Ihre Meinung zu: UN-Bericht: Eine Million Arten vom Aussterben bedroht

6. Mai 2019 - 14:31 Uhr

Es ist alarmierend: Etwa eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten in den kommenden Jahrzehnten für immer verschwinden, so ein UN-Bericht. Das Ausmaß des Artensterbens war demnach noch nie so groß wie heute.

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Kommentare

Was kommmt jetzt noch alles??

Nur noch Meldung es ist zu Spät wir müssen retten, sind das bereits die Gerichte Gottes die die Welt ereilen werden?
Es kann aber auch sein das die Menschen gerade in Europa Ersatz-Götter suchen weil sie den lebindigen Gott verlassen haben und Angst vor allem haben. Kein Gottvertrauen heißt blanke Angst und Schrecken

Natürlich ist das alarmierend, aber

kann die Wissenschaft wirklich sagen, es gab solch ein Ausmaß noch nie?
Das ist vermessen.
Klimawandel gab es schon viele und deren Opfer waren schon immer in hoher Anzahl davon betroffen.
Die Archäologie kennt zahlreiche Tiere, die wir heute schon lange nicht mehr kennen.
Das Artensterben gehört zum Wandel des Erdballs dazu, ob wir das nun gut finden, oder nicht.
Aber ich stimme zu, dass keine einzige Art wegen des Menschen aussterben sollte, wenn wir uns doch moralisch den Tieren überlegen fühlen wollen.
Selbst der Neandertaler und andere Menschenrassen sind bereits ausgestorben.
Das ist eben so.

Diese Hysterie ist eine Angstmache, die ein schlechtes Gewissen implizieren möchte, wie mir scheint. Man bekommt ehemals reiche Länder eben nur arm, wenn man ihnen Ideologien verkauft, die gegen sie selbst gerichtet sind.
Das hier ist mit dem Klimawandel zusammen eine Auswahl der Narrative, die wissenschaftlich nicht Stand halten können.

Der Mensch hält das Klima nicht auf!

Wer wundert

sich darüber noch ?, wohl niemand.
Nur mal ein ganz kleines Beispiel was in Deutschland so üblich ist.
Im Frühjahr kommen die Distelfinken und die ersten Falter, und es gibt erste Pusteblumen auf der Wiese, die Samen fressen die Distelfinken mit Vorliebe.
Also kommt die Kommune oder wem die paar Wiesen zwischen den Häusern gehören, und mähen das ganz schnell weg.
Nur noch nacktes Gras, keine Vögel mehr und Falter sind auch alle weg, nur eins von vielen Beispielen die ganze Bücher füllen würden.
Aber Artikel über Artensterben schreiben, anstatt bei solch einfachen Dingen, wie Grasmähen erst Ende Juni Anfang Juli zu machen, wenn die Fortpflanzung vorbei ist.
Deutschland wird nur geredet, aber vor der Haustür sieht das dann ganz anders aus.

Über Landwirtschaft und Monokultur für Kraftstoff und Strom wollen wir gar nicht erst reden, Windmüller mit Milliarden toter Insekten auch nicht.
Selbst das einfach Beispiel was nichts kostet, sondern Kosten spart, wird nicht mal in Betracht gezogen.

UN-Bericht

Was sollen diese Berichte? Wir wissen doch seit Jahren, daß es eine gefährliche Bevölkerungszunahme gibt. In den ZDF- Sendungen Terra-X wird doch immer wieder gezeigt, wie die Tiere von den Menschen verdrängt werden. Aber dieses Thema ist eben ein Tabuthema. Also wird offenen Auges in die Katastrophe gerannt.

Nicht zu verhindern

Bei demnächst zehn Milliarden Menschen ist das nicht mehr zu verhindern.
Der Mensch breitet sich heute rasend schnell aus. Und irgendwann sind sämtliche Teile der Welt erschlossen und für den Kommerz mit verfügbar. Die Seidenstraße ist nur der Anfang.
Auch der ganze Ökowahn in Deutschland geht auf kosten der anderen. Nur mal die ganzen Früchte aus Südamerika anschauen die heute im Bioregal liegen.

UN Bericht

>>>Für den Bericht haben 145 Wissenschaftler und Experten drei Jahre lang tausende Quellen ausgewertet. <<<
Das mit dem Artensterben, ist doch schon lange bekannt.
Das Geld hätte man lieber gleich in den Klima.- oder Artenschutz anlegen können.

14:47 von wenigfahrer

Also kommt die Kommune oder wem die paar Wiesen zwischen den Häusern gehören, und mähen das ganz schnell weg.

Genau das kann ich als Landbewohner alljährlich beobachten. Da werden die Elbdämme gemäht noch bevor sich irgendetwas entwickelt hat.

Das war in den letzten

Das war in den letzten Jahrzehnten ein schleichender Prozess. Es zeigt uns, daß der Mensch immer mehr Land zum Wohnen, für Agrarprodukte und Viehwirtschaft benötigt. Wieviel Menschen kann die Erde ertragen, sicherlich nicht die jetzigen
ca. 7, 5 Milliarden Menschen oder noch mehr. Die Menschheit muss umdenken, wenn sie die Natur dezimiert, sollte sie es desgleichen tun. Klappt eigentlich in der hochzivilsierten Welt, nur in den Entwicklungsländern nicht, sie nehmen sich selbst die Lebensgrundlage.

Aber wir retten doch schon den Wolf!

Der deutsche Staat gibt Millionen für den Wolf aus und ist nicht in der Lage, die Biene zu schützen, dabei ist der Wolf garnicht vom Aussterben bedroht.

Es ist fast zum verzweifeln;

Es ist fast zum verzweifeln; die üblichen Abwehrstrategien finden sich sofort hier in den Kommentaren wieder:
a) Alles nur eine Frage der angeblichen Überbevölkerung - und schon muss man sich mit der Klimazerstörung und dem zu großen Ressourcenverbrauch der Industriestaaten nicht befassen.
b) Gab es immer schon - die primitivste Form der Problemleugnung
c) Es fehlt an Gottvertrauen - eine üble Form, Gott zu missbrauchen, denn die wirklich "Gottgläubigen" engagieren sich für seine Schöpfung.

14:47, yolo

>>Diese Hysterie ist eine Angstmache, die ein schlechtes Gewissen implizieren möchte, wie mir scheint. Man bekommt ehemals reiche Länder eben nur arm, wenn man ihnen Ideologien verkauft, die gegen sie selbst gerichtet sind.<<

Wer hat denn Ihrer Ansicht nach ein Interesse daran, reiche Länder "arm zu kriegen"?

>>Das hier ist mit dem Klimawandel zusammen eine Auswahl der Narrative, die wissenschaftlich nicht Stand halten können.<<

Was haben Sie denn studiert? Wer eine solche Aussage trifft, sollte doch wohl "Wissenschafts-Insider" sein, oder meinen Sie, man könnte als kompletter Laie den überwältigenden Konsens der Wissenschaftler dieser Erde als unwissenschaftlich bezeichnen?

>>Der Mensch hält das Klima nicht auf!<<

Der Mensch beeinflusst das Klima. Wie man das Klima aufhalten könnte, erschließt sich mir schon sprachlich nicht.

Uns fehlt ein einziges Gesetz:

"Alle Menschen sind für ihr Handeln mit ihrem gesamten Vermögen haftbar."

Und schwupp wären unsere Politiker und Wirtschaftsbosse weg. Denn grosse, schönfärbende Reden schwingen, das lieben sie, aber es fehlt die Verantwortlichkeit für die Realität.

Dabei ist es doch so einfach und ebenso unumgänglich:
Reproduktionsrate der Umwelt dividiert durch Anzahl der Menschen ist das persönliche Kontingent. Dann müssen arm und reich gleichermassen verantwortlich sein. Und das mit allen Konsequenzen. Es geht nicht anders.

@MichlPaul

was hat das mit Gott zu tun? Von welchem Gott, Gericht reden Sie?
Der Mensch ist das einzige Tier, dass trotzt Vernunft am Ast saegt, auf dem er selbst sitzt.
Wenn die Evolution einem Tier (dem Menschen) durch die Transformation des Gehirnes die Macht gegeben hat, sich und andere zu verstehen, gleichzeitig die Natur zu zerstoeren die in selbst erschaffen hat, muss das so etwas wie ein gosses Versehen sein. Eher eine Krankheit, Missbildung als eine Kroenung.
Wann nutzten wir diese naturgegeben Faehigkeit fuer aufbauende oder bewahrende Handlungen?

Bevölkerungszunahme

Stimme diesem Kommentar zu. Das zugrunde liegende Problem ist das Bevölkerungswachstum. Schaut man sich die Prognosen z.B. für Afrika an, kann man davon ausgehen, dass die Lebensraumvernichtung für Tiere sich noch dramatisch beschleunigen wird. Hierzulande ist man mit diesem Übel ja schon vergleichsweise weit fortgeschritten: nur noch < 3% der Fläche sind Wildnis und die meist in den Gebirgslagen.
Politischer Umweltschutz und Klimaschutz haben, wenn überhaupt, nur am Rande etwas mit Naturschutz und Artenschutz zu tun. Die gehypte Diskussion darüber lenkt eigentlich nur ab. Tut was für die Natur!

Eine Million Arten vom Aussterben bedroht

Wenn dann der Mensch ausgestorben ist wird die Welt zum versprochenen Paradies.

14:47 von yolo

"kann die Wissenschaft wirklich sagen, es gab solch ein Ausmaß noch nie?"

So was behauptet die Wissenschaft nicht. Im Gegenteil es gab in der Geschichte des Planeten mehrmals globales Massensterben.
Üblicherweise werden 5 gezählt.
Das Letzte war dann vor 65 Millionen Jahren mit den Dinosauriern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben

Derzeit findet das schste globale Massensterben statt und es ist definitiv menschengemacht. Die Ursachen sind vielfältig, Flächenverbrauch, Rodung von Urwäldern, Vergiftung von Atmosphäre und Wasser, Plastik, Klimakatastrophe, usw..
Der menschengemachte Klimawandel ist nur ein Aspekt dabei.

"Das hier ist mit dem Klimawandel zusammen eine Auswahl der Narrative, die wissenschaftlich nicht Stand halten können."
Das ist eine Legende von Klimawandelleugner. Bisher konnte mich keiner überzeugen, was aber an meinem Physikstudium liegen könnte.

Ihr ständigen Relativierer...

Haltet bitte nur ein einziges mal eure ungebildeten Münder.
Das Artensterben ist seit JAHREN zu BEOBACHTEN!
Alleine nur schon so: 90'er ne halbe Stunde Autobahn/Bundesstraße. Scheibe war mit Insekten tapeziert.
2010 ab - nichts mehr. Nahezu frei.
Oder geht in die Natur und sucht Insekten - ja man muss mittlerweile suchen...

Wer da noch relativiert, was in wenigen Sekunden zu beobachten ist, ist entweder blind oder schlichtweg total bescheuert.

@ 14:47 von wenigfahrer

"Windmüller mit Milliarden toter Insekten auch nicht."

Was schätzen Sie, wie verhält sich die Fläche von Auto-Frontscheiben zu Windradflächen?

Bisher habe ich von Niemand gelesen, die Autos hätten am Insektensterben mitschuld.

Politik

Und das Wissen wir nicht erst seit Heute! Die Politik muss endlich handeln, vor allem die Regierenden Parteien haben es immer wieder versäumt endlich klare Verhältnisse zu schaffen und lassen sich immer wieder von Lobby Arbeit beeinflussen! Das muss ein Ende haben denn ansonsten heißt es auch für die ach so tolle und wichtige Wirtschaft adé! Denn wir sind auf dem besten Weg uns die eigene Lebensgrundlage zu entziehen!

Man braucht kein Säbelrasseln in Nahost oder Asien.. man braucht eine Internationale strikte Linie zur Erhaltung ganzer Ökosysteme auf die wir alle angewiesen sind!

@14:47 von yolo

"Das Artensterben gehört zum Wandel des Erdballs dazu, ob wir das nun gut finden, oder nicht.
Aber ich stimme zu, dass keine einzige Art wegen des Menschen aussterben sollte, wenn wir uns doch moralisch den Tieren überlegen fühlen wollen.
Selbst der Neandertaler und andere Menschenrassen sind bereits ausgestorben."
Da haben Sie schon recht, ABER das Massensterben, das wir derzeit erleben geht in seiner Geschwindigkeit eben nicht auf natürliche Ursachen zurück, es ist menschengemacht und daher auch von uns beeinflußbar!
Wege dazu gibt es zahlreiche, von Landwirtschaft bis Städtebau und Infrastruktur. Auch Kleingärtner können dazu beitragen, wenn auch in wesentlich geringerem Ausmaß: selbst wenn nirgends Rasenmäher liefen, käme keine Feldlerche auf die Idee, in einem Vorgarten zu brüten.

Bevölkerungswachstum

Der Hauptgrund ist doch der Massive Bevölkerungswachstum.
Aber dies als Problem anzusprechen ist leider ein NoGo. Es finden im öffentlichen Raum keine Diskussionen hierüber statt.
Als kleines Beispiel möchte ich noch anbringen dass beispielsweise der Bevölkerungsrückgang in Deutschland als Gefahr dargestellt wird und überlegt wird was alles dagegen unternommen werden kann.
Bevölkerungsrückgang muss als Chance und sogar als Ziel angesehen werden und nicht als Gefahre.

Diese Liste will ich sehen!

Diese Liste möchte ich sehen! Ist der Homo politicus timorus vielleicht auch mit dabei? Bei einer Million Arten nicht ganz unwahrscheinlich.Wäre aber vielleicht auch halb so schlimm, denn dann kehrt etwas Ruhe ein.

Und: Solange es in einem europäischen Supermarkt noch Thunfisch zu kaufen gibt, glaube ich kein Wort!

Naturgegebene Grenzen des Wachstums beachten

06. Mai 2019 um 15:03 von Didib57

Ich stimme Ihrer Forderung zu, dass die Menschheit umdenken muss, da die natürlichen Lebensgrundlagen sich eben nicht als unerschöpflich erwiesen haben. Die aktuelle Ressourcenverschwendung der Industriestaaten ist nicht tragbar.

Ihre zweite Forderung, die ich als Forderung für eine Reduzierung der Bevölkerung deute, ist in ihrer simplifizierenden Art mit durchaus rassistischer Konnotation nicht haltbar. Folgende Gründe:

1) Es gibt keine "hochzivilisierte Welt", die alles richtig macht, auf der einen und "Entwicklungsländer" auf der anderen Seite. Es gibt nur diese eine Welt.
2) Alle Länder haben Regionen unterschiedlicher Qualitäten und Entwicklungsdisparitäten. So gleichen die Geburtenraten metropolitaner Kerne in Südländern denen des wohlhabenden Nordens.
3) Wichtig sind: Rechtsstaatlichkeit, Abbau von Korruption, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, stabile Demokratien.
4) Bis dass diese Maßnahmen wirken, benötigt es Zeit, Geduld, Solidarität.

"Das Ausmaß des Artensterbens war demnach [UN-Bericht (IPBES)] noch nie so groß wie heute"

Es spricht leider nichts dafür, dass diese Aussage ("so groß wie heute") nächstes Jahr - und in den darauf folgenden Jahren genauso ("und die Aussterberate nehme weiter zu") an Gültigkeit verlieren wird.

Wie sollte es auch anders sein, wenn in großen Teilen der Welt kein politischer Wille erkennbar ist, an den Ursachen nachhaltig - und schnell!! - etwas zu ändern; ganz im Gegenteil, wie man vor allem an Brasiliens Militärregierung sehen kann, die seit Amtsübernahme (1/2019) zielstrebig alle mühsam errungenen Fortschritte "abräumt" und stattdessen die Zerstörung von Natur und Umwelt in geradezu atemberaubenden Tempo vorantreibt (weil deren Schutz angeblich die Wirtschaft behindert).

Derweil die Welt langsam, aber offenbar unaufhaltsam immer mehr an Schönheit und Artenvielfalt verliert und immer weiter "verödet".

Ganz abgesehen von den Auswirkungen auf unsere gemeinsamen Existenzgrundlagen.

>>Drei Viertel der Naturräume

>>Drei Viertel der Naturräume auf den Kontinenten seien vom Menschen bereits erheblich verändert worden, in den Meeren zwei Drittel.<<

Dafür haben/wollen wir, also Industrie und Wirtschaft und die politisch Verantwortlichen, Wachstum in verschiedensten Formen - von Bevölkerung (Deutschland benötigt jedes Jahr soundsoviel Fachkräfte) bis zum Wirtschaftswachstum, Börsewachstum....

Dringend ist jetzt Wachstum für Wohnungen angesagt, der zwar Naturflächen in Anspruch nehmen wird, aber das ist wirklich Alternativlos.

So ist das nun mal - das eine wächst, das andere stirbt.

PS. Noch sind die verschiedenen Arten nicht weg. Im Beitrag heißt es: "könnte".

PSS: Ich gehe jetzt wieder an meine Arbeit....mein Teil zum BIP beitragen, oder anders gesagt, für Wachstum sorgen....

Nur 1 mio? Es gibt doch

Nur 1 mio? Es gibt doch bedeutend mehr arten auf der welt. Wir sind doch alle bedroht.

1 Million Arten ..

.. ist da die Spezies Homo Sapiens Sapiens schon dabei?

Bei einer Million würde das den Kohl nicht bemerkenswert fetter, den Planeten aber bedeutend sicherer für die überlebenden Spizies machen.

Kolonialismus 2.0

06. Mai 2019 um 15:19 von grusgrus

Richtig, Ihre Forderung: "Tut was für die Natur!"

Sie sehen eine "Lebensraumvernichtung für Tiere", insbesondere in Afrika. Als Grund sehen Sie das Bevölkerungswachstum.

Tja, nun ist leider nicht das Bevölkerungswachstum in Afrika das Problem, sondern der allgemeine Wohlstand in den industrialisierten Ländern, welche zu einem rasant ansteigenden Ressourcenverbrauch führt. Nicht ohne Grund investiert die VR China - aber auch europäische oder US-amerikanische Konzerne - in Ackerlandflächen, Regenwaldbereiche, Rohstoffvorkommen und Trinkwasserquellen des globalen Südens. Im allgemeinen sind Vertreibungen von Kleinbauern und Fischern die Folge - und großzügige Plantagenwirtschaft, wo zuvor naturbelassene Vegetation war: Viehweiden (Fleischproduktion), Ölpalmen (Öle und Biotreibstoffe), Soja (als Viehfutter), Kautschuk etc. Die Produkte und die Gewinne aus der Produktion fließen ab in die Industrieländer, ziemlich exakt so wie während der Kolonialzeit.

@15:17 von sosprach

Gute Frage!

Die meisten Urvölker haben dieses Wissen....die sterben gerade mit dem Verlust der letzten Wildnis gemeinsam aus...

Kein moderner Mensch will mehr "in die Höhle scheissen und permanent Feuer machen..."

Aber ironischer Weise wird dieses auf Dauer die Konsequenz unserer Lebensweise sein....

Der Planet ändert sich ständig. So wie Gagarin es als erstes wirklich sah, verstand und sagte:"Everything is fluent- and fluent is everything"...

Wann kommt die Zeit, in der der Mensch bereit ist seinen Ego soweit aufzugeben, um sich endlich "anpassen lernen" zu können?!

Die Natur kommt sehr wahrscheinlich ohne uns aus....

15:29 von heikom36

>>90'er ne halbe Stunde Autobahn/Bundesstraße. Scheibe war mit Insekten tapeziert.
2010 ab - nichts mehr. Nahezu frei.<<

Sie haben vollkommen Recht mit ihrem Kommentar!

Ich darf ihnen trotzdem in sarkastischer Weise antworten.

Hat alles seine Vorteile - sie müssen ihre Scheiben nicht mehr (so oft) putzen.

Freie Sicht, freie Fahrt!

PS. Bei dem Thema Welt kann ich nur noch sarkastisch sein.....denn ein weltweites Umdenken wird höchstwahrscheinlich nicht so schnell stattfinden, dazu ist die Religion Wirtschaftswachstum, Zeit ist Geld usw. bei vielen Menschen zu stark im Bewusstsein verankert.
Das wird erst stattfinden, wenn es uns immer schlechter gehen wird.

Und das dauert noch eine Weile.....

@ 15:03 von Didib57

"Wieviel Menschen kann die Erde ertragen, sicherlich nicht die jetzigen ca. 7, 5 Milliarden Menschen oder noch mehr."

Wenn ich durch unsere Supermärkte gehe, sehe ich regaleweise Hunde- und Katzenfutter - Das sind Lebensmittel, die der Menschheit vorenthaten werden, von den Lebensmitteln im Müll ganz zu schweigen!

@ 15:13 von fathaland slim

"Der Mensch beeinflusst das Klima. Wie man das Klima aufhalten könnte, erschließt sich mir schon sprachlich nicht."
Gemeint ist natürlich "den Klimawandel aufhalten", Sie Schlauberger.
Allerdings erschließt sich mir auch nicht, wie dieser aufzuhalten sein könnte.
Mit Dieselfahrverboten in Deutschland jedenfalls sicher nicht...!
Deutschland ist nur für 2,23 % der CO2 Produktion in der Welt verantwortlich. Davon gehen ca. 14% zu Lasten des Verkehrs (insgesamt, nicht nur PKW!)
Glaubt wirklich jemand, wir retten das Weltklima, wenn bei uns in ein paar Städten ein paar Dieselautos weniger fahren?

re karlderkühne

"Der deutsche Staat gibt Millionen für den Wolf aus"

Millionen? Da müsste man die Wölfe schon mit Schweinefilet füttern.

Artenvielfalt

Bei der Diskussion um die Artenvielfalt wird meines Erachtens die Flora gegenüber der Fauna benachteilgt. Wo gibt es noch Standorte für die früher zahlreichen Knabenkräuter? Wer kennt überhaupt noch einige Arten dieser Gattungen? Oder in Oberbayern die vielen Rasen mit Schusternagerln oder die Moore mit den blauen und rosa Flächen von Stengellosem Enzian und Mehlprimeln?

14:47 von wenigfahrer

«Windmüller mit Milliarden toter Insekten auch nicht.»

Die Höhen über dem Erdboden, in denen sich an Land die heutigen "modernen" Windräder drehen, sind nicht die Höhen, in denen sich viele Insekten aufhalten.

Der größte deutsche Hersteller "Enercon" (Aurich, Ostfriesland) benennt seine Anlagen "e-84", "e-96", "e-112". Die Zahl gibt die Höhe der Mitte der Rotationsnabe über dem Boden an.

Ich war + bin beruflich bedingt immer mal wieder an / in / auf WKAs.
Um die Produkte meines Arbeitgebers im Einsatz zu fotografieren (Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz / Evakuierungs-Vorrichtungen).

Weit mehr als 10x stand ich oben auf dem Maschinenhaus einer WKA.
Habe mich mehrfach von dort aus zu Boden abgeseilt.

Man begegnet dort oben keinen Insekten in nennenswerter Zahl, die man viel eher mit der Windschutzscheibe eines PkW knapp über dem Erdboden platt fahren könnte. So es sie dort noch gäbe …

Bei WKAs im Meer gibt es noch weniger Insekten.
Dort war ich allerdings noch nie …

Es gibt eine einfache Formel...

Je mehr Menschen auf dem Planeten, desto weniger Tiere. 1960 gab es ca. 3 Mio. Menschen, heute sind es fast 7.5 Mio. und in 2050 fast 10 Mio. Wo bitte sollen hier noch Tiere leben?!

Artensterben

Der Mensch muss endlich begreifen das er diese Welt, mit all Ihrem Artenreichtum braucht. Eines ist ganz klar, die Welt braucht uns Menschen nicht. Falls wir mit höher, schneller, weiter, nicht aufhören, wird der Mensch die erste Spezies sein, die ihr eigenes Aussterben heraufbeschwört.

16:19 von karwandler

re karlderkühne

"Der deutsche Staat gibt Millionen für den Wolf aus"

Millionen? Da müsste man die Wölfe schon mit Schweinefilet füttern.
///
*
*
Da wird aber sicher das eine oder andere Rinderfilet auf Tagungen der Wolfsexperten drin sein.
*
Und die Zäune sind auch keine Baumarktspenden.
*
Zuzüglich der DNA Untersuchungen.

Der Aufschrei kommt ein bischen zu spät...

Unsere landwirtschaftlich ist eines der hauptsächlichen Verursacher des Artensterben...
Monokulturen ,Gülle-Tourismus und Pestizide sind da nur einige Beispiele...

Früher gab es Brach-wiesen, so wie blühende Randstreifen...

In Duisburg wurde die Fällgenehmigung gestrichen und seit dem sind "gefühlt ganze Wälder vernichtet worden"...

Grüner Wohnraum wird zudem nicht gefördert, sondern nur noch Betonwüsten...

Wem wundert das das Artensterben immer weiter um-sich greift...

14:53 von Barbarossa 2

«Wir wissen doch seit Jahren, daß es eine gefährliche Bevölkerungszunahme gibt. In den ZDF- Sendungen Terra-X wird doch immer wieder gezeigt, wie die Tiere von den Menschen verdrängt werden. Aber dieses Thema ist eben ein Tabuthema.»

Wenn es denn "ein Tabuthema" wäre.
Würde in Terra-X wohl kaum immer wieder darüber berichtet.

Der wohl bekannteste deutsche Ornithologe Peter Berthold ("weißer Rauschebart") vertrat einst den Standpunkt, jedes Ökosystem könne als Kombination aus Mensch + Tier nur eine gewisse Anzahl einzelner Exemplare beherbergen + ernähren. Um das wissenschaftlich zu untersuchen + zu verifizieren, unternahm er 2 ausgedehnte Reisen nach China + Indien.

Er fand etwas ganz anderes heraus:

In CHN ("wo alles weg gefressen wird , wenn es nicht schnell genug flüchtet"), war "die Sättigungsgrenze" (die er annahm), nicht annähernd erreicht.

In IND mit dem hohen religiösen Respekt der Hindus gegenüber Tieren weit überschritten.

Monokausal sind die Zusammenhänge nicht …

>>>Für den Bericht haben 145

>>>Für den Bericht haben 145 Wissenschaftler und Experten drei Jahre lang tausende Quellen ausgewertet. <<<
.
Erschreckend ist, dass in dem Bericht nicht die Hauptursache für das Artensterben benannt wird: die starke Erhöhung der Weltbevölkerung. Ohne Bekämpfung der Hauptursache werden auch die Symptome nicht verschwinden.

16:15 von klasube

wir produzieren 2,2 % des CO2 (Tendenz fallend) bei einem Bevölkerungsanteil von 1,1 %
China produziert 28 % (Tendenz stark steigend) bei 18 % Bevölkerungsanteil
... und weniger Dieselfahrzeuge ?
das wäre der falsche Weg, weniger Benziner und mehr Diesel wäre sinnvoll

Ist doch alles gut...

... der Mensch ist da, ist Teil der Umwelt, die er verändert, nimmt sich dabei die Lebensgrundlage, stirbt auch aus und neue Lebensformen entstehen, die ihre Entsprechungen in der neuen Umwelt und im neuen Gefüge der Geschöpfe haben. Der Mensch nannte das biologische Entwicklung, Evolution. Aber das interessiert dann zum Glück auch keinen mehr.

Bestäuberinsekten

................Der Verlust von Bestäuberinsekten bedroht Nahrungsmittelproduktion im Wert von 235 bis 577 Milliarden Dollar pro Jahr.............

Ich bin sicher, die Menschheit wird dieses kleine Problem durch künstliche, ferngesteuerte Bestäuberinsekten (Mini-Drohnen) lösen.

16:15, klasube

>>Deutschland ist nur für 2,23 % der CO2 Produktion in der Welt verantwortlich.<<

Und wieviel Prozent der Weltbevölkerung leben in Deutschland?

Es sind ziemlich genau ein Prozent.

Hallo karwandel,

Sie glauben garnicht, was da so an Summen rauskommt. Es sind ja nicht nur die Entschädigungen für gerissene Tiere, sondern auch die Subventionen für Schutzmaßnahmen und auch die Wolfschützer machen das nicht alle ehrenamtlich von zu Hause aus.

16:22, atratos

>>Bei der Diskussion um die Artenvielfalt wird meines Erachtens die Flora gegenüber der Fauna benachteilgt. Wo gibt es noch Standorte für die früher zahlreichen Knabenkräuter? Wer kennt überhaupt noch einige Arten dieser Gattungen? Oder in Oberbayern die vielen Rasen mit Schusternagerln oder die Moore mit den blauen und rosa Flächen von Stengellosem Enzian und Mehlprimeln?<<

All diese Wiesenpflanzen verschwinden durch Düngung. Nährstoffarme Standorte sind artenreich, aber individuenarm. Auf nährstoffreichen Standorten ist es umgekehrt. Wie man momentan beispielsweise im Allgäu sieht. Da ist alles gelb, vom Löwenzahn. Das liegt an der Jauchedüngung der Wiesen. Orchideen? Fehlanzeige.

Ich habe übrigens ein Stück Naturwiese im Garten meines Elternhauses. Da wächst das Gefleckte Knabenkraut und das breitblättrige Knabenkraut sowie die Waldhyazinthe (Plantanthera bifolia).

Überbevölkerung

Es wäre schön, wenn wir nun ENDLICH mal über den Elefanten im Raum sprechen könnten - die krasse Überbevölkerung auf diesem Planeten. Maximal zwei Kinder pro Paar!! - das wäre auf Dauer immer noch zu viel. Aber dieses ständige "mehr Menschen, mehr Menschen!" ist furchtbar, und es wäre ganz toll, wenn man das in Afrika/Asien auch einmal ansprechen würde, denn vorher braucht man über Nachhaltigkeit nicht zu reden. In Deutschland brauchen wir uns da ausnahmsweise einmal nicht mit beschäftigen, es sei denn, wir nehmen in dieser Weise weiter Menschen auf, dann müssten wir uns auch hier mal über politische Maßnahmen unterhalten.
Furchtbar, wie viele Menschen es inzwischen auf diesem Planeten gibt - für Tiere, Pflanzen und Mitmenschen!

@klasube, 16:15

"Deutschland ist nur für 2,23 % der CO2 Produktion in der Welt verantwortlich." - Stimmt. Mit 1,11% der Weltbevölkerung. Eine ganz einfache Rechnung ergibt also, das wir doppelt so viel per Person produzieren als der Durchschnitts-Weltbürger - das wir uns also noch ganz gewaltig einschränken müssten!

Wo sind die Grünen?

Die sollten doch auf alle Barrikaden gehen und Krach schlagen wie nie zuvor. Aber die beschäftigen sich lieber mit Mietpreisen. Macht die anderen natürlich auch nicht besser.

Das ist nur noch traurig.

Hängt das Thema höher - viel

Hängt das Thema höher - viel höher! Ein Artikelchen + Kommentar reicht nicht.

@Monrab

"Wo sind die Grünen?

Die sollten doch auf alle Barrikaden gehen und Krach schlagen wie nie zuvor."

Und Sie sollten die Nachrichten aufmerksamer verfolgen.

Den Krach schlagen die Grünen doch schon lange.

"Es gibt keine Maikäfer mehr..."

Entgegen der Vermutung von Reinhard May gibt es sie immer noch - und wohl sogar in einer Zahl, die sie zu Schädlingen werden lässt. Richtig ist aber, dass das Artensterben alarmierend und in seinem Ausmaß noch nicht abschätzbar ist. Wie heißt es doch bei Reinhard May: "Vielleicht ängstigt mich ihr Fortgehn, denn vielleicht schließ ich daraus, vielleicht gehn uns nur die Maikäfer ein kleines Stück voraus...". Der Rückgang der Bienenvölker zeigt recht anschaulich, wohin die Reise gehen kann. Die übermäßige Verwendung von Pestiziden sowie die verschwenderische Nutzung von Ackerböden, Kultivierung von Wiesen und Wäldern schlagen Kerben in den natürlichen Lebensraum von Tieren. Ein unhaltbarer Zustand.

Liegt an CO2

Das liegt an Anstieg der CO2 Konzentration und damit der ständig steigenden Temperaturen.
Wir haben jetzt schon unerträgliche Temperaturen erreicht.
Ich schwitze nur noch.
Ich finde man sollte zusätzlich zu den CO2 Steuern O2 Steuern einführen, damit wir die Welt noch retten können.

Windmühlen sind der letzte Schrei!

Dabei töten diese tausende Insekten und Vögel. Was diese Windräder durch Erschütterungen im Boden und in den Meeren anrichten ist noch garnicht erforscht. Treiben wir vielleicht den Teufel mit dem Belzebub aus?

@fathand Slim 17:08

gut festgestellt, und Deutschland muss mal wieder die Welt retten!!!
Da ist sie wieder, die Großmannssucht.

qien lo sabe 17.22

Exakt! Das ist sicher einer der Gründe. Mehr Menschen brauchen mehr Ackerflächen und die Brandrodungen zerstören Lebensräume von Tieren. Man sollte schon zunächst die Ursachen benennen dürfen und zwar alle möglichen. Leider ist das Thema quasi tabu

@ quien lo sabe - 17.22h Die Tokioter U-Bahn

...........Furchtbar, wie viele Menschen es inzwischen auf diesem Planeten gibt - für Tiere, Pflanzen und Mitmenschen!...........

Genau. Am besten zu sehen in der Tokioter U-Bahn.

Aber definieren Sie doch mal "Überbevölkerung". Wann begann oder beginnt die?

Lt. WHO kann der Planet 15 Mrd. Menschen mühelos ernähren - vorausgesetzt die Mittel werden sinnvoll eingesetzt.

Und Ameisen oder Bienen leben auf wesentlich engerem Raum, ohne die Umwelt zu zerstören. Also alles eine Frage der Vernunft (die den Ameisen u. Bienen gegeben ist, dem Menschen aber anscheinend nicht).

17:08 von fathaland slim

interessant wäre auch die Angabe CO2 / Kopf
dann wie es aussieht, steigt es in dem Land oder fällt es
also bei uns fällt es, in China oder Indien steigt es um 6 % im Jahr
also China hat uns in 3 ... 4 Jahren übertroffen, und da springen 1.3 Mrd rum
auch ist interessant zu wissen wie sich die Bevölkerung im entsprechendem Land verändert

Wen ich sehe was die Werbung wiedergibt...

Da wundert mich nichts mehr...

Heute Morgen wurde in einem TV-Sender Akku-betriebene Hilfsgeräte zur Haushaltsreinigung vorgestellt, da habe ich mich nur noch gefragt "können die Leute sich nicht mehr bewegen" von dem ganzen Ressourcen -verschwendung mal ganz abgesehen...

Umweltfreundliche Produkte war doch mal das Zauberwort, zudem lässt sich fast nichts mehr reparieren und wandert in die Müllverbrennung und damit giftige Abgase in die Luft, oder glaubt einer wirklich, das alles ausgefiltert wird...

Dann die Wasserverschmutzung, auch wenn es optisch klarer ausschaut so findet man immer mehr gelöste Schadstoffe usw.

@ JorisNL 17.30h - Borneo-Pygmäen

...............ergibt also, das wir doppelt so viel per Person produzieren als der Durchschnitts-Weltbürger - das wir uns also noch ganz gewaltig einschränken müssten!..............

Die Rechnung stimmt dann, wenn Sie die Bedürfnisse eines Borneo-Pygmäen mit denen eines mitteleuropäischen Villen-Besitzers gleichsetzen.

Am 06. Mai 2019 um 15:02 von Barbarossa 2

" Genau das kann ich als Landbewohner alljährlich beobachten. Da werden die Elbdämme gemäht noch bevor sich irgendetwas entwickelt hat. "

Ja leider, der aussterbende Hügel-Marienkäfer braucht Disteln, und die Weißlinge für den Nachwuchs Brennsessel.
Da es als Unkraut gilt muss es vernichtet werden, die Tiere gleich mit, es wäre schön wenn es in Deutschland einige Menschen in den Städten und Kommunen gäbe, die wenigstens etwas Fachwissen besitzen.

Und nicht nur eine hohe Gehaltsgruppe, ein eigenes Auto und Haus mit Pool haben.
Und sich als große Kommunalpolitiker darstellen, Deutschland sieht nur was andere machen, sich selber übersieht man schnell.
Bevölkerungswachstum kommt dann noch dazu, brauchen wir gewiss auch unbedingt, die Folgen tragen dann andere.

@yolo

"kann die Wissenschaft wirklich sagen, es gab solch ein Ausmaß noch nie?
Das ist vermessen."

Die Wissenschaft weiß eine ganze Menge mehr, als Sie und ich uns vorstellen können. Vermessen ist, als absoluter Laie dem Konsens der Profis widersprechen zu wollen, wie Sie es tun.

"Klimawandel gab es schon viele und deren Opfer waren schon immer in hoher Anzahl davon betroffen."

Aber Massenaussterben von Arten gab es im Laufe der Erdgeschichte bisher erst fünf (das mit den Dinos ist eines davon). Das Massenaussterben, das sich gerade ankündigt, verspricht, das bisher größte zu werden. Und es ist im völligen Gegensatz zu den bisherigen fast ausschließlich menschengemacht.

"Aber ich stimme zu, dass keine einzige Art wegen des Menschen aussterben sollte"

Keine einzige Art? Es handelt sich möglicherweise um das größte Massenaussterben der Erdgeschichte!

"Diese Hysterie ist eine Angstmache, die ein schlechtes Gewissen implizieren möchte"

Ich kann nur hoffen, dass Sie das nicht ernst meinen!

Siehe diese Expertise : Prof.

Siehe diese Expertise :
Prof. Dr. Peter Berthold
„Wie viel‘ Vögel sind noch da?“ Jeder Gemeinde ihr Biotop

>>Wo sind die Grünen? Die

>>Wo sind die Grünen?

Die sollten doch auf alle Barrikaden gehen und Krach schlagen wie nie zuvor. Aber die beschäftigen sich lieber mit Mietpreisen. Macht die anderen natürlich auch nicht besser.

Das ist nur noch traurig.<<

Ihre Grünen beschäftigen sich mit dem Projekt Schwarz-Grüne Koalition. Denn dass die Grünen ihre Ideale für ein paar Pöstchen über den Haufen werfen können, haben die schon mehrmals bewiesen. Oder wofür steht dieses Partei heute eigentlich noch mal?

Ich kann z.B. nicht erkennen dass die Grünen sich um eine Lösung der Mitpreisen bemühen. Mit dem gesellschaftlichen Thema beschäftigen sie sich allerdings medienwirksam. So wie alle anderen Parteien zum Großteil auch. Das stimmt.

Dies beobachte ich seit Jahren.

Bin seit meiner Kindheit schon immer mehr draußen unterwegs gewesen, als in Häusern, auch beruflich. Dazu als Bergführer in ganz Europa. Ob Ost oder West, Nord oder Süd, überall wird zubetoniert und die Felder vereinheitlicht. Mehr Straßen, immer breiter, mehr Gewerbegebiete und immer mehr und größere Häuser. So geht das eben nicht !
Wälder werden,teilweise sogar illegal, abgeholzt, Beispiel in den Karpaten. Hier vor Ort im Chiemgau kaum noch einen Qkm Fläche, wo nicht irgend was gebaut oder zu betoniert wird. Und selbst auf viele Almen Asphalt Straßen. Im weiter, immer mehr und grenzenloses Wachstum geht eben nicht. Die Erde wird auch nicht jährlich um 3 % größer. Alles nur im Sinne von Kapital und Arbeitsplätze - weniger ist deutlich mehr !!!

Vor der eigenen Türe schauen.

Ich verstehe die Menschen nicht mehr. Mensch und Natur könnten sehr wohl nebeneinander existieren! Jeder kann was tun. Das müsste noch nicht mal viel sein, und geht schon im eigenen Garten los.
Früher gab es viele Gartenteiche, welche aber wegen des Nachwuchses oder quakender Bewohner und darüber sich beschwerende Nachbarn beseitigt werden. Da verschwindet nicht nur das Biotop des Frosches oder der Kröte, sondern auch der Libellen, Lurche, Wasserquelle für Schwalben zum Nestbau.... usw....
Ich frage mich sowieso weshalb Leute aufs Land ins "Grüne" ziehen und sich dann über solche Sachen wie eben einen Frosch, oder Hühner in Nachbars Garten beschweren.... die Menschheit ist auch empfindlich geworden.
Jeder kann Platz für Flora und Fauna bieten, in seinem Rahmen natürlich.
Es gibt im übrigen keinen Mangel, es ist genug von allem da (im Grunde sogar eher überfluss) die Verteilung stimmt nicht.
Buch Empfehlung, Factfulness von Hans Rosling. Sehr interessant.

der Mensch...

ist das Problem...der Mensch ist immer das Problem...ohne den Menschen ginge es der Erde besser...

Es ist wirklich ein Trauerspiel...

Alleine schon, wenn man den Orang Utan im Bild oben sieht, der wohl schon zu einem der letzten seiner Art gehört.

Einige Gründe für das Artensterben wurden schon genannt (Landwirtschaft (Monokultur/Gifteinsatz), Industrie, Städtewachstum, ...). Allerdings liegt meiner Ansicht nach der Hauptgrund in der Wirtschaftsführung von Firmen, insbes. der aktiennotierten "Global Player", deren Mantra im ewigen Wachstum zu finden ist!

Das wirtschaftliche Wachstum eines Landes ist sogar ein Indikator dafür, ob ein Land als hochentwickelt oder letztlich als Entwicklungsland eingeteilt wird. Stagniert die Wirtschaft eines Landes, so wird schon von einer Krise gesprochen, so sieht es bei uns aus. An Umwelt oder Artenerhalt wird da kein Gedanke verschwendet.

Von dieser Denkweise müssen wir uns endlich verabschieden, denn andernfalls graben wir uns unser eigenes Grab!

Bitte sachlich bleiben

06. Mai 2019 um 18:04 von DerGolem

Es gibt keine "Borneo-Pygmäen". Was wollen Sie eigentlich durch Ihre abschätzige (?) Wortkreation ausdrücken?

Aber "jorisNL" hat Recht: der durchschnittliche Mitteleuropäer muss seinen / ihren Ressourcenverbrauch mindestens um den Faktor 5 reduzieren. Technisch und auch seitens der Lebensqualität problemlos möglich.

17:22, quien lo sabe

>>Es wäre schön, wenn wir nun ENDLICH mal über den Elefanten im Raum sprechen könnten - die krasse Überbevölkerung auf diesem Planeten. Maximal zwei Kinder pro Paar!! - das wäre auf Dauer immer noch zu viel. Aber dieses ständige "mehr Menschen, mehr Menschen!" ist furchtbar, und es wäre ganz toll, wenn man das in Afrika/Asien auch einmal ansprechen würde, denn vorher braucht man über Nachhaltigkeit nicht zu reden.<<

Über diesen Elefanten redet hier gefühlt jeder zweite Kommentar.

Die Zahl der Kinder pro Frau sinkt seit Jahrzehnten, und zwar weltweit.

Meine Großmutter (Jahrgang 1900) war das zehnte von elf Kindern. Sie hatte keinerlei Migrationshintergrund, zumindest nicht in den vier Generationen vorher.

Solche Kinderzahlen waren früher in Deutschland alles andere als ungewöhnlich. Mit wachsendem Wohlstand änderte sich das dann.

Aus genau diesem Grunde liegt die Lösung des Menschheitswachstumsproblem in einer gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstandes.

@DerGolem, 18:04

Denken sie, das ein Mitteleuropäer das Recht auf größere Bedürfnisse als ein Einwohner Borneo's hat? Wenn ja: mit welcher Begründung sollte das so sein? Wenn nein: dann müssen wir unsere Produktion von CO2 einschränken.

@Pilepale und DrBeyer Re: Wo sind die Grünen?

Sind sicher nicht meine Grünen. Ich habe mal gehofft, "Grün" stünde für Umwelt als Kernthema, schaut aber längst nicht mehr so aus. Jedenfalls nicht medienwirksam genug. Ich kann Umwelt als Grünenthema nicht mehr identifizieren.

Überbevölkerung: nur ein Mythos

06. Mai 2019 um 17:22 von quien lo sabe

Richtig, diese böse Überbevölkerung, und immer wieder diese bösen Ausländer fernab von Europa. Maximal erlaubt sein sollen zwei Kinder pro Paar, so lautet Ihre Forderung. Sie nennen Asien und Afrika als Beispiele, wo zu intervenieren ist. Deutschland nehmen Sie explizit aus, ja, Sie sehen für Deutschland eine besondere Vorbildrolle, da hier ja noch Migrantinnen und Migranten aufgenommen werden.

Nun, überprüfen wir einmal Ihre These an einigen markanten Beispielen:

Herr Frank Magnitz, 6 Kinder
Frau Frauke Petry, bald 6 Kinder (2 Ehen)
Herr Jörg Meuthen, 5 Kinder (2 Ehen)
Herr Björn Höcke, 4 Kinder
Herr Armin-Paul Hampel, 4 Kinder
Herr Albrecht Glaser, 4 Kinder (2 Ehen)

Weitere Beispiele?

Ach ja, schon in den 60er Jahren, als die Weltbevölkerung bei 3 Mrd. Menschen lag, sprachen Politiker und Wissenschaftler in den wohlhabenden Ländern dieser Welt von einer drohenden Überbevölkerung. Sterilisationsprogramme zu Lasten der Frauen waren Antwort.

17:58, eifel

>>@fathand Slim 17:08
gut festgestellt, und Deutschland muss mal wieder die Welt retten!!!<<

Aber sicher sollten wir das. Aber natürlich nicht nur wir, sondern alle anderen Länder dieser Erde auch. Sonst wird das nämlich nichts.

Ein Ausrufezeichen reicht eigentlich.

>>Da ist sie wieder, die Großmannssucht.<<

Dazu neige ich eigentlich nicht.

@um 14:47 von wenigfahrer

sie sprechen mir aus der Seele.
Jeder Strauch und Baum an Ackergrenzen wird abgehackt..
Straßenränder "Keimfrei gemäht".. und dann wundern wir uns..Tiere in Massenhaltung und die Gülle ab ins Grundwasser.. Wir sind so abgestumpft und finden sogar Steine im Vorgarten soooooo toll. Hier wird nur gelabbert.

@Dudeldidö 18.22

danke für den guten Kommentar! Jeder mit einem kleinen Garten kann z.B. mit einem Bündel Schilfrohr eine Heimat für Wildbienen bieten, mit einem Stapel Holz und Laub was für Igel tun, mit Pflanzen wie Phlox und Sommerflieder für Schmetterlinge. Und ein kleines Biotop ist die Heimat vieler Arten Insekten und Amphibien, die völlig ohne Zutun kommen (bis hin zum Graureiher;-)

Würde aber vielleicht manche hippen Städter ängstigen, was sich da so einfindet;-)

18:00, deutlich

>>Mehr Menschen brauchen mehr Ackerflächen und die Brandrodungen zerstören Lebensräume von Tieren. Man sollte schon zunächst die Ursachen benennen dürfen und zwar alle möglichen. Leider ist das Thema quasi tabu.<<

Dafür, daß das Thema tabu ist, ist es hier im Forum aber sehr präsent. Seit Jahr und Tag.

Sie wissen aber schon, daß auf einem Großteil der Ackerflächen in der dritten Welt Agrargüter für den Export in die Industrieländer produziert werden?

18:18 von Pilepale

Wo sind die Grünen?

>>Die sollten doch auf alle Barrikaden gehen und Krach schlagen wie nie zuvor. <<

Das letzte, was die Grünen interessiert, ist Natur und Welt.

Spätestens wenn ein Windrad vor der eigenen Tür aufgestellt werden soll, ist mit den Damen, Herren und anderen Geschlechtsgenossen keinen Spaß mehr zu verstehen!

Es wäre nicht das erste Mal.....

Ein weiterer Bericht, der wirkungslos verpuffen wird

Überraschen sollte dieser Bericht niemanden. Aber ob sich jetzt was tut, mag man bezweifeln. Die Agrar- und Autolobbyisten krempeln sicher schon die Ärmel hoch, und dann gibt es ja noch Politiker wie den ahnungslosen A. Scheuer, der vermutlich nur wieder von den Spaßbremsen genervt ist, die von den Bürgern Einschränkungen fordern. Oder er hofft auf das Äquivalent einer Lungenarzt-Petition, das alles ja gar nicht so schlimm ist. Immer weiter wie bisher, bis uns alles um die Ihren fliegt. Und dann gucken alle plötzlich dumm aus der Wäsche und keiner will was gewusst haben.

17:15 von fathaland slim

«Nährstoffarme Standorte sind artenreich, aber individuenarm.
Auf nährstoffreichen Standorten ist es umgekehrt.»

Was geschieht denn, wenn man an einem bisher nährstoffarm-artenreichen Standort vermehrt zusätzlich düngt, und alle anderen Parameter unverändert lässt?

Setzen sich "die kräftigsten" der bisherigen Pflanzenarten gegenüber "den schwächeren" durch?

Siedeln sich andere an, die bisher nicht gedeihen konnten, und verdrängen alles, was bisher dort wuchs?

Gibt es "einen gesunden Düngungs-Mittelweg", der einen guten Kompromiss zw. Artenvielfalt + Ertrag von Nutzpflanzen ermöglicht?
So mal ganz prinzipiell …

Wenn man sich die ganze Verschwendung von Lebensmitteln anschaut, die in DEU (und auch Co.) stattfindet … ein Graus. Man könnte mit viel weniger Anbaufläche auskommen, äße man u.a. auch "die lustigen" Möhren, Gurken, Kartoffeln, die nicht stromlinienförmig daher kommen.

Und die gesamte Agrar-Politik in der EU ist …
auch eher wie ein Ei ohne Gelbes in der Mitte drin…

Überbevölkerung?

Da hier aus gewissen Kreisen immer wieder das angebliche Problem der Überbevölkerung erwähnt wird stellen sich bei mir doch einige Fragen.
Sachkundige werden sicherlich die Krefelder Studie zum Insektensterben kennen, diese wurde von 1989 bis 2015 durchgeführt.
1989 lebten 78,6 Mio Menschen in Deutschland, 2015 waren es 82,1 Mio. Wie kann es bei so einem geringen Anstieg der Bevölkerung zu so einem großen Insektensterben kommen?
Die Studie beziffert den Verlust an Biomasse bei Insekten mit mehr als 75%. Hat es am Ende gar nicht so viel mit der Anzahl der Menschen zu tun sondern eher mit den Umweltbedingungen wie etwa Lebensraum, Nahrungsverfügbarkeit usw. Bin schon sehr gespannt auf die Antworten.

Die Bewertung

des CO2 Ausstoßes kommt an einer fundamentalen Wahrheit nicht vorbei: der durch einen einzelnen Menschen verursachte CO2 Ausstoß ist proportional seinem Lebensstandard!
Das dieser fundamentale Zusammenhang in der politischen und öffentlichen Diskussion keine Rolle spielt, zeigt, dass Menschen in den Ländern mit hohem und höchstem Lebensstandard nicht bereit sind, ihren Wohlstand zugunsten eines weltweiten Wohlstands um des Klima willens zu reduzieren. Das Gegenteil ist der Fall! Man erwartet, dass die Menschen mit einem wesentlich geringeren Lebensstandard (China, Indien) sich mit ihrem Niveau zugunsten des Lebensstandards z. B. der US-Amerikaner oder der Europäer zufriedengeben.
Mir erscheint es in hohem Maße unwahrscheinlich, dass unsere Spezies diesen zwischenmenschlichen Konflikt rechtzeitig lösen wird.

fathaland slim 19.31

Sie wissen aber schon, daß auf einem Großteil der Ackerflächen in der dritten Welt Agrargüter für den Export in die Industrieländer produziert werden?"

um ehrlich zu sein, nein. Ich kaufe saisonale Gemüse und Obst und, so möglich, aus regionalem Anbau. Im Winter brauch ich keine Erdbeeren und auch keine Flugananas. Vielleicht mal Tomaten aus Marokko.

Borneo: wichtiges Beispiel

06. Mai 2019 um 19:14 von JorisNL

Ich danke Ihnen für Ihre wichtigen Beiträge. Borneo ist ein gutes Beispiel.

Borneo (Kalimantan) liefert Deutschlands Wohlstandsbürger:

Erdöl
Steinkohle
Palmöl
Gold

Wenn die artenreichen Regenwälder Borneos bald Geschichte sein werden, die bereits erteilten ökonomischen Landnutzungskonzessionen sprechen hier eine deutliche Sprache, dann können wir Mitteleuropäer sagen: ja, es war zugunsten des großzügigen Konsums im wohlhabenden Westen. Wir konnten für Jahrzehnte aus dem Vollen prassen und deutsche Großkonzerne erwirtschafteten in Borneo Millionensummen. Außer Vertreibungen von ihrem Land, Leben in Armut und Überleben in einer zerstörten Natur sowie Altlasten haben nämlich die Dayak, die Transmigrasi und die vielen anderen Einwohner Kalimantans kaum etwas von dem durch die Naturausbeutung erwirtschafteten Reichtum. Gut, dass wenigstens einige Orang Utans in den Zoos des Westens überleben werden. Zoos, die einst die indigenen Völker ausstellten.

19:30, deutlich

>>Jeder mit einem kleinen Garten kann z.B. mit einem Bündel Schilfrohr eine Heimat für Wildbienen bieten,<<

Noch besser:

Ein paar Baumstammstücke nehmen und mit einem Querschnitt der Bohrer Ihrer Bohrmaschine bearbeiten. So viele Löcher wie möglich, verschiedenen Durchmessers. Und darauf achten, daß kein Bohrmehl im Loch verbleibt. Und die dann regengeschützt aufstellen. Das geht sogar auf dem Balkon.

19:13 von fathaland slim

«Aus genau diesem Grunde liegt die Lösung des Menschheitswachstumsproblem in einer gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstandes.»

Und das allerbeste daran wäre, dass die Bevölkerungen in den hoch entwickelten Industriestaaten auf gar nicht mal all zu viel ihres Wohlstands verzichten müssten. Wenn sie denn überhaupt spürbar verzichten müssten …

19:32 von morgentau19

«Das letzte, was die Grünen interessiert, ist Natur und Welt.»

Welche ist denn die Partei in DEU, die daran stärker interessiert wäre …?

Richtig!

"Die Weltgemeinschaft müsse sich dringend abwenden von wirtschaftlichem Wachstum..."

Die Welt ist endlich. Da kann eine ständig wachsende Wirtschaft am Ende auch nur auf deren Kosten gehen! Ich bin kein sozialistischer Utop! Aber wenn wir nicht endlich nachhaltiger mit unseren Ressourcen umgehen, dann können sich die Konzerne dieser Welt bald mit den "erbeuteten" Milliarden nur noch den Allerwertesten abwischen! Das war es dann nämlich!

@morgentau19

Genau!
Wo sind die Grünen!
Das Landwirtschaftsministerium unter Frau Klöckner schlägt alle Warnungen in den Wind (auch jene der Expertenkommission im eigenen Hause).
Auf EU-Ebene und den Agrarverbänden sitzen unzählige Unionspolitiker, die Entscheidungen wie zum Beispiel das Glyphosat durchsetzen.
Lobbyisten drängeln sich dort überall und Sie fragen wo die Grünen sind?
Sehr seltsame Sichtweise, wie ich finde.
Geht es Ihnen wirklich um die Sache?

@morgentau19

Wo die Grünen sind weiß ich.
Aber was ist mit Frau Klöckner?
Wie steht sie zu der Sache?

13 Punkte Rettungsplan

Nachfolgend mein 13 Punkte Plan als Diskussionsgrundlage zur ultimativen Rettung der Arten, Arbeitstitel "Darwin-Papier".
1. Einstellung des weltweiten privaten Personennahverkehrs.
2. Reduzierung des weltweiten privaten Personenfernverkehrs zu Lnade, Wasser und in der Luft.
3. Reduzierung der weltweiten Verbrennung fossiler Brennstoffe, z. B. kein Tagebau, kein Fracking.
4. Volle Besteuerung auf Flugzeugkraftstoff.
5. Reduzierung des weltweiten Abbaus fossiler Brennstoffe
6. Einstellung des weltweiten Hochseefischfangs.
7. Reduzierung des internationalen Schiffsverkehrs.
8. Einstellung des weltweiten Abbaus fossiler Brennstoffe
9. Reduzierung der weltweiten Energiegewinnung durch Atomenergie.
10. Enteignung privaten Energieerzeuger oder Festsetzung der Energiepreise durch die Regierungen.
11. Transaktionssteuer aller Aktienverkäufe.
12. Einführung einer weltweiten Geburtenkontrolle.
13. Amtsverlust für Politiker bei Interessenkonflikten durch gleichzeitige Jobs in der Industrie.

ja, aber bitte die ökologisch

ja, aber bitte die ökologisch korrekte per Handarbeit gebastelte Handbohrmaschine benutzen.

vom Aussterben bedroht

Ein Fünftel des deutschen Ackerlandes dient zur Produktion von Biogas. Kann man ergoogeln. So ensteht Monokultur, und zwar in Deutschland. Ich wollts nur mal erwähnt haben.

@ JorisNL 19.14h - ja, hat er.

.............Denken sie, das ein Mitteleuropäer das Recht auf größere Bedürfnisse als ein Einwohner Borneo's hat? .............

Ja, das denke ich. Denn der Mitteleuropäer hat einen anderen Lebensstandard, der ihn ZWINGT, mehr CO2 zu verbrauchen. Seine Alternative wäre allerdings, seinen Schlafplatz auf Bäume zu verlegen und sich von Beeren und Wurzeln zu ernähren.

20:01 von fathaland slim

«Noch besser [für Wildbienen]:
Ein paar Baumstammstücke nehmen und mit einem Querschnitt der Bohrer Ihrer Bohrmaschine bearbeiten. So viele Löcher wie möglich, verschiedenen Durchmessers. Und darauf achten, daß kein Bohrmehl im Loch verbleibt. Und die dann regengeschützt aufstellen. Das geht sogar auf dem Balkon.»

Ich hoffe, Sie haben in Ihrem neuen Domizil auch weiterhin die Möglichkeit, "zuhäuslich" im Umfeld mit Ihren biologischen Kenntnissen zum Wohl der Wildbienen, und der Artenvielfalt persönlich zu wirken …

@ yolo

"kann die Wissenschaft wirklich sagen, es gab solch ein Ausmaß noch nie?"

Das sagt sie doch gar nicht! Der Artikel schreibt doch nicht vom grössten Artensterben in der Geschichte der Erde, sondern vom grössten Artensterben in der Geschichte der Menschheit. Wir reden also nur von den den letzten drei Millionen Jahren - also den letzten 0,075% der Geschichte des Lebens auf der Erde. Und dieser Abschnitt ist nicht nur ziemlich gut dokumentiert, er lässt sich auch auf einen einzigen Satz komprimieren: überall da, wo der Mensch auftaucht, geht es allen anderen Arten plötzlich schlecht.

Leider...

geht es wie so oft in Germoney nur ums Wachstum und um´s Geld. Industrienationen wie die unsere tragen massgeblich zur Zerstörung unseres eigenen Lebensraums bei. Die verantwortlichen Industriezweige werden massiv subventioniert während der ehrliche Mittelstand für unseren Wirtschaftsminister schon gar nicht mehr existent zu sein scheint. Wir hätten in diesem Land die besten Möglichkeiten mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die Bundesregierung wirft hier seit langem, gelinde gesagt, ein sehr schwaches Bild ab.

@ wie- 19.13h - Pygmäen

..............Es gibt keine "Borneo-Pygmäen". Was wollen Sie eigentlich durch Ihre abschätzige (?) Wortkreation ausdrücken?.............

Wenn ich die Pygmäen nach Zentralafrika verlegt hätte wäre es ethnologisch sicher korrekter gewesen. Was am Erwähnen dieser Menschen abschätzig sein soll ist mir nicht zugänglich. Halten Sie mich für einen Pygmäen-Rassisten?

Pnyx

Ja und zwar täglich!

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