Ihre Meinung zu: Pompeos Deutschlandbesuch: Ein bisschen Frieden

31. Mai 2019 - 14:15 Uhr

Es sind viele höfliche Worte, die beim Besuch von US-Außenminister Pompeo zu hören sind. Doch die Differenzen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen bleiben - das wird nach den Statements der Politiker deutlich.

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Kommentare

Differenzen zu Trump? Ja, bitte!

Zum Glück bleiben die Differenzen zu der aktuellen Führung der USA. Frauen? "Grab them by the .....!" O-ton Trump. Ob er gerade über afrikanische Staaten unverschämt herzieht, Waffenlieferungen am Congress vorbei schiebt oder generell Lügen und Beleidigungen wahllos herumschleudert... Wer da keine Differenzen hat, sollte mal dringend sein Wertesystem hinterfragen.

Kolonie

Wir sind doch nur noch eine Kolonie der USA. Egal wie diplomatisch man das verpackt!!!

Pompeo..

.. ein Name als Programm.
Pompöso, die Stimme seines Herrn.
Beide herzlich überflüssig...

Trump ignoriert Verträge , wozu soll es noch der Rest der Welt

Pompeos reist vergebens um die Welt

Wie sagte Merkel so zutreffend

„Dass wir Lügen nicht Wahrheiten nennen und Wahrheiten nicht Lügen“

Wenn die Chinesen im Wirtschaftskrieg klein bei geben, Spioniert
seltsamer Weise Huawei nicht mehr :-)

Die Partnerschaft auf Augenhöhe.

Eher auf Vasallenebene würde ich sagen,dieses Gefühl kommt auf bei aller Liebe zur Diplomatie ,aber irgendwann ist schluss und es muß Klartext geredet werden.
Da bringt es auch nichts nach aussen hin heile Welt zu spielen.
Klar ist es besser für Amerika wenn die Informationen durch amerikanische Netze gesendet werden und dort ausgewertet werden statt durch chinesische.
Da hätten die US Firmen aber 5g nicht verschlafen sollen.
Nun ist das Geheule gross und man will den technischen Rückstand auf politische Art aufholen und Zeit gewinnen.
Auch die usa muss akzeptieren dass man sich an getroffenen Vereinbarungen halten muss und nicht nach jedem Regierungswechsel was anderes gilt, da braucht man dann gar nichts mehr zu vereinbaren, oder immer nur bis zu den nächsten wahlen.
Schaunwamal wann der Tag kommen wird an dem Europa wirklich auf Augenhöhe mit der USA und anderen verhandeln kann,dass kann noch eine Weile dauern.

Die Einwänder der USA sind berechtigt

Und zwar sowohl, was die Spionagegefahr durch Huawei angeht, als auch in der Kündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran. Leider gibt es in Deutschland jedoch keine politische Partei, die man wählen könnte, wenn man diese Ansichten vertritt.

Pompeo persona non grata

Wenn unsere Kanzlerin doch nur etwas Ehre im Leib hätte, dann würde sie dem Pompeo mal richtig "ihr Vertrauen" aussprechen, statt diesem unseligen Vertreter der globalen Kriegstreiberei unterwürfig die Hände zu schütteln.

Kleine Broetchen backen

Natuerlich gibt es eine wirklich enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen USA und Deutschland, vorallem auch zivilgesellschaftlich, kulturell, in vielen alltaeglichen wirtschaftlichen Bereichen, in Wissenschaft, Forschung, im Grunde extremst lebendig und freundlich.. aber zwischen dem skrupellosen, primitiven Trump und Merkel, nein, das ist nicht der Fall. Ich denke, Merkel sieht das genauso. Eine ignorieren Amerikas waere das Kinde mit dem Bade auschuetten. Das andere Thema ist: Macht. Beziehungsweise das Gefaelle desselben. Und da muss Merkel auch kleine Broetchen backen - und Europa noch etwas wachsen. Dann sehen wir weiter.

Merkel und Pompeo hätten in 45 Minuten

eine Vielzahl von Dingen zu besprechen. Mit anderen Worten nichts als hohle Phrasen, die nichts, - aber auch garnichts- an dem menschlichen Elend in Jemen, Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan ändern werden. An "fragilen" Situationen an denen Deutschland mit entsetzlichen Kriegsverbrechen durch Kriegseinsetze und/oder Waffenlieferungen beteiligt ist. Ganz im Gegensatz dazu die wohltuende Kommentierung ARD-Kommentators anläßlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Merkel durch eine US-"Elite-Uni". Hier wurden die falschen Lobgesänge zur Merkelpolitk ersteinmal richtiggestellt. Schlimm genug für eine sog. "Elite"-Einrichtung mit astronomischen Studiengebühren, die sich dafür hergibt, falsche Lobgesänge auf so offensichtliches Politikversagen rauszuposaunen. Aber damit kann fein von den weltweiten, "fragile" Situationen -so Merkel- der USA ablenken.

Wer gestern die Commencement

Wer gestern die Commencement Rede der Kanzlerin vor 20.000 begeisterten Menschen der Harvard-University in Cambridge gehört hat, dürfte erkannt haben, wie wichtig es ist , der unilaterialen und narzistischen Politik eines Donald Trump einen Gegenentwurf zu liefern. Das hat die Kanzlerin, wie schon bei der Münchener Sicherheitskonferenz überzeugend getan. Es ist erstaunlich, wie sehr sie in den USA und weltweit geschätzt wird und wie groß der Hass ist, der ihr bisweilen in Deutschland von Rechtspopulisten entgegenschlägt. Für ihre Flüchtlingspolitik wurde sie nun sogar mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Da kann Trump nicht mithalten. Während er sich selbst als stabiles Genie feiert, wird die Kanzlerin als natürliche und überzeugende Autorität, als Führerin der freien Welt wahrgenommen und verehrt. Es bleibt zu hoffen, dass die USA zu einer Werteordnung zurückkehren, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die "Wahrheit" wieder in den Mittelpunkt rückt.

Bei aller Diplomatie

sollte den Amerikanern gerade von Deutschland und Frankreich klar gemacht werden, daß sie, die Amerikaner, nun seit Jahren daran arbeiten, diese Verbindung und Freundschaft zu zerstören. So wie sie auftreten und sich in der Beziehung geben, kann auf solche Freunde und Verbündete verzichtet werden, weshalb sich die USA über Abhängigkeiten der Deutschen keinen Kopf machen und das gar lassen sollten. Chinesen und Russen werden als Partner immer attraktiver als die amerikanische Axt im deutschen Walde. Dass am Ende niemandem politisch getraut werden kann, sollte generell nie vergessen werden. Das zeigt die Realität in ihrer Geschichte sehr deutlich. Jedoch sind solche Situationen und Konstellationen nicht vermeidbar. Vor diesem Hintergrund sollte klar werden, daß Westeuropa die engste Geschichte, die grösste Erfahrung miteinander und sich daraus ergebend die deckungsgleichsten Interessen hat, weshalb hier ein größtes Vertrauen zu finden sein sollte.

Ich denke die Kanzlerin hat

Ich denke die Kanzlerin hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz und in ihrer Commencement Rede auf der Harvard-Universität sehr deutliche Worte gegen die Trumpsche Politik gefunden und großen Beifall gefunden. Man würde sich in der Tat wünschen, dass auch andere Politiker den Mut und die Entschlossenheit zeigen würden, sich gegen die Politik des Isolationismus, des Vertragsbuchs und der Beliebigkeit von Wahrheit und Lüge zur Wehr zu setzen. Europa btaucht mehr Politiker vom Schlage unserer Kanzlerin.

Tacheles mit dem Herrn reden

Tacheles mit dem Herrn reden und am besten gleich diesen unmöglichen Botschafter mit nach Hause schicken!

Wundern sich die Politiker ...

der sogenannten großen Volksparteien warum ihnen die Wähler abwandern.
Kein Wunder wenn Grüne so starke Zuwächse verzeichnen können.
Eine klare Haltung gegenüber den USA ist überfällig. Diese Nation stellt sich alls "Herren der Welt" dar. Aufwachen - ist nicht so. Herr Pompeo sollte sich mal um sein Land kümmern. Strafzölle die verhängt werden schaden der eigenen Bevölkerung. Nichts von wegen "great again". Aber dann doch lieber noch einen Krieg inszenieren mit absolut lächerlichen preudo Beweisen. Erinnert mich ein bissel an G.W. Bush. Ist für ihn auch nicht so richtig gut ausgegangen. Frau Merkel sollte Klartext reden und nicht den Hofknicks machen. Aber . . . just a Dream. Statt Huawei lieber Cisco Systems, Inc. die ja bekannt dafür sind Datenschutz ernst zu nehmen.
Wir, also Kollegen, Freunde und Familie kaufen aus Prinzip nichts mehr von amerikanischen Herstellern und Firmen.

um 16:17 von Flüchtlingshelfer5.0

>>
Die Einwänder der USA sind berechtigt

Und zwar sowohl, was die Spionagegefahr durch Huawei angeht, als auch in der Kündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran. Leider gibt es in Deutschland jedoch keine politische Partei, die man wählen könnte, wenn man diese Ansichten vertritt.
<<

Wenn man es einmal ganz nüchtern betrachtet, dann sind die USA (gemeinsam mit anderen) die Verletzer von Nuklearabkommen. Der Atomwaffensperrvertrag sieht nämlich vor, dass die Atommächte nuklear abrüsten. Das war ja die Voraussetzung dafür, dass andere auf Nuklearwaffen verzichtet haben. Die Nichteinhaltung von Verträgen ist also keine Erfindung von Herrn Trump.

@ Demokratie-in-Gefahr

Das "Hände schütteln" ist nun mal eine Form des Mindestanstands. Am besten verpackt man Wahrheiten in Worte - und genau das hat die Kanzlerin getan. Pompeo ist doch, wie auch Justizminister Barr, nur ein Diener seines Herrn.

Tolle Idee...

"Wenn unsere Kanzlerin doch nur etwas Ehre im Leib hätte, dann würde sie dem Pompeo mal richtig "ihr Vertrauen" aussprechen, statt diesem unseligen Vertreter der globalen Kriegstreiberei unterwürfig die Hände zu schütteln."

Am besten den Kontakt zu allen abbrechen, mit denen man nicht einer Meinung ist... dann sind nicht-friedliche Lösungen garantiert!

Nirgendwo ist überliefert, dass Fr. Merkel einen Kniefall gemacht hat. Nur Holzköpfe verwechseln Höflichkeit mit Unterwürfigkeit.

Nachdem......

der POTUS jeden noch zu eigenen Gedanken fähigen Minister aus seinem Team entfernt und durch bedingungslose Ja-Sager ersetzt hat, artet zwangsläufig jeder Kommentar zu Pompeo zu Kritik am POTUS aus, der es ja auch wirklich leicht macht. Man sollte sich also erst garnicht mit Pompeo beschäftigen, denn das wäre für ihn zuviel der Ehre. Die Frage ist letztlich, ob man in der Lage ist, "sich auf die Hinterfüsse zu stellen"! Und leider ist die Antwort NEIN ! Man könnte alternativ auch so tun wie Macron, aber die Realität sieht anders aus. Wer Zweifel hat, sollte einen Blick nach Japan werfen! Unsere Wirtschaft und damit die Bevölkerung ist "erpressbar", denn niemand wäre bereit die negativen Folgen einer nicht dem POTUS genehmen Politik auf Dauer oder zumindest längerfristig zu tragen. Also, was soll´s ? Tun wir halt weiter so, als würden wir die diplomatischen Phrasen glauben. Mehr erwartet sicher auch Pompeo nicht!

@worab

Schade, dass Sie sich nicht auch darüber freuen können, wie sehr Kanzlerin Merkel in den USA bejubelt und gefeiert wird. Seien wir doch auch ein klein wenig stolz auf unser Land. Das Politikversagen liegt vor allem in dem zerstörerischen Aktionismus des D. Trump begründet. Merkel hat dies schonungslos offengelegt.

'Freunde'

Dies sei Ausdruck der "tief verwurzelten Freundschaft" zwischen Deutschland und den USA.

Soso, wir sind als Freunde.
Wir waren niemals Freunde, Herr Maas.

Denn:
- unter Freunden sagt man sich die Wahrheit
- man spioniert sich nicht aus
- man droht nicht mit Gegensanktionen
- ...

Deutschland ist für die USA ein geostrategisch wichtiger Stützpunkt, ein Außenposten, ein willfähriger Vasall - aber ganz gewiss kein Freund.

Die wichtigere Rede hat

Die wichtigere Rede hat Merkel an der Haward-Universität gehalten und nicht heute auf dem Berliner Parkett. Ob Pompeo das wahrgenommen hat?

16:43 von Adeo60

diese begeisterten waren aber die linke elite (also irgendwie die dem) die so gejubelt haben. aber leider darf man das hier nicht laut sagen!!

Besuch

Also kein Huawei trotz unbewiesen Spionagevorwürfe, kein Nordstream um das Geschäft selbst zu machen.
Erpressung im Falle Iran, solch Freunde würde ich nicht zum Besuch laden.
Lügner, Brandstifter und Erpresser passen am besten zu unseren jetzigen amerikanischen Verbündete

re Adeo60

Wenn Merkel zu Gleichgesinnten in ihrer Filterblase redet, erntet sie natürlich Beifall.

Es bleibt zu hoffen, dass die USA zu einer Werteordnung zurückkehren, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die "Wahrheit" wieder in den Mittelpunkt rückt.

Ich bin mir sicher die US-Regierung wird die geheuchelte Kritik von Frau Merkel gelassen ignorieren.

Ein neues Spiel weltweit?

Ich habe irgendwo das Gefühl, daß die Welt noch nicht erkannt hat, daß die USA das alte Spiel zurück in die Box gepackt haben und wir uns jetzt in einem neuen Spiel befinden, einem Spiel mit völlig anderen Regeln.
Leute, aufwachen! Nicht mehr versuchen mit den alten Figuren und Würfeln zu arbeiten. Die alten Zeiten sind vorbei - es geht anders weiter.
U.a. geht das Spiel derzeit wie folgt: die USA ordnen an - mehr oder weniger offen - man formuliert das nur gern anders.
Was aber unsere Politiker bisher nicht begreifen können oder wollen: sie werden immer, egal wie sie jetzt reagieren, nur die Wahl haben: wir folgen den Anordnungen der USA oder eben nicht und wir werden dann bestraft (wahlweise mit Zöllen, Sanktionen, Bruch von Verträgen, Währungsmanipulation etc etc).
Sowas nennt man eigentlich Erpressung.
Ich persönlich verzichte dann lieber oder nehme harte Konsequenzen in kauf, als daß ich mich erpressen lasse.
Hinweis an die Politik: das Wort heisst Verzicht.

In Harvard gegen Trump

In Harvard gegen Trump sticheln, zuhause mit seinem Faktotum fraternisieren - das nenn ich mal eine echt konsequente Haltung...

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