Ihre Meinung zu: Mexiko will keinen Handelskrieg mit den USA

1. Juni 2019 - 18:08 Uhr

Mexikos Präsident Lopez Obrador sieht sein Land durch US-Präsident Trump unfair behandelt. Trotz der Zolldrohungen aus dem Nachbarland will er aber nicht in einen Handelskrieg mit den USA treten.

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Kommentare

Trump brüskiert seine eigene Regierung & den Rest der Welt

Die Unterschrift auf dem USMCA ( NAFTA) Freihandelsabkommens war noch nicht Trocken und schon zählt diese nicht mehr.

Nun wird es endlich Zeit den Stecker zu ziehen und ihn bei seinem Neuwahlversuch nicht mehr zu unterstützen.

Mexiko

Man kann es nicht mehr hören: Sanktionen und Strafzölle ohne Ende. DAS ist amerikanische Politik! Welch ein verkommenes Land, ( außer Waffen, Drohnen und Bomben)

Trump brüskiert seine eigene Regierung & den Rest der Welt

Die Unterschrift auf dem USMCA ( NAFTA) Freihandelsabkommens war noch nicht Trocken und schon zählt diese nicht mehr.

Nun wird es endlich Zeit den Stecker zu ziehen und ihn bei seinem Neuwahlversuch nicht mehr zu unterstützen.

Trump sollte auf seine Experten hören

„(...) Statement der US-Handelskammer Chamber of Commerce. "Diese Zölle werden von amerikanischen Familien und Unternehmen gezahlt, ohne dass sie irgendetwas dafür tun, die sehr real existierenden Probleme an der Grenze zu lösen"

Hoffentlich hat Trump diese Message gehört. Und wartet nicht erst auf die Beweise.

Wer sollte derzeit den USA

Wer sollte derzeit den USA vertrauen. Anscheinend sind Herrn Trump internationale Abkommen in keiner Weise etwas wert. Es scheint ihn nicht zu interessieren. Nicht mal das Papier wo es drauf steht. Wer sollte überhaupt noch der Administraton der USA trauen?

18:26 von Karl Klammer

Ich habe jetzt das Buch "Furcht" gelesen und
jeglichen,wirklich jeglichen Respekt vor Trump und seiner Regierung verloren.
Was für ein Chaot.

lustig

mexiko kann keinen handelskrieg gewinnen, gegen wen auch immer!!

US-Anti-Migrationspolitik

Noch im Dezember hatten sich die USA und Mx auf Betreiben von AMLO auf ein großes Investitionsprogramm für das sogenannte "nördliche Dreieck" Mittelamerikas (Guatemala, Honduras, El Salvador) geeinigt, um die Migration einzudämmen.

Am 30.03.2019 erklärte Trump dann, sämtliche Hilfsprogramme für die drei Länder komplett zu stoppen, nachdem unter seiner Regierung die Mittel bereits zuvor gekürzt(!) worden waren.

Pikanterweise berichtete Fox News darüber mit der Überschrift: "Trump streicht Hilfen für 3 mexikanische Länder" (sic!).

Trump will nun Mx dafür bestrafen, dass Menschen aus Drittländern versuchen, in die USA zu migrieren.

Die Streichung der Strukturhilfeprogramme für genannte Länder zeigt, dass Trump überhaupt nicht an wirkungsvollen Maßnahmen zur Eindämmung der Migration gelegen ist.

Lieber nimmt er ein anderes Land in wirtschaftliche Geiselhaft für Umstände, die dieses nicht zu verantworten hat.

Inkompetent, rücksichtlos, willkürlich.

Trump eben.

Die amerikanische Politik

Die amerikanische Politik gegen Mexiko ist sicher nicht in Ordnung. Aber niemand spricht hier davon, dass in Mexiko nicht die Regierung das Sagen hat, sondern Drogenkartelle. Die mexikanische Regierung ist mindestens so scheinheilig wie Trump.

Präsident Obrador hebt sich als Staatsmann beispielgegebend ...

... von der unterirdisch primitiven Reflex-Politik eines Donald J Trump ab.

Staaten lösen ihre Probleme, in dem sie im offenen aber würdebewahrenden Ton miteinander reden, Lösungsvorschläge auf den Tisch legen und Kompromisse finden.

Trump stützt sich auf die wirtschaftliche Potenz seines Lands, zu deren Entstehen er selbst nichts außer Verlusten und Insolvenzen beigetragen hat, um anderen brachial seinen Willen aufzuzwingen.

Andrés Manuel López Obrador, zeigt wie Zivilisation als Richtschnur des Umgangs funktioniert.

Zölle werden von US-amerikanischen Verbrauchern, Unternehmen und Arbeitnehmern bezahlt. Letztere geben im Zweifelsfall auch ihren Job drein.

Mexico hat viel zu verlieren, die amerikanische Wirtschaft - mittelfristig - nicht weniger.

To small to get justice

Mexiko ist einfach zu klein, um gegen ein Land, das in Wildwestmanie auf das Recht des Stärkeren setzt, Gerechtigkeit zu erfahren.

Und leider gibt es auf Weltebene keine Macht, die Gerechtigkeit auch zu Lasten einer Supermacht wie der USA (oder in anderen Fällen Russland/China) durchsetzen kann.

Bitte die Fakten sehen und nicht das Bauchgefühl

Nochmals: Es geht hier einzig und allein um ILLEGALE Einwanderer. Jeder Staat hat das Recht, sich dagegen zu schützen. Das ist die juristische Seite, die emotionale mag etwas anders aussehen. Es ist relativ einfach: Mexico hat bisher nichts oder nicht genug gegen die Sorte Personen getan, macht es die Südgrenze zu, sind die Zölle wohl hinfällig.
Da jetzt schon Afrikaner versuchen, auf diesem Weg in die USA zu gelangen, muss wirklich mal ein Riegel vorgeschoben werden.

USA bleiben unser Partner

Bei illegalen Grenzübertritten von 90.000 pro Monat sollte man den Ärger der USA über Mexikos Untätigkeit verstehen. Mexiko kann die Zölle ganz einfach vermeiden, wenn sie etwas dagegen unternehmen.
Es besteht für kein Land dieser Erde ein automatisches Recht seine Waren in einem anderen Land zu verkaufen. Die USA können immer noch selbst bestimmen, mit wem sie wie Handel treiben wollen. Die Aufregung über Trumps Entscheidungen geht völlig am internationalen Recht vorbei.
Als Nation darf man von Nachbarn und Handelspartnern erwarten, dass auch sie sich an Regeln halten, wie
Grenze sichern (Mexiko)
nicht beim Nachbarn einmarschieren (Russland)
Kein Dumping und Ideenklau (China)
Kein wahnsinniges Handelsplus (Deutschland)

@Bagheria: Trump ist NICHT die USA

"Man kann es nicht mehr hören: Sanktionen und Strafzölle ohne Ende. DAS ist amerikanische Politik! Welch ein verkommenes Land, ( außer Waffen, Drohnen und Bomben)"

1. Das ist Trump-Politk, nicht amerikanische Politik. Millionen von US-Amerikanern distanzieren sich und schämen sich fremd für diesen ungebildeten, grobklotzigen und politisch unterirdisch agierenden Amtsträger.

2. Was den Vorwurf der "Verkommenheit" für eine ganzes Land angeht:

a) siehe 1.

b) dieses Land ist das Traumziel vieler Menschen, die es bewundern für seine beispielgebende Verfassung, die Freiheit und seine Demokratie, auch wenn letztere mitunter mal - korrigierbare - Fehlgriffe produziert. Es zieht mehr Menschen an als jedes andere auf dieser Erde. Das ist ein Statement, das faktisch für sich spricht.

Die Vernunft im beständigen Kampf mit einem ...

... durch die Welt der Ökonomie und Handelspolitik irrlichternden Präsidenten.

Nordamerika verfügt seit dem Freihandelsvertrag NAFTA über ein gut funktionierendes Netz von Liefer- und Wertschöpfungsketten, von der ALLE profitieren. Auch und vor allem US-amerikanische Firmen und deren Arbeitnehmer. NAFTA - oder künftig das moderat aufgehübschte USMCA - schafft erst die Wettbewerbsfähigkeit, die es amerikanischen Unternehmen ermöglicht, wettbewerbsfähig ihre Produkte auf globalen Märkten zu platzieren.

Welches Zutrauen sollen Unternehmensführungen und Investoren in die Stabilität ihrer Jobs schaffenden Investitionsentscheidungen haben, wenn Donald J Trump - völlig sachfremd - aus einer Vormittags-Twitter-Laune heraus Handelspolitk und Migration miteinander verknüpft und nach Gutsherrenart Zölle erhebt ?

Was sollen sie morgen erwarten ? Wer investiert in einem solchen Umfeld noch ?

@Leseratte28

Nochmals: Es geht hier einzig und allein um ILLEGALE Einwanderer. Jeder Staat hat das Recht, sich dagegen zu schützen.

Sich zu schützen, seine Grenzen zu sichern, ist (grundsätzlich, unter Wahrung der Menschenwürde und -rechte) das Recht der USA.

Es ist aber ausdrücklich nicht das Recht der USA zu fordern, das ein anderes Land seine Bürger einsperrt. Was soll Mexiko denn tun? Stacheldraht und Todesstreifen wie einst die DDR? Wollen wir so etwas wirklich wieder haben?

19:20 von zyklop

"Die amerikanische Politik gegen Mexiko ist sicher nicht in Ordnung. Aber niemand spricht hier davon, dass in Mexiko nicht die Regierung das Sagen hat, sondern Drogenkartelle. Die mexikanische Regierung ist mindestens so scheinheilig wie Trump."

Gewagte These.
Für die vergangenen 7 Jahrzehnte unter PRI (und PAN) trifft das weitgehend zu.

Bezüglich der seit Dezember im Amt befindlichen, aktuellen mexikanischen Regierung stellt dies hingegen nur einen Vorwurf Ihrerseits dar, der bislang durch nichts bestätigt wird.

@Leseratte / Herd: Migration und Handelspolitik trennen

Das Thema Migration, insbesondere über die Grenze USA/Mexico, ist ein anhaltendes Thema, das durch vernunftgesteuerte Politik gelöst werden kann. Zumal Trump die Migrations"krise" in besagtem Ausmaß selbst geschaffen hat.

Sachlich nicht zu rechtfertigen ist die Verknüpfung mit Handelspolitk. Wenn Unternehmen sich nicht mehr auf stabile Rahmenbedingungen verlassen können, die in den Freihandelsabkommen NAFTA/USMCA verlässlich und partnerschaftlich vereinbart sind, dann gehen Vertrauen, Investitionsbereitschaft und Kooperationswille verloren. Das ist ein NoGo.

Womit sollen die betroffenen Verbraucher, Partner, Unternehmen, Arbeitnehmer als nächstes rechnen ? Zölle, weil Trump sich an der Farbe der Grenzhäuschen stört ?

von Leseratte28

"Bitte die Fakten sehen"

Gerne.

"Es geht hier einzig und allein um ILLEGALE Einwanderer. Jeder Staat hat das Recht, sich dagegen zu schützen."

Ja, die USA dürfen sich dagegen schützen. Es ist aber nicht Aufgabe oder gar Pflicht Mexikos, für die USA den Türsteher zu spielen. Tut Mexiko z.T. dennoch und erhält auch US-Gelder für diese "Serviceleistung".

"Mexico hat bisher nichts oder nicht genug gegen die Sorte Personen getan"

Sorte Personen.

1. Entgegen vielen anderen Nationalitäten sind Guatemalteken, Honduraner und El Salvadorianer in Mex visumspflichtig.
2. Beamte der mexikanischen Einwanderungsbehörden gehen z.T. mit einer Brutalität gegen "Illegale" vor, die Sie sich nicht einmal vorstellen mögen. Auch auf Geheiß der USA.
3. Die Abschieberate ist auf historischem Höchststand.

"Da jetzt schon Afrikaner versuchen, ..., muss wirklich mal ein Riegel vorgeschoben werden."

Die kommen via Ecuador. Falscher Adressat also.
Sicherung der Südgrenze? Ein Blick in den Atlas hülfe.

Vielleicht...

... sollte Mexiko eine Mauer bauen.

Illegalen Migranten kommt man sonst ja nicht bei.

Vielleicht wissen ja die Australier Rat. Die haben ja effizient und nachhaltig jegliche illegale Migration unterbunden - legitim und legal.

@cosmopolitan_Citizen

Was sollen sie morgen erwarten ? Wer investiert in einem solchen Umfeld noch ?

Das ist ja das Problem: Sie werden weiter investieren, weil sie sich nicht erlauben können, in den USA nicht präsent zu sein.

Trumps Handelspolitik ist unethisch, unsolidarisch, egoistisch, arrogant, friedensgefährdent ... aber eins ist sie leider nicht, nämlich erfolglos. Die Wirtschaftszahlen der USA haben sich unter Trump verbessert. Zwar auf Kosten anderer Länder und auch auf Kosten der ärmeren Amerikaner, aber was interessieren den dumpfen Durchschnittsamerikaner ethische Werte wie (weltweite) Gerechtigkeit? Ich will es nicht heraufbeschwören, aber ich fürchte, Trump hat gute Chancen, die nächste Wahl zu gewinnen.

Allerdings, wer sich nun ermutigt fühlt, Trumps Beispiel zu folgen und "Germany first" zu fordern: Das wird nicht klappen. Deutschland hat nicht die Größe und Macht, sich so eine Arroganz zu leisten.

@ träumen soll teer

Wer ist denn verantwortlich, wenn Illegale quer durch Mexiko ziehen?

Es ist Mexiko, das seine Grenzen nicht unter Kontrolle hat und Illegale ungehindert bis an die amerikanische Grenze ziehen lässt.

Das können die USA natürlich nicht tolerieren. Jedes Land ist dafür verantwortlich, wen es auf sein Territorium lässt.

Dass Kontrolle möglich ist, hat Australien eindrucksvoll gezeigt - man muss nur wollen.

19:46 von Herd

"Bei illegalen Grenzübertritten von 90.000 pro Monat sollte man den Ärger der USA über Mexikos Untätigkeit verstehen. ...
Als Nation darf man von Nachbarn und Handelspartnern erwarten, dass auch sie sich an Regeln halten, wie
Grenze sichern (Mexiko)"

Auch für Sie gerne noch mal:
1.) tut Mx etwas dagegen und
2.) ist kein Land verpflichtet, die Grenze eines anderen Landes vor illegalem Grenzübertritt durch Drittstaatler zu schützen.

Das müssen die US-Amerikaner schon selbst erledigen, wenn sie das wollen.

Es gibt keine diesbezügliche Regel oder gar gesetzliche Verpflichtung, die Mexiko zu erfüllen hätte.

@ calusa

Sie können nichts verlieren, was Sie noch nie besessen haben.

@ Enterprise Fan

Niemand fordert Mexiko auf SEINE Bürger einzusperren - sondern die illegalen NICHT-Mexikaner.

Also so viel Fakt muss schon sein.

Mexiko muss sich entscheiden

Will es Politik für seine Bürger machen und gute Handelsbeziehungen mit den USA haben?

Oder will es Illegale bei dem Versuch unterstützen in die USA zu gelangen?

20:22 von Einfach Unglaublich

Vielleicht sollte Mexiko eine Mauer bauen.

.
sollte es nicht bekannt sein
die gibt es bereits im Süden von Mexiko nach Guatemala

@Botschafter Sarek

"Allerdings, wer sich nun ermutigt fühlt, Trumps Beispiel zu folgen und "Germany first" zu fordern: Das wird nicht klappen. Deutschland hat nicht die Größe und Macht, sich so eine Arroganz zu leisten."

alleine nicht, da haben sie recht. und es fehlt auch am internationalen willen, etwas zu ändern.

was aber, wenn sich die wichtigsten märkte zusammenschliessen und ihrerseits einfach die verträge mit den USA kündigen und neue verträge untereinander aushandeln? dann hat Trump sein "America first...and all alone". was bitte soll er dann noch machen? die welt mit atomwaffen zum einlenken bewegen???

@Einfach unglaublich

Niemand fordert Mexiko auf SEINE Bürger einzusperren - sondern die illegalen NICHT-Mexikaner.

Also ist es zumindes OK, wenn Mexiko Mexikaner Richtung USA ausreisen lässt? Ist ja nicht so, dass die in den USA willkommener wären als andere unerwünschte Einwanderer.

Es gibt übrigens keine illegalen Menschen - höchstens Menschen, die sich illegal irgendwo aufhalten.

Allerdings müssens ich die die USA mit ihrer rücksichtslosen und andere Länder ausbeutenden Wirtschaftspolitik schon überlegen, ob nicht ihre eigene Politik eine der wesentlichen Ursachen für den Zustrom von Armutsflüchtlingen ist.

20:28 von Einfach Unglaublich

"Wer ist denn verantwortlich, wenn Illegale quer durch Mexiko ziehen?Es ist Mexiko, das seine Grenzen nicht unter Kontrolle hat und Illegale ungehindert bis an die amerikanische Grenze ziehen lässt."

Mexiko kann nur dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn Drittstaatler illegal nach Mexiko einreisen.
Für alle anderen gilt: Wer die mexikanischen Einreisebestimmungen erfüllen, darf sich für maximal 180 Tage im Land aufhalten.
Tut er dies, um nachfolgend legal/illegal in die USA weiterzureisen, ist das kein mexikanisches Problem, sondern des Landes, in das der Grenzübertritt erfolgt.
Kein Land ist verpflichtet, den Grenzschutz FÜR ein anderes Land zu gewährleisten.

"Das können die USA natürlich nicht tolerieren. Jedes Land ist dafür verantwortlich, wen es auf sein Territorium lässt." Sie sagen es ;). Die USA sind für den Schutz ihrer Grenze verantwortlich.

PS: Die Verstümmelung von User-Namen ist ganz schlechter Stil.

20:22 von Einfach Unglaublich

"Vielleicht...
... sollte Mexiko eine Mauer bauen.
Illegalen Migranten kommt man sonst ja nicht bei.
Vielleicht wissen ja die Australier Rat. Die haben ja effizient und nachhaltig jegliche illegale Migration unterbunden - legitim und legal."

Prima. Wir machen jetzt aus Mexiko einfach eine Insel. Gaaanz großen Graben drum graben. Oder vielleicht doch lieber aus den USA?

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