Ihre Meinung zu: Nahles-Nachfolge: Dreyer offen für SPD-Doppelspitze

3. Juni 2019 - 22:57 Uhr

Die kommissarische SPD-Vorsitzende Dreyer kann sich künftig eine Doppelspitze vorstellen. In den tagesthemen übte sie zudem offene Kritik an ihrer Partei - und sprach von "unsolidarischen Kräften".

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.2
Durchschnitt: 4.2 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Eine Doppelspitze ist die unpraktisch,

denn dann muss die SPD nach den nächsten Wahlen zwei Leute gleichzeitig zum Teufel jagen.

Ganz so sehe ich es nicht

Frau Dreyer
#
. Wenn sie auf die SPD-Parteivorsitzenden schaue, "dann sind wir nicht besonders gut darin, die Arbeit unserer Parteivorsitzenden zu würdigen und ihnen ein Ausscheiden in Würde zu ermöglichen. Nun sei es an der Zeit, dass "die SPD wieder Land gewinnt".
#
Ja die Partei muss wieder " Land gewinnen " um nicht rechtlos" unter zu buddeln " aber da ist es mit einer doppelt Spitze alleine nicht getan. Die SPD muss sich auf ihre Wurzeln wieder besinnen und Politik für ihre noch immer Anhänger machen,das heißt für Otto Normalo und Liechen Müller ,nicht als Lobbyisten für die Großindustrie.

Malu Dreyer zeigt ihr

Malu Dreyer zeigt ihr politisches Können, ihre Verlässlichkeit, ihre Integrität und ihr Verantwortungsbewusstsein: eine überzeugende Politikerin und eine bewundernswerte Frau, die sich von ihrer MS-Erkrankung nicht unterkriegen lässt.

Frau Dreyer fordert auf zur Kritik ohne zu kritisieren?

"Die Mitglieder der SPD seien aufgefordert zu diskutieren, wie sie sich eine neue Parteiführung vorstellen, sagte sie. Wenn am Ende herauskommen sollte, dass die Mehrheit auf eine Doppelspitze gehe, "dann sind wir dafür offen". Sie selbst stünde für das Amt allerdings nicht zur Verfügung.

Dreyer übte zudem Kritik an der eigenen Partei. Es sei nicht schön mitzukriegen, "dass Kräfte in unserer Partei unsolidarisch sind", sagte sie. [...] Wenn sie auf die SPD-Parteivorsitzenden schaue, "dann sind wir nicht besonders gut darin, die Arbeit unserer Parteivorsitzenden zu würdigen und ihnen ein Ausscheiden in Würde zu ermöglichen."

Auf der einen Seite fordert Malu Dreyer Parteimitglieder auf zu "diskutieren wie sie sich eine Parteiführung vorstellen" und auf der anderen Seite kritisiert die gleiche Malu Dreyer die gleichen Parteimitglieder, dass sie Kritik an den vorherigen SPD-Parteivorsitzenden üben und nennt das auch noch unsolidarisch.

Ich verstehe diesen Eliten-Sprech einfach nicht!!!

Doppelspitze ist für mich

Doppelspitze ist für mich sowas wie eine Zersplitterung. Da weiss man ja noch weniger, wo man dran ist. Die sPD versinkt in der Beliebigkeit
MfG

GIZ als Ausmusterungshafen für gut dotierte "Pöstchen"

"Auch Schäfer-Gümbel äußerte, dass sich an seinen beruflichen Ambitionen nichts geändert habe. Er will sich im Herbst aus der Politik zurückziehen und wechselt als Arbeitsdirektor zur Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Schwesig will weiterhin ihr Amt als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern ausfüllen."

Liebe SPD Mitglieder und Wähler,
ungeliebte SPD Apparatschiks an der Spitze,
nicht nur das Brechen von Wahlversprechen gleich nach einer Wahl (Keine GroKo Lüge), das permanente Politik machen gegen die eigene Wählerschaft (Agenda 2010 aktuellstes Beispiel) und das nicht enden wollende Angriffskriegseinsatz Abnicker haben euch m.M.n. zu diesem Abgrund geführt vor dem ihr, leider mit uns allen, jetzt steht. Nein, auch das Abschieben eures abgehalfterten "Spitzenpersonals" zu hoch dotierten Pöstchens wie bei der GIZ.

Anderes Beispiel:
www.faz.net/aktuell/politik/inland/widerstand-gegen-ex-staatssekretaer-m...

Unsolidarische Kräfte?

Da hat sie wohl Recht, die Malu Dreyer. Übrigens nicht zum ersten Mal aktiv, die "unsolidarischen Kräfte", wie war es denn bei Kurt Beck? Bei Sigi Gabriel? Oder bei der Wahl zur Parteivorsitzenden mit Simone Lange? Da wurde schon im Vorfeld Stimmung der Etablierten gegen die Neue gemacht und ein personeller Neustart verhindert

Wegen mir kann die SPD auch eine Vierfach-Spitze

definieren.
So lange die Politik nicht stimmt wird das nichts mehr.

Es ist doch egal was die SPD macht

Wenn man die Reaktionen in diesem Forum sieht, dann ist es doch wirklich egal ob man nun mit Doppelspitze, Trio, Quartett oder sonstwie weitermacht. Spielt doch alles keine Rolle. Es ist egal was die SPD macht, ist sowieso alles falsch. Vielleicht sollte die Partei sich auflösen.

re pilepale

"das permanente Politik machen gegen die eigene Wählerschaft (Agenda 2010 aktuellstes Beispiel)"

Das aktuellste Beispiel?

Sehr aktuell, wenn man das aus der Regierung Schröder ausgraben muss ...

@andererseuts 23:20

Ich sehe Frau Dreyer kritisch und auf mich wirkt sie nicht wirklich sympathisch. Zu den Themen Verlässlichkeit, Integrität, Verantwortungsbewusstsein kann ich nichts sagen, dafür kenne ich Frau Dreyer nicht gut genug. Unabhängig davon glaube ich, dass es egal ist wen die SPD da hinstellt. Derjenige ist sowieso nach der nächsten Wahl weg. Die SPD ist in einen Abwärtsstrudel geraten aus dem sie nicht mehr rauskommen wird.

Man sollte mal darauf

Man sollte mal darauf hinweisen, dass nach dem Grundgesetz Parteivorsitzende keinerlei Einfluss auf die Regierungsarbeit nehmen dürfen, es sei denn, sie gehören der Bundesregierung an. Das GG geht von einer Regierung von Personen, nicht einer von Parteien aus. Insofern finde ich die Debatte über den Einfluss, den Frau Nahles da genommen oder nicht genommen hat, sehr seltsam. Das Hineinreden der Parteivorsitzenden in die Regierungsarbeit ist schlicht verfassungswidrig. Das Parlament kann als ganzes Gesetzesvorlagen der Regierung beschließen oder auch ablehnen. Aber nach Art. 38 GG sind die Abgeordneten nur ihrem Gewissen, nicht aber ihren Parteivorsitzenden unterworfen. Und die sogenannte "Parteibasis" hat nach dem Grundgesetz schon mal gar nichts zu melden. "Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung mit", nicht mehr und nicht weniger.

Durchhalteparolen für eine auseinanderdriftende Partei?

>>SPD soll inhaltlich weitergeführt werden

Das Trio wolle die SPD nun auch inhaltlich weiterführen. Wichtig sei: "Die Partei ist nicht kopflos und nicht führungslos", betonte Dreyer. Auch Schwesig kündigte an, dass das Trio Debatten in der Partei und im Land "in dieser schwierigen Phase begleiten" wolle. Schäfer-Gümbel richtete seine Worte auch in Richtung Genossen: "Wir brauchen jetzt die gesamte Partei". Das Motto der kommissarischen SPD-Führung sei laut Schäfer-Gümbel: "Alle für einen, einer für alle. Das haben wir uns fest versprochen."<<

Ich frage mich, ob dieses Trio eine interne Debatte fördert, die zu einer radikalen Neuausrichtung der bisher jahrzehntelangen schlecht gemachten Politik führt oder ob hier einfach nur ein "Kadavergehorsam" verlangt wird, für weitere schlechte Politik?
"Alle für einen, einer für alle" - heißt so viel wie "mitgefangen, mitgehangen". Zumindest hört sich das für mich so an.

Unglaublich die SPD-Kommunikationsstrategie.

Darstellung: