Ihre Meinung zu: Sinai: Schwere Vorwürfe gegen Ägyptens Armee

28. Mai 2019 - 9:08 Uhr

"Totale Geringschätzung für das Leben der Anwohner": Human Rights Watch hat zwei Jahre lang die Situation auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel beobachtet. Die Lage sei verheerend.

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Kommentare

Berechtigte Vorwürfe?

Human Rights Watch hat sich schon öfter mit Vorurteilen hervorgetan. Von daher glaube ich diesen Vorwürfen nicht. Die Organisation sollte sich mal gegen den palästinensischen menschenverachtenden Terror wenden, statt gegen die Bekämpfer des Terrors zu protestieren.

Warten wir auf YouTube

Wenn Menschenrechtsorganisationen das wissen, dann wissen es unsere Geheimdienste schon lange. Wenn unsere Geheimdienste das wissen, weiß es unsere Regierung.
Und da sprach unser exAußenminister Gabriel von guten Freunden! Wie sie auch die Saudis sind.
Oder zahlreiche Diktaturen in Afrika, die mit Geld zugeschüttet werden, das dort im Korruptionssumpf versinkt.
Auch Herr Maas hat diese Meinung.
Aber vielleicht brauchen wir noch ein paar YouTube - Videos um das Umbegreifliche zu erfahren. Begreifen kann man es nicht!
Ach so: Unsere Waffen werden auch an Ägypten geliefert.
Ein Hoch auf unsere Demokratie.
Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit unserer Politiker, die Diktaturen unterstützen.
Zu einer Meinung kann man auch eine andere haben.
Zu solchen Verbrechen aber kann es nur 1 Meinung geben.
Und das kann und darf nicht die sein, die unsere Politiker hier vertreten.

Menschenrechte

In die Länder Nordafrkas haben die westlichen Demokratien schon einmal Demokratie nach westlichem Muster eingebombt. Das Resultat, Anarchie in Lybien, Millionen von Flüchtlingen, in Ägypten ist es nach dem Chaos der Muslimbrüder Gott sei Dank zum Putsch des Millitärs gekommen.

11:03 von hesta15

aber die Muslim Brüder kamen in einer demokratischen Wahl an die Macht

wollen wir jetzt Demokratie dahingehend definieren bzw. einschränken,
jeder darf gewählt werden nur manche, von uns bestimmte, nicht ?

09:45 von nie wieder spd

Terroristen, mit denen die Bevölkerung kooperiert und einen Partisanenkrieg führen lassen sich mit militärischen Mitteln nun mal nicht bekämpfen-es sei denn man nimmt zivile Opfer in Kauf.
Und genau so wird es überall auf der Welt gehandhabt, ob beim Krieg gegen die PKK in der Türkei, beim Krieg gegen Al Kaida und IS in Syrien, Irak, oder Nigeria.
Terror mit Terror zu bekämpfen bringt seit 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte nichts-außer Geld für die Waffenhersteller und somit ist klar - es wird sich nichts daran ändern.

Gute Freunde

Merkel wird Ägypten niemals öffentlich kritisieren, denn das sind ja die Guten. Es ist anscheinend egal, ob sie mehrere hundert Menschen an einem Tag ohne ordentliches Verfahren in einem Massenprozess zum Tode verurteilen oder ob die Sicherheitskräfte willkürlich Zivilisten erschießen, Folter, Mord. Who cares?

Freunde halten zusammen, und nicht vergessen: Russland ist der Feind.

11:03 von hesta15

In die Länder Nordafrikas haben die westlichen Demokratien schon einmal Demokratie nach westlichem Muster eingebombt. Das Resultat, Anarchie in Lybien, Millionen von Flüchtlingen, in Ägypten ist es nach dem Chaos der Muslimbrüder Gott sei Dank zum Putsch des Millitärs gekommen.
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Ja in Libyen wurde die Demokratie herbeigebombt-in allen anderen afrikanischen Staaten wurde die "Demokratie" nach westlichem Vorbild von den Kolonialmächten aufgezwungen.
Die verheerenden Ergebnisse dieser blinden Überzeugung, Demokratie sei das ideale Gesellschaftssystem für jedes Volk, können sie heute in ganz Afrika bewundern.
Gibt es außer der Republik Südafrika
dort überhaupt ein Land, dass ohne fremde Hilfe-also unabhängig- überlebensfähig ist?

Muslimbrüder sind nicht gleich IS

Ohne auch nur im Ansatz Freund der muslimbrüder zu sein, denn immerhin wollte Mursi im Rahmen von Verfassungsänderungen massiv in die Privatsphäre eingreifen (gut dass er weg ist), so ist doch ein großer Unterschied zwischen dem normalen Muslimbruder und dem IS. Wer hier anderes behauptet ist schon sehr ahnungslos.

@ um 11:16 von Hanno Kuhrt

Ja, da haben Sie recht!
Eine Politik, die Terrorismus gar nicht erst entstehen lässt, wäre hilfreich.
Doch vielleicht benötigen wir auch dazu die Hilfestellung von YouTubern.
Leider aber hat das mittlerweile Bekanntsein zahlloser Lügen zu den letzten Kriegen auch nichts daran geändert, dass die nächsten Kriege wieder mit Lügen vorbereitet werden.
Hoffen wir auf interessierte YouTuber.

"Statt die Bewohner des Sinai in ihrem Kampf gegen die Militanten zu unterstützen, hätten die Sicherheitskräfte "eine totale Geringschätzung für das Leben der Anwohner an den Tag gelegt und ihren Alltag in einen endlosen Albtraum verwandelt", sagte der stellvertretende Nahostdirektor von Human Rights Watch"

"Sicherheitskräfte" sind in solchen autokratisch regierten Ländern ja auch für die Sicherheit der Herrschenden und nicht für die der Anwohner zuständig. Sie haben eher die Aufgabe, die Machthaber vor den Ansinnen der Anwohner zu beschützen:

"Es handele sich inzwischen um einen nationalen bewaffneten Konflikt, schätzt Human Rights Watch die Lage ein. (...) Zudem habe es mehr als 12.000 Verhaftungen gegeben, so die Menschenrechtsorganisation weiter"

"Die ägyptischen Behörden wiesen die Vorwürfe scharf zurück. Es gebe keine Menschenrechtsverletzungen auf dem Sinai"

Das war auch nicht anders zu erwarten.

Wenigstens muss keiner den "Autoritäten" glauben.
Sollte er besser auch nicht.

versuchen gerne in staatliche Departments einen Job zu bekommen, wo sie ihren Habgier- und Größenwahn austoben können. Wie soll man es anders bezeichnen, wenn diese Monster Menschen quälen und ihnen das Leben nehmen.

Psychopathen eigen ist die Lüge und die Manipulation, so ist auch zu erklären, man würde nicht gegen die Menschenrechte verstoßen. Dem darf man bei diesen Monstern keinen Glauben schenken.

um 09:19 von Bergschneider

"Die Organisation sollte sich mal gegen den palästinensischen menschenverachtenden Terror wenden"

Da haben Sie meine volle Zustimmung!

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