Kommentare

Die Ordnungskräfte sehen weg!

Im rot-grün regierten Hannover sehen die Ordnungskräfte seit Jahren bei Falschparkern und Rasern weg. Falschparker werden so gut wie nie belangt. Radwegeparker werden nicht abgeschleppt. - Und Radfahrer, die beim Abbiegen kein Handzeichen geben, werden auch nicht belangt; das macht ohnehin wohl nur einer von Tausend. Offenbar ist es dann wohl auch die eigene Wahlklientel, vor der man sich ducken muss. Und wenn 'mal etwas passiert, dann werden im Sinne eines wilden Aktionismus Radwege rot angepinselt. - Der Bundes-CSU-Verkehrsminister ist auch nicht bekannt dafür, dass er sich für eine Verschärfung des Verkehrsordnungswidrigkeiten- und -strafrecht einsetzt. Offenbar handelt es sich wieder einmal um ein Totalversagen der Politik. Man möchte hier eigentlich nur noch ungern Verkehrsteilnehmer sein.

Warum mehr Radfahrer im Verkehr sterben

So, so, die Infrastruktur der Städte ist nicht ausreichend.
Dann bin ich mal darauf gespannt wie es ausgeht, wenn die Ihr Peselec nicht beherrschenden Senioren auf ebensolche E-Scooter Piloten treffen.
Anstatt diesen Schwachsinn loszutreten sollte unser genialer Verkehrsminister besser für die nötige Infastruktur sorgen.
Doch da ist es in der Priorität viel höher angesiedelt, dass ich auf der Autobahn meine Bürgerrechte in der freien Fahrt ausleben kann.
Ist da noch irgendjemand in Regierungsverantwortung mit einem Bezug zur Realität?

Eigenverantwortung der Radfahrer

Ich fahre seit über 60 Jahren Rad. Früher haben wir Radfahrer auf den übrigen Verkehr geachtet, da wir wussten, dass wir als Radfahren weniger geschützt waren als Autofahrer. Ich würde z.B. niemals neben einen LKW an einer Ampel fahren, da dieser ja recht abbiegen könnte und mich dann dabei nicht sieht. Heute ist der LKW Fahrer Schuld, dass der Radfahrer zu blöd ist um über Konsequenzen seiner eigenen Fahrweise nachzudenken. Wenn ich mir anschaue, wie rücksichtslos heute Radfahrer in den Städten unterwegs sind und sich überhaupt nicht mehr um die Verkehrsregel kümmern, wundert es mich nur, dass nicht noch viel mehr Unfälle passieren. Als ich kürzlich einen Radfahrer ansprach, warum er bei Rot über eine Ampel gefahren ist, erhielt ich die Antwort: "Ich bin doch nur Radfahrer und kein Verkehrsteilnehmer, das geht doch nur Autofahrer an." Bei dieser Einstellung wundert mich nichts mehr.

Fahren auf der Straße

Könnte die Zunahme der tödlichen Fahrradunfälle vielleicht auch daran liegen, dass seit Jahren das Fahren auf der Straße auch bei vorhandenem Radweg propagiert wird, besonders durch den ADFC. Und daran, dass Städte wie Kiel einfach Linien auf die Straße malen, teilweise neben vorhandene Radwege, und somit die Radfahrer auffordern, mit dem Platz um deutlich stärkere und gut gepanzerte Autos zu ringen. Die Autos sind nun mal da.

Radfahrer haben keine "Knautschzone"

"Mit 68 Prozent geschehen die meisten Unfälle innerorts. Hier konkurrieren immer mehr Fußgänger, Radfahrer, Autos oder Busse um den Platz auf der Straße. Doch der reiche nicht mehr aus"/""Und wenn es um die Frage geht, wie Raum geschaffen werden kann, wird es auch politisch, denn man müsste den Autos Platz wegnehmen""

Dieses Problem hat eine Stadt in Spanien elegant gelöst, wie man hier sehr schön sieht: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/spanien-pontevedra-paradies-fuer-fuessgaenger-100.html (06:12 Min.).

"Auch Assistenzsysteme könnten helfen (...). Im März haben Europäisches Parlament und Europäischer Rat solche Hilfssysteme zur Pflicht gemacht. Bis 2024 (...).
Doch die Nachrüstung alter Fahrzeuge ist keine Pflicht.
Seit Januar dieses Jahres fördert die Bundesregierung die Ausstattung alter Fahrzeuge.
>> Bereits nach einer Woche waren die Mittel für das gesamte Jahr ausgeschöpft. (...) fordert deswegen, die Mittel aufzustocken <<"

Aber hurtig, bitte.

Kamikaze-Radfahrer

Die Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer bringt nur etwas, wenn diese von den Radfahrern auch so genutzt wird, wie sie vorgesehen ist. Hier in Hamburg sehen sich gefühlte 60% der Radfahrer eher als Fußgänger und nutzen dann konsequent auch eher den Bürgersteig als die Straße (wobei die Radfahrer dabei durchaus Rücksicht nehmen).

Wirklich gefährlich sind jedoch die Kamikazefahrer, die wild alle 200 Meter vom Fahrradweg auf die Straße und wieder zurück wechseln, je nachdem wo man gerade schneller voran kommen kann. In der Regel geht der Radfahrer auch davon aus, dass der Autofahrer bremsen muss, wenn der Radfahrer ohne Handzeichen einfach auf die Straße wechselt.

Hamburg ist allerdings kein Vergleich mit Berlin, wo es für Radfahrer überhaupt keine Verkehrsregeln zu geben scheint (Vorfahrt, Rechts ohne Sicherheitsabstand überholen).

Als Autofahrer muss ich viele Kreuzungen kritisieren, da diese ziemlich unübersichtlich sind.

Wir haben 47,1 Millionen PKW

in Deutschland.
1980 waren es nur 23,2 Mio.
Und genau da liegen dir Probleme. Immer mehr, immer breiter, immer mehr PS.
Jetzt hilft nur noch weniger, und das ist in Deutschland entweder über Verbote oder den Preis möglich.
Für beides ist die unfähge Groko nicht zu gebrauchen und der Bürger ist schlicht zu faul das Rad oder die Öffis zu nehmen.
Ach so: Ich bin heute statt 80km Auto 52km Rad zur Arbeit (hin und rück zusamnnen) gefahren.
Was haben SIE heute fürs Klima gemacht?

Bin ich denn der einzige,

dem in der Großstadt immer wieder Fahrradfahrer auffallen, die Lichtzeichenanlagen und Einbahnstraßenregelung (nicht für Fahrräder freigegeben) ignorieren, schnell über Zebrastreifen fahren (nicht das Fahrrad schiebend), das Schritttempo in Fußgängerzonen nicht einhalten, markierte Fahrradspuren und Fahrradwege nicht wahrnehmen und auch auf schmalen Bürgersteigen fahren, als ob das ein Radschnellweg sei?

Geistige Abwesenheit

Man muesste die Statistik mit einer ueberdecken, die den Gebrauch von Smartphones (mit Ohrhoerer) aufzeigt. Das wuerde einen Teil sicher erklaeren.

zu kurz gegriffen

Es ist nicht verwunderlich dass mehr Fahrradfahrer ihr Leben im Strassenverkehr lassen. Neben dem Ausbau der Fahrradwege die bei uns oft aus den 1970 Jahren sind und die heutigen Stassen in der Stadt oft kreuzen sind es auch die Fahrradfahrer die das Gefahrenpotential bieten.
Vor kurzem fuhr mir eine Fahrradfahrerin ins Auto als ich aus einer Nebenstrasse kommend über den Fahrradweg fuhr. Sie kam entgegen der Fahrtrichtung obwohl das doch verboten ist. In der 30km Zone an einer uneinsichtigen Kreuzung kam mir von links ein betagter, fahrunfähiger Fahrradfahrer und nahm mir die Vorfahrt. Er war sichtlich überfordert anzuhalten. Habe angehalten.
Besonders wundere ich mich über die neuen Fahrräder die da verkauft werden. Kein Schutzblech, nur ein mini Rückstrahler, ein fast nicht erkennbares Vorderlicht, kleine Seitenstrahler und dann noch ein in schwarz gekleideter Fahrradfahrer.
Es gibt wohl keine Gesetze die das regeln oder wenn es sie gibt keinen der dies einfordert. Leider!

Die Infrastruktur der Städte

ist für Radfahrer sicher nicht die Beste, um es vorsichtig auszudrücken. Da könnte man viel machen.

Jedoch muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass insbesondere junge Radfahrer häufig selbst zu den hohen Unfallzahlen beitragen.

Bis vor einigen Jahren musste ich regelmäßig durch die Aachener Innenstadt und auch durch das Univiertel fahren.

Dass dort nicht ständig Radfahrer unter Autos liegen, grenzt für mich an ein Wunder.
Abends oder bei Nebel das Licht einschalten? Luxus.
Verkehrsregeln? Ein grober Anhalt.
Rote Ampeln? Kommt doch keiner wozu anhalten.
Fußgänger? Haben Platz zu machen.
Und mit Kopfhörern im Ohr fährt es sich viel besser als ohne.

Vielleicht ist es ja inzwischen besser geworden. Ich bin jedenfalls froh, dass ich dort nicht mehr mit dem Auto fahren muss.
Vor Jahren hatte ich mal in Münster zu tun, dort war es noch schlimmer, aber man hatte mich vorgewarnt. Fahr vorsichtig, denn als Autofaher bist du hier bei einem Unfall mit einem Radfahrer immer schuld.

Gründe

gibt es reichlich dafür. Erstens werden vorhandene Radwege seltenst genutzt- wahrscheinlich ist es einfach cooler, auf Landstraßen zu dritt nebeneinander Autos auszubremsen. Zweitens interessieren sich viele Radfahrer einen feuchten Dreck um Verkehrsregeln- in falscher Richtung durch Einbahnstraßen, durch die Fußgängerzone mit Schmackes, dann ohne abzusteigen über den Fußgängerüberweg und mit hohem Tempo auf dem Gehweg weiter. Handzeichen für die andern Verkehrsteilnehmer Fehlanzeige. Und dann noch die E-Biker, die dem Tempo des Motors nicht gewachsen sind. Da können Einem die beteiligten Autofahrer nur leid tun, die haben immer die A-Karte

Drittweltland Deutschland

Bei den neuen Fahrrädern die knapp die gesetzlichen Mindestanforderungen beim Verkauf erfüllen ist das keine Überraschung. In Bangladesch, Bombay, Bagdag werden sie auch so verkauft. Da gibt es keinen der die Regeln einfordert.
Auch bei uns werden nur die Autofahrer zu Kasse gebeten. Die Fahrradfahrer können machen was sie wollen. Da wundere ich mich nicht über die vielen Unfälle mit ihnen.
Neue Gesetze brauchen wir nicht, nur einen Exekutive die in der Lage ist diese auch umzusetzen.
Hier versagen schn seit langem unsere Regierungen.

Zeichen fuer das Klimaziel

wie waers mit ein Zeichen das Deutschland das Klimaziel einhalten will? Weg mit den Parkplaetzen voller Fahrradfahrerzerstoerer. Wer Fahrradfahrer gefaerded soll sein Parkplatz fuer Radwege aufgeben. Automatisiert LKW fahrer. Schweden testet bereits selbstfahrende LKWs.

Fahrradunfälle

Ich bin ab und zu Mal in Leipzigs Innenstadt unterwegs. Bin jedesmal froh, wenn ich wieder heraus bin. Wenn man die meisten Fahrradfahrer dort erlebt, mit einer Rücksichtslosen Fahrweise gegenüber Fussgängern und Kfz, wundert man sich, dass nicht noch mehr Unfälle passieren.
Also nicht immer nur über die Autofahrer schimpfen. Sondern auch mal von den Fahrradfahrern Rücksicht verlangen, denn eigentlich müssten Sie ja wissen, dass sie gegenüber den Autos die schwächeren sind.
Wie war das noch "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme...". Wahrscheinlich wissen diesen Satz die wenigsten Radfahrer,da sie eventuell gar keine Fahrerlaubnis besitzen.

Falscher Ansatz

Noch mehr Rechte für Radfahrer ist der absolut falsche Ansatz. Viel wichtiger wäre es, wenn Radfahrer erstmal mehr in die Pflicht genommen würden. Wenn ich in meiner Stadt auf einem kurzen Fußweg von etwa 1 km von mehr als 50 Radfahrern, die mir begegnen, sehe, dass sich mehr als die Hälfte nicht an die Regeln hält, wundert mich die Unfallstatistik nicht. Da wird regelwidrig auf dem Gehsteig gefahren (um dann unvermittelt ohne Handzeichen auf die Straße zu wechseln). Da werden rote Ampeln umgangen, indem man mal schnell auf den Fußweg wechselt, da werden vorhandene Radwege nicht genutzt. Von der Ausstattung (keine Beleuchtung) wollen wir mal gar nicht reden. Als Fußgänger wird man noch frech angeklingelt, dass man doch gefälligst Platz machen sollte. Trotz dieses enormen Fehlverhaltens bekommt der Autofahrer meist eine Teilschuld (Gefährdungshaftung).

Gleiche Haftung, gleiche Bußgelder wie Autofahrer! Das würde der tatsächlichen Situation auf den Straßen entsprechen.

Zeichen geben und in andere Verkehrsteilnehmer reinversetzen

Wenn ich Fahrrad fahre, dann lebe ich die Verkehrsregeln vielleicht mal etwas "flexibler" als im Auto - das bedeutet aber nur, dass ich dann von den Regeln abweiche, wenn die Umgebung offensichtlich frei und sicher ist.

Ansonsten habe ich bisher gute Erfahrungen damit gemacht, anderen Verkehrsteilnehmern meine Pläne vorausschauend mitzuteilen. Also im Auto blinken VOR dem Abbiegen und auf dem Rad halt im passenden Moment mal den Arm raushalten.

Besonders auf dem Rad bei viel Verkehr halt auch mal den Blick bis ins Auto wagen - man sieht in der Regel, ob der Autofahrer bereits verstanden hat, dass gleich ein Fahrrad seinen Weg kreuzt oder nicht.

Als Radfahrer möglichst nicht neben einem Auto stehen, sondern sich klar VOR oder HINTER einem Auto positionieren, so dass man auch dann im relevanten Sichtfeld ist, wenn der Autofahrer mal den Schulterblick vernachlässigt.

An der Ampel mal einen Gang runter schalten - wer als erster über die Ampel will, der sollte schnell beschleunigen.

Allerdings

Allerdings: Die Infrastruktur in Städten auszubauen, ist ein langwieriger Prozess

Allerdings gibt es die Möglichkeit Einbahnstraßen zu errichten. Da muss nicht so viel umgebaut werden und der Verkehr halbiert sich.
Oft können Einbahnstraßen für Fahrräder sogar in beide Richtungen geöffnet werden.

Für mich

als Fußgänger sind Radfahrer schlimmer als Autos.
Man sieht sie schlecht, sie kommen geräuschlos rangerast. Im Stadtpark kann man nicht mehr einen erholsamen Spaziergang machen, weil man von allen Seiten von Radfahrern umwuselt wird.
Und die modernen Lampen an den Rädern blenden extrem, wenn sie auf einen zufahren und schmerzen mir in den Augen.

Das Wichtigste wurde vergessen

Mit keinem Wort werden die sog. "Kampfradler" erwähnt, die eine latente Gefahr darstellen und meinen, sie hätten grundsätzlich Vorrang. Man sollte mal zu unseren Nachbarn nach Holland schauen, DER Radfahrnation schlechthin. Dort geht es gesittet, rücksichtsvoll und vor allem entspannt zu. "Kampfradler" sind dort eine fremde Spezie. Mit der entsprechenden Entspanntheit wäre auch bei uns schon sehr viel gewonnen.

@Sunred: Kamikaze-Fahrer

Reicht doch, wenn die Radfahrer mit Kopfhörern an den Ohren in den Smartphone gucken. Alles schon gehabt.
Mir ist 1x ein betrunkener Student auf dem Fahrrad hinten ins Auto reingefahren, weil ich aufgrund der Verkehrssituation nun mal anhalten musste (in dieser Straße ist ein Kindergarten, 2 Grundschulen und eine weiterführende Schule, so dass man zur bestimmten Zeiten nicht auf seine Vorfahrt pochen kann, damit nicht alles verstopft). Der junge Mann sagte "Entschuldigung" und ist gleich weitergefahren...

*
Ich finde es gut, dass hier Kinder in der 4. Klasse einen Fahrradführerschein machen. Dann müssen einige Verkehrszeichen gelernt werden (nicht alle, z.B. die für Autobahn brauchen 10-jährige Fahrradfahrer nicht) und das Verhalten geübt wird.
Ich habe den Eindruck, dass viele Radfahrer die Verkehrszeichen gar nicht kennen.

Mehr Radfahrer, mehr

Mehr Radfahrer, mehr verunglückende Radfahrer. Eigentlich nicht aussergewöhnlich. Dazu jede mene ebikes, die von leuten gefahren werden, die einfach nicht die kraft zum radfahren haben.

@gert-erklaert-d...

Fahren auf der Straße ist nunmal sicherer als auf Radwegen, die sich hinter Büschen und geparkten Autos herumschlängeln und wo aus der Sicht des Autoverkehrs Radfahrer plötzlich irgendwo aus dem Nichts auftauchen.

Das wird nicht besser dadurch, dass in jeder Stadt offenbar irgendwelche Planer sich ihre Privattheorien über sichere oder praktikable Radwegführung selber ausdenken durften. Da werden dann Radwege fröhlich verschwenkt und so geführt, dass der Radverkehr mit Vorfahrt (!) plötzlich den Autoverkehr nach dem Abbiegen im 90 Grad Winkel kreuzt, da werden Radwege an Ampeln vorbeigeleitet, oder münden einfach irgendwo im laufen Verkehr auf der Fahrbahn, oder enden im Nirgendwo, oder da gibt es Radfahrer-Ampeln mit einem vierten blauen Licht neben grün, gelb und rot (die kein Mensch versteht, ist auch so eine freie Erfindung)...

Wer einmal eine Runde durch

Wer einmal eine Runde durch Bremen dreht der sieht ganz schnell wo die Probleme liegen. Fahrradfahrer für die Verkehrsregeln nicht gelten. Autofahrer die lieber am Handy spielen als auf die Straße zu achten. Radwege die einfach auf die Straße gemalt wurden und auch schon mal plötzlich aufhören weil die Straße zu eng wird für beide. Der neueste Trend sind Fahrradfahrerampeln die so angebracht sind das der Autofahrer nicht sehen kann ob da noch grün ist oder nicht , wenn für Fußgänger schon rot ist. Es gibt also nicht den Schuldigen sondern viele Gründe dafür.

Probleme der Deutschen

Mit Tretroller auf dem Bürgersteig wird alles besser.
Oder doch nicht?

Grund 4...

Ich bin beruflich in letzter Zeit viel mit dem Auto in Berlin unterwegs und muss sagen das die allermeisten Radfahrer sich mit gesunden Menschenvertand mehr oder weniger an die StVo halten. Und dann gibt es ab und zu einen vorwiegend jüngeren, vorwiegend männlichen Fahradfahrer der rote Ampeln und die Verkehrsordnung allgemein nur als Empfehlung sieht. Und gar nicht so extrem selten sehe ich Radfahrer welche so Kamikaze fahren, wo ich mir denke wieso der eigentlich immer noch Lebt. Ich rede hier echt von Extremverhalten einzelner wo beim selben Verhalten eines PKW Fahrers bereits eine Polizei Eskorte und wilde Schießerei stattfinden würde.

Unfallvermeider Nummer 1 ist immer noch Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.

@15:57 von Sunred

"Die Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer bringt nur etwas, wenn diese von den Radfahrern auch so genutzt wird, wie sie vorgesehen ist."

Häufig genug gibt es jedoch hinter der Infrastruktur für Radfahrer keinerlei Konzept.
Ich erinnere mich an eine Straße mit einem Radweg auf dem Bürgersteig. Der fing mal wieder an und hörte dann spontan wieder auf. Manche Abschnitte waren vielleicht gerade einmal 10 Meter lang, danach musste man dann wieder auf die Straße wechseln, nur um nach 30 Metern wieder einen Miniabschnitt Radweg zu haben - auf dem auch gern einmal Autos parkten.

@Frank_Furter

Radfahrern wurde über Jahrzehnte beigebracht, dass sie gefälligst nur dort zu fahren haben, wo sie den Autoverkehr nicht stören. Nämlich indem Radwege auf Gehwege und Straßenränder aufgemalt wurden und sich überall so entlangschlängeln, dass die Radfahrer allen in die Quere kommen, nur dem Autoverkehr nicht. Selbst wenn das heißt, dass auf 1,20 Meter Breite ein Gehweg und ein Radweg aufgemalt werden mussten, oder es gemeinsame Rad- und Fusswege gibt, oder Radwege mal auf der rechten und mal auf der linken Straßenseite liegen, oder einfach irgendwo anfangen und irgendwo aufhören und dann geht es halt "irgendwie" weiter, denn in Luft auflösen kann man sich ja als Radfahrer auch nicht.

Und dann haben die Radfahrer das gelernt ("du darfst und sollst überall fahren, wo gerade Platz ist, nur nicht auf der Fahrbahn") und tun genau das und dann ist das auch wieder falsch. Tja, didaktisch war das unklug...

Gerade in Großstädten fahren

Gerade in Großstädten fahren sehr viele Radfahrer wie lebensmüde! Wo ich mitreden kann ist vor allem Köln. Da zählen z.B. rote Ampeln quasi gar nichts, da wird trotzdem drüber gefahren und Spurwechsel ohne über die Schulter zu schauen ob es überhaupt möglich ist. Man tut es einfach und bedenkt nicht die Folgen. Dafür und für so manche andere verkehrswidrige Aktuonen saftige Strafen verhängen und falls vorhanden, den Autoführerschein abnehmen, dann kapieren sie es, aber beim Thema Fahrräder wird ja eine gewisse Gesetzlosigkeit akzeptiert und wenn etwas passiert ist der Autofahrer schuld, weil er ja nicht noch für den zu Schaden gekommenen Fahrradfahrer mitgedacht hat!

Schimpfen, schimpfen, schimpfen

Die Fußgänger über die Radfahrer, die Autofahrer über die Radfahrer, die Radfahrer über die Politik ... oder was auch immer.

Sobald es zum Thema Strassenverkehr kommt nutzt der Deutsche die Chance seine Agressionen loszuwerden. Nicht nur auf der Straße - auch hier im Forum.

Ätzend!

Was ist an einer besseren Infrastruktur für Fahrräder in Städten bitte auszusetzen?

Ach da wird sich etwas finden. Ist ja gegen den Diesel oder so ein Quatsch...

Weniger ist mehr

Nicht mehr Radwege braucht es für mehr Radverkehrssichereit, sondern weniger.
Radverkehrsanlagen durchbrechen regelmäßig die ansonsten üblichen Gesetzmäßigkeiten des Straßenverkehrs. So führen sie beispielsweise Radfahrerinnen und Radfahrer regelmäßig rechts von Rechtsabbiegespuren, mit der Folge, dass "auf dem Radweg oder Radfahrstreifen fahrend vom Rechtsabbiegenden LKW übersehen und tödlich verletzt" mehr und mehr zum Standardfall tödlicher Radverkehrsunfälle wird.
Radverkehrsanlagen schützen nicht, sie gefährden Radfahrerinnen und Radfahrer in aller Regel massiv, weil sie von allen Beteiligten, viele davon eh schon mehr oder weniger überfordert, zusätzliche Aufmerksamkeit und das bewusste Abweichen von ansonsten automatisierten Abläufen erfordern, das geht leider oft schief, und nicht selten endet es tödlich.

Man mache sich bewusst, dass es keinerlei wissenschaftliche Belege für eine Schutzwirkung von Radverkehrsanlagen gibt, da wird viel Geld verbaut, und zwar zum Schaden aller.

Warum mehr Radfahrer im Verkehr sterben

Der Grund für mehr getötete Radfahrer im Jahr 2018 liegt ausschließlich am guten Wetter letztes Fahr. Bei gutem Wetter steigen die gefahrene Kilometer mit Rad. Die Absolutzahlen sagen nichts, wenn man nicht weiß, wieviel gefahren wird. Die realitivierten Zahlen fallen kontinuierlich. Über 80% aller leichten Fahrradunfälle sind Alleinunfälle. Diese werden in über 95% der Fälle nicht der Polizei gemeldet und kommen deshalb in der Statistik nicht vor. Wenn alle Fahrradfahrer einen Helm trügen, würde die Anzahl getöteter Radfahrer um 60%-80% reduziert

15:51 von woelfchen

"Ich fahre seit über 60 Jahren Rad."... und folgend.

Ich bin seit knapp 60 Jahren nach wie vor am liebsten mit dem Rad unterwegs. Ihre Einschätzung kann ich allerdings nicht teilen. Wie sie aus der Grafik im Artikel unschwer ersehen können, gab es anno dünnemals, als ein Radler noch vernünftig und der Verkehr inkl. teinehmender Radler ungleich geringer war, deutlich mehr getötete Radfahrer. Die Zahl der "untoten Radler" ist heute erheblich höher und somit ist der Prozentsatz der Opfer sehr viel geringer. Die absolute Zahl ist leider wieder angestiegen.

Ich finde, im Artikel wird die Ist-Situation durch Frau Fohmann treffend beschrieben und anschließend die Problematik für mehr Verkehrssicherheit genannt.

Bleibt mir noch der Hinweis, daß neben einigen radltechnisch gut entwickelten Städten in D, der Blick über unsere Grenzen lohnt. Da scheint man häufig die jetzige Diskussion über das Rad schon vor 30-40 Jahren geführt zu haben. Da sind manche einfach sehr, sehr viel weiter.

@Tada 16:38

" Oft können Einbahnstraßen für Fahrräder sogar in beide Richtungen geöffnet werden."
.
Was dann vermutlich ein kontraproduktiver Beitrag zum Schutz des Lebens von Radfahrern wäre.
.
Erlaubt oder nicht ... mir sackt jedesmal das Herz in die Hose wenn mir so ein Hassardeur auf 2 Rädern in einer Einbahnstraße entgegenkommt.

... würde doch einige der dagestellten Probleme (vgl. z.B. Benutzer woelfchen [15:51] oder Sunred [15:57]) mit Sicherheit minimieren und damit das Unfallrisiko auch für diese Verkehrsteilnehmer deutlich verringern.
Ach so, dann müßte man ja auf eine (fast) grenzenlose Fahr-Freiheit verzichten; das geht natürlich in heutiger Zeit auf gar keinen Fall.

Mal langsam...

ich bin selbst Radfahrer, aber....viele Radfahrer verursachen durch ihr rasen ohne Rücksicht auf andere selbst ihre Unfälle. Es gibt wahrlich genug Fahrradrowdys wie ich selbst beobachten kann, fahren auf Bürgersteigen, Nebeneinanderfahren auf Landstraßen bei fließendem Verkehr obwohl rechts daneben Fahrradwege angelegt sind. Daraus sollten Konsequenzen gezogen werden und die entsprechenden Leute strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Danke

Autos raus.

Mopeds und Mofas statt Autos in Staedten. Und das Problem waere erledigt. Geschwindigkeit bei ca 30km/h. Man haette mehr Platz fuer alle, auch Fussgaenger haetten wieder ihren Parcour fuer sich. Einfach mal den Platzverbrauch analysieren, dann sollte man die Dinge im wahren Licht sehen. Denn es ist ein Platzproblem.

Ruecksichtnahme und Gesetzestreue wird immer um das gleiche Niveau zirkeln.

Aber die Schaeden sind dann geringer.

Asmodis666 (16:34) versus sagen (16:45)

Ach Leute, sieht Ihr das nicht selbst:
Dem einen sind Radfahrer zu leise, dem anderen klingeln sie zu laut.

Ich benutze auch oft Fußwege, wenn der Autoverkehr so dicht ist, dass es weder für mich ist dauernd an einem Auspuff zu hängen, noch für die Autofahrer und sonstige Teilnehmer von Vorteil, wenn die Straße verstopft ist, wenn alle wegen Radfahrern ausgebremst werden.

Aber Fußweg ist Fußweg und es ist klar, wer da Vorrang hat.
Wobei die meisten Fußgänger ebenfalls Rücksicht nehmen und wenn es geht auch Platz für das Überholen frei machen. Die meisten Fußgänger haben auch lieber ein Fahrrad, als ein Auspuff vor der Nase.

Und ich mache mich auch immer bemerkbar, wenn der Platz zum Überholen zwar ausreichend ist, aber der Fußgänger mich nicht sieht und mir möglicherweise unbeabsichtigt vor das Rad läuft. Das geht halt mit Klingeln.
(Es gibt auch Bürgersteige, auf denen Fußgänger und Radfahrer gleichberechtigt sind, ohne Unterteilung in 2 Bahnen für Fußgänger und Radfahrer).

Klare Regeln mit Ahndung

Solange es keine Helmpflicht und keine Kennzeichnung bei Fahrrädern gibt, wird die Zahl der Unfälle hoch bleiben. Gut, aufgemalte Fahrradwege enden immer dann, wenn es für Rad- + Auto-Fahrbahnen zu eng wird. Genau DA müssten aber 2 Wege entstehen, um klar abgetrennte Bereiche zu schaffen. Wenn dann allerdings die Fahrradfahrer in ihrer Spur ganz an die Ampel heranfahren und dann ungebremst drüberrauschen, egal ob Fußgänger oder Querverkehr, dann hilft halt nur noch ein Kennzeichen und entsprechende Anzeige - denn einfach nur Loskarren geht auch beim Radfahren nicht. Elektroroller brauchen eine Versicherung und ein Kennzeichen, aber für 20 Km/h keinen Helm ? Absurd. Warum gilt für Pedelecs etwas anderes?

Radfahrer verhalten sich oft vekehrsgefährdend

Die gestiegenen Unfallzahlen und Todesfälle bei Radfahrern sind zu einem guten Teil auch dem Verhalten der Radfahrer im Verkehr geschuldet. Schon oft war ich in Situationen, die knapp am Unfall vorbeischrammten: Radfahrer sausen wie von der Tarantel gestochen in verkehrter Richtung über Straßen und Gehwege. Von allen Seiten wird man von Radfahrern überholt, oft auf dem Gehweg eingzwängt und wenn man die Radfahrer darauf hinweist, wird man noch beschimpft. Sicher ist an vielen Stellen die Infrastruktur noch ausbaufähig, aber das Vekehrsverhalten muss sich bei vielen Radfahrern deutlich ändern. Rücksichtnahme muss das erste Gebot bei allen Verkehrsteilnehmern sein, sonst nützt auch eine gut ausgebaute Infrastruktur nichts, um Unfälle zu verhindern.

Sicherheit oder Geschwindigkeit

Es wird immer wieder behauptet Fahrradwege sollen der Sicherheit dienen. Dabei geht es den meisten Fahrradaktivist*innen vielmehr um höhere Geschwindigkeiten. Auf einem separaten Radweg kann man schneller fahren, wenn auf der Straße der Verkehr stockt. Aber gerade hier liegt die Gefahr. Wenn ein PKW oder LKW rechts abbiegt und ein Radfahrender nähert sich mit hoher Geschwindigkeit auf einem separaten Radweg, der evtl. noch durch Bäume von der Straße getrennt ist, kann er/sie/es nicht gesehen werden, auch nicht von einem elektronischen Assistenzsystem. Abhilfe könnte hier nur geschaffen werden, indem an solchen Kreuzungen ein Vorfahrtachten-Schild an den Radweg kommt. Das wird z. B. in Frankreich so gemacht. Aber dagegen wehren sich die, die in den Städten Radwege "für die Sicherheit" fordern, mit Händen und Füßen. Und beweinen dann mit Krokodilstränen jeden Kollateralschaden, um neue Radwege zu fordern.

Als Auto und Fahrrad Fahrer:

das wundert mich nicht, nicht mehr gut zu Fuss, Sturzhelm auf, auf wankenden Reifen auf der Strasse, auch wenn ein Fahrradweg vorhanden ist. Mit Kinderanhänger auf der Strasse, immer darauf hoffend, dass alle Rücksicht nehmen. Wir Deutschen wollen alles, bekommen alles, nur mit dem Können ist das so ein Problem. Das liegt nicht nur an fehlenden Fahrradwegen.

Ich als Fahrrad- und Autofahrer

in Leipzig kann nur sagen, dass weder das eine noch das andere Spaß macht. Es gibt schon viele Radwege aber was nützt es, wenn sich die meisten Radfahrer, wem wundert es zwischen 18 und 25 Jahren, nicht an die dazugehörigen Regeln halten. Radwege auf der richtigen Seite zu nutzen und bei rot anzuhalten sollte man auch ohne Führerschein wissen. Deshalb bin ich auch dagegen, Radfahrern noch mehr Freiräume zu geben, die sollen sich erstmal an die StVO halten, und Verstöße müssen auch mal geahndet werden. Und wenn sich alle an Gesetze halten passiert auch weniger. Helmpflicht kann von mir aus eingeführt werden, es gibt ja auch Gurtpflicht. Wir müssen alle ein wenig Gelassenheit an den Tag legen und nicht mehr um jeden Meter auf der Straße kämpfen. Was leider jeden Tag zu beobachten ist.

15:45 von Heinrich Lübke

„Radfahrer, die beim Abbiegen kein Handzeichen geben, werden auch nicht belangt“

Weil ein Handzeichen nicht vorgeschrieben ist.

15:45 von Heinrich Lübke

vielleicht sind man nur das was man sehen will

also ich habe (fast) noch nie nen Radfahrer gesehen der am Zebrastreifen absteigt und wie die Vorschrift besagt rüberschiebt
Rote Ampeln werden für gewöhnlich ignoriert, oder man benutzt eben kurz den Gehweg
ohnehin gewinnt man den Eindruck der schnellste Verkehrsweg wird benutzt
- unabhängig davon ob erlaubt oder nicht

Politisch?

Aus dem Arttikel: "Und wenn es um die Frage geht, wie Raum geschaffen werden kann, wird es auch politisch, denn man müsste den Autos Platz wegnehmen."

Ach ja, aber nichts tun und weiter Radfahrer umnieten lassen ist unpolitisch?

Rückbau von Straßen in Städten!

Generell tun Radfahrer mehr für unser Klima (und damit für unsere Zukunft) als Autofahrer. Gibt es Autofahrer, die ihnen das danken? Obwohl sich die Radler im Straßenverkehr ja in viel größere Gefahr begeben als die Autofahrer mit ihren stabilen Schutzkästen und den vielen PS.

Viele Autofahrer denken gar nicht darüber nach, ob sie einen kurzen Weg nicht auch mal zu Fuß oder mit dem Rad machen könnten. Das reicht bis hin zu Eltern, die ihre Kinder möglichst bis in die Schule fahren und dabei auch Mitschülerinnen und Mitschüler gefährden, die zu Fuß unterwegs sind.

Und dafür, dass Autofahrer sonst sehr oft ganz alleine in ihren großen Blechkisten unterwegs sind, brauchen sie einfach zu viel Platz. Es sind ja nicht die Radfahrer, wegen denen Einbahnstraßen eingerichtet werden müssen, und wenn immer mehr Menschen SUV fahren, muss man Innenstädte vielleicht irgendwann ganz für den Autoverkehr (oder für SUVs) sperren.

Bei manchen Auto-Fahrern fehlt es an Rücksicht.

Die reagieren und fahren nur vorsichtig, wenn ihnen etwas passieren könnte. Mit dieser Fahrweise werden Fahrradfahrer zu oft übersehen. Hier würde nur helfen, die innere Einstellung zu ändern und grundsätzlich rücksichtsvoll und aufmerksam zu fahren.

Die jetzige Fahrweise ist auch erklärbar mit einer inneren Müdigkeit durch zu viel Stress auf der Arbeit, im Leben. Ich kenne einen Fall, da wurde ein Innenmitarbeiter zur Aushilfe als LKW-Fahrer eingesetzt. Da der in der Probezeit war, wurde ihm vermittelt, dass er schnell fahren solle, er wisse ja, dass er in der Probezeit ist.

Man sollte einmal allgemeine Fragen unter Autofahrern, LKW Fahrern durchführen bezüglich Müdigkeit und äußerem Druck.

vielleicht täte es helfen

wenn jedes Fahrrad ein Kennzeichen hätte
auch könnte man nen "Führerschein" einführen
um notorische Gesetzesbrecher zu Fuß gehen zu lassen

woelfchen

Da muss ich Dir - leider - uneingeschränkt Recht geben. Alles wird doch nichts nützen, wenn sich Radfahrer nicht an die Verkehrsregeln halten; je nach freier Fahrt sehen sie sich als Pkw, als Fahrradfahrer oder als Fußgänger. Und beanspruchen immer mehr Platz und Rücksichtnahme für sich. Mich wundert es gar nicht, dass die Anzahl der Unfälle und Toten in dieser Kategorie der Verkehrsteilnehmer gestiegen ist.
Die sicher unterbesetzte Verkehrspolizei sollte mal das Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer in Augenschein nehmen. Immer auf die Autofahrer zu schimpfen, ist zu simpel.

Eigenverantwortung der Radfahrer !

Ich bin selbst begeisterte Radlerin - täglich zur Arbeit usw. - und bin auch der Meinung, dass Radfahrer gut daran tun, sich an die Regeln zu halten und - sofern nicht im Besitz eines Führerscheins - sich bspw. mal mit "totem Winkel" im Rückspiegel auseinandersetzen. Einfach ein Ticken langsamer, mit Vorsicht und vorausschauend fahren, löst m.E. die meisten Probleme.
Und - ich bin gerade erst wieder überholt worden von einer ca. Neunjährigen (ohne Helm): Kinder gehören NICHT auf ein Pedelec und auf ein Rad grundsätzlich erst nach entsprechender Verkehrsschulung wie es hier in der Grundschule statt findet.

Klimaschutz

das Argument heiligt doch sonst auch alle Mittel, also warum nicht ganze Steaßen für Autos sperren, fahrrad- und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen, ganztägige Mitnahmemöglichkeiten im gesamten öffentlichen Nahverkehr. Wenn Fahrrad fahren und zu Fuß gehen attraktiver wird, und Auto fahren unattraktiver, weil man nur noch im Stau steht, steigen viele freiwillig um.

16:46 von Leseratte28

"Mit der entsprechenden Entspanntheit wäre auch bei uns schon sehr viel gewonnen."

Wer will Ihnen da widersprechen?

Aber wo soll diese Gelassenheit herkommen? Wie hier viele Beiträge zeigen, scheint uns diese Eigenschaft nicht gegeben zu sein, nicht nur uns Radlern.

Vielleicht fördert auch die etwas irritierende Artikelüberschrift kochendes Blut. Aus dem Artikel geht dann klar hervor, dass die Anzahl der Radtoten in den letzten 20 Jahren deutlich gesunken ist, allerdings aktuell wieder ansteigt.

Da kann man schon mal Dampf über die bekloppten Radfahrer ablassen, da die doch selber Schuld sind. Hier spielt es dann keine Rolle, dass der Prozentsatz der getöteten Radfahrer von denen, die sich mittlerweile im Verkehr drängeln, eher gesunken ist. An dieser eigentlich positiven Entwicklung sind die dann nämlich auch selber Schuld.

Wird gerne ignoriert, könnte sonst das Bild der Schilderungen von unzähligen wüsten Kampfradlern stören.

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