Ihre Meinung zu: Umweltbundesamt: Wenn der Einwegbecher 20 Cent kostet

21. Mai 2019 - 17:51 Uhr

Kaffee kaufen, trinken, Becher wegwerfen. So verbraucht jeder Deutsche jährlich 34 Becher, insgesamt kommen 2,8 Milliarden Becher zusammen. Um das zu ändern fordert das Umweltbundesamt: Pfand und Strafsteuer.

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Kommentare

Funktioniert sicherer

als gute Vorsätze oder freiwillige Selbstverpflichtung.

Sinnvoller Ansatz

"Wenn der Einwegbecher 20 Cent kostet ..."

... ist er schnell Geschichte. Geht (und ging) ja auch ohne.

Schmerzgrenze nicht erreicht !

Alles richtig, bis :

Die zwangsgebühren sind zu läppisch .
Richtig ist:
2,50 pro Kaffeebecher ,
weil da die Schmerzgrenze
verläuft, d.h., da schmerzt
es im Geldbeutel !
Ohne diesen Effekt ist
Abgabe eine Farce !
Nicht kleckern , sondern klotzen, das gilt speziell
auch in diesem Fall !
Ich fordere mehr Mut u. Weitsicht v.d.groko !

Kind nicht mit dem Badewasser ausschütten?

Hoffentlich übertreiben wir nicht wieder mit dem Plastikverbot, den ein Pappbecher ist kein Plastik, höchsten der Deckel. In der Ökobilanz sollte dringend berücksichtigt werden alles was Mehrweg ist muß zurücktransportiert und mit evtl. viel Wasser gewaschen werden.

mehr Thermobecher mit Schraubverschluss anbieten!

Filialen mit Kaffeeaus schank sollten sehr preisgünstige
Thermobecher mit Schraubverschluss anbieten. Städte und
Kommunen könnten
die Herstellung der
Becher bspw. mit Aufdruck von Ortsansichten, auch
ggf. als Souvenirs, sponsern. Man kann kleine Thermobecher täglich bei sich tragen, die unterwegs dann jeweils preiswerter als bisher befüllt werden müssten.

re michlpaul

" In der Ökobilanz sollte dringend berücksichtigt werden alles was Mehrweg ist muß zurücktransportiert und mit evtl. viel Wasser gewaschen werden."

Deshalb steht das mit der Ökobilanz auch extra im Artikel drin.

Mal wieder ein tl; dr?

Es ist zum Haareraufen.

Da werden (berechtigterweise!) Ohrreinigerstäbchen oder anderes Kunststoff-Kleinzeugs verboten, aber um die Kaffeebecher wird herumgeeiert, und es werden Pfand oder/und Rückgabe der völlig überflüssigen Getränkebecher diskutiert, Frau Schulze tritt in gewohnt unentschlossener Weise vor die Kameras und tut, was sie am besten kann:
Überprüfen und Gutachten erstellen lassen, forschen lassen.
Forscher fanden heraus, “dass Mehrweggefäße möglichst häufig verwendet werden.“
Ja do schaust her, welch bahnbrechende Erkenntnis! Darf ich eine weitere Erkenntnis nach 3 Sekunden nachdenken anfügen?
Ein eigener Becher kann so oft wie man will benutzt werden. Abfall: NULL.
Aber im Gegensatz zu Herrn Altmaier, dem die Arbeitszeiterfassung zu bürokratisch ist, wird hier von seiner Amtskollegin ein Bürokratie-Pfand-Strafsteuer-Monster kreiert, das seinesgleichen sucht.

Die ToGgo-Becher vom Markt nehmen und fertig. Geht bei den Tüten doch auch!
.

Obwohl diese

Obwohl diese Einweg-Kaffeebecher ökologisch bedenklich sind, ziehen es sogar die Lebensmitteldiscounter vor, Kaffeeautomaten mit Einwegbechern seit einiger Zeit aufzustellen. Müllvermeidung liegt anscheinend nicht im Interesse von Kaufland/Lidl und. Co und an fast jeder Tankstelle. Das sind nicht nur die Becher, auch Obst und Gemüse werden bei diesen Discounter teils billiger angeboten, als lose Ware. Da sollte mal unser Umweltministerium eingreifen, und nicht immer alles zum Wohle der Wirtschaft ohne Pflichten der Müllvermeidung

Ich hätte noch...

...den ersten derartigen Kaffee im Becher zu kaufen. Und doch schaffe ich es glatt, einen Tag in der Stadt zuzubringen, ohne zu glauben, es ohne einen Kaffee auf die Faust nicht mehr ins nächste Geschäft, ins Parkhaus oder ins Kino zu schaffen. Auch von der Bahn ins Büro würde ich mir das “ohne“ zutrauen.
Mancher mag sich fragen, wie man das überlebt :-).

Mein Vorschlag wäre

50 Cent auf den Kaffee Becher ,nur über den Geldbeutel lässt es sich ändern. Ganz abgesehen davon das ich es für sehr merkwürdig halte überall und zu jeder Zeit mit ess- und trinkbaren durch die Gegend zu laufen. Bitte nicht falsch verstehen ,aber Nahrungsmittel sollten in Ruhe verzehrt werden,alles andere ist Stress für den Körper hat mir einmal mein Hausarzt empfohlen.

@ karwandler, um 18:35

re michlpaul

Ich finde es schade, dass man das Problem nicht von der anderen Seite angeht.
So ein Pappbecher ist fast wie eine Heilige Kuh, der man nicht an die Hörner greifen darf. Ökologisch “sinnvoll“ ist so ein Ding doch nie, da fängt es doch schon an. Für meine Begriffe gibt es keine sinnvolle Alternative zum eigenen “Dauerbecher“, und die Zahl von fast 3 Milliarden Wegwerfbechern bestärkt mich in dieser Meinung.
Mit Freiwilligkeit wird man nicht groß weiterkommen.
Der einzige positive Punkt bei einer eventuellen Pfanderhebung: Die Pfandsucher könnten davon profitieren.

@ schiebaer45, um 18:43

Sie sprechen mir aus der Seele.

Bewusstsein schaffen ! Bis in

Bewusstsein schaffen !

Bis in die Mitte 90er standen überall Mülleimer mit Hinweisschildern (Müll in Mülleimer)

Ist zwar ein etwas anderes Thema, aber es würde Bewusstsein für Müll - Vermüllung - Littering schaffen.

Leider wurden ALLE solche Schilder abgeschafft.

Zum Thema "Einwegbecher"

Im Zeitalter, als es noch keine Einwegbecher gab, war Kaffeetrinken genauso möglich.
Evt. wäre das eine sinnvolle Alternative - Mehrwegtasse statt Einwegbecher.

Wozu braucht man pappbecher?

Wozu braucht man pappbecher? Doch nur weil die meisten zu faul sind. Ich habe einen thermobecher für unterwegs. Völlig überflüssiger US livestyle.
Verbieten. Thema beenden.

Was, 20 cent?

Bei den Kaffeepreisen insbesondere angesagter Starbucks-Filialen spielt das keine Rolle und funktioniert so wenig wie bei den Tragetaschen. Früher ging es doch auch ganz ohne die unsäglichen Becher? Wer keine Zeit hat, seinen Kaffee im Geschäft zu trinken kann ja seinen eigenen Becher mitbringen. Funktioniert in Freiburg und anderswo heute schon

Die Vorbilder in den Medien sollten

aufhören ständig "Coffee-to-Go" - Becher zu zeigen. Es wäre zweckmäßig, dass das Fernsehen solche Dingen ebenfalls unterbindet.

Wie wäre es mit Preisnachlass

Wie wäre es mit Preisnachlass für Leute, die ihren eigenen Becher mitbringen? Oder gibt es dazu auch eine EU- Richtlinie die das verbietet?

Eine Hochrechnung vom Säugling bis zm Greis?

Was fällt Politikern in aller Regel ein? Abgaben, Gebühren, Steuern ..!

Was die globale Umwelt betrifft hat Pfand nie wirklich etwas bewegt. Gefördert wurde damit von Beginn an Einweg statt Mehrweg. Es ist schnell recherchiert.

"Papp"-Becher ohne Plastik, bunt bedruckt (Farben, Kleber ...), Deckel? "Papp" trifft es wohl nicht so ganz. Diverse Schadstoffe und Plastikanteile im Becher sind mit oder ohne Pfand nicht wiederverwertbarer Müll.

In den Meeren und überall findet sich Plastik und viel schlimmer Mikroplastik in Kosmetika und sonstwo, trotz Pfand bzw. Schaden für Mensch, Tier und Umwelt.

Hier ist der wirkliche millionenschwere Effekt:
Das Pfand ist wenigstens ein sozialer Beitrag gegen die Altersarmut.
Ein erweitertes Pfandsammelangebot fördert die gesunde Bewegung und bringt etwas Pfandgeld in die klammen Kassen armer Rentner.
Das ist die Pfandrealität, die man in den Städten beobachten kann, wenn man nicht bewusst wegsieht!

Mal in Ruhe nachgedacht...

Allein um das Wasser für den Kaffee zu erwärmen werden rund 100 kJ Energie benötigt (entspricht dem Energieinhalt von 3-4 g Kunststoff. Ein Styroporbecher wiegt 2-3g), in der Espressomaschine bei 19 bar noch deutlich mehr. Dazu kommen noch Anbau, Verarbeitung, Transport und Lagerung von Kaffee. Dann noch der Verkaufsraum mit Heizung, Licht...
Ich bin nicht gegen Mehrweg, aber bevor hier mit missionarischem Eifer gegen einen kleinen Aspekt (und die Einwegbecher-Nutzer) zu Felde gezogen wird, würde ein Blick über den Becher- pardon Tellerrand doch vielleicht die Dimension des Problems einzuordnen helfen. Vielleicht kommt man dann zu dem Schluss, dass der Becher nur ein Bruchteil des Ganzen ist und ein Verzicht auf jeden 10. (?) Kaffee der Umwelt sogar mehr helfen würde. Fazit: Einwegbecher zu nutzen ist vielleicht nicht super, aber vermutlich im Vergleich zur ganzen Ökobilanz auch nicht so schlimm, wie manch einer einem hier einreden will. Es wäre wohl schlau, das erst einmal zu klären.

Svenja Schulze mit einem Lächeln im

Gesicht, die Bevormundung geht weiter. Wenn man viel im Ausland ist, dann fällt einem auf, wie dicht dort Mülleimer stehen, in Spanien, Portugal z.B. in D, Fehlanzeige. Hier ist Müll ein Kostenfaktor, deshalb möglichst keine Mülleimer. Hat man seine Hundetüte mit dabei, Frage wo ist der nächste Mülleimer. Liebe Politiker: erst einmal liefern, dann fordern. Ihr von der Kühnert Partei seid aus der Zeit gefallen.

nicht ausreichend

notwendige drastische Gebuehren:
Plastikbecher: 5 Euro
Plastiktueten: 20 Euro
...
es muss im Geldbeutel richtig weh tun...
...
mit Aufdruckbildern
- Straende, Fluesse, Waelder und Parks voller Plastikmuell
- Tiere in Plastikabfall elend verendet...
...

Becher abschaffen. Die Leute

Becher abschaffen. Die Leute können und sollten sich daran gewöhnen, ein Trinkbecher mitzuführen. Gibts ja heute in Mengen und verschiedenen Materialien zu kaufen. Früher hat man Thermokanne dabei. Verwöhnte Konsumenten...

>>Pfand auf

>>Pfand auf Einwegbecher<<

Neben Pfand für Plastikflaschen nun auch Pfand für Einwegbecher, das ist ein sehr guter Vorschlag!

Das eröffnet den Armen der Gesellschaft eine weitere Einnahmequelle.

Es fehlen noch wegeworfene Zigarettenstummel, Zeitungen und Kaugummis.....

Saubere (Um)Welt....dank dem Umwelt-Bundesamt....

PS. Wer profitiert?

BM-Finanzen und Arme....

Es ist schon erstaunlich wie schnell sich Überlegungen finden für ein Verbot von Plastikverpackungen in der Gastronomie.

Da sind wir aber froh, dass die Schoko Bons von Ferrero im Supermarkt in Papier verpackt sind.

Seltsam nur, wenn ich im Supermarkt und in der Drogerie bin, sehe ich nur Plastik.

Woran es liegt? Der Handel und die Industrie haben halt eine Lobby.

Nunja, es wird alles besser, wenn die Gastronomie erstmal verdrängt ist und wir unser Essen ausschließlich im Supermarkt bekommen.

Klingt wirklich nach einem gut überlegten Plan von unseren Politikern

re gwidor

"Es ist schon erstaunlich wie schnell sich Überlegungen finden für ein Verbot von Plastikverpackungen in der Gastronomie."

Wie kommen Sie denn hier auf Gastronomie? Ein Coffee to go hat so wenig mit Gastronomie zu tun wie eine Tüte Eis oder eine Bratwurst auf die Hand.

re harry-up

"Der einzige positive Punkt bei einer eventuellen Pfanderhebung: Die Pfandsucher könnten davon profitieren."

Pfandsucher kann es nur geben, weil Nichtpfandeinlöser zu faul sind.

Und bilden sich womöglich noch ein, sie täten den Armen was Gutes mit ihrer Faulheit.

Laengst ueberfaellig.

Die gesamte Einwegkultur sollte mit Abgaben oder Verboten gemassregelt werden.

Einweg nur , wo manns wirklich braucht, z.b. im Gesundheitswesen.

Nur mit Verbot werden die Leute kreativ. Alternativlosigkeit ist eine Maer, alles kann sich aendern.

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