsch genutzt wird. Fukushima und Tschernobyl sind hoffentlich die letzten Beispiel dafür. Ich bin für Umweltschutz, kann aber mit "Klimaschutz" wenig anfangen.

Ich kann die Grünen nicht leiden weil sie liberalextremistisch sind, sich aber links geben und damit allen Linken schaden. Zumindest meiner Meinung nach. Und wenn Sie dann noch schreiben:
"Ich bin wahrlich kein Freund der SPD aber in Sachen pragmatischer Lösungen die auch für den Normalbürger machbar sind hat die SPD die weitaus realistischeren Ansätze."
Liest sich das für mich, dass Sie keinerlei Veränderung haben wollen zu dem aktuellen Parteiübergreifenden Neoliberalen Kurs.

Noch einmal danke für Ihren Kommentar. Ich debattiere auch gerne weiter mit Ihnen. Möchte aber vor keinen Karren gespannt werden. Vor allem vor keinem Neoliberalen

@ andererseits 10:22

"Wenn dann SPD und Linke für eine nachhaltige ökologische Wende stehen, die keine sozialen Unwuchten entwickelt, dann steht grün-rot-rot nichts im Wege."

In ihrer Wunschliste fehlt aber noch eine funktionierende Wirtschaft, die die Ressourcen für all das bereit stellt. Und genau das würde mit der von Ihnen genannte Ansammlung an Parteien nicht funktionieren. Sozial bedeutet schließlich nicht nur das Verteilen von Geld. Vor dem Verteilen kommt das Erwirtschaften.

Überhaupt - was soll das sein - "soziale Unwucht"? Die überwiegend oder ausschließlich fern von sozialistischen Ideen regierten Bundesländer wie Bayern oder BW demonstrieren seit Jahrzehnten, dass sie mit ihrer Methode die wenigsten armen oder armutsgefährdeten Menschen aufweisen können.

Und auch Umweltschutz kostet Geld, das zunächst erwirtschaftet sein will, was die real existierenden sozialistischen Staaten, gerade auch die DDR, nie auf die Reihe bekommen haben.

Mitgliederbefragung

Nachdem eigentlich alle Menschen, die man aus der Führung der SPD so kennt, mitgeteilt haben, daß sie nicht Parteivorsitzender werden möchten, finde ich, es sollte eine Mitgliederbefragung durchgeführt werden, bei der für jedes Parteimitglied gestimmt werden kann und wer dann die meisten Stimmen bekommen hat, der muss es machen.

Auf jeden Fall sollte der Hinweis von Herrn Kühnert auf "super ruinös" beachtet werden, denn er hat in der Vergangenheit schon seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, der SPD massiven Schaden zuzufügen.

@11:09 von Superschlau

"Eine spd ,die von der cdu links überholt wird, braucht man nicht. So eine cdu braucht auch niemand. Da hilft nur linke und afd wählen, bis die beiden sich in der mitte wieder auseinander sortiert haben die kapieren es sonst nie."

Das einzige, wozu diese Taktik führt, ist, den aktuellen Zustand mit Große Koalitionen zu zementieren (nächstes mal bestehend aus Union und Grünen).

Die aktuelle GroKo wollte niemand. Der Grund, warum wir sie trotzdem haben, sind die AfD-Wähler, die es so erzwungen haben, weil sie "lagerinterne" Mehrheiten (also schwarz-gelb oder rot-(rot-)grün) unmöglich gemacht haben.

Wer die Ränder wählt, bekommt GroKo und kleinsten gemeinsamen Nenner mit Minimalkompromissen, oder anders gesagt ein "weiter so". Diese Wahlstrategie ist also alles andere als superschlau, wenn man wieder politische Bewegung und Unterschiede zwischen SPD und CDU sehen will.

Wa für eine Erneuerung

Nach den lezten Bundestagswahlen wollte sich die SPD komplett neu aufstellen und in der Opposition bleiben.
Um jedoch an der Macht zu bleiben und die Ministerien zu bekommen, haben sie sich doch anders entschieden.
Es geht immer nur um Macht und niemals um irgendeine politische Ausrichtung.
SPD würde jede Koalition auch eingehen, um die AFD zu verhindern. Mit der CDU/CSU, den Grünen, FDP, Linke usw. jede denkbare Partei.
Diese Partei steht damit für nichts ausser Machterhalt und AFD Bekämpfung.
Das nennt sich auch noch Erneuerung der Partei.

@ draufguckerin um 10:54

Die SPD ist Geschichte. Und die Grünen werden den aktuellen Hype ummünzen können für eine Regierungsbeteiligung und danach in einen gnadenlosen Fall eintreten. Wie die SPD. Das einzige was m.E. jetzt wichtig ist, ist die Schärfung der Linken in der Partei der SPD und Die Linke, in dem diese Kräfte sich zusammentun und eine radikale Frontalattacke gegen den Neoliberalismus angehen und führen. Denn selbst in den USA steigt die Zahl der Anhänger linker Ideen. Zumindest das was die Links nennen.

www.manager-magazin.de/politik/artikel/
ray-dalio-und-jamie-dimon-warnen-vor-sozialismus-a-1261877.html

Der Trend ist also nicht hin zu mehr Neoliberalismus sondern hin zu dem annähern an den Sozialismus. Oder meinetwegen dem Sozialen! Und wenn dass die beiden roten Parteien nicht verstehen, müssen Linke sich außerhalb dieser Parteien organisieren. Die würden m.E. aus dem Stand +20% erreichen. Nur durch das setzen von Themen und dem vor sich hertreiben der restlichen Parteien.

10:22 von andererseits

"Die SPD wird nur aus dem Tal kommen, wenn sie den Mut hat, auf die Linke zuzugehen; die Spaltung vor vielen Jahren rächt sich bis heute"

Genau das ist auch mein Punkt.
Die Wurzel beider ist nämlich gar nicht einfach nur "der Arbeiter" - den gibt es heute tatsächlich in dieser Form fast nicht mehr -, sondern "die Arbeit". Und die wird in ein paar Jahren einer extremen Wandlung ausgesetzt sein, die die ganze Kultur in eine elemtare Krise stürzen kann - und welchletztere vielleicht sogar schon ihre Schatten vorauswirft:
der Roboter ersetzt mehr und mehr die menschliche Arbeit. Was bleibt dann für den Menschen? Wer gibt dem Menschen Geld, wenn selbst die Schüler jetzt schon in den Schulen den Stoff im PC erlernen können und die vielen Lehrer überflüssig machen.
Der Begriff "Arbeit" muss ganz neu definiert werden.

@11:17 von DB_EMD

">> Die SPD stehe an einer Klippe, "es täte uns nicht gut, einfach so weiter zu machen", so Mattheis. <<
.
Ach? Das ist ja interessant! Was wäre denn dann die Alternative? [...] Oder wäre es nicht doch einfach, im Kabinett einmal auf den Tisch zu hauen, die Union im Regen stehen zu lassen und genau das einzufordern, was die Menschen auf der Straße bewegt?"

Das wäre doch auch schon einmal ein entscheidender Unterschied zum einfach so weiter machen.

"Ihr habt grundsätzlich mit Grünen und Linken eine Mehrheit im Bundestag! Wo ist das Problem???"

Das Hauptproblem ist, dass es nicht stimmt. Diese drei Parteien zusammen sind immer noch in der Minderheit. Und um das zu ändern, müsste man eine davon wählen und nicht denken, dass mit der AfD als Denkzettel alles besser wird.

die Zeiten haben sich geändert

zu meiner Kindheit waren politische Diskussionen meiner Onkel (alles Arbeiter und SPD Wähler bis auf einen: der war Angestellt und CDU Wähler) das Highlight jedes Familientreffens...hochleidenschaftlich! Heute gibt es keine Arbeiter mehr in meiner Verwandschaft - die Interessen sind anders und die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Wenn die SPD weiterhin eine Rolle spielen will, dann muss sie schauen wen sie vertreten will.

Macht erst mal das, was ihr

Macht erst mal das, was ihr vor der Wahl ankündigt.
Ansonsten könnt ihr die Mitglieder 1000 Mal befragen und noch so ein soziales Parteiprogramm beschliessen. Es wir nichts nützen. Mit einer Doppelspitze verbinde ich übrigens Orientierungs- u. Ziellosigkeit.
MfG

Auch ein Führungs-Dreigestirn...

...wird der SPD so lange nicht helfen, wie sie nicht mit glaubwürdigen Aktionen die himmelschreienden sozialen Ungerechtigkeiten zu beseitigen beginnt, statt ebenso wortreiche wie leere Debatten zu führen.

was macht den Unterschcied - ob eine Doppelspitze

kein Programm hat oder eine Einzelperson den Vorsitz inne hat - nichts - es bleibt Programmlos. Es muss unter der Führung einer gerne auch charismatischen Person ein neues Programm und ein neues Ziel bestimmt werden auf der Basis der Werte der "alten" SPD. SPD stand immer für Soziales, immer für die ganze Gesellschaft und immer für Solidarität. Dafür braucht es Menschen in der Partei, die sich darum bemühen wollen, ohne an die eigene Macht zu denken. Das kann ein(e) Vorsitzende(r) nicht allein, auch keine Doppelspitze, das muss ein größerer Kreis sein, der in die Menschen hinein hören kann.

Erst die Inhalte,dann die Personen!

Guten Tag,
so oft habe ich noch nie den Namen Kahrs gelesen,auch Kevin hat sich geschickt ins Rampenlicht gestellt!
1995-98 hat Oskar Lafontaine inhaltlich getrimmt und ausgerichtet als Parteivorsitzender,und dann die Personaldebatte fuer die Kanzlerkandidatur so weit wie moeglich hintenangestellt.
Ergebniss Ueber 40 Prozent.
Der Rest ist bekannt,die Schroeders usw.,haben die Posten besetzt und Schreiner,Oskar und einige andere gemobbt!
Dann kam Hartz 4,die Auslandseinsaetze und damit war es gelaufen.
Kein Tandem,Keine Urwahl wird das ändern!
Und deswegen sind die Waehler weggelaufen,und die Mitglieder auch.
Simone Lange ist die einzige ,die ein wenig glaubwürdig waere,aber am besten ruft man das Ehepaar Lafontaine Wagenknecht an,und bittet sie die Partei zwei bis vier Jahre zu fuehren!
Und das meine ich ernst,aber bei dem menschlichen Umgang der Sozis der letzten 15-Jahre wird das natürlich nicht geschehen!
Die SPD ist mausetot!

Inhalte sind wichtiger!

Bevor die SPD sich Gedanken über ihr Führungspersonal macht, sollte sie einmal ihre inhaltlichen Prioritäten klären. Ist die eher eine Partei der Wirtschaft, wie unter Gerhard Schröder, dem Genossen der Bosse, oder ist sie eine Partei der kleinen Leute? Kann sie glaubwürdig für Klimaschutz stehen, oder nimmt sie lieber Rücksicht auf ihre Mitgliederbasis in den Braunkohlerevieren und auf Volkswagen, wo sie ja über die Landesregierung Niedersachen im Aufsichtsrat sitzt?

Dann ist zu klären, ob die SPD diese Inhalte in der schwarz-roten Koalation umsetzen kann, oder ob es nicht besser wäre, diese Koalition zu verlassen - zum Glück sind zur Zeit auch Mehrheiten ohne AfD oder FDP möglich.

Und erst, wenn diese beiden Fragen geklärt sind, dann kann es darum gehen, wer diese, also die SPD, die für genau diese Inhalte steht, authentisch repräsentieren und führen kann.

@ ekm64 um 11:39

"Überhaupt - was soll das sein - "soziale Unwucht"? Die überwiegend oder ausschließlich fern von sozialistischen Ideen regierten Bundesländer wie Bayern oder BW demonstrieren seit Jahrzehnten, dass sie mit ihrer Methode die wenigsten armen oder armutsgefährdeten Menschen aufweisen können."

Das System ist m.M.n. an und für sich falsch, aber Badenwürttemberg zeigt, zu was die grünen mutieren wenn sie denn erst einmal die Macht durch ihre gute Nacht Geschichten errungen haben. Die Umwelt und vor allem das Klima treten dann seltsamerweise in den Hintergrund.

@ Pax Domino, um 10:00

Genosse Ralf Stegner, der mit den Mundwinkeln? Im Ernst?? Nein.
Also bitte als “Ironie“ kennzeichnen! :-)

10:25 von dr.bashir

"Herr Kühnert ist im Moment zu polarisierend. Der konservative Teil des Volkes würde genüsslich und langanhaltend über die "Verstaatlichung von BMW" schwadronieren und dem Durchschnittswähler erfolgreich Angst vor der Machtübernahme des Kommunismus in Deutschland machen."

Ja.
Und warum ist der deutsche "Durchschnittswähler" dermaßen ungebildet und lässt sich den größten Blödsinn einreden?
Das ist eine echte Frage von mir.
Reicht die Schulbildung nicht?
Differenziertes Denken kann man sich doch selber erarbeiten, selbst wenn man immer die Schule geschwänzt hat.

Ich...

wäre dafür das die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange einer der zwei Plätze bekommen soll. Es müsste der ganze Vorstand ausgetauscht werden Frau Andrea Nahles ist ja nicht alleine Schuld für das Ergebnis der Wahl zum europäischen Parlament. Das wird leider nicht kommen weil an Mangel des Personals.

Ich...

wäre dafür das die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange einer der zwei Plätze bekommen soll. Es müsste der ganze Vorstand ausgetauscht werden Frau Andrea Nahles ist ja nicht alleine Schuld für das Ergebnis der Wahl zum europäischen Parlament. Das wird leider nicht kommen weil an Mangel des Personals.

Irgendwie erinnern mich die

Irgendwie erinnern mich die Altparteien an den glücklosen und talentbefreiten Van Gaal beim FC Bayern. Sie verloren Punkt um Punkt, Und VG wiederholte stoisch, die Mannschaft setze sein Programm nicht um. Er hatte schlicht nicht das Personal zum Programm. Als er es ändern musste, war wieder alles gut.
Das bedeutet nun, dass wir Wähler einfach zu blöd für cdu und spd politik sind. Wir wählen dann sogar protest oder fdp.
Aber niemand fragt sich, warum. Die groko eilt ja von Wrfolg zu Erfolg, aber der blöde Wähler will das nicht honorieren. Menno.

@Am 04. Juni 2019 um 10:48 von karwandler

"Mit solchen Anwürfen ging es auch los gegen Joschka Fischer. Und nachher war er einer der populärsten Außenminister. Und später u.a. Gastprofessor in Princeton."

Gastprofessor Fischer: Das zeigt, das auch die Amerikaner mal danebenliegen können. Fischer ist für mich, trotz Ihrer Lobrede, auch nicht besser als Kevin Kühnert.
Ich empfehle Ihnen das Buch "Wir sind die Wahnsinnigen" vom ECON-Verlag in 1998.
Da erfahren Sie viel über den Charakter von Fischer.
Außer Reden kann er nicht viel, und Bücher auf Bestellung geklaut, hat er auch. Und sowas war Außenminister.
Deutschland hat Besseres verdient.

re pilepale

"OK. Dann haben die Grünen Ihrer Ansicht nach ja nichts zu befürchten, wenn die Medien (endlich) anfangen genauer hinzuschauen, was die Grünen so sagen und dann tun. Richtig?"

Es gehört zu Ihrer Polemik, politische Erfolge allein mit der Unterstützung durch die Medien zu erklären.

Lassen Sie mal die Arroganz bleiben, jeder Andersdenkende müsste ja blöd, manipulierbar sein.

Der Hype der Grünen.

Natürlich reiten die Grünen derzeit die Umweltwelle, das wurde auch schon so angesprochen, und auch ich habe das mehrfach in Kommentaren so geäußert.
Dass die dabei sind, das Kind mit dem Bade auszuschütten, sollte nicht unkommentiert bleiben, der Kohleausstieg ist zwar sinnvoll, aber in der geforderten Kürze unrealistisch.
Und wer gestern im 1. die Sendung “Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?“ gesehen hat, sollte sich einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob er denn solch ein Gefährt wirklich mit gutem grünen Gewissen fahren kann.
Nein, liebe GRÜNE, die E-Mobilität bringt's sicher nicht, da kann das Ding letztlich so sauber fahren wie es will!

Die SPD ist sozialpolitisch schon lange nicht mehr

..."systemimmanent", eher könnte
man sagen, die SPD "hat fertig"!
Viel zu lange hat sich die SPD
wie eine Zitrone um des puren
Machtwillens gegen alle Wahl-
Versprechen und ihre eigenen,
politischen Wurzeln von der CDU
für DEREN Politik missbrauchen
lassen! Ende!
Ich sehe keinen einzigen Grund,
warum hier medial eine irgendwie
erforderliche "Rettung" der SPD
geradezu herbei gebetet wird!?
Oder geht es gar nicht um die
SPD? Geht es viel mehr um den
Fortbestand der gr. "KO"alition?!?
Neuwahlen sind schon länger
überfällig!
Oder glaubt man immer noch,
man könne uns demnächst
Kramp-Karrenbauer en passant
unter-"jubeln"...?!?

Eine geeignete Perönlichkeit wäre ja schon viel...

Die SPD braucht eine Parteiführung, die ihre eigenen Interessen hinter die der Partei zurückstellt! Wenn sich eine solche Persönlichkeit fände, wäre eine Person ja auch genug. Diese Person braucht dann auch die Durchhaltekraft Kritik - auch unangemessene - auszuhalten, um das Personenkarussell endlich zum Stillstand zu bringen. Ansonsten wird die AFD immer weiter profitieren.
Schluss mit den politischen Divas! Ein sozialdemokratischer Arbeiter ist gefragt.

@ Sausevind um 11:44

"Die Wurzel beider ist nämlich gar nicht einfach nur "der Arbeiter" - den gibt es heute tatsächlich in dieser Form fast nicht mehr -, sondern "die Arbeit". Und die wird in ein paar Jahren einer extremen Wandlung ausgesetzt sein, die die ganze Kultur in eine elemtare Krise stürzen kann - und welchletztere vielleicht sogar schon ihre Schatten vorauswirft:
der Roboter ersetzt mehr und mehr die menschliche Arbeit. Was bleibt dann für den Menschen? Wer gibt dem Menschen Geld, wenn selbst die Schüler jetzt schon in den Schulen den Stoff im PC erlernen können und die vielen Lehrer überflüssig machen.
Der Begriff "Arbeit" muss ganz neu definiert werden."

Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten ist m.M.n. nur ein Schreckgespenst wenn das System so bleibt. Wenn diese aber genutzt wird um die Menschen mit allem zu versorgen was sie wünschen kann es ein Segen sein. Was Marx, Bakunin und andere Theoretiker nicht geschafft haben, schaffen die Bits & Bytes. Den Kapitalismus abschaffen.

An ekm64, Beschäftigen Sie sich in keiner Weise

über die wahren Zustände in Deutschland, auch in Bayern und BW? Fakt ist s. Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018." Betroffen sind ca. 29,5 Millionen Menschen, darunter auch viele 100 000de Bayern. Bestätigt vom Grünen Politiker Habeck am 30.11.2018 in der Fernsehsendung: "Maybrit Illner zur Spaltung des Landes." Sein Zitat: "Nach Auskunft der Banken haben 40% der deutschen Bevölkerung kein Geld angespart." Wo von auch? Nach Abzug der Miete erhalten viele Millionen Mitbürger nur 424 Euro im Monat zum Leben. Darunter auch ca 8,7 Millionen Rentner, die weit unter 800 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung haben. Schauen Sie in unsere westlichen Nachbarländer, Beispiel s. Fakt Quelle: " 1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Nach Abzug der Miete oder s. Quelle: "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Berechnung laut OECD die durchschnittlichen Neu Renten für Frauen in Deutschland 590 Euro, in Österreich 1 220 Euro im Monat. USW.

@ A-R um 11:49

"...die Interessen sind anders und die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Wenn die SPD weiterhin eine Rolle spielen will, dann muss sie schauen wen sie vertreten will."

Die SPD hat und will offensichtlich diejenigen weitervertreten, die sie die ganze Zeit, mit fast allen anderen Parteien, vertreten hat. Die Reichen!

Wo liegt das Wählerpotential

Die große Frage ist, wie die SPD wieder Wähler gewinnen und zu einer großen linken Partei vor den Grünen werden kann. Die SPD sollte zuerst klären, wo ihr Wählerpotential liegt. Es liegt zwischen Grünen und CDU. Es ist der Platz einer fortschrittlichen Partei der Mitte. Ähnlich wie die Demokraten in den USA. Damit sie Begeisterung auslösen kann, braucht sie einen Politiker, der die Menschen begeistert. Ähnlich wie Obama.

Doch woher nehmen? Ich sehe keinen solchen Menschen in der SPD. Sie könnte den Grünen Habeck abwerben. Ähnlich wie es im Fussball gemacht wird. Das wird Habeck nicht mitmachen. Begeistung auslösen kann auch Sahra Wagenknecht. Aber die ist bereits wegen Burnout abgetaucht. Ansonsten sehe ich im Moment keine geeigneten Politiker. Vielleicht hilft etwas Humor. Schließlich wurde in der Ukraine auch gerade der Komiker Selenski zum Präsidenten gewählt. Und bis jetzt macht er seine Sache gut.

@ HGP Aachen um 12:05

"SPD stand immer für Soziales, immer für die ganze Gesellschaft und immer für Solidarität. Dafür braucht es Menschen in der Partei, die sich darum bemühen wollen, ohne an die eigene Macht zu denken. Das kann ein(e) Vorsitzende(r) nicht allein, auch keine Doppelspitze, das muss ein größerer Kreis sein, der in die Menschen hinein hören kann."

Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen, dass die SPD "immer für Soziales, immer für die ganze Gesellschaft und immer für Solidarität" stand? Die SPD ist in dieser existenziellen Krise weil sie die letzten Jahrzehnte eben nicht für die angesprochenen Themen einstand. Und in "die Menschen hineinhören" können die schon seit den gleichen Jahrzehnten. Was die Menschen bewegt scheint sie leider nicht zu interessieren. Sonst gäbe es diese existenziellen Krise in der SPD ja nicht.

Wenn diese SPD-TROIKA

das beste ist um die SPD vorerst zu leiten, dann wird die SPD nicht einmal mehr die 5 % Hürde erreichen. Herr Schäfer-Gümbel, der sich schon einen gutbezahlten Posten bei der GIZ gesichert hat und angeblich nicht weiß wie hoch die Bezüge sind und genauso sympatisch wie Stegner ist, Frau Schwesig die schon mal als Ostseebarbie betitelt wurde und die Frau Dreyer auf die Bühne führen und wieder zurück bringen muss sind ein Abbild der hilflosen Genossen.

Viele hielten das

Viele hielten das Forsa-Ergebnis zu Ende Mai für einen Ausreißer, nun kommt INSA am 3. Juni zum praktisch gleichen Trend. Die Frage ist hier eigentlich nur noch: Wann landet die Union hinter den Grünen und fällt die SPD unter die AfD?

@ekm64

Überhaupt - was soll das sein - "soziale Unwucht"? Die überwiegend oder ausschließlich fern von sozialistischen Ideen regierten Bundesländer wie Bayern oder BW demonstrieren seit Jahrzehnten, dass sie mit ihrer Methode die wenigsten armen oder armutsgefährdeten Menschen aufweisen können.

Das liegt nur zum Teil an der Politik dieser Länder, sondern großteils an der Geschichte. Unternehmen wie Daimer, BMW, Siemens, Allianz und wie sie alle heißen, waren schon vor Gründung der Bundesrepublik im Süden ansässig. Ohne diese Unternehmen sähe die soziale Lage dort sicher anders aus. Und nur durch diese alteingesessenen Unternehmen konnten sich diese Länder so entwickeln, dass sie heute auch interessant für Neuansiedlungen sind.

Das ist nichts anderes

als vollkommen hilflose Machtpolitik.
Auch die SPD will ihre Parteibonzen unterbringen, und hofft noch immer daß auch nur IRGENDEIN Wähler Politikerpersonen wählt. Hallo..??!! Wir wählen THEMEN.
Gleichwohl natürlich die Industrie ihre "Förder"gelder nur an bestimmte Vertrauenspersonen ausschüttet- und eben genau KEINE Themen - sondern ihre Vorstellungen umgesetzt haben will.
Ein Dilemma also.
Ausser, wir würden Lobbyisten aus dem Politikerumfeld verbannen.

Eine Neuwahl wird von der Gro-ko wech geschoben...

Warum wohl, es werden Stimmverluste befürchtet und ein weiterer Untergang...

Demokratie schaut allerdings anders aus..

Der Wähler braucht mehr Mitbestimmung...

Wieder mal ein Neustart...

Wie viele Versuche braucht die sPD denn noch?
Sie wissen was ihre Wähler wollen ,tun es aber nicht,weil sie es besser wissen wollen.
Bei vielen Themen wird einfach über die Köpfe und Meinung der Menschen entschieden.
Man hält uns einfach nur für die Stimmabgabe gut genug.
Die Wähler einmal sPD immer sPD gibst schon lange nicht mehr,die Wähler sehen was gesagt wird und gemacht wird und inwieweit es mit ihren Erwartungen im Einklang ist.
Etwas mehr auf das ur sozialdemokratische Bauchgefühl zu hören schadet bestimmt auch nicht.

Bedeutungslos

Die SPD wird mittelfristig im einstelligen Prozentbereich gelangen und langfristig unter die 5% Hürde gelangen. Die Werte die sie aufs Unglaubwürigste vorgibt zu vertreten sind in der heutigen Gesellschaft schlichtweg nicht mehr gefragt, oder werden von anderen Parteien glaubwürdiger umgesetzt. Migration und Umweltschutz sind die beiden grossen Zukunfsthemen. Weder beim einen noch beim anderen hat die SPD etwas vorzuweisen.
Aber dennoch interessant wie einer Partei die bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird hier so ein hoher Anteil an Bereichterstattung gewährt wird. So kann man einen Halbtoten auch künstlich am Leben halten.

Das einzige was man mit einer

Doppekspitze erreicht ist folgendes:
Es werden gleich 2 Politiker nach dem nächsten Wahldebakel abgesägt.
Die SPD ist ja für ihre Entscheidungen wie z.b. den irrsinnig langsamen Kohleausstieg, ihre Kompromissbereitschaft - sprich Zustimmung - zum Artikel 13 usw. abgewählt worden
Keines dieser Themen und vor allen die getroffenen Entscheidungen werden nicht revidiert, ja noch nicht mal ernsthaft in Frage gestellt.
Dadurch werden es eher noch weniger Wähler.
Schönreden a la "Wir müssen es nur besser Erklären" haben die Bürger bis zum Anschlag satt.

12:29 von m.g

: "Nach Auskunft der Banken haben 40% der deutschen Bevölkerung kein Geld angespart." Wo von auch?
.
glauben sie das wäre groß anders, hätte jeder - als Beispiel - 100 Euro mehr im Monat zur Verfügung ?
und wenn sie schon die Mieten heranziehen, hierzulande wohnen 46 % in der eigenen Immobilie
63 % im Saarland .... 14 % in Berlin
dafür sind die Berliner bei schrillen Partys die landesweiten Sieger
und vielleicht sollte man so nichtssagende Floskeln verwenden "auch viele 100 000de Bayern" sondern das mal in Relation sehen dort liegt die Staatsverschuldung bei 2.000 Euro/Bürger in Bremen mit 31.000 Euro trotz (oder gerade wegen) dieser CSU Regierung

@ karwandler um 12:17

>>"OK. Dann haben die Grünen Ihrer Ansicht nach ja nichts zu befürchten, wenn die Medien (endlich) anfangen genauer hinzuschauen, was die Grünen so sagen und dann tun. Richtig?"

Es gehört zu Ihrer Polemik, politische Erfolge allein mit der Unterstützung durch die Medien zu erklären.

Lassen Sie mal die Arroganz bleiben, jeder Andersdenkende müsste ja blöd, manipulierbar sein.<<

Das einer der wie Sie, der ständig aus der Hecke schießt und sich zu schade, zu arrogant, ist zu Themen seine Meinung abzugeben damit man sich im Forum austauschen kann, gerade mir Arroganz vorwirft.

Der Großteil der Medien tun ihren Job nicht. Das ist meine Meinung. Schon seit Jahrzehnten! Denn nicht nur die SPD hat ein Vertrauensproblem, sondern auch die Medien.

Aber schildern Sie doch bitte die politischen Erfolge der Grünen und zeigen sie bitte auf das sich diese Erfolge mit dem "Grünen Werten decken.

Zeigen Sie es einem Arroganten Besserwisser wie mir. Nutzen Sie ruhig die vollen 1000 Zeichen.

12:19 von harry_up

«Und wer gestern im 1. die Sendung “Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?“ gesehen hat, sollte sich einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob er denn solch ein Gefährt wirklich mit gutem grünen Gewissen fahren kann.
Nein, liebe GRÜNE, die E-Mobilität bringt's sicher nicht, da kann das Ding letztlich so sauber fahren wie es will!»

Mit großem Interesse sah ich die Sendung.

Ja - das E-Mobil "wird zu sehr gehypt" als Allein-Selig-Macher der automobilen Zukunft. Von den Grünen, und von allen anderen Parteien, die nun meinen, das Heilsversprechen darin zu finden.

Auf der anderen Seite wird es gleichzeitig zu sehr verteufelt.
Weil nur der Status Quo der Herstellung gesehen wird (vor allem der Lithium-Gewinnung). Nicht eine einzige Partei ist gegenwärtig in der Lage, sachgerecht zu informieren, was Stand der Dinge ist. Und welche Entwicklungen es in naher Zukunft geben wird.

Die SPD könnte sich da profilieren.
Scheint aber auch keine Fachleute zu haben, die dazu Bescheid wissen …

Wegen Harz4 sind die Wähler wechgelaufen, Keine Novellierung

Novellierung der Agenda 2010 !

Höchstens noch einen daraufgelegt in dem der Rentenanteil komplett gestrichen wurde, was eine Reduzierung von aktuell "laut Rentenbescheid" 25%- aus macht...

So geht man doch nicht mit der arbeitenden Bevölkerung um, die mal die Säule dieser Partei waren...waren...

Solange sich daran nichts ändert und die Arbeiter weiter in Armut gedrängt werden und nichts anderes hat die Partei die letzten Jahre zugelassen...

Jetzt bekommen die endlich mal die Quittung...

Viele haben bisher die Hoffnung nicht aufgegeben, doch irgend wann ist es mal vorbei, wenn man nur noch abgestraft wird...

@ 11:40 von Paddy B.

"Die aktuelle GroKo wollte niemand. Der Grund, warum wir sie trotzdem haben, sind die AfD-Wähler, die es so erzwungen haben, weil sie "lagerinterne" Mehrheiten (also schwarz-gelb oder rot-(rot-)grün) unmöglich gemacht haben."
.
Äh..... OK......
.
Sie sind sich aber der Wahlergebnisse bewußt?
Was sollte die AfD da beeinflußen wollen?
.
Für "die Volksparteien" hat´s alleine nicht gereicht...
.
Hmmmm... Wir machen jetzt einen Vegie-Bürger?
Aus Brasilien? Alles klar.
Grüne verbindet euch!
Für Soja aus USA oder egal woher!
Ab jetzt nur noch Soja!

Die gute alte SPD (3)

Warum stellen unsere Politiker/innen sich nicht mal ernsthaft die Frage, warum soviel Politikeverdrossenheit in der Bevölkerung vorliegt und warum man keinem Politiker/in heute noch etwas verzraut (Parteiübergreifend). Na, weil 1. Falschaussagen, Verdrehungen, Lügen, Unwahrheiten etc. im interesse der Partei und der Macht im Vordergrund stehen. 2. Unsere Politiker durch die Wirtschaft nicht nach ihrem Gewissen entscheiden können. Weiter Punkte könnte ich noch aufzählen, reicht aber der Platz nicht. Wichtig wäre, alle Politiker/innen dürfen keine Posten in der Wirtschafz besetzen. Nach dem politischen Ausscheiden mindestens 4 Jahre keine Führungsposition in der Wirschaft! Gerne könnte diese "Karantene-Zeit" finanzielle ausgeglichen werden. Wir haben in Berlin mehr bekannte Lobbyisten sitzen als Abgeordnete. Wie soll hier fair und für das Volk entschieden werden. Bei nicht Einhaltung, sofortiger Verlust von Diäten und Pensionsansprüchen. Das wäre Glaubwürdigkeit....

um 12:29 von m.g An ekm64, Beschäftigen Sie sich in keiner Weise

>>Bestätigt vom Grünen Politiker Habeck am 30.11.2018 in der Fernsehsendung: "Maybrit Illner zur Spaltung des Landes." Sein Zitat: "Nach Auskunft der Banken haben 40% der deutschen Bevölkerung kein Geld angespart." Wo von auch? Nach Abzug der Miete erhalten viele Millionen Mitbürger nur 424 Euro im Monat zum Leben. Darunter auch ca 8,7 Millionen Rentner, die weit unter 800 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung haben.<<

//

Danke für den Beitrag!

Und es kommt derzeit noch schlimmer und scheinbar geschickt von der Regierung eingefädelt...

Mal gespannt wann die Rentner endlich auf die Straße /Demo gehen...

Zeit wird`s und sollten sich ein Beispiel an der Jugend nehmen, jammern hilf nicht mehr...

Ob Tandem, Roller oder

Ob Tandem, Roller oder Dreirad, ist doch egal.
Nichts von alledem ändert etwas an den Wahrheiten die der „rezo“ mit Beweisen vorgetragen hat.
Entweder Lernen es die Politiker nicht, oder die Bürger.

Die SPD hat genug Lemmige/Mitglieder, nur traut sich keiner...

Das ist das Problem der Partei und die welche was bewegen wollten sind längst ausgetreten/abgewandert...

12:28 von Pilepale

@ Sausevind um 11:44

"Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten ist m.M.n. nur ein Schreckgespenst wenn das System so bleibt. Wenn diese aber genutzt wird um die Menschen mit allem zu versorgen was sie wünschen kann es ein Segen sein. Was Marx, Bakunin und andere Theoretiker nicht geschafft haben, schaffen die Bits & Bytes. Den Kapitalismus abschaffen."

Erstaunliche Antwort. In diese Richtung gehen meine Überlegungen ebenfalls.

12:58 von schabernack

fachleute haben auch die grünen/innen nicht, aber die hoffnung. sieht man schon an der aussage von baerbock, strom in den kabeln zwischenzuspeichern, bis man andere möglichkeiten entdeckt hat

Zum Glück wird der neue

Zum Glück wird der neue SPD-Chef von denselben Partei-Mitgliedern gewählt, die schon bei Andrea Nahles ein glückliches Händchen bewiesen haben – aus demselben Pool, der nun auch wieder zur Verfügung steht. Wir sehen Natascha Kohnen, die die Bayern-SPD immerhin deutlich über 5% stabilisieren konnte, einen Lars Thorben aus …äh…, Aydan Özoguz, in der SPD für die Suche nach der deutschen Leitkultur zuständig, Katarina Barley, die im Falle der Wahl in Berlin bleiben könnte (eigentlich will sie gar nicht nach Straßburg und Brüssel), die Intelligencerin & Influencerin Sawsan Chebli, Boris (der von Doris) Pistorius und Hubertus.
Leitfiguren und Wählermagnete sind die alle nicht. Dafür reinstes Comedy-Gold. Wer immer den Job will – nun ist die Zeit, sich selber dezent in den Vordergrund zu schieben oder schieben zu lassen. Leider ist Ralf Stegner zu bescheiden, mehr als vielleicht einen musikalischen Hinweis auf Facebook (Musikgruß des Tages „Take me now“) zu posten.

Doppelspitze

Ich bin für eine Kombination von alt/jung und Mann und Frau: Gesine Schwan und Kevin Kühnert.

@ 10:32 Einfach Unglaublich

Sie zitieren Helmut Schmidt einerseits falsch (von Augenarzt sprach er nicht) und andererseits zusammenhanglos, denn Schmidt hatte natürlich politische Visionen. 2010 sagte Schmidt im Interview mit Giovanni di Lorenzo, wahrscheinlich habe er den Satz in einem Interview gesagt. Das muss mindestens 35 Jahre her sein, vielleicht 40. Da wurde ich gefragt: Wo ist Ihre große Vision? Und ich habe gesagt: Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen. Es war eine pampige Antwort auf eine dusselige Frage.
Aber es ist schon klar, dass Anhänger der ganz rechten Fraktion mit Visionen nicht viel am Hut haben; anders ausgedrückt: Manche ihrer rückwärtsgewandten Visionen sind tatsächlich eher etwas für den Arzt als für die Politik.

Es ist doch völlig egal,

Es ist doch völlig egal, wieviel Personen bei der SPD an der Spitze stehen.
Hauptsache die Person ist glaubhaft, die Partei steht für etwas.
Die SPD ist doch deshalb am Ende, weil sie mit HartzIV ihre Wähler verraten und verkauft und danach nur noch den Steigbügelhalter für Frau Merkel gemacht haben.
Jetzt ist doch die letzte Chance für die SPD, es müssen mutige, unverbrauchte Köpfe her. Z.B. Kühnert.
Und keinen Gabriel, Scholz, Maas, Oppermann, Schleswig, Dreyer oder Schäfer-Gümbel.
Jetzt wo die CDU Angst vor Neuwahlen hat, könnte die SPD Frau Merkel die Pistole auf die Brust setzen und aus der Kohle aussteigen, eine Mindestrente von um die 1200€ fordern.
Und wenn die CDU nicht will, endlich mal klare Kante zeigen und aus der Groko aussteigen.
Und mit einem glaubhaftem Sozial- und Umweltprogramm könnte die SPD bei Neuwahlen um die 25% erreichen. zusammen mit den Grünen und der Linke, wäre also ein Mehrheit drin.
Aber ehrlich, soviel neuen Mut traue ich der SPD nicht zu.

Wie sagte Münte noch?

"Der SPD-Vorsitz ist das schönste Amt neben dem Papst!" Da wird sich doch ein unbelasteter frischer Kandidat oder eine Kandidatin finden, die die Partei einigen und hinter sich bringen kann und sich noch nicht durch unbedarfte Sprüche oder unwürdiges Verhalten in Mißkredit gebracht hat? Simone Lange war m.E. eine sehr gute Kandidatin!

re jukuk

"Gastprofessor Fischer: Das zeigt, das auch die Amerikaner mal danebenliegen können. Fischer ist für mich, trotz Ihrer Lobrede, auch nicht besser als Kevin Kühnert.
Ich empfehle Ihnen das Buch "Wir sind die Wahnsinnigen" vom ECON-Verlag in 1998."

Ein Buch von 1998 (Fischer war kaum 50) soll mich über seine Leistungen und Fähigkeiten aufklären?

"Außer Reden kann er nicht viel"

Die Firmen, für die er nach seiner politischen Karriere gearbeitet hat, müssen das wohl anders gesehen haben.

Aber die hatten leider nicht Sie als brillianten Personalberater ..

um 12:58 von erster Realist

>>
Wegen Harz4 sind die Wähler wechgelaufen, Keine Novellierung

Novellierung der Agenda 2010 !
<<

Wer glaubt denn ernsthaft, dass der SPD 17 Jahre nach Hartz4 deshalb die Wähler davon laufen ? Schröder hätte nach Hartz4 fast die Wahl gewonnen. Und in den 17 Jahren hat es auch Regierungen ohne SPD-Beteiligung gegeben, die nichts korrigiert haben. Korrekturen sind nur auf Drängen der SPD später erfolgt.

@ Elitedemokrat um 13:01

"Die SPD sollte nach Bad Godesberg zurück kommen und sich neu besinnen, worum es den Menschen in Deutschland und der Welt wirklich geht!"

Worum geht es denn Ihrer Meinung nach den Menschen in Deutschland und der Welt?

um 13:01 von Elitedemokrat

>>
... während sich die Sozialdemokraten in ihrem "Godesberger Programm" bereits 1959 klar genen den Sozialismus ausgesprochen haben ...
<<

Sie schreiben ja oft lesenswerte Kommentare, aber jetzt liegen Sie vollkommen falsch:

"Diese neue und bessere Ordnung erstrebt der demokratische Sozialismus." (Einleitung)

Zu den anschließend definierten "Grundwerten des Sozialismus" kann man auch heute kaum etwas negatives sagen.

Das Instrument der Enteignung ist im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehen. Im BMW-Fall ist es dennoch nicht angesagt. Da besteht er die Problematik des leistungslosens Ererbens (Klatten).

@ 11:07 Pilepale

Da geht ja so manchen hier ganz schön die politische Düse, wenn man die Grünen statt sich auf inhaltlichen Diskurs einzulassen lediglich diffamierend stellen kann - so wie Sie mit den Begriffen "zum Teil ungebildete Grüne Spitze" und "Machtgeil". Die Menschen in unserem Land haben da dann doch ein kritisches und selbstbewussteres Bild und zeigen in den Umfragen, wem Sie Kompetenz in Schlüsselfragen der Zukunft und eine entsprechende Politikgestaltung zutrauen und wem nicht.

@ 10:41 Einfach Unglaublich

Der Erfolg der Grünen hat damit zu tun, dass sie die drängenden Themen aufgreifen, klare Lösungen anbieten und dafür Zustimmung in der Bevölkerung bekommen, nicht nur was prozentuale Umfragewerte betrifft sondern vor allem in der Kompetenzzuschreibung. Aber ich verstehe durchaus, dass das afd-Sympathisant*innen ein Dorn im Auge ist, weil die eigene Partei nach wie vor von den Menschen für kompetenzfrei gehalten wird, als reine Protestpartei wahrgenommen wird und bestenfalls auf der Stelle tritt.

SPD steht verhältnismäßig gut da . . .

"Im Gegensatz zu fast allen anderen sozialdemokratischen Parteien Europas steht die SPD heutzutage immer noch recht gut da!"

Dann bin ich beruhigt, Herr v. Bröckel. Dann kann es ja so weitergehen.

Jetzt kommt

Mützenich! Wer?

@ Sausevind um 13:21

>>"Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten ist m.M.n. nur ein Schreckgespenst wenn das System so bleibt. Wenn diese aber genutzt wird um die Menschen mit allem zu versorgen was sie wünschen kann es ein Segen sein. Was Marx, Bakunin und andere Theoretiker nicht geschafft haben, schaffen die Bits & Bytes. Den Kapitalismus abschaffen."

Erstaunliche Antwort. In diese Richtung gehen meine Überlegungen ebenfalls.<<

Immer wieder spannend, was so herauskommt, wenn ein Ort gefunden wurde, in dem man sich gemeinsam austauschen kann, trotz oder gerade eben wegen verschiedener Ansichten.
Bei anderen Themen können wir dann argumentativ weiterstreiten. ;)

Vieles spricht für eine Tandem-Lösung

Was sich in anderen Parteien bewährt hat, sollte auch die SPD wieder voran bringen. Aber auch die Inhalte und Ziele der Partei müssen verbessert werden. Personalfragen stehen erst an zweiter Stelle.

An Sisyphos3, In jedem Land stehen die Regierenden

am Pranger wenn es vielen Millionen Mitbürgern miserabel geht. Nicht umsonst gehen heute bereits ca. 2 Millionen Bürger zu den Tafeln betteln um satt zu werden. Zusätzlich gibt es heute ca. 1,2 Millionen deutsche Wohnungslose, gezählt Ende 2016, s. Fakt Quelle: " Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Warum lesen Sie nicht die Studie von Bochumer Wissenschaftlern, s. Fakt Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Natürlich wird die Armut von deutschen Mitbürgern, auch von zahlreichen Politikern vor allem der CDU/CSU angezweifelt sogar noch schön geredet, siehe Quelle. "Bertelsmann Studie zur Familienarmut. Geschönte Armut statt schön." Ich empfehle jeden User, der die Armut in D. leugnet, suchen Sie ihre nächstliegende Tafel auf, sie werden entsetzt sein was sich teilweise dort abspielt. Altersrenten zwischen 380 Euro bis 550 Euro sind keine Seltenheit. Nicht umsonst fehlen ca. 1,9 Millionen Sozialwohnungen usw.

@ 11:18 von Pilepale

Die Hartz-IV-Gesetze waren größtenteils bundesratszustimmungspflichtig, weil Länderhoheit berührt war. Ich vermute, Sie wissen, dass daher viele Unions- und FDP-Elemente Eingang fanden. Die Grünen als "neoliberal" und "liberalextremistisch" zu etikettieren, ist reiner Nonsens. Aber man kann's ja mal versuchen...

11:49 von Paddy B.

"Das Hauptproblem ist, dass es nicht stimmt. Diese drei Parteien zusammen sind immer noch in der Minderheit. Und um das zu ändern, müsste man eine davon wählen und nicht denken, dass mit der AfD als Denkzettel alles besser wird."

Sie haben natürlich Recht! Ich gehe jedoch davon aus, dass weder FDP und schon gar nicht AfD derzeit mit der Union stimmen würden, sondern sich im Zweifelsfall eher enthalten würden (zumindest die FDP). Wer derzeit nämlich z. B. gegen Klima oder einen effektiven Mieterschutz bzw. sozialen Wohnungsbau stimmt, kann sich politisch gleich das Grab schaufeln.

Ich bin als "Besserverdienender" der Ansicht, dass die fetten Jahre vorüber sind bzw. im Sinne eines sozialen Friedens vorbei sein müssen. Wir können nicht ewig so weitermachen und tatenlos zusehen, wie der ärmere Teil der Gesellschaft immer weiter abgehängt wird. Daher halte ich es für dringend erforderlich, endlich die starken Schultern gerechter zu belasten und den Rest zu entlasten! Und zwar deutlich!

13:10 von falsa demonstratio

andereseitz hat das andersrum gedeutet. er sprach von übernatürlicher kraft trotz ihrer krankheit, oder so. also thematisieren ist nur dann gut, wenn es der linken gutmenschlichkeit dient. wieder was gelernt

@ 11:39 ekm64

Sie sollten die ökonomischen Analysen und Positionen der Grünen mal zur Kenntnis nehmen. Mit den Grünen hätte es nicht die Abwanderung von Hunderttausenden Arbeitsplätzen im Bereich erneuerbarer Energien und ihrer Technik gegeben. Das verstaubte Klischee, nur die Schwarzen oder Gelben könnten wirtschaften, hat nie gestimmt und ist gerade derzeit eher umgekehrt. Beispiel gefällig? Sie schreiben "Umweltschutz kostet Geld" - alle zukunftsorientierten Fachleute sagen unisono genau das Gegenteil "kein Umweltschutz, keine nachhaltige ökologische Politik, das kostet enorme Summen".
Im übrigen: Ihr Verweis auf "real existierenden sozialistischen Staaten, gerade auch die DDR" ist hier völlig fehl am Platz und bedient Klischees.

Tschüß GroKo?

Wäre ein weiterer Fehler! Christ- u. Sozialdemokraten hatten die meisten Wählerstimmen; eine stabile Regierung war u. ist damit gewährleistet. Die bestehenden Verwerfungen in Gesellschaft u. Politik sind Folge Merkelscher Politik, insbesondere im Zusammenhang mit Finanz-, Euro-, u. Flüchtlingskrise. Die Sozis unterstützten dies ohne die sozialen Bedürfnisse und Interessen der deutschen Bevölkerung zu berücksichtigen. Selbstherrlichkeit u. Arroganz, Klientelpolitik etc. haben die SPD von dem sog. Normalbürger regelrecht entkoppelt (Parallelwelten). Noch besteht die Chance es besser zu machen. Außerhalb der Regierung wird es sehr schwer Wähler zurückzugewinnen. Künert, Ueckermann, Chebli u. Co. sind sicher nicht die Heilsbringer.

13:21 von Karl Napf

«fachleute haben auch die grünen/innen nicht, aber die hoffnung. sieht man schon an der aussage von baerbock, strom in den kabeln zwischenzuspeichern, bis man andere möglichkeiten entdeckt hat»

Die Idee, Strom (Energiefluss) in den Netzen zwischen zu speichern, ist keineswegs an den Haaren herbei gezogen.

Es geht allerdings nicht in der Art von Netz, wie es gegenwärtig besteht. Das sind in DEU ca. 1,7 Mio. km Leitungen auf 4 verschiedene Ebenen der Spannung (Höchst-, Hoch-, Mittel-, Nieder-Spannung).

Der Übergang ist bisher nur "von oben nach unten" möglich, nie umgekehrt. Das wäre aber durch den Einbau von entsprechenden Elementen prinzipiell jederzeit möglich.

Durch "Hin- und Her-Umrichten" kann so ein Teil der (überschüssigen) Energie (relativ verlustarm) im Netz gespeichert werden, bis er beim Verbraucher "als Niederspannung abgefordert wird".

Märchenstunde ist Stromspeicherung im Netz nicht.
Auch nicht für längere Zeiträume.

Aber Wissen darum ist in der Politik rar …

um 14:01 von Sternenkind

>>
Jetzt kommt

Mützenich! Wer?
<<

Den Kommentar hatten wir schon Gestern von Ihnen. Kopieren Sie ?

Da es hier aber um den Parteivorsitz geht: Mützenich kommt hier nicht.

Fakt ist,

dass die SPD nichts dafür kann, dass der Wähler sie für HartzIV und Kosovo-Krieg bestraft aber die Grünen dafür belohnt.

Insofern sind personelle Veränderungen in der Partei bedeutungslos.

Ironie

na klar war das Ironie . Der Ganze Verein besteht doch nur noch aus Ironie.

09:59, Pilepale

>>Die Grünen sind m.E. der radikalste politische Arm der NATO und haben kein Problem jeden Staat in Schutt und Asche zu legen, die durch die USA und Israel durch einen Fingerzeig abgeurteilt wurden.<<

Vorsicht.

Hass macht blind und dumm.

10:07, Karl Napf

>>09:57 von Deeskalator
also jemand, ohne jegliches fachwissen und ohne berufsabschluss ist geeignet eine ehemalige volkspartei zu führen? schon interessant zu wissen, was auf uns zukommen soll mit linksgrün.<<

Sie halten Kevin Kühnert für unwissend?

Welchen Studien- oder Berufsabschluss hat eigentlich Sebastian Kurz?

Soll ich es Ihnen verraten?

Keinen.

@andererseits 13,57

eigentlich geht es hier um die SPD. Wie Sie aber drauf kommen, einer Partei Kompetenz zuzuschreiben, deren Vorsitzende Strom "im Netz" speichern will und die einseitig auf E-Mobile setzt, bleibt mir schleierhaft. Lesen Sie mal, was Harald Lesch und Andere zu E-Autos sagen. Und von Jürgen Trittins Kugel Eis als Verteuerung des Stroms sind wir weit entfernt

@ andererseits um 13:57

"Der Erfolg der Grünen hat damit zu tun, dass sie die drängenden Themen aufgreifen, klare Lösungen anbieten und dafür Zustimmung in der Bevölkerung bekommen, nicht nur was prozentuale Umfragewerte betrifft sondern vor allem in der Kompetenzzuschreibung."

Zu welchem "drängenden Themen" haben Ihre Grünen "klare Lösungen" und vor allem in was sind die Kompetent? Und ersparen Sie mir bitte die AfD Etikettierung. Für mich ist die AfD der gleiche Fake-Verein, wie die Grünen und SPD. Denn die haben die gleiche neoliberale Agenda und der Ausländerhass ist etwas subtieler. Aber das finden Sie alles auch in den anderen Parteien. Die Linke (noch!) ausgenommen, da diese Partei bisher noch nicht in der "Realität" angekommen ist.

@ 10:31 Einfach Unglaublich

Es ist ein beliebter Vorwurf der rechtsaußen-Leute, den Grünen Angriffskriege zu unterstellen. Ich zitiere mal aus der Rede des damaligen Bundesaußenministers Fischer auf dem Sonderparteitag in Bielefeld 1999: (https://tinyurl.com/yxzhucfd) "Frieden setzt voraus, dass Menschen nicht ermordet, dass Menschen nicht vertrieben, dass Frauen nicht vergewaltigt werden - das setzt Frieden voraus." Die Grünen haben sich damals die Entscheidung weiß Gott nicht leicht gemacht, es hätte die Partei fast zerrissen, sie haben ehrlich und schonungslos diskutiert - all das hat mit "Angriffskrieg" rein gar nichts zu tun, sondern mit einem äußerst schwierigen und verantwortungsvollen Abwägen, durch eine militärische Beteiligung Völkermord und Kriegsgreuel des Milosevic-Regimes einzudämmen und zu stoppen. Man kann auch heute noch kritisch dazu stehen, aber dann bitte ohne Plattitüde.

@ andererseits um 14:15

>>Die Hartz-IV-Gesetze waren größtenteils bundesratszustimmungspflichtig, weil Länderhoheit berührt war. Ich vermute, Sie wissen, dass daher viele Unions- und FDP-Elemente Eingang fanden. Die Grünen als "neoliberal" und "liberalextremistisch" zu etikettieren, ist reiner Nonsens. Aber man kann's ja mal versuchen...<<

DIe CDSU und FDP haben ja mit den "Hartz-IV-Gesetzen" voll und ganz ihre neoliberale Klientel bedient. Aus deren Sicht alles richtig gemacht! Aber schreiben Sie doch mal was die Grünen verändern wollen sobald eine grün-rot-rote Koalition zustande kommen würde, die Sie ja fordern?

Zeigen Sie mal wie links Ihre Grünen sind und wie diese mehr als schadhaften Gesetze zurückgenommen werden und die Reichen endlich höher besteuert würden? Ich bin so etwas von gespannt.

@ 13:01 Elitedemokrat

Die SPD sollte sich ihrer Wurzeln besinnen, und die Union sollte zum Ahlener Programm zurückkommen, das wäre eine sinnvolle Forderung. Im übrigen gibt es Enteignungen in unserem Land nahezu täglich, und die Überlegungen von Herrn Kühnert zu einer Politik, die den reinen Kapitalismus eindämmen, sind mit dem Begriff "Enteignung" nicht annähernd korrekt widergegeben. Wer das Interview von Herrn Kühnert mit dem Ahlener Programm der CDU vergleicht, findet erstaunliche Parallelen: "Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Inhalt und Ziel dieser ...Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht." (https://tinyurl.com/qyen49d)

re von fathaland slim

"Hass macht blind und dumm".
Richtig !
Und wer hat seit 1999 fast jedem Militäreinsatz zugestimmt ?
Literaturhinweis:Krieg,Atom,Armut.
Was sie reden,was sie tun:Die Grünen
Rotbuch Verlag Berlin

14:45 von fathaland slim

>>Welchen Studien- oder Berufsabschluss hat eigentlich Sebastian Kurz?

Soll ich es Ihnen verraten?

Keinen.<<

Ein Lehrer würde ihnen jetzt eine 5 oder gar 6 sechs geben mit dem Vermerk: Thema verfehlt.

@14:46 deutlich

Mein Kommentar war eine Antwort auf einen anderen User, deshalb hab ich zu den Grünen Stellung genommen. Und die Kompetenz der Grünen werden Sie nicht durch wenn verunglücktes Zitat wegwischen wollen, oder?

Stegner & Chebli sind meine Favoriten

Ralf Stegner & Sawsan Chebli sollten jetzt mehr Verantwortung übernehmen und das neue SPD Tandem bilden

@ andererseits 10:22

"Wenn dann SPD und Linke für eine nachhaltige ökologische Wende stehen, die keine sozialen Unwuchten entwickelt, dann steht grün-rot-rot nichts im Wege."

In ihrer Wunschliste fehlt aber noch eine funktionierende Wirtschaft, die die Ressourcen für all das bereit stellt. Und genau das würde mit der von Ihnen genannte Ansammlung an Parteien nicht funktionieren. Sozial bedeutet schließlich nicht nur das Verteilen von Geld. Vor dem Verteilen kommt das Erwirtschaften.

Überhaupt - was soll das sein - "soziale Unwucht"? Die überwiegend oder ausschließlich fern von sozialistischen Ideen regierten Bundesländer wie Bayern oder BW demonstrieren seit Jahrzehnten, dass sie mit ihrer Methode die wenigsten armen oder armutsgefährdeten Menschen aufweisen können.

Und auch Umweltschutz kostet Geld, das zunächst erwirtschaftet sein will, was die real existierenden sozialistischen Staaten, gerade auch die DDR, nie auf die Reihe bekommen haben.

14:25 von schabernack

dieses, ihr wissen, woher auch immer, hat baerbock aber ganz sicher nicht.

12:28, Pilepale

>>Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten ist m.M.n. nur ein Schreckgespenst wenn das System so bleibt. Wenn diese aber genutzt wird um die Menschen mit allem zu versorgen was sie wünschen kann es ein Segen sein. Was Marx, Bakunin und andere Theoretiker nicht geschafft haben, schaffen die Bits & Bytes. Den Kapitalismus abschaffen.<<

Nicht unbedingt die Digitalisierung,aber auf jeden Fall Rationalisierung und Automatisierung, die unter kapitalistischen Bedingungen dazu führen,daß Menschen massenhaft überflüssig werden, da sie für den Produktionsprozess nicht mehr gebraucht werden.

Trennt man sich aber von der Idee der erwerbsarbeitsbasierten Gesellschaft, so liegt genau darin eine riesige Chance, da die Menschen,frei vom Erwerbsdruck, ihr kreatives Potential, welches in jedem von uns schlummert, uns aber während unserer Sozialisation ausgetrieben wurde, ausleben und in den Dienst der Allgemeinheit stellen können.

Ich empfehle Herbert Marcuses Buch "Triebstruktur und Gesellschaft".

14:46 von deutlich / @andererseits, 13:57

«Wie Sie aber drauf kommen, einer Partei Kompetenz zuzuschreiben, deren Vorsitzende Strom "im Netz" speichern will und die einseitig auf E-Mobile setzt, bleibt mir schleierhaft. Lesen Sie mal, was Harald Lesch und Andere zu E-Autos sagen.»

Harald Lesch hat schon vieles viel Fundierteres gesagt, als es seine kürzlichen Äußerungen zu E-Mobilen waren. Vor allem, was die Umweltbelastung durch die Lithium-Gewinnung angeht.

Er hat Recht, wenn er sich auf die Förderung in Chile bezieht (Wüste Atacama), und auf einige Anden-Regionen in Argentinien. Das ist nicht viel anders in Umweltzerstörung und Missachtung der ansässigen Bevölkerung, als Erdöl-Förderung im Niger-Delta in Nigeria.

Aber das Lithium, das in bereits erschlossenen Fördergebieten gewonnen wird, "zieht keinen Hering vom Teller". Viel zu wenig.

Es gibt andere Fördergebiete, bessere Fördermethoden.
Im Salar de Uyuni in Bolivien liegen ≈ 60% der weltweiten Vorkommen.
Andere Gegebenheiten + Ansatz.

Kein Wort davon bei Lesch …

re morgentau19

"14:45 von fathaland slim

>>Welchen Studien- oder Berufsabschluss hat eigentlich Sebastian Kurz?

Soll ich es Ihnen verraten?

Keinen.<<

Ein Lehrer würde ihnen jetzt eine 5 oder gar 6 sechs geben mit dem Vermerk: Thema verfehlt."

Und Sie kriegen eine 6 wegen nicht aufgepasst.

Das Thema war nämlich: Beruf-/Bildungsabschluss von Politikern.

Tipp: Nicht blindlings in den Blog reinschreiben, sondern mal gucken, wer auf wen weshalb antwortet.

Zu 14:46 von deutlich "Batterieautos"

@andererseits 13,57
eigentlich geht es hier um die SPD. Wie Sie aber drauf kommen, einer Partei Kompetenz zuzuschreiben, deren Vorsitzende Strom "im Netz" speichern will und die einseitig auf E-Mobile setzt, bleibt mir schleierhaft. Lesen Sie mal, was Harald Lesch und Andere zu E-Autos sagen. Und von Jürgen Trittins Kugel Eis als Verteuerung des Stroms sind wir weit entfernt

@deutlich, so ist es. Harald Lesch als Quelle ist wirklich empfehlenswert:

u.a. hier kommt er zu Wort

Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?
03.06.2019 Reportage & Dokumentation ∙ Das Erste

ist in der Mediathek

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