Ihre Meinung zu: Wie eng waren "Identitäre" und Christchurch-Attentäter?

15. Mai 2019 - 12:30 Uhr

Der Chef der österreichischen "Identitären", Martin Sellner, und der Christchurch-Attentäter standen mehrfach in Kontakt. WDR, NDR, SZ und der "Standard" konnten E-Mails und Ermittlungsunterlagen dazu einsehen.

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Kommentare

Wie eng? jedenfalls z.T enger als mit den Identären

Seine Geldspenden jedenfalls überstiegen dahingehend das Übliche.
https://www.dailymail.co.uk/news/article-6851663/Far-right-Austrian-acti...
kurz: https://is.gd/f6S4VD

Letztlich egal

Letztlich ist es egal, wie "eng" sie waren. Viele Unschuldige sind ermordet worden.

Mit Sicherheit wird sich nicht nachweisen lassen, inwiefern die Identitären tatsächlich zum Entschluss Attentäters zum Massenmord tatsächlich beigetragen haben.

Den meisten Identitären dürfte das egal sein, eines ihrer Ziele haben sie erreicht, den Aufstand eines Christen gegen Moslems.

M. E. Sind die Rechten und Rechtsextremeb die wirkliche Gefahr für unsere Demokratie und Kultur.

Was will man damit erreichen?

Warum spielt man hier eine einfache Verbindung zwischen Spender und Spendenempfänger künstlich hoch? Darf sich ein Empfänger nicht höflich bedanken?

Sogar wenn Sellner ein Bier mit dem Attentäter getrunken hätte, könnte man nichts dagegen einwenden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er die Tat ja noch nicht begangen. Niemand kann seinem Gegenüber hinter die Stirn schauen und wissen ob der für die Zukunft ein Attentat geplant hat. Wenn das ginge, gäbe es keine Kriminalität mehr. Noch ist "Minority Report" keine Realität.

Das wird ausgehen wie das letzte angestrengte Verfahren: "Das Strafverfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen Sellner endete mit einem Freispruch."

liegt doch auf der Hand ...

Ich bin mir sicher, dass Herr Sellner nichts von den Plänen des Attentäters gewusst hat.

Hätte er davon gewusst, hätte er nie die Spende angenommen. Jeder der bis drei zählen kann, wäre darauf gekommen, dass dies sonst negativ auf ihn zurückfällt.

Bin überzeugt, dass Herr Sellner liebend gerne auf die paar € und die damit verbundenen Negativschlagzeilen verzichtet hätte.

13:31 von Giselbert

Es war nur eine Frage der Zeit wann hier die ersten Relativierer und womöglich auch Sympathisanten der Rechtsextremen auftauchen.

Der spätere Attentäter hat sich doch nicht über Nacht radikalisiert, der war doch schon vorher so. Und in diesem Umfeld bewegt sich Sellner und die sog. "IB". Ein Vereinigung von Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden mit engen Kontakten zur rechtsextremen AfD.

Warum das Strafverfahren eingestellt wurde können nur Juristen erklären, nachvollziehbar ist das für einen Nichtjuristen nicht.

Unsere Demokratie ist in allerhöchster Gefahr und diese Bewegung muß mit allen (!) rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden.

Wenig informativ

Ein überflüssiger Artikel. Auch wenn Sellner zwielichtig erscheint, aber die wirklichen Fakten hätte man in wenigen Sätzen wiedergeben können. Und der Leser hätte sich dann seine Meinung bilden können. So gibt es einige Mutmaßungen, die dann aber doch im Sande verlaufen. Bitte nur die Fakten. Wer was mit wem gemacht haben könnte, interessiert nicht.

13:41, Giselbert

>>liegt doch auf der Hand ...
Ich bin mir sicher, dass Herr Sellner nichts von den Plänen des Attentäters gewusst hat.

Hätte er davon gewusst, hätte er nie die Spende angenommen. Jeder der bis drei zählen kann, wäre darauf gekommen, dass dies sonst negativ auf ihn zurückfällt.

Bin überzeugt, dass Herr Sellner liebend gerne auf die paar € und die damit verbundenen Negativschlagzeilen verzichtet hätte.<<

Ja selbstverständlich, auch hier haben Sie Recht. Denn für die identitäre Bewegung, den Wolf im löchrigen Schafspelz, ist das eine ganz, ganz üble Entwicklung. Er könnte sich an der Kreide verschlucken.

"Ohne Moos nix los...!"

Abgesehen von meiner Verachtung für alle Terrorakte, und die Mordattacken in Christchurch (NZL) sowieso, wünsche ich mir aber auch, daß zuständige Behörden und investigativer Journalismus bei allen Terrorakten die gleiche Intensität wie im vorliegenden Fall entfalten, um Querverbindungen und finanzielle Kontakte zu ermitteln und öffentlich zu machen.
_
Mit nur einem (in anderen Fällen) öfteren Hinweis auf ein Bekennerschreiben oder Video (zB. vom IS) möchte ich mich nicht zufrieden geben. Insbesondere die finanziellen Ressourcen müssen ausgetrocknet werden. Denn nicht umsonst heißt es: Ohne Moos nix los..!

wer?

@Giselbert

"Was will man damit erreichen?
Warum spielt man hier eine einfache Verbindung zwischen Spender und Spendenempfänger künstlich hoch? ..."

Ähhhm, nur mal so gefragt: wen meinen Sie mit "man"?

Wieso sind Sie der Meinung, hier würde etwas "künstlich hoch gespielt"?

Sind Sie der Meinung, das die Medien nicht darüber berichten sollten, wenn ein ideologischer rechtsradikaler Massenmörder eine Spende an einzelne Personen einer rechtsradikalen Organisation gespendet hat?

Weil er sich höflich bedankt hat und er zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Menschen (u.a. Frauen und Kinder) beim Gebet getötet hat?

Bin gespannt auf Ihre Antworten.

daselbe

Ich kann mich erinnern, daß auch bei Altparteien des Öfteren Namen von Verbrechern auf Spendenlisten auftauchen, die zwar registriert aber nicht für politische Bildung benutzt wurden.
Der Spendenempfänger kann sich nicht dagegen wären, wenn seine Spender anrüchig sind.
Ist das hier anders?

Zitat: "....Niemand kann

Zitat: "....Niemand kann seinem Gegenüber hinter die Stirn schauen und wissen ob der für die Zukunft ein Attentat geplant hat. Wenn das ginge, gäbe es keine Kriminalität mehr. Noch ist "Minority Report" keine Realität....

...liegt doch auf der Hand ...

Ich bin mir sicher, dass Herr Sellner nichts von den Plänen des Attentäters gewusst hat.

Hätte er davon gewusst, hätte er nie die Spende angenommen. Jeder der bis drei zählen kann, wäre darauf gekommen, dass dies sonst negativ auf ihn zurückfällt."

Richtig, niemand kann einem anderen hinter die Stirn schauen, aber Sie scheinen es bei Herrn Sellner wohl zu können. Gratulation zu diesen Fähigkeiten.

Relativierer ...

@IchMeinJaNur

"Unsere Demokratie ist in allerhöchster Gefahr und diese Bewegung muß mit allen (!) rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden."

Das sehe ich genauso !!!

Am 15. Mai 2019 um 13:31 von Giselbert

Noch ist "Minority Report" keine Realität.
---------
Ist aber nicht mehr weit.
AfD-Abgeordnete und Wähler werden schon dafür bestraft in der AfD zu sein, obwohl da nur wenige rechtsextrem sind.

@ 13:41 von Giselbert

Erst phantasieren sie etwas von Gedankenlesen und "Minority Report" und jetzt sind sie plötzlich in der Lage Gedanken zu lesen und "hinter die Stirn zu gucken"?

So einer wie der Attentäter radikalisieren sich nicht über Nacht.

Entweder sie verweigern sich der Realität oder sie wollen bewußt rechtsextreme Gewalt verharmlosen und relativieren.

Fakt ist in welchen Umfeld sich Sellner und die Rechtsextremisten von der sog. "IB" bewegen.

"Warum spielt man hier eine einfache Verbindung zwischen Spender und Spendenempfänger künstlich hoch? Darf sich ein Empfänger nicht höflich bedanken?"

Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Warum die Auftregung?

Ein Rechtsextremist macht mit anderen Rechtsextremisten gemeinsame Sache. Ob sich am Ende ein Rechtsextremist vom anderen Rechtsextremisten noch angespornt fühlte, ist dabei dann eher nebensächlich. Ebenso ist es für mich unerheblich ob ein Rechtsextremist vom anderen Rechtsextremisten Geld bekommen hat.

Dass man weder den einen noch den anderen Rechtsextremisten an seinen Taten hindert, das ist das wirklich erschreckenden an dem Ganzen.

Langsam reicht es

Massenmode in Neuseeland und Norwegen, Angriffe in Deutschland auf Asylbewerber und deren Wohnstädten, und mittlerweile ein unerträglicher Sprachgebrauch mit der offenen pauschalisierten Kriminalisierung von Asylsuchenden und Verunglimpfung von ethnischen und religiösen Minderheiten. Einem ehem. Verfassungsschutzpräsidenten Maasen, dessen politische Einstellung sehr weit rechts angesiedelt war, der vom dt. Bundesinnenminister auch noch in Schutz genommen wurde. Rechte Seilschaften bei der Polizei. Und von Europa und den USA gesteuerter Export von Rechtsextremismus.

Wenn der dt Bundesinnenminister und seine Länderkollegen sich nicht in der Lage sehen, diesen Sumpf über Polizei, Verfassungsschutz und Geheimdienste trocken zu legen, dann sollten sie es anderen, fähigeren Menschen überlassen. Wenn rechtsnationale Parteien Macht bekommen sollten, haben die keine Probleme, gegen ihnen nicht konforme Menschen vorzugehen. Dem gilt es zuvorzukommen.

Man schämt sich wieder Deutscher zu sein.

schlechter Journalismus

Die Justiz hat die Ermittlungen eingestellt. Anklage wird nicht erhoben. Das genügt offenbar für bestimmte Medien nicht.
Da wird die AfD auch noch mit reingezogen und fertig ist die üble Wahlpropaganda.

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