Ihre Meinung zu: Koalitionsrechner: Welche Bündnisse wären möglich?

27. Mai 2019 - 3:49 Uhr

Die Bremer Bürgerschaftswahl ist vorbei, die Zahlen sind da. Und jetzt? Hier können Sie die realistischen oder unrealistischen Koalitionsoptionen für die Hansestadt durchspielen.

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Kommentare

Ich befürchte, es wird Rot-Rot-Grün

und Bremen bleibt auch weiterhin, wie seit vielen Jahrzehnten in allen Bereichen das an unserem Tropf hängende Schlusslicht Deutschlands.

Grün-Rot-Rot ...

... wäre dann wohl das sichere Ende der SPD. Ehrlicher ist es, in die Opposition zu gehen.

Bremen... das kleinste Land kann nicht Wahlzettel zählen

Bremen ist schon ein merkwürdiges Städtchen. Seit 70 Jahren fest in der SPD Hand, fällt es heute nur noch peinlich auf. Bildung/Pisa, Arbeitslosigkeit, Kriminalität... überall Schlusslicht in Deutschland. Und auch beim Zettel-zählen stellt sich Bremen merkwürdig an, und schafft es nicht, die relativ wenigen Stimmzettel sofort auszuzählen. Bremen ist - sorry - nur noch peinlich.

Wenn die SPD nicht völlig untergehen will...

... wagt sie den Schritt zu Rot-Rot-Grün.

So lange die SPD auf Bundesebene aber als Steigbügelhalter für die CDU fungiert, ist sie jedoch auch auf Landesebene unglaubwürdig.

Auch wenn die SPD es nicht akzeptieren will: Es ist die große Koalition, die sie nach und nach zerstört.

Kein Mensch braucht eine sozialdemokratische Partei, welche, wenn sie die Wahl hat, lieber mit der CDU konservative Politik macht als mit der Linken progressive Politik zu betreiben.

Daher: Wenn die SPD eine Zukunft haben will und auch mal wieder regieren will, statt nur den Steigbügel für Frau Merkel oder AKK zu halten, wird sie sich damit abfinden müssen, dass das nur mit der Linken funktioniert.

Wer ist denn jetzt der Wahlgewinner ?

Die CDU hat ein paar Prozentpunkte dazugewonnen, und die SPD tüchtig Wähler verloren.
Aber eine Wahl wird von der Partei gewonnen, die den Bürgermeister stellt. Und der benötigt nun mal eine Mehrheit im Senat.
Also könnte Herr Sieling doch noch zum Wahlsieger werden, durch eine Koalition von SPD, Grünen und Linken.

Gruß Hador

Jamaika wird schwierig, weil

Jamaika wird schwierig, weil die Schnittmenge der Grünen zur fdp doch sehr gering ist und die Lindner-Truppe ja bekanntlich Hasenfüße bekommt, wenn es um echte Verantwortungsübernahme geht. Aber in Bremen gibt es schon vor der Entscheidung, welche Koalition es geben wird, zwei sehr gute Ergebnisse: ohne Grün geht nichts in der Hansestadt, und die Rechtspopulisten bleiben klar und deutlich einstellig.

Wow

ein grandioser Sonntag für Deutschlands Grüne, sie sind zwar nicht stärkste Kraft geworden...
Aber sowohl im Bremen als auch in Brüssel haben sie Chancen zum Königsmacher zu werden.

Die Grünen jubeln innerlich, weil die SPD und CDU in genau dem Thema für dass die Grünen stehen Totalversager sind, Umweltpolitik.

Ich hoffe nur, dass CDU und SPD unter dem druck endlich brechen und wieder anfangen Politik für Deutschland anstatt für Konzerne zu machen... denn allein werden die Grünen die Flut von Rechts kaum aufhalten können.

wo soll es hingehen?

Klimaschutz hin oder her,es "funzt" nicht mehr in Deutschland. Wenn die Jungen Menschen so auf Klimaschutz stehen, dann frag ich mich, wie genau diese, ihren Klimaschutz demnächst bezahlen wollen und gleichzeitig dabei zuschauen, wie andere Großmächte die Welt verpesten!
Wer Grün wählt hat entweder keine Ahnung oder hat viel Geld. Es ist nicht mehr die Sandalen Partei von damals, sondern die Edel Bio Abteilung der Politik.
Ich bin Durchschnittsverdiener mit Familie und ein Urlaub ist bei mir nicht mehr drin und schon gar nicht, wenn ich an die See fahren möchte mit meinem Auto und dafür ein vermögen für Sprit bereits ausgeben muss um dann ein überteuertes Häuschen , während der Ferien(Schule),bezahlen zu müssen.
Wenn Verdi mehr Geld erstreitet für uns Krankenpfleger z.b , wird mir schlecht, denn es wird "aufgefressen"- bereits auf dem Lohnstreifen-durch Abzüge.
"Volksverarsche" auf allen Ebenen.
Grün gleich Teuer..
Schwarz gleich veraltet
Rot hat sich abgeschafft...
danke für Nichts..

Die Grünen

Wenn ich mir die Wanderungsbewegung bei den Grünen ansehe, bin ich überrascht. Vom Grünen Wählerbestand haben fast doppelt so viele Wähler eine der anderen Parteien gewählt, als sie von diesen Parteien Wähler gewonnen haben. Mit anderen Worten, die bisherigen Wähler der Grünen sind enttäuscht. Dass die Grünen dennoch leichte Gewinne haben, verdanken sie dem Zuzug und den neuen Wählern sowie einer Aktivierung der Nichtwähler. Die Frage wird sein, ob dieser neue Wählerbestand in fünf Jahren auch großenteils enttäuscht sein wird und zu anderen Parteien wechselt.

Mehrheit mit 69 Sitzen?

"Koalitionsmöglichkeiten - Blenden Sie Parteien mit Klick oben oder unten aus!
Mehrheit ab 69 Sitze"

Bei einem Parlament mit 84 Sitzen müsste die Mehrheit ja eher bei 43 Sitzen liegen oder?
Davon abgesehen: Mal schauen ob Bremen schafft was der Bund nicht hinbekommen hat, nämlich eine Jamaika Koalition, oder ob die SPD irgendwie das Glanzstück hinlegt, der CDU diese Koalition noch streitig zu machen.

Die SPD sollte nun langsam aufwachen, was die GROKO gebracht hat , zeigen die Wahlergebnisse. Das Postengeschachere sollte aus den Köpfen und zurück zu einer Partei, die ihren Ursprung in der klassischen Sozialpolitik immer gesehen hat, die große Wählerschaft liegt nun mal bei den Arbeitern, starken Gewerkschaften und den mittleren Schichten, die von der SPD Politik verraten wurden. Hochmut kommt nun mal vor den Fall, eine neue SPD Führung mit Ideen für die nächsten Wahlen mit neuen glaubwürdigen Führungskräften. Verbündete können nur gleichgesinnte sein.

Kleben am Stuhl

Da fährt die SPD in Bremen eine schallende Niederlage ein und denkt dennoch über ein Dreierbündnis nach. Und nach der nächsten Wahl, wenn die einst so stolze Partei bei 15 % gelandet ist? Holen die sich dann noch den 4. Partner dazu? Hauptsache an der Macht bleiben, egal wie! Bremen gehört wie Schleswig-Holstein zum "Armenhaus" in Deutschland. Beides Länder, die Jahrzehnte von den Sozis regiert worden sind. Und was ist geschehen?

Vielleicht sollte die SPD in der Opposition endlich die Wunden lecken, sich neu aufstellen um dann bei der nächsten Wahl wieder Gas geben zu können. Dieses ewige "weiter so", wie es auch die Union derzeit macht, kann nur in einem Flickenteppich enden. Wenn am Ende 5 oder 6 kleine Parteien in den Landtagen übrig bleiben, gibt es nur noch italienische Verhältnisse. Und wem nutzt das dann?

Wählerwille

Die SPD ist abgestraft worden, die CDU stärkste Fraktion. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Wahlverlierer erneut über den Umweg ROT-ROT-GRÜN Regierungsverantwortung übernimmt. Dies würde dem Wählerwillen nicht entsprechen.

Wenn die SPD

es in Bremen noch einmal mit R/R/G versuchen will ist es der letzte Sargnagel für diese Partei. Sie sollte lieber sich in der Opposition erneuern.Wer 70 Jahre in Bremen regiert hat ,der ist doch völlig ausgezehrt.

@ Hador

„Also könnte Herr Sieling doch noch zum Wahlsieger werden, durch eine Koalition von SPD, Grünen und Linken.“

Wenn Bremen weiter mit Vollgas in Richtung 3. Welt Bundesland möchte, sollte man es definitiv mit rot-rot-grün versuchen. Da bin ich ganz bei Ihnen. Wenn Bremen was aus sich machen will, muss eine andere Lösung her...

@pro diskussion, 9:12

Wenn die Jungen Menschen so auf Klimaschutz stehen, dann frag ich mich, wie genau diese, ihren Klimaschutz demnächst bezahlen wollen und gleichzeitig dabei zuschauen, wie andere Großmächte die Welt verpesten!
Wer Grün wählt hat entweder keine Ahnung oder hat viel Geld.

Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass unserem Planeten relativ schnuppe ist, ob wir bereit sind, für seine Erhaltung "etwas zu bezahlen". Wenn Ihnen Ihr Urlaub oder niedrige Spritprise wichtiger sind, dann haben "die jungen Menschen" genau zu Ihnen gesprochen. Und machen hoffentlich weiter so.

Das war jetzt die dritte Wahl

Das war jetzt die dritte Wahl in Folge, in der die SPD massiv abgestraft wurde und mit dem Wahlergebnis versucht der Wähler der SPD zu signalisieren... bitte aktuell keine Regierungsarbeit.
Da die SPD aber aktuell allergisch gegen die Oppositionsarbeit zu sein scheint, will man auch in Bremen wieder in die Regierung.
Die SPD wird es erst merken, wenn sie erstmalig unter die 5% rutschen und dann nicht mehr in die Regierung können. Das könnte dann schon diesen Herbst passieren, wenn die SPD nicht vorher selber drauf kommt, was der Wähler definitiv nicht will

SPD kann sich a) in der

SPD kann sich

a) in der GroKo nicht profilieren
b) mit den Gesichtern nicht profilieren
c) mit ihrem neoliberalen Kurs nicht profilieren

SPD braucht

-Oppositionsplatz
-Personalwechsel
-soziale Rückbesinnung

R2G

Auch wenn es der Union nicht gefällt hat das linke Lager von SPD, Grünen und Linkspartei in Bremen eine Mehrheit bekommen. Von daher ist es für mich klar, dass es zu R2G kommen wird, auch wenn Bremen etwas Besseres verdient hätte.

Koalitionsdesaster die

Koalitionsdesaster

die Koalition besteht nun schon so lange, dass die die eigentlich gar keine Rolle spielen dürften, eine starke Opposition bilden.

Die, die eigentlich in Opposition gehen sollten, können schon fast nicht mehr!

Die Politiker sollten sich ganz dringend beraten lassen, wie sie dieses Desaster wieder lösen können !

Die SPD braucht dringend eine

Die SPD braucht dringend eine politische Generalsanierung. Bei allem Respekt vor Nahles, Schulz und einigen anderen: Sie sollten in den nächsten Tagen zwei Schritte tun, einerseits den Weg frei machen für eine personelle Erneuerung und andererseits die Koalition beenden, weil die Union sinnvolle Projekte der Sozialdemokraten nur noch ausbremst und verhindert.
In Bremen ist es wohl an der FDP zu zeigen, ob sie Verantwortung übernehmen will und dazu ihre Klientel-Orientierung verlassen kann und zu ökologisch-sozialer Nachhaltigkeit in der Lage ist.

07:45 von Dennis K.

"Wenn die SPD nicht völlig untergehen will wagt sie den Schritt zu Rot-Rot-Grün."

Diese SPD ist unter Rot-Grün abgestraft worden! Was soll denn da dann noch Rot-Grün-Rot bringen, zumal das Programm der Linken fast nur auf neue Schulden aufbaut? Die SPD versteht es einfach nicht mehr, ihre eigene Klientel zu bedienen. Der klassische "Malocher" wählt nicht mehr die Sozis. Der wählt Grüne, Linke und leider auch die AfD.

Grün, weil es dem Klima gut tut.
Die Linke, weil sie wirklich über soziale Themen für den kleinen Mann spricht.
Die AfD, weil sie den Menschen etwas von Heimat vorgaukelt (mehr aber auch nicht), während die SPD überall auf der Welt helfen will, nur nichts zu Hause anfasst.

Eigentlich alles klassische SPD-Themen. Nur bedient sie diese nicht mehr. Es ist nur noch ein "rumverwalten". Gestalten? Fehlanzeige!

@05:41 von Frankfurter Bürger

Ich befürchte, es wird Rot-Rot-Grün
und Bremen bleibt auch weiterhin, wie seit vielen Jahrzehnten in allen Bereichen das an unserem Tropf hängende Schlusslicht Deutschlands.

Mal eine Anmerkung zu "Korrelation" und "Kausalität":

Es gibt die Beobachtung, dass "links" regierte Bundesländern tendenziell wirtschaftlich schwächer sind als "rechts" regierte.

Das kann man so interpretieren, dass die Sozis die Wirtschaft an die Wand fahren. Möglich ist aber auch, dass die Kausalität anders herum ist: In Ländern, denen es (möglicherweise durch extern Einflüsse, die sich nicht steuern lassen) wirtschaftlich schlecht geht , haben die Leute andere Probleme als in reichen Ländern, deren Lösung sie eher nicht den Konservativen zutrauen.

Rein aus der Korrelation "regierende Parte" / "Schuldenstand" kann man das nicht ableiten.

08:51 von Deeskalator

denn allein werden die Grünen die Flut von Rechts kaum aufhalten können.
.
wer hält die GRÜNEN Flut auf
wäre das aktuellnicht das wichtigere Thema ?
bin ja vor 50 Jahren nicht bei meinen Eltern ausgezogen,
dass ich mich neuerlich bevormunden lassen muß

@ um 08:47 von andererseits

"Jamaika wird schwierig, weil die Schnittmenge der Grünen zur fdp doch sehr gering ist und die Lindner-Truppe ja bekanntlich Hasenfüße bekommt, wenn es um echte Verantwortungsübernahme geht. Aber in Bremen gibt es schon vor der Entscheidung, welche Koalition es geben wird, zwei sehr gute Ergebnisse: ohne Grün geht nichts in der Hansestadt, und die Rechtspopulisten bleiben klar und deutlich einstellig."
.
Wenn es darum geht prekäre Arbeitsverhältnisse zu schaffen und Geringverdienern das Geld zu Gunsten Reicher aus der Tasche zu ziehen, dann stehen die Grünen (beispielsweise mit ihrem EEG) der FDP in nichts nach.
Hinzu kommt, dass die Populisten in Bremen mit 10,0 % von 'klar und deutlich einstellig' weit entfernt sind.
Da auch die SPD wie im Bund noch einen Wendehals zeigen kann, haben die Grünen keineswegs ein leichtes Spiel bei Koalitionsverhandlungen. Ich denke, dass auch die Linken das Budget lieber bei ihrer Klientel als bei grünen Vorzeigeobjekten sehen möchten.
Es wird schwierig

06:56 von Frankfurter Bürger

Seit 70 Jahren fest in der SPD Hand, fällt es heute nur noch peinlich auf. Bildung/Pisa, Arbeitslosigkeit, Kriminalität... überall Schlusslicht in Deutschland
.

sie vergaßen die Verschuldung zu nennen
Bremen 32.000 Euro/Kopf ... Bayern 2.000 und Sachsen 1.000
da wundert man sich über so ein Wahlverhalten dort
klar, egal was man tut als Einzelner wie als Bundesland
verantworten / bezahlen tun immer die anderen

Sehr geehrte/r Kowalski

Rot-Rot-Grün wird zwar nur von vier von zehn Bremern begrüßt, ist aber von allen Optionen immer noch die von den Bremern am meisten favorisierte.
Und mal ehrlich ein CDU Spitzenkandidat der immer und überall damit kokettiert hat, dass er Quereinsteiger ist und eigentlich keine Ahnung von Politik hat, ist definitiv kein Problemlöser.
Übrigens wenn Sie hier die Tagesschau Analyse zur Wahl durchgelesen haben, dann werden Sie feststellen, dass die CDU zugelegt hat weil man unzufrieden mit der SPD ist, aber trotzdem der Meinung ist, dass die CDU auch nicht die Probleme des Landes lösen werden.

Egal welche Koalitionen man

Egal welche Koalitionen man bildet, die SPD wird der Verlierer sein.
Eine GroKo unter der Führung der CDU oder RRG.
Vielleicht sollte die SPD das Ergebnis mal als "Nicht-Regierungs-Auftrag" akzeptieren?
Und mal Jamaika machen lassen.
Besser wird´s eh nicht in Bremen, da kann man auch mal für das Experiment die nächsten Jahre weiterzahlen.
Vielleicht kommt ja doch was Positives für die Bremer raus?

07:45 von Dennis K.

dass das nur mit der Linken funktioniert.
.
so in der Art,
liebe Leute baut die fehlenden Wohnung,
wir werden euch auch erst nach der Fertigstellung enteignen

Die Grünen sind personell und

Die Grünen sind personell und inhaltlich bereit, in Bremen Verantwortung zu übernehmen; auch Jamaika wird an ihnen nicht scheitern, wenn die fdp endlich in der Lage ist, dem Rechnung zu tragen, dass die Wähler*innen - nicht nur der Grünen - Fragen von ökologischer Verkehrswende, Klimaschutz etc von Europa bis zur Kommunalebene hoch priorisieren und eine vernünftige ökologische Politikausrichtung wollen. Alle Umfragen zeigen, dass auch bei den Wähler*innen der Union, SPD, Linken und FDP Klimaschutz und Ökologie zu den wichtigsten Themen gehören. Das gilt es ernstzunehmen und umzusetzen. Ob das mit einer Lindner-Partei geht, der "auf neue wissenschaftliche und technische Erkenntnisse" warten will statt jetzt zu handeln, bleibt leider äußerst fraglich.

09:12 von pro Diskussion

Sehr geehrter User, als Krankenpfleger haben Sie zuerst meinen vollen Respekt. Die von Ihnen beschriebenen Probleme sind ernst zu nehmen. Allerdings sind die Grünen die falsche Adresse für Ihre Kritik. Die Benzinpreise sind in D ein Produkt der Machtspielchen der OPEC und der USA, die Grünen haben seit 2005 nichts mehr damit zu tun. Die hohen Preise für Ferienhäuser an der See während der Schulferien werden Sie schlecht den Grünen in die Schuhe schieben können und die Tarifverhandlungen von Verdi sind ebenfalls nicht das Ergebnis grüner Politik. Da wenden Sie sich bitte an Verdi oder Ihren Arbeitgeber. Dass Pflegeberufe besser bezahlt werden müssen, ist völlig klar, aber sagen Sie das mal der CDU mit ihrer arbeitgeberfreundlichen Politik. Die Grünen setzen sich schon lange dafür ein, sind aber als Opposition im Bund seit 2005 nicht in der Lage, das auch durchzusetzen. Denken Sie mal darüber nach, ob die Grünen wirklich an allem schuld sein sollen...

@ 10:17 von Adeo60

"Wählerwille
Die SPD ist abgestraft worden, die CDU stärkste Fraktion. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Wahlverlierer erneut über den Umweg ROT-ROT-GRÜN Regierungsverantwortung übernimmt. Dies würde dem Wählerwillen nicht entsprechen."
.
Etwas ähliches habe ich nach der letzten Bundestagswahl gedacht.
Und was kam? GroKo von zwei Wahlverlierern unter Führung der Wahlverliererin......
.
Aber dazu wird es ja nach den nächsten Wahlen auch nicht mehr reichen.....

Bremer SPD hält für ihren Koalitionspartner den Kopf hin

Wenn die SPD nach diesem Desaster immer noch glaubt, sie könnte mit den Grünen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, dann tut sie mir leid.

Es ist doch so: Die Grünen geben die Themen vor. In der Sache kriegen sie aber nix gebacken. Weder ist der Krankenhausneubau vernünftig und in time fertiggestellt worden, noch klappt die Verkehrslenkung. "Am Stern" haben wir seit den Grünen mehr Unfälle als jemals zuvor, die neuen "Moordstrookjes" sind lebensgefährlich (deshalb werden sie in Belgien auch "Mörderstreifen" genannt. Beides vom grünen Bau-/Verkehrssenator verbockt. Vorausschauend hat er vor den Wahlen seinen Rücktritt angekündigt und so einigen seiner KritikerInnen ( jedenfalls den gutgläubigen) den Wind aus den Segeln genommen.
Die grüne Finanzsenatorin hatte auch den Rückzug angekündigt, ist auch besser, denn bald wird ihr "Rechte-Tasche-linke Tasche"-Finanzgebaren auffliegen.

Die Grünen benennen einfach neue Leute, die SPD darf für das Versagen ihrer Koalitionspartner den Kopf

Bremer SPD hält für ihren Koalitionspartner den Kopf hin

Wenn die SPD nach diesem Desaster immer noch glaubt, sie könnte mit den Grünen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, dann tut sie mir leid.

Es ist doch so: Die Grünen geben die Themen vor. In der Sache kriegen sie aber nix gebacken. Weder ist der Krankenhausneubau vernünftig und in time fertiggestellt worden, noch klappt die Verkehrslenkung. "Am Stern" haben wir seit den Grünen mehr Unfälle als jemals zuvor, die neuen "Moordstrookjes" sind lebensgefährlich (deshalb werden sie in Belgien auch "Mörderstreifen" genannt. Beides vom grünen Bau-/Verkehrssenator verbockt. Vorausschauend hat er vor den Wahlen seinen Rücktritt angekündigt und so einigen seiner KritikerInnen ( jedenfalls den gutgläubigen) den Wind aus den Segeln genommen.
Die grüne Finanzsenatorin hatte auch den Rückzug angekündigt, ist auch besser, denn bald wird ihr "Rechte-Tasche-linke Tasche"-Finanzgebaren auffliegen.

Die Grünen benennen einfach neue Leute, die SPD darf für das Versagen ihrer Koalitionspartner den Kopf

Die SPD hat Bremen immerhin seit über 70 Jahren..

..durchgehend regiert, und hat dabei sämtliche Probleme dieser Stadt, wie zum Beispiel die hohe Arbeitslosigkeit, Kinder-,Alten- und Bildungsarmut und vieles andere mehr erfolgreich gelöst!

Ach sooooooo, das hat sie gar nicht!

Na, dann muss sich die SPD auch überhaupt nicht darüber wundern, das ihr die Wähler halt irgendwann in Scharen davonlaufen!

Auf Kommentar antworten

Am 27. Mai 2019 um 09:12 von pro Diskussion
wo soll es hingehen?
---
Wenn die SPD genau das, was Sie hier aus persönlicher Sicht darstellen, in ein Programm eingearbeitet hätte, wäre die Partei nicht so in den Keller gerauscht.
Wie heisst es so schön: Wer nicht (zu-) hören will, muss fühlen.

@ 09:12 von pro Diskussion

"wenn ich an die See fahren möchte mit meinem Auto und dafür ein vermögen für Sprit bereits ausgeben muss um dann ein überteuertes Häuschen , während der Ferien(Schule),bezahlen zu müssen."

Das Benzin war schon teurer und es wird in Zukunft teurer werden (Suchbegriff Peak oil).
Für die Preise von Ferienhäusern während der Hochsaison können die Grünen am wenigstens. Das nennt sich Marktwirtschaft.

Übrigens ist man in meiner Jugend mit einem VW Golf oder Opel Kadett in den Urlaub gefahren. Heute muss es ja ein Van mit entsprechenden Verbrauch sein.

@berelsbutze 10:49

Wenn Bremen Ihre Vorstellung von "3.Welt" ist, dann geht es der sog. "3.Welt" ja richtig gut.

@ Sisyphos3 : Wer Bevormundet?

Nun sind aber die Grünen nicht die Partei die einem am neisten bevormundet. Es ist die AfD die einem Vorschreibt was man im Schlafzimmer zu tun hat und worauf man Stolz zu sein hat. Es ist die CDU und die FDP die die meisten gängel-Gesetzt in Deuschland ersonnen haben. Der Grosseteil der Gesetze reguliert den "freien Markt". Vertragsrecht, Vorschriften zur groesse von Tueren usw. Umweltgesetzgebeung ist ein winziger Teil dessen. Die Gruenen sind eine Buergerbewegung entsprungen, Ihre lieblings AfD wurde von einem Haufen machthungrieger Altpolitiker gegründet.

Abwirtschaften koennen alle

Abwirtschaften koennen alle Parteien ganz gut. Die CDU unter Diepgen hat Berlin mit Bankenskandal in die Milliardenschulden getrieben. Das war vorher nicht so. AfD-Glaser (damals CDU) hat Frankfurt mit Steuergeldern in Fonds gezockt und Schulden angehäuft. AfD Gruender Henkel hat als BER Aufsichtsrat die Schulden und Pleite des Flughafens dem Volk aufgehalst.

@adeo60, 10:17

Die SPD ist abgestraft worden, die CDU stärkste Fraktion. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Wahlverlierer erneut über den Umweg ROT-ROT-GRÜN Regierungsverantwortung übernimmt. Dies würde dem Wählerwillen nicht entsprechen.

Sie müssen "der Wähler" sein, habe ich richtig geraten? Woher sollten Sie sonst seinen Willen kennen? Und, da Sie ja wissen, was er nicht will, können Sie uns bestimmt auch sagen, was er denn möchte. Das würde Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildungen enorm vereinfachen.
Ich möchte das wirklich allzu gerne mal erklärt haben, mit welchen Algorithmen hier eigentlich ständig Leute "den Wählerwillen" herausfinden.

Nix gelernt aus der Wahlschlappe........

Energie und Fortschritt entsteht durch Veränderung und nicht am Stillstand und Klammern. Die SPD bastelt weiter an ihrem Untergang wenn sie sich nicht von Grund auf erneuert. Eine sozialdemokratische Bewegung, so wie sie früher für sich stand, ist existenziell für deutsche Arbeiter und Angestellte. Eine SPD die sich als „Knüppel aus dem Sack“ gegen Andersdenkende darstellt, und ihre Wähler im Regen stehen läßt wird nicht mehr gewählt. M.M.n.

@ proDiskussion

"Wenn die Jungen Menschen so auf Klimaschutz stehen, dann frag ich mich, wie genau diese, ihren Klimaschutz demnächst bezahlen wollen und gleichzeitig dabei zuschauen, wie andere Großmächte die Welt verpesten!
Wer Grün wählt hat entweder keine Ahnung oder hat viel Geld"

Sie repräsentieren genau das Problem, das ich sehe: Umweltschutz braucht nachhaltige Denke, zu der viele nicht bereit sind. Für Umweltschutz muss ich JETZT auf etwas verzichten, damit sich vielleicht in 50 Jahren etwas verbessert. Es wollen aber alle jetzt mit dem SUV rumheizen und jetzt nach Malle düsen. Ob das die heutigen Jungen in 10 / 20 Jahren besser machen, weiß ich nicht - aber irgendwo müssen wir ja anfangen. Übrigens: ich bin auch Krankenpfleger, und fühle mich nicht volksverarscht. Ich hoffe, Sie sind parteimäßig nicht auf einem komischen Weg.

Umweltkiller Familienvan im Ernst?

Dann sollen doch bitte erstmal die SUV-Fahrer zur Kasse gebeten werden, für Automobile die kein Mensch braucht, bevor einer Familie mit mehreren Kindern der Van schlechtgeredet wird.

@ Johnny R

"Wenn Bremen Ihre Vorstellung von "3.Welt" ist, dann geht es der sog. "3.Welt" ja richtig gut."

Nicht 3. Welt sondern 3. Welt Bundesland. Ein Unterschied von nicht unerheblichen 9 Buchstaben. Kann man aber übersehen, wenn man nur sehr flüchtig liest

@11:19 von Sisyphos3

Bremen 32.000 Euro/Kopf ... Bayern 2.000 und Sachsen 1.000 [...]
verantworten / bezahlen tun immer die anderen

Lustig, dass Sie "Sachsen" erwähnen. Ein Bundesland, dessen Wirtschaft durch Milliardentransfers am Leben erhalten wurde und noch immer wird.

Die Sachsen leiden unter der Misswirtschaft in der DDR. Die Bremer unter Strukturwandel und dem Ende der Werften. Den Bayern ging es als armes Agrarland in den 50ern und 60ern auch nicht besser. Wieso haben die einen Anspruch auf unsere Solidarität und die anderen nicht?

PISA: Da wurden Ausländerklassen mit normalen verglichen.

@06:56 von Frankfurter Bürger
Ich kann mich noch gut erinnern, wie mit unsachlichen Angaben dieses Image zustande kam.
Da waren in Bremen Klassen mit mehrheitlich nicht muttersprachlichen Schülern getestet worden. Da kam beim Sprachverständnis natürlich ein schlechteres Ergebnis heraus als in einer "normalen" süddeutschen Klasse.

Ähnlich war es mit Luxemburg: Die sprechen offensichtlich durchaus eine eigene Sprache, bekamen die Aufgaben aber auf französisch oder niederländisch.

Was das Auszählen betrifft:
Ich halte das System für wesentlich demokratischer als das übliche.
Offenkundig können in Bremen einzelne Personen gewählt werden.
Da dauert das Auszählen natürlich länger.

Enteignen ...

ist auch etwas worauf sich viele Parteien spezialisiert haben. Die FDP hat beim Bau des Flughafen Hahns (mittlerweile in Teilen geschlossen) viele Landbesitzer enteignet. Die CDU macht es bei vielen Strassenbauprojekten. Die AfD-Gründer Henkel und Treuhandchef Lucke waren sich für Enteignungen auch nicht zu schade. Jede Privatisierung ist eine Enteignung Vieler um einen kleinen Betrag. Jede Verstaatlichung ist eine Enteignung weniger um einen grossen Betrag. Wenn man das eine darf muss auch das Andere gestattet sein. Beides macht nur in Aussnahmen Sinn.

@11:19 Ritchi

Nach meinen Informationen hat die afd in Bremen 6,9%, und das ist eindeutig und klar einstellig.

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