Ihre Meinung zu: Deutsche verbrauchen weniger Plastiktüten

17. Mai 2019 - 16:18 Uhr

Die Bezahlpflicht wirkt offenbar: Immer weniger Deutsche greifen an der Ladenkasse zur Plastiktüte. Die Gesamtzahl der verbrauchten Tüten ging 2018 um rund 20 Prozent zurück.

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Kommentare

Einerseits wunderbar -

Einerseits wunderbar - andererseits ernüchternd, wieder einmal zu sehen: Verbraucher*innenverhalten ändert sich vor allem über die Geldbörse. Deshalb wird an der ein oder anderen Stelle nicht nur über Bildung zu reden sein, sondern die politische Steuerung, die Umweltunverträglichkeit bei Produkten verteuern muss, dringend intensiviert werden müssen.

immerhin ein Erfolg

Schön, dass es mal eine positive Nachricht gibt. Allerdings gemessen an dem Ziel Nachhaltigkeit ist es nur ein kleinerer Erfolg.

16:39 von andererseits warum

16:39 von andererseits

warum ernüchternd?

Rohstoffverschwendung ist teuer.

Dass diejenigen, die Rohstoffe verschwenden ordentlich dafür zahlen müssen, ist nur kongruent.

Das ist ja eine Revolution!

Ganze 20%, ja da wird der Globus aufatmen!

Ehrlich?

Fast alles, was ich kaufe ist irgendwie in eine Plastiktüte verpackt. Der Gelbe Sack ist bei uns immer voll.
Oder zählen diese Tüten um Produkte nicht?

ernüchternt

kapiere es einfach nicht..
Was sind unsere Politiker für Scharchnasen, weg mit den Plastiktüten, die darf es gar nicht mehr geben. Was bringt es wenn man die Dinger kaufen kann GAR NICHTS. Politiker reden viel von Umwelt und den verdreckten Meeren aber tun nichts. Diese Tüten schlicht und einfach verbieten.

RE:Tada

"Fast alles, was ich kaufe ist irgendwie in eine Plastiktüte verpackt. Der Gelbe Sack ist bei uns immer voll."

Dann sollten sie beispielsweise ihr Gemüse auf dem Markt und ihr Brot beim Bäcker kaufen. Wäre schon einmal ein Anfang. Und selbstgekochte Mahlzeiten schmecken besser, sind gesünder und produzieren weniger Müll als Fertigfutter.

Gruß Hador

Plastik

Der Anteil an Plastiktüten ist doch am Gesamtaufkommen in Sachen Plastikverpackung unerheblich.
Einfach mal die Blisterverpackungen anschauen die über die Maßen vergrößert sind um einen "Mehrwert" vor zu täuschen.
Ich nutze keine Plastik-Einkaufs-Tüten mehr, kann mich aber kaum gegen die Blister Verpackungen schützen.

...alles gut...

Toll, da kann ja der Rest der Welt jetzt mehr Plastiktüten verbrauchen und wir haben ein gutes Gewissen.
Wer diese Art von Berichterstattung in Umlauf bringt hat die Welt nicht verstanden!

Ein Erfolg???

Das Problem liegt ja wohl eher zum kleineren Teil bei den Tüten mit denen der Verbraucher die Ware nach Hause bringt sondern bei den vollkommen unnötigen Mehrfachverpackungen der einzelnen Lebensmittel! Warum muss jede Portion nochmal einzeln verpackt werden und warum zur Hölle wird eine Gurke in Plastik eingeschweißt? Das gehört auf den Prüfstand!

RE:andererseits

Sehr treffend ihr Kommentar, sehe ich dieselben Tendenzen in meinem Bekannten- und Freundeskreis. Die Meisten reagieren dann mit purer Gleichgültigkeit.
Von daher ist der Schritt zu einer CO2-Steuer zwingend erforderlich, um Fehlentwicklungen zu stoppen.

Beste Grüße Hador

Zu 17:02 von meela "ernüchternt"

ernüchternt
kapiere es einfach nicht..
Was sind unsere Politiker für Scharchnasen, weg mit den Plastiktüten, die darf es gar nicht mehr geben. Was bringt es wenn man die Dinger kaufen kann GAR NICHTS. Politiker reden viel von Umwelt und den verdreckten Meeren aber tun nichts. Diese Tüten schlicht und einfach verbieten.

Ernüchternd wird das Ergebnis sein, wenn man in Deutschland die Pastiktüten verbietet und an den "verdreckten Meeren" ändert sich kein Jota!
Welche in Deutschland genutzten Plastiktüten landen in welchen Weltmeeren?
Es schwimmen hunderte Millionen Dosen und Plastikflaschen in den Weltmeeren, trotz deutschem Dosenpfand.
Realist bleiben!
Das Dosenpfand hat hierzulande wenigstens einen sozialen Effekt. Mancher arme Rentner hat eine Aufgabe und bessert seine Situtation mit Flaschen- und Dosensammeln. Auf die Weltmeere hat das keinen Einfluss, sie bleiben so wie sie sind.

Meckern

ist nach wie vor des Deutschen liebstes Hobby.
Ja, es gibt auch noch andere Baustellen und ja, auch anderes Plastik rund um den Inhalt muss man kritisieren.

Aber Hallo !: Das ist ein Anfang. Seid doch einfach froh darüber, dass irgendwas passiert. Oder, im Hinblick auf FFF, dass irgendwer Probleme thematisiert und anspricht.
Auch wenn Deutschland vielleicht das Klima nicht alleine rettet und auch die Meere nicht alleine von Plastikmüll befreit: Meckert doch nicht immer, wenn mal jemand was Sinnvolles tut. Tut vielleicht selbst mal was Sinnvolles

17:16 von Hador Goldscheitel
Und selbstgekochte Mahlzeiten schmecken besser, sind gesünder und produzieren weniger Müll als Fertigfutter.
:) Dann kann ich Sie schonmal nicht zum Essen einladen :)

Wow, 20% weniger

doch soo viel? Ein bahnbrechender Erfolg. Passt irgendwie gut als Ergänzung zum Artikel über die Freitagsdemos;-)
Ich hab noch kaum eine Plastiktüte gebraucht. Da gibt es Einkaufskörbe und, seit ich gehbehindert bin, den Rucksack. Wo sind denn die Umweltbewegten, wenn grad keine Umfrage ist?

Da sieht man wieder

es muss erst einmal verteuert werden dann kommt es auch beim Endverbraucher an.Wir nehmen schon seid langen die Tragetaschen zum Einkauf mit. Aber wie Jemand hier schon schrieb,die verpackte Gurke mit der dünnen Folie nehme ich schon ,denn wenn ich es so manchmal erlebe wie die oft angefasst wird zum testen wie reif sie ist,da sehe ich es ein mit der Folie.

16:39 von andererseits

"Einerseits wunderbar - andererseits ernüchternd, wieder einmal zu sehen: Verbraucher*innenverhalten ändert sich vor allem über die Geldbörse."

Letzteres steht da doch nur als Vermutung.
Das ist doch gar nicht gesagt.

Ich selber beobachte nicht dergleichen.

Im Übrigen bieten viele Supermärkte diese Plastikeinkaufstüten gar nicht mehr an, man kann sie also gar nicht kaufen.
Auch das also muss ein Grund sein, warum die Zahl zurückgegangen ist.

Ganz allgemein:
noch vor zehn, fünfzehn Jahren ging fast jeder ohne Tasche oder Tüte zum Einkaufen, mich eingeschlossen. Man wusste ja: man findet Gratis-Plastiktüten an der Kassen.

Heute greift man genauso automatisch vorm Einkaufen zu Hause zu einer richtigen Einkaufstasche wie früher vor 50 Jahren.
Der Mensch muss sich halt erst langsam umgewöhnen, aber dann klappt es auch.

Das Umerziehungsmittel allerdings war in der Tat die Tatsache, dass die Plastiktüten plötzlich Geld kosteten und immer teurer wurden...

@16:45 StöRschall

Das "ernüchternd" ist lediglich darauf bezogen, dass doch viele Menschen Erkenntnisse erst dann wahrnehmen und ernst nehmen, wenn es über den Geldbeutel spürbar wird. Ansonsten stimme ich Ihnen völlig zu.

16:45 von ofarrill ; 16:59

16:45 von ofarrill ; 16:59 Tada

Jede Tüte zählt.

Das schließt das eigene Handeln mit ein.

Und Zynismus ist angesichts der Kunststoffflut eh unangebracht.

@ lomrat

"Das Problem liegt ja wohl eher zum kleineren Teil bei den Tüten mit denen der Verbraucher die Ware nach Hause bringt sondern bei den vollkommen unnötigen Mehrfachverpackungen der einzelnen Lebensmittel!"

Da haben Sie wohl recht. Trotzdem finde ich es nicht vollkommen verkehrt, mit dem kleinen Teil schon mal anzufangen. Vielleicht kommt ja der größere noch hinterher. Kleine Schritte sind mühsam und bringen nicht das sofortige große Erfolgserlebnis. Aber was ist die Alternative? "Bringt eh nix, also lassen wir es ganz"?

Müllvermeidung...

Bundesumweltminister Swenja Schulz: "Mein Ziel ist es, dass wir den Plastikverbrauch insgesamt auf ein sinnvolles Maß reduzieren."
###
Aber sowas von nachhaltig Frau Ministerin. Darum verkaufen wir ja auch unseren Plastikmüll in die Türkei... Nur reduzieren wird nicht reichen. Plastiktüten müssen verboten werden. Das wäre sinnvoll...

18:13 von andererseits @16:45

18:13 von andererseits
@16:45 StöRschall
Das "ernüchternd" ist lediglich darauf bezogen, dass doch viele Menschen Erkenntnisse erst dann wahrnehmen und entnehmen, wenn es über den Geldbeutel spürbar wird.

---

Das stört mich widerum nicht im Geringsten.

Es gibt noch viel schlimmere Mitmenschen.

18:13 von andererseits @16:45

18:13 von andererseits
@16:45 StöRschall

Hauptsache, es wird überhaupt irgendwas wahrgenommen.

@18:01 Sausevind

Sie beschreiben die Situation und Entwicklung sehr anschaulich und nachvollziehbar. Ich denke ldaher nochmal darüber nach, meine Einschätzung "ernüchternd" zu korrigieren: Ich erweitere jedenfalls meine Beurteilung um den Aspekt, dass Verhaltensänderungen eine Zeitlang brauchen können. Die Crux ist, dass wir im Blick auf Klimazerstörung, Artensterben und andere massiv bedrohliche Entwicklungen nicht beliebig viel Zeit haben.

um 17:25 von lomrat

>>Ein Erfolg???
Das Problem liegt ja wohl eher zum kleineren Teil bei den Tüten mit denen der Verbraucher die Ware nach Hause bringt sondern bei den vollkommen unnötigen Mehrfachverpackungen der einzelnen Lebensmittel! Warum muss jede Portion nochmal einzeln verpackt werden und warum zur Hölle wird eine Gurke in Plastik eingeschweißt? Das gehört auf den Prüfstand!<<

Soweit ich es bemerkt habe, gibt es inzwischen die Bio-Gurken ohne Plastikhülle.
Sie haben allerdings recht, dass allzuviele Süßigkeiten (z. B. Marsriegel etc.) in fast bonbongroßen Stücken einzeln verpackt zusätzlich in Tüten in den Regalen kursieren.

Diese blödsinnige Idee gehört längst eingestampft!

bei rewe musst e ich auch vorher

schon für die tüte mit werbeaufdruck bezahlen

@Sausevind, 18:01

"Heute greift man genauso automatisch vorm Einkaufen zu Hause zu einer richtigen Einkaufstasche wie früher vor 50 Jahren. >>> Der Mensch muss sich halt erst langsam umgewöhnen, aber dann klappt es auch"

Eben. Man kann sich sogar ziemlich schnell umgewöhnen, wenn man den Sinn erkennt (und dabei oft nicht mal wirklich auf etwas verzichten muss - ganz im Gegenteil).

"Das Umerziehungsmittel allerdings war in der Tat die Tatsache, dass die Plastiktüten plötzlich Geld kosteten und immer teurer wurden..."

Das von der Politik erlassene Verbot der Abgabe von Gratis-Plastiktüten bzw. die Erhebung eines Preises dafür zeigt also am Markt durchaus die angestrebte Wirkung: Der Verbrauch an Plastiktüten geht endlich zurück.

RE:Silverfuxx

"Dann kann ich Sie schonmal nicht zum Essen einladen :)"

Kein Problem ! Ich koche täglich frisch, bzw. taue, wenn's mal schnell gehen muss, auch Selbstgekochtes wieder auf. Kommen sie doch mal auf nen Sprung vorbei und genehmigen sie sich eine Mahlzeit, und lassen sie sich überzeugen, wie einfach, schnell und lecker die Zubereitung und das Ergebnis ist.

Gruß Hador

re silverfuxx

"Meckern

ist nach wie vor des Deutschen liebstes Hobby.
Ja, es gibt auch noch andere Baustellen und ja, auch anderes Plastik rund um den Inhalt muss man kritisieren.

Aber Hallo !: Das ist ein Anfang. Seid doch einfach froh darüber, dass irgendwas passiert."

Sie bringen es auf den Punkt.

Wenn nix passiert, wird es schweigend oder mit ganz leisem Grummeln hingenommen.

Aber wenn was passiert, kommen die Meckerer-Geschwader, dass alles nix nützt, sowieso nix ändert, was anderes viel wichtiger wäre, und überhaupt.

Es geht doch nicht ...

um die Plastiktüten, die wir benutzen, sondern um die, die im Wasser landen …

@um 16:45 von StöRschall

dafür zahlen müssen, ist nur kongruent.
----------------
Dem Fisch ist es egal ob die Rohstoffe verschwenden werden und das dafür ordentlich bezahlt wurde..Die Meere ver­dre­cken und die Fische sterben.

@ um 17:25 von lomrat

Gurke in Plastik
ich meine einige Geschäfte haben da schon reagiert. Gurke ohne Plastik.
Ich hab Beutel für Obst und Gemüse..(gekauft).. selbst genähter Brot Beutel.. Taschen aus Stoff schon seit Jahren. Es geht nicht alles aber einiges kann Jeder tun.

warum gibt es denn überhaupt noch

Plastiktüten? verbleites Benzin kann man doch seit langer Zeit auch nicht mehr in seinen Tank füllen!

@ um 17:31 von gman

es sollen immer die Anderen..
Fangen wir doch einfach mal selber an.. Jeder wie er kann..
Welche in Deutschland genutzten Plastiktüten landen in welchen Weltmeeren?
So ein Quatsch.. wenn es hier keine Plastiktüten mehr gibt schwimmen sie nirgends rum.
Realist bleiben!
Brauch ich nicht, bin ich nicht.. ich versuche ein klein wenig weniger Müll zu produzieren.

Besser den Schüttgut-Verkauf fördern

Auf weniger Plastik kommt es an, da bin ich mit dabei.
Allerdings ärgert es mich, dass viele Supermärkte sich nicht umstellen, wenn es darum geht, eigene Transportbehälter mitbringen zu können, oder diese gegen Pfand neben dem Angebot einfach eintauschen zu können.
Der Laden Unverpackt ist klever und spart sogar teilweise noch Geld, weil die Produkte insgesamt billiger angeboten werden können:
Keine Umverpackung, keine Werbung; damit entfallen Kosten für die Entwicklung usw.

Diese Idee in Supermärkten zu integrieren wäre eine tolle Sache, damit man die Wahl hätte.
Allerdings müssen diese ewigen Aufdrucke mit Hinweisen ja sein...selbst von den Grünen ständig gefordert : Am Besten alle Inhaltsstoffe, Ampelkennzeichnung ob gesund oder nicht, ....Erbsenzählereien.
Wer das fordert, hält gegen diesen Loseverkauf gegen und verhindert die Entwicklung in diese Richtung.

Und wer mehr Kartonagen verbraucht als Plastik, holzt endlich auch mehr Bäume um.
Das ist die andere Seite.

Es fängt doch schon mit den

Es fängt doch schon mit den Menschen an, die ihre Gärten mit Steinen „schmücken“. Wildblumen, Beerensträucher und Beete (Hochbeete) und jede Biene, jeder Schmetterling freut sich und man kann aus dem eigenen Garten ernten und kann sich im Sommer den Gang in die Gemüseabteilung sparen.
Schmeckt wesentlich besser, man kommt im eigenen Garten runter, spart Geld und schont die Umwelt.

@berelsbutze

Erstmal muss man aber einen eigenen Garten haben, dann Ahnung bevor man auf Ernte hofft, wie man pflanzt und zu guter letzt Zeit und Lust für dieses Hobby auftreiben können. Die meisten Leute die ich kenne, haben keine Lust nach einem anstrengendem körperlichem Arbeitstag noch sich mit Pflanzen zu quälen. Ich selber finde das gut, aber habe keine Zeit und auch wegen Arbeit kein Nerv dazu. Ansonsten kein Einwand, dann weiß man das es garantiert Bio ist.

Plastiktüten

Vielleicht kann man auch Plastik für Tüten und Verpackungen ganz verbieten. Irgendwas aus Bambus entwickeln, diese wächst sehr schnell/rasant.

@ um 17:31 von gman
es sollen immer die Anderen..
Fangen wir doch einfach mal selber an.. Jeder wie er kann..
Welche in Deutschland genutzten Plastiktüten landen in welchen Weltmeeren?
So ein Quatsch.. wenn es hier keine Plastiktüten mehr gibt schwimmen sie nirgends rum.
Realist bleiben!
Brauch ich nicht, bin ich nicht.. ich versuche ein klein wenig weniger Müll zu produzieren.

Oder so, immer "die Anderen" sind die Bösen, selbst ist man toll und gut.
Sie irren, ich vermeide Müll und Verbrauch so gut es geht. Wenn es in D und der EU keine Plastiktüten mehr gibt wird trotzdem Plastik in den Meeren schwimmen. Als Realist vermute ich, es wird sich kaum etwas ändern.

Auch Plastik macht Sinn. Nicht selten stellt sich heraus, dass ein Verbot und der Ersatz ein Schuß in den Ofen war.
Vernunft zeigt sich wie man mit einer Sache umgeht. Man wirft Müll, Tüten, Flaschen, Dosen, Schrott usw. nicht auf die Straße, nicht ins Meer. Oft sind das bei vernünftiger Entsorgung verwertbare Stoffe

Zu 19:24 von Zundelheiner "verbleites Benzin"

warum gibt es denn überhaupt noch Plastiktüten? verbleites Benzin kann man doch seit langer Zeit auch nicht mehr in seinen Tank füllen!

Was für ein gewaltig hinkender Vergleich.

Woraus wird denn Ihr Benzin, verbleibt oder nicht, hergestellt?
Hier wird das Plastik in den Weltmeeren als Argument für das Verbot herausgestellt.
Haben Sie schon etwas von der Ölverschmutzung und die Verunreinigung der Umwelt, besonders der Meere, durch Rohöl oder Mineralölprodukte gehört.
Immer wieder gibt es Ölkatastrophen auf den Meeren.

Analog zum Plastiktütenverbot müssten Sie dann gleich das Benzin und alle Mineralölprodukte verbieten.

Kaufen Sie sich dann als Ersatz ein Pferd mit Kutsche?
Hafer, Futter und die Pferdeäpfel usw.. sind und waren auch nicht problemlos für Umwelt, Klima und die Menschen.

Wohin soll die Verbotswelle denn noch führen. Die Menschheit in den Orbit?

Es sollte Plastik so weit es

Es sollte Plastik so weit es geht verboten werden. An vorderster Front: Die Zusätze in Waschmitteln oder Parfüms usw. Das kann man schon mal ohne Probleme verbieten.
Dann alle Umvrpackungen, die nicht nötig sind und mit Papier ersetzbar sind. Zweitens muss natürlich auch der Papierverbrauch gedämmt werden. Ich will jetzt nicht die Aufgabe übernehmen, die die Politik hätte. INTELLIGENTE LÖSUNGEN DURCHZUSETZEN.

Das Mikroplastik kriegt man nicht aus dem Meer, und reichert sich an, - es ist nicht zu spät, um das Meer zu retten. Aber irgendwann geht alles den Bach runter, dann wird das Meer zur Lake, und dann taugt auch der Spruch "Ökofaschismus" nichts mehr.

20 % sind viel zu wenig

Das trotz bezahlen immer noch 80 % Plastiktüten nun jetzt kaufen, ist viel zu viel.
Verbieten und erst gar nicht mehr zumindest EU weit produzieren. Stoffbeutel tun es besser und sind haltbarer und Umwelt schonender.
Wegwerfplastik braucht keine Gesellschaft, und den Müll verbrennen oder ins Ausland, ist keine Lösung !

@Knorlo - Möchten Sie Untätigkeit rechtfertigen?

17:21 von Knorlo:
"Toll, da kann ja der Rest der Welt jetzt mehr Plastiktüten verbrauchen und wir haben ein gutes Gewissen. Wer diese Art von Berichterstattung in Umlauf bringt hat die Welt nicht verstanden!"

Wer seine Untätigkeit mit der Untätigkeit anderer zu legitimieren versucht, hat weit weniger verstanden. (Oder ist einfach nur faul.)

Übrigens sind Kenia und Ruanda die Vorreiter im Kampf gegen den Plastikmüll. Was in Afrika gelingt, könnte in Deutschland längst Standard sein.

@schiebaer45 - Reife Gurke?

17:39 von schiebaer45:
"[...] wenn ich es so manchmal erlebe wie die oft angefasst wird zum testen wie reif sie ist,da sehe ich es ein mit der Folie."

Bei Kiwis könnte ich das ja noch nachvollziehen, aber wer testet denn den Reifegrad einer Gurke?!

Ansonsten hilft Abwaschen oder Schälen.

Schönfärberei ...

Wichtiger als die Frage nach d. Anzahl d. verbrauchten Tüten wäre d. Frage nach der Anzahl d. produzierten Tüten ! Da tut sich wenig, die Dinger werden nur woanders abgesetzt/verteilt ...
Und so passiert hier das gleiche wie beim Plastikmüll: Deutschland selbst verschmutzt die Flüsse/Meere tatsächlich nur in geringem Maße damit ! Stattdessen exportieren wir unseren brav getrennten/gesammelten Plastikmüll nach China (abnehmend), Afrika und in die Türkei (stark ansteigend), die ihn dann für uns ins Meer kippen ... So sieht´s aus, da helfen dann auch keine noch so schönen Statistiken (s.o.) ... MfG. B.W.

Müllverbrennung

In Deutschland gibt es Müllsortierung und Müllverbrennung, wenn keine Brennbaren Stoffe mehr im Hausmüllsind muß bei der Verbrennung Brennstoff zugesetzt werden, wo liegt da der Sinn??? Plastiktüten sind aus Öl und werden verbrannt ist doch ein Winn-Win n System

@gman - Jeder Beitrag zählt!

21:07 von gman:
"Analog zum Plastiktütenverbot müssten Sie dann gleich das Benzin und alle Mineralölprodukte verbieten."
> Damit haben Sie völlig Recht.

"Hafer, Futter und die Pferdeäpfel usw.. sind und waren auch nicht problemlos für Umwelt, Klima und die Menschen."
> Auch das ist richtig und doch liegen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz ganze Welten zwischen der Fortbewegung mit 1 PS und dem motorisierten Straßenverkehr.

Statt jeden Ansatz pauschal zu verteufeln sollten Sie wissen, dass große Ziele nur in kleinen Schritten erreicht werden können.

Moment

Es werden weniger Plastiktüten an der Ladenkasse gekauft.
Ob weniger verbraucht werden ist da noch nicht gesagt.

Beispiel:
Die kleineren Tüten, die ich beim Gemüsehändler kaufen konnte (nicht die dünnen durchsichtigen, sondern einfach kleinere), die benutzte ich immer als Obst- und Gemüseabfalltüten.

Jetzt hab ich dafür einfach eine Rolle kleiner Müllbeutel.

Also: ich kauf weniger an der Kasse, dafür eine Rolle und benutze daher genau so viele wie vorher.

Ich seh das auch in unserem Container: mehr "Mülltüten" als Tüten mit Müll.

@17:16 von Hador Goldscheitel RE:Tada

"Dann sollten sie beispielsweise ihr Gemüse auf dem Markt und ihr Brot beim Bäcker kaufen. Wäre schon einmal ein Anfang."

Würde ich z.B. liebend gerne tun. Leider schaffe ich den Weg dahin nicht. Habe nur einen Supermarkt in der Nähe.
Auto (habe keins) und Internet sind ja keine umweltfreundlichen Alternativen. Und nun?
Bitte kommen Sie jetzt nicht mit dem Fahrrad - schaffe ich auch nicht mehr.
Allerdings habe ich sehr hilfsbereite Nachbarn, aber die hat auch nicht jeder.
Nicht immer und für alle sind die Dinge so einfach, wie sie scheinen. Ist kein Jammern, nur Tatsache.

@21:07 von gman

Jeder Vergleich hinkt, kommt halt darauf an wie kräftig man ihm vor das Schienbein tritt.
Ich bin kein Freund sinnloser Verbote, aber die Abschaffung von Bleizusatz im Benzin war kein Verbot....dass unverbleites Benzin aus Erdöl raffiniert wird ist mir tatsächlich auch nicht neu....halten sie es denn für blinden Aktionismus, wenn in allen Bereichen umweltschädliche Substanzen vermindert werden?
Können sie sich vorstellen, dass es Menschen auf dieser Welt gab die nicht wussten was eine Plastiktüte ist und trotzdem leben konnten?

Am 17. Mai 2019 um 20:22 von Hackonya2

"Vielleicht kann man auch Plastik für Tüten und Verpackungen ganz verbieten.
Irgendwas aus Bambus entwickeln, diese wächst sehr schnell/rasant."

Sehr gute Idee.

Gibt es aber schon.

Chu Yeh Ching“ bedeutet auf Deutsch in etwa „Bambus Blätter Likör“,

geläufiger ist jedoch der Name Bambusschnaps.

RE:Anna-Elisabeth um 22:49

Sehr schade für sie, dass sie nicht mehr so aktiv sein können wie sie es sich wünschen. Ich kann sie sehr gut verstehen, war ich doch selber gesundheitlich/körperlich sehr eingeschränkt. Da ist selbst der Weg zum nah gelegen Supermarkt schon eine Herausforderung.
Aber ihren Fall würde ich als Ausnahme von der Regel verstehen, der weitaus größte Teil unserer Bevölkerung ist mobil, aber leider nur zu faul und zu gleichgültig.

Beste Grüße Hador

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