Ihre Meinung zu: Bedford-Strohm unterstützt Seenotretter

3. Juni 2019 - 5:00 Uhr

Bei einem Besuch auf Sizilien spricht Bedford-Strohm privaten Flüchtlingshelfern Mut zu, die Migranten auf dem Mittelmeer aus Seenot retten. Damit kritisiert er auch die italienische Regierung. Von Lisa Weiß.

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Kommentare

Bedford-Strohm unterstützt Seenotretter

Respekt Herr Bedford-Strohm, Respekt !
Deutlicher kann man die rechten Strolche von der rechtsextremen Lega um Herrn Salvini nicht demaskieren, die klar gegen internationales Recht vertoßen !
Dass die Seenotrettung in weiten Teilen eingestellt wurde, und nur ein paar private Retter noch unterwegs sind, ist eine Schande für die EU !

Gruß Hador

Ziviler Ungehorsam

Wenn Menschen in Not gerettet werden, ist jegliche Gesetzgebung zweitrangig und es gelten einzig moalische Grundsätze. Punkt.

Bitte um kirchliche Angelegenheiten kümmern

Es spricht Bände, wie weit die EK von ihren eigentlichen Aufgaben abgerückt ist.

Herr Bedford-Strohm scheint sich mehr als Politiker denn als Mann der Kirche zu sehen. Eine unheilvolle und unrühmliche Entwicklung, die wir aus der Vergangenheit schon kennen.

Schuster bleib bei deinen Leisten. Allerdings scheinen diesem Herrn seine Schuhe eh nicht zu "passen".

Dietrich Bonhoeffer schreibt in seiner "Ethik",

(erschienen im Kaiser-Verlag): Gott habe den Staat eingesetzt, um sein Volk vor inneren und äußeren Bedrohungen zu schützen. Dazu habe Gott, so Bonhoeffer, dem Staat das "Schwertamt" aufgetragen, um Recht und Ordnung zu gewährleisten. Leider sieht die Spitze der ev. Kirche in Deutschland nicht, wie sehr sie ihr Volk gefährdet.

Unsere "Werte" sind Selbstbetrug

"Das Verhalten und auch das Reden des italienischen Innenministers ist aus meiner Sicht in tiefem Widerspruch zu allem, wofür das Christentum steht." (Bedford-Strohm)

Die Toleranz gegenüber anderen Religionen war im Christentum nie sonderlich stark ausgeprägt. Dennoch entblößen sich die Prediger der Wertegesellschaft, wenn sie hilflose Menschen ihrem Schicksal überlassen. Dieser Selbstbetrug beschränkt sich nicht nur auf die Regierung Italiens, sondern ist EU-weit anzutreffen.

Aus der evangelischen Kirche austreten

Ich denke, Herr Bedford hat all denjenigen, die noch in der evangelischen Kirche sind eine klare Ansage gemacht.
All diejenigen, die kritisch gegenüber den Aktionen der privaten Flüchtlingshelfer im Mittelmeer sind, haben keinen Platz mehr in der evangelischen Kirche.
Konsequenterweise sollte sich jeder überlegen, ob er/sie nicht besser austritt.

"Man kann nicht Menschen

"Man kann nicht Menschen einfach im Meer ertrinken lassen, die Hilfe brauchen. Egal, aus welchen Gründen sie sich in diese Situation begeben haben"

Genau das ist der Grund: Man sollte sich mal fragen, ob man nicht selbst dafür Verantwortung übernehmen muß, wenn man Menschen dazu ermuntert werden sich in Gefahr zu begeben. Das wird vielleicht verdrängt.

Wenn sie diesen Menschen wirklich helfen wollen, sollten sie zu Hause bei sich Menschen aufnehmen und ganz praktisch helfen. Es gibt genug Flüchtlinge bei uns, die Hilfe und eine Unterkunft brauchen.

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