Kommentare

Wer ist hier gefordert und aufgefordert?

Die UNO als zweibeiniges Kaninchen nicht!
Aber die EU und besonders Staaten wie Deutschland! Dieses Elend kann nur durch Massnahmen minimiert und eliminiert werden, wenn die Realität eine Chance erhält!
Es muss diesen hungernden und armen Völkern erklärt und beigebracht wird, vor Ort und mit Fachkräften, weiblich und männlich, dass sichere und kostenlose Empfängnisverhütung mehr als lebensnotwendig ist, um einen Mindeststandart an Lebensglück zu erreichen,
für die Mutter sowie für das Ungeborene!
Religion muss dabei ausgeschlossen werden!
Diese hat besonders in spezifischen Staaten die Not und das Elend nur vergrössert!
Aufklärung ist notwendig, auch dann, wenn sie schmerzt!

Überbevölkerung

Wir sollten dringen allen Frauen die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ermöglichen.

Denn es ist diese, und nicht wie vielfach angeführt wird das Bildungsniveau, die über ein nachhaltiges Geburtenniveau entscheidet.

Na, wenn man Frauen wie Dreck behandelt...

Keine Selbstbestimmung, schon gar nicht sexuelle, mangelnde medizinische Versorgung und Ernährung, Zwangsgebären Jahr für Jahr weil weder Verhütungsmittel zugänglich noch Abbruch erlaubt ist, nebenbei die bereits geborene Kinder versorgen, vermutlich wird mindestens eins noch gestillt, und dann noch dem Herrn der Schöpfung zu Dienste sein - wer soll das durchhalten?

Frauen sterben dadurch auch früher, selbst wenn es nicht gerade im Kindbettfieber ist.

Zu viele Geburten

Wie schon geschrieben wurde, die zur Bevoelkerungsexplosion fuehrenden hohen Geburtenraten in den genannten Regionen sind das Problem. Da darf dann eine hohe Kindersterblichkeit nicht verwundern.

Länder der Subsahara und Asien vorn

Logisch, wenn die Mutter schon nicht ausreichend ernährt ist und kaum Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln und sauberem Wasser hat, dazu womöglich durch Infekte geschwächt; dann wird sich das auf die nächste Generation auswirken. Geburtenplanung täte hier Not! Vielleicht können die Chinesen da mit gutem Beispiel vorangehen, nachdem es westliche Entwicklungshelfer nicht schafften

Meinung von Vorgestern: längst überholt

Zu: 14:15 von Einfach Unglaublich

Ihr Beitrag lautete, wie üblich kurz und prägnant:

"Wir sollten dringen allen Frauen die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ermöglichen.
Denn es ist diese, und nicht wie vielfach angeführt wird das Bildungsniveau, die über ein nachhaltiges Geburtenniveau entscheidet."

Ihre Forderung drückt damit aus:

1) Allein die Frauen tragen Schuld an "Überbevölkerung" und Elend der Kinder, da sie unmündig sind ("keine Selbstbestimmung").
2) Bildungsniveau, Rechtssicherheit, ökonomische Versorgung, Gleichberechtigung spielen keine Rolle, da die Frauen selbst aufpassen müssen.
3) Die Zahl an Geburten (pro Frau?) muss stabil (und hoch?) sein. Auch dafür haben allein die Frauen zu sorgen.

Dazu meine Meinung:

1) Es gibt keine "Überbevölkerung", das ist ein Mythos seit 60 Jahren.
2) Es gibt nur eine ungerechte Verteilung von Ressourcen und Einkommen.
3) Frauen benötigen allein Bildung, Einkommen, Rechtssicherheit, ein stabiles Umfeld, Gesundheitsversorgung.

Weg zur Lösung: Analyse mit der Gendertheorie

Zu: 13:50 von rimitino

Als Schlüssel zur Lösung der im Artikel beschriebenen Problemlage fordern Sie, dass Fachkräfte vor Ort aufklären über Empfängnisverhütung.

Tja, dazu habe ich zwei kritische Anmerkungen:

1) Nichts anderes macht die Entwicklungszusammenarbeit seit mehr als 60 Jahren. Fachkräfte als Retter in der Not entsenden, um Hilfebedürftige aufzuklären. Tatsächlich laufen sogar seit etwa 60 Jahren große Sterilisationsprogramme, auch als Entwicklungshilfe. Alles ging zu Lasten der Frauen und Kinder, der Gesellschaft.
2) Allein: wie gelang der demografische Wandel in Europa und aktuell genauso auch in den metropolitanen Zentren des globalen Südens, ganz von allein, ohne "rettende Weisheit aus der wohlhabenden Welt"? Genau: durch wirtschaftliche Entwicklung und für Frauen Einkommen, Bildung , Rechtssicherheit, Gesundheitsversorgung, soziale Sicherungssysteme und Renten.

Merke: die Lösung lieg: Beseitigung von Korruption, Ungleichheit, Ausbildungsmängeln, Armut, Patriarchat.

Vwrteilung von Geldern

Solange das notwendige Geld nicht in Hilfe für Selbsthilfe und Ausbildung gesteckt wird, sondern korrupten Regierungen lieber mit Waffen unterstützt werden, ändert sich schlimmerweise an die Unterversorgung der Kinder in vielen Ländern nichts.

@wie- 15.59

1) Nichts anderes macht die Entwicklungszusammenarbeit seit mehr als 60 Jahren. Fachkräfte als Retter in der Not entsenden, um Hilfebedürftige aufzuklären. Tatsächlich laufen sogar seit etwa 60 Jahren große Sterilisationsprogramme, auch als Entwicklungshilfe. "

aha, drastischer kann man Versagen auf ganzer Linie nicht beschreiben. Außerdem widersprechen sich Ihre Posts selbst. Im ersten behaupten Sie falsch es gäbe keine Überbevölkerung. Und im zweiten beschreiben Sie einen 60-jährigen verlorenen Kampf gegen eben diese. Auch der Club of Rome hat schon vor zig Jahren vor den verheerenden Folgen der Überbevölkerung gewarnt- das waren ja keine Unwissenden!

(zu) leichte Kinder ...

1. die zuständige Gebietskörperschaft sollte vor der/für die Zeugung von Nachwuchs Permits ausstellen.
2. die Regionalen Gebietskörperschaften sollten für dergleichen Kennzahlen bekommen, die regeln, das die Geburtenzahlen mit den regionalen Reproduktionsmöglichketen auch längerfristig in Einklang stehen, etc. etc....

Weltweite Problematik, unterschiedliche Ausgangslagen

Zu: 15:31 von deutlich

1) Die Problematik zu geringen Geburtsgewichts betrifft auch wohlhabende Länder. Die relevanten statistischen Daten sind im Artikel genannt. Auch in wohlhabenden Länder scheint damit Handlungsbedarf gegeben, denn die Quoten von Neugeborenen mit zu geringem Gewicht sind unverändert geblieben, während sie in den Ländern des globalen signifikant Südens zurück ging. Auch das steht im Artikel.

2) Wenn, wie Sie konstatieren, Frauen und werdende Mütter nicht genügend genährt sind und ihnen der Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser fehlt, dann ist doch die Frage erlaubt: wer trägt die Schuld?

Tatsächlich herrscht in den genannten Ländern eklatante Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, soziale Hierarchien im Patriarchat, fest geschrieben durch Traditionen und Gesetze, Ausbeutung der Ressourcen durch Konzerne der wohlhabenden Länder. Die Folgen: Kriege und Konflikte, Flucht und Elend, und für Frauen: Unterdrückung, Ausbeutung, Marginalisierung, Vergewaltigungen.

15:49 von wie-

Volle Zustimmung! Genauso hat sich die Geburtenrate in den "entwickelten" Ländern geändert: Je "reicher" die Gesellschaften wurden, je mehr Sozialleistungen vom Staat erbracht wurden, umso schneller sank die Geburtenrate. Man muss nur mal die durchschnittliche Kinderzahl um 1900 in Deutschland mit heute vergleichen. Armut und mangelnde soziale Absicherung hat noch immer dazu geführt, in Kindern die Absicherung für das Alter zu sehen. Das ist menschlich.

@ einfach unglaublich

"Wir sollten dringen allen Frauen die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ermöglichen.

Denn es ist diese, und nicht wie vielfach angeführt wird das Bildungsniveau, die über ein nachhaltiges Geburtenniveau entscheidet."

Irgendwie dachte ich immer, dass Selbstbestimmung und Bildung etwas miteinander zu tun haben. Das letztere die Grundvoraussetzung für das erstere ist.

"Sie [die Studienautoren] fordern außerdem Aufklärungskampagnen."

Die bleiben wegen des Vorbeugungseffekts das Allerwichtigste.

"Die neuen Schätzungen dokumentieren laut Unicef aber insgesamt einen leicht positiven Trend. Waren im Jahr 2000 noch 17,5 Prozent der Lebendgeburten zu leicht, ist die Quote fünf Jahre später auf 14,6 Prozent gefallen"

Immerhin ein Lichtblick.

Zu: 16:06 von deutlich

Tja, man kann auch gerne absichtlich "falsch" verstehen. Ein inhaltlicher Widerspruch ist jedenfalls in meiner Argumentation nicht zu entdecken. Tut mir Leid. Vor allem, da ich auch die Argumentation des Club of Rome sehr gut kenne.

1) Die von mir verkürzt dargestellte Entwicklungshilfe musste versagen, da diese nur eindimensional orientiert war: Verringerung der Geburtenzahl pro Frau, egal wie. Dies aufgrund Annahme einer "Überbevölkerung". Nun, 1959, bei 3 Mrd. Menschen, kam es ebenso wenig zur Katastrophe wie 2019 bei 8 Mrd. Menschen.

2) Der Club of Rome hatte in seinem status quo Szenarien vor den Folgen einer Bevölkerungsexplosion gewarnt. Gleichzeitig wiesen die Expertinnen und Experten auf die Notwendigkeit zur Ressourceneffizienz, Verteilungsgerechtigkeit und sozioökonomischer Entwicklung hin.

3) Die beschriebene Entwicklungshilfe ist unnötig, da sich ein demografischer Wandel von selbst ergibt, wenn Frauen gerechte, gleiche Lebensumstände genießen.

Auch hier in den Kommentaren

Auch hier in den Kommentaren ist bei etlichen der Fokus auf "Geburtenkontrolle" in den ärmeren Ländern gerichtet, und die Fragen weltweiter gerechter Verteilung von Ressourcen und ungleichen Verbrauch von Energie und Lebensmitteln fällt unter den Tisch. Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass sich politische Kräfte durchsetzen, die weltweite Solidarität und ökologisch-soziale Perspektiven auf dem Schirm haben.

Am 16. Mai 2019 um 15:37 von wie-

Meinung von Vorgestern: längst überholt

" 1) Es gibt keine "Überbevölkerung", das ist ein Mythos seit 60 Jahren. "

1959 hatte die Welt rund 2, 99 Milliarden Menschen, 2019 hat die Welt rund 7,60 Milliarden Menschen.

Also wenn für Sie eine mehr als Verdopplung der Menschen ein Mythos ist, dann sagen die Zahlen und Wissenschaftler aber etwas anderes.
Dann lesen Sie mal nach was die Erde kann und wann die Jährlichen Ressourcen eigentlich verbraucht sind, Berichte gibt es reichlich.

Gewogen und für zu leicht befunden: daher Ablehnung

Zu: 16:12 von Rumpelstielz

Grundsätzlich machbar, Ihre Vorschläge, unter folgenden Voraussetzungen:

1) gelenkte oder illiberale (Volks-) "Demokratur" mit Missachtung der elementaren Menschenrechte.
2) funktionierende, hart durchgreifende bzw. sanktionierende Autoritäten der Exekutive und Judikative.
3) vollständige Erfassung und Kontrolle der Bevölkerung, am besten Unterstützt durch Überwachungstechnik bzw. -Software.
4) bei Bedarf noch Belohnungsmechanismen (social credit points) bei wohlgefälligem, plangemäßem Verhalten der Bevölkerung.

Die Folgen sind u.a. in der VR China zu beobachten: hohe Abtreibungsquoten, mit großer seelischer Belastung für alle Familienmitglieder, Mädchenmangel, Mädchenentführungen, hohe soziale Belastung für die junge Generation (Versorger der Großeltern), Probleme im Gesundheits- und Pflegesystem (Fachkräftemangel), latente Gefahr der illegalen Verhaltens.

Also: machbar, Ihr Vorschlag, nur: wer will unter den genannten Folgen leben? Sie?

@ wie

Wer wie Sie die Überbevölkerung und deren negative Folgen für Mensch und Umwelt leugnet, der disqualifiziert sich für eine ernstgemeinte Diskussion.

@ Peter Meffert

Nein

Sie verwechseln Korrelation und Kausalität.

Das Einzige, was zu einer nachhaltig geringen Geburtenrate führt ist die sexuelle Selbstbestimmung der Frau und der freie Zugang zu Verhütungsmitteln.

Wirtschaftliche Prosperität ist KEINE Voraussetzung!

@ Vox moderandi

Falsch gedacht

Frauen sind von Natur aus intelligent - sie brauchen keinen Hochschulabschluss, um nicht zu Gebärmaschinen zu mutieren.

Was Sie brauchen ist das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und freien Zugang zu Verhütungsmitteln. Hierüber haben weder Männer noch religiöse Institutionen zu befinden.

@ Vox moderandi

Dass Sie Menschen ohne formale Bildung die Fähigkeit zur Selbstbestimmung absprechen, halte ich für anachronistische akademische Hybris.

@ andererseits

Während Sie mit dem Kopf schütteln, setze ich mich lieber für die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und den freien Zugang zu Verhütungsmitteln ein.

Genau lesen und verstehen (wollen)

Zu: 17:12 von wenigfahrer

Ich schreibe gerne jetzt sehr langsam für Sie.

1) Ich verwechsele nicht Bevölkerungswachstum mit Überbevölkerung. Das erste ist ein dynamischer Prozess über einen bestimmten Zeitraum gemessen, das zweite ist eine Statusfeststellung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

2) Ich ziehe den seit 60 Jahren ausschließlich von männlichen Experten der wohlhabenden Länder tradierten Mythos einer "Überbevölkerung" in Zweifel. Bislang ist nämlich die angekündigte Katastrophe nicht eingetreten.

3) Offenbar zählen hier nur Argumente, um so von Konsum, Ressourcenverschwendung und Reichtum der wohlhabenden Länder nicht abgeben zu müssen, in Solidarität und Gerechtigkeit. Der Ressourcenverbrauch in globalen Norden ist um den Faktor vier bis 10 zu verringern, dann klappt's auch weltweit.

4) Trotz Bevölkerungswachstum hat sich die absolute Gesamtzahl in Armut lebender Menschen verringert, sozioökonomische Entwicklung ist möglich, parallel dazu sinken die Geburtenraten automatisch.

@ wie-

Meinung von Vorgestern: längst überholt

" 1) Es gibt keine "Überbevölkerung", das ist ein Mythos seit 60 Jahren. "

„1959 hatte die Welt rund 2, 99 Milliarden Menschen, 2019 hat die Welt rund 7,60 Milliarden Menschen.“

Und 2050 soll die Welt schon 9,80 Milliarden Menschen haben.
Es wird der Punkt kommen, da werden Energie, Lebensmittel, Wohnraum, Ressourcen, Wasser, etc nicht für alle reichen. Wann der Punkt erreicht ist, keine Ahnung, aber die Welt steuert auf ein spannendes Projekt zu. Bekomme ich 50 Leute in den Bus? Natürlich! Bekomme ich 200 Leute in den Bus? Vielleicht!
Bekomme ich 500 Leute in den Bus? Nein!

16:21, Peter Meffert

>>15:49 von wie-
Volle Zustimmung! Genauso hat sich die Geburtenrate in den "entwickelten" Ländern geändert: Je "reicher" die Gesellschaften wurden, je mehr Sozialleistungen vom Staat erbracht wurden, umso schneller sank die Geburtenrate. Man muss nur mal die durchschnittliche Kinderzahl um 1900 in Deutschland mit heute vergleichen.<<

So ist es.

Meine Großmutter wurde 1900 geboren. Ich dachte bisher immer, sie sei das zehnte von elf Kindern gewesen, musste mich aber von meiner Mutter eines Besseren belehren lassen: sie war das zwölfte von zwölf Kindern.

Sie selbst hatte dann, 1928, nur ein einziges Kind, nämlich meine Mutter. Die heiratete 1954 meinen Vater, das älteste von fünf Kindern, und zusammen hatten sie dann zwei Kinder, 1956 und 1958, meine Schwester und mich.

Durchaus repräsentativ für Deutschland.

Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung war weder 1928 noch 1956 ein Thema, der Geburtenrückgang im Deutschland des zwanzigsten Jahrhunderts muss also andere Gründe haben.

@andererseits 17.03

hoffen, dass sich politische Kräfte durchsetzen, die weltweite Solidarität und ökologisch-soziale Perspektiven auf dem Schirm haben."
Sie wissen aber schon auch, dass mit weiterer quasi ungebremster Bevölkerungszunahme weder die sozialen noch die ökologischen Perspektiven besser werden, oder wie soll das gehen? Seid fruchtbar und mehret Euch, andere sorgen für Nahrung, Wohnung, Bildung und alles weitere? Das funktioniert nur im Schlaraffenland oder im Märchen. Und der mit einhergehende "Youth bulge" stabilisiert ganze Nationen und sorgt für Konflikte

@ wie

Risiken wahrzunehmen und Katastrophen nicht eintreten zu lassen...

... nennt sich...

... Prävention.

Disqualifizierende Argumente

Zu: 17:22 von Einfach Unglaublich

Es gibt keine "Überbevölkerung", das ist ein seit 60 Jahren tradierter Mythos, oder eben hartnäckiges aber leider erfolgreiches Framing, übrigens oft einhergehend mit rassistisch wie sexistisch konnotierten Ressentiments.

Denn es sollen stets die Armen und Marginalisierten ihre Sexualität und Fruchtbarkeit zügeln. Niemand fordert Geburtenkontrolle und Bevölkerungsreduktionen in wohlhabenden Ländern, wobei es doch die reichen Gesellschaften sind, die mehr Raum und Ressourcen beanspruchen, als deren Staatsgebiete bereit stellen können. Kennen Sie den ökologischen Fußabdruck eines Deutschen und den eines Äthiopiers oder Inders? Sie werden überrascht sein, mit wie wenig ein angemessenes wie zufriedenes Leben möglich ist.

Ach ja, Sie müssen nicht mit mir diskutieren, aber ich werde mir trotzdem erlauben, Ihre eindimensionalen vorgestrigen Argumente und Vorschläge zu entkräften.

Alter der Mutter

"In den wohlhabenden Ländern Europas, in Nordamerika, Australien und Neuseeland ist die Quote dieser Risikogeburten insgesamt kaum zurückgegangen."

Aber das Durchschnittsalter der werdenden Mütter ist gestiegen.

Noch Mal: das optimale Alter der werdenden Mutter sollte zwischen 18 und 36 Jahren betragen. Alles außerhalb dieses Alters bedeutet erhöhtes Risiko.

Das ist nicht meine persönliche Meinung, sondern medizinische Sicht, ob es nun freigeschaltet wird oder nicht.

17:34, Einfach Unglaublich

>>@ Vox moderandi
Dass Sie Menschen ohne formale Bildung die Fähigkeit zur Selbstbestimmung absprechen, halte ich für anachronistische akademische Hybris.<<

Wenn jemand nicht lesen und schreiben kann, ist das mit der Selbstbestimmung schon schwierig. Vor allem, wenn man unter einem autokratischen System leben muss. Wissen ist Macht, und wenn dieWissenden lesen können und die Unwissenden nicht, dann lassen sich Machtstrukturen nur schwer aufbrechen.

17:28, Einfach Unglaublich

>>@ Peter Meffert
Nein

Sie verwechseln Korrelation und Kausalität.

Das Einzige, was zu einer nachhaltig geringen Geburtenrate führt ist die sexuelle Selbstbestimmung der Frau und der freie Zugang zu Verhütungsmitteln.

Wirtschaftliche Prosperität ist KEINE Voraussetzung.<<

Ich werfe jetzt einfach noch einmal einen Begriff in die Runde, den man nachschlagen kann:

Demografisch-ökonomisches Paradoxon.

Sexuelle Aufklärung wurde in Deutschland erst mit den viel geschmähten Achtundsechzigern ein Thema, und sexuelle Selbstbestimmung eher noch später.

Die Geburtenrate sank hier aber schon lange vorher, und das kontinuierlich.

@ wie

Setzen Sie sich mal mit dem Einfluss von Religion (seid fruchtbar und Lehrer Euch/katholisches Verhptungsverbot) und patriarchalischen Strukturen (Ansehen eines Mannes wird an der Zahl seiner Kinder gemessen) auf die Geburtenrate auseinander.

Mensch und Tier

Viele höhere Lebewesen (Wirbeltiere) haben bei extremen Bedingungen der äusseren Umwelt das "genetische Program" zur Vermehrung inne. Wenn es z.B. über einen längeren Zeitraum. steil Berg ab geht mit Nahrung; Extremtemperaturen/Trockenheit/Überflutung- etc. - z.B. Lemminge versuchen bei zu dichter Population wegzurennen- doof wenn man am Kliff lebt und seine Umgebung nicht richtig wahrnimmt :).Der Mensch hat es zwar geschafft, sich fast alle Lebensräume ihm "angemessen" zu gestalten, man hat aber durch Ignoranz der Natur und punktueller Überbevölkerung - dazu zählen auch schon Metropolen westlicher Länder (LA, USA; oder Perth, Australien...).
Der Mensch war früher Nomade - natürlich kann LA nicht alle 10 Jahre mit seinen 14 (?) Millionen Einwohnern umzuziehen...deswegen muss man "im Westen" mehr nat. Resourcen schützen, aufbereiten, recyclen. Das ist ein Teil der Lösung. In den "armen" Regionen muss man genauso schauen, ob es mit Resourcen, Naturgewalten etc. passt..oder...- umziehen?

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