Ihre Meinung zu: US-Athletinnen: Schwanger - "der Todeskuss für eine Sportlerin"

1. Juni 2019 - 10:17 Uhr

Weniger Sponsorengelder bei Schwangerschaft: Immer mehr US-Athletinnen kämpfen gegen diese langjährige Praxis an. Sponsoren wie Nike geraten unter Druck, einige lenken bereits ein. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Einesteils und andererseits

MÄNNER wie Trump möchten einesteils (Demographiefaktor) mehr Geburten, andererseits mehr Geld für Waffen und weniger für Mütter. Was bleibt da anderes, als Abtreibungen komplett zu verbieten, nur so kann man Frauen zwingen, Kinder zu gebären, selbst wenn es sich nachteilig für sie auswirkt.
.
Bin mal gespannt, ob aus dem "Einlenken" einiger Sponsoren mehr wird, als wohltönende Ankündigungen. Letztere kosten nämlich nix und bringen Wohlwollenspunkte.

Selbständigkeit als Werbeträger

Sportler sind selbständig und verdienen als Werbeträger viel Geld. Es ist in der Regel kein Anstellungsverhältnis, sondern ein Vertrag Werbepräsenz gegen Geld. Wenn die eine Leistung wegen Schwangerschaft nicht mehr voll erbracht wird, kann ich kein Geld mehr verlangen, denn sonst stellen wir unser Vertragsrecht auf den Kopf.

Es ist also mehr als fair und sehr großzügig, wenn die Unternehmen den schwangernen Werbestars eine reduzierte Werbeprämie fort bezahlen. Ein Dankeschön wäre richtig!

@AbseitsDesMainstreames

Ihrem Kommentar, ist nichts mehr inzuzufügen. Danke.

Schon irgendwie bizarr, dass

Schon irgendwie bizarr, dass große Unternehmen immer wieder Nachhilfe in Biologie brauchen.

Frauen bekommen Kinder - wenn das ein Unternehmen stört, wird es auf die Zusammenarbeit mit und Mitarbeit von Frauen eben verzichten müssen.

&11:15 von AbseitsDesMains..

Solche Kommentare kommen in diesem Forum aber gar nicht gut an. Werden Sie schnell merken.

@AbseitsDes..., 11:15

Auch eine schwangere Frau kann weiterhin Werbeträgerin sein, wenn auch in anderer Form und früher oder später seltener.
Die Firmen profitieren außerdem von möglichen Sympathieträgerinnen auch noch, wenn diese nicht dauerpräsent sind.

Insofern verstehe ich Ihren Einwand zum Vertragsrecht nur in Teilen.
Ob Dankbarkeit angebracht wäre, sei erst recht dahingestellt: kennen Sie die Verträge im Detail? Nicht alle Sportarten sorgen für riesige Werbeprämien. Wenn die Abstriche dann auch noch groß sind, kann das auch ohne übermäßig luxuriösen Lebensstil schnell eng werden.

Bleibt die Frage, wie mit dem Einkommensausfall bei Schwangerschaft umzugehen ist: Sie sprechen davon, dass dann keine Leistung im Sinn des Vertrags mehr erbracht wird - das lenkt das sehr auf die einzelne Frau. Muss sie alleine dann vorsorgen? Das wäre ja schon eine Benachrichtigung gegenüber männlichen Sportlern, gerade wenn der Vater kein Großverdiener ist.
Für mich ist das auch eine gesellschaftliche Frage.

Die Heuchelei gibt es überall

Das ist kein Desaster, das ist Alltag...auch in normalen Arbeitsalltag.
Nach der Babypause ist der alte Arbeitsplatz weg, man landet auf minderqualifizierten Plätzen und bekommt sein Büro nicht wieder, etc. Oft werden sogar trotz angeblichem Schutz durch das Gesetz, Frauen während der Babypause entlassen....die Möglichkeiten sind immer noch gegeben, weil das Gesetz nur eine oberflächliche Makulatur ist.
Kinder bedeuten bei uns auch einen Karriereknick...und ich behaupte, dass ist so gewollt, damit man sich eher für die Arbeit als für Kinder entscheidet.

Sogar die Rentenkasse unterschlägt gesetzlich zugestandene Bezüge.
So habe ich gerade einen Bescheid bekommen, auf dem ganze drei Kinder in der Berechnung unterschlagen wurden; also Widerspruch. Auch da muss man kämpfen, wie mir der Kontakt zu anderen Müttern zeigt, denen das ebenfalls passiert ist.
Man kann es ja versuchen!

Frauen sind benachteiligt und werden es konsequent auch hier. Dazu muss man keine Spitzensportlerin sein.

Werbeträger !

Eine Sportlerin ist doch als ganze Person Werbeträger, nicht
nur durch ihre sportliche Leistung, sondern auch durch ihre
Ausstrahlung und ihre Persönlichkeit, durch ihr Verhalten
und so einiges mehr.
Wenn eine Sportlerin nun schwanger wird, ist lediglich ihre
sportliche Leistung für die Dauer der Schwangerschaft nicht
auf dem höchsten Level und danach dauert es auch eine
gewisse Zeit, bis diese Sportlerin wieder ein hohes Level
erreichen kann. Aber dies schmälert doch nicht ihre bisherigen Leistungen, Erfolge und auch nicht ihre Persönlichkeit. Oder ist es Frauen denn vertraglich verboten,
schwanger zu werden ????
Wenn man dann auch noch die neueren beschlossenen
Gesetze für Schwangerschaftsabbrüche in den USA liest,
geschrieben und diktiert von alten Männern, dann kann
man nur Angst bekommen und den großen Konzernen
raten, die Frauen zu unterstützen, denn genau diese Frauen
haben ja den Konzernen sicher gute Zahlen beschert.

Was haben die Damen jahrelang

Was haben die Damen jahrelang mit ihrem Sponsorengeld gemacht?
Wovon wollen die leben, wenn die Sportler-Karriere vorbei ist?
.
Man sollte das mal nüchtern betrachten.
Ein Unternehmen bezahlt mir für eine Leistung Geld.
Wenn ich die Leistung nicht mehr bringen kann, gibt´s auch kein Geld.
Das ist überall so. Wenn ich mir alle Knochen breche und 2 Jahre nicht mehr arbeiten kann, bekomme ich auch nicht mein volles Gehalt.
Die Damen sollten ihren Sponsoren dankbar sein, überhaupt etwas zu bekommen.
.
Hat sich mal jemand überlegt, wie es ist, wenn eine ganz normale Familie schwanger wird? Mit Mutterschaftsurlaub usw.?
Zahlt das der Arbeitgeber?

@ 12:08 von Shuusui

"Schon irgendwie bizarr, dass große Unternehmen immer wieder Nachhilfe in Biologie brauchen.

Frauen bekommen Kinder - wenn das ein Unternehmen stört, wird es auf die Zusammenarbeit mit und Mitarbeit von Frauen eben verzichten müssen."
.
Das geht aber nicht!
Schon mal was von "Frauenquote" gehört?
Die bekommen Sie, egal ob Sie wollen oder nicht........
Weil sonst sind Sie ein Chauvinist!

Kann man denn ...

... das ganze nur auf Biologie und Schwangerschaft reduzieren? Wie schaut's aus bei einer langwierigen Verletzung oder einer entsprechenden Krankheit? Ich sehe in dem ganzen auch keine Diskriminierung, da wird ja nicht weniger bezahlt aufgrund des Geschlechts, sondern weil einfach eine zeitlang keine bzw eine deutlich geringe Gegenleistung besteht.

Übrigens zahlt auch ein ganz normaler Arbeitgeber in Deutschland afaik nur in besonderen Fällen weiter Lohn, wenn die Frau in der Schwangerschaft nicht weiter arbeit, nämlich dann, wenn sie es aufgrund der Art der Tätigkeit nicht darf.

Natürlich soll und muß man die Nachteile einer Schwangerschaft ausgleichen, aber das ist doch eher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Arbeitgeber tragen als Teil der Gesellschaft einen Teil dazu bei, der im Artikel genannte Sponsor anscheinend auch, aber den Rest muß mMn die Gesellschaft als ganzes auffangen.

Unternehmen sind vermutlich

nicht Teil der Gesellschaft oder des Gemeinwesens und schon gar keine Menschenfreunde.

@ 12:17 von Egleichhmalf

Die Befürchtung habe ich auch........
Auch wenn man mit seiner Meinung richtig liegt.........

@Neutrale Welt.

Das hat nichts mit Quote zu tun,sondern mit dem Geschäft. Schließlich werden fast die Hälfte der Kunden von z.b Nike eben Frauen sein!

@AbseitsdesMainstreams

Streng juristisch betrachtet mögen Sie ja Recht haben, aber Sie sehen ja selbst, dass ein solches Verhalten offensichtlich in der Öffentlichkeit, sprich bei den potentiellen Konsumenten, die Nike und andere Firmen erreichen wollen, nicht gut ankommt.
Daher tun die Firmen gut daran, ihre "Politik" zu überdenken und hoffentlich zu ändern.
Allerdings scheint auch mir der größere Skandal das Verhalten der Sportverbände zu sein. Diese sollten, da sie ja keine Unternehmen sind, das Wohl ihrer Sportler(innen) mehr im Blick haben.

Ganz normaler Vorgang

Ich kann das Bashing der Unternehmen nicht verstehen.
Wenn es hier was zu kritisieren gibt, dann die Gesellschaft die ihre werdenden Mütter einem solchen finanziellen Risiko aussetzt. Die Unternehmen haben aus meiner Sicht damit gar nichts zu tun.

@ 12:29 von yolo

"Die Heuchelei gibt es überall
Das ist kein Desaster, das ist Alltag...auch in normalen Arbeitsalltag.
Nach der Babypause ist der alte Arbeitsplatz weg, man landet auf minderqualifizierten Plätzen und bekommt sein Büro nicht wieder, etc."
.
Meine ganz persönliche Meinung:
Ich habe nichts gegen Kinder. Es ist vollkommen OK und die Lebensplanung ist eine partnerschaftliche Sache (oder sollte es sein).
.
Wenn Sie, wie Sie schreiben, drei Kinder bekommen haben, könnten Sie insgesamt max. für 9 (!) Jahre auf der Arbeit gefehlt haben.
.
Wie stellen Sie sich das in einem mittelständischen Unternehmen vor?
1. Alle machen jetzt mal Überstunden, weil Frau yolo gerade ihrem Hobby nachgeht, oder
2. wir stellen jetzt mal jemand Neues ein, und den/die feuern wir wieder, wenn Frau yolo zurück in ihr Büro möchte?
.
Auf die Antwort bin ich gespannt.......

Profisportler...

sind selbstständige „Unternehmer“. Die unterschreiben einen Vertrag mit Sponsoren. Wenn sie es schaffen, darin eine Fortzahlung der Werbemittel im Falle einer Schwangerschaft zu vereinbaren ist das gut. Falls nicht brauchen sie den Vertrag nicht zu unterschreiben und falls sie es doch tun, kennen sie die Bedingungen.

Angestellte im Erziehungsurlaub bekommen auch kein Geld vom Arbeitgeber.

11:15 von AbseitsDesMains...

Sportler sind selbständig und verdienen als Werbeträger viel Geld...
Es gibt aber auch sehr gute Ausnahmen, siehe Magdalena Neuner...
Nur ist die USA wesentlich kapitalistischer ausgelegt und die Firmen denken weniger an Nachhaltigkeiten.
Generell aber gehen die US Sportfirmen mit ihren Sportlerinnen in der EU als Werbeträgerinnen fairer umher.

@Neutrale Welt, 13:20

„[...] Wenn Sie, wie Sie schreiben, drei Kinder bekommen haben, könnten Sie insgesamt max. für 9 (!) Jahre auf der Arbeit gefehlt haben.
.
Wie stellen Sie sich das in einem mittelständischen Unternehmen vor?
1. Alle machen jetzt mal Überstunden, weil Frau yolo gerade ihrem Hobby nachgeht, oder
2. wir stellen jetzt mal jemand Neues ein, und den/die feuern wir wieder, wenn Frau yolo zurück in ihr Büro möchte?
.
Auf die Antwort bin ich gespannt.......“

Das Problem für das Unternehmen liegt genauso auf der Hand wie für die Frau.

Unternehmer wie Beschäftigte müssen mit Wechseln & Veränderungen leben. Das bedeutet für beide Nachteile. Für eine Einzelperson sind die aber schwerer zu kompensieren als für eine Organisation aus mehreren Personen.

Mir fehlt auch hier die Rolle der Gesellschaft: die ist auf Kinder in ihrem Fortbestand angewiesen. Sie kann hier zumindest finanziell entlasten.
Denn Kinder sind nicht nur ein Hobby - auch wenn es leicht ist, das so aufs Private zu reduzieren.

@Neutrale Welt, 13:09

„@ 12:17 von Egleichhmalf
Die Befürchtung habe ich auch........
Auch wenn man mit seiner Meinung richtig liegt.........“

Mir kommt das, was Sie schreiben, wie vorsorgliches Jammern vor.
Vermutlich haben Sie recht, nicht jede/-r wird Ihre Meinung teilen. Auch andere denken (wie Sie), dass sie richtig liegen, und äußern sich entsprechend.

Solange der Ton dabei stimmt und alle einigermaßen sachlich ihre Wertvorstellungen vortragen, ist doch alles in Ordnung.

Wenn Ihre zentralen Werte ein Leistungsgedanke und Gleichbehandlung sind, kann jemand anderes aber trotzdem der Meinung sein, dass das an dieser Stelle so nicht ausreicht, weil z.B. Punkte wie gesellschaftliche Verantwortung oder Solidarität dann zu kurz kommen.
Genau darüber zu reden und zu streiten ist doch ein zentraler Sinn öffentlicher Debatten.

12:53 von Dragondeal

>> Arbeitgeber tragen als Teil der Gesellschaft einen Teil dazu bei, der im Artikel genannte Sponsor anscheinend auch, aber den Rest muß mMn die Gesellschaft als ganzes auffangen. <<

Wenn der Sport mittlerweile nicht durchkommerzialisiert wäre, würde ich zustimmen. Im Spitzensport werden Milliardensummen an Werbegeldern und Übertragungsrechten umgesetzt. Eine gesellschaftliche Aufgabe sehe ich hier nicht. Eher den Bedarf entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ich habe dieses Theater um

Menschen die von ihrem Hobby Leben nie verstanden. Kauft sich wirklich jemand einen Mercedes nur weil B B dafür wirbt?

Das Ding heisst Kapitalismus

Das Ding heisst Kapitalismus und hier ordnet sich nunmal alles einer kommerziellen Verwertbarkeit unter. Wer Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Umweltverträglichkeit, etc. sucht, sollte über eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse nachdenken. Dieses Monster jedenfalls lässt sich nicht zähmen.

Sexismus im Sport ist kein US-Privileg

Als ehemaliger pädagogischer Leiter eines deutschen Sportinternats muss ich Allyson Felix meine Hochachtung aussprechen! Sexismus und Diskriminierung von Frauen, überhaupt von Menschen die zum Mitgefühl befähigt sind, ist aber ein omnipräsentes Grundproblem in einem System, das "Sieger" generieren will. Denke ich heute an meine Zeit im Jugend-Hochleistungssport zurück, dann bin ich erleichtert weil ich meine Brötchen heute anders verdiene. Hochleistungssportler/-innen sind per se Hyperaktive - und das soll gesund sein? Auf jeden Fall kostet es enorm viel Geld, das besser in Schulen, Kindergärten und Bibliotheken, öffentlichen Nahverkehr oder die Forschung nach alternativen Mobilitäts- und Energiekonzepten angelegt wäre.

Mutterschutz

Ich bin der Meinung, dass die Sponsoren die Sportlerinnen während der Schwangerschaft und dem Mutterschutz danach weiterhin wie vor der Schwangerschaft finanzieren sollten. In Deutschland müssen die Arbeitgeber ja auch die Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (13 € pro Tag) und dem Nettogehalt bezahlen. Allerdings gelten die Sportlerinnen wohl als Selbstständige. Außerdem könnte die Sportlerinnen ja, wenn gesundheitlich möglich, auch Werbung für die Sponsoren machen, ohne Sport zu betreiben, z. B. sich für Werbeanzeigen fotografieren lassen. Ich finde es unverantwortlich, während der Schwangerschaft (Leistungs-)Sport zu betreiben und verstehe nicht, wie eine erkennbar Schwangere überhaupt zu einem Lauf zugelassen werdne konnte.

Ganz einfach

Spitzensport ist gesundheitsschädlich und sollte daher weder vom Staat noch von privaten Sponsoren unterstützt werden.

11:15 von AbseitsDesMains...

"Sportler sind selbständig und verdienen als Werbeträger viel Geld. Es ist in der Regel kein Anstellungsverhältnis, sondern ein Vertrag Werbepräsenz gegen Geld. Wenn die eine Leistung wegen Schwangerschaft nicht mehr voll erbracht wird, ..."

Könnten Männer schwanger werden, gäbe es diese Einbußen nicht. Davon bin ich überzeugt.

12:49 von NeutraleWelt

"Was haben die Damen jahrelang mit ihrem Sponsorengeld gemacht?
Wovon wollen die leben, wenn die Sportler-Karriere vorbei ist?"

Würden Sie diese Fragen auch stellen, wenn es um Männer gehen würde? Was für ein Glück, dass Männer nicht schwanger werden können. Fein raus.
Außerdem besagt der Protest der Sportlerinnen doch nicht, dass sie nicht auf der hohen Kante haben.

an sprachloser

Schauen sie sich doch mal all die Mercedes - Fahrer an, das
haben sich die meisten als ein art Statussymbol gekauft, so
nach dem Motto .. "schau mal was ich mir leisten kann.

Sie betrachten Sport als ein Hobby ??? Dann verfolgen sie
doch mal ganz genau eine Profi Sportlerin, was diese dafür
in Kauf nehmen und leisten muss, um an die höchste und
beste Leistung zu kommen. Fragen sie mal ehemalige
Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen, was sie für
ihren Sport für Entbehrungen in Kauf nehmen mussten.
Wenn ich ihr Kommentar lese, kann ich nur zu einen Schluss
kommen, sie haben keine Ahnung und verstehen aber auch
nichts, zudem sind sie ein Ignorant, was die Frauen angeht.

12:52 von NeutraleWelt

"Schon mal was von "Frauenquote" gehört?"
Danke für die Nachhilfe. Bisher war mir nicht bewußt, dass z.B. Nike Sportlerinnen nur "betreut", weil es im Unternehmen eine Frauenquote gibt. Ich dachte immer, die wollen mit denen Geld verdienen. Ganz schön dumm von mir.

Schwangerschaft !

In den meisten großen Unternehmen sitzen in den Vorständen ja fast immer nur alte Männer, die sich meistens
noch nie wirklich mit Schwangerschaften beschäftigt haben.
Deren Kinder waren einfach plötzlich da und erst als sie mit
ihnen angeben konnten, haben sie diese Kinder wahr
genommen, alles Ignoranten !!!
Deshalb sehen sie die Probleme bei Schwangerschaften von
Sportlerinnen, mit denen sie werben, ja auch erst, wenn man sie mit der Nase oder Öffentlichkeit drauf stößt.

Was soll das ganze Heucheln?

Die Damen und Herren Leistungsträger sind nicht gezwungen, viel Geld für oft wenig Ahnung von Sponsoren einzuheimsen. Ob es nun Sportler sind, die sich für keinen Blödsinn zu schade sind (Lahm, Müller, Boateng u.a.) oder Schauspieler, die ihr Publikum in Aktiengeschäfte hineinlocken, obwohl sie gar nicht wissen, was sie da herunterbeten (Krug seinerzeit) - sie alle kassieren erst mal für Werbeleistungen, aber wenn sie nicht mehr ihre Zielgruppe aus welchem Grund auch immer erreichen können, sind sie out. Männlein wie Weiblein. Kennen Sie eigentlich noch die "Lena - Edition"? Müssen Sie auch nicht, die Werbung dafür läuft schon lange nicht mehr im Fernsehen. Und das Parfüm Marke "Gabriela Sabatini" wird wohl auch nicht mehr beworben. Bei beiden Damen sicher nicht aus Schwangerschaftsgründen. So ist das aber in dem Geschäft, wer sich mit dem Teufel einlässt, verbrennt sich immer irgendwann den Hintern.

Es ist wirklich für die „Männer“ beschämend,

wenn sie solchermaßen handeln.
Vielleicht übertreiben hiesige Politiker, wenn sie Frauen und Familien mit zusätzlichen Finanzierungen helfen, doch wenn fitte und kerngesunde Frauen sich für Babys entscheiden, sollte man sie keinesfalls finanziell bestrafen sondern unterstützen.
Auch die Frauenquote ist in diesem Fall das falsche Signal! Frauen können nur in bestimmten Zeiträumen ihres Lebens Kinder zur Welt bringen. Wenn man sie also zwingt, sich zwischen Kind oder Karriere zu entscheiden, ist dieses Signal geballter Unsinn.
Wir Männer sollten unbedingt lernen, dass Frauen wesentlich mehr sind als Gebährmaschinen!

Sport-Fonds

Meines Erachtens sind nicht unbedingt die Sponsoren in der Pflicht, zumindest nicht, solange eine Sportlerin aufgrund einer Schwangerschaft nicht oder weniger in den Medien zu sehen ist. Vielmehr sollte es einen Fonds geben, aus dem schwangere Sportlerinnen und auch kranke Sportler überbrückende Ausgleichszahlungen erhalten können. Finanziert würde dieser Fonds von der Sportlergemeinschaft.

Am besten wäre eine Versicherung,

in die alle Sportler mit Werbeverträgen einzahlen müssen. Die Versicherung zahlt, wenn die Karriere unterbrochen werden muss, zB. wegen Verletzung oder Schwangerschaft.

@al ternativ

Na das ist ja mal ein Rundumschlag. Und alle Sportarten pauschal abgehandelt.
Die meisten Sportler haben meinen Respekt, Leistungssport ist ein Beruf, fast wie andere auch, wenn man davon absieht, dass neben körperlichen Voraussetzungen ein Maß an Disziplin und Leidensfähigkeit von Nöten ist, dass der Normalbevölkerung oft nicht besitzt.
Mit (nicht-leistungs-) sportlichem Gruß

@ senior1

"Männer werden nicht schwanger, aber wenn sie sich zB.längerfristig verletzen, dann fallen ihnen Werbeeinnahmen ebenso weg. Daher finde ich es legitim, wenn bei Schwangerschaft die Werbeeinnahmen reduziert werden. "

Darauf muss auch erst mal jemand kommen, Schwangerschaften mit längerfristigen Verletzungen gleichzusetzen.

Um wieviel Geld geht es denn

Um wieviel Geld geht es denn dabei?
Ist der Job „Spitzensportler“ nicht ein selbstständiges Gewerbe?
Haben alle Spitzensportler nichts „Normales“ gelernt?
Denn da eine Karriere im Spitzensport ca in der Lebensmitte auch mal vorbei ist, muss ja sowieso vorgesorgt werden.
Und da haben Spitzensportler sicher immer noch mehr Möglichkeiten als echte Normalbürger, die in den USA ja auch schon noch wesentlich schlechtere Bedingungen haben.

Nichts als die nackte Wahrheit

"Wo ist das Problem? Männer werden nicht schwanger, aber wenn sie sich zB.längerfristig verletzen, dann fallen ihnen Werbeeinnahmen ebenso weg. Daher finde ich es legitim, wenn bei Schwangerschaft die Werbeeinnahmen reduziert werden." @senior1
.
Passt genau: eine Schwangerschaft ist einem UNFALL gleichzusetzen. Kein Wunder, dass unsere Gesellschaft vergreist! So wie kein Mann sich freiwillig einem Unfall aussetzt, so eben die Frau einer Schangerschaft.

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