Kommentare

Da übertreibt S. Gabriel aber

Da übertreibt S. Gabriel aber gehörig mit einem Trump Vergleich. Ich selbst empfinde eine Demokratie so, dass man mit anderen Meinungen durchaus fair umgehen sollte.

Was die Aussagen und Thesen des Herrn Kühnerts angeht: ENDLICH sagt jemand etwas, was auch ich denke. Man bedenke: Es geht hier um grosse Konzerne. Die sind immerhin durch ihre Produkte auch der Allgemeinheit verpflichtet-

Statt diese Totschlagargumente zu bringen, bisher habe Staatenlenkung nicht funktioniert, könnte man sich mal bemühen weiter zu denken, was nötig wäre, damit es funktioniert. Da fällt mir zB ein, dass die Führung der (verstaatlichten) Konzerne eben wirklich kontrolliert werden, gemäß dem Prinzip Gewinn/Kosten, Allgemeinverträglichkeit, Arbeitsbedingungen - so dass die Steuerung nun nicht mehr nur in Bezug zur Gier stattfindet. Ich finde es erschreckend, dass man bei solchen gedanken 100 Jahre zurücksteht und nicht mitdenkt. Aber das will man ja nicht. ES IST EINFACHER, WENN ALLES SO BLEIBT.

ja, wen wundert's

Die SPD hat sich längst prächtig mit dem Kapitalismus arrangiert, da gibt es keinerlei Ambitionen, den zu verändern oder gar zu überwinden. Im Gegenteil, man trägt seinen Anteil bei, die Umverteilungsmaschine nach oben am Laufen zu halten.
Das ist inzwischen auch dem letzten klar, dass Schröder nicht etwa ein Ausrutscher in der SPD-Geschichte war, sondern dass das Eintreten für den Turbo-Kapitalismus Programm und praktische Politik der SPD ist, mögen deren Führer nun Nahles, Schulz, Gabriel oder sonstwie heißen.
Pikanterie am Rande: die Belehrung, dass "der Sozialismus noch nirgendwo funktioniert hat", könnte Gabriel glatt bei einem unserer regelmäßigen Foristen abgekupfert haben.

Jung Socialisten

Die sPd wird es schaffen sich abzustrafen, aber ob das daran liegt, das ein Jung Sozialist ( JuSo) über sozialistische Thesen nachdenkt?

Das Prinzip (bzw. der „Grundgedanke“), auf dem der Kommunismus beruht und durch das er sich fundamental vom Kapitalismus unterscheidet – nämlich, dass niemand Anspruch auf den Besitz/das Eigentum an den natürlichen Ressourcen (Land - also auch Wohnraum -, Wasser, Rohstoffe) erheben kann – ist m.E. im Grunde völlig richtig.

Der Grund dafür, dass der Kommunismus überall so krachend gescheitert ist (sprich: sämtliche auf dem sozialistischen Gedanken beruhenden politischen Systeme überall auf der Welt nicht einfach nur gescheitert sind, sondern – schlimmer noch – die Menschen, die diesem System unterworfen waren elementarer Menschen-, Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte beraubt wurden) dürfte darin liegen, dass alle unter diesem System lebenden (bzw. leidenden) Menschen eben NICHT gleich(-berechtigt) waren, sondern darin einige wenige das alleinige „Sagen“ hatten – während alle, die nicht dem Kreis dieser „Mächtigen“ und ihrer Erfüllungsgehilfen angehörten, „nichts zu melden hatten“.

Erfrischend

Ich gehe sicher nicht ob allen Punkten mir der SPD konform, die führenden Personen haben statt Rückgrat ein großes Fähnchen in jedem Wind... Kühnert wirkt authentisch, seine Ideen sind radikal aber nicht verkehrt. Macht den Mann Zum Kanzlerkandidat. Politik muss wieder unterscheidbar werden!

Da kann man Gabriel nur zustimmen

Man braucht gar nicht so weit zurück gucken, die DDR sollte Mahnung genug gewesen sein.

Der Kapitalismus gehört gebändigt !!!

"Der Ökonom Marcel Fratzscher: Die Marktwirtschaft funktioniert nicht so, wie sie sollte."

Das kapitalistische Wirtschaftssystem, zu dem auch unsere "Soziale Marktwirtschaft" gehört, ist für die vielen Krisen und Probleme unserer Zeit doch die Ursache, und nicht die Lösung. Was zählt ist die unersättliche Gier nach mehr ! Diese gehört gebändigt mit den notwendigen Maßnahmen, notfalls auch mit Verboten und Regulierungen. Sonst zerstört der Kapitalismus unsere Lebensgrundlagen vollständig und die Menschheit zu großen Teilen gleich mit.

Gruß Hador

Ich bin sehr beeindruckt

H. Kühnert präsentiert keine wirklich brauchbaren Lösungen für die gravierenden Ungerechtigkeiten.
Aber kein einziger Parlamentarier hat sie!
Und die meisten Politiker scheinen sich nicht einmal für die Lösung der gravierenden Probleme zu interessieren.
Und das macht H. Kühnert.
Ihm liegen die Menschen in Deutschland am Herzen.
Das alleine qualifiziert ihn mehr als alle seine Kritiker!
Gut daß man endlich über die Ungerechtigkeiten spricht!
Die Menschen haben es verdient!
Danke H. Kühnert.

Ein Silberrücken aus alten Zeiten meldet sich zu Wort

Kühnert ist der einzige populäre SPD-Politiker, der Mut und Fantasie hat, weit nach vorn zu schauen und eine Vision von einer gerechteren Zukunft zu entwickeln. Alle anderen SPD-Bonzen kleben an der Gegenwart fest und denken nur darüber nach, wie sie die Gegenwart irgendwie mit ein paar kleinen Reparaturen konservieren können. Sie hätten sich besser in der CDU organisiert. Da gibt es traditionell auch keinerlei Zukunft-Ideen, weder bei den Alten noch den Jungen.
Wenn nun als Reaktion auf Kühnert reflexartig das Palaver von gescheitertem Sozialismus in der Vergangenheit aufkommt, dann muss man entgegenhalten, dass es einen demokratischen Sozialismus noch nirgends gegeben hat, und dass Sozialismus nicht Sozialismus ist, nur weil auf der Verpackung Sozialismus steht.
Im Übrigen: Wieso wählen wir massenhaft Politiker, denen zur Zukunft gar nichts einfällt? Wollen wir einfach nicht wahrhaben, dass sich die Welt von allein ständig ändert und wir das Beste daraus machen sollten?

Kühnert hat sich und der SPD

Kühnert hat sich und der SPD massiv geschadet... Ich hoffe ja immer noch darauf das bei der SPD ein paar "vernünftige" zurück kommen ala Gabriel oder Steinbrück.

Die Kritik ist in jedem Fall richtig.

Gabriel, Kühnert und Fratscher

>>"Wer als Sozialdemokrat die Enteignung und Sozialisierung großer Industrien fordert (gemeint ist natürlich Verstaatlichung, das klingt aber nicht so schön), dem ist die Aufmerksamkeit der Medien gewiss", schrieb er in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".<<
Da Herr Gabriel sich nicht entschieden von dem Angebot abgrenzte, Herrn Merz an der Spitze der Atlantik-Brücke abzulösen, frage ich mich wie er sich selbst als Sozialdemokraten sehen kann? Das soziale war m.E. schon vorher schwer zu erkennen. Aber gut das Herr Gabriel nicht wie Herr Fischer den Hitler-Vergleich aus der Tasche zog.

Herr Kühnert hat m.E. eine passende Debatte angefacht. Denn ich bin der Meinung, dass Unternehmen wie bspw.Strom- und Wassererzeuger sehr wohl wieder in Staatshadn übergehen sollten.Ohne Entschädigung.

Herr Fratsche versucht m.E. durch seine Immobilienkritik Punkten zu wollen, ohne die "erfolgreichen" Unternehmen kritisieren zu müssen die ohne Subventionen nicht bestehen würden und er m.E. vertritt

Erfahrungen

Mit Empirie kommen wir hier nicht weiter. Es ist Zeit für neue Erfahrungen! Sicher, in der Vergangenheit waren Staatskonzerne wenig erfolgreich. Ursächlich dafür waren a) dass die Politik die Staatsunternehmen zur Politik eingesetzt hat. Preise durften vor Wahlen nicht steigen, Posten wurden mit Parteigenossen statt mit Fachleuten besetzt. Und b) Staatsunternehmen waren Kolosse, schwerfällig, unübersichtlich und per se nicht gewinnorientiert und damit motiviert. Heute existiert dieses Problem so nicht mehr, Konzerne wie Google, Amazon, Apple, Microsoft haben BIPs wie Staaten in Afrika - und laufen prächtig. Moderne Technik machts möglich.
Die Probleme unter a) sind ebenfalls lösbar, wenn die Politik das will und die Staatsunternehmen unabhängig aufzieht.
Gesundheit, Bildung, Infrastruktur gehören mMn in Staatshand. Gewinnmaximierung schadet da nur. Ich denke auf einen neuen Versuch käme es an! Mit der Wasserversorgung würd ich anfangen.

Kuehnert

Man muss heute nur genug Unsinn erzaehlen, I um bekannt zu werden. Traurig, dass man solchen Leuten eine Plattform gibt. Als Juso Vorsitzender eine einzige Katastrophe

SPD Programm

Das ist das Problem der SPD: sie hat mit der SPD die sie mal war überhaupt nichts mehr zu tun. Selbst die CDU forderte nach dem Faschismus in ihrem Aalener Programm einen "christlichen Sozialismus". Den demokratischen Sozialismus hat die SPD in ihrem Programm stehen. Da die SPD mittlerweile aber eine Partei geworden ist, die mit Bebel und Brand nicht mehr viel am Hut hat, deswegen wird sie auch von den Anhängern einer linken SPD nicht mehr gewählt. Die Schröders, Müntefehrings, Clements und Gabriels vertreten nicht mehr die Interessen der "kleinen Leute", sie vertreten die Interessen der Wirtschaft und opfern auf diesem Altar die SPD. Was Kühnert jetzt gesagt hat, war in der Vorschröderzeit noch eine erlaubte Utopie, selbst dafür reicht es bei der SPD nicht mehr und es werden Denkverbote ausgesprochen. R.I.P SPD - leider !

Na ja

Herr Gabriel weiß doch garnicht was Sozialismus ist. Ist meiner Meinung nach in der falschen Partei.

Das Prinzip (bzw. der „Grundgedanke“), auf dem der Kommunismus beruht und durch das er sich fundamental vom Kapitalismus unterscheidet – nämlich, dass niemand Anspruch auf den Besitz/das Eigentum an den natürlichen Ressourcen (Land - also auch Wohnraum -, Wasser, Rohstoffe) erheben kann – ist m.E. im Grunde völlig richtig.
Der Grund dafür, dass der Kommunismus überall so krachend gescheitert ist (sprich: sämtliche auf dem sozialistischen Gedanken beruhenden politischen Systeme überall auf der Welt nicht einfach nur gescheitert sind, sondern – schlimmer noch – die Menschen, die diesem System unterworfen waren elementarer Menschen-, Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte beraubt wurden) dürfte darin liegen, dass alle unter diesem System lebenden (bzw. leidenden) Menschen eben NICHT gleich(-berechtigt) waren, sondern darin einige wenige das alleinige(!) „Sagen“ hatten – während alle, die nicht dem Kreis dieser „Mächtigen“ und ihrer Erfüllungsgehilfen angehörten, „nichts zu melden hatten“.

Hier muss ich Gabriel

Recht geben.
#
Sigmar Gabriel zu Wort gemeldet. "Wer als Sozialdemokrat die Enteignung und Sozialisierung großer Industrien fordert (gemeint ist natürlich Verstaatlichung, das klingt aber nicht so schön), dem ist die Aufmerksamkeit der Medien gewiss", schrieb er in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".
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Was hat sich " Mini Marx " denn nur dabei gedacht. Das passt aber garnicht zu der SPD,deren Mitglied ich auch einmal war. Das ist Sozialismus pur und hat mit der SPD nichts zu tun. Ich denke hier muss Nahles auch noch ein klärendes Wort sprechen.

Viele gute Träume

Die gute alte SPD hat sooo viele schöne Sachen im Programm,die sie nicht umsetzt,da kommt es auf die Ideen vom Herr Kühnert doch auch nicht mehr an. Und wer glaubt eigentlich allen Ernstes,das wir unser Wirtschaftssystem noch 50 Jahre so weiter fahren können!? Irgendwer muss doch mal anfangen mit denken.Die Ideen werden sicherlich nicht 1 zu 1 umgesetzt aber der Mann macht sich zu mindestens mal n( guten) Kopf!!

Kühnerts Themen geäußert in der falschen Partei

Ich verstehe nicht warum Menschen wie Herr Kühnert und Frau Wagenknecht mit gleichgesinnten eine eigene Partei gründen?

Die würden m.M.n. aus dem Moment über 20% der Wahlstimmen erhalten. Was ja für die SPD und vor allem die Linke aktuell eine Traumzahl zu sein scheinen.

Gabriel hat zum Teil recht

"Diese von @sigmargabriel an mich gerichteten Zeilen entbehren, wenige Tage nach seinen eigenwilligen Äußerungen über die #Mittestudie der @FESonline, nicht einer gewissen Komik."

Dass Kühnert glaubt Gabriels Kritik an die "Mittestudie" ihn disqualifizieren würde, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Die Kritik Gabriels an die "Mittestudie" war genauso berechtigt wie seine Kritik jetzt an Kühnert.

Unprofessioneller hätte die "Studie", mit ihren Fangfragen und linksradikaler Interpretierung der Antworten, kaum sein können. Kühnert ist genau so linksradikal wie die Verfasser der "Mittestudie", die mit Mitte nicht zu tun hat.

Nur Gabriels Vergleich mit Trump hinkt. Trump hat immerhin seine Partei 2016 zum Wahlsieg geführt, und regiert heute eine erfolgreiche Volkswirtschaft.

Kühnert hat recht

Es ist doch offensichtlich, dass der Kapitalismus versagt - er häuft Reichtum bei einigen wenigen an.

Die soziale Marktwirtschaft, wie sie ursprünglich mal angedacht war, wurde missbraucht und ausgehöhlt.

Wer braucht einen Wohnungsmarkt, wo Wohnungen wie Waren gehandelt werden zur Spekulation und Gewinnmaximierung? Das zerstört den sozialen Frieden!
Verdrängung und Zerstörung der Gesellschaft sind die Folge.
Wer braucht ein Unternehmen wie BMW, wo die Erben jeden Tag drei Millionen Dividende bekommen?

@22:25 von frosthorn

"Die SPD hat sich längst prächtig mit dem Kapitalismus arrangiert, da gibt es keinerlei Ambitionen, den zu verändern oder gar zu überwinden."

Einspruch! Die sPD IST der Kapitalismus und war es schon immer gewesen. Da mußte nichts arrangiert werden.

"Die deutsche Revolution von 1918 war eine sozialdemokratische Revolution, die von sozialdemokratischen Führern niedergeschlagen wurde: ein Vorgang, der in der Weltgeschichte kaum seinesgleichen hat."

Sebastian Haffner 1918/19 Eine deutsche Revolution

Hr. Kühnert ist in der falschen Partei, falls und das bezweifle ich, seine Vorschläge ernst gemeint sein sollen.

Der kleine Kevin zerlegt die SPD

Der kleine Kevin zerlegt gerade die SPD oder das was von dieser Partei übrig geblieben ist und das kurz vor der Europawahl. Da macht sich das Restehäufchen der SPD so grosse Mühe die profillose und von keinerlei Erfolgen verwöhnte Frau Barley ins Rampenlicht zu stellen und dann sowas vom Kevin?

Subventionen vergessen? Herr Gabriel

""...100 Jahre empirisch gesicherte Erfahrung mit staatlich gelenkten Volkswirtschaften haben gelehrt, dass sie wegen mangelnder Effizienz und Qualität bankrottgehen und zudem auch für die soziale Verelendung ihrer Beschäftigten sorgen.......""

Wenn es der Wirtschaft mehr Gewinne bringt ist doch der Staat gerne bereit fördernd und lenkend für diese einzugreifen. Natürlich immer im Namen der Arbeitsplätze. Wenn es darum geht diese Gewinne nutzbringend für die Gesellschaft abzuschöpfen, dann wird der Staat auf beiden Augen blind. Z.B. Steuervermeidung von Großkonzernen, Finanztransaktionssteuer oder höhere Besteuerung von besser Verdienenden.
Man muss ganz sicher nicht alles verstaatlichen - man muss aber Bedingungen aufstellen die den Anteil der Kosten an einer Gesellschaft gerecht verteilen. Kühnert stellt die Systemfrage - das haben sich noch nicht mal die Linken in dieser Art getraut. Er wird damit scheitern aber es ist ein Anfang.

Ich...

teile die Thesen von Herrn Ju So Vorsitzender Kühnert nicht. Aber die aktuellen Politiker in Berlin sind in meinen Augen zu stromlinienförmig. Es ist gut und erfrischend wenn wenige Politiker für ihre Überzeugungen einstehen. Der SPD Altvorsitzende Sigmar Gabriel kommt aus Niedersachsen und dem Altkanzler Schröder Umfeld diese haben ja die Agenda 2010 zu verantworten. Diese Leute haben den Kapitalismus entfesselt.

Handelsblatt

Nun , Herr Gabriel hat sich ja das richtige Medium ausgesucht für seine Schelte.
Im Tagesspiegel (eher konservativ) hat er ja
jetzt auch seine Kolumne .
Da kann man wohl noch etwas Geld abgreifen.
Aber soziale Marktwirtschaft ist halt mit dem Adjektiv sozial verbunden.
Und das fehlt heute.
Da war ja unser Wirtschaftswunder Ehrhard "sozialdemokratischer".

Sozialismus-Thesen

Vielleicht sollten die Herren Kühnert und Gabriel -wie auch alle sonst an dieser unsäglichen Debatte Beteiligten- mal einer redlichen Arbeit nachgehen. Da kommt man nicht auf solche Hirngespinnste.

Ich

werfe Gabriel Trump Methoden vor.

Gabriel

Ach ja, der Herr Gabriel. Wieder mal voll in die Seife getreten. Statt als SPD-Randfigur (oder Vertriebener) einem der wenigen kreativen Köpfe der SPD in die Seite zu springen, haut der Mann wieder mal nur drauf. Man kennt das bei ihm ja aus vergangener Zeit....
Stets mit einem flotten Spruch dabei, aber (sehr oft) zum falschen Zeitpunkt und an der Sache vorbei. So auch hier. Es geht um Visionen, von mir auch Utopien. Daran mangelt es im Lande, und wie !! Nun kommt einer von den ganz wenigen jungen Wilden in seiner Partei, formuliert Visionen (!), die ja zum Teil abenteuerlich (Wohnungseigentum begrenzen!) sein mögen, aber im Kern das berühren, was viele im Land umtreibt: der Kapitalismus in seiner aktuellen Form (?) bedarf dringend der Diskussion, evtl. auch der konkreten "Begrenzung" . Ich bin auch gegen Sozialismus nach DDR -Prägung, aber die Auswüchse des Kapitalismus sind evident und betreffen " die Masse", damit auch verunsicherte Stammwähler der SPD.

Ganz ohne Frage, die Aussagen von Herrn Kühnert ...

... waren nicht besonders klug, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Selbst wenn man auch nur Fünkchen Wahrheit zwischen den Zeilen lesen kann, legt man sich nicht mit der wichtigsten und einer der größten Industriezweige in Deutschland -der Autoindustrie- an.

Fehler 2: Derartige Aussagen ohne Abstimmung mit der Parteiführung zu treffen und das so kurz vor der Wahl ist fast schon ein No-Go.

Nun mag sich Herr Kühnert über das Statement von Herrn Gabriel amüsieren, allerdings hat er aus meiner Sicht mit seinen Aussagen ganz schön ins Klo gegriffen und mehr Schaden angerichtet als irgendjemanden davon einen Nutzen gebracht zu haben.

Wäre er nicht schon öfter derart provokant aufgefallen, hätte ich fast gesagt: Anfängerfehler ... aber so ist das wohl schon Kalkül ... oder doch einfach nur Dummheit?!?

Kurz was zur Idee: Alles in Staatshand

Ist ja wirklich ein prächtige Idee, denn ziemlich viele „Erfolgsprojekte“ sind ja in Staatshand.
Bau eines Hauptstadt Flughafens, Bau eines Bahnhofs für Stuttgart, Sanierung eines Segelschulschiffs, Ausgaben für externe Beratungen ... beliebig fortzusetzen...

Gabriel wirft Kühnert Trump-Methoden vor

Noch 22 Tage bis zur Europawahl. Der Countdown läuft. Und wie er läuft. Und in ein Sprichwort lautet, dass im Krieg bzw. oder im Wahlkampf, der auch so etwas an einen Psychokrieg erinnert, alles erlaubt sei.
Im Klartext: Alles darf hemmungslos übertrieben werden und jede Lüge ist erlaubt, denn es ist ja keine Lüge, sondern eben nur Fake bzw. eben nur der Wahlkampf. Was eigentlich hat der junge Groko-Gegner Kühnert mit Trump zu tun? Und was haben Kühnerts Thesen zur Enteignung bzw. Zwangskollektivierung noch mit den Diktatoren der 1930er Jahre und den Diktatoren bis 1989 im Ostblock zu tun. Denn der besteht ja bekanntlich heute bzw. seit dem Ende des Warschauer Paktes nicht mehr. Und somit hat auch das Polen von heute nichts mit dem Polen bis 1989 zu tun. Kühnert seltsamerweise dann sofort in den Breaking News Drogenmissbrauch vorzuhalten ist fern von jeder Realität. Und gleichzeitig steigen die Mieten in den Himmel und noch höher.
Gabriel weiss, dass auch dank ihm die SPD unwählbar ist

Warum sich ausgerechnet

Warum sich ausgerechnet diejenigen Spezialdemokraten über Herrn Kühnert das Maul zerreißen, die nicht nur die Karre vorsätzlich vor die Wand gefahren, sondern auch noch die deutsche Sozialdemokratie in den Dreck gezogen haben, lässt sich nicht erklären.
Ausgerechnet der oberste Transatlantiker der Republik, Nebenverdienstler, Seeheimer und Agenda 2010 - Verbrecher Gabriel führt mal wieder das große Wort.
Der soll sich doch mit allen derzeitigen SPD - Vorständen aus dieset Partei verabschieden. Dann könnte er wenigstens einmal in seinem Leben etwas Gutes für diese Partei tun.
Aber wahrscheinlich ist die ganze Aktion von Kühnert nur ein Testballon, um die allgemeine Stimmung mit Hilfe der Medien gegen Links in Stellung zu bringen.
Schröder und Nahles waren auch mal Jusovorsitzende. Wir sehen ja, was aus denen geworden ist. Sozialdemokraten nicht!

Die Digitalisierung verändert alles

Da die Bundesregierung immer mehr Menschen in unserem Land gar nicht mehr zur Gesellschaft zählt, wird es m.E. Zeit den Einsatz und die Auswirkungen der Digitalisierung und weiterer technologischer Innovationen anzusprechen.

Die Renten und vor allem Pension (letztere sollen geschätzte +50 Milliarden in 2050 kosten) können, dank der vorherigen Bundespolitk in den nächsten Jahrzehnten nur schwer bestritten werden. Wenn noch ein Export Einbruch dazukommt, werden m.E. breite Massen verelenden und auf den Straße wird der Teufel los sein.

Die Möglichkeiten der weiteren Automatisierung und Digitalisierung kann als Chance gesehen werden, dass die gesamte Gesellschafft nach vorne bringt und allen ihre Bedürfnisse decken kann. Aber nur wenn der Staat als Gesellschaft dies finanziert und fokusiert aufbaut. Nicht indem sich windige Oligarchen Steuergelder geben lassen, etwas aufbauen lassen und den Innovationszins bis aufs Blut steuerfrei abschöpfen. Das führt die Gesellschaft in die Sackgasse.

Na ja

Herr Gabriel weiß doch garnicht was Sozialismus ist. Ist meiner Meinung nach in der falschen Partei.

Ex-Chef

Muss man sich als Ex-Chef äussern? Wenn ja,warum? Noch alte Rechnung offen?

Warum

wird immer Menschen das Wort gegeben die nie von der Not betroffen sind und nach 30 Jahren in der Politik auch dafür verantwortlich zeichnen.

Gabrielverunglimpf bewußt. Er weiß genau, dass zwischen

Kolektivierung und Verstaatlichung ein Riesenunterschied besteht. SPD, CDU,CSU und FDP träumen doch schon lange vom chinesischen Gesellschaftssystem. Alle Macht und Freiheiten den Konzernen und nicht den Menschen. Paralleljustiz bei den Handelsabkommen, neue Polizeigesetze etc. Dafür steht Gabriel. Dafür ist ihm jede Diffamierung recht.

Da hat der Kevin halt nicht richtig nachgedacht

BMW gehört nämlich schon einem Kollektiv, den Aktionären. Und das sind nicht nur Reiche, sondern auch BMW-Mitabeiter, Lebens- und Rentenversicherungssparer, Pensionsfonds usw. Aber verständlich, dass sich der Kevin so wichtig nimmt, ist er doch fast schon Dauergast im Morgenmagazin der ARD. Da tut man Alles, um im Rampenlicht zu bleiben. Sonst sollte man die Ideen als das nehmen, was sie sind: der unausgegorene Ausspruch eines freien Radikalen ohne Lebenserfahrung und bisher ohne Lebensleistung. Nur ist er halt keine 16 mehr.

Von den Falken hat sich Gabriel weit entfernt.

Er gehört nicht mehr zur "Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken" an.
Nahles legte Wert darauf weder der Stamokap noch den Reformsozialisten angehört zu haben.
Mal sehen wie sich Kühnert seine Hörner abstößt.
Wenn er nicht auspasst spielt die SPD dann keine Rolle mehr.
Gabriel sollte wie Schröder von der politischen Bühne abtreten.
Beide schaden der SPD.

Populismus pur

Ich habe mich noch nicht genug mit den Thesen von Herrn Kühnert auseinandergesetzt um dafür oder dagegen zu sein, aber was mich entsetzt, ist die Art und Weise, wie Herr Gabriel mit dem Thema umgeht.
Unzweifelhaft ist, das wir mehrere Probleme mit dem Thema soziale Gerechtigkeit haben (etwas, was sich ja auch die SPD auf die Fahnen geschrieben hat). Besonders das angesprochene Thema bezahlbarer Wohnraum brennt vielen Menschen auf der Seele.
Und als Totschlag Argument wird ein Vergleich mit dem vielleicht zur Zeit unbeliebtesten Menschen gemacht.
Das ist für mich aber Populismus pur, wie ihn auch ein Großteil der AFD und ähnliche Parteien benutzen und es erschreckt mich, dass Sigmar Gabriel dieses Stilmittel benutzt.

Keine Lust

Wenn da ein Jungsozialist mit seinen Träumereien kommt und sein Statement mit dem Satz beginnt, dass er „keine Lust hat“ so weiter wie bisher Politik zu machen, dann kann ich auch sagen, dass ich keine Lust habe, mich mit diesem überdrehten Politik-Schwachsinn eines Jungsozis zu befassen...Kühnert sollte erst mal lernen, Lebenserfahrungen im wirklichen Arbeitsleben zu machen - nicht im abgehobenen Politikbetrieb sondern in der echten harten Produktion.

Man fragt sich, was denn nun

Man fragt sich, was denn nun SPD-Politik in dieser Sache ist. Die Wähler wüssten das gewiss gerne. Wohnungsbaugenossenschaften mit staatlicher Beteiligung sind ja noch keine Enteignung. Sie wären gewiss sinnvoll, müssen aber kein Monopol auf dem Wohnungsmarkt haben.
Wie war eigentlich die Einstellung der SPD-Genossen zum sozialen Wohnungsbau, den es ja mal gab? Der stand nie im Widerspruch dazu, dass es auch private Vermieter gab.

Gabriel wirft Kühnert Trump-Methoden vor

Gabriel weiss ganz genau, dass kein Weg an AKK als der künftigen Kanzlerin dran vorbeiführt. Es sei denn, Gabriel schafft es doch noch gemeinsam mit der SPD, den Grünen und den Linken oder der FDP eine Koalitionsmehrheit von über 50 % auf die Reihe zu bekommen. Und dabei spielt auch gar keine Rolle, ob AKK schon 2019, 2020 oder erst 2021 in das Kanzleramt einrücken wird. Und dabei spielt auch gar keine Rolle, ob die SPD AKK nicht bereit ist in das Amt mitwählen zu wollen oder auch nicht. Sie bekommt selbst keinen SPD-Kandidaten in das Kanzleramt und bleibt von daher lieber in der Schmollecke.
Gabriel weiss von daher ganz genau, dass die SPD in absehbarer Zeit den Bundeskanzler/in nicht mehr stellen wird und dass die CDU hat von daher auch ganz ohne eine Bundestagswahl einen automatischen Alleinanspruch auf den Kanzlerstuhl hat. Es stellt sich in der Tat in Zeiten von Populismus die Frage, was Alleinansprüche noch mit einer Demokratie zu tun haben, doch sie scheinen längst salonfähig

23:02 von Pilepale

"" Ich verstehe nicht warum Menschen wie Herr Kühnert und Frau Wagenknecht mit gleichgesinnten eine eigene Partei gründen?""
#
Herr Kühnert könnte doch in die MLPD eintreten da würde er gut mit seinen Thesen untergebracht sein,aber Frau Wagenknecht hat da eine ganz andere Ansicht und bleibt besser bei " Die Linke " .

@um 22:28 von Daje

Kühnert wirkt authentisch, seine Ideen sind radikal aber nicht verkehrt.

Natürlich sind sie verkehrt. Hat noch nie funktioniert, wird nie funktionieren. Vielleicht fragt ihn ja gelegentlich ein findiger Journalist ob er sich Venezuela und die Lebenswirklichkeit der Menschen dort mal angeschaut hat. Um den Praxisbezug seiner "Ideen" die er aus dem bequemen Hörsaal hinaus posaunt mal zu verdeutlichen. Radikal ja. Radikal schlecht. Linkspopulismus in Reinstform.

re pilepale

"Herr Kühnert hat m.E. eine passende Debatte angefacht. Denn ich bin der Meinung, dass Unternehmen wie bspw.Strom- und Wassererzeuger sehr wohl wieder in Staatshadn übergehen sollten.Ohne Entschädigung."

Enteignung ohne Entschädigung ist verfassungswidrig.

Genau mit solchen Forderungen diskreditiert man die Debatte um Korrekturen am System.

und Recht hat Hr. Kühnert doch

Schade das bei der SPD - und auch sonst in der Politik - mutig Vorausdenkende ausgebremst werden. Hätte die SPD Hr. Schulz auch mehr Freiraum gegeben wäre die letzte Bundestagswahl nicht so in die Hose gegangen. Die SPD sollte sich wieder links von der Mitte positionieren. Ist doch noch gar nicht solange her, dass Frau Nahles auch ihre Position dort sah.

Alt geworden

Gabriel war selbst mal einer, der gegen den viel zitierten `Mainstream´ geschwommen ist. Der erfrischend unangepasst aufgetreten ist und sich geäußert hat. Aber er ist alt geworden, wie es scheint.

Natürlich geht es um die Aufmerksamkeit der Medien. Ums polarisieren, um Debatte anstoßen. Irgendeiner muss es ja tun, denn es ist Wahlkampf. Und für die SPD Überlebenskampf ! Nichtssagende Grinse-Plakate aufhängen reicht da nicht. Oder angeblich so tolle Politik in der Koalition, von der aber außerhalb der SPD niemand was mitbekommt.

So wie Kühnert, so kommt man ins Fernsehen. Und nicht mit `vielleicht überlegen wir nochmal, weil die Mietpreisbremse wirkt irgendwie eventuell doch nicht ganz so wie erhofft´.
Ja, überlegt, derweil machen die Jusos den Wahlkampf für euch.
Ich glaube, auch Kühnert will BMW nicht enteignen. Aber eine Debatte anstoßen, das ist nicht nur richtig, sondern überfällig.

Aber Siggi

lass doch den Jungen seine Freude. Berufslos und bis jetzt war arbeiten ein Fremdwort für den Jungen Genossen ,aber mit verstaatlichen von Firmen drohen ,daß sind genau die richten Leute mit denen die SPD die 17,5 bei der nächsten Wahl erreichen wird.

Gabriel hat völlig recht!

Ein Stammklientel der SPD sind auch die Arbeiter bei BMW und Daimler. Wie kann man mit solchen Äußerungen kurz vor der Europawahl daherkommen und die eigene Wählerschaft vor den Kopf stoßen? Das legt jedenfalls die Reaktion der Betriebsräte nahe. Die Visionen von Kühnert sind natürlich geradezu lächerlich. Die DDR hat gezeigt wohin dieser "demokratische Sozialismus" führt, der nur durch eine "antifaschistische Revolution" zu erreichen ist. Gerade im Osten wird man nur mit Unverständnis auf solche Reden reagieren. Denn dort lebt man immer noch mit den Folgen dieses Sozialismus.
Ich frage mich aber auch warum Herr Kühnert solch ein Medienecho erhält und man ihn nicht innerhalb der Partei klar und deutlich zur Räison bringt. Das ist schon merkwürdig und zeigt wie schwach die Parteispitze ist.

Kevin

so kann mam seine Partei auch zerlegen. Danke. Bitte schnellstmöglich austreten.

Schande für die SPD.

Geh zu den Linken. Die Grünen wollen so einen auch nicht.

"Die soziale Marktwirtschaft

"Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nicht so, wie sie funktionieren sollte"

Die soziale Marktwirtschaft existierte mal in Deutschland - aber ist schon seit Jahren Tod.

Die gab es mal früher in der BRD,als es noch die DDR gab.
Nur ist die soziale Marktwirtschaft mit der DDR in Deutschland verschwunden.
Heute haben wir in Deutschland ein System,bei dem jede Menge in die DDR flüchten würden - weil es denen dort wirtschaftlich besser ginge.

Es bringt nun mal der Kapitalismus mit sich,dass am Ende des Tages 1 alleine auf dem Geld hockt,während alle anderen dahindarben.

Das System ist mittlerweile soweit fortgeschritten,dass schon jetzt die ersten Anzeichen für sozialen Unfrieden zu sehen sind.Sollte es so weiterlaufen wie jetzt,ist es gut möglich,dass es in 2 bis 3 Generationen in Deutschland explodiert.

Dies kann auch nicht der FDP-Genosse Gabriel wegreden

@ IchMeinJaNur um 23:05

>>"Die deutsche Revolution von 1918 war eine sozialdemokratische Revolution, die von sozialdemokratischen Führern niedergeschlagen wurde: ein Vorgang, der in der Weltgeschichte kaum seinesgleichen hat."

Sebastian Haffner 1918/19 Eine deutsche Revolution<<

Ich weiß nicht ob das Zitat wirklich von Herrn Haffner stammt, aber Herr Haffner war für mich ein großer Historiker, dessen Geschistdiskussionen ich gerne verfolgt habe.

Danke das Sie diesen Namen genannt haben und mich wieder an Ihn erinnerten.

Was ein Gabriel nicht begreift

Die Marktwirtschaft wird es regeln??? Nein, diese hat versagt!!!

Facebook, Google und Co. missbrauchen Daten und behaupten, es wären nur "Softwarefehler", kommen damit durch und können ihre Läden weiter in Europa betreiben. Glühbirnen, die 10 Jahre und mehr halten sollen, geben nach zwei drei Jahren den Geist auf. Preisangaben von TK-Unternehmen haben so viele Hinweise- und Einschränkungen das der tatsächliche Preis für den Verbraucher unkenntlich bleibt.

Verkehrsminister scheuchen Kinder und Alten ins Haus weil nach dessen Verkehrskonzept Fahrräder und E-Scooter die Fußwege belegen sollen, gleichzeitig wird vom gleichen Ministerium der Nahverkehr reduziert, betrügerische Autofirmen geschützt und denen sogar noch Gewinn zugeschanzt (Umtauschprämien). Gnze Bundesländer sind Großaktionäre und damit Eigentümer von Autofirmen, die wissentlich unerreichbare Verbrauchswerte angeben und damit die Verbraucher vorsätzlich täuschen. Politiker sitzen in Aufsichtsräten und tun nichts dagegen.

@Leserin1979

Wer ein Unternehmen wie BMW, VW oder Daimler braucht? Oder Firmen wie Bayer oder BASF? Nun ja fragen Sie doch einfach mal die vielen Beschäftigen in diesen Branchen. BMW ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen mit steigender Mitarbeiterzahl und gut bezahlten Arbeitsstellen. Es ist mir lieber wenn eine Familie dort das Sagen hat anstatt ein Investor der auf kurzfristige Gewinne scharf ist. Und wohin es führt wenn man daraus ein Staatsbetrieb macht, konnte man ja am Beispiel DDR gut sehen. Oder am Beispiel BER Flughafen. Diese hohen Löhne sind übrigens auch der Grund dafür, dass man sich unser Sozialsystem auch leisten kann. Das macht die Soziale Marktwirtschaft aus in der wir eine allgemeine Krankenversicherung haben und nicht wie in den USA wo nicht alle versichert sind.

Hoffnung auf Änderung der SPD?

Gabriels künstlich erhitzte Reaktion verortet die alte SPD. Egal für wie falsch man Kühnerts Ideen hält, eine sachliche Debatte wird immer aufzeigen, wie trumpisch die Realität ist. Wohnraum ist ein reines Spekulationsobjekt, Mieter darin sind geradezu hinderlich und müssen egal wie raus. Was sollen Wohnungsbauprogramme bringen, wenn sie doch nur neue staatlich geförderte Spekulationsobjekte entstehen lassen, in denen Mieter egal welcher Einkommensklasse schließlich in Erwartung steigender Immobilienpreise hinderlich werden. Die Wohnraumpolitik der SPD und CDU ist zum Scheitern verurteilt. Warum soll man erschwinglichen Wohnraum bauen, in dem Mieter hinterher sowieso für weitere Spekulationen hinderlich sind. In Trumpland fahren deshalb Senioren mit Wohnwagen hunderte Kilometer von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz, um dann nicht viel mehr als ihren Stellplatz bezahlen zu können. Den ollen Trumpschuh müssen wir Herrn Gabriel anziehen. Kühnert hingegen macht Hoffnung.

@23:08 von eine_anmerkung

Die spöttelnde Bemerkung "Der kleine Kevin" täuscht nicht darüber hinweg dass unter den Rechten bis extrem Rechten mit den Vorschlägen des Hr. Kühnert das große Geheule und Zähneklappern begann.

Die einen wittern in völliger Unkenntnis der Geschichte die Wiedergeburt einer DDR 2.0, die anderen Linksextremismus der gegen das GG verstößt.

Falls das die Absicht von ihm war, dann hat er alles richtig gemacht. :-)

Mein Vorschlag

Da das derzeitige System die Ungerechtigkeiten in der Einkommensverteilung vergrößert hat, schlage ich folgende gesetzliche Regelung vor:
Nach Auszahlung der Gehälter und Prämien für die angestellten Mitarbeiter und Bezahlung der Steuern, wird der Gewinn Fifthy/Fithy an die Inhaber des Unternehmens und die Mitarbeiter ausgezahlt, wobei jeder Mitarbeiter (z. B. Geschäftsführer und Reinigungskraft) den gleichen Betrag erhält!
Das ist kein Sozialismus, aber eine gerechtere Verteilung des erwirtschafteten Gewinns zwischen den Eigentümern und den Mitarbeitern, die diesen Gewinn erwirtschaftet haben!

Ein Dampfplauderer jagt den anderen.

Guten Abend,
schlimm,wie die SPD sich selbst zerlegt.Aber wer mit Oskar Lafontaine so umgeht ,wie es die SPD ueber nun zwanzig Jahre getan hat,der ist nicht mehr lernfähig,geschweige denn eine Sozialdemokratische
Partei.Ich halte K.Kuehnert nicht fuer sonderlich interessant,aber inhaltlich stimmt die Richtung.
Die Sozialdemokratie kann nicht nur umverteilen,sondern muss die Frage der « Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der Mitbestimmung ,sowie die Eigentumsfrage neu stellen !?Kuehnert ueber zieht bei der Frage des Privateigentums,Gabriel begreift von Wirtschaftsgeschichte nichts!!
Im uebrigen steht im Grundgesetz,das Eigentum verpflichtet,und selbst Ludwig Erhard und die CDA ,und natürlich Papst Franziskus stellen oder haben aehnliche Fragen gestellt.Der Vergleich mit Trump sollte dem Ziehsohn von Trumpschroeder eigentlich peinlich sein!
Was sagt die große A Nahles eigentlich dazu??
Und wann begreift die SPD,dass Ungerechtigkeit demokratiegefaehrdend ist!!??

Hat Gabriel irgendeinen intelligenten Gegenvorschlag?

Gabriel soll gerne einen intelligenten Vorschlag auf den Tisch legen, wie arme Menschen in D jeden Monat über die Runden kommen sollen.

Warum sind diese ganzen

Warum sind diese ganzen Pappnasen eigentlich in der spd???

Die SPD, die Verliererpartei des Jahrhunderts!

Die Spd braucht Menschen wie Kühnert !

Mit Kühnert überleg ich mir,

Mit Kühnert überleg ich mir, wieder SPD zu wählen

SPD ist ja viele Unruhen vor einer Wahl gewöhnt

Nur noch 22 Tage bis zur Europawahl und für die SPD brauen sich heute schon wegen des Kollektivierungs-Kühnerts zahlreiche Unruhen zusammen. Doch Kühnert hat bekanntlich die Zeiten bis zum Zerfall des Ostblocks 1991 nicht persönlich mitbekommen und von daher ist es nur ein Kinder- und Jugendstreich, über den das deutsche Volk lernen muss drüber stehen zu können, statt in den Breaking News von Drogen etc., was nicht ernst genommen werden kann zu palabern. Die Krisenzeit der SPD hat bekanntlich schon einige Gesichter von 2005 bis 2019 vor Kühnert, die Wahlen verloren haben. Unruhen vor der Wahl ist die SPD von daher sehr wohl gewöhnt.
Was sehr wohl ernst genommen werden sollte, ist die Tatsache, dass ein absehbar schlechtes Abschneiden der SPD bei der Europawahl und der Wahlen in Ostdeutschland die GroKo untragbar machen werden und Jamaika sehr wahrscheinlich nur mit AKK und ohne Merkel möglich sein wird, wie der November 2017 schon zeigte.
Die Europawahl wird für eine Zäsur sorgen.

Wenn die höchsten der

Wenn die höchsten der Genossen, so extrem neoliberal ticken ,dann dürfen sie sich keinen Stratz wundern, wenn ein anderer Teil, der noch versteht, für was SPD steht, radikal die Wurzeln der spd ausgräbt.

Meinen Segen hat er.

Hr. Gabriel, bitte erst an die eigene Nase fassen

"Ich bin Marxist." Sagte einmal ein Juso-Vorsitzender. Gerhard Schröder sein Name. Dagegen ist Kevin Kühnert ja geradezu ein Rechter.
Man kann und sollte m.Mn. über die Sozialismus-Thesen des Hr. Kühnert mal nett schmunzeln. Aber die SPD zerlegt er damit nicht. Das haben die alten Damen und Herren in den Jahren seit Kohl schon selber gemacht. Nachhaltig, als Nachhaltigkeit noch keine Mode war.
Herren wie Hr. Gabriel zum Beispiel. Da muss er nun nicht gegen Hr. Kühnert beißen, die Suppe hat auch er der SPD eingebrockt.
Und mit Einem hat Hr. Kühnert auf jeden Fall Recht, auch wenn er nicht die SPD meinte: "So wie bisher kann es nicht weiter gehen."

Es gibt einen kleinen

aber entscheidenden Unterschied zwischen Gabriel und Kühnert.
Gabriel hatte als parteivorsitzender, Vizekanzler und Wirtschaftsminister die Chance etwas zu verändern und hat es nicht getan.
In keiner seiner Positionen, war er von einem CDU'ler zu unterscheiden und er ist ein Mitverantwortlicher des SPD Untergangs.
Kühnert hatte diese Chance noch nicht.

Um mit Gabriels Methode, der Verunglimpfung zu antworten:
Liebknecht wäre auf Seite Kühnerts - Gabriel auf der Seite Krupps.

privatisierung jetzt!

nachdem die staatlich gelenkten unternehmen post und bahn nach der privatisierung endlich vernünftig arbeiten, verstehe ich nicht, wieso die bundesregierung nicht endlich auch formal privatisiert wird und verpflichtet wird, gewinnorientiert zu wirtschaften. vielleicht hätte gabriel dann noch die chance ceo der deutschland ag zu werden...

Wenigstens nicht langweilig.....

Mit der SPD geht es völlig zurecht steil bergab. Die Sozis haben leider jeden Bezug zu den Interessen ihrer (ehemaligen) Wähler verloren.
Eine "Herzensangelegenheit" wurde der Familiennachzug für nur temporär geduldete Aslybewerber und Migranten. Ihre Parteistiftung attestiert kürzlich "eine verlorene Mitte" und nennt diejenigen fremdenfeindlich, die der Meinung sind, dass sich Asylbewerber anzupassen hätten.
Kühnert will nun ein anderes sozialistisches System und Gabriel kontert.
Wenigstens sind die Sozis bei ihrem Untergang nicht langweilig....

23:08 von eine_anmerkung

"" Der kleine Kevin zerlegt gerade die SPD oder das was von dieser Partei übrig geblieben ist und das kurz vor der Europawahl. Da macht sich das Restehäufchen der SPD so grosse Mühe die profillose und von keinerlei Erfolgen verwöhnte Frau Barley ins Rampenlicht zu stellen und dann sowas vom Kevin? ""
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Ja das war sehr undiplomatisch von Kevin,da hätte er nach der Europa Wahl mit warten müssen. Nun aber ist es geschehen und wird m.M.n. der SPD Stimmen kosten.

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