Kommentare

Den Republikanern geht es

Den Republikanern geht es nicht um weniger Abtreibung oder um Lebensschutz, man braucht sich nur anzusehen, wie wenig sie sich für das Leben der Menschen nach der Geburt stark machen: verschärfte Waffengesetze - Fehlanzeige; vernünftige Krankenversicherung - Fehlanzeige; Humanität im Umgang mit geflüchteten Menschen - Fehlanzeige; und das ist erst der Anfang einer Liste.
Es geht klar um Stimmenfang in der großen Gruppe der evangelikalen fundamentalistischen (Pseudo)Christ*innen, für die liberales Waffenrecht, weiße Rasse und stockkonservative Haltungen wichtiger sind als die Orientierung am Evangelium.

"Täterschutz"

um mal einen populistischen Begriff zu benutzen. Und vermutlich wird sich der Vergewaltiger durch die Wirrungen des US-Rechts auch noch Besuchszeiten erklagen können....unfassbar was durch Religion verblendete Menschen gut heißen.

Zwangsschwangerschaft ist indiskutabel

Da mich KEINER ... auch kein Gesetz dazu zwingen kann eine Schwangerschaft durchzustehen,

sind alle Gesetze nichtig, die das bewirken wollen.

Letztlich sind mir wildfremde Menschen, und wie sie dazu stehen scheißegal, die haben sich nicht einzumischen in mein Leben.

Es ist eine kriminelle Straftat es doch zu tun.

Diese Menschen interessieren sich einen Dreck für ein Kind.

Denen geht es NUR und ausßschließlich um Einflussnahme und Machtausübung !

So ein Verhalten ist völligst indiskutabel!

Ablenkungstaktik, um Menschlichkeit vorzugaukeln

Meine Güte, man könnte meinen, in den USA fließen Milch und Honig und es gibt gar keine anderen Probleme.

Klar, Ungeborene können noch nicht sagen, ob sie von einer Mutter geboren werden wollen, die sie nicht liebt (lieben kann), ob sie in einem Land aufwachsen wollen, in dem das Portemonnaie der Eltern über ihre Bildung bestimmt, ob sie in einem Land aufwachsen wollen, in dem nicht alle die gleichen Möglichkeit der medizinischen Grundversorgung haben.

Aber Obama-Care rückgängig machen wollen (obwohl nicht einmal die es geschafft hatte, dass alle versichert sind).

Man muss das verstehen, die

Man muss das verstehen, die Amis hatten nie ein Mittelalter, also wollen die das jetzt auch mal haben, Mystiker dafür haben sie ja genug, wie man täglich erlebt.
Jetzt müßten die Amis nur noch alle modernen Kommunikations- und Transportmittel ebnenso auf Mittelalterniveau zurückfahren, damit sie nur noch auf ihrer 'Insel' leben und von dort auch nicht mehr länger über die Welt mit ihrer ewigen Bekriegerei kommen können und selbstzufrieden endlich in ihrem eigenen Trott lebend, sich am Ende dort dann nur sich selber masakrieren. Da ist das 'neue' Abtreibungsgesetz' schon mal ein erster Anfang. Demnächst dort dann vielleicht wieder Hexenverfolgung? Und bestimmt werden dann alle verfolgt, die keinen Coltgürtel tragen? Na uns kann's ja egal sein.

Wenn es einem WIRKLICH um das

Wenn es einem WIRKLICH um das Leben eines KIndes geht, dann muss man sich vor allem und in allererster Linie ernsthaft für die Mütter ineressieren !!!

Ich kann die Mutter nicht aus dem Hilfeprozess ausschließen!

Da geht es einfach ausschließlich um Machansprüche und Ausübung bei Menschen und Schicksalen, die einen so GAR NICHTS angehen.

das ist völlig inakzeptabel.

Die USA sind nicht länger mit uns Gleichgesinnte!

Das gilt auf allen Gebieten. Sie kämpfen gegen die EU, sie kämpfen gegen die Freiheit, gegen die Presse, sie werden zu Kreationisten, lassen Verträge platzen und Bündnisse sausen. Sie entwickeln sich rückwärts. Das rächst sich schneller als man denkt. Und daher sollten wir uns zügig abkoppeln, damit wir nicht mit in diesen Abwärtsstrudel geraten. Deutschland und die EU. Anbiedern? Schluss damit! Wir sind selbständig. Yes we can!

Wie man auch zur Abtreibung steht

"der Bauch gehoehrt mir" ist kein vernuenftiger Grund abzutreiben.

Zwang ist auch kein guter Grund ein Kind zu bekommen.

Notwendig scheint eine Aenderung des Einzelnen und der Gesellschaft zum Leben, zur Familie, zu Werten, zu Kindern, zu Prioritaeten. Wie kann man die Erde erhalten, die Umwelt, Tier und Pflanzenarten, gute Lebensumstaende, wenn man nicht das nicht mal bei menschlichem Leben schafft. Was sich selbst nicht schuetzen kann, sollte schon eine hohe Protektion geniessen. Ohne Zwang halt.

@09:17 von StöRschall

"Da mich KEINER ... auch kein Gesetz dazu zwingen kann eine Schwangerschaft durchzustehen"

Da haben Sie recht. Leider koennen sich Kinder Ihre Eltern auch nicht aussuchen. So sollten zumindest beide Seiten einen gewissen Respekt fuereinander aufbringen.

Die USA reaktivieren ohne Not ein gesellschaftliches Problem

Die USA sind ein Land der Show. Die nach außen sehr wichtige moralische Fassade wird vom dahinter stattfindenden Privatleben streng getrennt. Privat ist dann doch das Bewusstsein vorherrschend, in einem freien Land zu leben und das auch zu nutzen. Freie Entscheidungen, bis hin zum Laissez-faire. Am Ende ist das Ganze ein Förderprogramm für mexikanische Kliniken.

Sie werden in Zukunft mit der Tatsache leben müssen, dass sehr viele Frauen (dann illegal) abgetrieben haben, es allen bewusst ist, es aber alle strikt leugnen werden. God’s Own Country!

Das bedeutet gesellschaftlich mindestens 50 Jahre Rückschritt. Womöglich planen die Psychiater bereits landesweit, ihre Praxisräume zu erweitern.

@9:18 von Hepheistos

„Man muss das verstehen, die Amis hatten nie ein Mittelalter…“

Da hat aber jemand in der Schule nicht aufgepasst: Das Mittelalter erstreckte sich vom 6. bis 15. Jahrhundert. Kolumbus „entdeckte“ Amerika 1492. Etliche Jahre später erfolgte die massive Besiedlung dieses Kontinents durch die Europäer. Die ‚Amis‘ hatten also exakt dasselbe Mittelalter wie die Europäer. Allerdings befreiten sie sich wesentlich früher von alten Zöpfen wie Feudalismus, dem Ständedenken usw. Genau das machte Amerika für die Auswanderer so attraktiv.

@IBELIN, 9:40

"der Bauch gehoehrt mir" ist kein vernuenftiger Grund abzutreiben.

"Wir entscheiden, ob Du ein Kind bekommst" ist auch kein vernünftiger Grund, eine Schwangerschaft auszutragen.

Ich hoffe der Supreme Court wird Frauenrechte nicht einschränken

Dass Trump sich kritisch zur Abtreibung ausspricht, ist reine Taktitk. Wie im Artikel beschrieben. Denn er ist für Abtreibungsverbote gar nicht zuständig. Das ist Staaten-Sache.

Interessant, wer in diesen Staaten für immer restrektivere Abtreibungen Stimmung macht. Meistens sind es ältere Männer. Die die Entscheidungsgewalt über die Selbstbestimmung der Frau wohl zurückdrängen wollen. Vermute ich mal.

Die Frauen, die für restriktere Abtreibungen sind,, wirklen wie frustrierte Mütter, die alleine zu Hause sitzen, der Ehemann bei der Arbeit oder anderswo beschäftigt. Und deren Frauen nun ihrem, ansonsten leerem Leben, einen Sinn geben wollen.

Etwas polemisch, was ich da schreibe. Aber Frauen per Gesetz das Recht zur Selbstbestimmung über ihren Körper zu nehmen - hat, m. M. nach, weniger mit Kindesrettung zu tun, als den Protestern gegen Abtreibung bewußt ist.

Es geht, m. M., um den uralten Kampf der Männer um die Vorherrschaft über den weiblichen Körper. Das treibt die Bewegung an.

Abtreibungsgegner interessieren sich nur solange

für ein Kind wie es nicht geboren ist. Sie wollen Frauen zwingen Kinder unter allen Umständen wie z.B. nach einer Vergewaltigung auf die Welt zu bringen.

Ist das Kind dann geboren, steht die Frau ohne jegliche Unterstützung allein da.

Es gibt keine medizinische Versorgung für das Kind, keine Sozialleistungen, keine kostenlosen KITAs / Kindergärten.

Ganz tolle Menschen diese fundamentalistischen, "christlichen" Abtreibungsgegner. Man müsste von diesen eine Zwangsabgabe erheben, die in einen Fonds zur Unterstützung der Mütter / Kinder geht.

Letzten Endes

geht es doch um die Sezession, die nie überwunden wurde und nicht werden kann. So sollten sich die USA klar darüber werden, ob sie nicht eine Mauer zwischen dem Norden und Süden errichten und jene in den Süden umsiedeln lassen, die sich eher mental den Südstaaten zuneigen. Die Zerstörung der US-Amerikanischen Gesellschaft schreitet voran und hat nur ihre "christlichen Werte" & Waffen als Mittel zur Verfügung, die die innere Verzweiflung widerspiegeln.

@StöRschall..

Was kann das ungeborene Kind dafür,wenn seine Mutter es ablehnt?
Es kann nicht immer nur um Mich;Ich;Mein gehen..

@ Ibelin um 9.40, Straffreiheit und medizin. Fürsorge

"Der Bauch gehört mir" ist kein vernünftiger Grund abzutreiben. Das stimmt, aber das ist für kaum eine Frau der Grund. Oft sind es wirtschaftliche Notlagen, auch Schwangerschaft durch ungeschützten, unbedachten GV, durch Vergewaltigung ...

"Mein Bauch gehört mir" - in den meisten Ländern dieser Erde haben Frauen keine Wahl. Sie werden benutzt, vergewaltigt, zur Kriegsbeute gemacht, als Geisel genommen ... sie arbeiten als (Zwangs-)prostituierte, um sich und ihre Familie durchzubringen, sind den Nachstellungen ihrer Arbeitgeber ausgesetzt ... In den USA wird das nicht in dem Maße der Fall sein, wie es leider auf dem größten Teil der Erde üblich ist.

In den meisten Ländern haben die Frauen keine Wahl. Sie werden geschwängert, bekommen Kinder, leben arm und ausgestoßen am Rande der Gesellschaft. Unterstützung? Fehlanzeige.

Frauen sollten überall auf der Welt selbst bestimmen können, ob sie Kinder bekommen wollen. Dazu brauchen sie Straffreiheit und medizinische Fürsorge.

@um 09:51 von Egleichhmalf

Damit bestätigst du die Aussage von Hepheistos! Die Amerikaner haben nie das Mittelalter durchlebt und konnten es daher leichter hinter sich lassen (zunächst).

Man hat manchmal den Eindruck, sie versuchen das nachzuholen.

Kann auch nach hinten losgehen

Es gab schon mal einen Präsidenten, der mit der Selektion von Richtern am SC nach moralischen Gesichtspunkten von diesen, eigentlich erzkonservativen, Richtern auf den Boden der Tatsachen, nämlich des Rechts, zurückgebracht wurden. Und wenn es durch Stimmenthaltung war. Wenn sich Trump. mehr noch Pence, weiter in Richtung Altes Testament bewegen wollen, zumindest shet eine Hälfte der USA dagegen. Wie Hepheistos schon feststellte. Vieleicht müssen die USA auch die Glaubenskriege, samt Reformation, des Mittelalters in Europa nachholen. Denn waren es nicht vor allem die Gegner der Reformation (von Irland bis Spanien), die überwiegend den Grundstein der US-Staaten legten?

re egleichhmalf

"Da hat aber jemand in der Schule nicht aufgepasst: Das Mittelalter erstreckte sich vom 6. bis 15. Jahrhundert. Kolumbus „entdeckte“ Amerika 1492. Etliche Jahre später erfolgte die massive Besiedlung dieses Kontinents durch die Europäer. Die ‚Amis‘ hatten also exakt dasselbe Mittelalter wie die Europäer."

Selbst wenn Ihre pauschale Chronologie des Mittelalters (vom 6. bis 15. Jahrhundert) stimmen würde, fällt die Ankunft der Pilgrim Fathers 1620 noch weit in die Neuzeit.

re ibelin

"Wie man auch zur Abtreibung steht

"der Bauch gehoehrt mir" ist kein vernuenftiger Grund abzutreiben."

Das ist ein Schlagwort, mit dem die Entscheidungsfreiheit der Frau beschrieben wird. Kein Grund, mit dem jemals eine Frau abgetrieben hat.

E=h*11, 09:51

||Da hat aber jemand in der Schule nicht aufgepasst||

Ja, nämlich Sie:

||Das Mittelalter erstreckte sich vom 6. bis 15. Jahrhundert. Kolumbus „entdeckte“ Amerika 1492. Etliche Jahre später erfolgte die massive Besiedlung dieses Kontinents durch die Europäer.||

Mit dem Jahr 1500 endete das 15. Jahrhundert.

||Die ‚Amis‘ hatten also exakt dasselbe Mittelalter wie die Europäer.||

8 Jahre sind exakt das Gleiche wie 10 Jahrhunderte?

Einfach gestrickt

... sind die religiös Verklärten, sie verstehen die Zusammenhänge nicht, und lassen sich leicht von Bauernfängern wie Trump einsammeln. Sie denken nur bis vor ihre eigene Haustür. Jemanden, der nicht gelernt hat zu denken, weil das andere oder ein höheres Wesen für sie übernehmen, der ist schwer mit Argumenten zu überzeugen.

@10:04 von Joes daily World

"Etwas polemisch, was ich da schreibe. Aber Frauen per Gesetz das Recht zur Selbstbestimmung über ihren Körper zu nehmen - hat, m. M. nach, weniger mit Kindesrettung zu tun, als den Protestern gegen Abtreibung bewußt ist.
Es geht, m. M., um den uralten Kampf der Männer um die Vorherrschaft über den weiblichen Körper. Das treibt die Bewegung an."

Bei Tieren waere der Eingriff "ohne vernuenftigen Grund" nach dem Tierschutzgesetz verboten. Ist Selbstbestimmung der vernuenftige Grund?

Ich finde die Diskussion ueber das Thema sehr polemisch. Es geht um Frauen und ungeborene Kinder. Kann man da die Diskussion nicht etwas entpolemisieren.

Wier schon gesagt, Zwang wird nichts nutzen, Polemik auch nicht.

Was für eine perfide Strategie, …

die der Artikel beschreibt.

Es widert mich als Mann zutiefst an, eine in jedem Einzefal für die betroffenen Frauen sehr schwierige Fragestellung in partei-politisch-religiösen Wahn hinein zu ziehen.

Grauenhafte Vorstellung, mit wie viel Verblendung und Verachtung im Namen des ungeborenen Lebens bereits existierendes Leben gering geschätzt wird.

Nichts scheint mies und rückwärts gewandt genug, um Menschen gegen einander auszuspielen, in dem Versuch, die Gesellschaft zum eigenen Vorteil zu spalten. Zu einem imaginären Vorteil der Halluzination, der allen nur Nachteile beschert. Wie kurzsichtig und borniert.

"Kulturkampf" der selbst gemachten Art, ohne dass "fremde Kulturen" auch nur den kleinen Finger rühren müssten. Frei nach dem Motto:

«Wie richte ich eine Nation zugrunde?
Wie mache ich mich zum Gespött rational denkender Zeitgenossen?»

Grauenhaft as it can be …

@10:10 von draufguckerin

"In den meisten Ländern haben die Frauen keine Wahl. Sie werden geschwängert, bekommen Kinder, leben arm und ausgestoßen am Rande der Gesellschaft. Unterstützung? Fehlanzeige. Frauen sollten überall auf der Welt selbst bestimmen können, ob sie Kinder bekommen wollen. Dazu brauchen sie Straffreiheit und medizinische Fürsorge."

Frauen sollen ueberall auf der Welt bestimmen koennen mit wem sie Umgang haben wollen. Frauen sollten ein selbstbestimmtes Leben fuehren koennen. Dann kaemen viele vermutlich nicht in die Bredoullie.

Bald

Sind wir wieder bei den Hexenverbrennungen

Zitat: "Allerdings befreiten

Zitat:
"Allerdings befreiten sie sich wesentlich früher von alten Zöpfen wie Feudalismus, dem Ständedenken usw."

Jaja - schön aufgeschrieben...
..nur leider mehr als die Hälfte vergessen:
DIE SKLAVEREI!
Die gab es in sehr breitem Umfang bis 1865 - ein Jahr in dem im alten Europa die schon lang der Vergangenheit angehörte.

Attraktiv für Auswanderung??
Jup - aber vor allem auch für religiöse Minderheiten die z.T. in massiven Konflikten in ihrer alten Heimat standen.
Das alte Europa löste diese Konflikte durch "Export" des religiösen Extremismus.

Die Folgen in der Neuen Welt??
Diese Religionsfanatiker mussten sich nie mit anderen Weltanschauungen um einen Ausgleich bemühen bzw. haben es gelernt Kompromisse zu schliessen...
..man kennt nur "Schwarz-oder-Weiss".
Die im TS-Artikel genannten Gesetze sind eine Folge dieser geschichtlichen Entwicklung.

@ 10:08 von GeMe

Zitat: "Abtreibungsgegner interessieren sich nur solange

für ein Kind wie es nicht geboren ist. Sie wollen Frauen zwingen Kinder unter allen Umständen wie z.B. nach einer Vergewaltigung auf die Welt zu bringen.

Ist das Kind dann geboren, steht die Frau ohne jegliche Unterstützung allein da.

Es gibt keine medizinische Versorgung für das Kind, keine Sozialleistungen, keine kostenlosen KITAs / Kindergärten."

Volle Zustimmung.

Der Komiker und Sozialkritiker George Carlin hat das in einem sehr prägnanten Satz zusammengefasst (Zitat):

"If you're preborn, you're fine; if you're preschool you're f... ."

Gruß, zopf.

09:18 von Tada

Aber Obama-Care rückgängig machen wollen
.
war die Sache mit der Krankenversicherung jemals populär in den USA
wer wollte diese eigentlich, eine Mehrheit im Land oder nicht eher eine Minderheit ?

@ WIBO Es steht doch seit über

2000 Jahren geschrieben Wer die Welt erschuf und wer seinen Sohn für die Menschheit opferte. Die größte Volkspartei hat das C ganz vorne im Namen. Alles verklärte Idioten oder Träumer? Die Kirche unterhält nicht nur Kirchengebäude sondern auch Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen, Altenheime und vieles mehr. Was machen die Abtreibungsbefürworter außer ungeborenes Leben zu töten? Es ist sicher blöd ungewollt schwanger zu werden nur das dann "wegzumachen" ist nicht der einzige Weg und schon mal gar nicht der richtige. Warum dem Kind keine Chance geben auf ein selbstbestimmtes Leben? Wissen Sie wie viele tausende Menschen sich Kinder wünschen? Gebt denen die Kinder anstatt diese durch die Absaugung zu zerreißen. Das ist pervers. In Amerika ist da bedeutend weiter. Auch Leihmütter... anderes Thema. Sie angeblich so aufgeklärter Mensch mit angenommen höher Bildung, Ihnen fällt nichts anders als Abtreiben ein?

10:09 von 91541matthias

"Was kann das ungeborene Kind dafür,wenn seine Mutter es ablehnt?
Es kann nicht immer nur um Mich;Ich;Mein gehen.."

Gegenfrage: was Frau dafür, wenn sie vergewaltigt wurde und das "Ergebnis" eine Schwangerschaft ist? Oder stehen Sie auf dem Standpunkt, dass die Frau unter Umständen selbst daran schuld ist, vergewaltigt worden zu sein.
Falls Sie's gelesen haben, wird der Vergewaltiger weniger für seine Tat bestraft, als die Frau für die Abtreibung.
Mir bleibt da nur fassungsloses Kopfschütteln. Und Ihnen?

09:17 von StöRschall

bei allem Verständnis für ihre Einstellung und ihre Erregung
wäre es nicht gut beide Seiten zu betrachten
keine Extremposition anzustreben, den Kompromiss zu favorisieren
klar stimme ich ihnen zu, dass man eine Frau nicht zwingen darf
ein Kind auszutragen wenn sie es nicht möchte
anderseits gibt es ja auch ein Recht auf Leben
sollte man nicht versuchen (nur versuchen !)
beide Interessen in Einklang zu bringen ?

@ ibelin

Sie glauben ernsthaft, dass Frauen wegen "mein Bauch gehört mir" eine Abtreibung vornehmen lassen?

@ Gottloser, Sie sind ja so unglaublich

Klug und aufgeklärt, Ihr Abi reichte bestimmt zum studieren... das gibt Ihnen dann das Recht andere die an Gott glauben zu verunglimpfen? Sie glauben klug und aufgeklärt zu sein. Dann tun Sie was für die Menschen anstatt diese zu töten bevor diese einen ersten Atemzug selbstständig machen konnten. Wer Leben nimmt tötet, ohne wenn und aber.

@11:13 von zopf: Sozialkritiker George Carlin

Das Video mit seiner sehr deutlich Rede zum Thema Abtreibung gibt es noch auf youtube. Kann man jedem Abtreibungsgegner in den USA und auch hier nur empfehlen.

Das Zitat hatte ich sicherheitshalber weggelassen. Das letzte Mal als ich hier verwendete, wurde mein Kommentar gesperrt.

09:03 von andererseits

aber die Vorstellungen der Republikaner scheinen doch schon das Weltbild weiter Teile der Bevölkerung anzusprechen
und wie soll ne Demokratie ausschauen die den Willen des Volkes repräsentiert oder was ?

@ 11:13 von Giselbert

Zitat: "Auch wenn Abtreibung möglich ist, sollte trotzdem das Bewusstsein geschärft werden, so dass eine ungewollte Schwangerschaft möglichst verhindert wird. Verhütung, Pille danach, auch mal ein Verzicht auf Spontansex sollten Vorrang haben."

Erzählen Sie das mal in den evangelikalen Familien, einer Gesellschaftsgruppe in der die Zahl der ungewollten Teenagerschwangerschaften sehr hoch ist.

Und zeigen Sie den Eltern gleich das Musikvideo "The Loophole" der Satirikerinnen Garfunkel and Oates.
Die werden vermutlich gleich niederknien um für das biblische Schlupfloch, das sich ihren Kindern bietet, zu danken.

Gruß, zopf.

10:09 von 91541matthias

aber sie werden wohl zu geben müssen
dass das die heute am verbreitetste Anschauung ist
Individualismus ist das Zauberwort unserer Gesellschaft
ob das so sein muß - sollte zumindest hinterfragt werden dürfen

Abtreibung

Vernünftiger Sexualkundeunterricht.
Freier Zugang zu Verhütungsmitteln.
Unterstützung der Einrichtungen, die sich mit eben diesen Themen beschäftigen.
All dies würde die Zahl der Abtreibungen reduzieren.
Aber schon bei diesen Themen bekommen die Abtreibungsgegner "Schaum vor dem Mund".
Und - es zeigt sich wieder einmal ganz deutlich - wie rassistisch die USA sind.

"war die Sache mit der Krankenversicherung jemals populär in den USA
wer wollte diese eigentlich, eine Mehrheit im Land oder nicht eher eine Minderheit ?"

Ich war zwischen 1988 und 2006 mehrmals in den USA. Teils privat und teils beruflich.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Jobwahl ist eine Krankenversicherung.

Ich habe niemanden in den USA getroffen, der uns nicht um unser Krankenkassensystem beneidet hat, aber ich traf sehr viele Menschen, die keine Krankversicherung hatten, besonders Studenten waren davon betroffen.

Viele Studentinnen hatten noch nie einen Frauenarzt gesehen, weil sie sich den nicht leisten konnten.

Was in den USA fehlt, ist eine für alle bezahlbare Krankenversicherung, aber im Land mit den höchsten Preisen bei der medizinischen Versorgung, scheint es fast unmöglich zu sein, so etwas zu realisieren.

09:13 von Grandloser

Es macht mich immer wieder fassungslos,wenn Menschen sich auf jahrtausend alte Märchenbücher beziehen.

11:21 von Margareta K.

Gegenfrage:
.
hat ein Kind - das "aus Liebe" gezeugt wurde ein größeres Recht auf Leben
als eines dass durch ein Verbrechen gezeugt wurde ?
Kind ist Kind - könnte man argumentieren
Wo sind die Grenzen
Abtreibung, ihr Beispiel Vergewaltigung, vielleicht Gefahr für Leib und Leben der Mutter ?
Wie sieht es aus wenn es einfach "ungeschickt" kommt, man will gerade in Urlaub, hat Schulden, große Liebe abgehauen
Dann hat das Kind womöglich das "falsche" Geschlecht (Indien/China) sehr populär
hat ne mögliche Behinderung ....
es gibt viele Aspekte zu diesem Thema
nachvollziehbare und weniger nachvollziehbare

11:19 von sprachloser

"Die größte Volkspartei hat das C ganz vorne im Namen."
Und ich sitze nun hier und überlege, woran ich bei dieser Partei erkennen kann, dass das 'C' gelebt wird.

"Die Kirche unterhält nicht nur Kirchengebäude sondern auch Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen, Altenheime und vieles mehr."
Ach ja. Und wer finanziert das? Ca. 90% dieser Kosten werden vom Staat getragen.
Damit aber nicht genug. Auch beim "Bodenpersonal" übernimmt der Staat (damit auch die 'Ungläubigen', die nicht dieser Kirche angehören) einen großen Teil der Gehälter.

Glauben Sie nicht, dass Frauen mündig genug sind um selbst zu entscheiden, ob sie das Kind austragen wollen oder nicht. Keine Frau entscheidet sich leichtfertig - Sie gehen wohl davon aus - für eine Abtreibung.

11:35 von Sabine Fischer

die Abtreibungsgegner "Schaum vor dem Mund".
.
ich denke das mit dem "Schaum vor dem Mund"
ist das Problem aller Extremisten
ob jetzt Befürworter oder Gegner
ein gewisses Verständnis für beide Seiten
ein Aufeinander zugehen könnte nie schaden

Klug und aufgeklärt, Ihr Abi reichte bestimmt zum studieren"

Da es keinen Gott gibt, ist es überflüssig Gott in die Diskussion zum Thema Abtreibung einzubringen.

Hier geht es um Frauen und Kinder. Frauen, die von der Gesellschaft im Stich gelassen werden und daher häufig keine andere Möglichkeit haben als abzutreiben.

Und es geht um Kinder, die, wenn sie unerschwünscht auf die Welt kommen, mit Sicherheit keiner glücklichen Kindheit entgegen sehen.

Solange es keine Hilfe für die Frauen und die Kinder gibt, sollte sich die ach so gläubigen Christen mal schön ruhig verhalten.

11:39 von GeMe

Was in den USA fehlt, ist eine für alle bezahlbare Krankenversicherung,
.
wurde das Thema nicht an der Wahlurne geklärt
für uns nachvollziehbar oder eher nicht
eine rein amerikanische Entscheidung

@Störschall Sie haben den

totalen Durchblick. Menschen die nicht verhüten und dann abtreiben, auch und selbstverständlich auf Kosten der Allgemeinheit befinden sich im recht. Ups schief gegangen muss weggemacht werden.... Es geht ja um Ihren Körper und Sie alleine bestimmen ob ein Kind Leben darf oder nicht. Klar spielt man da ein bißchen Gott so es ihn denn gibt. Egal, Sie haben es in der Hand... wie wäre es mal mit vorher überlegen und daraus Konsequenzen ziehen? Selbstbestimmung hört da auf wo anderes Leben getötet wird. Schon mal an Adoption gedacht? Kind und andere glücklich machen anstatt zu töten?

@ 11:19 von sprachloser: Sie wollen bestimmen.

Zitat: "Warum dem Kind keine Chance geben auf ein selbstbestimmtes Leben?"

Sie reden von "selbstbestimmten Leben" ?

Das ist lachhaft.

Sie sind es, der sich anmaßt über die Leben von Mutter und Kind zu bestimmen.

Einer Frau die vergewaltigt wurde, wollen Sie dieses "selbstbestimmte Leben" verwehren, in dem Sie sie zwingen wollen ein Kind, das sie nicht will, auszutragen.

Auch dem ungeliebten Kind geben Sie damit kein "selbstbestimmtes Leben", Sie wollen es in ein Leben zwingen, noch bevor es darüber mitbestimmen kann, ob es "dieses Leben" überhaupt leben will.

Gruß, zopf.

11:41 von Sisyphos3

"Wie sieht es aus wenn es einfach "ungeschickt" kommt, man will gerade in Urlaub, hat Schulden, große Liebe abgehauen"

Glauben Sie ernsthaft, dass Kinder abgetrieben werden, weil "man gerade in Urlaub fahren will"?

Als mein ältester Sohn geboren wurde (heute 32) lag eine alleinerziehende Mutter mit mir im Zimmer. Obwohl sich der Mann aus dem Staub gemacht hat, entschloss sie sich FÜR das Kind. Sie erzählte mir allerdings, nachdem wir uns ein halbes Jahr später wieder getroffen haben, dass von all den Versprechen - wer ihr alles unter die Arme greifen will (Kirche, Caritas ...) NIEMAND mehr zuständig war. Das Gedächtnis war einfach zu kurz. Und so musste das Kind nach 8 Wochen in die Kinderkrippe und die Mutter ging arbeiten. Sie meinte "So habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich habe all den Instituionen geglaubt."

Das ist übrigens kein Einzelfall.

@Sisyphos3, 11:14

"wer wollte diese eigentlich, eine Mehrheit im Land oder nicht eher eine Minderheit ?"

Die US-Bürger wollen - wie die aller anderen Länder auch - vor allem die Sicherheit, dass nicht die nächste ernsthaftere Erkrankung ihren finanziellen Ruin bedeuten und somit alle ihre Lebenspläne zunichte machen kann.

Bei dieser Gelegenheit würde ich auch gerne noch auf Ihre Antwort von gestern 23:45 auf meinen Kommentar unter meta.tagesschau.de/id/142256/deutsche-post-erhoeht-das-briefporto hatte eingehen:

Ich bin Industriekauffrau (davor war ich Konditorin; beide Abschlussprüfungen habe ich „mit Erfolg abgelegt“).

Seien Sie also gewiss, dass ich weiß, was „Fixkosten“ sind:

Der berühmte „Klotz am Bein“, der alle Möglichkeiten wirklicher Flexibilität (und damit die unternehmerische Kreativität und Entscheidungsfreiheit eines jeden, der nicht das Glück hat "von Haus aus" über die nötigsten Startvoraussetzungen zu verfügen) immer wieder zuverlässig ausbremst. Und die Demokratie damit gleich mit.

10:09 von 91541matthias

"Was kann das ungeborene Kind dafür,wenn seine Mutter es ablehnt?"

Wäre es besser, das geborene Kind muss diese Erfahrung machen?
--------------------------
Genau bei diesem Thema würde mich immer brennend interessieren, wie es behandelt werden würde, wenn Männer schwanger werden könnten. Ich glaube, dass manche Sachen anders entschieden werden würden (Gleichstellung, Abtreibung, usw.).

Hoffentlich wrid das nicht gelingen!!

Hoffentlich wird dass hier NICHT gelingen:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-abtreibungsrecht-101.html

Es ist kein Zufall, dass gerade jetzt das Thema Abtreibung so massiv auf die Tagesordnung gehoben wird. Zum ersten Mal seit 1973 sehen konservative Politiker eine Chance, das entscheidende Urteil des Supreme Courts, des Obersten Gerichtshofs, umzudrehen.

Dass sine eh nur einige wenige rechten Socken die sowas wollen und nicht die Mehrheit. Der Supreme-Court darf auf keinen Fall auf diese Extremisten hören!!

11:32 von Sisyphos3

«Individualismus ist das Zauberwort unserer Gesellschaft
ob das so sein muß - sollte zumindest hinterfragt werden dürfen»

Im Zusammenhang mit Schwangerschaft war diese auch zu den Zeiten der Neandertaler (und davor) immer "Individualismus".

"Kollektive Schwagerschaft" gab es nie, und wird es auch nie geben. Auch als Mann ist es "babyleicht", zu begreifen, dass alles, was sich nach der Befruchtung in der Entwicklung des ungeborenen Lebens abspielt, im Körper einzelner Frauen als Individuen geschieht.

Keine Frau "treibt mal so eben ab", weil es (übersteigerter) Individualismus ihr geböte. Auf solche Ideen können wohl nur Männer kommen, die …

Und die ganz genau wissen, dass sie selbst niemals in eine solche Situation geraten werden, in der ihr eigener Körper betroffen wäre.

Was bitte wäre in dieser Hinsicht an "Individualimus" zu hinterfragen?
Was Frauen nicht so wie so in jedem Einzelfall in einer Art hinterfragen müssen, deren Fragestellung sich für Männer nie ergäbe …?

Jede Frau hat ein Recht auf Abtreibung - gleiche Richtun bei CDU

Außerdem sehe ich dass hier anders:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-abtreibungsrecht-101.html

Die Strategie der jetzt handelnden Gouverneure besteht darin, ihre Gesetze so zu gestalten, dass sie auf jeden Fall vor dem Supreme Court landen. Die meisten Regelungen enthalten Elemente, die dem Urteil von 1973 widersprechen. Sie wollen also, dass gegen diese schärferen Abtreibungsgesetze geklagt wird, dass diese Klagen durch die Instanzen gehen. Am Ende, so die taktische Überlegung, wird das Gericht in Washington mit der neuen konservativen Mehrheit zwar das eine oder andere für ungültig erklären, aber eben doch das Recht auf Abtreibung aufheben.

jede Frau hat ein Recht auf Abtreibung und keine Frau macht sich so eine Entscheidung leicht! Und auch bei uns geht die Union schon in diese zutiefst mittelalterliche Richtung, indem sie Ärzte kriminalisiert die Abtreibungen anbietet!! Diese falsche Entwicklung aus den USA darf auf keinen Fall zu uns rueberschwappen.

@ Sisyphos3

Wie soll ein "aufeinander zugehen" bei einem Persönlichkeitsrecht gehen? Ein bisschen Freiheit opfern für die Zufriedenheit von Evangelikalen? Das ist ziemlich viel erwartet: Persönlichkeitsrecht unter persönliche Interessen anderer zu stellen.

Hoffentlich entscheidet der Supreme-Court

Außerdem zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-abtreibungsrecht-101.html

Es ist wahrscheinlich, dass der Supreme Court vor der Wahl im kommenden Herbst keinen einzigen Fall zu entscheiden hat. Taktisch ist das durchaus gewollt, denn so bleibt das Thema in der Schwebe und dient so leichter dazu, den Wahlkampf zu emotionalisieren.

Hoffentlich kommen diese Fälle zum Supremer-Court und hoffentlich schmetter der Supreme-Court die allesamt ab. Schluss mit diesem finstersten Mittelalter!! Schluss mit der Kriminalisierung von Ärzten die Abtreibungen anbieten, Schluss mit der Fremdbestimmung ueber den Körper der Frau durch die Politik!! Diesen religiösen Extremisten muss die ROTE KARTE gezeigt werden und Abtreibung muss legalisiert werden.

Denn wenn ich lese, wie diese Extremisten gegen Abtreibungskliniken in den USA vorgehen, dann geht das erheblich zu weit!

@IBELIN, 9:40 "der Bauch

@IBELIN, 9:40
"der Bauch gehoehrt mir" ist kein vernuenftiger Grund abzutreiben.

Das ist der EINZIGE Grund!!!

Das ist etwa in der fünften bis sechsten Woche der Fall, wenn Frauen oftmals noch nicht wissen, dass sie schwanger sind.
....
Das ist nur konsequent. Schwanger wird man nicht vom Angucken.
Wer den Geschlechtsverkehr vollziehen kann, kann wohl auch die Verantwortung tragen, die sich daraus ergeben kann.
Es müssen nicht Kinder abgetrieben werden, sondern es müssen Schwangere besser unterstützt werden und Hilfen angeboten bekommen, sofern sie diese benötigen.

Lieber Helfen statt Töten, lautet meine Devise.
Die Kinder haben keine Lobby, wenn die Frauen nur an sich denken, statt an das wertvolle Leben ihres Kindes!
Wer Kinderrechte ins GG fordert, und Ungeborene töten möchte, ist ein paradoxer Vogel.
Die Problematik haben wir gerade bei der SPD und diese verlangt nun, man müsse klar machen, wofür sie stehe. Das interessiert mich auch zu diesem Thema:
Mehr Rechte für Kinder, aber das Recht auf Leben des Kindes ist schon mal in Frage zu stellen?

Kinder von Beginn an schützen, ist korrekt

@ 11:23 von Margareta K.

"Sie glauben ernsthaft, dass Frauen wegen "mein Bauch gehört mir" eine Abtreibung vornehmen lassen?"

Ja ich glaube, dass viele Frauen einem Druck ausgesetzt sind. Der gesellschaftliche Druck das Kind "wegzumachen" kann sicher genauso zwanghafte und erpresserische Zuege annehmen als der Zwang einen Schwangerschaft austragen zu "muessen".

Mehr Freiheit waere wuenschenswert und wuerde Frauen und ungeborene Kinder schuetzen. Diese Freiheit muss man aber vorab schaffen, in den 8 - 12 Wochen nach Empfaengnis, geht das nicht.

Denken Sie mal darueber nach!

@ 91541matthias

Was hat ein Kind davon, wenn eine Mutter nicht in der Lage dazu ist, sich um ein Kind kümmern zu können. Sprechen Sie mal mit Jugendämtern oder Kindertherapeutinnen. Wenn man ernsthaft gegen Abtreibung ist, dann muss man auch ein wirklich gutes soziales Netz spannen. Nur zu sagen: das Kind muss ausgetragen werden und dann in einer klassischen Familir groß werden ist nicht nur bevormundend sondern auch ziemlich pseudomenschlich...

re sprachloser

" Schon mal an Adoption gedacht? Kind und andere glücklich machen anstatt zu töten?"

Tun Sie mal nicht so überlegen. Jeder Frau wird bei der Beratung die Möglichkeit aufgezeigt, ein Kind nach der Geburt zur Adoption abzugeben.

Was allerdings nicht den Konflikt löst: austragen oder nicht austragen.

Mit Zwang, wie es Ihnen vorschwebt, ist es nichts anderes als vorgeschriebene Leihmutterschaft.

11:41 von Sisyphos3

«Wie sieht es aus wenn es einfach "ungeschickt" kommt, man will gerade in Urlaub, hat Schulden, große Liebe abgehauen …»

Von wie vielen Abtreibungen ist Ihnen denn schon zu Ohren gekommen, die stattfanden, damit frau den Urlaub nicht abblasen / verschieben musste?
Ich hörte davon, auch Schwangere führen in Urlaub … oder nein …
Ich sah selbst schon welche …

"Ab einem gewissen Bauchumfang" ist nix mehr mit Fliegen.
Aber ins Auto oder in die Bahn, da darf frau dann schon noch rein …

«Dann hat das Kind womöglich das "falsche" Geschlecht (Indien/China) sehr populär …»

Was ändert eine verschärfte Abtreibungs-Gesetzgebung in den USA an der beklagenswerten Situation in China und Indien? Möglichst viele Zutaten rein, in den Brei, den mann ganz prinzipiell zum Thema Abtreibug anrührt …

«… es gibt viele Aspekte zu diesem Thema
nachvollziehbare und weniger nachvollziehbare»

Nun ja - das ist wohl so …

@Demokratieschue...

jede Frau hat ein Recht auf Abtreibung

Jeder Mensch (auch ein ungeborenes Kind) hat ein Recht auf Leben.

Das hat übrigens auch das Bundesverfassungsgericht so festgestellt - daher ist Abtreibung in Deutschland entgegen landläufiger Meinung gar nicht legal, sondern lediglich unter bestimmten Voraussetzungen (Beratung, Frist) straffrei.

Die Aussage der Filmindustrien sind blamabel

Disney, Netflix, Warner Brothers, AMC und andere sagen, sie könnten ihren Mitarbeiterinnen zum Beispiel nicht zumuten, zukünftig in Georgia zu arbeiten.
---
Warum nicht? Werden sie laufend ungewollt schwanger, oder wo soll da die Logik sein?
Oder ist es ein Makel, wenn Schauspielerinnen schwanger würden? Dann würden sie der Filmbranche nicht mehr so zuverlässig zur Verfügung stehen, richtig?
Auch das Äußere würde ggf Schaden nehmen?
Oder für wie oberflächlich soll man diesen Nonsens halten.

@ Egleichmalf, um 09:51

re @09:18 von Hepheistos

Da muss ich Einspruch einlegen, denn die Amerikaner haben keineswegs ein echtes Mittelalter erlebt, sie haben es gerade mal am Ende zeitmäßig leicht gestreift und können bei den Freuden und Leiden des wahren Mittelalters nicht annähernd mitreden.

Zitat: "Die Kirche unterhält

Zitat:
"Die Kirche unterhält nicht nur Kirchengebäude sondern auch Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen, Altenheime und vieles mehr."

man kann hier schlicht weg sagen -> alternative Fakten!

Denn die Kirchen BETREIBEN diese lediglich - BEZAHLEN tut dies aber die Allgemeinheit...
..bei Krankenhäusern z.B. die Krankenkassen
und
bei Kindergärten zu 90% die Steuerzahler

Die grösste Dreistigkeit ist in diesem Zusammenhang aber das für die Arbeitnehmer nicht mal der gesellschaftlichen Mindeststandard - das Arbeitsrecht - gilt.

12:07 von Demokratieschue...

jede Frau hat ein Recht auf Abtreibung
.
und wie bringen sie das mit dem Recht auf Leben in Einklang
... nur mal so gefragt ?
und was ist schon ne falsche und was ne richtige Entwicklung
das Weltbild ändert sich permanent
oder glauben sie im Ernst, die Menschen des Mittelalters waren von ihrem Tun nicht auch überzeugt wie wir es heute sind und die Menschen in was weiß ich 100 .... 500 Jahren es auch sein werden
und sicherlich Unverständnis zeigen übers Mittelalter ebenso aber auch über das Denken im Jahr 2019

Der Unterton dieser Aussage

Rove gelang es, in vielen Bundesstaaten eine Frage zum Abtreibungsrecht auf den Wahlzetteln zu platzieren. Deshalb, und nur deshalb, kamen diese meist unpolitischen Christen ins Wahllokal. Und weil sie schon mal da waren, wählten sie auch gleich Bush mit, der ja ebenfalls für ein restriktives Abtreibungsrecht eintrat.
...
Warum sollten Christen nicht ins Wahllokal gehen? Unpolitische Christen sind in Ordnung, politische nicht mehr?
Diese Aussage schwingt im Abschnitt mit.
Das ist wirklich chistophob formuliert und sollte wegen Diskriminierungsgefahr überarbeitet werden.
Warum Muslime wählen oder warum Juden wählen gehen, können wir dann auch gleich analysieren? Der Artikelschreiber verrät sich nicht nur, sondern stiftet meiner Meinung nach dazu an, Christen zu stigmatisieren.

Das Recht auf Selbstbestimmung

Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Recht, dass in jedem demokratischen Staat in seiner Verfassung festgeschrieben sein sollte. In den meisten demokratisch geführten Ländern ist das so. Daher hat jede Frau Recht auf Abtreibung. Dieses Recht ist nun in einer der ältesten Demokratien der Welt in Frage gestellt. Dank der rückwärtsgewandten Ideologie der rechts Populisten in den USA. Aber auch das ist Demokratie, denn diese Leute wurden ins weiße Haus gewählt und stellten den reaktionärsten Präsidenten den es jemals in den USA gab. Das ist eine Schande für die Menschen in den USA und in der ganzen Welt. Sie stellen Frauenrechte in Frage, sie stellen den Klimawandel in Frage, sie stellen die rechte der Arbeitnehmer in Frage, sie stellen alles in Frage was die Menschheit nur vorwärts bringen könnte. Das ist Faschismus in seiner reinsten Form! Aber wie heißt es so schön, jedes Volk verdient das, was es in einer Demokratie wählt. Bald wird das große jammern anfangen. Mal sehen wer Mut hat!

@11:47 von Sisyphos3

"wurde das Thema nicht an der Wahlurne geklärt"

Nein wurde es nicht, denn an der Wahlurne ging es um den Präsidenten und nicht um die Krankenversicherung.

Die letzte Umfrage zu dem Thema die ich gerade gefunden habe ergab im Otkober 2018, dass 53% aller Amerikaner und 54% der Wahlberechtigten in den USA sich eine bezahlbare Krankenkasse nach dem Vorbild von Obama Care wünschen.

Die Umfrage wurde von Fox News in Auftrag gegeben. Nicht unbedingt ein Trump kritischer Sender.

re sisyphos3

"aber die Vorstellungen der Republikaner scheinen doch schon das Weltbild weiter Teile der Bevölkerung anzusprechen
und wie soll ne Demokratie ausschauen die den Willen des Volkes repräsentiert oder was ?"

Der Antisemitismus hat im 19./20. Jh. das Weltbild weiter Teile der Bevölkerung angesprochen.

Jetzt spinnen Sie das mal weiter gemäß Ihrer Prämisse.

12:05 von schabernack

Auf solche Ideen können wohl nur Männer kommen, die …
.
haben sie ein Problem mit der "Emanzipation"
woher wollen sie wissen was sich hinter Sisyphos3 verbirgt, ne Frau ein Mann ?
Selbstverständlich leben wir in einer Zeit der Individualität
oder wo werden Prioritäten gesetzt aktuell
beim Einzelnen (Persönlichkeitsrechte) dass es dem gut geht
oder der Gesellschaft dass es der gut geht
im übrigen was soll diese Aggressivität ?
nur weil ich versuche beiden Seiten gerecht zu werden

... und noch eine Bemerkung am Rande!

In einem "puritanischen" Land wie den USA, das antipuritanisch lebt, dass die größte Pornofilmindustrie der Welt betreibt, wo der Satanismus Hochkonjunktur hat, dass den Klimawandel mit Füssen tritt, dass durch angezettelte Kriege auf der Welt seinen eigenen militärischen Industriellen Komplex künstlich am Leben hält, dass die Menschenrechte in der Welt, auf Grund eigener ökonomischer Interessen, mit Füssen tritt und das von den unmoralischsten aller bisherigen US-Präsidenten geführt wird, dieses Land täte gut daran, in Selbstreflektion inne zu halten
und Buse zu tun, damit es wieder auf einen rechten Weg kommt. Amen!

Welcome back in the Dark Ages

So, da wären wir also wieder im Mittelalter angelangt. Und das in einer Zeit, relativ lange nach der Aufklärung und dem kampf der Frauen um ihre Rechte. Und ja, es sind wohl nach wie vor MÄNNER, die über das Schicksal der Frau bestimmen. Ich dachte wir (selbst die Amerikaner) wären tatsächlich schon etwas weiter, aber dass Frauen, die abtreiben, eine längere Haftstrafe drohen soll als den Vergewaltigern - da hört sich doch alles auf!
Ich glaube der Mensch hat seit der Antike keine wahrnehmbare Entwicklung vollzogen. Wir dümpeln immer noch im reich der Mythen und Legenden herum.

Patriarchat, Religion, Kapitalismus. Die sichere Formel für unseren Untergang...

@ Botschafter Sarek (12:26): Schwangerschaft nicht erzwingen

@ Botschafter Sarek

Zuerst zu dem hier

Jeder Mensch (auch ein ungeborenes Kind) hat ein Recht auf Leben.

Ja, aber die Mutter auch. Und niemand kann jemanden zu einer Schwangerschaft zwingen, erst recht nicht nach einer Vergewaltigung!!

Genau das hier muss sich ändern:

Das hat übrigens auch das Bundesverfassungsgericht so festgestellt - daher ist Abtreibung in Deutschland entgegen landläufiger Meinung gar nicht legal, sondern lediglich unter bestimmten Voraussetzungen (Beratung, Frist) straffrei.

Abtreibung muss legal werden! Dazu stehe ich, auch wenn ich genauso zu Kinderrechten stehe.

@ Yolo (12:19): doch das geht durchaus zusammen

hi Yolo

Wer mehr Kinderrechte will, kann nicht für Abtreibungen sein

es geht beides! Man kann sowohl fuer Abtreibung sein als auch fuer mehr Kinderrechte. Das lässt sich durchaus vereinbaren.

Und zu dem hier:

Wer den Geschlechtsverkehr vollziehen kann, kann wohl auch die Verantwortung tragen, die sich daraus ergeben kann.

sagen Sie dass mal der männlichen Generation. Die stiehlt sich nämlich ueberwiegend aus der Verantwortung.

Aber dem hier von Ihnen:

Es müssen nicht Kinder abgetrieben werden, sondern es müssen Schwangere besser unterstützt werden und Hilfen angeboten bekommen, sofern sie diese benötigen.

widerspreche ich. Es gibt genug gute Gruende fuer Abtreibung!

1. Vergewaltigung
2. Krankheit der Mutter
3. Fehlentwicklungen des Kindes wodurch es nicht lebensfähig ist
4. plötzlicher Kindstot noch im Mutterleib während der Schwangerschaft (also VOR der Geburt)

re botschafter sarek

" daher ist Abtreibung in Deutschland entgegen landläufiger Meinung gar nicht legal, sondern lediglich unter bestimmten Voraussetzungen (Beratung, Frist) straffrei."

Eine juristische Fingerübung, um die Fristenlösung mehrheitsfähig zu machen.

Substanziell wesentlich ist, dass die Entscheidung zur Abtreibung bei der Betroffenen liegt.

Merkwürdige Auffassung!

Dass der Kampf religiöser Amerikaner für den Erhalt des Lebens nicht konsistent ist, ist ja hier von vielen Foristen in Verbindung mit den Waffengesetzen schon festgestellt worden.
Was soll man aber noch jemandem entgegnen, für den das ungeborene Leben die hochwertigste, weil "unschuldigste" Lebensform ist. Wenn ein Säugling sich mit dem ersten Schrei, mit dem er seine Mutter weckt, bereits "schuldig" macht (dieser Theorie habe ich allen Ernstes schon gehört), kann man das "geborene Leben" natürlich als "wertlos" vernachlässigen.
Eine bizarre Philosophie, die sich da teilweise bei Konservativen entwickelt hat.

@ Sisypos3 (12:36): Wie man das in Einklang bringt

@ Sisyphos3

und wie bringen sie das mit dem Recht auf Leben in Einklang
... nur mal so gefragt ?

Indem ich sage, dass NIEMAND einfach so aus Spaß abtreibt, sondern es gut Gruende dafuer gibt. Und niemand macht sich so eine Entscheidung leicht, wie Sie eventuell glauben mögen.

und was ist schon ne falsche und was ne richtige Entwicklung das Weltbild ändert sich permanent

Was ich damit meine?? Zum Beispiel körperliche Fehlentwicklungen beim Kind, wodurch das Kind nicht lebensfähig ist und die Geburt nicht ueberleben wird.

Und zu dem hier:

oder glauben sie im Ernst, die Menschen des Mittelalters waren von ihrem Tun nicht auch überzeugt wie wir es heute sind und die Menschen in was weiß ich 100 .... 500 Jahren es auch sein werden

Damals wusste man es nicht besser im Gegensatz zu heute. Aber die USA und wir wissen es besser. Deswegen stehe ich fuer das Recht auf Selbstbestimmung der Frau ueber ihren Körper u. Abtreibung.

Abtreibung = Mord

Es ist weltweit verboten das Leben eines anderen Menschen zu nehmen.

@ Karwandel bin ich Ihnen auf

die Füße gestiegen? Mit keinem Wort habe ich geschrieben das Frauen gezwungen werden sollen ein Kind zu bekommen, schon gar nicht Opfer von Vergewaltigungen oder Inzucht. Ich wäre dafür den Frauen eine finanzielle Hilfe zu geben um sich für das austragen zu entscheiden, finanzielle Nöte dürfen kein Grund sein sich gegen das Leben eines Kindes zu entscheiden. Mit Strafen bei Abtreibung schafft man nur Jobs bei Engelmachern. Es gibt Alternativen zu Abtreibung in unserem ach so aufgeklärten Land. Geld ist doch sonst auch für alles vorhanden ob nun für Asylanten oder Klimaschutz aber bei der eigenen Bevölkerung wird gespart. Super sozial.

In dem Maß wie Frauenrechte

In dem Maß wie Frauenrechte gestärkt werden, werden auch Kinderrechte gestärkt.

Kinderrechte profitieren nicht nur von Frauenrechten, sie sind von Frauenrechten ABHÄNGIG!

Dieser Zusammenhang zeigt sich WELTWEIT

12:37 von Apollo1995

Demokratie = gut = Menschenrechte (Version Deutschland 2019)
.
1858 Entscheidung des ‘Virginia Supreme Court’:
In den Augen des Gesetzes ist ein Sklave nicht eine Person.
und wie man damals Abtreibungen gesehen hat, vermute auch nicht wie (sie) es heute sehen

Einfach bigott

Was bieten die Hardliner für Verhütung oder in Not Geratene an? Nullkommanix. Nur anderen sagen, wie sie zu leben haben. Wenn man recht guckt, sind das Dinkies, die ihr Schäfchen längst im Trockenen haben. Wenn diese Hardliner wenigsten Hilfe anböten - aber nur plärren ist unchristlich.

@09:35 von Harald Friedrich

"Die USA sind nicht länger mit uns Gleichgesinnte!

Das gilt auf allen Gebieten. Sie kämpfen gegen die EU, sie kämpfen gegen die Freiheit, gegen die Presse, sie werden zu Kreationisten, lassen Verträge platzen und Bündnisse sausen. Sie entwickeln sich rückwärts. Das rächst sich schneller als man denkt."

Ich kann Ihre Kritik nachvollziehen. Wir sollten allerdings nicht alle(s) über einen Kamm scheeren.
Die USA sind ein äußerst vielschichtiges Land. Der Süden tickt anders als der Norden, der Westen anders als der Osten und die Städte anders als das Land.
Die USA sind eher mit Europa vergleichbar als mit einem einzelnen Land Europas. Und Polen tickt auch anders als die Niederlande.

Wir können nur auf bessere Zeiten hoffen und sollten auf keinen Fall alle Brücken einreißen.

Die Umstände einer

Die Umstände einer Schwangerschaft und die Gründe für einen Abbruch gehen

NIEMANDEN

etwas an !

@ Botschafter Sarek (12:26): Mutter UND Kind haben Lebensrecht

@ Botschafter Sarek

Deswegen sage ich zu dem hier:

Jeder Mensch (auch ein ungeborenes Kind) hat ein Recht auf Leben.

ja das stimmt, aber jede Mutter auch ein Recht auf Leben. Und ich frage Sie zurueck: wie können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, eine Frau nach einer Vergewaltigung zur Schwangerschaft zu zwingen??

Und wie können Sie dass hier miteinander in Uebereinklang bringen??

Beispiel: eine junge Frau ist schwanger und erfährt während ihrer Schwangerschaft, dass sie zum Beispiel Brustkrebs oder Leukämie oder sowas hat und behandelt werden muss. Aber: die Therapien wuerden das ungeborden Kind eh töten (Strahlentherapie, Chemotherapie, diese neue Immuntherapie).

Soll dann die Mutter ihr Lebensrecht aufgeben zu Gunsten des Lebensrechtes des Kindes oder wie stellen Sie sich das vor??

Von daher frage ich Sie:
hat die Mutter dann kein Lebensrecht oder wie??

re sisyphos3

" 12:07 von Demokratieschue...

jede Frau hat ein Recht auf Abtreibung
.
und wie bringen sie das mit dem Recht auf Leben in Einklang
... nur mal so gefragt ?
und was ist schon ne falsche und was ne richtige Entwicklung
das Weltbild ändert sich permanent"

Das ist Ihre übliche Phrase, um Werte zu relativieren. Könnte sich in 100 oder 200 Jahren ja wieder ändern.

Trauen Sie sich mal aus der Deckung und behaupten, dass die Menschheit irgendwann zur Sklaverei oder zum Feudalismus oder zur absoluten Monarchie umkehren könnte. Aber das trauen Sie sich dann nicht.

@Apollo1995

Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Recht, dass in jedem demokratischen Staat in seiner Verfassung festgeschrieben sein sollte. In den meisten demokratisch geführten Ländern ist das so.

Das ist auch in Deutschland so. Aber wie immer, wenn konkurrierende Rechte verschiedener Personen (in diesem Fall neben dem Selbststimmungrecht der Schwangeren eben auch das Recht auf Leben des noch ungeborenen Kindes) betroffen sind, müssen die Gerichte einen Interessenausgleich herstellen.

Das hat das Bundesverfassungsgericht getan und hat dem Recht auf Leben als dem höheren Recht grundsätzlich den Vorzug gegeben. Daher ist Abtreibung in Deutschland nach wie vor nicht legal, auch wenn es sich aufgrund der Straffreiheit (die das BVerfG im Sinne des Interessenausgleichs für zulässig erklärt hat) für viele so "anfühlt". Grundsätzlich gibt es aber kein Recht auf Abtreibung, weil das menschliche Leben unantastbar ist.

Am 04. Juni 2019 um 12:23 von karwandler

"re sprachloser
" Schon mal an Adoption gedacht? Kind und andere glücklich machen anstatt zu töten?"

Tun Sie mal nicht so überlegen. Jeder Frau wird bei der Beratung die Möglichkeit aufgezeigt, ein Kind nach der Geburt zur Adoption abzugeben.

Was allerdings nicht den Konflikt löst: austragen oder nicht austragen.

Mit Zwang, wie es Ihnen vorschwebt, ist es nichts anderes als vorgeschriebene Leihmutterschaft."

Und jede Abtreibung liegt den meisten, der nicht nicht gewordenen Müttern, ein Leben lang auf dem Gewissen... Ich kenne viele Frauen, die diesen Schritt bereuen. Doch darüber spricht die Öffentlichkeit nicht.

@11:21 von Margareta K.

"Gegenfrage: was Frau dafür, wenn sie vergewaltigt wurde und das "Ergebnis" eine Schwangerschaft ist? Oder stehen Sie auf dem Standpunkt, dass die Frau unter Umständen selbst daran schuld ist, vergewaltigt worden zu sein.
Falls Sie's gelesen haben, wird der Vergewaltiger weniger für seine Tat bestraft, als die Frau für die Abtreibung."

Kurz vorab: Ich denke, dass Abtreibungen grundsätzlich straffrei sein sollten.
Unabhängig davon eine kurze Erklärung der anderen Seite:
Wenn Sie eine Vergewaltigung für Mord halten ergibt es durchaus Sinn, dass die Abtreibung härter bestraft wird als eine Vergewaltigung - denn Mord ist nunmal die schwerste Straftat unseres Rechtssystems.

Und es würde sich die Frage stellen: Darf die Frau ein Unrecht begehen, weil ihr ein Unrecht angetan wurde? Bei den Abtreibungsgegnern überwiegt einfach das Recht des Fötus auf Leben - der Schaden für die Frau wird dabei einfach billigend in Kauf genommen.

Worauf das hinaus läuft

Sollte Trump es schaffen,für eine zweite Amtszeit gewählt zu werden,was leider nicht ausgeschlossen ist,wird es vorbei sein mit der Demokratie in den USA.
Die Demokratie wird es zwar formell noch irgenwie geben,wird aber so ausgehöhlt sein dass es vorbei ist.

12:43 von Sisyphos3 / @schabernack, 12:05

«im übrigen was soll diese Aggressivität ?
nur weil ich versuche beiden Seiten gerecht zu werden»

Extra habe ich meinen Beitrag, auf den Sie sich beziehen, noch zweimal ganz zurück genommen in Ruhe gelesen, bevor ich nun hier erwidere.

Worin Sie "Aggressivität" erkennen, bleibt mir auch mit erforderlicher Selbstkritik rätselhaft.

Weil ich auf Neandertaler verwies?
Und "babyleicht" schrieb …?

Wenn es etwas ist, das・nicht・"beiden Seiten gerecht wird".
Dann ist es diese maßlos-anmaßende Gesetzgebung einiger US-Bundesstaaten zum Thema Abtreibung.

Und wer ist denn "die andere Seite der Frau"?
Ein Teil der Gesellschaft der USA, die ihre antiquierten Religions-, Sexual-, Moral-Vorstellungen allen anderen mit dem Holzhammer aufzwingen will …?

Das werden über Dinge

Das werden über Dinge verhandelt, die unverhandelbar sind.

Das geht einfach nicht

@um 12:37 von Apollo1995

Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Recht, dass in jedem demokratischen Staat in seiner Verfassung festgeschrieben sein sollte.
---
Das Selbstbestimmungsrecht hört dort auf, wo es beginnt anderes Leben zu schädigen oder zu töten.
Das ist bisher im GG gut geregelt, wenn auch leider zu viele Ausnahmen gemacht werden und die Tötung eines Ungeborenen leider unter Straffreiheit steht.
Aber das GG wird in den letzten Wahlperioden so verändert, dass es mich nicht wundern würde, wenn man aus ihm ein Paradoxon machen würde.
Kiderrechte sollen ins GG und Kindestötungen im Mutterleib nach vielen Jusos legitim sein. Das ist so absurd und man muss sich doch mal fragen, warum eine Frau ihr Kind töten dürfen sollte, nur weil es im Mutterleib lebt, bis es geboren werden kann. Es ist ja nicht nur ihr Kind, sondern auch das des Vaters oder Erzeugers.

@11:25 von sprachloser

"Klug und aufgeklärt, Ihr Abi reichte bestimmt zum studieren... das gibt Ihnen dann das Recht andere die an Gott glauben zu verunglimpfen? Sie glauben klug und aufgeklärt zu sein. Dann tun Sie was für die Menschen anstatt diese zu töten bevor diese einen ersten Atemzug selbstständig machen konnten. Wer Leben nimmt tötet, ohne wenn und aber."

Niemand wird wegen seiner Gottgläubigkeit angegriffen, sondern weil Gott missbraucht wird um massiv in die Rechte anderer einzugreifen. Ich kann niemandem vorschreiben woran er glauben soll; dann sollen die gottgläubigen das bitte genauso handhaben und den Rest in Ruhe lassen.

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