Ihre Meinung zu: Brandursache in Kalifornien: Es waren die Stromleitungen

16. Mai 2019 - 10:12 Uhr

Vor sechs Monaten wütete das zerstörerischste Feuer in der Geschichte Kaliforniens. 85 Menschen starben in der Kleinstadt Paradise. Laut Untersuchungsbericht waren wohl Stromleitungen für die Brandkatastrophe verantwortlich.

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Kommentare

Dass solche Katastrophen

Dass solche Katastrophen durch doch eigentlich schwache Technik in den USA passieren können, wo die Amis doch mit ihrer Wehrtechnik zeigen, dass sie die tollsten technischen Finessen entwickeln können? Aber das ist wohl ein Problem der zugemessenen Wertigkeit und Rangfolge, in die man Dinge einordnet.

US-amerikanische Technik - Strom-Netze

Wenn man sich die US Technik ansieht. Ich wundere ich über die Spagetti-Salat Stromleitungen. Dann die Öl gefüllten Ausrüstungen die so frei in der Luft hängen. Bei einem Blitzlicht Gewitter mußte ich mit ansehen, wie so eine Öl-Gallone durch eine Überdosis Spannung explodierte. Wie sind die eigentlich mit ihrer Technik auf den Mond gekommen ? Deutsche Technik ?

Eine solche Nation fällt dann noch auf, dass sie es sich einfach bei der Rohstoff-Versorgung macht. Warum haben die Chinesen das Schwarzpulver erfunden, das muß ja zu was nütze sein. Hier sieht man doch, dass dieses Land eine normale, sichere und "gesunde" Infra-Struktur aus eigener Kraft nicht bewältigt bekommt aber alle folgen gehorsam ... der Spagetti-Salat Stromleitungs-Nation. Vielleicht ein bisschen zu ironisch aber entspricht den Tatsachen.

Privat vor Staat

Dass die Infrastruktur der USA im Bereich Stromversorgung miserabel ist, wissen wir schon seit Jahrzehnten. Aber im Mutterland des Neoliberalismus kann man sich von der Ideologie nicht lösen, dass der Staat sich dort heraushalten soll, wo Privatpersonen horrender Reibach winkt. Ideologie geht vor Vernunft.

Wird wohl Zeit, dass die

Wird wohl Zeit, dass die Niedervoltleitungen in den USA unterirdisch und nicht mehr über Masten laufen.

Stromleitungen? POTUS hatte

Stromleitungen? POTUS hatte doch schon die Forstwitschaft verantwortlich gemacht, wei die den Wald nicht richtig aufräumen. Irgendwer liegt wohl falsch.

Zerstörerische Abhängigkeit

"Der verheerende Brand im US-Bundesstaat Kalifornien, bei dem im November vergangenen Jahres 85 Menschen getötet wurden, soll durch defekte Stromleitungen verursacht worden sein" / "Das Unternehmen [PG&E] soll Stromleitungen schlecht gewartet haben" / "Kaliforniens größter Energieversorger soll Schulden in Höhe von geschätzt mehr als 50 Milliarden Dollar haben"

Ob hier, im "Fall" der Boeing 737 Max, der Fabriken in Bangladesch, überlasteten Kliniken/Pflegeheime/UNO-Hilfswerke - oder anderen privaten oder staatlichen Institutionen irgendwo sonst auf der Welt:

Es kann generell einfach nicht länger sein, dass die Sicherheit von Menschenleben und die Sicherung von deren Existenz von "finanziellen Situationen" abhängt.

Das angeblich Technisch hochgerüsteste

Land der Welt hat Stromleitungen wie wir vor 100 Jahren. Schön das die auch noch 110 Volt Leitungen haben ist vorsindflutig. Da lässt man schnell mal den Laden pleitegehen bevor Strafen verhängt werden... warum war VW USA nicht so clever? Weil Deutsche Manager Deppen sind?

Nur am Rande ...

... da es nur ein Nebenaspekt ist: Hier im Forum wird ja gerne über unsere angeblich so hohen Strompreise geschimpft. Ein Teil dieser hohen Strompreise resultiert aber auch daher, dass unsere Netze verhältnismäßig sicher sind.

Offenbar wurde dort (in Kalifornien) an der falschen Stelle gespart.

...

"Wird wohl Zeit, dass die Niedervoltleitungen in den USA unterirdisch und nicht mehr über Masten laufen."

Nette Idee. Allerdings gibt es gleich mehrere Gründe warum die Kabel in den USA und Kanada über der Erde laufen. Ein Grund hat etwas mit den etwas anderen Dimensionen zu tun. Dort reiht sich nicht eine Stadt oder ein Haus an das nächste. Ein weiterer Grund ist, dass bei Kabelproblemen im Winter nicht bis zum Frühling/Sommer gewartet werden muss, bevor das Problem behoben werden kann.... Ich glaube die Menschen sind sehr dankbar, wenn sie auch im Winter Strom haben.... Andere Länder haben auch oft ein anderes Klima. Man kann nicht immer alles von Deutschland auf andere Orte in der Welt übertragen.
Leider passieren Unglücke immer wieder. Einige sind vermeidbar,andere nicht. Ich gehe nicht davon aus, dass die Firma (wenn sie denn Schuld ist) das absichtlich getan hat und freudestrahlend in die Insolvenz gegangen ist...

Kommt dort immer drauf an

was dort gerade auf der Agenda steht, aber Infrastruktur-wassen das? Seit dem Plattmachen der kommunalen Straßenbahngesellschaften durch die Autoundustrie kein Begriff mehr. O. K. die haben auch schon mal 15000 Tonnen Silber in Elektromagnete für Calutrons verwickelt -für ein öffentliches Projekt-weil Kupfer gerade anderweitig gebraucht wurde. Eine Ausnahme von der man sich erstmal 80 Jahre erholen darf.

Da tät Notstand Sinn machen.

Schlechteste Technik, risikoreich bis zum Erbrechen - und dan einfach "Insolven" anmelden. Gewinne sind längst ausbezahlt, Rücklagen Fehlanzeige. Neoliberalismus pur, Kapitalismus in Reinform. Und die Menschen und die Öffentlichkeit dukden das? Ist das Trumps "Make Am. great again"? Nun, so weit ist das in D. auch nicht her: wenn ich die Verantwortung der Argra-Industrie hinsichtlich Gülle, Pestizide, Grundwasser und Bienensterben ansehe, fallen mir heftige Parallelen auf. Aber Hauptsache, die Subventionen bleiben pro Fläche sind sind an keine Auflagen gebunden, gell CSU?

Die Klagen sind doch

Die Klagen sind doch Augenwischerei. Durch den Zustand des Waldes, verursacht auch dadurch, dass über Jahrzehnte jeder Kleinbrand verhindert wurde, hätte ohnehin in absehbarer Zeit zu solch einem Unglück geführt. Irgendwann wäre sicher ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und hätte das Feuer ausgelöst.

der

beschuldigte Energieversorger hat bereits gigantische Schulden. Da kann man sich ausmalen, welche Wirkung große Schadensersatz-Zahlungen haben könnten. Kalifornien bald ohne Strom !?

Stromleitungen können keine Verantwortung tragen...

... sie können nur Strom tragen.

Da staunt der Fachmann und

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Mal ist es heiß, dann ist Feurio, mal ist es kalt, dann knickten Strommasten wie Streichhölzer unter der Eislast zusammen... Das Klima ist aber so etwas von...

Marode Infrastruktur

Daß die Infrastruktur in den USA (und durchaus auch anderswo) oft in schlechtem Zustand ist, das ist seit vielen Jahren bekannt. Trump hat doch weiland versprochen, auch auf diesem Gebiet Amerika wieder groß zu machen - und hier wäre das auch mehr als sinnvoll. Vielleicht passiert ja *jetzt* endlich was? Man will ja die Hoffnung nicht aufgeben. Aber ich habe den Verdacht, daß es einfach nicht zugkräftig genug klingt, wenn man als Politiker sagen kann "Ich hab 30 Straßenbrücken, 20 Schulen und 5 Stromleitungen repariert." - obwohl es nötig wäre.

Privatisierung

Die Energie-Infrastruktur gehört in kompetente private Hände, Firmen, die sich das leisten können und die eine solide Ertragsbasis haben. Der Staat ist als Unternehmer und Eigentümer der Energie-Infrastruktur denkbar ungeeignet.

re jcsjcs

"Durch den Zustand des Waldes, verursacht auch dadurch, dass über Jahrzehnte jeder Kleinbrand verhindert wurde"

Wovon reden Sie denn da? In Kalifornien brennt es jedes Jahr. Wer soll denn wo jahrzehntelang jeden Kleinbrand verhindert haben?

Irgendwie keine Überraschung

Privatisierte Infrastruktur leidet immer an den Folgen profitmotivierter Kosteneinsparungen. Wenn dann auch noch die staatliche Kontrolle versagt, weil man auch da spart, liegen gleich zwei gute Gründe vor, Energie- und Wasserversorgung lieber erst gar nicht zu privatisieren.

So oder so, bei der amerikanischen Infrastruktur springt immer auch ins Auge, wie marode sie ist. Die Messlatte liegt generell tiefer. Was man dort für ausreichend sicher hält, würde hierzulande für Schnappatmung sorgen.

12:38 von RickF

"Ein weiterer Grund ist, dass bei Kabelproblemen im Winter nicht bis zum Frühling/Sommer gewartet werden muss, bevor das Problem behoben werden kann.... Ich glaube die Menschen sind sehr dankbar, wenn sie auch im Winter Strom haben.... "

Selbst die Dimensionen können kein Grund für diese Technik sein. Kabel ist Kabel, ob über oder unter der Erde. Das praktizieren die auch in dicht besiedelten Regionen.
Außerdem unter der Erde gibt es weder Eis, Schnee, umstürzende Bäume noch Sturm.
Also weniger Probleme und keine Kurzschlüsse die Brände verursachen.
b.k.

Für unwichtige Sachen wie Infrastruktur...

...ist doch momentan kein Geld über. Es gibt Wichtigeres! Einen Krieg gegen den Iran anzetteln!

@ Wolfgang

Aber im Mutterland des Neoliberalismus kann man sich ...

Neo heißt neu. Warum eigentlich neu? Neu und Mutterland widerspricht sich doch. Was ist neu und wie waren die USA zuvor?

@nach-denken

"Kabel ist Kabel, ob über oder unter der Erde. "
richtig,Sturm und Co. gibt es unter der Erde nicht. Vielleicht sagt Ihnen aber der Begriff Bodenfrost etwas. Nachts werden es in USA und Kanada gerne mal bis -50 Grad. Auch unter der Erde laufende Kabel sind u.a. Feuchtigkeit und Co ausgesetzt und können kaputt gehen. Man sollte auch das ein oder andere Erdbeben mal mit einplanen.Wenn so etwas im Winter passiert wird es spannend. Noch etwas zu den Dimensionen, die spielen durchaus eine Rolle. Allein aus Kostengründen ist es ein gewaltiger Unterschied ob man alle paar Meilen einen "Holzpfahl" in die Erde steckt und Kabel daran aufhängt oder ob man Meilenweit Boden aus hebt und Kabel verlegt. Auch ist die Fehlersuche deutlich einfacher, da umgestürzte Masten oder gerissene Kabel durchaus einfacher zu erkennen sind, als Bruchstellen an unterirdischen Kabeln.

14:25 von Stefus

So ist es! Aber Geld für Infrastruktur war
schon damals als ich viel in die USA reiste
(70er Jahre) nie vorhanden.
Da konnte ich schon die durchhängenden, maroden Stromleitungen, die kreuz und quer über den Strassen hingen, "bewundern".
Ganz übel war es in Los Angeles .
Auf der einen Seite Hi-Tec und
irrwitzige Aufrüstung und auf der anderen Seite verkommene Städte, einstürzende Brücken (St. Paul, Minnesota) mieses Schulsystem etc, etc, etc.
Und der Präsident eines solchen Landes
wagt es anderen Nationen Vorschriften zu machen. Nun ja, er ist Amerikaner und die sind für ihre Überheblichkeit gegen alles was "off-shore" ist nur zu gut bekannt.
(Auch diese Erfahrung durfte ich machen).

14:25 von Stefus

So ist es! Aber Geld für Infrastruktur war
schon damals als ich viel in die USA reiste
(70er Jahre) nie vorhanden.
Da konnte ich schon die durchhängenden, maroden Stromleitungen, die kreuz und quer über den Strassen hingen, "bewundern".
Ganz übel war es in Los Angeles .
Auf der einen Seite Hi-Tec und
irrwitzige Aufrüstung und auf der anderen Seite verkommene Städte, einstürzende Brücken (St. Paul, Minnesota) mieses Schulsystem etc, etc, etc.
Und der Präsident eines solchen Landes
wagt es anderen Nationen Vorschriften zu machen. Nun ja, er ist Amerikaner und die sind für ihre Überheblichkeit gegen alles was "off-shore" ist nur zu gut bekannt.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
(Auch diese Erfahrung durfte ich machen).

@Superschlau - Waldbrand

11:57 von Superschlau:
"Stromleitungen? POTUS hatte doch schon die Forstwitschaft verantwortlich gemacht, wei die den Wald nicht richtig aufräumen. Irgendwer liegt wohl falsch."

Sie liegen falsch, wenn Sie glauben, dass ein defektes Stromkabel zu einem Waldbrand führen würde. Ein gesunder Baum brennt nicht einfach so los. Was brennt, ist das trockene Unterholz - sofern es nicht entfernt wurde.

@karwandler - Unterholz

14:04 von karwandler:
"Wovon reden Sie denn da? In Kalifornien brennt es jedes Jahr. Wer soll denn wo jahrzehntelang jeden Kleinbrand verhindert haben?"

Bedenken Sie, dass es in Kalifornien mehr als nur einen Wald gibt.

Jeder Brand vernichtet das tote Unterholz. Und je länger der Brand ausbleibt, desto mehr Material sammelt sich an.

Von daher wäre es tatsächlich besser, den Wald regelmäßig brennen zu lassen oder das Unterholz auf andere Art und Weise zu entfernen.

@russy p...

Naja, einmal muß dieses Wort was mit "V" beginnt mindestens in einem Beitragsbaum vorkommen. Auch wenn's unangebracht ist...aber da steh ich drüber.

Strompreise

Werter DrBeyer , unsere Strompreise sind nicht "angeblich",sondern tatsächlich so hoch! Wie gerne sind wir auch da europaweit ziemlich führend.
Nein, die Höhe ist KEIN Resultat,weil wir so "sicher" wären, sondern die Ursache liegt aber so was von woanders......

@ spax-plywood

Naja, einmal muß dieses Wort was mit "V" beginnt mindestens in einem Beitragsbaum vorkommen. Auch wenn's unangebracht ist...aber da steh ich drüber.

Ich finde Verschwörungstheorien langweilig. Lassen Sie sie doch einfach weg, das hat die Foristin doch wirklich recht. Was hat die Bemerkung denn zum Thema beigetragen? Nichts.

Von 1997 bis 2015 bin ich durch 44 Staaten gereist

an dem unglaublichen Zustand der Stromleitungen hat sich in dieser Zeit nichts verändert. Nur in SF sind die Leitungen teilweise unterirdisch verlegt. Im Außenbezirk von Nashville war man nicht in der Lage ein Festnetzgespräch nach Downtown zu führen. Das war denen sehr peinlich.
Auf diesem Gebiet sind die USA ein Entwicklungsland und sollten vielleicht der EU beitreten :D.

@wohlstandsbäuchlein

Wo bitte habe ich welche VT's verbreitet? Kennen Sie Robert Jungk's "heller als tausend Sonnen"? Haben Sie schon mal mit der Technikgeschichte der Isotopentrennung befasst und der amerikanischen Infrastruktur diesbezüglich? Oder glauben Sie einfach was Sie nicht wissen kann nicht wahr sein? Übrigens: was ich schreibe oder weglasse ist doch wohl meine Sache.

Und wer ist schuld? Am Ende (oder Anfang der Kette)

dann doch Washington.

Es beginnt damit, dass Politiker in den USA, viel mehr als bei uns, von Großspendern abhängig sind, um gewählt und danach wiedergewählt zu werden.

Ihr Augenmerk ist immer zuerst auf den eigenen Verbleib (also die Wünsche ihrer Wahlkampffinanzierer) gerichtet und erst dann auf das, was Amerika braucht.

Dann kommt etwas weiteres dazu: eigentlich wollten und wollen viele Dems bessere Infrastruktur. Früher waren die Reps oft dagegen und es ging da nie entscheidendes weiter.

Nun ist einer Präsident der keinem Spender ausgeliefert ist, und darüber hinaus viele Ideen der Dems vertritt. Wie die Ifrastruktur zu sanieren.

UNd was machen die Dems?

Anstatt Trump als POTUS zu akzeptieren, streiten sie lieber weiter. Können nicht akzeptieren, dass der Müllerreport festgehalten hat, dass bei T eben keine Zusammenarbeit mit Russland gegeben war

So verschwenden Dems nun ihre Zeit und damit viele Steuergelder Wahlkampf für Herbst 2020 zu machen. Anstatt gemeinsam zu sanieren

Wenn es erlaubt ist (?).....

möchte ich darauf hinweisen, daß vermutlich weder das Unterholz in den Wäldern noch die klimatischen Verhältnisse ausschließlich schuld waren. Nachdem in den amerikanischen Häusern und Wohnungen vermutlich mehr als drei stromfressende Klimaanlagen stehen, weil sich niemand Kälte- oder Wärmeisolation leisten kann, spielt also der Strompreis die entscheidende Rolle, oder? Und wer möchte bestreiten, daß der Bau und die Unterhaltung von Stromleitungen auf Holzpfählen erheblich billiger ist, als bei Stahl- oder Betonmasten oder unterirdischer Verlegung? Der Großteil der Bevölkerung kann sich teure Strompreise bei den extensiven Nutzungen von Klimaanlagen oder Refrigerators einfach nicht leisten. Egal, ob Brände im Sommer oder Blizzards im Winter, die Gründe sind immer die gleichen, die wir in Europa nie verstehen werden.

re joes daily world

"Nun ist einer Präsident der keinem Spender ausgeliefert ist, und darüber hinaus viele Ideen der Dems vertritt. Wie die Ifrastruktur zu sanieren."

Seit wann ist Trump der Präsident, der die Infrastruktur sanieren will?

Das müssen Sie geträumt haben ...

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