Kommentare

Wasch mich aber mach mich

Wasch mich aber mach mich nicht nass.

Sinnvoller wäre ein Verbot von nicht biologisch abbaubaren Plastikverpackungen jeder Art.

Müllers Forderung ist ein ganz fauler Kompromiss, die Mineralölindustrie merkt es gar nicht und die dummen Verbraucher sollen glauben der Minister kümmert sich.

"Es kann nicht unser Ziel

"Es kann nicht unser Ziel sein, den Müll nun einfach in andere Länder wie Malaysia zu schicken."
.
wenn ich ne Plastiktüte kaufe, bezahle ich die Entsorgung
wer macht denn Gesetze, dass der Müll ins Ausland kommt ?

Man könnte noch viel mehr von

Man könnte noch viel mehr von dem "ach so praktischen" Plastik verbieten. Wozu müssen Nahrungsmittel, Schrauben, Batterien, etc eingeschweist werden? Das gab es frpher lose im kolonialwarenladen, dem metzger, bäcker, kurzwarenhändler, Eisenwarenladen oder bei Tante Emma. Was war daran schlecht? Das ist aus purer Bequemlichkeit platt gemacht worden.

Vorbild Afrika

Unsere Politiker nehmen immer dann andere Länder zum Vorbild, wenn es ihnen in ihr Konzept passt.

Wenn das genauso umgesetzt wird wie in der Vergangenheit,..

sehe ich hier schwarz. Es ist den Politikern ja nichtmal gelungen, dass jede Getränkeflasche eine Pfandflasche ist.

Verbot von Plastiktüten - find ich gut

Aber bitte nicht nur Plastiktüten, Luftballons und Strohhalme.

Bitte auch Plastikflaschen, Hygiene- und Müllbeutel, Frühstücks- und Hundekotbeutel, Plastikverpackungen für Käse und Wurst. Plastikfolien und Joghurtbecher, Verpackungsplastik, also das Zeug, das Waren in Paketen sichert, Händies, Spielzeug usw.

Es gibt sehr, sehr viel zu verbieten!

Ooh, ich höre bereits das Gejammer der Hersteller, dass Zigtausende Arbeitsplätze in Gefahr sind.....

Sollte das nicht möglich sein bzw. verhindert werden, muss nach der Co2 Steuer auch eine Plastiksteuer eingeführt werden.

Glückauf, Herr Müller...

Um die Ecke

Seit die ehemalige Umweltministerin Merkel Kanzlerin ist, bekämpft die Bundesregierung EU-Abgas-Grenzwerte, schickt 100.000 Tonnen Plastikmüll nach Fernost/Türkei, behindert CumEx-Ermittlungen etc..
.
Naja, dann kommt das deutsche Kindergarten-Tanten-Gesalber: "Wir müssen etwas gegen den Plastikmüll unternehmen!"
.
Wir bezahlen doch schon für Plastiktüten. Wo ist denn das Geld geblieben?

Was läuft hier?

Wofür haben wir eigentlich den "grünen Punkt"?
Um Plastikmüll zu exportieren?
Verstehe das, wer will...

Mit dem Jutebeutel in den Supermarkt...

...und randvoll mit Plastiverpackungen wieder zuhause. Da kommt es schon gar nicht mehr auf diese eine Tüte an.
Hier muß vielmehr die Verpackungsindustrie in die Pflicht genommen werden.
Solange wir aber nur Artrappen als Minister haben, sehe ich da kein Licht am Ende

"Verbot von Strohhalmen

"Verbot von Strohhalmen genügt nicht"
Da sammelt der Michel Par ordre du Mufti schon differenziert in vorgeschriebenen Entsorgungseinrichtungen wie ein Weltmeister, doch den hochdotierten Experten reicht das noch nicht. Da muss das Privileg der Steuerschrauben Aktivisten wieder als Waffe eingesetzt werden. So, mein Ohrenstäbchen wird jetzt mit einem GPS- Sender versehen und seine Reiseroute überwacht. Da hätte man gerne noch ein Problem: Wird die Schaumweinsteuer, seinerzeit zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte, heute für U. v. d. L. Flugzeugträger benötigt?

@Superschlau

Nicht nur, Verpackungen dienen auch dem Abdruck von Werbung, Informationen für den Verbraucher und stellenweise der Hygiene.

Was mich jetzt aber stutzig macht, als es um eine CO2-Steuer ging haben sie mit dem Argument dagegen gewettert, es müsste ja nicht weniger gefahren oder geheizt werden wenn man das stärker besteuert, es würde nur teurer. Nun scheinen sie dafür zu plädieren, unsere Lebensart ein anderer Stelle nochmal radikaler umzukrempeln. Erkennen sie da nicht irgendwo ein Messen mit zweierlei Maß?

@ NeNeNe, um 13:20

...und die Alternative? Wäre doch auch nicht schlauer...

@ Superschlau, um 13:19

Das Einschweißen dient vielerlei Zwecken, z. B. vereinfacht es die alljährliche Inventur, erschwert das Klauen :-) und/oder dient der Hygiene.
Wenn Sie Ihr Netz oder eine Jutetasche mitbringen, packt der Bäcker seine Teigwaren gern unverpackt da rein; geht bei LIDL, ALDI usw. ähnlich.
Trotzdem gebe ich Ihnen Recht:
Vieles bräuchte keine der oftmals blödsinnig unkaputtbar-festen Plastikverpackungen.

Politik muss eingreifen

Zwei Gedanken beim Lesen des Artikels:

1.) Wieder ein schönes Beispiel das zeigt, dass der Markt nicht alles von alleine regelt (wie es uns manche Parteien glauben machen wollen) und durchaus ein recht großer Bedarf besteht, seitens des Staates zu regulieren.

2.) Die Initiative ist schön und gut. Allerdings meiner Meinung muss die Initiative viel weiter gehen, überverpackte Waren usw...

Tatsachenfeststellung

"Das Verbot von Plastik-Strohhalmen genügt nicht, Deutschland sollte nicht auf Europa warten und Einweg-Plastiktüten sofort verbieten", sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Wenn wir so weiter machen, versinken wir im Müll", betonte Müller.

Der Minister verwies auf afrikanische Länder, die bereits Plastiktüten verboten hätten. "Was Ruanda, Kenia und Uganda können, müssen wir auch schaffen", sagte er.
>>>"Es kann nicht unser Ziel sein, den Müll nun einfach in andere Länder wie Malaysia zu schicken [oder in die Türkei, siehe die Meldung "Plastikabfälle - Warum die Türkei deutschen Müll kauft" hier gestern]"

Da hat er in allen Fällen absolut Recht:
dass Deutschland nicht auf Europa warten sollte,
dass wir im Müll versinken werden wenn wir so weiter machen,
dass wir das, was Ruanda, Kenia und Uganda können auch schaffen sollten
und dass das "Verschieben" unseres eigenen Drecks, frei nach der Devise "aus den Augen, aus dem Sinn", gelinde gesagt eine Unverfrorenheit ist.

Höre ich das Wort

Steuer ;-), wir sind ja knapp bei den Einnahmen, also mal was neues erfinden.
Also der Deutsche bezahlt Plastikabfälle und Verpackungen sogar mehrfach, einmal beim Einkauf und dann zahlt er noch für Entsorgung in Form von Müllgebühren.
Und beides ist nicht gerade wenig, gibt es das in den erwähnten Ländern auch ?.
Was jetzt unsere Entsorger mit den Dingen machen, entzieht sich in der Regel dem Wissen der Bürger.

Was wir an sehr hohen Müllgebühren zahlen, kann ein Mensch in den genannten Ländern wohl einen Monat leben.

Also nicht den Bürger undifferenziert angehen und beschuldigen und Steuern erfinden. Sondern mal der Müll Mafia auf die Finger sehen und draufhauen.
Seine Idee ist wieder Geld von unten nach Oben zu verteilen, langsam sollte der Bürger mal wach werden, und natürlich soll Deutschland mal wieder vorangehen.
Sonst noch was Herr Müller ?.

@Sisyphos3 um 13:18 Uhr

Das ist eine interessante Frage. Ich glaube weniger, dass der Verkauf ins Auslang staatlich gelenkt ist, sondern knallharten privatwirtschaftlichen Interessen entspricht. Allein der hierzu vorliegende rechtliche Rahmen sollte schleunigst geändert werden. Ob sich der Hr. Müller in seiner Partei damit Freunde macht ist eher unwahrscheinlich.

Verbot von Plastiktüten

Seit Jahren reden wir darüber ,wegen der Meere insbesondere ,und jetzt fällt es einem Herrn Müller auf ? Morgen wird dann was getan ? Alles grober Unfug !

Frage:

kann mir eine(r) glaubhaft erklären, warum nicht einfach überall biologisch abbaubares Plastik als Verpackung oder Tüte verwendet wird?
Das wäre doch die einfachste Lösung...

@ 13:18 Sisyphos3

Da nenne ich mal ökologisches Bewusstsein: "Ich zahle für den Müll"...' Genau deshalb brauchen wir die Steuerung auch über Verbote, sonst ändert sich nichts bzw. sonst ändern viele ihr Verhalten nicht.

Verpackunsmüll - Strohalme machen de Kohl nicht fett

Obwohl wir (4 Personenhaushalt) uns sehr bemühen, wenig Plastikmüll zu anfallen zu lassen, kommt dennoch in 4 Wochen 1 gelber Sack (aus Plastik!) zusammen - alles Verpackungen, die auch aus Papier sein könnten oder, besser noch, beim Verkauf in mitgebrachte Boxen abgefüllt werden können.

Unsere Nachbarn (2-Personenhaushalte) kriegen locker 4-6 Säcke voll und ich fürchte, das ist bei vielen so.

Sollte man da nicht ansetzen oder hat man Angst, die Verpackungs- und Nachrungsmittelindustie zu verärgern?

@Dieter S.

Weil es teurer ist als normales Plastik und bislang technisch noch nicht so vielfältig einsetzbar.

Alle Probleme wären aber auch damit nicht gelöst da auch der Abbau dieses Plastiks seine Zeit dauert und zumindest noch makroskopisch zur Verschmutzung beitragen kann. Besser wäre es aber auf jeden Fall.

@13:20 NeNeNe

Mir passt es ins Konzept; selbst wenn es mir nicht ins Konzept (welches Konzept eigentlich? Das Konzept "Bequemlichkeit"? "Ich zahle dafür!" "Mir egal, was mit der Ökologie ist" oder welches?) passen würde, ist die Initiative Müllers überfällig. Wir sehen Sie das?

... und dann könnte Herr

... und dann könnte Herr Müller die Kanzlerin noch fragen, warum Sie sich der Initiative Frankreichs und anderer EU-Staaten verweigert, 2050 den CO2-Ausstoß auf Null zu bringen. Und seinen Parteikollegen Scheuer könnte er fragen, wann er denn Verkehrsminister mit ökologischem Bewusstsein wird statt Automobilkonzernminister mit reinem Unternehmensinteressensbewusstsein.

Warum nicht Plastikflaschen verbieten

Wahnsinn, diese Erkenntnis. Verbot von Strohhalmen, Luftballonhalter und Wattestäbchen reichen nicht. Eigentlich ist es Merkwürdig, dass unsere Regierende bei Produkten anfangen die in der gesamten Bilanz lediglich Homöopathischen Dosen ausmachen. So merkwürdig ist das aber gar nicht, da alle Politiker Angst vor der allzu Mächtigen Wirtschaft haben und eben bei diesen Produkten fällt der Aufschrei bei Herstellern verhältnismäßig gering aus.
Neben Plastiktüten sollte man vor allem Einwegplastikflaschen und Coffe to go Becher verbieten oder mit einer so hohen Steuer (min.1€/Artikel) belasten, dass keiner mehr diese Produkte kaufen möchte. Bei Mineralwasser hatten wir in Deutschland mal ein hervorragendes Pfandsystem, an dem fast alle Abfüller angeschlossen waren, aber heute gibt zig verschiedene Flaschen und Kisten was nicht nur eine mühselige sortiererei sondern auch unnötig hohe Transportkosten nach sich zieht, und die Billig-Läden verkaufen ohnehin nur noch Einweg Müll.

@13:47 von kup

"1.) Wieder ein schönes Beispiel das zeigt, dass der Markt nicht alles von alleine regelt (wie es uns manche Parteien glauben machen wollen) und durchaus ein recht großer Bedarf besteht, seitens des Staates zu regulieren."

Kein Ökonom der etwas von seinem Fach versteht wird Ihnen erzählen, dass der Markt "alles (zum Wohl der Gesellschaft) regelt".

In der Volkswirtschaftslehre spricht man in diesem Fall von externen Effekten - die Handlung der Marktteilnehmer hat einen (negativen) Effekt auf unbeteiligte Dritte. Dies regelt der Markt eigentlich nie von allein und hier benötigt es ein Eingreifen des Staates.
Wenn man dem Markt die richtigen Leitplanken setzt kann er jedoch mit einfachen Regeln sehr viel regeln.

Eine angemessen hohe CO2-Steuer würde z.B. dafür sorgen, dass Kohlestrom auf einen Schlag wirtschaftlich unattraktiver als die meisten Alternativen würde.
Eine Steuer auf Plastik könnte Alternativen interessanter machen. Kleine Stellschraube, große Wirkung.

Dass Kunststoffverpackungen

Dass Kunststoffverpackungen ein Problem sind, hat mehrere Gründe:
- Die total unsinnige Forderung sie zu recyceln, d.h. sie mit großem (Energie-)Aufwand zu sammeln, zu sortieren und zu reinigen. Die Folge: Die Müllverbrennungsanlagen müssen zur Verbrennung des Restmülls – weil Kunststoff- und Papierabfälle fehlen - Öl zusetzen damit eine Verbrennung überhaupt möglich ist.
- Ein großer Teil der Kunststoffabfälle wurde und wird in andere Länder exportiert und gilt damit als verwertet! Leider landet, wie wir heute wissen, von dort ein großer Teil des exportierten Verpackungsmülls in Flüssen und im Meer.
- Mehr als 90% des Erdöls wird verbrannt (Ölheizungen, Treibstoffe), der Rest ist Rohstoff für alle anderen Produkte der chemischen Industrie und davon wiederum nur ein Teil für die Herstellung von Kunststoffverpackungen.
Die thermische Verwertung (=Verbrennung) der Verpackungsabfälle ist daher die einzige sinnvolle Nutzung.

Ja dann weg mit dem gelben Sack

Ja der gelbe Sack wird doch nur einmal benützt und dann ab (ins Meer oder wohin sonst auch immer).
Wird auf alle Fälle nicht mehrmals benützt. Fangen wir doch da
Mal an.

@Almalexian

auf die Frage, warum kein biolog. abbaubares Plastik verwendet wird:
"Weil es teurer ist als normales Plastik und bislang technisch noch nicht so vielfältig einsetzbar."

Ich glaube nicht, daß eine Plastiktüte aus biologisch abbaubarem Plastik mehr als 20cent kostet. Und das zahlen wir jetzt üblicherweise für normales Plastik schon...
Und wenn das bio-Plastik noch nicht überall einsetzbar ist, so bestimmt doch in den meisten Fällen....
Oder liege ich da falsch?
Vielleicht ist es ja nur die plastikproduzierende Industrie, die hier nichts zuläßt?

An wen richtet Müller seinen Apell?

"Entwicklungsminister Müller fordert nicht nur eine Plastiksteuer, sondern ein sofortiges Verbot von Einwegtüten. "Sonst versinken wir im Müll", warnte er."

Tja, Herr Entwicklungsminister, haben Sie diesbezüglich auch schon mal mit den beiden Damen aus den Ministerien Umwelt und Verbraucherschutz Kontakt aufgenommen?

Die schreiben immer ganz tolle Empfehlungen, weil Sie in der knallharten Geschäftswelt bei Unternehmen und Konzernen immer noch Anzeichen von Einsicht und Vernunft vermuten.
Da setzt man bei der Erkenntnisvermittlung stets auf das Prinzip der Freiwilligkeit.

So können selbst dramatische Entwicklungen ihren Fortgang nehmen, weil die neutralisierende Wirkung der Freiwilligkeit jeglichen Handlungsbedarf der Beliebigkeit überlässt.
Deshalb passiert da eigentlich nicht viel und wenn, wird es einfach elegant weg gelächelt.

Und da kommen sie mit Verboten, tss - Herr Entwicklungsminister ...

Ich kann durchaus in den

Ich kann durchaus in den Kanon derer einstimmen, die sagen "Das reicht doch nicht" und sinnvolle weitere Ideen bringen. Die Frage ist nur: Wofür argumentiert man so? Die einen tun's, um sich diesen "kleinen" Schritt abzulehnen und im Nichtstun oder Weiter-so zu verharren, die anderen, um wirklich eine ökologisch-soziale nachhaltige Politikwende zu fordern - die allerdings mit der derzeitigen Regierung nicht wirklich zu machen ist. Gut, dass die Grünen sich stabil als zweitstärkste Kraft unter den Parteien zeigen und bei den jüngeren sogar vorne liegen. Das macht Hoffnung.

@13:57 von wenigfahrer

Ich halte es durchaus für sinnvoll, dass Dinge die unserer Gesellschaft schaden teurer sind als die Alternativen, die dies nicht tun.

Man muss natürlich darauf achten, dass man die unteren Einkommen unserer Gesellschaft nicht zu sehr schröpft. Allerdings haben erhöhte Steuereinnahmen auch immer das Potential so eingesetzt zu werden, dass untere Einkommensschichten besonders davon profitieren. Man muss es natürlich auch tun.

@ Dieter S

Kompostierbares Plastik heißt heutzutage meist: Biologischer Abbau des Materials innerhalb 6 Wochen mindestens 90% - aber halt: nur unter den Bedingungen einer industriellen Kompostieranlage, wo konstant optimale Bedingungen (hohe Temperatur, hohe Feuchtigkeit, idealer Sauerstoffgehalt) herrschen.
Aufm heimischen Kompost geschmissen oder noch schlimmer in der freien Natur gelandet tut sich leider (fast) gar nix....

13:30 morgentau19

"Aber bitte nicht nur Plastiktüten, Luftballons und Strohhalme......."

obwohl ihr Beitrag sehr ironisch gemeint ist, muss ich doch etwas kontern.
Ein Teil der noch lebenden Generation wurde ganz ohne Plastik und Aluprodukte groß und stellen sie sich vor es hat auch niemand vermisst und nebenbei bemerkt "Strohhalme" waren noch echte Strohhalme und keine Plastikhalme. Also es gibt viele Dinge auf die der Mensch verzichten könnte ohne das die Lebensqualität groß darunter leiden müsste. Allerdings gebe ich zu auf einen Kühlschrank und eine Waschmaschine wollte ich nicht verzichten da würde ein Stück Lebensqualität verloren gehen.

13:32 DeHahn

"Wir bezahlen doch schon für die Plastiktüten wo ist das Geld geblieben?...."

Nun wenn man für die Plastiktüte bezahlt ist sie ja nicht automatisch aus der Welt.
Wahrscheinlich wird mit dem Geld der Transport nach Afrika oder Asien oder sonst wohin bezahlt. Hauptsache aus den Augen aus dem Sinn. Das Gleiche betrifft den Gifftmüll und den Elektroschrott nur bei den Brennstäben war es nicht so einfach die wollten England und Frankreich nicht einfach so behalten.

So lange man im Supermarkt

So lange man im Supermarkt fast ausschließlich nur in Plastik verpackte Produkte kaufen kann, so lange sollte man sich keinerlei Gedanken um irgendwelche Plastiktüten machen. Es ist doch Irrsinn, wenn man sieht, dass es in sehr vielen Supermärkten Obst und Gemüse nur abgepackt - in Plastik - zu kaufen gibt. Früher hat eine Papiertüte gereicht. Wurst, Käse auch nur noch in Plastik verpackt, gab es früher nur an der Theke in Wachspapier eingeschlagen.
Die Dosenpfandverordnung, auch so eine Totgeburt. Die Folge war, dass es noch weniger Glaspfandflaschen in den Regalen gab, dafür aber um so mehr Einweg"pfand"flaschen, natüröich aus Plastik. Dosen kann man heutzutage mit der Lupe suchen, dabei verrottet so eine Dose bei weitem schneller als das Plastikzeug. Ist doch ein Witz! Wie alles aus Berlin, die Klugen haben anscheinden zu oft nachgegeben, nun leiden wir unter der Herrschaft der Dummen...

CO2-Steuer

Ihnen ist schon klar, wer das am Ende zu bezahlen hat? Der kleine, dumme Endverbraucher, der anschließend überhaupt nicht mehr weiß, wie er sein Leben finanzieren soll. Ist übrigens der beste und schnellste Weg, eine Gesellschaft vollständig kollabieren zu lassen.

Der eigentliche Schwachsinn fängt wo ganz anders an:
Dank diverser Hygienevorschriften dürfen Lebensmittel nicht mehr in früher üblichen "Verpackungen" verkauft werden. Dementsprechend wurden nach und nach immer mehr Produkte in Plastikverpackungen verpackt. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man frischen Fisch in Zeitungen eingewickelt gekauft hat, wo man frisches Obst und Gemüse in Papierspitztüten gekauft hat. Auch größere Fleischstücke wurden danals schon mal in Packpapier eingeschlagen...hat niemanden gestört. Aber: Ist ja alles hochgradig unhygienisch!

Tja, und jetzt regt man sich über Strohhalme, Einweggeschirr und Einkaufstüten aus Plastik auf....

Das übertrifft jede Satire.

@WiPoEthik, 14:47

"Wenn man dem Markt die richtigen Leitplanken setzt kann er jedoch mit einfachen Regeln sehr viel regeln"

Stimmt.

Die alles entscheidende Frage lautet hier aber: Wer ist "man"?

Und bei der Beantwortung dieser Frage sollte tunlichst nicht vergessen werden, dass wir heute im digitalen Zeitalter mit seinen fast unendlichen neuen Möglichkeiten leben.

Es kommt also letzten Endes ganz darauf an, wie man diese neuen Möglichkeiten nutzt: Zum Wohl der Gesellschaft (der ganzen!) oder dem Einzelner (bzw. einzelner Teile davon)?

Plastiktütenverbot nützt nur dem Gewissen

Ein paar Fakten.
Für die Vermülllung der Meere sind größtenteils 5 pazifische Anreinerstaaten verantwortlich.
Die Plastiktüte ist ökologisch insgesamt vorteilhafter als alle alternativen, auch als der "grüne" Jutebeutel.
Echte ökologische Politik würde zwei Dinge tun. Die Verwendung von Verpackungen stärker besteuern. Müllsammelsysteme und - verbrennungsanlagen in Hauptverursacherländern mittels Entwicklungshilfe finanzieren.

Müllexport verbieten und

Müllexport verbieten und schon sind (fast) alle Probleme gelöst.

Ich bin dafür, eine

Ich bin dafür, eine Strafsteuer auf alle Plastik Produkte zu erheben, die wohl ersetzbar sind (statt Plastikgehäuse zB Hanfprodsukte für das Plastik und ähnliches). Da es schwierig für die Industrie sofort umzusetzen ist, würde eine Strafsteuer (und kein Verbot) immerhin noch einen nötigen Druck ausüben. und andere Produkte sollten ganz verboten werden.

Die Strafsteuer kann man ja bei Lebensmitteln zunächst aussparen, so dass eines Tages auch dort gehandelt werden kann.

nur nebenbei

der chef unserer städtischen müllabfuhr verdient über 600 tausend € und fährt den dicksten SUV von audi als dienstwagen. offenbar wird besonders gut mit müll verdient

@15:59 von zöpfchen

"Ein paar Fakten.
Für die Vermülllung der Meere sind größtenteils 5 pazifische Anreinerstaaten verantwortlich."

Und genau in diese Staaten wird auch unser Müll teilweise verschifft und gilt damit hier in unserem ach so braven Ländle als recyclet.

Ich gebe zu, dass ich die Plastiktüten vermisse. Die Papiertüten sind nicht so häufig wiederverwendbar und bei Regen untauglich. Trotzdem halte ich das Verbot für richtig. Ich vergesse auch nur noch selten, faltbare Einkaufsbeutel (für den Dauergebrauch) in meine Tasch zu stopfen.

Typische Herangehensweise

Warum wird denn immerzu an Symptomen herumgedoktert und nicht am Ausloeser.
Warum gibt es denn so viele Plastikverpackungen?
Warum z.B. verpackt der Fleischer an der Theke nichts in selbst mitgebrachte Behaeltnisse? Da gibt es eben Hygienevorschriften und er will nicht das Risiko eingehen, dass er spaeter in Regress genommen wird, wenn ein Kunde eine Lebensmittelvergiftung erleidet.
Regulierungswut und Buerokratie abbauen und wir sparen zigfach mehr ein als das Verbot von Plastiktueten bringen wuerde.

Ich bleibe dabei, Verbote von Symptomen einer Fehlentwicklung bringen gar nichts, weil keinerlei Umdenken einsetzen wird.

@ um 16:10 von Karl Napf

Die bundesdeutsche Plastikmüllkippe Türkei verdient doch auch Geld damit, wie wir gestern hier lesen durften.
Den Müllmann Erdowahn wird es sicherlich ärgern, wenn er auf diese Einkommensquelle demnächst verzichten muss.

@DeHahn um 13:32 Uhr

Wie kommen Sie denn darauf, dass Sie beim Kauf von Plastiktüten deren Entsorgung gleich mitbezahlen? In erster Linie zahlen Sie doch für deren Verwendung. Da fällt mir eigentlich kein Produkt ein, bei dessen Erwerb Sie gleich einen Teil für dessen Entsorgung mitbezahlen. Da müsste ja dann der Verkäufer eine entsprechende Abgabe an den Fiskus zahlen bzw. Ihren Teil weiterreichen. Wäre mir neu.

Machen wir doch mal was richtig

Beginnen wir mit dem Abschaffen von Verpackungen (Plastik) die absolut unnötig sind.

Oder kann mir jemand erklären, warum ich Küchentools (so was wie Deko-Werkzeuge unbedingt aus einer umfangreichen Plastikverpackung schälen muss? Das Zeug wird vor der Erstbenutzung sowieso gespült.
Von diesen Beispielen gibt es zahllose.

Dann noch sinnfreie Folienverpackungen, die auch keiner braucht, wie zum Beispiel bei Büchern.
Damit man kein "angelesenes" Exemplar kaufen muss, gibt es auch die Möglichkeit, dass da ein Aufkleber als Siegel fungiert (neulich gesehen - als sinnvoll erachtet).

Man kann endlos weiter machen - nach jedem Einkauf aufs Neue.

Vor allem aber:
Müllexport muss verboten werden. Dann wird man sich nämlich zwangsläufig und dann auch effektiv Gedanken zur Müllreduktion machen.

Diese bescheuerten Aktionen wie "Tüten weg" gehen mir auf die Nerven. Ich fahr nicht mit nem Koffer voll Tüten ans Meer um sie reinzuwerfen.

Unser Müll im Meer? Da stimmt die Entsorgung nicht

sofortiges Verbot von

sofortiges Verbot von Einwegtüten. "Sonst versinken wir im Müll"

---

Das war mir schon als 8 jähriges Kind klar.

Also vor dreißig Jahren ...

Dass die Menschheit so verdammt träge schaltet, ist gruselig.

Gerade bei Verpackungen, gibt

Gerade bei Verpackungen, gibt es soviel Unsinn, manchmal sind Dinge 3 mal verpackt. Aber man sollte bei gewissen Dingen sich fragen, ob man sie überhaupt braucht. Plastikstrohhalme nur "biologische" Strohhalme zu ersetzen scheint mir nur semizielführend. Auch hier würde ja ein Produktion in Gang gesetzt, die unter Umständen zu Monokulturen führt. Ich glaube, die Lebensqualität würde nicht signifikant abstürzen, wenn man keine Strohhalme mehr hat. Produzenten sollten entsprechend ihrem Verpackungsanteil auch für die Müllentsorgung aufkommen. Diese Kosten sind lang genug auf die Allgemeinheit abgewälzt worden.

Vielleicht sollte man erst

Vielleicht sollte man erst einmal damit anfangen der Lebensmittelindustrie zu verbieten die Kundschaft mit völlig überdimensionierten aber ziemlich leeren Verpackungen zu betrügen. An die Industrie scheint sich der umweltbewusste Herr Entwicklungsminister nicht heranzutrauen.

@zöpfchen

"Ein paar Fakten.
Für die Vermülllung der Meere sind größtenteils 5 pazifische Anreinerstaaten verantwortlich.
Die Plastiktüte ist ökologisch insgesamt vorteilhafter als alle alternativen, auch als der "grüne" Jutebeutel."

Da sind Sie leider entweder den Vereinfachern auf den Leim gegangen oder haben nur die Schlagzeilen gelesen.

Beim ersten "Fakt" unterschlagen Sie, dass ein signifikanter Teil dieses Mülls zwar von diesen Ländern aus ins Meer gelangt, aber trotzdem von uns stammt.

Und der zweite "Fakt" ist in dieser Pauschalität falsch.
Die Plastiktüte ist ihren Alternativen nämlich nur bei einmaligem oder seltenem Gebrauch überlegen. Bei Mehrfachverwendung ist der Jutebeutel, wie Sie ihn nennen, der Plastiktüte selbstverständlich deutlich überlegen.

Warum fackeln wir so lange herum?

Die Umwelt ertrinkt und erstickt im Plastikmüll und wir diskutieren! Denken wir doch auch einmal an unsere Nachkommen, die wir in die Welt gesetzt haben! Es kann doch nicht so gravierend schwierig sein, alle Herstellung von Plastiktüten sofort zu stoppen, die Produktion einzustellen, die Arbeiter und andere für zwei Jahre zu entschädigen und die geschlossene Firma umbauen Auf andere Produkte!

Richtig

Richtig aber Strohhalme und Tüten sind nicht alles .Wenn man prüft wo der ganze Müll im Meer herkommt merkt man schnell ,das über 90 % davon, von Flüssen aus Indien und Afrika sind.Man sollte erst an den Problemstellen beginnen aber das wäre ja recht und die moralische Keule verlangt ??? Ursache EU besonders DE .Leute seit mal ehrlich in euren Berichten und baut nicht immer durch verdrehte Tatsachen Wahlwerbung Grün auf .
Realität und Tatsachen bitte .Müll Entsorgung in Indien ,bis heute gibt es keine oder Afrika wäre ein guter Anfang wo was bringen würde .

Verbot von Plastiktüten

Wer noch mit Plastiktüten einkauft, sollte eigentlich bestraft werden. Jeder Bürger sollte doch so viel Umweltbewußtsein haben, dass er anderweitig ohne Plastikbeutel auskommt. Und für Leute, die mit dem Auto zum Einkaufen fahren, gibt es ganz andere Möglichkeiten. Das Bild stammt wahrscheinlich aus den östlichen Staaten, wo man noch sehr großzügig mit Plastik umgeht.

13:30 von Der_den_Kopf_au...

sehe ich hier schwarz. Es ist den Politikern ja nichtmal gelungen, dass jede Getränkeflasche eine Pfandflasche ist.
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Richtig ist auch nicht gewollt ,die werden als Einnahme betrachtet wie Grüner Punkt und der Rohstoff verkauft .Preis pro Tonne 1000 € ,dazu der Rest an die Müllverbrennung und damit noch mal Geld vom Verbraucher verdient .Solange der Rubel für Grüne ( Fischer )Aufsichtsrat rollt vergessen wir die Umwelt ??

Googeln über Grüner Punkt bildet ,falsches System ,in anderen Länder zahlt der Abholer und da muss man auch beim Kauf nicht den Zuschlag zahlen .Komisch macht mich nachdenklich wie .... hier ist.

16:40 von tisiphone

"Vor allem aber:
Müllexport muss verboten werden."

Das wäre wohl die effektivste Maßnahme. Wird aber nichts. Irgendwer muss mit diesem Müll sehr sehr viel verdienen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich inzwischen nicht auch bei der Müllentsorgung (wie immer die aussehen mag) mafiöse Strukturen entwickelt hätten, die nur noch schwer zu knacken sind. Wir senden ja auch angeblich noch brauchbare Computer und Ähnliches als Spende nach Afrika und dann landet diese Schrott-"Spende" in Nigeria auf riesigen Halden, die dort wiederum die Natur zerstört und Kinder sich auf der Suche nach verwertbaren Metallen vergiften.

High-Tech

Es ist noch garnicht so lange her, da gab es noch gar keine Kunststoffverpackungen. Laut Wikipedia wurden die ersten Plastiktüten 1961 verkauft. Da war man kurz davor, auf dem Mond zu landen, und das ohne Plastiktüten.

Wie haben die das nur gemacht? Ohne Plastikstrohhalme, in Plastik eingeschweißte Gurken, und die vielen vielen Arbeitsplätze aus der Plastikverpackungsindustrie?

Was ist eine Einwegtüte?

Bei uns wird keine Tüte nur 1x benutzt, es sei denn, sie ist kaputt gegangen.

Ich finde Recycling sehr wichtig, weil es sowieso schon so viel Plastik gib, dass es am sinnvollsten ist, es wieder zu verarbeiten, damit es nicht in der Gegend liegt oder schwimmt.

Genauso sollte man das Plastik so herstellen können, dass es als Brennstoff wie Holz benutzt werden kann.

Und dazu noch

Und dazu noch den Verbot von Regierungsfliegern und Staatskarossen mit Diesel , damit endlich das Geschwätz einer Parlamentarische Demokratie zu Ende geht .Gleichheit und Brüderlichkeit, auch bei Renten und Diäten kanns weiter gehen .

@rimitino

"Es kann doch nicht so gravierend schwierig sein, alle Herstellung von Plastiktüten sofort zu stoppen, die Produktion einzustellen, die Arbeiter und andere für zwei Jahre zu entschädigen und die geschlossene Firma umbauen Auf andere Produkte!"

Abgesehen von ein paar verfassungsrechtlichen und anderen juristischen Problemen könnte das möglich sein, ist aber nicht unbedingt erstrebenswert, da das hieße, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Plastiktüten und auch andere Plastikprodukte können durchaus sinnvoll sein, so dass ein vollständiges Verbot kontraproduktiv ist.
Ich persönlich könnte mir eine hohe Steuer bspw. auf Plastiktüten vorstellen. Wenn man weiß, dass die Plastiktüte im Supermarkt 1 oder 2 € kostet, wird man sich schnell daran gewöhnen, den Baumwollbeutel nicht zu Hause zu vergessen.
Und für den Fall, dass es (warum auch immer, Ausnahmesituationen gibt es immer wieder) doch einmal dazu gekommen ist, hat man trotzdem noch die Möglichkeit, auf die Plastiktüte zurückzugreifen

Gute Gewissen

10. Mai 2019 um 16:16 von Anna-Elisabeth
@15:59 von zöpfchen
"Ein paar Fakten. Die Plastiktüte ist ökologisch insgesamt vorteilhafter als alle alternativen, auch als der "grüne" Jutebeutel."

" ich gebe zu, dass ich die Plastiktüten vermisse. Die Papiertüten sind nicht so häufig wiederverwendbar und bei Regen untauglich. Trotzdem halte ich das Verbot für richtig."

Absolut. Und weil die Menschen es für richtig hielten, haben sie gegen die Pest angebetet. Hat nur nix genutzt. Wie die gesamte grüne/ökologische Politik dieses Landes . Weil sie Glaubenspolitik ist, muss sie nie beweisen, dass sie das Geld wert ist, was sie kostet.

15:21 von jukep

>>obwohl ihr Beitrag sehr ironisch gemeint ist, muss ich doch etwas kontern.<<

Der letzte Satz meines Kommentares ist tatsächlich Ironie (der mit der Steuer, denn eine Steuer löst das Problem nicht, sondern generiert nur Einnahmen für BM-Scholz)

Der Rest ist ernsthaft gemeint.

Übrigens, der Generation gehöre ich ebenfalls an.

PS. Ihr Konter empfand ich als sehr freundlich, grins.
So sollte man miteinander umgehen....!

Vielen Dank.

@19:54 von Tada

"Genauso sollte man das Plastik so herstellen können, dass es als Brennstoff wie Holz benutzt werden kann."

Ich habe kürzlich gelesen, dass es Forschern gelungen sein soll, ein Enzym in spezielles Plastik einzubauen, das nach einer vorprogrammierten(!) Zeit dafür sorgt, dass das Plastik von selbst zerfällt, und dies, ohne Giftrückstände zu hinterlassen.

um 14:23 von andererseits

Da nenne ich mal ökologisches Bewusstsein: "Ich zahle für den Müll"...' Genau deshalb brauchen wir die Steuerung auch über Verbote, sonst ändert sich nichts bzw. sonst ändern viele ihr Verhalten nicht.

Re richtig aber sinnvoll ? oder nur eine neue Einnahme für Hobbys cdu Grüne SPD .
Seit Jahren könnten sie dagegen steuern aber was machen sie jetzt eine Steuer und weiter so.Das ist nicht nachhaltig !!!! Wenn der Gewinn stimmt gibt Grün schnell nach ,Verbraucher Schutz Künast ZB dazu und Nitrat und und Hambacher Forst zb wer vergab die Erlaubnis .OK neue Steuer mehr nicht ist das Ergebnis. Hauptsache an den Ursachen vorbei ....

Nicht Quatschen sondern Machen !

Es muss Umweltfreundlicher Müll produziert werden ganz einfach !

Jedes Land muss zwingend seine Produktion umstellen.

Und jeder Bürger muss auf dieser Welt eine Weltsteuer entrichten. Oder einen Beitrag zur Umwelterhaltung leisten.

Wer sich nicht dran hält muss vor den Internationelen Gerichtshof dieser Welt und enorme Strafen zahlen und kommt ins Gefängnis.

Schärferes Durchgreifen und Strafen sind hier gefragt.

Die Welt ist kein Spielball für Umweltsünder.

Also macht endlich was sonst ist es aus.

Wir haben jetzt schon über 8 Milliarden Menschen auf der Welt und wir steuern auf eine Katastophe zu.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz muss für uns als Pflichtfach werden wo auch immer.

um 16:03 von traurigerdemokrat

Müllexport verbieten und

Müllexport verbieten und schon sind (fast) alle Probleme gelöst.

Re und der Müll aus Italien wird bei Leipzig buddelt ?? Die Gewinne sind groß und die Kosten tragen ??? Grünes Deutschland unter Merkel dazu noch eins Afrika und Indien da kommt der Müll in den Meeren zu 90 % her aus 5 Länder die keine Entsorgung haben und der DE Trinkhalm ist schuld?
Sicher müssen wir was tun aber man muss bei den Problemen starten und vor allem darf da keine Denksperre mehr eingebaut sein über DE Erziehungskultur .

Deutschland steht gar nicht sooo

schlecht da, wie manche glauben. wenn ich in Deutschland zu besuch bin, erfreue ich mich immer an der masse an kunden, die stofftaschen nutzen o.ä. das mag ihnen in D nicht sonderlich auffallen, aber wenn man wie ich aus Finnland kommt, dann schon. was hier an plastiktüten verwendet wird ist nicht mehr schön. aus eigener beobachtung kann ich sagen, dass vlt. max. 5% der kunden hier im supermarkt körbe oder taschen mitbringen, alle anderen kaufen selbst für zwei-drei artikel eine plastiktüte.

14:52 von Harald Kirchherr

Ja der gelbe Sack wird doch nur einmal benützt und dann ab (ins Meer oder wohin sonst auch immer).
Wird auf alle Fälle nicht mehrmals benützt. Fangen wir doch da
Mal an.
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Sicher finanziert der "grüne Punkt" nur die Exportlogistik, wenn mit dem Verkauf nochmal Gewinne gemacht werden?
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Einfach Grün, Herr Trittin?

pkeszler 18.29

Und für Leute, die mit dem Auto zum Einkaufen fahren, gibt es ganz andere Möglichkeiten. "
Für mich leider nicht, weil ich stark gehbehindert bin und sonst überhaupt nicht selbst einkaufen könnte. Und ich hab heute beim Einkauf etliche Leute gesehen, denen es genauso geht. Ich würde auch lieber einfach losgehen können

Am 10. Mai 2019 um 19:27 von tias

"Müll Entsorgung in Indien ,bis heute gibt es keine oder Afrika wäre ein guter Anfang wo was bringen würde ."

Sie meinen, die Afrikaner malen selber die deutschen Firmennamen auf den Elektroschrott?

Nur am Rande: Die Kinder, die unseren Müll nach verwertbaren Rohstoffen durchsuchen, bekommen für diese ganztägige Arbeit umgerechnet einen Euro pro Tag. Damit können sie sich aussuchen, ob sie diesen Euro für Essen oder einen Schlafplatz ausgeben. Lange können diese Kinder das natürlich nicht durchhalten, weil sie sich - wie ich schon schrieb - nervenschädigende Vergiftungen zuziehen.

@14:55 von andererseits

"Gut, dass die Grünen sich stabil als zweitstärkste Kraft unter den Parteien zeigen und bei den jüngeren sogar vorne liegen. Das macht Hoffnung."

Ich war auf lokaler (kommunaler) Ebene mal so gläubig wie Sie. Von diesem Glauben bin ich abgefallen. Auch die Farbe ist einfach falsch. Grau wie Straßenbelag oder Beton würde besser passen.

Das klingt ja alles ganz gut,

ist aber nur ein Tropfen im Müllmeer. Nach wie vor gibt es Plastik-Trinkhalme zu kaufen, nach wie vor werden Leuchtmittel, Ersatzteile, Werkzeuge oft in völlig überdimensionierten Plastikverpackungen verkauft und wenn ich die Feldwege entlang gehe, die hier aus Betonschutt bestehen (da kann man besser drauf fahren) -ehemalige Blühstreifen gibt es löängst nicht mehr), dann finde ich immer wieder die wundervollen 1,5 Liter-Flaschen mit dem Aufdruck "Pfandfrei". Wieso gibt es desen ganzen pfandfreien Wegwerfmüll überhaupt? Man könnte so viel Müll einsparen, wenn man denn wollte. Aber ich höre schon die Verpackungsmittelindustrie schreien: "Das gefährdet Arbeitsplätze!!!".

18.56 Kölner1- Keine Mogelpackungen mehr

Das wäre das allerbeste, keine Mogelpackungen mehr.

Die Vorteile weniger Kunststoff- und sonstige Verpackungen.
Und damit viel weniger Platzbedarf im Supermarkt, also weniger Energiekosten.
Und dadurch deutlich weniger Transportkosten vom Hersteller zum Handel.
Und dadurch erhebliche Hersteller Kostenersparnisse.
Und über allem wesentlich geringere Bauinvestitionen da die Verkaufsstellen deutlich kleiner werden können.

Nur so am Rande

Gerade zu dem Zeitpunkt, als erstmals laut die Plastiktüten in Verruf kamen, kamen 'die gesammelten Werke' an Werbung (Baumärkte, Supermärkte, Eichrichtungshäuser etc.) in Plastik verpackt in die Briefkästen. Wer verbietet das?
Ich fühle mich da als Verbraucherin wirklich verar.....

@20:10 von zöpfchen

//Absolut. Und weil die Menschen es für richtig hielten, haben sie gegen die Pest angebetet. Hat nur nix genutzt. Wie die gesamte grüne/ökologische Politik dieses Landes . Weil sie Glaubenspolitik ist, muss sie nie beweisen, dass sie das Geld wert ist, was sie kostet.//

Ich weiß was Sie meinen und im Hinblick auf "die gesamte grüne/ökologische Politik dieses Landes" gebe ich Ihnen Recht. Aber wir können uns doch sicher darauf einigen, dass wir tatsächlich zu viel Müll produzieren?
Aber keine Bange, ich selbst bin diesbezüglich weit weg von einem guten Gewissen. Es ist aber nie zu spät für die Einsicht, dass man auch ohne großen Verzicht ressourcenschonender leben kann.

@14:52 von Harald Kirchherr

"Ja der gelbe Sack wird doch nur einmal benützt und dann ab (ins Meer oder wohin sonst auch immer).
Wird auf alle Fälle nicht mehrmals benützt. Fangen wir doch da
Mal an."

Wenn ich als (nunmehr wieder Single) den gelben Sack benutzen würde, würden mich meine Nachbarn vermutlich wegen des Gestanks verklagen. Denn so viel Müll dieser Art produziere ich nicht, dass ich den Sack zwischen zwei Abholterminen auch nur ansatzweise füllen könnte. Eine Tonne wäre da wirklich sinnvoller.

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