Ihre Meinung zu: Nahles tritt als SPD-Partei- und Fraktionschefin zurück

2. Juni 2019 - 10:05 Uhr

Der Rückhalt sei nicht mehr da, sagt Andrea Nahles und gibt ihre Posten als SPD-Partei- und Fraktionschefin auf. Die Partei ruft zur Krisensitzung, Malu Dreyer könnte übergangsweise den Parteivorsitz übernehmen.

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Kommentare

Und jetzt die Anegret!

Wurde Nahles wirklich nur müde, ob der andauernden Treibjagd? Oder trieb sie Einsicht, dass sie, so sie bliebe, in die Geschichte der SPD eingehen würde. Als deren Zerstörerin. Ich hoffe für sie auf letzteres.

Wobei, es sind oft die eigenen Leute, die eine Partei von der Macht entfernen.

Schau nach bei Mutti. Anegret zu etablieren, konnte nur dem frommen Wunsch der Pastorentochter entsprungen sein, dass nach ihr die Union zerbröselt, um sie noch heller in den Erzählungen leuchten zu lassen. Letzte Unionskanzlerin vor der ersten Grünen!

Kurz kann davon auch ein Lied singen: es waren seine MinisterpräsidentInnen, die ihn zu den Schritten überzeugten, die ihm frühestens 2020 die Rückkehr ins Kanzleramt ermöglicht. Bis dahin kann viel passieren. Unter einer ernsthaft arbeitenden, intrigenunwilligen, nicht-egozentrischen Kanzlerin.

Bitte diese Zeit der Veränderungen nutzen und einen Kommissionspräsidenten finden, der D,E,F spricht. Ein erster Schritt zu weiterer D & F Freundschaft.

Nahles tritt zurück

Dieser Rücktritt wiederum war ein cleverer Schachzug von ihr. Eine Abwahl hätte sie auf lange Zeit beschädigt.

Die SPD-Oberen sollten in Dänemark eine Fortbildung mitmachen

In Dänemark wird im Juni gewählt.
Die Sozialdemokraten werden voraussichtlich stärkste Partei.
Klare Positionen in Sachen Sozialpolitik für den typischen traditionellen SPD--Wähler und keine " Refugee-welcome" Plaketten am Jackett wie bei uns sie der Vizekanzler Gabriel trug.
Damit macht man Linke und Rechte in Dänemark überflüssig, anstatt sie wie hier zu stärken.

Gut so

Frau Nahles es wurde auch höchst Zeit damit der SPD noch nicht mehr Schaden zugefügt werden kann.Und nehmen Sie die ganze Führungsspitze gleich mit,nur so kann sich die Partei wieder erneuern.

Respekt!

Das ist nicht selbstverständlich!

Ich wünsche allen Genossen so viel Rückgrat - für einen Neuanfang, eine Neuausrichtung.

Stattdessen raus aus der GroKo!

Und Erneuerung und Kampf in der Opposition. Das hätte vielleicht noch etwas gebracht. Jetzt verheizen sie nur die Nächste oder den Nächsten. Überflüssiger Rücktritt.

Das Land braucht eine starke SPD

Das denke ich auch. Leider fehlt es der Partei an Köpfen. Vor allen Dingen, die einmal mit der Schröder-Ära abrechnen. Das heist, Schröder, Schmitt, Münte, Steinmeier usw. einmal öffentlich ihr Versagen zu manifestieren.

Bin gespannt, wer es jetzt meint...

...besser zu können.

Bitte keine Videos mehr auf dem Niveau von Kindergeburtstagen auf offener Bühne, das kann nicht gut gehen.

Am besten, Kahrs macht es selbst, als nur die Frontleute ins „friendly fire“ zu nehmen.

das ist nur ein Anfang

Gesichter auswechseln ersetzt nicht wählbare Inhalte. Dieser Rücktritt kann nur ein Anfang sein wenn die ehemalige Sozialdemokratie das "ehemalig" streichen will.

Wunderbar

Richtig! Nun noch die GroKo beenden dann ist Herr Habeck Kanzler. Dann wird es endlich richtig bunt.

Und jetzt?

Und jetzt?

wer soll jetzt in Zukunft mit Platzpatronen schießen?

wer den linken Blinker betätigen vor dem nächsten abbiegen nach rechts? Der SPD-Bus, dem die Wirtschaftslobby das Lenkrad längst abmontiert hat, schlingert ohne Bremsen den Abhang hinunter, und jetzt steigt die Fahrerin aus? Verschlechtern sich jetzt etwa die Chancen, noch anzuhalten oder die Richtung zu ändern? Oder ist das jetzt das Startsignal für alle zögernden, endlich einzusteigen?
Diese Partei muss dringendst um ein paar Köpfe kürzer gemacht werden. Wo die sitzen, weiß eigentlich längst jeder. Rauswürfe, nicht Rücktritte, würden die SPD wieder glaubwürdig machen.

Ein guter Tag

Jetzt bitte im nächsten Schritt AKK absägen und dann die Regierung auflösen.

Hoffnungen für die SPD !

Ich hoffe die SPD findet nun Personal, welches den Anforderungen der jeweiligen Position entsprechen. Als Vorsitzende der Fraktion schient sie mir als Rednerin rethoisch überfordert. da hat die SPD mehr zu bieten. Als Parteivorsitzende wird eine Person gebraucht, die nach innen integrativ wirkt, nach außen auch mal Attacke fahren kann, und die vor allem die Partei thematisch in 21. Jhd, führt.
Es darf hier nicht wieder nach Macht und Proporz gehen, sondern um Können und Ideen .
Also, vorwärts liebe Genossen !

Gruß Hador

Haltbarkeitsdauer

Die Haltbarkeitsdauer der SPD-Vorsitzenden sinkt genauso rapide wie die Prozentzahlen, die die SPD bei Wahlen erreicht. Was will eine Partei eigentlich damit erreichen, wenn sie nach einem Jahr schon wieder die Vorsitzende auswechselt? Panik pur.

Glücksfall der Geschichte

Die YouTuber-Szene wirbelt die Politik auf und durcheinander. Erstmalig in der Geschichte der BRD werden Parteien und ihre Vorsitzenden in Frage gestellt. Junge Menschen sind vollkommen enttäuscht worden und das über Jahrzehnte. Wenn Politiker wie Nahles ihre Posten räumen, kann die vorerst als Glücksfall der Geschichte gewertet werden. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass damit eine Grundsatzdebatte zum Sinn von Parteien eröffnet wird. Eine wahre Demokratie wird durch viele verschiedene Menschen vertreten und nicht durch ALTE PARTEIEN. Das jedenfalls ist die Meinung der Generation U30.

Die SPD hat derzeit keinen

Die SPD hat derzeit keinen aussichtsreichen nachfolgekandidaten. wer auch immer es sei, er oder sie muss als ersten Schritt auf jeden Fall die groko aufkündigen, das will die Basis und die Fraktion. Das bedeutet wiederum Neuwahlen und für die beschädigte AKK ebenfalls ein ungünstiger Zeitpunkt.
Profitieren werden die oppositionsparteien, von AFD bis zu den Grünen.

Es ist traurig zu sehen, dass

Es ist traurig zu sehen, dass die Partei meines Vaters, für die er sein Leben lang gekämpft hat, sowas durchmacht...
Bin froh, dass er das nicht mehr erleben muss...

Und wenn die SPD - Mitglieder

Und wenn die SPD - Mitglieder nun noch eine weitere Neuauflage des alten Parteivorstands verhindern, könnte es vielleicht, in ein paar Jahren, nochmal etwas werden.
Die aktuellen Regierungsmitglieder der SPD müssen natürlich auch weit weg von allen Parteifunktionen!

Freier Fall oder Neustart?

Die SPD hat es wieder geschafft. Die Ahnenreihe der Vorsitzenden wird im Zeitraffer immer länger, ohne dass es irgendetwas bringt. Die SPD hat jetzt zumindest theoretisch die Chance, sich personell glaubhaft/seriös aufzustellen und sich inhaltlich auf ihre Rolle als Anwalt der Arbeitnehmer und Partner der Gewerkschaften zurück zu besinnen. Das wäre wohl noch gerade so die Rettung.
Oder die SPD versucht, mit dem alten Personal den alten Kurs weiter zu halten ( irgendwie mitregieren und es allen recht machen wollen ). Das wäre zB „König Olaf“Scholz und schon schlimm. Schlimmer noch wäre der Kurs vom „kleinen Kevin“ Kühnert : linker als die Linke, grüner als die Grünen. Beide letztgenannten Varianten wären Schritte in Richtung Abgrund. Mit Kevin halt nur im Laufschritt.

Innere Spaltung der SPD

Durch den Rücktritt von
Andrea Nahles löst die
SPD ihre Probleme nicht! Solange die Partei intern dermaßen gespalten ist, und die Hardliner unter d. Grokogegnern die in letzter Zeit verbesserte Regierungsarbeit ständig unterlaufen, kann auch kein anderer Vorsitzender einen Stimmengewinn
erreichen. Ich gehe davon aus, dass Olaf Scholz nun den Parteivorsitz anstrebt!

Clever

Alle schossen auf sie. Keiner wollte den Job selbst machen.

Also: ihre Chance sich neu zu positionieren. Vor allem aber gibt es in den nächsten 2 Jahren keinen Blumentopf zu gewinnen. Denn das Hauptproblem bleibt ja bestehen: man kann sich nur schwerlich als Opposition positionieren, wenn man nun schon die 2 Legislaturperiode in der Regierung sitzt.

Denn es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die SPD jemanden findet, der den Mut zu einem Richtungswechsel hat.

Also wird irgendwer unter emsigen Versichern, dass alles neu wird, den gleichen Stiefel herunter reißen, wie in den letzten Jahren.

Geht es auf die Wahlen zu, wird man womöglich auf sie zurückgreifen.

Nicht nur die SPD selbst ist ohne echtes Profil.
Auch ihre Köpfe haben keines.

Nahles hat durch ihr schlechtes Benehmen immerhin noch Wiedererkennungswert.

Es ist wirklich das erste Mal, dass ich sagen kann: die Frau handelt clever. Verliert nix - und sichert die Option auf die Zukunft - dank "Alternativlosigkeit".

Das war genau das richtige.

Das war genau das richtige. Frau Nahles stand der SPD eher im Weg, als das sie die Partei voran gebracht hätte.
Ich z.B. kann keinem Parteivorstand und keiner Parteiführung vertrauen, die mich so oft gelinkt hat, wie es die SPD Führung getan hat. Und da gehört Frau Nahles nun einmal dazu.
Es ist die "Alte" Politikergarde welche den Parteien das Leben schwer macht. Es werden weder neue Ideen zugelassen, noch Wege beschritten die das Land und das Volk voran bringen. Es geht immer nur um Macht und Posten.
Man sollte sich auch von den Lobbyisten distanzieren, die zwar Posten für die Zeit danach versprechen, was aber auch schon wieder eine Art von Korruption ist. Und genau das ist tief verwurzelt in unseren "Volksparteien"! Schade.
Aber eventuell wird es ja einmal besser, und der Mensch steht wieder an erster Stelle und nicht die Interessen des Kapitals und der Konzerne.

Schade

es hätte mich interessiert, wie die Abstimmung am Dienstag ausgegangen wäre.

Die einzig richtige Entscheidung

Immerhin zieht Nahles aus dem immer schlechteren Abschneiden ihrer Partei bei Wahlen die Konsequenz. Das nötig Respekt ab. Das war die einzige richtige Entscheidung.

Merkel, bei der dieser Schritt längst überfällig ist, macht das nicht. Das nötig keinen Respekt ab. Im Gegenteil.

Der Einzige der unvorbelastet...

Der Einzige der jetzt unvorbelastet diese Rolle die Nahles hinterlässt ausfüllen kann ist der werte Herr Maas. Dann müsste ein neuer Außenminister gefunden werden? Schulz ist zum einen politisch verbrannt und zum anderen intellektuell nicht in der Lage eines dieser Ämter auch nur annähernd auszufüllen.

Konsequent

Wann folgen die Bremer Wahlverlierer, also Sieling & Co ihren Vorbild?

"Bleibt beieinander und

"Bleibt beieinander und handelt besonnen!"
Dieser Zuruf Nahles' an die Genossen sollte uns allen gelten. Deutschland dreht zur Zeit durch.

Von daher: Einmal durchatmen, Klappe halten, nachdenken. Und nicht jedem Proheten/ jeder Prophetin jubeld nachlaufen. Sonst kippt das Land.

es fehlt der rückhalt in der bevölkerung

ich denke frau nahles kam einfach nicht gut bei großen gruppen der bevölkerung an, viele fanden sie einfach laut und unsympathisch. und schon beim essen heisst es ja, dass das auge mit isst. so ist es meiner meinung auch in der politik und überall im leben. ich glaube , dass viele menschen eher auf charismatische, männliche führungspersonen stehen. ob diese es besser machen sei mal dahingestellt aber sie geben den leuten das gefühl, alles für sie zu regeln ohne selbst mitdenken zu müssen. und wenn ich auf familienfeiern sehe, wie wenig wirtschaftliche und politische bildung vorhanden ist dann wundert mich diese einstellung auch nicht. von daher war frau nahles vielleicht einfach nicht der richtige typ mensch um die partei nach vorne zu bringen.

Re: Am 02. Juni 2019 um 11:24 von Sternenkind

Wunderbar

Ja, ja, so richtig bunt und alle freuen sich drauf, so hoffe ich zumindest. Alles wird gut.

11:24 Sternenkind

Zitat: "Wunderbar
Richtig! Nun noch die GroKo beenden dann ist Herr Habeck Kanzler. Dann wird es endlich richtig bunt."

Mariandjosef. Vom Regen in die Traufe. Wer ist übrigens Herr Habeck?

11:12 von Barbarossa 2 Nahles

11:12 von Barbarossa 2
Nahles tritt zurück
Dieser Rücktritt wiederum war ein cleverer Schachzug von ihr. Eine Abwahl hätte sie auf lange Zeit beschädigt.

---

SIE war es doch, die diese Wahl vorgezogen hat.
Versteh die Logik nicht dahinter.

um 11:17 von nudi1958

>>"Das Land braucht eine starke SPD"<<

Warum sollte es das? Ich finde die SPD so überflüssig wie ein Kropf.

Bitte der gesamte Seeheimer Kreis dem Beispiel folgen!

Groko beenden und Neuwahl.
Dann besteht die Chance auf einen Neuanfang für die SPD.

Wenn jetzt aber Olaf, Martin oder Siggi sich wieder nach vorn drängeln, dann war es das mit der SPD endgültig.

Chance

Die einzige Chance, die die SPD noch hat, ist, aus der Koalition auszutreten und sich zu erneuern.
Ich bin kein Freund der Grünen, hier muss man aber sagen, das sie es geschafft haben, die alten Zöpfe abzusägen und runderneuert mit frischem, jüngeren Personal anzutreten.
Sowas braucht auch die SPD, genauso wie die CDU, deren Wähler sterben langsam weg.
Beide Parteien haben mit dem Volk als "Volksparteien" nichts mehr zu tun, sondern dienen ausschließlich der Großindustrie und Finanzmafia.
Seit Schröder hat die SPD verlernt, wer ihre Wähler sind (waren) und das es gerade diejenigen sind, die wieder eine Lobby im BT brauchen, sonst geht dieses Land vor die Hunde.

@Und jetzt die Anegret! 11:08 von Joes daily World

Ich stimme Ihnen seltenst zu, aber diesmal muss ich.
Auch wenn ich nicht glaube, dass die Saarländerin jetzt schon fällt.

Aber hier 100%:
"Bitte diese Zeit der Veränderungen nutzen und
einen Kommissionspräsidenten finden, der D,E,F spricht."

Nur gibts den leider nicht, ebensowenig wie einen neuen SPD-Chef (in),
der mehr als Platzpatronen hat.

Ich...

finde den Rücktritt von Frau Nahles von den Ämtern der Parteivorsitzenden und der Fraktionsvorsitzenden der SPD konsequent. Sie hat meinen Respekt. Es muss in meinen Augen auch die Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und SPD zu beenden.Darüber hinaus soll jetzt auch der Weg für Neuwahlen zum Deutschen Bundestag frei gemacht werden.

Die SPD hat den

Die SPD hat den Sozialdemokraten mehrfach das Herz gebrochen.

Ich hoffe, das wird in Zukunft nicht mehr passieren.

"sozialdemokratische Grundwerte"

' "Der Umgangsstil innerhalb der SPD in den letzten Tagen und Wochen war überhaupt nicht vom sozialdemokratischen Grundwert der Solidarität geprägt", sagte Stegner der dpa. Er warnte vor Schnellschüsse oder "Handeln aus der Ich-Perspektive". '

Seit Schröder war auch vom "sozialdemokratischen Grundwert der Solidarität" gegenüber denen die sie gewählt haben nichts mehr vorhanden.

Und so wird es auch bleiben. Die 'Ich' Perspektive ist die Vorraussetzung zur Klebefähigkeit an Posten und der gut bezahlten nachpolitischen Verwendungsfähigkeit in Industrie, Konzernen, Lobbyverbänden und Wirtschaftskanzeleien.

Die SPD auflösen wäre der einzig richtige Schritt.

Für Fehler

muss man heute schneller bezahlen, alle die der SPD gesagt haben, sie soll nicht in die GroKo gehen, haben richtig getippt.
In Opposition wäre sie mit den Vorschlägen und Ideen die von der SPD kommen ( soziale ), heute in den Umfragen weit oben.
Mit der CDU im Bett funktioniert das aber nicht, zumindest nicht, solange Frau Merkel an der Spitze steht.
Das wusste die SPD doch alles vorher.

Ihr Entscheidung von allein zu gehen, hat meinen Respekt, besser als sich abwählen zu lassen, würde man sich bei einigen in der CDU auch wünschen.

Aussagen wie diese.
"Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Dietmar Bartsch, würdigte die Entscheidung von Nahles und kritisierte, so brutal dürfe Politik nicht sein. "Vielleicht denken wir darüber alle einfach nur nach."

Wer sich von Jungen Herren mit blauen Haaren so in Enge treiben lässt, statt gelassen zu reagieren, weil es Dinge gibt die so nicht aufgehen.
Dem wird wohl in Zukunft noch brutaler die Wirklichkeit einholen, wer zahlt das alles ?.

Nur ein Wort:

Bätschi.

RE: Dr.Hans um 11:39

***Wer ist übrigens Herr Habeck?***

Womöglich der nächste Bundeskanzler, was nicht die schlechteste Wahl wäre !!!

Gruß Hador

Respekt für diesen Schritt

Respekt für diesen Schritt soviel Einsicht würde man sich von manchem CDU-Politiker auch wünschen. Gleichwohl heißt das jetzt für die SPD Neuanfang. Wenn sie jetzt Schulz oder Scholz aus dem Hut ziehen dann ist die SPD ganz weg. Sie haben ja ganz gute Minister, aber solange die Partei nicht weiß was sie will, keine Richtung liefert, den Klimaschutz nicht mit der Sozialpolitik verbindet und greifbare Lösungen für z.B. die Kohle-Kumpel bietet wird das nichts. Deshalb muss auch die Riege direkt hinter Nahles mehr oder weniger ausgetauscht werden. Und bitte nehmt jemanden der von Partei und Wähler gleichermaßen akzeptiert wird.

Bitte keinen Hafengeburtstag

Das ist eine respektable Entscheidung. Nahles war als Ministerin gut aber das Amt als Parteivorsitzende dazu noch in einer schweren Zeit war zu groß für sie. Jetzt bitte nicht Herrn Scholz oder noch schlimmer den anderen Küsten- Niesepeter sondern vielleicht eine Malu Dreyer oder Frau Schwesig, die zumindest ein wenig Chancen hätten, auch bei den Wählern anzukommen

Und jetzt ein echter Neustart.

Zu hoffen ist auf einen wirklichen Neuanfang in der gesamten SPD Führungsspitze und zwar jetzt. Dann Beendigung der Groko. Und dann Neuwahlen.

@StoRschall

Mir geht es genauso. Aber ich habe schon kurz nach der Wende gemerkt, dass in dieser Partei etwas nicht stimmt, dass kein Blick für die Zukunft vorhanden ist. Sie funktionierte auf unterster Ebene wie ein Kleingartenverein, Pöstchen, Pöstchen und Cliquengetue. Das hat mir damals natürlich Kritik eingebracht.

Nun kommen sie alle zu spät und das Leben bestraft sie.

überfällig

Sehr gut und perfekt formuliert von ihr.
Mitleid hab ich nicht. Sie hat bei der Neuausrichtung der Partei in höchstem Maße versagt.
Die Aufgabe war sehr wichtig für die Partei und hätte schonungslos stattfinden müssen. Dies zu unterlassen war nicht nur falsch verstandene Loyalität , sondern extremst schädlich für die Partei. Aber diese Schuld trifft auch alle Mitläufer und realitätsverdrängenden Basismitglieder, die auf eine solche Entscheidung nicht hätten warten müssen.
Überfällige Entscheidung. Trotzdem eine gute Nachricht.

um 11:46 von Marcus2

>>
Und so wird es auch bleiben. Die 'Ich' Perspektive ist die Vorraussetzung zur Klebefähigkeit an Posten und der gut bezahlten nachpolitischen Verwendungsfähigkeit in Industrie, Konzernen, Lobbyverbänden und Wirtschaftskanzeleien.
<<

Von einer Klebefähigkeit an Posten angesichts eines gerade angekündigten Rückzugs von Posten zu sprechen, ist an Originalität kaum mehr zu übertreffen. Da müssen doch die Kommentarinteressen andere sein als eine sachgerechte Beurteilung.

Und mit diesem Rücktritt wird

Und mit diesem Rücktritt wird die SPD jetzt automatisch stärkste Partei. Bei den nächsten Landtagswahlen sind jetzt mindestens 50% für die Sozen zu erwarten....
Oder sollte es doch noch gravierende andere Gründe für das schlechte Abschneiden der SPD geben? Dann allerdings nutzt dieser Rücktritt auch nichts und es geht weiter Richtung 4,9%.

Endlich

Sie hat die SPD in die hoffentlich letzte GroKo
"getrieben"
Nun hat sie die Quittung erhalten. Bätschi Frau Nahles, kann ich dazu nur sagen.
Ich hoffe, das die SPD sich nun positiv erneuert. Nahles allein reicht dazu nicht.
Es sollten noch einige andere ihrem Beispiel folgen. Sonst wird es schwer das vertrauen wieder zu gewinnen.

.Schön das Frau Nales geht.

Seit ich dieser Frau zuhören " musste" hab ich mich fremd geschämt.
Das letzte was ich im Ohr habe...." Auf die Fresse" ;
Jetzt hat eine Politikerin in weiser Voraussicht mal die Wahrheit gesagt.
" Auf die Fresse" für die
Ehemalige Volkspartei.
Jetzt wenigstens muss ich mich ihrethalben nicht mehr fremd schämen .
Danke Frau " widewidewitt".

um 11:24 von Sternenkind

>>"Richtig! Nun noch die GroKo beenden dann ist Herr Habeck Kanzler. Dann wird es endlich richtig bunt."<<

Ohweia was für ein Tiefschlag. Ein Mindesmaß an gegenseitigem Respekt sollten wir uns schon zollen?

Wofür steht die SPD?

Das scheint keiner mehr zu wissen, auch deren Führung nicht. Das „S“ steht doch für „sozial“ oder was?! Neben dem wichtigen Thema Klima gibt es noch genug zu tun bei Rente, Pflege, Steuern etc.. auch das ist interessant für die Jungen. Solange Möchtegern-Kapitalist G. Schröder von der SPD hochgehalten wird, bleibt der Zweifel an echtem Interesse an Menschen.

Der linker Flügel (Nahles, Kühnert und co) war zu schwer

Die SPD wirtschaftet sich kontinuierlich weiter herunter, laut aktueller Emnid Umfrage bei 16%. Dies aber sicher nicht, weil sie nicht links oder grün genug ist. Die SPD verliert weiter ihr Kernklientel, das einmal steuerzahlende Arbeiter und Angestellte waren? Menschen mit/in Ausbildung, auch Junge, die ihren Urlaub und ihr Reihenhäuschen und die Zukunft durch Sparverträge planen wollten? Menschen, die vorübergehend! in Not waren und wieder auf die Beine kommen wollten? Die CDU/ FDP hatte das Zeug, eine Volkswirtschaft zu steuern - Wohlstand und Sicherheit im Visier: Studenten, Leistungsträger, Unternehmer. Panische "Öko-Diktat" Maßnahmen, fortgesetzt ignorierend, dass die Kosten der Migration der CDU und SPD! weiter angelastet werden (s. AfD) helfen nicht weiter? Beiden Parteien fehlt leider integrierendes Spitzenpersonal! Dummerweise ließ die CDU Merz gehen und bei der SPD weit und breit niemand, der Interessen ausbalancieren kann?

Glaubwürdigkeitsproblem

Die SPD hat in erster Linie ein Inhalts- uns Glaubwürdigkeitsproblem und erst in zweiter Linie ein Personalproblem. Ein Personalproblem nur insofern, dass die Führungsclique aus alten Schröder-Kadern besteht. So kann man keine überzeugende soziale Politik betreiben.

11:33, WB0815

>>Die Ahnenreihe der Vorsitzenden wird im Zeitraffer immer länger, ohne dass es irgendetwas bringt.<<

So ist es.

Im Gegensatz zu Ihnen halte ich allerdings Kevin Kühnert für ein großes politisches Talent. Obwohl ich nicht so richtig verstehe, warum er in der SPD ist...

Und tschüss

Gut so und jetzt die SPD auflösen. Arbeiterklassenverräter brauchen wir nicht!

11:40 von StöRschall

SIE war es doch, die diese Wahl vorgezogen hat.
Versteh die Logik nicht dahinter.

Aber mein Gutster, das ist doch ganz einfach. Nach Ankündigung der Neuwahlen hat sie mal ihre Lauscher aufgestellt und erfahren, daß sie abgewählt wird. Diese Abwahl hat sie verhindert.
Schönen heissen Sonntag noch.

Mag sie nicht, aber

Ich mag Frau Nahles nicht, wegen Bätschi usw., aber jetzt tut sie mir aufrichtig leid. Sie hat bestimmt ihr Bestes gegeben und immer in gutem Glauben gehandelt. Ihre Partei ist eben ein undankbarer und zerstrittener Haufen. Wie die schon in der Partei miteinander umgehen, lässt tief blicken. Wie gehen sie da erst mit Andersdenkenden, Außenstehenden oder sonstigen Dritten um? Pfui SPD.

Immer wieder

Der größte Feind der SPD ist immer die SPD selbst, sehr merkwürdig.

um 11:31 von Hador Goldscheitel

>>
Hoffnungen für die SPD !

Ich hoffe die SPD findet nun Personal, welches den Anforderungen der jeweiligen Position entsprechen. Als Vorsitzende der Fraktion schient sie mir als Rednerin rethoisch überfordert. da hat die SPD mehr zu bieten. Als Parteivorsitzende wird eine Person gebraucht, die nach innen integrativ wirkt, nach außen auch mal Attacke fahren kann, und die vor allem die Partei thematisch in 21. Jhd, führt.
Es darf hier nicht wieder nach Macht und Proporz gehen, sondern um Können und Ideen .
Also, vorwärts liebe Genossen !

Gruß Hador
<<

Mir fällt Gesine Schwan ein. Man kann auch im Alter jung sein.

Neuausrichtung ?

Die Gemischtwarenläden "Altparteien" bilden den Wählerwillen nicht mehr ab ( Ausnahme Union mit ihrem "weiter so" ). Die spd muß sich spezialisieren und erste Kompetenz bei einem ausreichend großem Klientel erwerben wenn sie zukünftig noch eine gesellschaftlich relevante Rolle spielen will. Das haben die über Jahre gezüchteten Funktionäre dieser Partei aber nicht gelernt. Ich sehe schwarz für die Reste dieser Partei.

Miteinander, nicht gegeneinander!

Weder SPD noch CDU/CSU werden zur zeit Interesse an Neu wahlen haben. Beide Gruppen können
später nur dann punkten, wenn sie gemeinsam eine bessere Sacharbeit in der Groko vorweisen. So
paradox das klingen mag. Vielleicht ist es nicht umsetzbar. Dann bleiben beide Volkspar teien auf der Strecke,da sie den Wählern kein
erfolgreiches Bild mehr
vermitteln.

@ um 11:52 von Daniel22.

5% + ist der Nahles - Rücktritt sicher wert.

Schon Schröder hat die SPD verraten und verkauft!

Wehner, Brandt und Schmid waren wohl die letzten akzeptierbaren Sozialdemokraten. Dem eigenen Nachwuchs (Kevin Kühnert) fällt man lieber in den Rücken, anstatt „Solidarität“ zu zeigen. Dabei hat Kevin so sehr recht. Wir haben die Grenzen des Wachstums und der Wachstumsgläubigkeit schon 1972 längst überschritten, nur will das niemand wahrhaben, weil ja sonst die eigene Existensberechtigung dann fraglich ist. Ja, nicht nur die CDU, auch die SPD schafft sich so ab.
Andrea Nahles hat das ihr mögliche geleistet. Die Genossen, die feige und schäbig im Hintergrund an ihrem Stuhl sägten, stellen sich selbst natürlich nicht zur Wahl, diese wichtigen Aufgaben zu übernehmen. Sie handelt somit auch cleverer als andere PolitikerInnen, deren Sitzplatz längst abhanden kam. Ich wünsche ihr alles Gute!
Auch Olaf Scholz' Absage für eine weitere GroKo sieht eher nach einem hilflosen Versuch aus, wenigstens noch etwas Sozialdemokratie zu retten, die leider schon lange nicht mehr vorhanden ist.

@Barbarossa 2: Nahles tritt zurück

"Dieser Rücktritt wiederum war ein cleverer Schachzug von ihr. Eine Abwahl hätte sie auf lange Zeit beschädigt."
.
Kennt irgendeine deutsche Institution eine Abwahl?
Solange es weder Rechenschaftspflicht gibt, noch Verantwortung fürs politische Handeln übernommen werden muss, wird es auch keine Abwahl geben.

Dankeschön

Das sie endlich geht
Ein langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt

Wie oft soll die SPD denn

Wie oft soll die SPD denn noch neu starten? Immer wieder hat sie das von sich behauptet und hat sich doch nicht von Schröders unsozialer Politik trennen können.

"Nahles habe sich nach

"Nahles habe sich nach Kräften bemüht, "manche Wunde der Vergangenheit endlich zu heilen"."

Hoffentlich steht das so nicht in Ihrem Arbeitszeugnis, das würde jemand aus der Personalabteilung so lesen:

"war stets bemüht“ heißt so viel wie „Er/Sie wollte, konnte aber mangels Fähigkeiten nicht“ ;)

Gut gemacht, Frau Nahles. Respekt.

Wenn man merkt, dass man auf seinem Posten nicht (mehr) erwünscht und sowieso an alle schuld ist, dann sollte man gehen.

Sollen doch die (Männer?), die mehr oder weniger heimlich gegen Sie gearbeitet haben, das Ruder nun übernehmen. Am besten vielleicht Herr Kahrs. Bei dem hab ich das Gefühl, der kann alles (besser). Wenn "die" SPD" nun denkt, dass es steil bergauf gehen wird ... Schnell wird sie dann begreifen müssen, dass nicht allein an Frau Nahles lag.

An ihrem Auftreten sollte Frau Nahles allerdings ein wenig arbeiten. ;)

Schluss mit lustig

Jetzt muss ein Ruck durch die Partei gehen.Schluss mit den mittragen neoliberaler Schrottpolitik.Aussöhnung mit Lafontaine und wieder voll und ganz die Interessen des kleinen Mannes vertreten.Stärkung des Sozialstaates wird die größte Aufgabe der SPD sein.

Ich möchte hier in diesem

Kreise mal eine Empfehlung an die SPD abgeben. Es gibt hier im Osten Deutschlands ein riesiges Problem. Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie keinen Gewinn erzielen. Die Empörung der Bevölkerung ist grenzenlos.
Um es kurz zu machen, sollte die SPD dieses Problem angehen und wenigstens einen Teilerfolg erzielen, garantiere ich einen gewaltigen Stimmenzuwachs.

Im Kommunalen Bereichen

bei Bürgermeistern und Oberbürgermeistern,nicht zuletzt auch in Bayern ist die SPD immer noch gut aufgestellt.

Am 02. Juni 2019 um 11:38 von Stefanqwer

"....Von daher: Einmal durchatmen, Klappe halten, nachdenken. Und nicht jedem Proheten/ jeder Prophetin jubeld nachlaufen. Sonst kippt das Land."
#
#
Das Land ist doch schon gekippt.
Trotz hoher Steuereinnahmen wird fieberhaft an neuen Steuern gearbeitet. Aber alles nur Steuern in denen die Konzerne in Vorkasse gehen und an den Endverbraucher weitergegeben werden kann.
Der jetzige Sozialstaat ist nicht mehr bezahlbar, da man sich nicht traut die Globalplayer mit Steuern zu belasten.
Wozu gibt es eigentlich die EU wenn in diesem Gebilde Steuerparadiese nicht bekämpft wird?

Leider kostet sie weiterhin die Steuerzahler...

...sehr viel Geld.
Wenigstens bleiben den Bürgern ihre vulgären Auftritte erspart.

11:42, MSCHM1972

>>Darüber hinaus soll jetzt auch der Weg für Neuwahlen zum Deutschen Bundestag frei gemacht werden.<<

Diese ständigen Rufe nach Neuwahlen verstehe ich nicht.

Eine Legislaturperiode dauert in Deutschland vier Jahre. Abgerechnet wird dann, und nicht jedes Mal, wenn die Regierung mal wieder in schweres Fahrwasser gerät.

Ich bin nun wirklich alles andere als ein Freund der Groko, aber diese Neuwähleritis ändert überhaupt nichts.

Ich empfehle einen Blick in die italienische Nachkriegsgeschichte. Die Regierungen wechselten wie das Wetter, und alles blieb so, wie es war.

Nun muss

Der Kevin ran - Erneuerung zur Enteignung. Da hüpft die linke Seele

Es ginge auch anders

http://simone-lange.de/ein-plan-fuer-die-zukunftsfaehigkeit-der-spd/
Vielleicht sollte Frau Lange es noch einmal versuchen !

re icke 1

" Arbeiterklassenverräter brauchen wir nicht!"

Dann verraten Sie uns doch mal, wer die richtigen Arbeiterklassevertreter sind.

Aber kommen Sie bloß nicht mit der Linken an. Mit nicht mal 10% wird das nichts als Arbeiterklassevertreter.

SPD ist wie der HSV

Die SPD erinnert mich stark an den HSV im Fußball. Da wurde auch der Trainer so oft gewechselt bis der Abstieg in die 2. Liga gelang. Die SPD tauscht ständig Ihre(n) Vorsitzende(n) aus. Den Nimbus einer Volkspartei hat sie bereits verloren. Wenn Sie so weitermacht wird sie bald an der 5% Hürde scheitern.
Frau Nahles hat sicher nicht alles richtig gemacht, ihr Rücktritt wird die Probleme Ihrer Partei jedoch nicht lösen.

Am 02. Juni 2019 um 11:24 von Sternenkind

" Wunderbar

Richtig! Nun noch die GroKo beenden dann ist Herr Habeck Kanzler. Dann wird es endlich richtig bunt. "

Da wäre ich jetzt nicht so sicher, könnte sein das der Bürger merkt wer es bezahlen muss ;-).

Am 02. Juni 2019 um 11:12 von Barthelmus

Klare Positionen in Sachen Sozialpolitik für den typischen traditionellen SPD--Wähler und keine " Refugee-welcome" Plaketten am Jackett wie bei uns sie der Vizekanzler Gabriel trug.
Damit macht man Linke und Rechte in Dänemark überflüssig, anstatt sie wie hier zu stärken.
---------
Interessante Feststellung!
Hierzulande würden Sie als Nazi oder AfD-Sympathisant verdächtigt werden, besonders in dieser Partei der gleichgeschalteten Ansichten.

Re Wenigfahrer

Der Bürger wird dann vom Zwangsweggieday wie besoffen sein da zahlt er alles

Danke

Danke, Frau Nahles.

12:07, tagesschlau2012

>>Wozu gibt es eigentlich die EU wenn in diesem Gebilde Steuerparadiese nicht bekämpft wird?<<

Die Nationalstaaten haben die wahre Macht in der EU, und die torpedieren aus nationalegoistischen Gründen jeden Ansatz einer einheitlichen Steuerpolitik.

Endlich verstanden?

Ein freiwilliger Rücktritt ist das nicht mehr, der noch großen Respekt verdienen kann - aber besser spät als gar nicht.

Die SPD hat nunmehr die Chance zu einem Neuanfang - den wievielten auch immer. Es könnte jetzt wirklich der letzte sein, bevor sie sich Sorgen um das Überspringen der Fünfprozenthürde machen muss.

Frau Nahler ist allerdings nicht die Einzige, die (noch) nicht verstanden hat, worum es geht.

Nahles und Trump

Zur prime time Nahles und um Mitternacht Trump - diese Prioritätensetzung kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Was sagte doch Trump *):
"Die in den Interviews von Trump dargestellte Sichtweise (Anm.: zum Brexit) entspricht exakt den Vorgaben konservativer amerikanischer Kreise, etwa des Think Tanks „Heritage Foundation“, die seit langem einen „No-Deal“-Brexit als im amerikanischen Interesse liegend darstellen."

Ich finde, bei solchen "Freuden" braucht man keine Feinde mehr.

Welche Bedeutung haben in so einer Situation noch SPD-Interna?
Interna einer Partei, die ohnehin in Bedeutungslosigkeit zu verschwinden droht?

Nach meiner Meinung: KEINE.

Make EU great - against "america first".

----------
*) Quelle:
faz.net/aktuell/politik - donald-trump-fuer-boris-johnson-und-harten-brexit-16217094

Jetzt fehlt nur noch Rücktritt des Parteivorstands

Um den Weg der Erneuerung der SPD frei zu machen. Rezos Video hieß aber nicht: „die Zerstörung der SPD“. Kühnert hat erkannt, das die SPD mal wieder sozialdemokratische Politik machen sollte. Nach dem 2. Weltkrieg hat ein Kurt Schuhmacher ganz ähnliche Thesen vertreten wir heute Kühnert. Die Deutschen freilich haben für Adenauer gestimmt und damit für den „50er Jahre Biedermeier“. Die SPD sollte mal Grundsatzfragen diskutieren: vor wenigen Wochen hieß es noch, „Bezahlbares Wohnen“ sei die „neue Soziale Frage“, nach dem Rezo Video und „Fridays For Future“ soll dies jetzt die „Klimapolitik“ sein. Die GRÜNEN haben das Thema aber schon besetzt. In Frankreich fordern die Linken eine Roboter- und Digitalsteuer. Vor dem Fall der Mauer war die Bundesrepublik ein soziales (und liberales) Land. In Deutschland schauen die „Sozis“ heute ruhig dabei zu, wie die Globalisierte Wirtschaft und Superreiche hier ihr Ding durchziehen.

Am 02. Juni 2019 um 11:15 von DemokraSte

Stattdessen raus aus der GroKo!
Und Erneuerung und Kampf in der Opposition. Das hätte vielleicht noch etwas gebracht. Jetzt verheizen sie nur die Nächste oder den Nächsten. Überflüssiger Rücktritt.
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Ich befürchte, die SPD muß erst bei der LTW in Sachsen bei 4,9 % landen,
bis da mal jemand von den Pfründen der GroKo lässt.

Das kann ich gut verstehen

Früher gab es noch Umgangsformen. Aber bei der Kritik, der Spitzenpolitiker heute in Deutschland ausgesetzt sind, wundert es mich nicht, dass viele die Schnauze voll haben und sich zurück ziehen. Irgend wann bleiben nur noch die rechten Populisten übrig.

11:32 von StöRschall

"Es ist traurig zu sehen, dass die Partei meines Vaters, für die er sein Leben lang gekämpft hat, sowas durchmacht...
Bin froh, dass er das nicht mehr erleben muss..."

Das ist nicht das Ende der SPD, da bin ich sicher, sondern impliziert eine Neugeburt.
Wenn die Wurzeln der SPD wieder klar werden und gleichzeitig erfasst wird, wie diese Wurzeln in unserer HEUTIGEN Zeit neu ausschlagen können, dann könnte auch Ihr Vater wieder froh sein ->

Das Gründungsprogramm der SPD rankt sich u.a. um den Begriff 'Arbeit'. Das ist mir in den letzten Tagen klar geworden. Nichts hat sich mehr in den letzten paar Jahrzehnten geändert als die Vorstellung von 'Arbeit'. Gerade die jungen Leute wollen mit ihrer Arbeit sich selber verwirklichen, nicht einfach nur mehr Knete haben. Und sie wollen wahrscheinlich nicht EINEN Job fürs ganze Leben.
D.h., die ganze Arbeitswelt müsste vermutlich in diesem Sinne umstrukturiert werden.
Und das genau wäre das alte SPD-Programm.

12:08, Australitis

>>Leider kostet sie weiterhin die Steuerzahler...
...sehr viel Geld.<<

Sehr viel?

Wieviel denn?

Ende der Koalition und Neuwahlen

Die SPD will nicht mehr mit CDU, CSU zusammenarbeiten. Das hat Vizekanzler Olaf Scholz zum Ausdruck gebracht.

Dann aber sollte die SPD jetzt auch Klarheit schaffen und die Koalition sofort beenden. Es kann nicht sein, dass Deutschland bis 2021 so regiert wird.

Neuwahlen bitte.

Und nun?!

Ja, Ja, die Frau Nahles...
Zuerst "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt... Lalala..."
dann "Es gibt in die Fresse" und "Bätschi".
Nun Frau Nahles, wer hat nun "in die Fresse" bekommen?
Darauf ein Bätschi !
Arme SPD.... es war mal schön mit Dir.....

Grundrente

Solange die SPD glaubt mit dem Thema Grundrente zu punkten wird sie nicht auf die Beine kommen. Minderheitenpolitik bringt keine Prozente.

11:51 von jdk @StoRschall Mir

11:51 von jdk
@StoRschall
Mir geht es genauso. Aber ich habe schon kurz nach der Wende gemerkt, dass in dieser Partei etwas nicht stimmt, dass kein Blick für die Zukunft vorhanden ist. Sie funktionierte auf unterster Ebene wie ein Kleingartenverein, Pöstchen, Pöstchen und Cliquengetue. Das hat mir damals natürlich Kritik eingebracht.

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Das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.

Ich kann mich nur an Menschen (meinen Vater eingeschlossen) erinnern, die für die SPD gelebt haben. Für ihre Ideale.

Das war immer mit viel Arbeit verbunden.
Gewonnen haben diese Menschen, außer Erfolg oder Misserfolg bei der Umsetzung ihrer Ideen, nichts. Dafür einen Haufen Zeit und Arbeit investiert.
Aber für sie bedeutete das Alles.

Am 02. Juni 2019 um 11:24 von Stein des Anstosses

Am besten, Kahrs macht es selbst, als nur die Frontleute ins „friendly fire“ zu nehmen.
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Schock!
Dieser Hetzer und Intrigant wäre geeignet um alle drei LTW in diesem Jahr zu verlieren.

12:08 von fathaland slim

aber diese Neuwähleritis ändert überhaupt nichts.

Wenn sie mit einem Rechtsanwalt, der ihre Interessen vertreten soll, unzufrieden sind, lassen sie ihn dann weiter wursteln?

Werte Frau Nahles,

ich stimme nicht immer mit Ihnen politisch überein. Das kann und muß ja auch nicht sein. Sie haben sich aber immer für die SPD eingesetzt und alles getan, was möglich war. Was in den vergangenen Monaten aber gegen Sie in Ihrer Partei und in der Öffentlichkeit gelaufen ist, geht nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut.

Ich wünsche Ihnen, genießen Sie die Zeit nach Ihrem politischen Ausscheiden. Sie haben es sich redlich verdient.

- Und schauen Sie in aller Ruhe zu, wie sich Ihre Nachfolger in der SPD "benehmen".

12:13, Clarce19

>>Ich befürchte, die SPD muß erst bei der LTW in Sachsen bei 4,9 % landen,
bis da mal jemand von den Pfründen der GroKo lässt.<<

Ja, Sachsen.

Ein Bundesland mit etwas mehr Einwohnern als Berlin, und die werden immer noch weniger.

Und was sind eigentlich diese sagenhaften Pfründe der großen Koalition?

SPD, Partei der Arbeiter?

Macht doch es nicht an 1 Person fest, das ist doch egal, die
ganze Politik ist fehlgeleitet!

Re Wenigfahrer

Koalition aus Habeck und SPD Kevin - stelle sich das einer vor. Bunter gehts dann nimmer

Steinmeier hätte sich zurückhalten sollen

Schaut nach Österreich: hat van der Bellen etwa die SPÖ in eine „GroKo“ mit der ÖVP gedrängt? Nein. Man hätte eine Minderheitsregierung zulassen sollen - Merkel war doch damals 2017 bereits effektiv abgewählt. Gut möglich, dass in der Bundespolitik demnächst das Baden-Württemberger Modell umgesetzt wird. Tatsächlich wäre Kretschmann ein denkbarer grüner Kanzler, mit dem auch die Union als Juniorpartner gut leben könnte. Nur auf die Politik im Bund bin ich da jetzt schon gespannt.

12:17, Barbarossa 2

>>12:08 von fathaland slim
aber diese Neuwähleritis ändert überhaupt nichts.

Wenn sie mit einem Rechtsanwalt, der ihre Interessen vertreten soll, unzufrieden sind, lassen sie ihn dann weiter wursteln?<<

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Die Legislaturperiode in Deutschland beträgt vier Jahre.

Punkt.

Ausnahmen bestätigen die Regel, sollten aber Ausnahmen bleiben.

@ Weiß-mehr-als Sie

Die Linken wären Kühnert vielleicht zu links.

Zu links würde ich nicht sagen, aber vielleicht zu ideologisch, zu dogmatisch.

Dumm gelaufen

Ich schreib mal als "Politisches Neutrum"

Nicht das ich Fr. Nahles mochte..

Aber jetzt schießt sich die SPD noch tiefer ins Knie.

Kaum wird irgendwo der Niedergang der "etablierten" Parteien "plakatiert" , haben diese nichts besseres zu tun, als dem Folge zu leisten.
Das die "lösungen" der Probleme nicht an Personen festgemacht werden kann,.. waren sich Viele Einig, und dennoch verfällt man wieder genau in das Schema. Und DAS zum wievielsten mal?
Das wird langsam zum Treppenwitz. (Stufe für Stufe nach Unten)
Meiner bescheidenen Meinung nach, gäbe es eine Person, (hier folgt mit Ansicht kein Name **²) die in der Lage wäre,bei der SPD noch was zu bewegen.
Leider, setzt sich NUN keiner mehr wirklich freiwillig auf den Schleudersitz.

**² Der wiederrufenen Meinung von AKK folgend.
"Keine Meinungsmache"
bin ich auch dafür, das Wahlwerbung verboten wird.
Was die Plakate kosten, und wieviel Bäume dafür sterben müßen...
ABER DAS ist ein anderes Thema.
Schönen Sonntag

Könnte man nicht?

Könnte man nicht die von permanenter Erfolglosigkeit verwöhnten Frau Barley wieder zurück beordern? Komisch? Obwohl die gute Frau auch die Europawahl vergeigt hat, redet von Ihr eigenartigerweise niemand mehr und als Bauernopfer wurde Nahles vor den Karren gespannt.

@12:15 von standarddeviation

Die SPD will nicht mehr mit CDU, CSU zusammenarbeiten. Das hat Vizekanzler Olaf Scholz zum Ausdruck gebracht.

Ähnliche Worte von Seiten ranghoher SPD-Funktionäre sind mir noch von der letzten Bundestagswahl im Ohr. Und was haben wir jetzt?

Und, mal ernsthaft gefragt, wer würde denn jetzt noch mit der SPD zusammenarbeiten wollen? Die Grünen sind doch mittlerweile näher an der CDU als selbst die FDP, und dazu bei der Bevölkerung beliebt wie nie. Wenn diese Stimmung sich bis zur Bundestagswahl nicht ändert, werden wir einen grünen Kanzler nebst schwarzen Lakaien bekommen.

12:00 von Klärungsbedarf

«Mir fällt Gesine Schwan ein. Man kann auch im Alter jung sein.»

Gesine Schwan fällt mir eigentich immer ein, wenn ich an all die viele Traurigkeit denke, der die SPD seit Schröder unterlag.

Wäre sie doch nur mal Bundespräsidentin geworden.
Oder wäre sie es jetzt an Stelle des Herrn Steinmeier.

Eine Frau, die intellektuell hervorragend ist, zu reden und zu argumentieren vermag, und durch ihre Lehrtätigkeit an der Europa-Universität Viadrina nie den Kontakt zu jungen Menschen verlor.

Das scheint mir "aber auch irgendwie" ihr Problem zu sein. Nicht ihr persönliches, aber ihr inner-parteiliches. Auch in der SPD sind zu viele Männer, die kaum besser als graue Mäuse aussehen, wenn sie Gesine Schwan gegenüber sitzen, und sich argumentativ mit ihr auseinander setzen müssen.

Dass Frau Schwan inner-parteilich Chancen hätte, bezweifle ich.
Ob sie überhaupt wollen würde, weiß ich nicht.

Im Hinblick auf Glaubwürdigkeit bei Jungen wäre sie sozusagen der Sechser mit Zusatzzahl im Lotto …

12:16 von StöRschall

Aber für sie bedeutete das Alles
.
ist doch schön
man sollte nur berücksichtigen dass man mit "dieser Arbeit" was für sich tut
nicht für die Allgemeinheit
die vielleicht ganz andere Interessen verfolgt und Wünsche/Vorstellungen hat
wenn irgendwann mal der Frust sagen läßt - ich war doch so selbstlos
und habe "gutes" getan niemand dankt es mir - klar
keiner schätzte es weniger noch hat er darum gebeten (!)

11:57 von fathaland slim

"11:33, WB0815
>>Die Ahnenreihe der Vorsitzenden wird im Zeitraffer immer länger, ohne dass es irgendetwas bringt.<<

So ist es.

Im Gegensatz zu Ihnen halte ich allerdings Kevin Kühnert für ein großes politisches Talent. Obwohl ich nicht so richtig verstehe, warum er in der SPD ist..."

Am besten, wir lassen ihn in der SPD, als Brückenbauer zu den Linken. Dann kann die SPD sich leichter regenerieren. Und die brauchen wir noch.

Neuwahlen im September...

Die Zeit des Wechsel wird kommen und vor allem wird die Zeit der Kanzlerin Merkel zu Ende gehen denn man kann sich kaum vorstellen das es mit SPD und CDU noch weitergehen kann. Der Rücktritt von Nahles ist nur der erste Schritt in diese Richtung und auch wenn es mit CDU und SPD noch weitergehen könnte ist eben die Frage ob dies zu diese Zeiten noch viel Sinn macht.
Für die CDU die personell mit AKK nicht sehr stark aufgestellt ist kommt dies zu einem mehr oder weniger schlechten Zeitpunkt und die Gefahr das Neuwahlen die Grünen und Rechten stark herauskommen lassen ist nun sehr groß was gegen schnelle Neuwahlen spricht. Aber Erneuerung ist überall gewünscht und der Trend spricht für ein Ende der GroKo.

Gut so...

...endlich zieht sie Konsequenzen, hielt viel zu lange krampfhaft an ihrer Macht fest. Den Schaden, den Frau Nahles mit ihrer bisweilen ruppigen Art der Volkspartei zugefügt hat, wird man wohl nicht so leicht zurückdrehen können - wenn überhaupt...

Am 02. Juni 2019 um 11:57 von fathaland slim

" Im Gegensatz zu Ihnen halte ich allerdings Kevin Kühnert für ein großes politisches Talent. Obwohl ich nicht so richtig verstehe, warum er in der SPD ist... "

Wo würden Sie Ihn den einordnen wollen, SPD stand mal für eine Arbeiterpartei und für Soziales.
Wo wäre Er besser aufgehoben ?.

Rücktritt von Nahles

Ein Etikett kann man leicht auswechseln. Aber nur wenn der Flascheninhalt schmeckt, wird das Produkt angenommen. Das Erzeugnis der SPD ist fade. Der Ausweg: konsequent die Gerechtigkeitsschiene fahren. Dafür braucht man Geld. Zum Glück sind potentielle Geldquellen reichlich vorhanden. Denkbar wären a) die Besteuerung von Internetfirmen* b) eine Vermögenssteuer c) eine Erbschaftssteuer, die z.B. den Verkehrswert von Immobilien berücksichtigt.

*Aus dieser Forderung könnte man schließen, dass sich Scholz nicht als Nachfolger von Nahles eignet. Korrekt!

Unausweichlich

Das ist für mich die Antwort auf viele Fehler, die in den letzten Jahren von ihr gemacht wurden. Und es ist halt in der ernsthaften Politik so, das auch auf die Sprache geachtet werden muss. Nur so geht das. Von den anderen wird das auch erwartet.
Meiner Meinung nach sollte die nächste Woche die Groko beendet werden. Einfach ein Neuanfang der allen wieder neue Möglichkeiten öffnet.
Da Nahles ein Eckpfeiler der Koalition ist, kann ich mir schwer vorstellen wie ein weiter so klappen soll.
Es ist auch besser für sie. Sie hätte die Woche zwar die Wahl gewonnen, aber es gährt gewaltig an der Basis, und die SPD hat trotz Erfolge diese nie richtig für sich verbuchen können. Und die nächste Konsequenz wäre ein Ergebnis unter zehn Prozent bei den nächste Wahlen.

@ Clarce19

Ich befürchte, die SPD muß erst bei der LTW in Sachsen bei 4,9 % landen, bis da mal jemand...

Ich persönlich hab Sachsen schon abgeschrieben. Mir ist es egal, wie dort die Wahl ausgeht. Soll regieren wer will. Mit Dunkeldeutsch komm ich nicht klar.

@Merkur11

Welchen Schaden soll Sie den in so kurzer Zeit zugefügt haben? Wie lange besetzte Sie den Posten überhaupt? Frau Nahles war mir symphatischer als die anderen SPD Politiker.

Machtbewusst,

wurde Frau Nahles in einem anderen Artikel genannt und das scheint mir der Kern des SPD Problems. Es geht nur um die Macht nicht um die Menschen. Wenn es den SPD Oberen gelingen sollte den Eindruck zu vermitteln, dass es ihnen wieder um die Menschen geht, hat die Partei eventuell wieder eine Chance, wenn nicht, Ruhe in Frieden.

Noch ein Wort zu den Kommentaren, die den schröderschen Sozialabbau zum Thema haben! Bitte nicht vergessen, dass die Reformen nur mit Hilfe der zur Zeit ach so hochgelobten Grünen möglich waren.

.... "Am 02. Juni 2019 um

.... "Am 02. Juni 2019 um 12:10 von Europeano
SPD ist wie der HSV
Die SPD erinnert mich stark an den HSV im Fußball. Da wurde auch der Trainer so oft gewechselt bis der Abstieg in die 2. Liga gelang. Die SPD tauscht ständig Ihre(n) Vorsitzende(n) aus. Den Nimbus einer Volkspartei hat sie bereits verloren. Wenn Sie so weitermacht wird sie bald an der 5% Hürde scheitern.
Frau Nahles hat sicher nicht alles richtig gemacht, ihr Rücktritt wird die Probleme Ihrer Partei jedoch nicht lösen." ...

Sorry, aber die Wähler waren gegen eine GroKo und sie, Frau Nahles, wollte sie unbedingt.
Dazu noch ihre Drittklässler Rhetorik.
Ihr Rücktritt ist hier mehr als angebracht..

Aber solange noch der Kader der "unbelehrbaren" in der Parteispitze "rumfurzt", wird die Partei weiter sinken.

12:16 von Lingus Grundrente

Da der überwiegende Teil der Bevölkerung entweder schon Rente bekommt oder irgendwann Rente bekommen wird, kann doch von Minderheit keine Rede sein. Oder wollen sich alle noch Berufstätigen vor der Rente aufknüpfen??

Nahles Rücktritt von allen Ämtern

Die Zersetzung der SPD geht in die letzte Runde.
Weit und breit kein kein Kandidat in Sicht der
diesen Laden übernehmen will.
Kann man verstehen - es ist eine Herkulesarbeit, die SPD vor dem endgültigen Aus zu retten.
Diese Partei hätte eine Chance gehabt, sich
neu aufzustellen, wenn sie bei Schulz' Absage
an eine Groko geblieben wäre.
Herr Steinmeier hat auf das falsche Pferd gesetzt, als er seine Partei ermunterte, in eine Groko einzutreten.

12:22 von fathaland slim

Das kann nicht die Antwort eines Demokraten sein.

12:06, Barbarossa 2

>>Ich möchte hier in diesem
Kreise mal eine Empfehlung an die SPD abgeben. Es gibt hier im Osten Deutschlands ein riesiges Problem. Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie keinen Gewinn erzielen. Die Empörung der Bevölkerung ist grenzenlos.
Um es kurz zu machen, sollte die SPD dieses Problem angehen und wenigstens einen Teilerfolg erzielen, garantiere ich einen gewaltigen Stimmenzuwachs.<<

Die Privatisiereritis war ein ganz großer Fehler, wie sich immer mehr offenbart.

@Barbarossa 2

"Es gibt hier im Osten Deutschlands ein riesiges Problem. Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie keinen Gewinn erzielen. Die Empörung der Bevölkerung ist grenzenlos."

Das Hauptproblem der SPD im Osten sind die H4-Reformen.
Anfang der 2000er Jahre hat man dieses sozialpolitische Experiment durchgezogen, obwohl von vornherein klar war, das dies gerade im Osten mangels Arbeitsplätzen besonders hart durchschlagen würde. Dies war den Politikern aller Parteien aber herzlich egal. Auch gute Ausbildung nützt nicht unbedingt was. Ich zum Beispiel arbeite in einem Beruf, den ich laut mehreren ärztlichen Gutachten nicht mal mehr annähernd machen dürfte. Darum habe ich vor 2 Jahren eine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht und mit hervorragendem Ergebnis bestanden.
Arbeitsplätze? Fehlanzeige. Nix.
Nun arbeite ich eben wieder da, wo ich laut Onkel Doktor nicht mehr sein sollte.
Ok, ich könnte mein soziales Umfeld hinter mir lassen und irgendwo nach Bayern ziehen. Familie?

Am 02. Juni 2019 um 12:23 von eine_anmerkung

" Könnte man nicht die von permanenter Erfolglosigkeit verwöhnten Frau Barley wieder zurück beordern? Komisch? Obwohl die gute Frau auch die Europawahl vergeigt hat, redet von Ihr eigenartigerweise niemand mehr und als Bauernopfer wurde Nahles vor den Karren gespannt. "

Würde ich anders sehen, Sie ist eher clever gewesen, hat das rechtzeitig erkannt, und sich sicher nach Brüssel abgesetzt.
Job gesichert.

Jetzt geht`aufwärts mit der sPD,

so dachte ich zunächst als ehemaliger Sozi. Wenn ich aber den Namen Malu Dreyer höre kann ich nur resignieren, eine ausgewiesene Seeheimerin die dem rechten Flügel zugerechnet wird und an der GroKo festhalten will. Was soll man dazu sagen???? Kopfschüttel..............................

um 12:24 von schabernack

>>
Dass Frau Schwan inner-parteilich Chancen hätte, bezweifle ich.
Ob sie überhaupt wollen würde, weiß ich nicht.

Im Hinblick auf Glaubwürdigkeit bei Jungen wäre sie sozusagen der Sechser mit Zusatzzahl im Lotto …
<<

Da gebe ich Ihnen Recht. Frau Schwan vereint klare Überzeugungen mit einer entsprechenden intellektuellen Unterfütterung. Wenn man sie lässt, dann kann sie das auch noch für jedermann verständlich rüberbringen. Jedenfalls dann, wenn der Wille zu so einer Auseinandersetzung da ist.

Karl Lauterbach, bitte!!

Die SPD sollte sich durch Sachverstand wieder einen. Und das Thema Gesundheit/Pflege kann dadurch doch oben auf die Agenda.

Ab-morgen-kriegen-sie-in-die-

Ab-morgen-kriegen-sie-in-die-fresse-Nahles, alternativ auch „Ätschi-bätschi-Nahles“ tritt also zurück.
Ob das die Wählerquote der SPD heben wird, darf bezweifelt werden. Ganz sicher hebt es aber das Niveau.

@ Leisetreter

SPD, Partei der Arbeiter?

In Deutschland gibt es allerdings nunmal weniger als 20 Prozent Arbeiter. Und davon wählen viele nicht mal SPD.

Ja...

Annegret muß auch weg, das ist die einzige Chance für CDU*SPD wieder Vertrauen zu erzielen. Der Wähler hat die beiden sooo satt...

12:27, wenigfahrer

>>Am 02. Juni 2019 um 11:57 von fathaland slim
" Im Gegensatz zu Ihnen halte ich allerdings Kevin Kühnert für ein großes politisches Talent. Obwohl ich nicht so richtig verstehe, warum er in der SPD ist... "

Wo würden Sie Ihn den einordnen wollen, SPD stand mal für eine Arbeiterpartei und für Soziales.
Wo wäre Er besser aufgehoben ?.<<

"Meine" Partei, die Linke, könnte einem wie ihn gut gebrauchen.

Allerdings ist der Kommentar um 12:25 von Sausevind durchaus bedenkenswert. "Sausewind" ist mir hier sowieso schon öfters als sehr politisch denkender Mensch aufgefallen.

Und jetzt geht's wieder aufwärts...?

Es war klar, dass viele über den Abgang von Andrea Nahles in Spott und Schadenfreude ausbrechen.

Zur Wahrheit gehört aber, dass sich die SPD schon weit vor dem Vorsitz von Andrea Nahles ihr Grab geschaufelt hat. Und man darf davon ausgehen, dass ihr diese GroKo regelrecht angequatsch worden ist, nachdem der Jamaika-Balkon keine politische Verantwortung übernehmen wollte.

Nun bin ich mal gespannt, wer von den Maulhelden aus der Schlangengrube die Parteiführung übernimmt und allen zeigt, dass sie/er es besser machen kann als die Nahles. Mir hatte ihre Performance auch nicht immer gefallen, aber die nun gezeigte Konsequenz finde ich völlig richtig, weil sie ohne Gegenkandidaten weiter die Watschenfrau für diesen Hühnerhaufen gewesen wäre.

Dass diese SPD nun besser funktioniert, möchte ich bezweifeln.

Ich sage es gerne nochmal:
Das Problem der SPD war nicht Andrea Nahles sondern Genossen, die sich schon lange von dem Begriff "Sozialdemokratie" inhaltlich verabschiedet haben.

Kesseltreiben

ich bin und war kein Fan von Andrea Nahles, aber offensichtlich ist mit das Einzige, das in der SPD funktioniert, die Jagd gegen Vorsitzende und ein ganz schlechter persönlicher Stil. Erinnert mich an den Umgang mit Kurt Beck. Und jetzt werden die alten Seilschaften wieder kungeln und Deals machen. Ich befürchte, dass nichts besser wird

Frau Nahles hat kein

Frau Nahles hat kein Ministeramt in der Regierung. Die GroKo sollte also ihre erfolgreiche Politik konsequent bis zum Ende der Legislaturperiode fortsetzen. Es sollte nicht so schwierig sein einen Ersatz für die beiden Funktionen zu finden, die Frau Nahles aufgeben will.

@demokraSte

genau so seh ich das auch. Es wird weitergewurschtelt mit Dreyer, einer Seeheimerin, die an der GroKo festhält. Das Drama wird sich fortsetzen statt die Notbremse zu ziehen und die GroKo zu kündigen!

Naja...........

Diese so wichtige Partei lernt es nicht und wird nicht schlau. Dabei ist die Lösung so einfach.

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