Kommentare

Statt der ca 1 Millionen

Statt der ca 1 Millionen freien Arbeitsplätzen stehen den offiziell 2 Millionen Arbeitslosen nun nur noch ca 900.000 freie Arbeitsplätze zur Verfügung?
Wie die Arbeitsagentur also richtig feststellt, ändert das nichts an der Tatsache, dass die Arbeitgeber nur weniger als 0,5 Arbeitsplätze pro Arbeitslosen anbietet.
Ergo sind nach wie vor die Arbeitgeber in der Pflicht weitere Arbeitsplätze zu generieren.
Bzw die vorhanden auf alle Arbeitnehmer zu verteilen.
Das käme auch der Arbeitszeiterfassung entgegen, da weniger Überstunden anfallen.
Mehr Unterbeschäftigung für alle!
Das wäre Fortschritt.

Was in der Berichterstattung bisher komplet fehlt,

... ist eine umfassende Aufklärung darüber, welche Daten da
letztendlich abgegriffen und gehandelt wurden. ... Dienten die Daten lediglich dem "dreisten Gelderwerb" - z.B. durch das Abgreifen von Vermittlungsgebüren oder Kopfgeldern - oder wurden damit letztendlich sogar kriminelle Handlungen wie Identitätsdiebstahl und Urkundenfälschung ermöglicht/unterstützt? ... Ich finde, daß hier ein durchaus berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit bestehen könnte dies zu erfahren.

08:57 von Kopfmensch

Das besonders perfide an der Nachricht ist, dass im Gegensatz zu Facebook und whatsApp, es eben nicht in der Macht des Betroffenen steht/stand seine Daten zu schützen, indem er den "Dienst" nicht nutzt, sondern er wird vom Staat gezwungen seine Daten preiszugeben.
Genauso wird es mit den gesammelten Krankendaten passieren. Hier zwingt der Staat alle Ärtze die Daten der Patienten an einen privaten Serverbetreiber zu übermitteln und die Nachricht, dass diese Daten dann gehackt wurden, wird uns mit Sicherheit über kurz oder lang präsentiert werden. (Falls die Vertuschung nicht klappt)
Das ist im Übrigen das Einzige was wirklich sicher an der staatlichen aufgezwungenen Digitalisierung ist.

Ich weiß inzwischen wirklich nicht mehr, ob es tatsächlich an der fehlenden Kompetenz der Entscheider liegt, oder ob der Datenmissbrauch nicht sogar gewollt ist.

08:45 von nie wieder spd

dann kann man jetzt diskutieren warum es 900.000 freie Stellen gibt (statt 1 Mill)
warum diese nicht besetzt sind
in Norddeutschland eben Bäcker gesucht werden
ein Überangebot an Fleischern herrscht,
im Süden genau umgekehrt
ihr Zitat : "die Arbeitgeber in der Pflicht "
was hat denn ein Arbeitssuchender für Pflichten ?

Einfluss auf die Statistik

Einfluss auf die Statistik hat das Löschen von tausenden Arbeitsplätzen aber nicht? Interessant und sagt mal wieder alles über Statistiken aus und besonders über die von unseren Jobbörsen und Arbeitsagenturen und anderen ...

Skandale in der Bananenrepublik Deutschland

Manchmal sind die ÖR doch wirklich sehr nützlich, Missstände aufzudecken. Ich frage mich, wo ist die Kontrolle des Staates?

Statt unsinnige Maßnahmen zu verabreichen (die sehr teuer sind), wäre das Geld in Kontrolle der Arbeitsangebote besser aufgehoben.

Ein ähnlicher Skandal wurde durch Frontal 21 beim Kraftfahrzeugsbundesamt aufgedeckt: da hat man der VW/Autoindustrie erlaubt, die Schummelsoftware gewissermaßen weiter zu betreiben (statt Hardware Austausch).

"Keine Auswirkungen auf Statistik"

Zu: 08:45 von nie wieder spd

Mein Vorschlag: lesen Sie noch einmal in Ruhe den Artikel, den Sie offenbar hektisch kommentierten. Dann werden Sie folgende Passage finden:

"Dass die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Online-Jobbörse nun um 120.000 Jobs zurückgegangen sei, wirke sich jedoch nicht auf die Statistik der offenen Stellen in Deutschland aus, teilt die Agentur weiter mit. Denn in die monatliche Arbeitsmarktstatistik fließen nach Angaben der Agentur ausschließlich "betreute Stellenangebote" ein - hier erteile der Arbeitgeber einen konkreten Vermittlungsauftrag. Bei den nun gesperrten Firmen habe es sich jedoch ausschließlich um unbetreute Stellenangebote gehandelt."

Ergo:
April '19: 2,29 Mio. Arbeitslose laut Statistik, bei 0,796 Mio. gemeldeten offenen Stellen.

Da die offenen Stellen hier nur die von der BA betreuten sind, bleiben die nicht über die BA betreuten Stellenangebote, und das sind viele, in der Arbeitsmarktstatistik nicht erfasst. Kein Grund zur Empörung.

Wenn man keine instanz hat,

Wenn man keine instanz hat, die mitbekommt, dass eine person 15000 jobs die woche anbietet, dann kann man diesen Service wohl abhaken.

"dann kann man jetzt

"dann kann man jetzt diskutieren warum es 900.000 freie Stellen gibt .."
Ja, kann man diskutieren. Zum Beispiel ob diese angebotenen Stellen wirklich alle existieren. Und ob konkurrenzfähige Löhne angeboten werden. Ober ob da ein Popanz aufgebaut wurde.

@ um 10:57 von wie-

Stimmt, da war ich etwas zu schnell. Sorry.
Das ändert allerdings nichts an meiner Schlussfolgerung, dass die Arbeitgeber in der Pflicht sind, zum Wohle der Allgemeinheit entweder endlich eine ausreichende Anzahl an gut bezahlten Jobs zur Verfügung zu stellen oder aber die Arbeit auf alle Arbeitnehmer aufzuteilen = Arbeitszeitverkürzung.
Schließlich muss die Wirtschaft in erster Linie denn Gemeinwohl und damit den Bürgern dienen.

Realitätsabgleich

wer schon mal das zweifelhafte Vergnügen hatte, "Kunde" der Arbeitsagentur zu sein, der kennt das und weiß, wie lange noch längst vergebene Stellen in den Computern sind. Das ist dann toll, wenn man Bewerbungen für längst besetzte Stellen schickt. Nichts Neues also

@OrwellAG / 10:38

" ... Manchmal sind die ÖR doch wirklich sehr nützlich, Missstände aufzudecken"

Genau! ... Und das nennt man dann Investigativen Journalismus! ... Etwas was man zunehmend schwerer zu sehene und lesen bekommt!

Und deshalb ist es der Tagesschau auch hoch anzurechnen, daß sie eben eine solche Rubrik hier seit einigen Wochen neu eingeführt hat! Zwar ist dies nun das Gegenteil von dem, was noch vor Monaten lauthals von rechten Wutbürgern gefordert worde, langfristig werden aber vielleicht auch diese wieder merken, was der Unterschied zwischen ÖR-Medien und den Privaten ist. ...

Bleibt nur zu hoffen, daß auch die Verantwortlichen Intendanten dies weiter so unterstützen! ... Wegen mir: ... WEITER SO!

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