Ihre Meinung zu: Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil

7. Mai 2019 - 16:36 Uhr

"Bedauerlicherweise" sei es nicht mehr möglich, den Brexit rechtzeitig zu vollziehen: Großbritannien muss an der Europawahl teilnehmen. Premierministerin May wollte dies eigentlich verhindern, doch im Brexit-Chaos lief ihr die Zeit davon.

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Kommentare

Willkommen in der

Willkommen in der europäischen Welt der demokratischen Wähler*innen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Konservativen, Labour und andere nun inhaltlich aufstellen - und ob dann endlich May, Corbyn und vor allem die harten Brexisten endlich das neue Votum, das nicht mehr auf Fake und gelogenen Horrorszenarien sondern auf der jetzt schon zu erkennenden negativen Entwicklung durch einen nur am Horizont drohenden EU-Austritt beruhen wird, lesen und (an)erkennen können.

Europawahl absagen/nicht durchführen

Wenn die britische Regierung wenigstens ein bisschen was wie Eier und einen Hauch von Intelligenz hätte, würde sie sich jetzt schlichtweg weigern die Europawahl durchzuführen, ohne sich dafür zu interessieren dass das nicht legal ist. Nur so wäre es möglich, den Brexit in absehbarer Zeit geordnet über die Bühne zu bringen, da anders nicht genügend Druck dazu zustande kommt. Aber nein, stattdessen eine endlose Zeitspieltaktik, die Bürger werden komplett an der Nase herumgeführt und die Wahl wird die beste Bühne für Populisten. Die Wahl widerrechtlich abzusagen wäre das einzige Zeichen, dass dazu führen würde, dass diese Regierung wenigstens wieder ein wenig ernst genommen werden würde.

Brexit Blamage und Demokratieverlust

Was bedeutet heute noch Demokratie? Und warum gibt es noch Wahlen (?), wenn nach der Wahl das Ergebnis eh nicht umgesetzt wird?

@ 17:45 Hallosager

Sie sprechen von "den Bexit geordnet über die Bühne bekommen" im gleichen Absatz wie "ohne sich dafür zu interessieren, dass das nicht legal ist". Sie glauben tatsächlich, dass das ein effektiver Weg ist? Interessant.

Ein Dilemma

Wenn bei der Europawahl die Europagegner gewinnen oder deutlichen Zuspruch verzeichnen können rechne ich mit einem schnellen „No Deal-Brexit“. Er wird auch im Sinne der EU sein, da ich damit rechne, das die Brexetiers blockieren und stören wo sie können. Falls die Brexit-Gegner deutlich zulegen, sollten die Briten und die EU überlegen, ob man sich nicht noch einmal zusammensetzt und überprüft welche Änderungen notwendig wären, damit Großbritannien in der EU verbleibt. Wenn dies unmöglich sein soll, dann müssen wir Großbritannien soweit entgegen kommen wie es geht. Wir brauchen Großbritannien und umgekehrt. Gerade Deutschland. Der Brexit wird kommen, aber mir wäre ein Verbleib von GB in der EU lieber. Allerdings rechne ich nicht mit der Vernunft, leider machen die meisten englischen Politiker eine denkbar schlechte Figur. Frau May lässt sich von Hardlinern treiben und Herr Corbin ist wie ein Wackelpudding. Wenn Labour gewinnt, weiß man nicht, was man kriegt.

1 17:52 cari

Sie verwechseln "Wahlen" mit einem "Referendum", das die britische Regierung und das Parlament versuchten umzusetzen, dabei aber gemerkt haben bzw. realisieren müssen, dass das Referendum zu einer konkreten Politikgestaltung nicht taugte - und deshalb nicht umgesetzt werden konnte. Der Demokratie tut man/frau einen Gefallen, solche Unterschiede nicht zu verwischen.

Großbritanien? Hallo,

Großbritanien? Hallo, überhaupt, man hört gar nix mehr von denen und von ihrem 'Brexittheater upon the Thames'? Hat das einen besonderen Grund oder hat das Thema zum Ablenken von anderen Themen nun ausgedient? Oder werden da doch gerade heimlich neue, für uns noch teuere Lösungen ausgeheckt? Ist ja oft so, und bei diesen Hauptdastellern von der physischen und psysischen Entwicklung durchaus mit der von mit Kindern vergleichbar, dass wenn es plötzlich so ruhig ist, die dann meistens wieder was anstellen. Undunsere Medien befolgen wohl gerade ein Stillhalteabkommen, weil die auch nix mehr sagen? Naja, man hilft sich eben ...

Am liebsten ...

... hätte ich die E-Wahl bleiben lassen. UK als Dummy dabei zu haben ist völliger Blödsinn. Was werden die wählen: UKIPs und Johnson, zwei Verpi....er. Aber man wird wählen müssen, allein un den Rechten Sumpf nicht zu groß werden zu lassen.

re cari

"Und warum gibt es noch Wahlen (?), wenn nach der Wahl das Ergebnis eh nicht umgesetzt wird?"

Das Ergebnis aus 27 Ländern wird für fünf Jahre Legislaturperiode normal umgesetzt. Das aus 1 Land nur kurzfristig.

Was ist daran ein Problem?

Mein Name ist Hase Oder auch May

ZITAT ANFANG
´ Brexit-Sondergipfel Briten auf dem "Schleudersitz"
Stand: 10.04.2019 12:48 Uhr
"Die Verlängerung dürfe nicht dazu dienen, "das ordentliche Funktionieren der Unionsinstitutionen zu untergraben", heißt es nach AFP-Informationen auch im Entwurf der Gipfelerklärung. Hier ist bereits eine "Schleudersitz"-Klausel vorgesehen, wenn Großbritannien nicht an der Europawahl Ende Mai teilnimmt. Das Land würde dann zum 1. Juni automatisch aus der EU ausscheiden."
Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil
7. Mai 2019 - 17:36 Uhr
Die britische Premierministerin May hatte gehofft, dass ihr Land nicht an der Europawahl teilnehmen wird. Ihre Partei muss mit starken Verlusten rechnen. Doch im Brexit-Chaos ist ihr die Zeit davongelaufen.
Die britischen Wähler werden auf jeden Fall an der Europawahl teilnehmen. Die Abstimmung findet auf den britischen Inseln am 23. Mai statt . ZITAT ENDE
Wenn will May oder Tagessschau die Hasen Ohren lang ziehen.
Den BREXITERN Brüssel. ganze EU.

Hoffen auf Farage

Vielleicht kann Nigel die Eurokraten überzeugen, die Briten zu annehmbaren Bedingungen gehen zu lassen.

@Hallosager

es gibt schon viel zu Viele, die meinen „Eier“ und Intelligenz (aber eher „Eier“) beweisen zu können indem die sich nicht um Recht und Gesetz scheren. Wenn es die gewählten Volksvertreter nicht tun, deren einziger Job es ist, Gesetze zu erlassen, warum sollte sich dann der einfache Bürger um Gesetzte scheren?

"Wahlsieger könnte die neu

"Wahlsieger könnte die neu gegründete Brexit-Partei werden."

Das sind schlechte Aussichten fuer Juncker und seinen Moechtegern-Nachfolger Weber... ;-)

„Wahlsieger könnte die neu

„Wahlsieger könnte die neu gegründete Brexit-Partei werden.“

Bitte nicht, dann wird die EU-Wahl noch wiederholt, weil das Ergebnis vielen nicht passen würde

Viele Köche verderben den Brei

Nach dem Mega-Pfusch, den die Tories und Labour da hingelegt haben steht ihnen nun
das Wasser bis zum Hals. Die Beteiligung der Briten an den ungeliebten EU Wahlen hätte bei rechtzeitiger Einigung nie stattfinden müssen.
Beide Parteien haben diese Land erfolgreich zerlegt und keiner von ihnen wird je zur Rechenschaft gezogen.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Liberalen
bei den EU Wahlen kräftig Stimmen bekommen um die UKIP auszubremsen.
Wenn die Kommunalwahlen einen Indikator
darstellen, dann darf man hoffen.

re einfach unglaublich

"Hoffen auf Farage

Vielleicht kann Nigel die Eurokraten überzeugen, die Briten zu annehmbaren Bedingungen gehen zu lassen."

Erstens nimmt den Brexit-Kasper keiner in Brüssel ernst.

Zweitens will Farage den ungeregelten Brexit, und den können die Briten sofort haben - müssten sich nur dazu entschließen.

Womit man drittens wieder soweit ist wie vorher.

Was wird , wenn ein GB-Anwärter gewinnt ?

Ob zu den höheren, oder den unteren EU-KarrierePosten___ denn nur darum geht's doch in jeder Politwahl ums Gehalt/Geld & Posten__ wohl kaum um Bürgerbelange ?\\

re tarek94

""Wahlsieger könnte die neu gegründete Brexit-Partei werden."

Das sind schlechte Aussichten fuer Juncker und seinen Moechtegern-Nachfolger Weber... ;-)"

Völliger Quatsch.

Der Brexit wird zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission verhandelt. Egal welche britische Partei Wahlsieger in Britannien wird.

Die Mitgliedschaft GB's bis auf weiteres zu suspendieren bei gleichbleibenden Bedingungen (unveränderten Beiträgen) bis es endlich sein Gesetz umsetzt und den Austritt erklärt - Es ist nicht Sache der EU das zu ordnen, sondern der Engländer da einen Konsens zu erzielen.
Was würde es helfen, wenn es ein Gesetz zum Austritt gibt und eine Mehrheit dagegen in einem Gremium, das damit nichts zu tun hat. Wenn es so kommt, wird die Lage nur noch komplizierter, weil das unselige Referendum dann quasi Schnee von Gestern ist, das ebenso unselige Gesetz zum Austritt aber trotzdem noch gilt und die selben alten Holzköpfe immer noch am Ruder. Wenn sich die Mehrheitsverhältnisse zur EU-Wahl deutlich verschieben, sind Neuwahlen unausweichlich, alles andere wäre Volksbetrug, nach dem Volksbetrug der erst zum Brexit geführt hat.

Brexit Teilnahme Europawahl

Rule, Britannia! Britannia, rule the caves!
Britons never, never, never shall be slaves.

Um 18:19 von Einfach Unglaublich

Dazu müsste Herr Farage auch mal wirklich was tun und nicht nur schwafeln.

Leider gibt es für diese Brexiteers keine "annehmbaren Bedingungen" weil sich deren Forderungen immer wieder widersprechen.

"Take bach control of our borders" und offene Grenze in Irland gleichzeitig funktioniert nun einmal nicht.

Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil

Die britische PM hat jetzt nach der Europawahl wahrscheinlich noch eine weitere Niederlage zu verkraften. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen wie in GB Politik gemacht wird.

@Einfach Unglaublich 18:19

Farage ist der letzte mit dem irgendeiner sprechen wird. Der hat gar nichts zu husten. Schlimm genug dass durch die dumme Teilnahme der Briten diesem Mann der mit Absicht seine Bevölkerung belogen hat ein Podium gegeben wird.

@nelumbo

Ich glaube, eine Wahl abzusagen, deren Ergebnis nachher sowieso nicht umgesetzt wird kann man den Wählern noch irgendwie verkaufen. Eine Wahl durchzuführen, die zu einer zweistelligen Zahl an Mandaten für Rechtsaußenpolitikern führt, um sie dann erst nirgends zu entsenden sicherlich nicht.

@RakeNews 18:43

Man muss schon wirklich schräg drauf sein um ausgerechnet die Briten die überall alles herauspicken wollen als Sklaven zu bezeichnen. Die einzigen Sklaven sind die Schotten und die Nordiren, nämlich die Sklaven des Vereinigten Königreiches. Wenn es zum Brexit kommt, dann werden diese zwei Teile des Königreichs aufbegehren und sie werden das Königreich verlassen.

@andererseits

Sicher ist das ein berechtigter Einwand. Ob die EU dann noch an einem geordneten Austritt (darunter verstehe ich Austritt mit Vertrag) interessiert wäre müsste sich zeigen. Aber ich glaube, das wird sie trotzdem sein, ganz einfach weil das für die EU unterm Strich mehr Vorteile als Nachteile bringen würde. Und der Mut, eine solche Entscheidung zu treffen lässt die britische Regierung definitiv stärker dastehen, als sie es jetzt tut nach alldem was sie verbockt hat.

Ich hoffe nicht, dass die Briten so dumm sind

und den Lügner, Heuchler und Förderer von Rechtsextremisten Nigel Farage noch einmal wählen!
Ihm war vor der Brexit-Abstimmung jedes Mittel recht. Auch die Rechtsextremisten in seiner Partei. Erst danach hat er sich dann distanziert. Solche Heuchler gehören von der politischen gejagt und nicht gewählt!

"Wahlsieger könnte die neu gegründete Brexit-Partei werden."
--
Das sind schlechte Aussichten fuer Juncker und seinen Moechtegern-Nachfolger Weber... ;-)

Manfred Weber ist kein Moechtegern-Nachfolger, er ist ein ernsthafter Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei für die Europawahl 2019.

Vieles ist in Bewegung. Z.B. ist die Change UK – The Independent Group pro EU eingestellt. Sie gehört zur Fraktion der Europäischen Volkspartei.

Bei den Kommunalwahlen wurde sowohl die regierenden Konservativen als auch die Oppositonspartei Labor abgestraft. Das Brexit-Chaos hat da eine Rolle gespielt. Profitiert haben die Liberaldemokraten.

Es wird sich zeigen, wen die Briten in des EU-Parlament wählen. Die Stimmung ändert sich zunehmend.

@Hallosager 17:45

Die Logik erscließt sich mir nicht: Sie wollen, dass die Briten wegen Nichterfüllen des EU-Wahlgebots "aus der EU fliegen"?

Na, das will auch die EU sicher nicht; denn dann wäre sie für "immer und ewig schuld", dass die Briten nicht mehr in der EU sind - ganz unabhängig davon, dass das UK das selbst verursacht hätte.

Und das sähen dann vermutlich die Brexiters so (weil die EU sowieso schuld ist) aber auch viele Remainer, weil die EU sich auf ihre Seite hätte schlagen und dem UK noch eine Chance hätte geben sollen.
So wie es nach den britischen Kommunalwahlen aussieht, müssen wir uns damit abfinden, dass es im Europäischen Parlament eine starke Brexit-Fraktion mit dem unsäglichen Farage geben wird, aber auch Remainer-Abgeordnete.
Das Beste, was wir erwarten können, ist, dass die EU sich nicht noch zu einer weiteren Verlängerung nach dem 31. Oktober bereiterklärt.
Denn Verlängerungen werden von der brit. Regierung und Parlament offensichtlich nur zum Zeitverplempern benutzt.

Wird die EU Parlamentswahl ...

... wiederholt, wenn das Ergebnis den Eurokraten in Brüssel nicht gefällt?

Und wenn ja - wie oft?

Bis es passt

Daß die Briten......

....ihren Brexit nicht geregelt bekommen ist auch ein Verdienst von Juncker. Junker ist ein Weichei: er ist immer bereit nachzugeben. Das war ein Fehler, den May bis zum Erbrechen ausgenudelt hat.
Die Briten wollen eine harten Brexit, dann sollen sie den auch haben, und zwar subtito! Dieses ewige Geiere bringt keiner Seite etwas und an der Grenze zu Nordirland können nur die Briten etwas verändern, sonst niemand. Darum bringt auch das Gejammere:" die EU solle den Briten weitere Zugeständnisse machen" überhaupt nichts, das langweilt doch nur. Die Lösung kann doch nur sein, daß die EU endlich ein Ultimatum stellt und sich daran hält. Dann kann GB entscheiden ob sie
1. in der EU bleiben
2. Hardbrexit
3.Nordirland freigeben
Alles andere ist doch Kalter Kaffee.

18:58 von gman

er ist ein ernsthafter Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei für die Europawahl 2019.

Heftiger Widerspruch. Mit seiner Äußerung zur Nord Stream 2 hat er sich disqualifiziert, und zwar auf immer und ewig.

Fein

"Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil"

Ufff. Damit wäre schon mal der dickste Brocken auf dem Weg zu mehr "Durchblick" aus dem Weg geräumt...

@ihoecken 18:57

Kann Ihnen nur beipflichten, ich gehe nur einen Schritt weiter. Nigel Farage fördert nicht nur Rechtsextremisten, nein er ist auch selbst einer. Ich würde sogar noch weitergehen und ihn als einen Faschisten bezeichnen. Der Matteo Salvini Großbritanniens. Salvini ist auch so ein Mussolini 2.0. In der Tat wird es mehr als Zeit dass man diese Heuchler die seit Jahren mit Lügen Wahlkampf machen und die Welt zerstören wollen demokratisch per Wahl von der politischen Bühne wegfegt! Egal ob es UKIP, die Brexit Partei von Farage, AfD, Trump, Lega Nord, Vox, FN oder die FPÖ ist, die sind alle gleich und haben das gleiche Ziel mit dem Bürger

@Einfach Unglaublich 19:07

Wann wurde jemals eine EU Parlamentswahl wiederholt? Antwort: Nie.
Sie unterstellen hier der EU Dinge die so nicht zutreffen. Sie tun es aus einem Grund: Weil Sie Stimmung machen wollen und auf den Zug der Geisterfahrer unter den Politikinteressierten in diesem Forum aufspringen. Diejenigen die andere als Mainstream und Eliten bezeichnen, sind selber viel mehr Mainstream und viel elitärer als Diejenigen die sie attackieren. Auch wenn dieses Forum hier leider in den Händen der EU-Hasser und Populistenfans ist, ich werde niemals in meinem Leben auf diesen Zug aufspringen. Darauf bin ich stolz!

18:58 von gman

sorry, ich widerspreche ihnen nur ungern. aber weber ist durch, seitdem er als l... den polen versprach nordstream zu verhindern, wenn sie denn für ihn stimmen. schlimmere speichelleckerei habe ich selten erlebt in europa

Gott sei dank...

findet die Wahl mit Großbritannien statt. Ich hoffe, die Menschen werden jetzt endlich verstehen, dass Europa mit all seinen Vorteilen und Nachteilen, trotzdem die einzig richtige Lösung ist. Also...stimmt für Europa, Frieden, Freiheit und Freundschaft und bleibt bitte in der EU.

Woraus schließen

denn die EU - Fans, daß die Brexitgegner jetzt in der Mehrheit sind?

Nichts deutet darauf hin.

Die Tories zerreißt es wegen des noch immer nicht vollzogenen Austritts.

Die - relativ geringen - Verluste der Labourpartie hat nichts mit dem Brexit, sondern der neoliberalen Politik der Blairisten
zu tun .

Woher sollten denn die vielen EU - Fans denn auf einmal herkommen?

19:17 von Magfrad

Auch wenn dieses Forum hier leider in den Händen der EU-Hasser und Populistenfans

Das Gegenteil ist der Fall, definitiv. Und finden sie sich doch endlich damit ab, daß ein Großteil eben nicht ihrer Meinung ist. Ich springe deshalb auf keinen Zug auf, sondern bin von Hause aus gegen diese EU. Eine Rückkehr zur EWG würde ich begrüßen.

@ Magfrad

Danke für Ihre Komplimente.

Dass meine Meinung sich mit derjenigen der Mehrheit deckt, obwohl mir von Medien und Politik etwas anderes suggeriert wird, hatte ich schon vermutet.

Ist klar.

Damit haben wir die Kollegen vermutlich bis zum Ende der Legislatur (und dann gleich für alle Ewigkeit?) an der Backe.

Denn wer es in 24 Monaten nicht fertigbringt, ein klares Votum des Volkes umzusetzen, ist sich auch nicht zu schade, den Brexit nach der Europawahl bis zum Sanktnimmerleinstag zu verschieben... denn die Abgeordneten sind ja dann leider, leider, leider für fünf Jahre gewählt.

Demokratie in Europa.

Da muss man nicht nach Istanbul keifen.

@OlliH

Ja, wenn das EU Verhalten zum Brexit nicht so sehr zum weinen wäre, könnte man nur lachen.

@von Barbarossa 2 um 19:34

Ich springe deshalb auf keinen Zug auf, sondern bin von Hause aus gegen diese EU. Eine Rückkehr zur EWG würde ich begrüßen.

Nur aus Neugier:

Bitte erklären Sie mir, warum Sie ein so entschiedener Ablehner der EU sind. Danke!

Wetten,

es wird in England solange gewählt, bis es der Elite passt, wird doch in der Türkei auch gemacht.
Was ist das? Eine Demokratie oder eine EU-Diktatur, ich glaube das zweite.

@19:07 Einfach Unglaublich

Was soll denn der Kommentar? Die EU-Wahl ist klar geregelt, genau deshalb wird Großbritannien teilnehmen. Die Brit*innen haben durch Referendum, Regierung und Parlament es nicht hinbekommen, den EU-Austritt geregelt zu bekommen; immer mehr erkennen, dass das Referendum von 2016 damit offensichtlich - aus den allseits bekannten Gründen - politikuntauglich ist. Das wird sich auch im britischen Wahlergebnis niederschlagen.
Die EU-Wahl wird nicht wiederholt, wenn sie ordnungsgemäß durchgeführt wird; das wissen Sie auch. Dass Sie hier etwas anderes suggerieren, macht Ihrem Usernamen alle Ehre.

Zu Halloween wird der Brexit wieder interessant.

Vor dem 1. November langweilt er nur noch.

Führt die EU zurück

zu dem was Sie war. Eine Wirtschaftsunion und eine EU der Vaterländer.
Es gehört nicht zusammen, was nicht zusammen passt.
Es war von Anfang an eine Todgeburt, nur um den Kollaps zu verhindern, wurde die EU gegründet. Aber das Kartenhaus fällt so oder so zusammen, nur wer waren die Gewinner?
Der kleine Mann mit Sicherheit nicht.

@"bin von Hause aus gegen diese EU"

Die EU hat Fehler - keine Frage. Aber sie hat uns die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte gebracht. Die EU ist bei allen Nachteilen, die sie hat, ein Garant für Frieden, Sicherheit und Stabilität. Ein Kontinent, der sich früher in Kriegen der Nationalstaaten gegenseitig zerfleischt hat, wurde geeint. Dass die EU, die uns freies Reisen, eine einheitliche Währung und einen riesigen Wirtschaftsraum gebracht hat - von dem übrigens v. a. Deutschland profitiert -, nun zunehmend als Problem betrachtet und in Frage gestellt wird, ist zutiefst bedauerlich. All die EU-Gegner und Wähler von Rechtspopulisten, seien daran erinnert: Vor 70 Jahren lag unser Land vollständig in Trümmern. Wer die EU abschaffen will, spielt mit dem Feuer.

@ nicht so kritischhinterfragt

Märchen vom Friedensstiftenden.

Die EWG und auch noch die EG entsprachen dem friedlichen Bild besser.

Die EU hat den Angriffskrieg gegen Serbien unterstützt um einen nicht selbst lebensfähigen Staat Kosovo zu schaffen, der gar nicht von allen EU Mitgliedern anerkannt wird.

Die EU hat mitgeholfen, Libyen und Syrien zu bombardieren.

Friedensstiftend?
Ich denke eher das Gegenteil.

Im britischen Parlament

Also die Briten haben sofort, nach dem May sich mit der EU auf eine Verschiebung des Austritts bis zum Oktober geeinigt hatten, das Thema Brexit im Parlament fast gänzlich eingestellt, bis auf einige wenige "Ausschuss-Sitzungen" dann und wann. So war das natürlich klar, dass die Briten an den Wahlen teilnehmen müssen, die Bürger und dann natürlich auch die Abgeordneten. Bisher stehen lediglich Oppositionsführer Corbyn und Regierungschefin May in "Verhandlungen" über den Inhalt des Austrittsabkommen. Ins Parlament ist davon aber noch überhaupt nichts angekommen.

Wenn das dann mal nicht nach hinten losgeht. Wenn Corbyn seine Macht in Labour verliert oder sich mit May nicht einigen kann, dann stehen die Britischen Abgeordneten schon wieder vor einer 1/3 1/3 1/3 Problematik. Besser wäre es, wenn sie Stück für Stück auch über das Abkommen abstimmen würden. So würde sich auch eine Mehrheit bilden, egal was kommt. Nur, die EU macht wohl mit Häppchen nicht mit.

@Barbarossa 2 19:34

Beweisen Sie mir bitte das Gegenteil, vorher glaube ich Ihnen gar nichts! Es ist klar was hier los ist. Dies hat auch nichts damit zu tun welche Meinung ich habe. Es ist sehr unschön in diesem Forum zu schreiben, weil hier sehr destruktiv diskutiert wird. Wer gegen Trump, AfD, EU Hasser/Kritiker, Salvini, Brexit und Putin ist, dem wird Bashing und linksgrünes Denken unterstellt. Dies ist die Realität in diesem Forum. Damit sollten Sie sich mal abfinden und dies nicht auch noch leugnen!
Zu Ihrem letzten Satz: Ich will keine EWG, hatten wir bereits und es ging uns definitiv nicht besser. Ich bin froh um die EU und ich bin froh, dass wir in der EU Mitglied sind. Wer Nationalstaaterei will und nicht begreift wo dieser Unsinn uns im 20.Jahrhundert hingeführt hat, dem ist nicht mehr zu helfen!

re einfach unglaublich

"Dass meine Meinung sich mit derjenigen der Mehrheit deckt, obwohl mir von Medien und Politik etwas anderes suggeriert wird, hatte ich schon vermutet."

Deckt sich mit derjenigen der Mehrheit???

Na ja, in gewissen Kreisen ist die Wahrnehmung von Mehrheit leicht gestört. Da träumt man in 13% Parteien von der Machtergreifung ...

@Ausgemerkelt 2.0 19:55

Unglaublich was hier für sinnfreie Dinge geschrieben werden nur um der EU an den Karren zu fahren. Kollaps? Dies klingt nach verschwörungstheoretischem Quatsch! Wissen Sie wer sehr bald in sich zusammenfallen wird? Diejenigen die in Europa destruktiv denken, die Nationalismus gutheißen, die Menschen ausgrenzen wollen weil sie nicht ins gleiche Bild passen. Dieses Klientel, welches meint die ganze Welt seit ein paar Jahren in Geiselhaft zu nehmen, wird der ganz große Verlierer der Zukunft sein. Ich werde Sie zu gegebenen Zeitpunkt daran erinnern.

19:48 von Niemand

Gründe dafür gibt zu hunderten. Ich möchte, daß es bei Nationalstaaten bleibt. Wir Bürger haben schon in Deutschland keinen Einfluß auf unsere Politiker, Beispiel Auslandeinsätze der Bundeswehr, keine Absetzung von Frau v.d.Leyen u.s.w.,zu Brüssel haben wir überhaupt keinen Einfluß. Unser Geld fließt unkontrolliert überall hin, nur nicht zum Volk ( nachzulesen in den Eigentumsstatistiken ).
Nein, ich will die EWG nebst DM zurück. Das war eine sehr kurze Kurzfassung.

@Einfach Unglaublich 19:36

Von welcher Mehrheit reden Sie? Die Mehrheit in diesem Forum ist nicht die Mehrheit der Gesellschaft. Gottseidank spiegelt dieses Forum nicht unsere Gesellschaft wieder, es wäre schlimm, wenn es anders wäre.

ZU 19:20 von Karl Napf "Widerspruch"

18:58 von gman
sorry, ich widerspreche ihnen nur ungern. aber weber ist durch, seitdem er als l... den polen versprach nordstream zu verhindern, wenn sie denn für ihn stimmen. schlimmere speichelleckerei habe ich selten erlebt in europa

@Karl Napf, Sie dürfen mir gerne widersprechen, ich sehe keinen Widerspruch, aber es ist Ihre Meinung. Diese ändert nichts an den Fakten. Weber ist ein ernsthafter Kandidat mit dem zu rechnen ist, völlig unabhängig von eigenen Meinungen vom Kandidaten.

Nordstream?! Die EU ist weit mehr als dieses Thema. Aber ist das hier wirklich besser?:
https://www.tagesspiegel.de/politik/
russischer-propagandasender-barley-irritiert-mit-interview-fuer-rt-deutsch/24213084.html

re ausgemerkelt 2.0

"Wetten,

es wird in England solange gewählt, bis es der Elite passt, wird doch in der Türkei auch gemacht.
Was ist das? Eine Demokratie oder eine EU-Diktatur, ich glaube das zweite."

Dass GB als (noch) EU-Mitglied an der Wahl teilnimmt ist EU-Diktatur?

Man könnte es Polemik nennen, wenn es dafür nicht schlicht zu doof ist.

19:48 von Niemand

Noch etwas. Es kann nicht angehen, daß bei uns abgewählte Politiker von Brüssel aus uber unser Wohl und Weh entscheiden.

@Am 07. Mai 2019 um 18:09 von andererseits

Demokratie, die lediglich ihre Herrscher wählen, nicht aber die Herrschaft an sich, ist nur eine lausige Entschuldigung für ein Politiker-Feudalismus.

re einfach unglaublich

"Die EU hat mitgeholfen, Libyen und Syrien zu bombardieren."

Wieviele Bomber hat denn die EU? Richtig, Null.

Was einzelne EU Staaten machen ist nicht die Verantwortung der EU.

Der wahre Zynismus bei solchen Sätzen ist ja: Er kommt von denen, die ständig auf der nationalstaatlichen Souveränität der EU Länder bestehen. Aber was die aus nationalstaatlichen Souveränität anstellen, wird zum Anklagepunkt gegen die EU.

An Wahrheitsverdrehung sind die Rechtspopulisten die Weltmeister.

20:08 von Magfrad

Ich glaube kaum, daß sie mit diesen Argumenten noch jemanden umstimmen können. Übrigens, Nationalmannschft, Nationalhymmne und alles was mit national zu tun hat, wollen sie das alles abschaffen?

Willkommen in der Welt der demokratischen Wähler*innen...

Wählen dürfen wir, das war aber schon alles...

Umgesetzt wird doch vorwiegend Lobbyarbeit, wobei die Bevölkerung eher ein lästiges Übel zu scheinen mag...

Aber dessen Stimme wird benötigt...

Eine direkte Mitbestimmung (Volksbegehren) wäre mir persönlich lieber...

Europa (EU): ein Garant für Frieden

07. Mai 2019 um 20:06 von Einfach Unglaublich

Gut, Schritt für Schritt.

Ihrer Meinung nach sollte sich die EU in den Krisenlagen Kosovo 1999, Libyen 2011 und Syrien/IS seit 2013 zurückgehalten haben.

Schritt für Schritt:

Kosovo 1999, Zentralbalkan: Ethnische Säuberungen, hunderttausendfaches Flüchtlingselend, Massenmorde, zehntausende zerstörte Häuser und Schulen.
Das wohlhabende Europa bleibt passiv?

Libyen 2011, Südflanke Europas: Arabischer Frühling, das Volk begehrt auf gegenüber einem Diktator und Tyrannen, Förderer von Terrorismus und Kriegsherren.
Das wohlhabende Europa bleibt passiv?

Syrien ab 2013, Levante: Arabischer Frühling, das Volk begehrt auf gegenüber einem Diktator, der auch Giftgas einsetzt. Gleichzeitig das Erstarken des Daesch, Massenmord, Vertreibungen, Massenelend, ganze Städte versinken in Schutt und Asche, millionenhafte Flucht.
Das wohlhabende Europa bleibt passiv?

Das Fazit ist ganz klar: Europa garantiert Frieden, im Innern wie für die Nachbarschaft.

@Einfach Unglaublich 20:06

Angriffskrieg gegen Serbien? Serbien hat Restjugoslawien terrorisiert. Schuld am Krieg in Jugoslawien und am Konflikt im Kosovo war und ist Serbien selbst. Hoffentlich bleibt die EU hart und macht den Serben ganz klar deutlich, dass sie die Schuld für den Jugoslawienkrieg und für den Kosovokrieg zugeben müssen. Vorher will ich dieses Land nicht in der EU sehen!
Zu Libyen: In Libyen hat ein Terrorregime geherrscht mit einem Diktator der seine eigene Bevölkerung in Geiselhaft genommen und wie Dreck behandelt hat. Ghaddafi hat die gerechte Strafe für sein handeln bekommen.
Zu Syrien: Siehe oben nur das der Diktator hier Assad und nicht Ghadaffi heißt. Krieg führen in Syrien vor allem die Russen und seit Putin dort rumballert hat sich die Lage der Syrer verschlimmert und nicht verbessert. Es gibt mehr Tote seit dem Eingriff der Russen und mehr Flüchtlinge und das Land ist noch schlimmer zerstört als vorher.

re barbarossa 2

"Noch etwas. Es kann nicht angehen, daß bei uns abgewählte Politiker von Brüssel aus uber unser Wohl und Weh entscheiden."

Machne Sie sich doch mal schlau, wer in Brüssel überhaupt was zu entscheiden hat.

Das könnte so unsinnige Sätze wie den oben verhindern oder wenigstens abmildern.

@Barbarossa 2 20:23

Ich will niemanden umstimmen, ich habe nur meine Meinung gesagt, mehr nicht. Wo habe ich geschrieben, dass ich Nationalmannschaft und Nationalhymmne abschaffen will? Nirgendwo. Ich finde jedenfalls die EWG wie sie früher war nicht erstrebenswert. Ich bin zufrieden so wie es ist und möchte mehr Zusammenarbeit und nicht weniger. Eine europäische Armee und die Bildung eines blockfreien und neutralen Raumes nach dem Vorbild der Schweiz. Dies sollte und muss das Ziel sein.

@barbarossa, 20:23

Ist zwar off topic, aber wenn Sie schon fragen...

Nationalhymnen sind tatsächlich Unsinn. Dienen nur der nationalen Selbstbestätigung. Braucht kein Mensch. Abschaffen (zumindest als Ritual)!

Gegen Nationalmannschaften im Sport ist nichts zu sagen. Sportliches Messen dient der Gesundheit. Könnte man vielleicht umbenennen in "Ländermannschaften".

Danke, bitte.

um 20:25 von Magfrad "Gut auf dem Punkt gebracht"...

>>@Einfach Unglaublich 20:06

Angriffskrieg gegen Serbien? Serbien hat Restjugoslawien terrorisiert. Schuld am Krieg in Jugoslawien und am Konflikt im Kosovo war und ist Serbien selbst. Hoffentlich bleibt die EU hart und macht den Serben ganz klar deutlich, dass sie die Schuld für den Jugoslawienkrieg und für den Kosovokrieg zugeben müssen. Vorher will ich dieses Land nicht in der EU sehen!
Zu Libyen: In Libyen hat ein Terrorregime geherrscht mit einem Diktator der seine eigene Bevölkerung in Geiselhaft genommen und wie Dreck behandelt hat. Ghaddafi hat die gerechte Strafe für sein handeln bekommen.
Zu Syrien: Siehe oben nur das der Diktator hier Assad und nicht Ghadaffi heißt. Krieg führen in Syrien vor allem die Russen und seit Putin dort rumballert hat sich die Lage der Syrer verschlimmert und nicht verbessert. Es gibt mehr Tote seit dem Eingriff der Russen und mehr Flüchtlinge und das Land ist noch schlimmer zerstört als vorher.<<

//

Das scheinen Einige noch immer zu vergessen...

@Barbarossa 2 20:15

Dann ziehen Sie doch in einen solchen Nationalstaat. Die Zeit der Nationalstaaterei ist vorbei in Europa und es ist auch sehr gut so. Wer gerne Nationalstaaten will, kann gerne in so einen Staat umziehen, daran wird ihn niemand in der EU hindern. Ihr Satz: "Unser Geld fließt überall hin, nur nicht zum Volk" zeigt ihren Populismus. Wissen Sie was für einen wirtschaftlichen Schaden Deutschland hat wenn man nicht mehr die aktuelle Situation hat? Kein Staat profitiert mehr von der EU als unser Staat. Wie man da als Deutscher EWG und DM zurück will ist schon mehr als schizophren.

20:27 von karwandler

Machne Sie sich doch mal schlau, wer in Brüssel überhaupt was zu entscheiden hat.

Will ich nicht, denn was über Deutschland entschieden wird, hat in Deutschland zu erfolgen. In GB wird das von der Mehrheit ebenso empfunden. Viele Ost- EU- Länder lassen sich auch ungern reinreden.
Übrigens, ihr Diskussionsstiel ist nicht salonfähig.

@um 19:12 von Magfrad

Nigel Farage fördert nicht nur Rechtsextremisten, nein er ist auch selbst einer. Ich würde sogar noch weitergehen und ihn als einen Faschisten bezeichnen.

Geht's noch eine Nummer grösser? Was Sie hier machen ist nicht redlich. Da wird ein verdienter Demokrat in eine Ecke gedrängt in die er nicht gehört.

Nigel Farage interessiert sich für genau ein Thema: Den Austritt von GB aus der EU. Nichts mit rechtsextremen Positionen.

Im Gegenteil, Farage hat UKIP gerade deshalb verlassen, weil dort mit Batton und Robinson zwei das Ruder übernommen haben, die viel eher dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden können. Das kann man übrigens nachlesen - so man denn will.

Nur weil man sich für die Wiedererlangung der Souveränität des Nationalstaats und dessen Unabhängigkeit einsetzt ist man noch lange kein Rechtsextremist. Das definiert sich anders. Und Farage hat mit seinem Austritt aus UKIP (und Gründung der Brexit-Party) gezeigt, dass er das nicht ist.

Am 07. Mai 2019 um 20:19 von

Am 07. Mai 2019 um 20:19 von Jayray
Sehe ich auch so. Die Demokratie ist eine Tarnung für eine Diktaktur der Minderheiten über die Mehrheiten. Ich will ja gar nicht, dass das Volk alles beherrscht. Das wäre das andere Extrem (und würde schlecht ausgehen). Aber erheblich mehr Beachtung der Interessen der Bürger anstatt Konzernpolitik, das wärs.

Zu 19:55 von Ausgemerkelt 2.0 -Die Zukunft der EU-

Nein nicht die EWG, aber ja, die EU und der € der ursprünglich vereinbart wurde, wären das richtige Ziel. Eingehalten von Beginn an, es gäbe u.a. keinen BREXIT.

Die EU ist gegründet als eine Gemeinschaft freier europäischer demokratischer Rechtsstaaten, keine USE!
Den heutigen erbärmlichen Zustand ist den Mogeleien, Staatschulden, Schuldenschnitte, Vertrags- und Kriterienbrüche, Negativzinsen ... geschuldet. Ohne eine grundlegende Reform hat diese EU keine Zukunft. Die Reformierer sind die echten EU-Bewahrer. Wer den heutigen Zustand verteidigt ist das Gegenteil.

Wir arbeiten hart und exportieren für wertlose Forderungen und werden dafür noch gescholten. Die Exporteure und ihr Umfeld profitieren, Sparer (Altersvorsorge, Renten) zahlen die Zeche, dazu als Steuerzahler bald die grenzenlose Haftung. Unsere Banken geraden bei dieser Politik in Schieflage. Das EU-Organ EZB kauft Staatsanleihen und andere Schrottpapiere in unvorstellbarer Höhe und betreibt so u.a. Staatsschuldenförderung.

"Bedauerlicherweise" ...

... gibt es immer noch keine Mehrheitsposition im Unterhaus. Und das, obwohl die Bevölkerung am 23. Juni 2016 befragt wurde.

Das Parlament muß seine Entscheidung der Bevölkerung erneut zur Abstimmung vorlegen, damit die Briten sagen können: Ja zu dieser Regelung oder Nein, wir bleiben in der EU !

Meinungsumfragen

Es gibt genug Umfragen. Und danach wird das Gros der "Leave" Wähler die Brexit-Partei wählen, während der Gutteil der "Remain" Unnterstützer Ihre Partei wählen werden, nur ein kleinerer Teil der "Remainer " bei Labour und ein Gutteil der bei den Tories eben eine der diversen Remainer Parteien LP, ChangeUK, Greens, oder lokal wie die SNP in Schottland. Die Brexit Partei wird bei 25% landen, LP + Change UK + Greens etwa 20%. Bei einer neuen Abstimmung würden 48% für Remain und 42% für Leave Stimmen, der Rest ist noch unentschieden. 45% etwa sind für eine neue ja/nein Abstimmung, 55% dagegen. Aber 70% wären für eine neue Volksabstimmung, die ihnen mehr Optionen wie "leave ohne Vertrag", "leave mit may vertrag", "leave aber Zollunion" oder "stay" gibt. in den beiden starken leave-regionen: die "leaver" im südwesten wären für "leave ohne vertrag", aber in den nordenglischen industriereg. dagegen "leave aber zollunion".
gb hat noch mehr umfragen als d, nichts kommt da überraschend!

Am 07. Mai 2019 um 18:29 von karwandler

"re einfach unglaublich
Zweitens will Farage den ungeregelten Brexit, und den können die Briten sofort haben - müssten sich nur dazu entschließen."

Sie haben Recht.

Aber ein Zeitgewinn, bringt manchmal auch einen Gewinn an Einsicht.

Der Brexit ist noch lange nicht ausgemacht.

20:37 von Magfrad

Die DM- Zeiten als schlechte Zeiten zu bezeichnen zeugt von einer gewaltigen Ignoranz. Die D- Mark war teilweise stabiler als der Dollar. Bei etwas guten Willen könnte man sich da kundig machen. Von Hartz 4 und weiteren Wohlstandsverlusten ( Steuern auf Rente = 33 Milliarden pro Jahr ) wollen wir erst gar nicht reden.

Schon...

komisch das das Vereinigte Königreich jetzt an den Wahlen zum europäischen Parlament teilnimmt. Aber das zeigt an Anstand und das Vereinigte Königreich hält sich an die Gesetze der EU. Ich gehe allerdings das die Wahlen an die Liberaldemokraten die für den Verbleib in der EU sind und auf der anderen Seite wählen die für das Verlassen der EU die UKIP die beiden "Volksparteien" Torries und Labour kommen unter die Räder.

re barbarossa

"Machne Sie sich doch mal schlau, wer in Brüssel überhaupt was zu entscheiden hat.

Will ich nicht, denn was über Deutschland entschieden wird, hat in Deutschland zu erfolgen."

Sowas von borniert. Schon im 19. Jh. gab es nationenübergreifende Organisationen und Abmachungen, denen sich die Teilnehmer unterworfen haben.

Sie können ja ruhig davon träumen, dass bei Sonnenuntergang die Stadttore geschlossen werden und der Nachtwächter seine Runde zieht. Der Rest möchte im 21. Jh. leben.

Europawahl im Empire

für mich bestenfalls eine Möglichkeit der Remainer, diesmal nicht zu pennen und mit Ihrer Wahlentscheidung für Europafreundliche Parteien die Absurdität der ewig Gestrigen Radikalen Eu-Gegner bei den Tories, der Ukip und den Labournostalgikern und allen anderen Populisten einmal deutlich vor Augen zu führen.
Und so zu zeigen, das Arbeits- und Wirklichkeitsverweigerung nur begrenzt erträglich für die Bürger ist.
Hoffentlich!!!

@um 20:31 von Magfrad

Eine europäische Armee und die Bildung eines blockfreien und neutralen Raumes nach dem Vorbild der Schweiz. Dies sollte und muss das Ziel sein.

Solange die Eurokraten einen ständigen Sitz der EU im UN-Sicherheitsrat anstreben ist die Bildung eines neutralen Raumes komplett realitätsfern. Man kann nicht im UN-Sicherheitsrat sitzen und gleichzeitig neutral sein. Das geht nicht.

Grüsse aus der Schweiz

@Barbarossa 20:56

Wir leben im hier und jetzt. Über die D-Mark zu reden sehe ich als Quatsch an. Die wird nicht zurückkommen. Arbeitslose und Armut gab es auch vor 2002. Was Sie hier machen ist auf populistische Weise die EU schlechtzureden und die typische Nummer. Früher war doch alles besser rauszuhauen. Sowas zieht bei mir nicht. Ich habe auch nirgendwo die DM Zeiten als schlechte Zeiten bezeichnet. Warum haben Sie es nötig mir Dinge zu unterstellen, die ich so nie gesagt habe?

21:03 von karwandler

Sowas von borniert. Sie können ja ruhig davon träumen, dass bei Sonnenuntergang die Stadttore geschlossen werden und der Nachtwächter seine Runde zieht.

Ist das ihr Ernst? Hoffentlich halten sie keine Wahlkampfreden. Ich würde davon dringendst abraten.

@Messi 21:07

Die Schweiz selbst kandidiert für den UN Sicherheitsrat: https://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-haelt-an-kandidatur-fuer-den-uno-si...
Es geht also sehr wohl was Sie hier erzählen. Nur weil man ein ständiges UN Mitglied ist heißt es noch lange nicht, dass man jedem Mist zustimmt der dort beschlossen wird.
Schöne Grüße aus Graubünden

21:07 von Messi

Eine europäische Armee und die Bildung eines blockfreien und neutralen Raumes

Ich habe sogar die Befürchtung, daß diese Beführworter zusätzlich noch in der NATO bleiben wollen nebst weiter zu zahlenden Beiträgen. Ich mag das gar nicht zu Ende denken.

18:19 von Einfach Unglaublich

Hoffen auf Farage

Vielleicht kann Nigel die Eurokraten überzeugen, die Briten zu annehmbaren Bedingungen gehen zu lassen.
///
*
*
Auf keinen Fall.
*
Denn bei annehmbaren Bedingungen würd noch mehr Ländervertretern auffallen, das Apfel nicht zu Birnen werden, nur weil Brüssel sie alle in eine Korb holen will.
*
Faule stören da nicht, nur neuerdings rechte und türkische.
*
Auch wenn man Türkei und Balkanroutenverschluss brauchte, ohne immer noch eigenes Konzept?

@Barbarossa 2 21:14

Er hat doch Recht. Sie sind mit Ihren Gedanken im letzten Jahrhundert festgefahren und haben den Absprung ins neue Jahrhundert verpasst. Wir leben im hier und jetzt. Dinge wie Wiedereinführung von D-Mark und EWG sind realitätsferne Träumereien

21:12 von Magfrad

Sie haben klipp und klar geschrieben, daß uns jetzt besser geht als zu EWG-Zeiten. Jeder User kann das nachlesen. Stehen sie doch zu dem, was sie sagen.

schwer zu sehen

nehmen sie mal einen wahlbezirt, nennen wir ihn "middle frithon fortesqueu" (danke loriot). mit da einem tory inhaber und bezirk-tories, die absolut gegen einen "no deal brexit" sind, und so auch immer im unterhaus stimmen. dann werden die tories dort auch durchaus stimmen der remain befürworter bekommen.
wenn aber dort ein no deal-brexiteer sitzt, dann dagegen kaum.
auf der anderen seite werden die leaver fast alle die brexit-p. wählen, in beiden fällen, und die wähler sind ganz klag gegen eine zollunion, sondern wollen zölle.
darum werden die tories bei gut 10% landen, hingegen trotzdem fast 30% bei einer unterhauswahl.
bei labour, deren "leave" wähler trotzdem keine zölle wünschen, finden sie sich je nach region als remainer, oder als leaver aus der mitte der insel, die trotzdem gegen zölle sind, oft weiter an labour-seite, weil sie beweisen wollen, daß labour an die regierung will.
das ganze kann nicht gesamt an der stimmenzahl der parteien betrachtet werden, sondern nur lokal.

Europawahl in Großbritannien

"für mich bestenfalls eine Möglichkeit der Remainer, diesmal nicht zu pennen und mit Ihrer Wahlentscheidung für Europafreundliche Parteien die Absurdität der ewig Gestrigen Radikalen Eu-Gegner bei den Tories, der Ukip und den Labournostalgikern und allen anderen Populisten einmal deutlich vor Augen zu führen."

Wer blickt da noch durch ? Es gibt in allen Parteien EU-Gegner und EU-Anhänger. Das Durcheinander ist doch kaum mehr zu überbieten !

re barbarossa2

"Ist das ihr Ernst?"

Da zufällig und gleichzeitig im Forum auch über Leseverständnis debattiert wird: Diejenigen mit vorhandenem Leseverständnis haben die Metapher auf die Kleinstaaterei vergangener Jahrhunderte verstanden.

Für die anderen schreibe ich nicht.

21:22 von Magfrad

Ich weiß nicht ob sie es mitbekommen haben, aber der Rest Europas hat uns in Punkto Wohlstand überholt. Mit unserer Unterstützung versteht sich. Als Griechenland in die EU geholt wurde, hat jeder einigermaßen fähige Ökonom davor gewarnt. Aber es wurde aus nicht zu erklärenden Gründen zum Politikum gemacht. Und es geht weiter so. Geberländer ziehen sich zurück und Nehmerländer nehmen ständig zu. Und das ist erstrebenswert?

Messi 20:44 Märchen über Farage

Bevor hier sich Mythen breit machen, Farage war neben Johnson, derjenige, der mit Unwahrheiten am meisten und am lautesten für den Brexit getrommelt hat. Als das Referendum, auch wohl zu seiner Überraschung knapp pro Brexit ausging, ist er sofort verschwunden und hat sich aus Angst vor Verantwortung in die Büsche geschlagen. Dass er dann weiter sein Gehalt von der Eu bezieht, die er immer beschimpft, sagt über den Charakter alles...zurück zum Thema. Es ist tatsächlich, dass die Briten jetzt auch noch Ende des Monats wählen müssen. Besser wäre es, sie träten jetzt tatsächlich aus, besser mit Abkommen.

@um 21:18 von Magfrad

Es geht also sehr wohl was Sie hier erzählen. Nur weil man ein ständiges UN Mitglied ist heißt es noch lange nicht, dass man jedem Mist zustimmt der dort beschlossen wird.

Ich halte es für unvereinbar mit der Neutralität. Wobei es noch einen massiven Unterschied zwischen nicht-ständiger und ständiger Mitgliedschaft gibt. Als ständiges Mitglied können Sie nicht neutral agieren, da hat selbst die Abstimmungsvariante "Enthaltung" eine Wertung der Resolution zur Folge (nämlich eine nicht-förmliche Zustimmung zur Resolution). Da müssen sie schon im Rat nicht erscheinen, aber als neutraler Block können sie ja nicht jedes mal bei der Abstimmung nicht erscheinen.

@Barbarossa 2 21:23

Habe ich so nicht geschrieben. Ich haben geschrieben, dass jeder der EWG und D-Mark fordert vollkommen ignoriert wer am meisten von der EU profitiert. Deutschland geht es sehr gut wirtschaftlich und dies liegt vor allem an der EU Mitgliedschaft. Ihre Träumereien von der EWG und der D-Mark sind nicht realisierbar und sie würden ein wirtschaftliches Chaos nach sich ziehen, aber dies macht ja Ihnen nichts aus. Für Sie gilt wie für den Rest der Leute die von EWG und D-Mark faseln und die EU verfluchen eine Devise: "Nach mir die Sintflut".
Im Übrigen, ja es geht auch besser in Deutschland als 2001 oder 1998 oder 1995. Wenn wir nicht in die EU eingetreten wären, wäre Deutschland wirtschaftlich in einem jämmerlichen Zustand.

um 20:43 von Barbarossa 2

"Will ich nicht, denn was über Deutschland entschieden wird, hat in Deutschland zu erfolgen. ".

Wird es sowieso nicht. Sondern viel eher in peking, tokyo, washington... natürlich auch in europa.

und nein, auch in los angeles, dayton, miami, kobe, shanghai, hongkong, rio, kairo, bombay... und auch london, lyon, kopenhagen, st. petersburg und natürlich auch in hamburg...

die heutige welt, wo man einen toaster oder wandfarbe mit drei mausklicks + kreditkartennummer bestellt, schon als ganz kleines rädchen, die ist eben so. und vor ein paar jahrzehnten war das noch ganz anders. alles andere ist realitätsverweigerung.

Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil...

Und schon wittern manche in Berlin und Brüssel Chancen gegen den Austritt.
Aber es kann auch für die ein böses Erwachen geben.Wenn die Tories und Labour für ihre Manöver abgestraft werden.

um 21:22 von Magfrad

"Wir leben im hier und jetzt. Dinge wie Wiedereinführung von D-Mark und EWG sind realitätsferne Träumereien"
Das ist völlig richtig. Diese Träumereien führen zu gar nichts, höchstens zu einer Verunsicherung der Menschen, die mit der EU vollständig zufrieden sind.

@20:19 Jayray

Sorry, aber Ihre apokryphe Metapher ist so dunkel, dass ich darin außer Wortakrobatik nichts erkenne.

Der Austritt bleibt nicht folgenlos

Auch wenn das BREXIT-Chaos manche nervt. Es wäre für uns Deutsche besser, die Briten blieben in der EU. Einigen sind offensichtlich die Dimensionen nicht klar. GB hat das weltweit sechstgrößte Bruttoinlandsprodukt, das drittgrößte in Europa. Die EU verliert eines seiner bedeutendsten Mitglieder.

Unsere Sicherheit ist in jeder Hinsicht berührt und die Briten werden uns fehlen. Das gilt auch für die Stabilität der EU. Deutschland verliert einen gewichtigen Mitstreiter auch gerade gegen die Schuldenmacher.

Ein Hinweis unter vielen, man kann ihn nicht genug wiederholen, ist die Forderung der Deutschen Bundesbank an den Euroraum. Der Target2-Saldo beträgt rund einer Billion Euro. Der größte Schuldner in diesem System ist die Banca d’Italia.

Ob der Euro so Bestand hat steht ebenso in den Sternen wie eine neue DM.
Mit dem Austritt GB wird der Euro auf jeden Fall nicht sicherer, auch wenn ihn die Briten aus gutem Grund selbst nicht haben. Die Schweden haben ihn auch nicht. Warum wohl?

wenn das nicht schräg ist

was dann? Abgeordnete auf Zeit, die bei wichtigen Fragen nicht mitstimmen dürfen? Zwei-Klassen-Parlament? Als wärs ein Stück von Monty Python

re messi

"Solange die Eurokraten einen ständigen Sitz der EU im UN-Sicherheitsrat anstreben ist die Bildung eines neutralen Raumes komplett realitätsfern. Man kann nicht im UN-Sicherheitsrat sitzen und gleichzeitig neutral sein. Das geht nicht."

Mal abgesehen davon, dass die EU Lichtjahre davon entfernt ist, außenpolitisch mit einer Stimme zu sprechen, und nur mit einer Stimme könnte sie dieselbe im Sicherheitsrat hörbar machen ...

... ist Ihr statement trotzdem falsch, denn in den Überlegungen zur Reform des Sicherheitsrats wird ja durchaus über einen ständigen Sitz z.B. für Indien, Brasilien, Südafrika nachgedacht. Also Neutrale im Sinne von blockfreien Staaten.

@Barbarossa 2 21:19

Ihre Befürchtungen können Sie sich sparen. Ich verabscheue sowohl eine Abhängigkeit zu den USA als auch zum Pendant der Russischen Föderation. Dies passt überhaupt nicht zusammen mit einem Weiterbleiben in der Nato. Je eher jeder europäische Staat der Natomitglied ist geschlossen aus der Nato austritt, desto besser. Ich will keine Abhängigkeiten weder zu Moskau, noch zu Washington, noch zu Peking.

Wer will denn hier austreten?

Gibt es denn überhaupt einen Hinweis darauf, dass das tatsächlich passieren wird? Die Engländer sind doch sehr zu bedauern. Zuerst stimmen sie demokratisch für den Austritt, der dann mit aller Macht sabotiert wird. Und dann werden sie auch noch gezwungen an einer Wahl teil zu nehmen, die sie eigentlich gar nichts angeht. Warum soll man also gegen den Bosporus schielen, wenn man bei sich selber die Kehrwoche ausgelassen hat?

Beschäftigen Sie sich mal mit Fakten! Nein, der Rest von Europa, also alle, haben uns nicht überholt, schon gar nicht Griechenland. Nach pro-Kopf-Einkommen gab es schon vorher reichere Staaten, zb Luxemburg und Dänemark, aber auch viele ärmere. Sollte es ihnen nicht aufgefallen sein, D ist zb durch die Weltfinanz und -wirtschaftskrise deutlich besser durchgekonmen als seine Nachbarn.

Farage

Ohne mich jetzt genau mir allen artikulierten Standpunkten von Farage befassen zu wollen, so sehe ich einige von Farages engen Freunden ganz klar rechts. Zum Beispiel Steve Bannon.

Nur weil jemand eher das rechte Florett dem dumpfen Säbel bevorzugt und vielleicht sogar etwas weniger weit rechts ist, so bleibt er trotzdem sehr weit rechts!

re bernd kevesligeti

"Großbritannien nimmt auf jeden Fall an Europawahl teil...

Und schon wittern manche in Berlin und Brüssel Chancen gegen den Austritt.
Aber es kann auch für die ein böses Erwachen geben.Wenn die Tories und Labour für ihre Manöver abgestraft werden."

Da in der Europawahl nicht das Mehrheitswahlrecht gilt und außerdem die Briten reichlich sauer sowohl auf Tories wie auf Labour sind - wenn auch aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Gründe - ist es billige Münze, denen eine krachende Niederlage in der EU Wahl zu prophezeien.

Aber das Unterhaus bleibt dasselbe wie vorher.

Genauso ist es !

"Auch wenn das BREXIT-Chaos manche nervt. Es wäre für uns Deutsche besser, die Briten blieben in der EU."

Wir sollten für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs werben. Gemeinsam sind wir stärker !

22:02 von Advokat76

Nur noch zum Schluß, es gibt eben nun mal Statistiken. Und diese entnehme ich grundsätzlich von den Ö.R. oder von den ebenfalls öffentlichen Regionalmedien. Exportweltmeister ist die eine Seite, aber wer der Nutznießer ist, ist die Andere.
Gute Nacht.

um 21:43 von gman

"Auch wenn das BREXIT-Chaos manche nervt. Es wäre für uns Deutsche besser, die Briten blieben in der EU. Einigen sind offensichtlich die Dimensionen nicht klar. .."

Etwas modifiziert gebe ich Ihnen absolut recht!

Es wäre gut für D, die EU und noch mehr GB selbst, wenn diese in der Zollunion bleiben.

Ein Verlassen dieser wäre nur für China oder die USA gut.

Bei Binnenmarkt und EU bin ich mir aber nicht sicher. Es hat klar Vorteile, wenn GB auch dort ist. Aber auch Nachteile, wie, daß meiner Meinung nach wichtige Entscheidungen im Bereich der Geldströme permanent ausgebremst werden. Wie z.B. als prominenter Fall die Börsenaufsicht, wo London oft noch mehr "Verhinderer" ist als die USA. Und im Bereich der reinen Geldströme gibt es da etlicht.

22:06 von Erlebnis-Europa

Genauso ist es !

"Auch wenn das BREXIT-Chaos manche nervt. Es wäre für uns Deutsche besser, die Briten blieben in der EU."

Wir sollten für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs werben. Gemeinsam sind wir stärker !
///
*
*
Aber dann dürfen wir doch nicht britischen Nettozahlungen übernehmen.
*
Schade.

Barbarossa2 22:14 wenns konkret wird kommt die Nacht

So sehen also ihre Fakten aus. Vage Hinweise aus Regionalmedien. Etwas ernsthafter sollten sie sich mit dem Thema schon beschäftigen.

re von karwandler

"Billige Münze und prophezeien".

Es geht nicht nur ums prophezeien.Beide betreiben Manöver gegen den Wählerwillen.Und zumindest im Falle Labours auch gegen die Interessen ihrer Wähler und Anhänger(Arbeiter,Lohnabhängige).

@erlebnis-europa, 22:06

"Wir sollten für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs werben. Gemeinsam sind wir stärker!"

Dass wir uns nicht im Wahlkampf vor, sondern drei Jahre nach einem (auch zu meinem Bedauern) pro Brexit verlaufenen Referendum befinden, haben Sie nicht mitbekommen?

Wozu ist dieses Forum gut?

Existiert dieses Forum eigentlich nur, damit sich einige ausgewählte Foristen gegenseitig auf die Hörner hauen können oder gibt es auch noch einen sachlichen Hintergrund? Es scheint eine ganze Menge Leute zu geben, die sich grundsätzlich auf allen möglichen Foren der Tagesschau bekriegen, völlig losgelöst vom eigentlichen Thema.

@17:34 von andererseits

Endlich mal neue Argumente gegen den Brexit. Habe ich so noch nie gelesen.

re bernd kevesligeti

"Es geht nicht nur ums prophezeien.Beide betreiben Manöver gegen den Wählerwillen.Und zumindest im Falle Labours auch gegen die Interessen ihrer Wähler und Anhänger(Arbeiter,Lohnabhängige)."

Das ist aber eine ganz steile These, dass Arbeiter und Lohnabhängige zu den Gewinnern des Brexit zählen werden.

20:23 von Barbarossa 2

°20:08 von Magfrad
Ich glaube kaum, daß sie mit diesen Argumenten noch jemanden umstimmen können. Übrigens, Nationalmannschft, Nationalhymmne und alles was mit national zu tun hat, wollen sie das alles abschaffen?"

Die Nationalhymnen könnte man abschaffen. Die sind albern.
Nationalmannschaften finde ich aber gut. Jedenfalls, wenn sie nicht singen müssen.

"Wasser und brot - mcht Wangen rot..."

Okay ... nach nominellen Kriterien des EU-Rechts muß GB nun wohl doch noch an diesen unsägliche EU-Wahlen teilnehmen... eine Wahl von (lediglich sehr kostenträchtigen) EU-Parlamentarien in ein Parlament ohne executive Bestimmungsfunkionen, mit lediglich empfehlenden Beschlüssen, die von der (ungewählten) EU-Kommision umgesetzt werden - oder auch nicht. Wobei der jeweilige EU-Ministerrat nochmals das letzte Wort hat.
_
Mal ehrlich - was ist denn dass für eine völlig irre Politkonstruktion..?! Ein superteures Pseudoparlament - sogar mit nochmal regelmäßig superteurem Standortwechsel zwischen Brüssel und Strassbourg - dazu eine Palaver-EU-Kommision und ein Ministerrat, der dann erst - eventuell einstimmig - irgendwas entscheidet...
_
Und daraus soll zukunftsfähige EU-Politik entstehen..? Wer damit die Bürger weiter verarschen will, der gehört m.E. sofort und ohne große Umscheife in den Knast ... zwecks späterer Aburteilung wegen... (keine Zeichen mehr übrig)...

22:23 von Bernd Kevesligeti

re von karwandler

"Billige Münze und prophezeien".

Es geht nicht nur ums prophezeien.Beide betreiben Manöver gegen den Wählerwillen.Und zumindest im Falle Labours auch gegen die Interessen ihrer Wähler und Anhänger(Arbeiter,Lohnabhängige).
////
*
*
Albern, das nur Sozialisten die Lohnabhängigen vertreten.
*
Meistens wollen Sie die nur aus Systemen locken in denen es Ihnen besser geht.
*
Auch im S.2 wird es im Endeffekt, nach dem Verteilen, nur den Gleicheren weiter besser gehen.
*
Es war doch bisher immer so?

Am 07. Mai 2019 um 22:27 von volker11

"Existiert dieses Forum eigentlich nur, damit sich einige ausgewählte Foristen gegenseitig auf die Hörner hauen können oder gibt es auch noch einen sachlichen Hintergrund? Es scheint eine ganze Menge Leute zu geben, die sich grundsätzlich auf allen möglichen Foren der Tagesschau bekriegen, völlig losgelöst vom eigentlichen Thema."

Sie haben Recht.

Sowohl, als auch.

Sätze sollten anfangen mit:
"Sie wissen aber schon, dass.."
Wenn nicht, gibt es den "Roten Balken".

Natürlich nicht!
Es geht um Debatte, Diskussion, unterschiedliche Meinungen auch mal ein bisschen hitzig.

Wenn alle der gleichen Meinung sind,..und dann?

Ich finde es ist Sache der Briten, ihren

festgefahren Karren aus dem Dreck zu ziehen. Eine klare 2/3 Mehrheit, als Bedingung für einen Austritt aus der EU, hätte dieses Chaos verhindern können. Vielleicht macht es der nächste Austrittkanidat besser, sollte es wieder zu einem Austritt kommen. Wir sollten uns zurück lehnen und uns amüsieren ;-)

@22:27 von vorne volker11

Ein wahres Wort. Mir persönlich würde das Forum viel mehr zur Meinungsbildung nutzen, wenn jeder Forist seine Argumente einfach ausbreiten könnte (diese aber nicht bei jedem Artikel zum Thema gebetsmühlenartig wiederholen würde), ohne von anderen Foristen postwendend auf teils respektlose Art in die Pfanne gehauen zu werden.
Diskussion ja, arrogante oder verletzende Kommentare zu Kommentaren nein.

@volker11

Gut manche Kommentare und Äußerungen geben mir auch zu denken, wie die veröffentlicht überhaupt werden und manchmal meine völlig normalen nicht. Bekriegen tut sich hier niemand, nur haben verschiedene Meinungen, das ganze nennt sich im Volksmund auch:
Diskussion.
Warum sollte jemand dem anderem nicht widersprechen dürfen, wenn anderer Ansicht? Sie sehen das zu ernst.

@18:12 von karwandler

//Das Ergebnis aus 27 Ländern wird für fünf Jahre Legislaturperiode normal umgesetzt. Das aus 1 Land nur kurzfristig.

Was ist daran ein Problem?//

In einer Journalistenrunde bei Phoenix sah man darin ein Riesenproblem. Und kurzfristig? Sind Sie da ganz sicher?

@Erlebnis-Europa

Ich bin zwar auch dafür, das GB in der EU bleibt, aber wir müssen auch akzeptieren was dort das Volk mehrheitlich will und das sollte am Ende ausschlaggebend sein. Eine Zwangsheirat macht wenig Sinn.

@berelsbutze 18:25

„Wahlsieger könnte die neu gegründete Brexit-Partei werden.“
Bitte nicht, dann wird die EU-Wahl noch wiederholt, weil das Ergebnis vielen nicht passen würde

Keine Sorge - noch haben wir in der EU keine türkischen Verhältnisse... ;-)

@Messi 21:36

Es gibt auch Resolutionen wo man keine Partei ergreifen muss. Aber unabhängig davon, ich finde es auch schlicht falsch, dass die EU und alle europäischen Staaten überhaupt in der UNO Mitglied sind, einfach aus der UNO und aus der Nato austreten und gut ist. Es ist sehr wohl möglich einen neutralen Block anzustreben und dennoch friedliche Zusammenarbeit mit den anderen Staaten zu pflegen. Die Schweiz kann es ja auch, ich sehe überhaupt nicht warum das Schweizer Modell nicht auf einen Kontinent oder mehrere Staaten anzuwenden sein soll.

Muss ja motivierend sein

für die Kandidaten in GB, jetzt einen Europawahlkampf zu machen für ein paar Wochen Stippvisite in Brüssel und Strasbourg. Wobei Strasbourg ja immer schön ist und Sitzungsgelder gibt es auch gute. Da wird sicher die Crème antreten;-) oder es gibt halt noch ein paar Clowns mehr..

22:59 von Werner Krausss

Es geht um Debatte, Diskussion, unterschiedliche Meinungen auch mal ein bisschen hitzig.
Wenn alle der gleichen Meinung sind,..und dann?
.
es ist doch das Salz in der Suppe
unterschiedliche Auffassungen
und dass es gelegentlich mal mehr als hitzig läuft
Für den einen ist halt das eine Thema sehr wichtig
dann hat er was mißverstanden, reagiert gereizter
oder ist an dem Tag überhaupt mit dem falschen Fuß aufgestanden .....

@Barbarossa 2 21:20

Rest Europa hat uns in Punkto Wohlstand überholt? Ernsthaft jetzt? Welchen Rest meinen Sie bitte? Die Schweiz? Da muss ich Ihnen als halber Schweizer sagen, so riesig ist da der Unterschied nicht, ansonsten wüsste ich nicht welcher Staat in Europa außer der Schweiz mehr Wohlstand haben soll als Deutschland. Sie und viele andere betreiben eine Form des EU-Bashing welches nicht mehr feierlich ist. Ich sehe es sehr pragmatisch. Wer mit der EU auf Kriegsfuß steht und die EU voll ablehnt sollte mal überlegen ob er wirklich noch richtig verfährt, wenn er gleichzeitig das Leben in einem EU Staat in vollen Zügen in Anspruch nimmt.

re von karwandler

Keine steile These.
Da brauch man nicht weit zu gucken.Es genügt die Frage,wer ist am meisten gegen den Brexit und für die EU ?
Reiche Deutsche,Politiker und Medien.

re anna-elisabeth

"//Das Ergebnis aus 27 Ländern wird für fünf Jahre Legislaturperiode normal umgesetzt. Das aus 1 Land nur kurzfristig.

Was ist daran ein Problem?//

In einer Journalistenrunde bei Phoenix sah man darin ein Riesenproblem. Und kurzfristig? Sind Sie da ganz sicher?"

Da ich das Riesenproblem dieser Journalistenrunde bei Phoenix nicht kenne kann ich dazu nichts sagen.

Vorläufig gehen wir davon aus, dass der Brexit in den nächsten Monaten, jedenfalls vor Jahresende, stattfindet. Dann endet das Gastspiel der britischen EU Parlamentarier.

23:07 von Hackonya2 @Erlebnis-Europa

"Eine Zwangsheirat macht wenig Sinn."

Da haben Sie ohne Zweifel recht. Ich habe aber grundsätzlich ein Problem mit derart knappen Mehrheiten. Da kann auch der schlichte Zufall eine Rolle spielen.
Ich habe schon öfter in meinem Leben gesagt: "Wenn ich DAS vorher gewusst hätte, hätte ich anders entschieden."
(Ich hätte z.B. niemals der SPD bzw. Schröder meine Stimme gegeben, wenn ich die Entwicklung unter Kanzler Schröder auch nur erahnt hätte.)
Wenn nur eine knappe Mehrheit die Interessen der nur knappen anderen 'Hälfte' hinwegfegt, dann kann das nur zu einer Spaltung der Gesellschaft führen. Eine 2/3-Mehrheit ist aus meiner Sicht demokratischer.

22:43 von Sausevind

Die Nationalhymnen könnte man abschaffen. Die sind albern.
Nationalmannschaften finde ich aber gut.
.
"National"mannschaften wenn sie international besetzt sind
sehe ich jetzt als albern an

23:42 von Anna-Elisabeth

Eine 2/3-Mehrheit ist aus meiner Sicht demokratischer.
.
ne Selbstverständlichkeit - eigentlich
bei Eintrittswunsch ebenso wie beim Austritt
nicht umsonst brauchts bei nem Streik 75 %

@23:36 von Bernd Kevesligeti

"Es genügt die Frage,wer ist am meisten gegen den Brexit und für die EU ?
Reiche Deutsche,Politiker und Medien."

Da habe ich wohl als nicht gerade gutbetuchte Rentnerin eine falsche Vorstellung davon, wofür die EU so alles gut ist und natürlich noch gut bzw. besser sein könnte? Ja, es braucht dringend Reformen und klügere bzw. weisere Köpfe im EU-Parlament, aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass diese Erkenntnis sich auch dort breit macht. Hoffentlich bald.

Auch ich kann mich manchmal furchtbar über manche Entscheidungen aus Brüssel aufregen. Auch über Verwandte kann man sich sehr aufregen, aber man trennt sich deswegen doch nicht gleich.

@22:47 von Zwicke

"Ein superteures Pseudoparlament - sogar mit nochmal regelmäßig superteurem Standortwechsel zwischen Brüssel und Strassbourg."

Dann hoffen wir mal, dass Kanzler kurz einen Riesenerfolg für sich verbuchen kann.

" - eventuell einstimmig - irgendwas entscheidet..."

Das sollte auch geändert werden.

"Wer damit die Bürger weiter verarschen will, der gehört m.E. sofort und ohne große Umscheife in den Knast ... zwecks späterer Aburteilung wegen... (keine Zeichen mehr übrig)..."

Muss ich jetzt auch in den Knast?

@21:39 von pkeszler

"...Menschen, die mit der EU vollständig zufrieden sind."

Wo gibt es die? Und kann man das überhaupt sein? Wer vollständig zufrieden ist, hat auch an positiven oder gar notwendigen Veränderungen kein Interesse. Im Zusammenhang mit der EU nicht gut.

20:45 von OrwellAG

"Aber erheblich mehr Beachtung der Interessen der Bürger anstatt Konzernpolitik, das wärs."

Wenn wir das aber selbst auf nationaler Ebene nicht hinbekommen und andere EU-Staaten offensichtlich auch nicht, kann man das nicht nur der EU in die Schuhe schieben.

Aber Sie haben recht: DAS WÄR'S!

18:19 von Einfach Unglaublich

>>Hoffen auf Farage
Vielleicht kann Nigel die Eurokraten überzeugen, die Briten zu annehmbaren Bedingungen gehen zu lassen.<<

Ganz bestimmt, Farage wird es richten.
Er hat ja bisher schon soviel Großartiges geleistet.
Ausgerechnet Farage, der sich nach dem Brexit-Votum flugs aus dem Staub gemacht hat, weil er wusste, dass alles nur Lüge war ...

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