Ihre Meinung zu: Mexikos Antwort auf Trumps Zoll-Drohung

31. Mai 2019 - 20:27 Uhr

Eigentlich war die Stimmung in Nordamerika gerade versöhnlich - umso schockierter ist Mexiko von Trumps Zoll-Drohung. Präsident López Obrador schrieb einen zweiseitigen Brief. Von Anne-Katrin Mellmann.

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Kommentare

Wenn die USA offensichtlich

Wenn die USA offensichtlich auf vielen Gebieten von Importen abhängig ist, wäre es doch eine leichte Übung für die Welt, mit den USA gar keinen Handel mehr zu betreiben.
Dann soll Trump doch sehen, wie er mit seiner Wirtschaft ganz allein zu recht kommt.
Warum schließen sich alle anderen Staaten zu diesem Zweck nicht zusammen?
Ohne Stahlimporte können die auch keine Waffen mehr bauen und mit dem eigenen Stahl wird es zu teuer.

Es ist kein Handelskrieg ...

"Der Krieg ist also ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen."

So viel zu der Aussage von Trump und seinen untergeordneten Ministern, dass es sich nur um einen Handelsdisput handelt und nicht um einen Handelskrieg.

Trump versucht genau dass was Clausewitz als Krieg definiert. Er versucht seinen (den Willen der USA) jemanden anderem aufzuzwingen. Aber naja ...

Europäer können nicht mal Finger zeigen

Regierung foerdert Afrikanische Militaere die die Sahara route nach Europa erschweren. Tausende vertrocknen in der wueste, ertrinken, oder werden von der Spanischen Genze an Marocco von Maroccanischen Polizisten nieder geschlagen da sie gute Handelsbeziehungen mit EU haben wollen. Orban macht auch Zäune. Afrikaner gehen nach Südamerika weil Fluechten nach Europa so schwer ist. Sie fliegen nach Ecuador weil pass da einfacher ist und dann gehen sie ueber Mexico nach USA. Pass in EU ist schwer, und wenn man kein Geld hat geht fluechten nach Deutschland nicht ohne sein Leben zu riskieren. Man hat nur recht zu leben wenn man stark oder reich ist? Frauen und Kinder koennen sterben? Afrikaner haben weniger recht auf Asyl als Araber? Was ist mit den Homosexuelle in Afrika und den Englisch sprechenden aus Cameroon die verfolgt werden? Ist sogar ehemalige deutsche Kolonie und wir lassen sie sterben.

Donald Trumps USA

Donald Trumps USA präsentieren sich einmal mehr als ein völlig unzuverlässiger Vertragspartner, der jeden Augenblicksvorteil nutzt und dem die eigenen Grundsätze (siehe Menschenrechte in der US-Verfassung) herzlich egal sind. Der Rest der Welt wird seine Schlüsse daraus ziehen.

Warum schockiert?

Mexico hat seit Jahrzehnte von den USA profitiert, Jobs von den USA nach Mexico verlagert und dann die Produkte zollfrei in die USA geliefert.
Kein Vorwurf an Mexico, die früheren US Administrationen (Präsidenten) haben ja fleissig mitverdient.
Zum Dank winkt Mexico nun hunderttausende 'Migranten' aus Mittelamerika, nun auch Afrikaner durch, unterstützt sie mit Lebensmittel und Transportation auf dem Weg in die USA.
Das konnte nicht gutgehen, Trump hat endlich die Schnauze voll. Die Zölle sind nicht gut fuer die US Bürger, aber desastroes fuer Mexico.
Ich lebe in Florida und bemerke, wie sich auch die Stimmung gegenüber den Mexicans verändert.
Die Dems torpedieren jede Initiative Trump's. Sogar das neue Handelsabkommen mit Mex/Can wird nicht ratifiziert!
Wo kämen wir dann hin? Trump könnte ja gut aussehen.

Zeit für Gegenmaßnahmen

Da sind man mal wieder wie schlecht es für den Rest der Welt ist, unter amerikanischer (oder irgendeiner anderen) Vorherrschaft zu leben.

Zum Glück ist China ein aufsteigender Stern. Aber auch anderen Länder sind auf sehr gutem Weg. Je mehr die USA Jahr für Jahr Marktanteile (Industrie, Währung) verlieren, desto weniger werden sie in Zukunft wagen können.

Die Amerikaner haben ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt längst überschritten und sind in der Phase des Abstiegs. Je schneller dieser Abstieg vonstatten geht, desto besser für den Rest der Welt. Aufhalten kann man das jedenfalls nicht mehr. Das ist beruhigend.

@nie wieder spd

Hat mein Ekelsohn schon vor 2 Jahren gesagt. Da war er gerade 5 Jahre alt.

Das ist nicht das Handeln eine zivilisierten Staatsmannes ...

... sondern das unwürdige Zocken eine Casino-Spielers. Gut zu erkennen, in welcher "Welt" Donald J Trump groß geworden ist.

Er hat die Situation an der Grenze überwiegend selbst verschuldet. Erst nach seinem alarmistischen Gerede und der Katastrophen-Rhetorik, mit der er Wahlkampf für die Midterms (bei dem ihm die Wähler eine Abfuhr erteilten) machte, versetzte er die Menschen in Mittelamerika in Panik, die "letzte Chance" in die USA zu migrieren, zu nutzen, bevor die Grenze dicht macht. Erst dadurch schwollen die Ströme wieder stärker an.

Trump schafft die Krisen selbst, die er braucht, um sich als "Macher" darzustellen. Es geht hier immer nur zuerst um ihn selbst, nie primär um die Menschen oder das Land.

Herr...

US Präsident Donald Trump hat doch erst ein Freihandelsabkommen mit Kanada und Mexiko vereinbart. Was möchte er denn jetzt mit Zölle gegen Mexiko? Entschuldigung der Mann ist in meinen Augen nicht rechtstreu. Erst verhandeln Vertrag abschließen und dann den Weg zurück Zölle erheben.

Der Hegemon USA/Trump fühlt

Der Hegemon USA/Trump fühlt sich erhaben den Rest der Welt dominieren zu können. Da wird gedroht, sanktioniert, mit den "Muskeln" gespielt. Bisher hats auch immer funktioniert, es gibt sie die Lakaien welche selbst zum eigenen Nachteil gehorsam sind, die ihre Identität aufgeben um der Macht USA zu gefallen. Wie jämmerlich, wie wenig selbstbewusst und konsequent. Dem Präs. Trump sollte doch bei all seinen unberechenbaren Aktionen einmal ein Daumen nach unten gezeigt werden, nicht mehr mit UNS, berechenbare, gleichberechtigte Beziehungen zum Nutzen aller Beteiligten, weniger Einmischung in die Belange anderer Staaten, den Friedensprozess forcieren und nicht machtbesessen aufrüsten u. andere Staaten dazu in die Pflicht nehmen.

Fakten bitte

Gibt es Zahlen über die illegalen Flüchtlinge, die monatlich die Grenze überschreiten. Erst mit diesen Zahlen könnte man Trump verstehen oder auch nicht!

Dollar-Vorherrschaft stoppen

Solange Erdöl weltweit nachgefragt wird und solange es USA-treue Verbündete gibt (Saudis, Ver-Arab-Emirate), die ihre Rohstoffe unbedingt auf Dollarbasis verkaufen, solange werden wir noch unter US-Vorherrschaft leben.

Aber bald wird es zum Glück jede Menge Elektroautos geben. Dann können die Amerikaner ihre Dollars nicht mehr hemmungslos drucken, um sich damit ihren hohen Lebensstandard zu finanzieren. Niemand wird ihnen ihre Inflationswährung dann noch abnehmen.

Völlig richtig

Zwischen Oktober 2018 und April 2019 wurden 530.000 illegale Einwanderer aufgegriffen. Selbstverständlich hat Trump das Recht, Mexiko zu zwingen, diese gesetzwidrige Immigration zu stoppen. Kritik daran üben die gleichen Leute, die auch eine Mauer ablehnen.

@phme

>>unzuverlässiger Vertragspartner<<
Von welchen Vertag sprechen Sie denn? Wie steht es denn mit der BRD und dem NATO Vertrag? Da Sie im Glashaus sitzen, sollten Sie nicht mit Steinen werfen, nur weil Sie D.Trump's USA nicht mögen.

>>Menschenrechte in der US-Verfassung<<
Auch hier wäre es wünschenswert, wenn sie sich präzise ausdrücken koennten. Wie verletzen denn die Zölle die Menschenrechte? Hat Deutschland dann nicht auch Zölle? Und verletzt damit auch Menschenrechte?

Zitat: "@nie wieder spd Hat

Zitat: "@nie wieder spd
Hat mein Ekelsohn schon vor 2 Jahren gesagt. Da war er gerade 5 Jahre alt." -

Und genauso kindisch ist es auch, was "nie wieder spd" geschrieben hat! Trump macht nicht anderes als Zölle zu erheben. Das ist völlig legitim und bestimmt nur die Handelsbedingungen. Mexico jedoch zwingt den USA aber Millionen Wirtschaftsmigranten auf und die USA sollen sich nach eurer Meinung nicht wehren dürfen?
Nicht die USA diktieren hier, sondern Mexico übt Zwang aus. Mexico kann die Zölle annehmen oder sich andere Handelspartner aussuchen. Aber die USA soll ohne die Millionen Wirtschaftsmigranten annehmen?

Für 27 Bundesstaaten der USA ist Mexico der wichtigste ...

... oder zweitwichtigste Abnehmer ihrer Exporte.

In Summe exportierten die USA nach Angaben des US-Handelsministeriums in 2018 Güter im Wert von 265 Mrd USD in das Nachbarland. Dienstleistungsexpporte, in welchen sie einen Überschuss gegenüber Mexico erzielen, gar nicht mitgerechnet.

In einem Handelskrieg aus Zöllen und Gegenzöllen leiden die Arbeitnehmer beider Länder. Einen Farmer in Iowa oder einen Metallfacharbeiter in Ohio interessiert nicht, ob Mexiko, das Güter im Wert von 346 Mr USD in die USA exportiert, noch mehr leidet.

Für Trump ("trade wars are easy to win") zählen die Wahlkampf-Kalkulation und persönliche Interessen, keine "Einzelschicksale".

Selbst der Vorsitzende des Senate Finance Committee, Chuck Grassley (R-Iowa), verurteilte Trump's Zoll-Ankündigung als Mißbrauch präsidentieller Macht, welcher auch die Verabschiedung des neuen Handelsabkommens USA-Mexico-Canada (USMCA) beschädigen könnte.

Richtig so

Herr Trump setzt auf die richtige Taktik.

Mexico hat viel zu lange die illegale Migration und Schleppergeschäfte ignoriert, das Problem regelrecht der USA überlassen. Damit ist jetzt Schluss, dank Donald Trump.

Milliarden für Deal

"Der Türkei bringt das Flüchtlingsabkommen mit der EU Milliarden ... Aus wessen Kasse das Geld entnommen werden soll, sagte Merkel nicht." (Tagesschau, 03.04.2018)

Die EU/BRD zahlt der Türkei Milliarden gegen illegale Migration und macht sich dadurch Erpressbar. Donald Trump hingegen setzt die Strafzoll-Waffe ein. Er ist Smart!

Das geht gegen Interessen der US-Unternehmen und gegen Jobs ...

... der amerikanischen Arbeitnehmer sowie der Farmer.

Trump, dessen ökonomischer "Sachverstand" sich faktisch an der langen Reihe von Jahren, in denen er mit seinen Unternehmen Verluste produziert hat sowie seinen 4 Pleiten bemessen lässt, hat volkswirtschaftliche Zusammenhänge noch nie wirklich verstanden.

Die dynamischen Liefer- und Wertschöpungsketten, insbesondere zwischen USA und Mexico, haben amerikanischen Unternehmen erst ermöglicht, mit ihren Produkten wettbewerbsfähig gegenüber den Märkten im asiatisch-pazifischen Raum und in Nah-Ost zu werden. Das hat auch Jobs in den USA geschaffen.

Die Arbeitsteilung mit Mexico funktioniert.
Hochwertige (und -entlohnte) Arbeit wird von amerikanischen Arbeitnehmern getätigt. Arbeiten, für welche die amerikanischen Verbraucher die in die Produkte eingepreisten Löhne nicht zu zahlen bereit sind, erfolgen in Mexico.

Trump's Wirtschaftspolitik ist Dilettantismus, dessen Preis (vorerst) andere bezahlen.

re make sense

"@phme

>>unzuverlässiger Vertragspartner<<
Von welchen Vertag sprechen Sie denn? Wie steht es denn mit der BRD und dem NATO Vertrag? Da Sie im Glashaus sitzen, sollten Sie nicht mit Steinen werfen, nur weil Sie D.Trump's USA nicht mögen."

Deutschland hat den NATO Vertrag nicht verletzt.

Werfen Sie nicht mit Steinen, die Sie gar nicht haben.

@ 20:46 von Okabe

Was nicht verwerflich ist.
Haben sie ein natürliches Recht auf jedem Kontinent oder in meinem Land zu leben?
.
Trump macht nichts verkehrt. Die Einladung kam vom mexikanischen Präsidenten.
Kommt zu uns, wir nehmen euch auf und bringen euch nach Amerika.
Was hat Amerika mit den Zusagen von Obrador zu tun?
.
Aus Ihrem Kommentar: "Europäer können nicht mal Finger zeigen"?
Doch, kann ich.........

unglaublich ...

das der amerikanische Präsident den Amerikaner alles teurer machen will. Ok, seine Klientel mögen das verstehen auch wenn es gegen AMERICA FIRST ist. Er scheint auch interessiert, das die Aktienkurse im eigenen Staat runtergehen. Ich habe immer noch noch den Eindruck er gestaltet seine Politik aus eigenen Interessen. Also was der Welt dienendes hat der noch nicht gemacht in meinen Augen. Und das von einer eigentlich großen Nation.

Solange Donald Trump mit

Solange Donald Trump mit America First alles niedertrumpelt werden alle Völker ein Problem haben.
Die Lebensbedingungen in den südamerikanischen Staaten ist teilweise so mies, daß deren Einwohner lieber illegal nach Nordamerika flüchten. Schade daß DT nur seine Brachialerpressermethoden kennt.
Auf der anderen Seite ist die usa aber auf Billiglohnempfänger angewiesen (wir übrigens auch) und DT wird früher oder später einlenken.
Schade, daß er immer so viel Geschirr zerschmeißt.

@pxslo „Aber bald wird es zum

@pxslo
„Aber bald wird es zum Glück jede Menge Elektroautos geben. Dann können die Amerikaner ihre Dollars nicht mehr hemmungslos drucken, um sich damit ihren hohen Lebensstandard zu finanzieren. Niemand wird ihnen ihre Inflationswährung dann noch abnehmen.“
Na das kann man nur hoffen. Die Amerikaner haben sich aber strategisch in Deutschland eingekauft.
Wir kommen an den Amerikanern was hightech betrifft nicht vorbei.

Ich möchte es

etwas allgemeiner formulieren ->
im Hinblick auf das eigene Erwartungshaltung-Management muss dem Zustand der Gegenseite schon Rechnung getragen werden. Dabei müssen auch Auffälligkeiten sowie evtl. weitreichende "Störungsbilder" Berücksichtigung finden. Ist - nur als Beispiel jetzt mal so - ein Gegenüber als Psycho- oder Soziopathisch einzuschätzen, muss mit konkreten Erwartungshaltungen äußerst vorsichtig umgegangen werden, da sprunghaftes, wenig bis nicht nachvollziehbares, unberechenbares sowie plötzlich gegenteiliges Handeln und/oder situativ affektiv unangemessene Reaktionen assoziiert werden. Wer das in offensichtlichen Fällen nicht tut, darf sein Versäumnis bzw. Unvermögen jetzt nicht (alleine) besagter Person anlasten. Eine eigene Verantwortung trägt jeder dabei schließlich auch selbst.

re pxslo

ja klar, genau, es ist ja auch total im interesse von exportregionen wie china und europa den dollar zu schwächen.

Trump braucht endlich mal

Trump braucht endlich mal einen Erfolg.
Nur einen einzigen. Aber leider ging bis jetzt ja alles alles in die Hose. Und wenn jetzt noch Pelosi endlich den Abzug drückt ist für ihn Game over; Präsident spielen vorbei.

Gibt es schon aktuelle Zahlen und Prognosen

wie die Zölle auf Importe die Verbraucherpreise in den USA ansteigen lassen?

Die Auslöser der Migration müssen behoben werden ...

... anstatt die Symptome mit Symbol-Politik wie der Mauer zu bekämpfen.

Der mexikanische Präsident hat das Thema auf den Punkt gebracht, als er auf die Ursachen der Migrationsströme und auf die Verpflichtung, sie auf humanitär verträgliche Weise zu lösen, aufmerksam machte. Menschen, die vor nackter Not, Verfolgung, Bandenkriegen und großer Sorge um ihre Kinder nach bessere (Über-) Lebensbedingungen suchen, sind nicht Kriminelle sondern immer zuerst Menschen.

Das Gros der Anstrengungen muss darauf gerichtet sein, sie in ihren Heimatländern zu unterstützen. Mittelamerika braucht wirtschaftlich einen Marshall-Plan und politische Bedingungen für Rechtsstaatlichkeit. Nur darauf kann sich die Lösung der Migrationsproblmatik stützen und hier wäre das Betätigungsfeld für Trump.

Nicht diese Wall-Show.

@22:16 von th711

"Trump mit America First alles niedertrumpelt werden alle Völker ein Problem haben. Die Lebensbedingungen in den südamerikanischen Staaten ist teilweise so mies"

Aha, also Südamerika geht es schlecht wegen Trump? Sie vergessen dass unter Barack Obama die Zahl an illegale Migranten auch schon hoch waren.

21:25 von Icke 1

Fakten bitte

also im Februar 2019 wurden 76.000 Illegale an der Grenze aufgegriffen
das war mehr als das Doppelte wie im Vorjahreszeitraum
und die höchste Zahl seit 2013

@Icke

"Gibt es Zahlen über die illegalen Flüchtlinge, die monatlich die Grenze überschreiten. Erst mit diesen Zahlen könnte man Trump verstehen oder auch nicht!"

Die letzten 7 Monate wurden 530.000 illegale Einwanderer im US Grenzgebiet gefasst. Das ist jetzt bereits mehr als im gesamten Jahr davor.

"https://www.tagesschau.de/ausland/trump-mexiko-121.html"
"https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-04/migration-grenze-usa-mexiko-einwanderer-donald-trump"

Inzwischen auch Afrikaner denen Ecuador ein Visum ausstellt.

"https://www.tagesschau.de/ausland/flucht-richtung-usa-101.html"

Gegen den Schwächeren treten ...

... dabei wird er gewinnen. Jedoch den Handelskrieg mit China wird er haushoch verlieren! Dumm, wer das nicht erkennen kann. Sobald T. das aber schnallt, wird er zurückweichen müssen und das Gesicht verlieren. China wird ihn auslachen. Europa sollte die Chance nutzen.

22:16 von th711

Auf der anderen Seite ist die usa aber auf Billiglohnempfänger angewiesen
.
ist das so ?
muß man das akzeptieren nur dass man Löhne beim Orangenernten spart
oder ein "billiges" Hausmädchen hat

Elektroautos haben nichts mit Geldpolitik zu tun

@ pxslo:
Aber bald wird es zum Glück jede Menge Elektroautos geben. Dann können die Amerikaner ihre Dollars nicht mehr hemmungslos drucken, um sich damit ihren hohen Lebensstandard zu finanzieren.

Jedes Land kann sich sein Geld drucken, wie es will, daran ändern auch Elektroautos nichts. Russland hat etwas viel Geld gedruckt in letzter Zeit und hat daher eine zweistellige Inflationsrate. Venezuele hat sogar einige Hundertausend Prozent Inflation.

karwandler 22.27

kann doch noch Niemand seriös prognostizieren. Suchen Sie mal nach Substitutionseffekten. Wenn es zu hoch ist, fragen Sie Jemand, der sich auskennt, mich z.B.

22:26 von .tinchen

ich weiß nicht so recht
auch wenn ich das gleiche Unverständnis zur Trumpschen Politik habe
wie 99 % der Leute hier hege ich doch echt die Befürchtung
ein großer Teil der Amis steht hinter dem und seiner (für uns) kruden Politik

Auf Knien rutschen?

"Haben sie ein natürliches Recht auf jedem Kontinent oder in meinem Land zu leben?" @Neutrale Welt
.
Vor zigtausend Jahren verbreitete sich homo sapiens vom afrikanischen Kontinent aus über die ganze Welt. Und nun ist es wohl ultramodern, das Rad der Geschichte wieder zurück zu drehen. Man muss künftig wohl auf Knien rutschen, wenn man eine Landesgrenze passieren will.

Öl nur gegen Dollars

@ pxslo:
Dollar-Vorherrschaft stoppen
Solange Erdöl weltweit nachgefragt wird ...

Ich kann dazu nur sagen, dass der Iran Öl an Entwicklungsländer nur in Dollar verkauft. Die wertlosen dortigen Währungen wollen die religiös-fundamentalistischen Strategen im Iran nicht, die wollen nur solide Dollars.

Mexicos Antwort auf Trumps Zolldrohung...

...ist lächerlich..! Denn - worum geht es..?? Mexico meint, unbegenzt Mexicanos und durchreisende Flüchtlinge aus Mittelamerika in die USA ausreisen lassen zu dürfen. Oft illegal und ohne Ausweispapiere. Wie auch aus Europa hinlänglich bekannt, verdingen sich diese "Illegalen" alsbald in ebenso illegalen Geschäften. Entweder als Billigstjobber in Serviceunternehmen, oder als kriminelle "Freelancer" in kriminellen Strukturen. Warum und vin wem also wird jetzt dagegen opponiert, diesem ungesetzlichen Treiben ein Ende zu setzen..?

Wirtschaft

Am 31. Mai 2019 um 20:37 von nie wieder spd
"Wenn die USA offensichtlich auf vielen Gebieten von Importen abhängig ist, wäre es doch eine leichte Übung für die Welt, mit den USA gar keinen Handel mehr zu betreiben."

Wenn die Zölle der Autoindustrie in den USA zu teuer werden, dann bauen sie neue Fabriken in den USA und schaffen dort Arbeitsplätze.

Die Wirtschaft in den USA ist gerade im Aufwind. Wenn Millionen Flüchtlinge ins Land kommen sind diese Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt. Das drückt die Löhne und die einheimische Bevölkerung leidet dann unter dem Lohndumping.

Die Geschichte der amerikanischen Migration war primär ...

... eine Geschichte der "armen Schlucker" und "Hungerleider".

Ein Großteil der Menschen, die in den vergangenen 200 Jahren in die USA geströmt sind, aus Deutschland, Irland, Holland, italien, Ost- und Südeuropa und vielen anderen Teilen der Welt, entflohen ihren Ländern oft aus den gleichen Motiven wie die Menschen aus Lateinamerika heute.

Sie folgten dem Traum und dem Versprechen aus der US-Unabhängigkeitserklärung nach

"Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück".

Es waren diese Menschen, die in der Freiheit ihrer neuen Heimat ihr Schicksal in die Hand nahmen, hart arbeiteten und sich Wohlstand erschufen.... und die USA groß machten.

Natürlich ist es im berechtigten Interesse des Landes, bei der Auswahl von Immigranten bestimmte Auswahl-Kriterien anzulegen, wie etwa in Canada üblich.

Aber diese Kriterien müssen Platz lassen für Menschen, welche sich durch Fleiß und Bildung ihre Qualifikation erarbeiten, wie viele der "Dreamer-Generation" das tun.

Migration ist nicht gesetzwidrig

@ rokaleh:
Selbstverständlich hat Trump das Recht, Mexiko zu zwingen, diese gesetzwidrige Immigration zu stoppen.

Seit wann ist Migration gesetzwidrig? Migration ist ein Phönomen, das so alt ist, wie die Menschheit. Ohne Migration würden wir heute alle noch in Ostafrika durch die Savanne streifen.

@21:29 von make sense

>>>@phme

>>unzuverlässiger Vertragspartner<<
Von welchen Vertag sprechen Sie denn? Wie steht es denn mit der BRD und dem NATO Vertrag? Da Sie im Glashaus sitzen, sollten Sie nicht mit Steinen werfen, nur weil Sie D.Trump's USA nicht mögen.

>>Menschenrechte in der US-Verfassung<<
Auch hier wäre es wünschenswert, wenn sie sich präzise ausdrücken koennten. Wie verletzen denn die Zölle die Menschenrechte? Hat Deutschland dann nicht auch Zölle? Und verletzt damit auch Menschenrechte?<<<

1. Vertrag: der erste hieß NAFTA, den mochte herr Trump nicht mehr, danach einigte man sich auf USMCA. Ist eigentlich allgemein bekannt.

2. Menschenrechte: Herr Trump möchte über seine Zölle ein gnadenloses Vorgehen Mexikos gegenüber Schutzsuchenden erpressen.

Trump hat nicht ganz Unrecht

Mexiko reicht das Lateinamerikaproblem schlicht an die USA weiter. Nun trifft natürlich den US-Amerikanern selbst nicht wenig Schuld an den Zuständen in Lateinamerika und Trumps Methoden sind, was die US-Methoden in Wirtschaft und Politik hintergründig schon seit langem sind: pure Gewalt durch enorme Macht.

Beutegemeinschaften entscheiden

Am 31. Mai 2019 um 20:37 von nie wieder spd
Wenn die USA offensichtlich auf vielen Gebieten von Importen abhängig ist, wäre es doch eine leichte Übung für die Welt, mit den USA gar keinen Handel mehr zu betreiben.

Sehr gute Idee.

Ob das Weltkartellamt da mitspielt, ist fraglich.

"Beutegemeinschaften" entscheiden

welcher Global Player Kredit erhält, um Medizin, Nahrungsmittel, Transportmittel oder was auch immer - anzubieten?

Dieselben Leute entscheiden,

wer nichts bekommt.

Zentren wirtschaftlicher Macht, die die Welt unter sich aufteilen können.

Und das wollen Sie?

@ make sense

Die Dems torpedieren jede Initiative Trump's. Sogar das neue Handelsabkommen mit Mex/Can wird nicht ratifiziert! Wo kämen wir dann hin? Trump könnte ja gut aussehen.

Die Republikaner haben alle Initiativen Obamas torpediert, wirklich alle. Was erwarten die Reps denn jetzt von den Demokraten?
Also. Trump darf keinen Stich kriegen und er wird diese Mauer nicht bauen. Das lassen die Demokraten nicht zu. Basta.

@ nie wieder spo

Wenn die USA offensichtlich auf vielen Gebieten von Importen abhängig ist, wäre es doch eine leichte Übung für die Welt, mit den USA gar keinen Handel mehr zu betreiben.

Wer ist denn "die Welt"? Ich arbeite für eine Firma, die Produkte u.a. in die USA verkauft. Niemand hat das Recht, uns das zu verbieten. Nicht der Staat, der sich gefälligst aus der freien Marktwirtschaft raus zu halten hat und auch nicht "die Welt".

Nicht Diplomatie ist jetzt gefragt, ...

... sondern eine vollständige internationale Isolation der USA ist das Gebot der Stunde! Denn eine andere Sprache versteht POTUS nun einmal nicht...

@ pxslo

Dollar-Vorherrschaft stoppen

Wir verkaufen medizinische Produkte u.a. nach Saudi-Arabien, nach Syrien und in den Iran. Die meisten Geschäfte werden in Dollar abgerechnet, seltener in Euro, weil diese beiden Währungen stabil sind. Das liegt auch im Interesse der Kunden, also z.B. der Iraner.

Das ist nicht Mexikos Problem

@ AufgeklärteWelt:
Trump hat nicht ganz Unrecht. Mexiko reicht das Lateinamerikaproblem schlicht an die USA weiter.

Das ist doch Quatsch. Mexiko hat kein Problem mit Lateinamerika, höchstens die USA.

22:16 von NeutraleWelt

>>@ 20:46 von Okabe
Was nicht verwerflich ist.
Haben sie ein natürliches Recht auf jedem Kontinent oder in meinem Land zu leben?
Trump macht nichts verkehrt. Die Einladung kam vom mexikanischen Präsidenten.
Kommt zu uns, wir nehmen euch auf und bringen euch nach Amerika.
Was hat Amerika mit den Zusagen von Obrador zu tun?<<

Das mag Ihre Sichtweise sein, aber sie geht an den Tatsachen vorbei und damit auch an der Lösung. Wer die Flüchtlingsströme stoppen will, muss sich mit den Fluchtursachen auseinandersetzen, nicht mit den Symptomen. Im übrigen hat López Obrador gar niemanden eingeladen. Das ist eine der vielen polemischen Simplifizierungen, die zu gar nichts führen.

Ausreise ist Menschenrecht

@ Zwicke:
Mexico meint, unbegenzt Mexicanos und durchreisende Flüchtlinge aus Mittelamerika in die USA ausreisen lassen zu dürfen.

Und zwar völlig zu Recht.
Es gab einmal auf deutschem Boden einen Staat, der glaubte, seine Bürger mit Gewalt an der Ausreise hindern zu dürfen. Dieser Staat hat das Zeitliche gesegnet.

13։13 von ѽ…

"Seit wann ist Migration gesetzwidrig? Migration ist ein Phönomen, das so alt ist, wie die Menschheit."

So sehe ich das auch.

@pxslo 21:25 - USA ist nicht gleich Trump ...

... deswegen ist es unabdingbar zwischen beiden zu differenzieren. Ein Großteil der US-Bürger schämt sich für diesen ungehobelten, ungebildeten, dilettantischen R*pel im Präsidenten-Amt, der beratungsresistent und mit seinen Ausbrüchen durch die (Handels-) Weltgeschichte irrlichtert.

Die US-amerikanische Wirtschaft besteht nicht nur aus dem Konsum von Erdöl für Sprit-Schlucker sondern hat sehr vitale Bereiche, die innoviativ, produktiv und im hohen Maß global wettbewerbsfähig sind.

Deswegen werden Elektro-Autos die US-Wirtschaft nicht vom Gleis werfen, aber deren Bedarf an hochwertiger Assistance-Software, AI-Komponenten und Services einen Boom in Silicon-Valley und anderen Regionen beflügeln.

Die angesprochene "Dollar-Herrschaft" wird solange anhalten, wie Alternativen weniger stabil, werthaltig und attraktiv sind. Also noch lange.

@22:46 von Der Nachfrager

"Wenn die Zölle der Autoindustrie in den USA zu teuer werden, dann bauen sie neue Fabriken in den USA und schaffen dort Arbeitsplätze."

So einfach liegen die Dinge nicht. Der weltweite Aufschwung der letzten Jahrzehnte hatte viel mit dem Abbau von Zöllen zu tun. Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren alle deutlich spüren, was passiert, wenn man die Zölle wieder errichtet (meine Branche hat es schon deutlich getroffen, auch in den USA). Und: ja, die Globalisierung hat auch sehr hässliche Seiten. Da gibt es Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen, Elend. Aber darum geht es Herrn Trump ja gar nicht.

@22:06 von Googol

"Der Türkei bringt das Flüchtlingsabkommen mit der EU Milliarden ... Aus wessen Kasse das Geld entnommen werden soll, sagte Merkel nicht." (Tagesschau, 03.04.2018)

Falsch! Die Türkei bekommt keinen Cent von der EU! Das Geld geht direkt an Hilfsorganisationen. Außerdem wurden zwar 3 Mrd. € pro Jahr versprochen. Tatsächlich fließt aber jährlich weniger als 1 Mrd. Der Grund liegt daran, dass nicht genügend Anträge von Hilfsorganisationen gestellt werden. Das liegt auch an der komplizierten EU-Bürokratie.

Summa summarum zahlt die Türkei drauf, da die allein 4 Mio Syrer krankenversichert sind. Und das zahlt die Türkei ganz alleine. Genauso wie den Schulunterricht. Außerdem bekommt jeder Syrer eine Arbeitserlaubnis.

Dieser "Deal" ist in der Türkei jedenfalls absolut unbeliebt. Das hat Erdogan bei den letzten Wahlen auch zu spüren bekommen.

Lol

Die Mexikaner lassen selber keinen in ihr Land oder nehmen Wirtschafts/Sozialflüchtlinge auf und schieben ihre eigenen Armen in die USA und beschweren sich dann. Echt zum Lachen aber leider ernst...

Zölle

Ich lese immer wieder, wie schädlich die Zölle für die amerikanische Wirtschaft seien. Bislang geht es der amerikanischen Wirtschaft jedoch recht gut. Ginge es der Wirtschaft ohne die Zölle noch besser oder ist der behauptete negative Einfluss der Zölle auf die amerikanische Wirtschaft eher eine Wunschvorstellung?

@22:43 von 2019 um 13։13 von ѽ…

"Ich kann dazu nur sagen, dass der Iran Öl an Entwicklungsländer nur in Dollar verkauft. Die wertlosen dortigen Währungen wollen die religiös-fundamentalistischen Strategen im Iran nicht, die wollen nur solide Dollars."

Das liegt daran, dass diese Entwicklungsländer auf "Wunsch" der USA den Dollar nutzen (müssen!). Niemand hindert die Länder daran mit Euro oder Gold zu zahlen. Schon gar nicht der Iran. Die USA können dem Land jederzeit verbieten die eingenommenen Dollars zu verwerten. Was sie auch tun.

@22:47 von 2019 um 13։13 von ѽ…

Seit wann ist Migration gesetzwidrig?

Migration ist dann gesetzeswidrig, wenn sie entgegen den Regeln und Gesetzen durchgeführt wird. Zum Beispiel durch Grenzübertritt ohne gültige Papiere oder mit Gewalt.

Ohne Migration würden wir heute alle noch in Ostafrika durch die Savanne streifen.

Ohne Migration würde es heute noch Neandertaler geben.

@22:39 von 2019 um 13։13 von ѽ…

"Jedes Land kann sich sein Geld drucken, wie es will, daran ändern auch Elektroautos nichts"

Ja ja, drucken schon, aber nicht in Umlauf bringen. Den USA gelingt dies wegen dem "Petrodollar". Gibt es erst Elektroautos gibt es auch keinen Petrodollar mehr. Dann ist auch Schluß mit der Dollar-Schwemme.

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