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Tradition vor Assimilation

Mich erstaunt, wie stark auch in den Folgegenerationen von einstigen Immigranten in Deutschland noch an diesem Vornamen festgehalten wird, der sicherlich in mancherlei Kontext schwer zu tragen ist.

Warum irreführend?

Der Artikel und die Quelle zeigt: Mohammed ist der häufigste Erstname in Berlin (Mitte). Fakt. Okay.
Aber damit stimmen doch die Schlagzeilen. Ich erkenne da die Irreführung nicht.

Gründe und Schlussfolgerungen können dann unterschiedlich ausfallen. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Maria und Josef sind im

Maria und Josef sind im Prinzip auch arabische Namen.
So wie fast alle Namen, die im Alten Testament vorkommen.
Sogar Adam und Eva!

für dumm verkauft

Es ist verstörend, wie dumm und ungebildet die AfD offenbar ihre Wählerschaft einschätzt,
wenn Sie diese mit solchen fadenscheinigen Blödsinn traktiert.

Richtigstellung

Diese Darstellung wäre gewiss informativer,
hätte man eine Statistik bezüglich z. B. der ersten 5(fünf) Vornamen mitgeliefert.

@ MatthiasS

Das Problem ist, dass die Schlagzeilen deshalb "irreführend" sind, weil sie nicht explizit darauf verweisen, dass es sich hierbei "nur" um den Berliner Stadteil "Mitte" handelt statt um ganz Berlin. Dieses Detail kommt erst als Fußnote im Text zu der Schlagzeile vor, aber die Schlagzeile ist es, die beim Leser verfängt und eine (beabsichtigte) Wirkung entfaltet. Insofern ist das schon ein wenig manipulativ, auch wenn der Inhalt des anschließenden Textes dann den Eindruck korrigiert.

AfD-Behauptung nicht korrekt

Was will uns der Faktenfinder da verkaufen?
.
Mohammed ist nur dritthäufigster Name in Berlin?

So funktioniert eben Propaganda

Die Propaganda benutzt u.a. gerne die Mittel der Irreführung. Aber wir sollten niemals vergessen: zu jedem Verführer gehört auch einer, der sich verführen läßt. Das ist das ganz einfache 1x1 der Politik.

Die Frage muß daher lauten, wieso lassen sich einige Gruppen, Völker, Nationen eher verführen als andere?

Hauptsache die AfD ist schuld...

"Medien wie "Breitbart" und die "Daily Mail" berichten, Mohammed sei im Jahr 2018 in Berlin der beliebteste Vorname ("first name") für neugeborene Jungs gewesen." Das schreiben Sie selbst, um dann in einer großen Zwischenüberschrift zu konstatieren "AfD-Behauptung nicht korrekt". Zwar schreiben Sie dann im Text, "...wie es unter anderem die AfD behauptet", aber was bei vielen Lesern hängenbleiben dürfte (oder soll???) ist die Zwischenüberschrift, in der nur von der AfD die Rede ist. Das fällt einfach mehr ins Auge. Absicht oder Zufall?

@Shulamite

Mich erstaunt, wie stark auch in den Folgegenerationen von einstigen Immigranten in Deutschland noch an diesem Vornamen festgehalten wird

Ja, das finde ich auch etwas traurig. Ich würde mir bei denen, die hier bleiben wollen, etwas mehr Anpassung an die neue Heimat wünschen.

17:14 von nie wieder spd

Maria und Josef sind im Prinzip auch arabische Namen.
So wie fast alle Namen, die im Alten Testament vorkommen.
.
warum dann arabisch ?
eher doch jüdisch !

@AufeineFrage 17.17

Ich verstehe Ihr Argument nicht: wieso hält die AfD ihre Wähler für dumm? Und wo liegt der "fadenscheinige Blödsinn", von dem Sie schreiben?
Im voraus danke für die Erhellung.

re geselliger misa

"AfD-Behauptung nicht korrekt

Was will uns der Faktenfinder da verkaufen?
.
Mohammed ist nur dritthäufigster Name in Berlin?"

Was wollen Sie uns hier verkaufen?

Den dritthäufigsten kann man ruhig mal zum häufigsten erklären?

@nie wieder spd

Maria und Josef sind im Prinzip auch arabische Namen.
So wie fast alle Namen, die im Alten Testament vorkommen.

Semitische Namen trifft es genauer, denn Arabien gab es zu Zeiten des Alten Testamentes gar nicht. Die Namen sind viel älter als das, was wir heute Arabien nennen ...

Festhalten an guter Tradition

@ Shulamite:
Mich erstaunt, wie stark auch in den Folgegenerationen von einstigen Immigranten in Deutschland noch an diesem Vornamen festgehalten wird.

Na hoffentlich, Mohammed ist doch ein schöner Name.

@ nie wieder spö

Maria und Josef sind im Prinzip auch arabische Namen.

Völlig falsch. Es sind jüdische Namen.

Eine Aussage

ist es dennoch, auf welchem Rang ein Arabischer Vorname in einer europäuschen Hauptstadt steht....

Die Wertung der Aussage kann allerdings ganz verschieden ausfallen. Da hat der Bericht recht.

@MatthiasS

"Der Artikel und die Quelle zeigt: Mohammed ist der häufigste Erstname in Berlin (Mitte). Fakt. Okay."

Ich habe den Artikel anders verstanden, nämlich so, dass von allen Mohammed-Nennungen die meisten in Berlin-Mitte stattfanden, ohne dass er dort der häufigste Name gewesen wäre.

Was für ein wirrer Artikel...

Was für ein wirrer Artikel... Tonnen von Infos, die für die Thematik irrelevant sind (Mädchennamen ? Es geht um Jungennamen).

Schade, dass bei daten.berlin.de nicht eine einfache Übersicht für ganz Berlin zu finden ist, sondern die Listen nach Bezirken aufgeteilt sind.

Wie auch immer, man kann schnell selbst erkennen, wenn man sich die Listen ansieht, dass Mohammed nicht der häufigste Jungenname ist.
https://daten.berlin.de/datensaetze/liste-der-häufigen-vornamen-2018

Aber selbst wenn, was würde das aussagen ? Ach ja, die Umvolkung wäre bewiesen.
Ich glaube, man könnte auch auf die Idee kommen, dass zur Umvolkung eingeschleppte Menschen einfach weniger Namen zur Auswahl haben. Deutsche geben ihren Kindern... dutzende verschiedene Namen. Da ist die Auswahl in anderen Nationen sicher geringer (z.B. auch in Frankreich).

@ mirumir

Da haben Sie tatsächlich einen wunden Punkt getroffen. Manipulation funktioniert halt nicht nur in einer Richtung super, sondern auch in der anderen. Aber da kann man sich noch und nöcher beim Rundfunkrat beschweren, dass der TS-Faktenfinder meistens seinen eigenen Ansprüchen (an andere) in keinster Weise gerecht wird... eine Reaktion gibt es hierzu leider keine.

Namensgebung

Man sollte bedenken, dass es in vielen muslimischen Familien üblich ist, als Erstname Mohammad zu wählen und erst der Zweiname ist der eigentliche Rufname.
Es kann also innerhalb einer Familie mehrere Söhne geben, die alle mit Erstnamen Mohammad heißen.
Wäre es in Deutschland üblich, immer als Erstnamen Peter zu nehmen und als Zweitnamen einen anderen Namen, dann wäre Peter auf Platz 1.

Ob Mohammed jetzt DER häufigste Name

oder EINER der häufigsten Namen in Berlin ist, ist letztlich unerheblich. Es geht doch darum, dass erstens die Bevölkerungsstruktur in Berlin mittlerweile derart ist, dass offenbar eine enorm hohe Zahl von Menschen aus den Migrantengruppen kommt, die diesen Namen wählen, und dass zweitens der Name nicht einfach irgendeiner arabischer Herkunft ist, sondern dass er religiös konnotiert ist, was die Bedeutung zeigt, die der Islam offenbar für sehr große Teile der zugewanderten Berliner Bevölkerung mittlerweile hat.
Da ist es egal, ob die Zahlen ein bisschen hin- und hergerechnet werden können. Der politisch relevante Tatbestand ist gegeben. Darüber sollten wir nachdenken, nicht darüber, ob die Prozentzahlen leicht verrutscht sind.

Tja...

Die AfD hat sich bisher ja noch nie durch Fakten von ihren Behauptungen abbringen lassen. Schließlich braucht man keine Ahnung zu haben, um eine Meinung zu haben.

@derdickewisser

"@AufeineFrage 17.17

Ich verstehe Ihr Argument nicht: wieso hält die AfD ihre Wähler für dumm? Und wo liegt der "fadenscheinige Blödsinn", von dem Sie schreiben?
Im voraus danke für die Erhellung."

Ich helfe Ihnen gerne weiter: Lesen Sie doch einfach den Artikel, da steht alles drin, was Sie wissen müssen!

@DrBeyer

Ja, der Artikel ist in der Tat missverständlich formuliert. Er vermischt später Erstnamen und alle Namen etc. insbesondere dies dann für Berlin-Mitte.

Daher habe ich mal die Originalquelle sondiert: https://gfds.de/ausfuehrliche-auswertung-vornamen-2018/

@geselliger misa...

"Was will uns der Faktenfinder da verkaufen?
.
Mohammed ist nur dritthäufigster Name in Berlin?"

Sie hätten den Artikel wirklich bis zum Schluss lesen sollen. Im letzten Satz steht nämlich (wer weiß, vielleicht extra für Sie) eine kurze, knappe und präzise Zusammenfassung.

re matthiass

"Warum irreführend?

Der Artikel und die Quelle zeigt: Mohammed ist der häufigste Erstname in Berlin (Mitte). Fakt. Okay.
Aber damit stimmen doch die Schlagzeilen. Ich erkenne da die Irreführung nicht."

Lesen Sie den Artikel noch mal gründlich und konzentriert. Vielleicht merken Sie dann, was Sie falsch verstanden haben.

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Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Ein berühmter Boxer

Hat sich auch Muhammad Ali genannt. Es war mit richtigen Namen Cassius Marcellus Clay Jr.
Also ich sehe kein Problem mit der Namensgebung. Last doch Jedem das Seine es gibt bestimmt Wichtigere, das nur an die AfD.

re derdickewisser

"Ob Mohammed jetzt DER häufigste Name

oder EINER der häufigsten Namen in Berlin ist, ist letztlich unerheblich."

Und unerhebliche Anweichungen von der Wahrheit muss man der AfD einfach zugestehen, richtig?

@ MatthiasS

Warum irreführend? Der Artikel und die Quelle zeigt: Mohammed ist der häufigste Erstname in Berlin (Mitte). Fakt. Okay.

Weder Fakt noch okay. Der Artikel zeigt klar, dass Lukas in Berlin (Mitte) häufiger ist.

@geselliger misa

Zitat: "Neu
Am 06. Mai 2019 um 17:32 von geselliger misa...
AfD-Behauptung nicht korrekt

Was will uns der Faktenfinder da verkaufen?
.
Mohammed ist nur dritthäufigster Name in Berlin?"

Nein, der Faktenfinder berichtet, daß die AfD (mal wieder) gelogen hat, weiter nichts.

@derdickewisser, 18:11

Es geht doch darum, dass erstens die Bevölkerungsstruktur in Berlin mittlerweile derart ist, dass offenbar eine enorm hohe Zahl von Menschen aus den Migrantengruppen kommt, die diesen Namen wählen, und dass zweitens der Name nicht einfach irgendeiner arabischer Herkunft ist, sondern dass er religiös konnotiert ist

Im Grunde schreiben Sie folgendes: die Zahlen können sein, wie wollen, ich kann sie immer so interpretieren, dass der Anteil der Muslime zu hoch ist …
Das ist entlarvend. Die Meldung könnte also genausogut das Gegenteil beinhalten oder auch völlig frei von Fakten sein, Ihre Meinung wird trotzdem immer bestätigt.

Übrigens: die überwiegende Mehrheit der deutschen männlichen Vornamen sind aus den Namen der 12 Apostel abgeleitet (Paul, Peter, Michael, Gabriel …). Nur mal so, von wegen "religiös konnotiert".

Unklar

Als "Faktenfinder" sollte der Text so einfach und verständlich sein, wie die zu Grunde liegende Basis (Des)information, sonst versteht es die angesprochene Empfängerschaft nicht.
Diese Erklärung hier ist das nicht. Ein schlichter Link auf die Originalseite und der Hinweis, dass dort "Mohamed" erst an 24ster Stelle steht, hätte genügt.

17:43 von BotschafterSarek

<< @nie wieder spd
"Maria und Josef sind im Prinzip auch arabische Namen.
So wie fast alle Namen, die im Alten Testament vorkommen."

Semitische Namen trifft es genauer, denn Arabien gab es zu Zeiten des Alten Testamentes gar nicht. Die Namen sind viel älter als das, was wir heute Arabien nennen ...<<

Maria und Josef sind Figuren aus dem Neuen Testament, nicht aus dem Alten Testament.
Maria und Josef sind in der Legende die Eltern von Jesus, und Jesus ist ebenfalls eine Figur aus dem Neuen Testament.

Was mich jetzt mal interessiert hätte...

der Name Mohammed ("der Gelobte") [ist] in Berlin inzwischen gängiger als Hans oder Otto.

Wieviele Knaben Mohammed genannt wurden, geht ja aus dem Artikel hervor, aber wieviele wurden denn nun Hans oder Otto genannt?

Das ist eben die AfD:

... keine anderen Sorgen als die Vornamen von Neugeborenen, mit an Lügen grenzender "Schräglesung" von Statistik. Diese Partei hat doch keine Antworten auf unsere wirklichen Probleme! Sie hat nur ein Programm: Angstmache, rassistische Aufhetzung und Spaltung. Wer da sein Kreuz macht schadet sich nur selbst, ganz egal wo er geboren wurde und ob oder zu wem er betet.

man benötigt keine wissenschaftliche Statistik

Ein Blick in die standesamtlichen Veröffentlichungen genügt.

Der Name ist

doch schnurz-pieps egal!
Ich finde es vielmehr schade, wie wenige junge Menschen aus diesem Kulturkreis in anspruchsvollen Berufen oder auch auf den beruflichen Gymnasien ankommen.
Jedenfalls sind diese Bevölkerungsgruppen dort nicht ansatzweise ihrem Anteil der Bevölkerung unserer Stadt (in Baden-Württemberg) entsprechend vertreten.
Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen dies zu ändern!

17:08 von Shulamite

Na und? Ich habe Freunde in Argentinien! Sie glauben ja gar nicht, wie viele Jungs und Mädels dort typisch deutsche Vornamen bekommen! Und nun raten Sie mal, wie viele dort die familiäre Vergangenheit mal gerade max. 100 Jahre zurückverfolgen können! Ein Schelm, der Böses dabei denkt ;-)

Na ja, besser als Saddam :-)

Arabische männliche Vornamen klingen für uns immer fremd. Egal ob Abdul, Hakim oder Said, es wird nicht besser. Bei den Frauen gibt es wenigstens so schöne Namen wie Jasmin, Aisha oder Amber. Das Problem ist für mich nicht der Name Mohammed, sondern der Kontext, in dem er inzwischen steht. Man tut dem Kind damit sicher keinen Gefallen, egal ob später bei der Bewerbung für einen Job, bei Behördengängen oder bei Flugreisen ins Ausland, als Mohammed hat man mit allen Vorurteilen doppelt zu kämpfen.

@ um 17:47 von FroleinPutinsPo...

Juden sind aber auch nur eines der arabischen/semitischen Völker.
So wie die Franken oder die Bayern jeweils eines der germanischen Völker sind.

@sausevind

Maria und Josef sind Figuren aus dem Neuen Testament, nicht aus dem Alten Testament.
Maria und Josef sind in der Legende die Eltern von Jesus, und Jesus ist ebenfalls eine Figur aus dem Neuen Testament.

In dem Beitrag war auch von Adam und Eva die Rede - die sind nun definitiv aus dem Ersten Testament. Letztlich ist das aber auch egal, denn die Maria, Josef und auch Jesus sind nur latinisierte Formen der eigentlichen Namen. Und die gab es selbstverständlich auch schon zu Zeiten des Ersten Testamentes.

Dünne Bretter

Politisch hat die AfD in den Parlamenten bisher wenig bewegt. Da kommt sie immerhin auf die Idee, Vornamen zu zählen. Dass es am Ende gar nicht stimmt kommt dann noch obendrauf.

Luca gleich Lukas

hier muss ich dem werten Hr. Gensing deutlich widersprechen.

Ich will den Ursprung der Namen jetzt nicht durch irgendwelche Suchmaschinen jagen , aber zumindest für mich ist Lukas ein eher deutscher Name während Luca wohl eher vom Balkan stammt. Wäre unsere vor 16 Jahren geborene Tochter ein Junge geworden hätte er eine gute Chance auf den Namen Luca gehabt, niemals aber Lukas. Das hatte damals auch nichts mit der Nation zu tun, wir fanden Luca einfach schön ( und den Schauspieler in ER). Beide Namen zusammenzuaddieren hat nichts mit Fakten finden zu tun, sondern nur noch den schönen Schein ein paar Jahre aufrecht zu halten.

@Sergeј

"Der Artikel zeigt klar, dass Lukas in Berlin (Mitte) häufiger ist."
Da sollten Sie den Artikel nochmal lesen und insbesondere die Quelle. Und schon ist Ihre Schlussfolgerung nicht klar (oder falsch).

Und nebenbei: Die Abwandlungen von Lukas sind dort doch sehr, sehr "bunt". Es gibt eigentlich 2 Schreibweisen Lucas und Lukas. Die anderen sind fremd. Bei Mohammend gibt es viele Schreibweisen...

nur Mohammed?

... in all seinen Schreibweisen? Wie verhält sich die Verteilung von arabischen und christlich/-westlichen Namen insgesamt?
.
Weiss das irgendwer?

"Germanistan".

Eine gesunde Vorstellungskraft haben sie ja, unsere Rechtspopulisten.

Aber Deutschland würde sich, wenn sich die Entwicklung fortsetzt, vermutlich dennoch nicht als "Germanistan" auf der Karte wiederfinden. Historische Ortsnamen wurden dort, wo der Islam sich durchsetzte, zumeist beibehalten.

Und wer ist "Mohammed und seine Sippschaft"? Sind Muslime etwa alle verwandt?

Richtigstellung und empfindliche Geldstrafe?

Ok. Also hat die AfD wissentlich gelogen. Warum ist sowas in Deutschland nicht strafbar? Eine empfindliche Geldstrafe wäre angebracht. Und wenn ein Politiker widerholt erwiesenermaßen lügt, Rente streichen.

Das mag drastisch klingen, aber was passiert mir denn, wenn ich in meinem Job lüge und betrüge? Ich werde gefeuert. Nix Rente. Nix Gehalt. Warum gilt das nicht für Politiker?

@20:13 von Heißer Schnee

Das Problem ist für mich nicht der Name Mohammed, sondern der Kontext, in dem er inzwischen steht. Man tut dem Kind damit sicher keinen Gefallen, egal ob später bei der Bewerbung für einen Job, bei Behördengängen oder bei Flugreisen ins Ausland, als Mohammed hat man mit allen Vorurteilen doppelt zu kämpfen.

Da haben Sie sogar teilweise recht. Allerdings ist es ein sehr abstruser Gedanke, dass deswegen die Eltern ihren Kindern andere Namen geben sollten. Vielmehr sollte die Gesellschaft sich dahin entwickeln, dass man auch mit dem Namen Ali oder Mohammed die gleiche Chance mit einer Bewerbung hat, wie man sie mit dem Namen Martin oder Peter hätte.
Mit der AfD geht das garantiert nicht.

20:17 von Sergeј

Politisch hat die AfD in den Parlamenten bisher wenig bewegt.
.
lt einer Statistik der Bundestagsverwaltung gingen in der Zeit bis zum 1. April 2019 insgesamt 28 Gesetzesinitiativen auf das Konto der AfD so viele wie bei keiner anderen Fraktion, die GRÜNEN folgten mit 22

@geselliger ..., 20:21

nur Mohammed?
... in all seinen Schreibweisen? Wie verhält sich die Verteilung von arabischen und christlich/-westlichen Namen insgesamt? Weiss das irgendwer?

Und wenn wir diese Information nun hätten, was dann? Halten wir jetzt Menschen nicht mehr nur nach ihrer Herkunft für mehr oder weniger wert, sondern schon danach, wie sie heißen?

@ geselliger misa...

Wie verhält sich die Verteilung von arabischen und christlich/-westlichen Namen insgesamt?

Wie meinen Sie das? Christlich oder westlich? Das ist ja wohl ein riesen Unterschied.

Varianz islamischer Namen

Man sollte vielleicht auch einmal zu bedenken geben, dass es bei arabisch-islamischen Namen eine viel geringere Varianz der Namen gibt, als dies im Deutschen der Fall ist. Von den syrischen Flüchtlingskindern an unserer Schule heißt jeder dritte Junge Mohammed oder Hussein. Der Name Mohammed wird auch gerne als zusätzlicher Beiname vergeben. Dem stehen dann im Deutschen halt Paul, Egon, Maximiliam und 20 weitere gegenüber. Einfach mal Schluss mit der Panikmache. - Und was die Assimilierung oder Integration angeht: An Namen hängen viele Menschen generationenlang. So ist es ja auch bei uns nicht unüblich, Kindern zumindest als Zweit- oder Drittnamen noch Vornamen der Groß- oder Urgroßeltern mitzugeben...

@ Sausevind

"Maria und Josef sind Figuren aus dem Neuen Testament, nicht aus dem Alten Testament."

Achso! Und vor dem Jahr 4 vor unserer Zeitrechnung gab es die Namen "Maria" und "Joseph" gar nicht? Diese Namen gibt es wirklich erst, seitdem diese Figuren im Neuen Testament aufgetaucht sind? Ich bin entzückt, dass ich hier auf TS jeden Tag was völlig Neues lernen kann!

Übrigens: angeblich leitet sich "Joseph" vom Sohn des Jakobs mit Namen jōsēf ab, ist also demnach bis auf das Jahr (ca.) 2000 v.u.Z. zurückzuführen, also doch deutlich älter als das NT. Insofern hat also @ BotschafterSarek alles richtig geschrieben!

Was Sie zu Ihrer Stellungnahme veranlasst hat, entzieht sich dagegen meinen Vermutungen.

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